Elektroautos und Ladeinfrastruktur – Was ändert sich mit der Kaufprämie

Von Jürgen Vagt

Im Zuge der verabschiedeten Kaufprämie sind auch 300 Millionen bewilligt worden, damit die Ladeinfrastruktur ausgebaut und weiter entwickelt werden kann. Das Problem ist leider nicht mal die reine Menge an Ladestationen, sondern die uneinheitlichen Standards was die Stromstecker und die Bezahlung angeht.
Denn in Großstädten gibt es eine passable bis gute Dichte von Ladesäulen, aber es gibt drei große Steckerarten, die bei Elektroautos verbreitet sind, und nicht immer passt der Stecker.
Das Problem ist auch, das die Bezahlungskarten nicht immer funktionieren, denn es gibt immer noch kein einheitliches Bezahlsystem.
Aber was gibt es für Möglichkeiten, nun eine zentrale Hilfe wäre eine bundesweite Karte mit den Ladestationen und mit der jeweiligen Verfügbarkeit der Ladesäule und diesen Service hat das Start up mit der App Plugsurfing etabliert.
Mit dieser App kann man klären, ob die jeweiligen Ladestationen für die Stecker des eigenen Elektroautos passen und man kann eine Strecke von 300 bis 400 Kilometer planen. Das kann man dann bequem per App planen und zudem nimmt die App auch den Bezahlungsvorgang ab.
Die Abrechnung erfolgt dann über die Telefonabrechnung.

Wie regeln die Bundesländer den Ausbau der Ladesäulen

In der föderalen Struktur Deutschland gibt es natürlich auch Initiativen einzelner Bundesländer, so dass Berlin ein eigenständiges Konzept vorgelegt. Im Berliner Modell ist festgelegt worden, dass ab 2015 die Ladesäulen in einem einheitlichen Design und mit Anschlüssen für alle verfügbaren Steckerarten.
Nun mit bundesstaatlichen Hilfen will Berlin 150 Ladesäulen mit normaler Ladegeschwindigkeit und 20 Schnellladestationen bis zum September 2016 aufzubauen.
Aber es bleibt zu hoffen, dass bundeseinheitlich die Ladestationen aufgebaut werden, denn wenn im gesamten Bundesgebiet sich ein einheitlicher Standort durchsetzen würde, könnte das voll elektrische Auto im Langsteckendbetrieb attraktiv werden.

Wo kommt der Strom fürs Elektroauto her

Das kann der Besitzer selbst entscheiden, denn die hier dargestellten Plattformen können von jedem Energieversorgungsunternehmen bedient werden. Und der Elektroautobesitzer bzw. kann somit entscheiden von wem er den Strom für sein Elektroauto beziehen möchte. http://www.inforadio.de/programm/schema/sendungen/wissenswerte/201605/25334.html

Elektroautos als Rennwagen -Formel E in Berlin!

Von Jürgen Vagt

Nun ist das Spektakel doch erfolgreich in unserer Hauptstadt über die Bühne gegangen und Berlin hat am letzten Wochenende ein elektrisches Formelrennen erlebt. Es hat eigentlich wie immer kritische Stimmen in unser Hauptstadt gegeben. Denn die Stadtverwaltung wollte der elektrische Formel 1 die Straßennutzungsgebühren erlassen, allerdings wollten die Bezirke die Straßennutzungsgebühr haben, um die Lücken in den Haushalten zu füllen.
Nun unsere selbstverliebte Hauptstadt hat wiedermal Schwierigkeiten einen großen Event an sich zu binden, das hat sogar die linksliberale Zeit kritisiert: http://www.zeit.de/mobilitaet/2016-05/formel-e-berlin-elektromobilitaet .
Die elektrische Formel Eins etabliert sich immer mehr als echte Rennserie, die einen hohen Unterhaltungswert. Aber neben den sportlichen Aspekten und dem Unterhaltungswert ist der elektrische Rennsport auch ein Testfeld, um die Elektroautos zu verbessern. Gewinne am Sonntag, verkaufe am Montag war immer ein Motto in der Autoindustrie. Das könnte auch im elektrischen Zeitalter gelten, denn die gegenwärtige Werbung ist noch ein bisschen fad, um das Interesse an Elektroautos zu wecken. Die Hersteller betreiben noch viel Imagepolitur mit den elektrischen Fahrzeugen, da kann der Motorsport eine zentrale Rolle spielen. Wenn man an die unzähligen Le Mans Siege von Porsche denkt oder an die Erfolge von Ferrari in der fossilen Formel Eins, so sieht man, dass das der Motorsport in der Autoindustrie identitätsbildend wirkt.

