Elektroautos von Audi – erst ab 2019

von Jürgen Vagt

ich musste mal einen Artikel über das Angebot von deutschen Herstellern schreiben und heute widme ich mich mal Audi. Die zweitgrößte Marke des Volkswagenkonzerns und irgendwo ein Nachzügler in Sachen Elektroauto, ich finde das Angebot von Volkswagen nicht doll. http://elektroautovergleich.org/2017/02/elektroauto-golf-von-volkswagen-ein-verriss/
Aber bei Audi hat man auch bereits zugeben, dass das Angebot an teil – oder voll elektrischen Fahrzeugen ausbaufähig ist: http://elektroautovergleich.org/audi-und-das-elektroauto-ingolstaedter-erkennen-nachholbedarf/
Aber nun holt Audi auch nach, denn die Fließhecklimousine von Audi soll ab 2019 in einer elektrischen Version auf den Markt kommen. Audi hat dafür einen Anglizismus gefunden und das Modell Sportback genannt, aber bleibe bei dem schönen deutschen Begriff Fließhecklimousine. https://www.heise.de/newsticker/meldung/Elektroautos-Audi-will-e-tron-Sportback-2019-auf-den-Markt-bringen-3688166.html

Die Vertretermarke wird elektrisch

Laut Presseveröffentlichung des Hauses Audi wird, aber erst eine bedeutende Nachfrage nach dem Jahre 2023 erwartet. Auch wenn ich die Produktpolitik des Hauses Volkswagen mau finde, dann muss ich sagen, dass ich diese Prognose teile. Es könnte in anderen Regionen auch schneller gehen, wenn ich an andere und kleinere europäische Nationen denke und an China. Nur man muss auch das Markenprofil von Audi denken, denn egal wie stark das Allrad- – Image bemüht wird, Audi ist und bleibt eine Vetretermarke. Also werden überwiegend Fahrzeuge und Autos für lange Autobahnfahrten gemacht und das geht nun mal nicht elektrisch. Bei Kleinwagen war Audi nie erfolgreich und momentan konzentriert sich das Angebot der elektrischen Autos auf das Kleinstwagen und Kleinwagensegment und weil Audi keine Kunden in dieser Markt hat, ist das Angebot seitens Audi schlecht. http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/

Das Image beim Kunden wird heute gemacht

Auch wenn der Absatz erst im nächsten Jahrzehnt nennenswert steigen wird, kann die zögerliche Strategie von Audi scheitern. Denn die Autokäufer bilden sich heute eine Meinung über das Angebot von Elektroautos und nicht erst wenn Sie im nächsten Jahrzehnt kaufen. Und es kann sich für den Volkswagenkonzern und speziell für Audi bitter rächen, so zögerlich Elektroautos einzuführen.

Ladestationen für Elektroautos – massiver Ausbau geht voran

von Jürgen Vagt

ich werde gleich wie versprochen eine paar neue Elektroautos vorstellen, aber erst mal gibt es eine neue Meldung über die Entwicklung der Elektromobilität. Die Kaufprämie bleibt weiter unbehelligt und findet keine Akzeptanz unter Elektroautokäufern, aber der Ausbau der Ladeinfrastruktur nimmt massiv Fahrt auf: http://elektroautovergleich.org/2017/03/ladesaeulen-fuer-elektroautos-bund-baut-fleissig-aus/ .
Es gibt einige Stimmen, welche fordern die Kaufprämie zu schleifen und diese Fördersumme in den Ausbau der Ladeinfrastruktur zu stecken. Diese Forderungen kommen naturgemäß von Ladesäulenherstellern, aber in der Tat steigt die Anzahl der Ladesäulen und die Versorgung mit Auflademöglichkeiten wird immer besser. https://www.heise.de/autos/artikel/E-Autos-Zahl-der-Ladesaeulen-steigt-3686623.html

Ladesäulen im öffentlichen Raum

Auch ich bin der Meinung, dass mehr Ladesäulen einen positiven Einfluss auf die Etablierung der Elektromobilität haben wird. Denn momentan ist die vielfach beschworene Urlaubsfahrt und der spontane Verwandtenbesuch mit dem voll elektrischen Fahrzeug nicht möglich. Das würde sich durch eine verbesserte Versorgung mit Ladesäulen verbessern und so nähert sich das Elektroauto dem konventionellen Verbrenner an. Allerdings brauchen viele meiner Fuhrparkkunden öffentliche Ladestationen nicht, unbedingt denn im Taxibetrieb und im Dienstalltag eines ambulanten Pflegedienstes sind die Pausen ohnehin zu kurz, so dass der typische Taxiunternehmer nicht während seines Dienstalltags an den öffentlichen Ladestationen aufladen kann. http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/