Was kann man aus dem Motorsport für die Straße lernen

Aber im elektrischen Motorsport geht es weniger um die reine Leistung, sondern um die Effizienz . Denn ist in der elektrischen Formel Eins ist der Stromverbrauch begrenzt, so dass der stromsparende Umgang ist eine rennentscheidender Faktor.
Und der effiziente Umgang mit Strom ist auch für die Straßenfahrzeuge relevant, denn die Leistungsfähigkeit der Batterien ist und bleibt begrenzt.
Daher haben die Entwickler des Elektroautos die Herausforderung einen energieeffizientes Auto zu konstruieren und das kann man im Rennsport austesten.
Technologien wie Allrad oder Kohlefaser haben Ihren Ursprung im Rennsport und sind heute bei Straßenautos zu finden. Dieser Technologietransfer wird hoffentlich auch durch den elektrischen Rennsport erfolgen.

Details zur Elektroautoprämie

Von Jürgen Vagt

So nun hat der Bundesadler gekreist und gebar eine Förderprämie. Während andere Medien jetzt den volkswirtschaftlichen Sinn oder Unsinn der Elektroautoprämie diskutieren, will ich hier praxisnäher auf die Wirkungen der Elektroautoprämie eingehen. Denn es ist jetzt einfach müßig sich über die Vorteile und Nachteile über der Prämie zu unterhalten, denn nun ist Sie da und vielen Käufern wissen nicht im Detail auf was geachtet werden muss.
Denn die Förderprämie wird zur Hälfte vom Bund und zur Hälfte von dem Hersteller übernommen werden. Der Bund hat 600 Millionen Euro bereitgestellt und die Hersteller sollen die anderen 600 Millionen übernehmen, so dass insgesamt 1,2 Milliarden in die Förderung fließen. Diese Fördersumme soll bis 2019 ausgezahlt werden, aber wenn die Summe ausgegeben ist, wird die Förderung eingestellte. Man hat keinen Rechtsanspruch auf eine Auszahlung der Förderprämie, wenn die gesamte Fördersumme 1,2 Miliarden ausgegeben ist, dann hat man keinen Anspruch mehr auf die Prämie.

Wann gibt es Staatskohle für Elektroautos

Es wird eine Staffelung vorgenommen, also für voll elektrische Autos werden 4000 gezahlt und bei Hybriden werden 3000 € gezahlt. Der Bund definiert als Hybrid einen von außen aufladbaren hybrid, der eine gewisse Fahrstrecke voll elektrisch fährt ohne den Benzinmotor zu benutzen.
Der Hybrid hat immer eine wie auch immer geartete Kombination zwischen Verbrenner und Elektromotor als Antriebsstrang und es muss zum Fahrzeug äußeren eine Stromaufladung sein.
Ab 2018 soll die Fördersumme jeweils um einen 1000 € reduziert werden, also ab 2018 wird es für den voll elektrischen Auto nur noch 3000 € gezahlt werden und für Hybride werden nur noch 2000 € gezahlt werden. http://www.autohaus.de/nachrichten/kfz-gewerbe-fragen-und-antworten-zur-e-auto-praemie-1793292.html
Eine positive Nachricht für Käufer ist es, dass auch Re-importierte Autos und deren Käufer berechtigt sind, die Kaufprämie zu beantragen.
Neben den 600 Millionen € will der Bund auch noch 300 Millionen € in den Ausbau der Ladeinfrastruktur investieren. Mit dieser zusätzlichen Fördersumme sollen insgesamt 15000 Ladepunkte aufgebaut werden und davon sollen 5000 Schnellladepunkte in Deutschland aufgebaut werden.

Elektroautos beim Bund – Es sollen mehr werden!

Von Jürgen Vagt

ich hatte ja in der letzten Woche schon über die Kaufprämie für Elektroautos berichtet: http://elektroautovergleich.org/die-kaufpraemie-fuer-elektroautos-ist-da/ , keine Sorge, ich werde auch weiter über die mögliche stimulierende Wirkung der Prämie auf den Absatz des Elektroautos berichten, aber in diesem Gesetzespaket sind auch Maßnahmen beschlossen worden, mit denen der Bund mehr Elektroautos in den staatlichen beziehungsweise kommunalen Flotten fördern will. Selbst die Polizei in der Stadt der Engel http://elektroautovergleich.org/elektroautos-im-staatsdienst-die-polizei-von-l-jagt-verbrecher-elektrisch/
führt nun elektrische Fahrzeuge ein und die guten alten Stadtwerke haben eine zentrale Rolle im Ausbau der Ladeinfrastruktur: http://elektroautovergleich.org/ladensaeulen-fuer-elektroautos-welche-rolle-sollen-die-stadtwerke-spielen/ .
Aber es auch wichtig für die Etablierung des Elektroautos, dass die Berufspolitiker mit guten bzw. elektrischen Beispiel vorangeht und auf Elektroautos umsteigt. Denn bislang muss man in der Tagesschau sehen, dass alle Bundesminister und die Kanzlerin in konventionellen Verbrennern durch die Gegend fahren.
Es hätte eben eine größere Wirkung in der Öffentlichkeit, wenn prominente Berufspolitiker mit einem Elektroauto in der Öffentlichkeit auftreten.

Elektroautos in staatlichen Flotten

Wenn alle staatlichen Flotten sich in der Fläche des Landes langsam aber sicher elektrifizieren, würde die Kaufprämie glaubwürdiger werden und der Bürger könnte sehen, dass Elektroautos im Alltagsleben einer Behörde funktioniert. Diese wäre insbesondere wichtig, damit Unternehmer und Fuhrparkbetreiber sehen und wahrnehmen, dass Elektroautos innerhalb einer Flotte funktionieren können.

Behördeninternes Carsharing und Elektroautos

Es gibt auch interessante Versuche das Elektroauto mittels Carsharings einzuführen, das würde also bedeuten, dass sich eine Stadtverwaltung einen Fuhrpark teilt. Damit könnten die Reichweiteneinschränkungen des elektrischen Autos ausgeglichen werden und anderseits könnten die bestehenden Fahrzeuge besser ausgelastet werden. Ob man dann die Fahrzeuge noch im Besitz der Stadtverwaltung belässt oder die Fahrzeuge durch einen externen Dienstleister oder Carsharing Unternehmen betreiben lässt, ist dann noch die Frage. Aber der Staat oder der kommunale Betreiber könnte dadurch seinen Fuhrpark besser auslasten und Kosten sparen und eben Elektroautos einführen. Allerdings gibt es auch noch für einige Bundesländer viel zu tun, denn momentan sieht es mit Elektroautos in den staatlichen Flotten noch mau aus und man wird sehen, wann und wie die beschlossenen Maßnahmen greifen werden. http://www.volksstimme.de/sachsen-anhalt/20160508/mobilitaet-behoerden-wollen-umweltfreundliche-autos

Elektroautos in der Übersicht – nun kann es losgehen!

Von Jürgen Vagt

Mit Staatsknete kann ja nun eskaliert werden, es ist fast meine Pflicht auf dieser Seite das aktuelle Angebot an Hybriden und voll elektrischen Autos zu beleuchten. Nach der Bekanntgabe der Förderprämie schießen Angebotsübersichten über voll elektrische Autos und Hybride in den Medien wie Pilze aus dem Boden, denn es ist natürlich klar, dass nun die Nachfrage stimuliert werden soll. http://www.auto-motor-und-sport.de/news/e-auto-praemie-diese-autos-werden-gefoerdert-2928441.html . Natürlich zielen Neuwagenpreise auch immer noch auf die gehobenen Einkommensgruppen, aber es gibt auch schon Elektroautos für um die 20000 € .
Ich werde wahrscheinlich in diesen Mai auch noch eine kommentierte Angebotsübersicht auf Amazon veröffentlichen, denn nun können auch kostenbewusste Käufer sich ein Elektroauto zulegen.