Warum ist die Kaufprämie eine Pleite

Was ich jetzt schreibe ist nur bedingt fundiert, denn ich habe den Eindruck das in anderen vergleichbaren europäischen Ländern die Kaufprämie erfolgreicher ist. Allerdings gilt diese Aussage eher für europäische Nationen ohne eigenständige Autoindustrie, denn momentan sind sowohl Österreich und den Niederlanden schon erhebliche Erfolge bei der Kaufprämien und den entsprechenden Zulassungen zu verzeichnen. Nun die Südeuropäer haben mit Ihren abgewendeten Staatspleiten andere Sorgen als Elektroautos. Aber die Herrschaft der deutschen Hersteller auf dem Absatzmarkt ist eben problematisch für den Absatz von Elektroautos, denn 70 % der deutschen Neuwagen stammen von deutschen Herstellern und 40 % der deutschen Autokäufer bleiben Ihrer Marke treu. Und somit ist das schlechte Angebot der deutschen Hersteller ein doppeltes Problem.

Elektroautos und Ressourcen-verbrauch – Eine problematische Beziehung?

von Jürgen Vagt

es hat hitzige Debatte unter meinen Bloglesern gegeben, daher will ich mal versuchen dieses Thema anzugehen. Auch wenn es eigentlich ein Thema für ein Ebook ist, denn es ist eigentlich ein zu komplexes Thema für einen einzelnen Blogpost. Die Batterieproduktion ist ja ich wie bereits geschrieben habe der zentrale Engpass des Elektroautos: http://elektroautovergleich.org/elektroautos-deutschland-deutsche-hersteller-uneinig-ueber-heimische-batteriefertigung/
Und im Wesentlichen geht es um Lithium, nun ich habe hier eine Fraunhoferquelle verlinkt: http://www.isi.fraunhofer.de/isi-de/service/presseinfos/2010/pri10-02.php
Und als Zusammenfassung kann man sagen, dass die jetzt bekannten Vorräte bis 2050 reichen werden, damit man die Elektroautos bauen kann. Dann müssen neue Vorkommen erschlossen werden und neue Verfahren entwickelt werden. Also bei der Batterie und deren zentralem Grundstoff ist erst mal kein Handlungsdruck. Es stellt sich aber die Frage, warum man nicht das Lithium recyclen sollte. Und dazu gibt es schon Forschungsansätze: http://www.wiwo.de/technologie/green/tech/akku-recycling-forscher-gewinnen-lithium-aus-alt-batterien-und-erzgebirge-kristallen/13832436.html
Nur diese Techniken werden lange keinen Einsatz finden.

Seltene Erden – Magnete für Elektroautos

Hier sieht es etwas anders aus, denn das deutsche Zentrum für Luft – und Raumfahrt zeichnet ein negatives Bild: http://www.dlr.de/dlr/Portaldata/1/Resources/documents/2015/DLR_Stuttgart_STROMbegleitung_Abschlussbericht.pdf
Seltene Erden werden im Elektroauto gebraucht um Magnete zu bauen, nun machen Sie nicht den Fehler vom Namen auf die Verfügbarkeit zu schließen. Denn seltene Erden heißen nur so, Sie sind im Vergleich mit anderen Rohstoffen nicht selten. Es gibt verschiedene Ansätze, um Elektroautos unabhängig von seltenen Erden zu machen. http://www.wiwo.de/technologie/auto/elektromobilitaet-belgier-entwickeln-motoren-ohne-seltene-erden/7788358.html . Man muss aber einschränkend dazu sagen, dass an allen Themen ums Elektroauto geforscht und entwickelt wird. Das bedeutet aber eben nicht, dass die Abhängigkeit von seltenen Erden wirklich gravierend ist. Und die besprochene Studie von Zentrum für Luft – und Raumfahrt hat zwar einen negativen Tenor, aber die Handlungsempfehlungen sind eher lasch. Also das DLR fordert nur die Forschung an Recyclingansätzen und Recyclingmöglichkeiten bei seltenen Erden, man kann aber keine grundsätzlichen Zweifel am Elektroauto und dessen Erfolgsaussichten aus dieser Dlrstudie ableiten. Mehr dazu in meinen Ebooks: http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/