Die Höhe der Prämie für Elektroautos

Man sollte bedenken, das es für ein voll elektrisches Fahrzeug 4000 € Prämie bei Kauf gibt und beim Hybrid 3000 €, sofern der Listenpreis unter 60000 € liegt. Also für das Modell S von Tesla mit einem Startpreis von 82000 € und dem Porsche Panamera mit einem Startpreis von 104000 € gibt es keine staatliche Stütze. Die Hälfte der Prämie wird von Staat übernommen und die andere Hälfte wird von der Autoindustrie getragen, aber hier steht noch eine verbindliche Zusage seitens der Industrie aus. Lassen Sie sich nicht durch Herstellerangaben verwirren, denn Hersteller haben viele unterschiedliche Bezeichnungen für den Hybrid, aber wenn es neben dem Verbrenner auch noch ein Elektromotor gibt, dann ist es ein Hybrid und es gibt 3000 € Prämie vom Staat.
Die Zusage wird aber aller Voraussicht kommen. Einige Autohersteller werden auch eine zusätzliche Kaufprämie geben. So hat Renault angekündigt, dass es beim Renault Zoe 3000 € durch Renault gibt und so umfasst die Prämie insgesamt 5000 €.

Wird das elektrische Autofahren nun günstiger als das Verbrennerfahrzeug

Ich mich im Februar mit dem Kostenvergleichen zwischen den Verbrennern und den voll – und teil elektrifizierten in einer Fahrzeugklasse und einer Marke beschäftigt, das ist bei amazon für kleines Geld käuflich. Ich kann an dieser Stelle nur einige wenige Aspekte hervorheben, aber der voll elektrische Golf wird leider auch nicht mit Prämie rentabel und hybride Passat von Volkswagen wird nun seit 6,5 Jahren kostengünstiger als der günstigste Benziner beim Passat.

Die Kaufprämie für Elektroautos ist da

Von Jürgen Vagt

nun ist die politische Entscheidung da und die Kaufprämie ist beschlossene Sache. Es gibt schon ab Mitte Mai einen Zuschuss von 4000 € zu Kauf eines voll elektrischen Fahrzeuges und 3000 € für einen teil elektrifizierten Hybrid. Nun hat die fast unendliche Geschichte der deutschen Kaufprämie ein Ende gefunden und Deutschland führt wie andere europäische Nationen eine Förderprämie ein. Ich hatte ja schon über die Erfahrungen in den Niederlanden und in Norwegen berichtet. http://elektroautovergleich.org/praemie-fuer-elektroautos-wie-hat-das-den-niederlanden-funktioniert/
Und in Deutschland ist eine lange politische Diskussion in eine Entscheidung gemündet, am Ende haben sich der Wirtschaftsminister Gabriel zusammen mit Verkehrsminister Dobrindt und Umweltministerien Heinrichs gegen den Wirtschaftsflügel der Union durchgesetzt. http://elektroautovergleich.org/staatliche-praemie-fuer-den-elektroautokauf-nun-also-doch/ und http://elektroautovergleich.org/kaufpraemie-fuer-elektroautos-neuer-anlauf-von-gabriel-widerstand-der-union/ .
Es war für Fachleute und Experten in diesem Feld eigentlich klar, dass die Prämie in der Automobilnation kommen wird. Aber man muss natürlich den Elefanten im Raum ansprechen, denn der Abgasskandal von Volkswagen tut sein Übrigens: http://elektroautovergleich.org/fernsehtipp-der-woche-der-abgasskandal-von-volkswagen/ .
Spötter bezeichnen diese Förderprämie als Dieselabwrackprämie und das hat natürlich einen realen Kern, denn die elektrischen Antriebe müssen die Dieselantriebe ersetzen, weil auch den letzten fossilen Betonköpfen durch den Dieselskandal klar geworden sein muss, das der Diesel nicht mehr Potenzial hat, um die sich verschärfenden Umweltauflagen zu erfüllen.
Und es ist die große Preisfrage, ob Volkswagen diesen Skandal überlebt oder die Investitionsmittel für Elektroautos noch hat.