Tesla baut Elektrolkws – elektrische und automatisierte Laster

von Jürgen Vagt

man kann Tesla und Elon Musk nicht vorwerfen, dass Sie zu wenige Ambitionen haben. Aber die Innovationstreiber der Elektromobilität wollen im September dieses Jahres einen elektrischen Laster der Öffentlichkeit vorstellen. Das ist ein wichtiger Schritt für die Elektromobilität, denn wie ich auf diesem Blog schon häufiger geschrieben habe, ist das Angebot an elektrischen Nutzfahrzeugen immer noch sehr mau. In Deutschland wird der Streetscooter heiß diskutiert und auch Daimler hat die ersten spannenden Projekte in diesem Bereich: http://elektroautovergleich.org/2017/04/574elektrische-liefertransporter-daimler-gewinnt-hermes-als-kunden/
Aber gegenwärtig ist das Angebot für kleine Logistiker und Handwerker noch sehr schlecht: http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/

Was will Tesla auf den Markt bringen

Das ist nicht ganz klar, einerseits lese ich etwas von elektrischen Sattelschleppern und anderseits lese ich etwas von elektrischen Pick ups. Nun ich den denke es geht um elektrische Nutzfahrzeuge https://industriemagazin.at/a/tesla-will-im-herbst-elektrischen-pickup-vorstellen . Und diese Fahrzeuge sollen in 18 bis 24 Monate auf den Markt gebracht werden. Natürlich zielt das neue elektrische Fahrzeugkonzept auch auf die europäische Citylogistik ab, in europäischen Städten wird es immer schwieriger Dieselfahrzeuge einzusetzen. In den nächsten 10 – 20 Jahren müssen diese Verbrenner durch elektrische Antriebe ersetzt werden. Auch darüber habe ich geschrieben: http://elektroautovergleich.org/2017/04/elektrische-fahrzeuge-in-der-citylogistik-supermaerkte-liefern-elektrisch-aus/
Nun es stellt sich die Frage, wie elektrische Nutzfahrzeuge in der Welt eingesetzt werden, denn in den Schwellennationen hat das Sammeltaxi eine immense Bedeutung. Sammeltaxis sind überwiegend Kleinbusse und damit hätten die elektrischen Nutzfahrzeuge ein interessantes Einsatzgebiet.

In Zukunft elektrisch

Man hört, aber auch das elektrische Nutzfahrzeuge als richtige Lkws eingesetzt werden sollen und das halte ich für kein realistisches Szenario. Denn die klassischen Lkws mit Ihren 40 Tonnen Nutzlast und Ihre Tagesfahrleistungen von 1000 Kilometern eignen sich eher für Biokraftstoffen und eben nicht für eine voll elektrischen Antrieb. Biokraftstoffe sind problematisch, das weiß ich auch. Aber der globale Schwerlastverkehr braucht nur 2 % der gesamten Kraftstoffproduktion und das müsste man vernünftig produzieren können.

Elektrische Fahrzeuge in der Citylogistik – Supermärkte liefern elektrisch aus

von Jürgen Vagt

und wieder ein eher langweiliges Thema, aber vertraut mir. Denn wir haben zwei spannende Themen, die sich hier treffen. Einerseits die Auslieferung von Lebensmittel durch Supermärkte und andererseits den Trend zur Elektromobilität. In den nächsten Jahren wird sich die Etablierung der Elektromobilität auf die Innenstädte konzentrieren und zweitens wollen immer Menschen Ihre Lebensmittel im Internet bestellen und dann nach Hause geliefert bekommen. Amazon startet sein Lebensmittelauslieferung in Berlin und REWE beginnt nun mit der Auslieferung. Also wir haben die Innenstädte und eine Menge Menschen, die Ihre Lebensmittel geliefert bekommen, daher habe ich schon man einen Onlinekurs aufgelegt: https://elopage.com/s/JuergenVagt/elektrische-fahrzeuge-in-der-lebensmittelauslieferung

Logistiker liefern elektrisch aus

Auch in Großbritannien beginnt diese Entwicklung: http://www.logistra.de/news-nachrichten/nfz-fuhrpark-lagerlogistik-intralogistik/8699/maerkte-amp-trends/city-logistik-harrods-liefert-mit-nissan-elekt
Natürlich spielt das Image eine Rolle und diese Entwicklung fängt am oberen Ende des Preissegments an, also fängt im Jahr 2017 das Nobelkaufhaus Harrolds an und eben kein Discounter. Aber bevor es zu einem flächendeckenden Einsatz von elektrischen Transportern in der Lebensmittelauslieferung kommt, muss sich das Angebot an elektrischen Transportern erweitern. Denn Harralds setzt auch den Nissan EV 220 ein und das ist auf dem europäischen Markt auch der einzige ernst zu nehmende Transporter eines Großserienherstellers .