Kommt nun der Erfolg des Elektroautos

An dieser Spekulation habe ich mich auch beteiligt: http://elektroautovergleich.org/werden-die-elektroautos-durch-die-kaufpraemie-erfolgreich/ .
Eigentlich ist die Frage albern, denn das Elektroauto ist relativ erfolgreich, es hat in Deutschland nur noch nicht viele Käufer seit 2009 gefunden. Die Autoindustrie hat nun einfach Entwicklungszeiträume von 7 Jahren, das heißt, es braucht 7 Jahren um ein neues Auto zu entwickeln. Das sollte man bedenken, wenn Journalisten das Angebot an Elektroautos kritisieren. Wenn man den Startpunkt des modernen Elektroautos als die Jahre 2009 ansieht, dann ist das Angebot in Ordnung und im nächsten Jahr werden es aber eben auch noch besser.

BMW i3 bekommt ein Facelift

Von Jürgen Vagt

Der BMW i3 also der elektrische Kleinwagen von BMW erhält eine größere Batterie und dadurch vergrößert sich die Reichweite auf 300 km. Damit ist der kleine Bayer auf einer Augenhöhe mit dem Modell 3 von Tesla. Ein Schelm der Böses dabei denkt. http://elektroautovergleich.org/tesla-model-3-elektroauto-in-der-kompaktklasse/ .
Der BMW i3 ist auch schon im Jahr 2013 auf den Markt gekommen und da bietet sich eine Verjüngung an, aber natürlich spielt der Erfolg von Tesla eine Rolle, denn der neue Tesla ist mit seinen 400 000 Vorbestellungen ein Erfolg.
Und obschon der BMW i 3 eine Klasse kleiner ist als der Kompakte von Tesla, wird der BMW i3 der direkte deutsche Wettbewerber, denn der gegenwärtig verfügbare elektrische Golf und die elektrische B- Klasse von Mercedes sind nur umgebaute Verbrenner. Bislang ist nur der BMW i3 vollständig an den Bedürfnissen des elektrischen Automobilbaus ausgerichtet worden. Eben genauso wie die Fahrzeuge von Tesla.
Damit hält der voll elektrische BMW i3 die deutsche Fahne hoch während der elektrischen Kompaktoffensive im nächsten Jahr: http://elektroautovergleich.org/opel-kommt-mit-einem-elektrischen-kompakten-2017/

300 Kilometer durch größere Batterie

Ab Sommer bekommt der BMW nun eine größere Batterie und auch ältere Modelle können nachgerüstet werden. http://www.auto-motor-und-sport.de/news/bmw-i3-fette-batterie-fuer-mehr-reichweite-6504667.html
Im europäischen Prüfzyklus können 300 Kilometer erreicht werden und im Alltagsbetrieb sollen immer noch 200 Kilometer erreicht werden. Zudem haben auch Besitzer eines alten BMW i 3 die Möglichkeit Ihr Fahrzeug nachzurüsten, aber durch eine Nachrüstung wird der BMW i3 auch schwerer und weniger leistungsstark. Interessant ist auch, das nun bessere und leistungsstärkere Batterien in Serienfahrzeugen verbaut werden. Denn das Volumen der Batterien bleibt gleich, nur diese Batterien haben eine größere Speicherfähigkeit und dadurch können größere Energiemengen gespeichert werden und das Elektroauto wird leistungsfähiger.
Zudem hat BMW auch das Ladesystem verbessert, so dass nun 11,4 Kw statt wie bisher 7,4 kw durch die Leitungen gehen. Damit bleibt die Ladezeit gleich, nur die Reichweite als zentrales Manko des voll elektrischen Antriebes wird besser.