Wer produziert den elektrischen Transporter

Nun einerseits bringt die Post einen neuen Transporter: http://elektroautovergleich.org/deutsche-post-baut-elektro-lieferwagen/ und auch Daimler hat die Zeichen der Zeit erkannt und bringt nun einen eigenen elektrischen Transporter auf den Markt: http://elektroautovergleich.org/2017/04/574elektrische-liefertransporter-daimler-gewinnt-hermes-als-kunden/
Also die Angebotsseite ist bei elektrischen Fahrzeugen noch sehr mau, aber es wird in den nächsten Jahren besser. Dann bleibt immer noch die mangelnde Versorgung mit öffentlichen Ladestationen in den Innenstädten, allerdings werden die Förderprogramme mit einem Fördervolumen von 300 Millionen € gut angenommen. Folglich wird die Versorgung mit Ladestationen in den Großstädten immer besser, allerdings sollte jeder Betreiber von einer Lebensauslieferung eine Ladestation auf dem Betriebsgelände haben. Denn sonst kann man die Flexibilität des Betriebs nicht aufrechterhalten. Bei einem so unplanbaren Fahrprofil ist eine Ladestation Pflicht.

Kommunen testen Elektroautos – Wie machen sich Stromer in der kommunalen Flotte

von Jürgen Vagt

es mag auf den ersten Blick ein langweiliges Thema sein, weil ich keine 1000 ps elektrischen Sportwagen vorstelle. Aber die Kommunen haben eine zentrale Rolle in unser täglichen Mobilität, Kommunen bestimmen (un)mittelbar den öffentlichen Nahverkehr und wie man bei den Dieselverboten in Stuttgart oder und München sieht, können Städte und Kommunen direkten Einfluss auf den Verkehr nehmen. Zudem haben Kommunen und Kreisverwaltungen auch eigene Flotten und , wenn der Staat von Unternehmen und Bürgern das Elektroauto fordert. Dann sollte der Staat auch mit guten Beispiel vorangehen: http://elektroautovergleich.org/elektroautos-beim-bund-es-sollen-mehr-werden/
Aber bislang sind die Aktivitäten nicht über Absichtserklärungen hinausgekommen. Ich werde noch bis zum Sommer einen Onlinekurs veröffentlichen, in dem ich Kommunen die elektromobilen Möglichkeiten aufzeigen werde. http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/

Wie sollen Elektroautos in Kommunen eingesetzt werden

Hier ist ein interessanter Ansatz, denn eine Kreisverwaltung vermietet elektrische Roller an Bürger: https://el-news.de/2017/04/fuhrpark-der-kreisverwaltung-wird-gruener-anschaffung-neuer-elektrofahrzeuge-buerger-sollen-e-roller-ausleihen-koennen/
Wenn ich mir die Literatur angucke, dann sehe ich bei vielen Kommunen und Städten die ersten Versuche ein Elektroauto in die Flotte einzuführen. http://www.infranken.de/regional/bad-kissingen/muennerstadt/Gemeinde-testet-Elektroauto;art14325,2596511# . Und hier haben Kommunen die gleichen Probleme wie Unternehmen, denn die Reichweite ist eben beim Elektroauto eine Einschränkung. Man sieht, dass nur Fahrzeuge ohne einen konkreten Einsatzzweck mit einem elektrischen Fahrzeug ersetzt werden. Denn mit den gegenwärtig verfügbaren 200 Kilometern Reichweite werden Fahrzeuge ersetzt, die man nicht unbedingt braucht

Geringe Tagesfahrleistungen. Hohe Jahresfahrleistung

Nun diese Prämisse gilt für unternehmerische Flotten, aber eben auch kommunale Flotten. Denn wenn ein Fahrprofil vorliegt, dann kann man mit einem elektrischen Fahrzeug kostengünstiger fahren. Daher müssen kommunale Fuhrparkmanager dieses Fahrprofil innerhalb einer Flotte bestimmen, aber natürlich gibt es auch noch eine Einschränkung innerhalb des Angebotes. Denn Kommunen setzen in Ihren Flotten eben auch Nutzfahrzeuge ein und da ist Angebot noch sehr klein. Auch Mittelklasselimousinen wird es erst um 2020 elektrisch geben und traditionell werden von deutschen Kommunen deutsche Fahrzeuge gekauft. Auch das schränkt die Auswahl für Kommunen ein.