Volkswagen will einen 25 % Anteil von Elektroautos im Jahr 2025 erreicht haben

Von Jürgen Vagt

Nun konkretisieren sich die Pläne von Volkswagen mit einer massiven Angebotserweiterung an Elektroautos auf die Dieselkrise zu reagieren und diese Pläne wirken heute fundierter als die ersten PR – Maßnahmen von Volkswagen. http://elektroautovergleich.org/elektroautos-als-reaktion-von-volkwagen-auf-den-dieselskandal/
Im Kern hat der deutsche Autobauer das Ziel kommuniziert, ab dem Jahr 2025 einen 25 % Anteil von Elektroautos am Konzernausstoß zu erreichen. Also sollen in 9 Jahren ein Viertel des gesamten Absatzes des Volkswagenkonzerns aus voll elektrischen Fahrzeugen bestehen. Wohl gemerkt keine Hybride, die es heute schon in vielen Fahrzeugklassen des Volkswagenkonzerns gibt, sondern voll elektrische Fahrzeuge, die durch eine Batterie betrieben werden. http://www.manager-magazin.de/unternehmen/autoindustrie/volkswagen-vw-will-25-prozent-e-autos-bis-2025-a-1088231.html
Diese Zielsetzung ist jedenfalls durch den Konzernvorstand und den Markenchef nach außen zur Presse kommuniziert worden.
Wie müssen uns nach ein mal mit Absatzzahlen beschäftigen, damit man das Ausmaß dieser Zielsetzung deutlich wird, denn gegenwärtig setzt Volkswagen ca. 10 Millionen Fahrzeuge pro Jahr ab und ist mit diesen Zahlen ist Volkswagen nach Toyota der zweitgrößte Autohersteller der Welt.
Wenn dieses Ziel umgesetzt wird, dann müssen 2,5 Millionen Fahrzeuge im Jahr 2025 voll elektrisch angetrieben werden.
Im Jahr 2015 sind aber nur 40000 elektrische Fahrzeuge durch Volkswagen abgesetzt worden und davon war ein großer Teil Hybride.

Ab 2017 gibt es eine eigene Plattform für Elektroautos

Volkswagen will nächstes Jahr eine Plattform für seine Elektroautos in die Produktion einführen, BMW baut ja bereits seinen Elektroautos auf einer spezifischen Plattform. http://elektroautovergleich.org/bmw-mini-soll-elektroauto-werden/
Mit dieser Plattform sollen die Elektroautos leistungsstärker und moderner werden, dann sollen die Elektroautos von Volkswagen eine Reichweite von 300 bis 400 Kilometer erreichen. Damit würden die Leistungsparameter der neuen Tesla Modelle erreicht werden. http://elektroautovergleich.org/tesla-model-3-elektroauto-in-der-kompaktklasse/
Im Zuge dieser Offensive soll auch wieder an einer deutschen Batterieproduktion gearbeitet werden, also will Volkswagen versuchen in einer Kooperation mit einem heimischen Energieversorger oder Chemieunternehmen eine Batterieproduktion aufzubauen. Denn die Batterie ist der zentrale Wertschöpfungsteil im Elektroauto und momentan wird abgesehen von Tesla die Produktion von Batterien für Elektroautos in Asien durchgeführt. Daimler hat seine Pläne zur Batterieproduktion im Jahr 2015 begraben.

Elektroautos sollen in den Niederlanden ab 2025 verpflichtend werden

Von Jürgen Vagt

Morgen am Dienstag, den 26.04.16 soll nun die Entscheidung über die deutsche Kaufprämie bekannt gegeben werden. Aber in den Niederlanden wird schon über ein Verbot von Verbrennungsmotoren ab dem Jahr 2025 nachgedacht. Norwegen hat einen ähnlichen Plan und hier sind diese Ansätze auch schon in staatlichen Planungsauflagen aufgenommen worden. http://elektroautovergleich.org/keine-verbrenner-mehr-ab-2025-in-norwegen/
In den Niederlanden hat die jetzige Regierungspartei PvdA den Plan 2025 veröffentlicht, ab dem Jahr 2025 Verbrennungsmotoren bei neu zugelassenen Autos zu verbieten.
Die PvdA ist die niederländische Sozialdemokratie und Ihr Koalitionspartner hält diesen Plan für zu ambitioniert, aber dieser Plan soll zu einen Gesetzesentwurf gemacht werden und hat schon im niederländischen Parlament eine breite fraktionsübergreifende Unterstützung. http://www.mobilegeeks.de/artikel/niederlande-ab-2025-ohne-diesel-und-benzinmotoren/
Im letzten Jahr hatten die Elektroautos schon im letzten Jahr einen Marktanteil von knapp 10 % in den Niederlanden, das liegt wohl auch an den Erfolgen der Kaufprämie http://elektroautovergleich.org/praemie-fuer-elektroautos-wie-hat-das-den-niederlanden-funktioniert/
Ich hatte ja schon über die Wirkungen der Kaufprämie berichtet und man sieht, dass unsere kleinen Nachbarn in der Etablierung der Elektromobilität bedeutend weiter sind als wir Deutschen.
Der komplette Ausstieg als Zielversion vom Verbrenner hat schon eine große Volkspartei erreicht, wohingegen ein kompletter Ausstieg in Deutschland nur von grünen Hinterbänklern diskutiert wird.

Norwegen und Indien haben Ähnliches vor

Einen ähnlichen Plan haben die Norweger und hier ist das Ziel den Verbrennungsmotor ab dem Jahr 2025 zu verbieten, schon in einen Regierungsplan aufgenommen worden.
Die Norwegern haben im letzten Jahr schon einen Anteil von 22,5 %, dies resultiert aber auch aus üppigen Subventionen, die sich das Erdölförderland Norwegen leisten kann.
Besonders interessant ist die Förderung in Indien, denn hier erfolgt die Förderung mit einem Ratenmodell. Der Elektroautokäufer muss nicht den vollen Kaufpreis entrichten, sondern kann das Eauto mit staatlicher Unterstützung leasen. Aber auch in Indien soll ab dem Jahr 2030 keine Verbrenner mehr zugelassen werden, also es weniger ambitioniert als in den Niederlanden und in Norwegen, aber nicht schlecht für eine große Schwellennation.

Toyota zeigt die Zukunft des Elektroautos

Von Jürgen Vagt

Toyota hat nun ein voll elektrisches Fahrzeug auf den Markt gebracht, das die Zukunft des Elektroautos zeigen sollen. Es entstand durch eine Kooperation zwischen Toyota und der Clemson Universität und soll die GenerationY ansprechen und repräsentiert die Zukunft des Elekroautos.
Im Prinzip ist das Projekt Van Ubox nur ein elektromobiler Aufguss des SUV Trends in einem elektromobilen Kostüm, ein sportlicher Van mit viel Platz im Innenbereich und einem sportlichen Auftritt. Nur in der elektromobilen Version muss eine sportlicher Van kleiner und leichter sein, damit ansprechende Leistungen auch bei einem schwächeren Motor erreicht wird.
Der Innenraum soll flexibler genutzt werden und die Sitze lassen sich auf Schienen verschieben, damit sollen Freizeitaktivitäten einfacher möglich werden.
Das ist ja auch die Idee hinter dem SUV, man hat ein großes Fahrzeug und kann dann spannende und coole Freizeitaktivitäten wie Surfen oder Bergsteigen. Man kann natürlich darüber spekulieren, wie viele die Fahrzeuge wirklich für diese Aktivitäten verwandt werden, aber die Fahrzeugklasse wird immer populärer. Gegenwärtig machen alle Suv Fahrzeuge schon in 35 % der Neuwagenmarktes in Großbritannien aus.
Dieser Trend zu SUVs bzw. sportlichen Vans wird es also wenn es nach Toyota geht auch in der elektromobilen Zukunft geben, allerdings kleiner und leichter, da man auf den elektrischen Antrieb Rücksicht nehmen muss.

Top
http://elektroautovergleich.org/impressum Blogverzeichnis - Bloggerei.de