Daimler gibt Gas bei den Elektroautos

von Jürgen Vagt

nun habe ich eben die elektromobilen Ambitionen von Skoda dargestellt : http://elektroautovergleich.org/2017/04/elektroautos-von-skoda-500-kilometer-erst-2025/ , möchte ich nun Daimler betrachten. Denn laut Ihrer Pressemitteilung will Daimler Ihre Elektroautoaktivitäten intensivieren. Man muss sich vergegenwärtigen, dass Daimler bis vor 2 Jahren an Tesla beteiligt war und man konnte die Tesla-Technik in der B.Klasse zu einem niedrigen Preis als bei Tesla kaufen. Zwar ist Daimler beim voll elektrischen Fahren und insbesondere beim Hybrid besser positioniert als Volkswagen. Diese Erkenntnis zieht sich durch meine Ratgeber: http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/
Aber im Vergleich mit dem direkten Wettbewerber BMW sieht Daimler schlecht aus: http://elektroautovergleich.org/2017/03/bmw-nummer-3-beim-elektroauto-nur-tesla-und-byd-sind-besser/

Wo will Daimler hin

Es geht um drei Jahre. Denn bislang hat Mercedes angekündigt 10 voll elektrische Modelle bis zum Jahr 2025 auf den Markt zu bringen und nun hat Dieter Zetsche angekündigt, dass diese 10 Modelle schon 2022 auf den deutschen Markt erhältlich sein sollen. Und der Vorstandsvorsitzender von Daimler Dieter Zetsche hat angekündigt, dass in diesem Modellprogramm 10 Milliarden € investiert werden sollen. https://www.heise.de/newsticker/meldung/Daimler-beschleunigt-Plaene-fuer-Elektroautos-3670595.html .
Interessant an dieser Ankündigung ist auch, dass die Elektrifizierung die gesamte Modellpalette erfassen soll. Also in den gegenwärtigen 2010 er Jahren dominieren voll elektrische Antriebe in dem Kleinwagensegment und Hybride werden überwiegend in den größeren Fahrzeugklassen verbaut. Aber in der Zukunftsstrategie von Daimler sollen alle Fahrzeugklassen mit einem voll elektrischen Antrieb versehen werden. Man kann mutmaßen, dass Daimler in seine Batterietechnik vertraut und erwartet, dass auch Reiselimousinen mit einem voll elektrischen Antrieb attraktiv sein werden.

Elektrische Fahrzeuge in allen Mercedes Sparten

Ich hatte ja schon über den Großauftrag von Mercedes berichtet : http://elektroautovergleich.org/2017/04/574elektrische-liefertransporter-daimler-gewinnt-hermes-als-kunden/
Und diese Zukunftsstrategie erfasst sowohl den Kleinstwagen Smart also die Transporter klasse und die Mercedes Lkws. Damit ist die strategische Ausrichtung von Daimler sehr wichtig für die Etablierung der Elektromobilität. Denn ob man die Erkenntnis nun mag oder nicht, wenn ein etablierter Hersteller aus Deutschland Fahrzeuge für Logistiker und Handwerker anbietet, wird dies einen Schub für die Elektromobilität bringen.

Elektroautos von Skoda – 500 Kilometer aber erst 2025

von Jürgen Vagt

ich habe auf diesem Blog viel über Volkswagen geschrieben einerseits weil Volkswagen der größte Autohersteller der Welt ist und anderseits weil der Dieselskandal eben stattfinden und die Existenz von Volkswagen bedroht. http://elektroautovergleich.org/volkswagen-in-einer-existentielle-krise-ganz-deutschland-bangt-ganz-deutschland-nein-die-elektromobilitaetsszene-nicht/
Aber Volkswagen ist eine Mehrmarkenfamilie mit 10 angeschlossenen Marken, die sich die gleiche Plattform teilen und es werden viele Teile innerhalb des Volkswagenkonzerns getauscht. Daher stellt sich natürlich auch die Frage, ob und wann die angeschlossenen Marken wie Skoda Elektroautos auf den Markt bringen werden. Auch übergeordnet ist diese Frage interessant, weil Skoda und Seat auf dem deutschen Markt sehr erfolgreich sind und Elektroautos dieser Konzernmarken würde die Elektromobilität in Deutschland tauschen. Momentan sind auch keine Skoda in meinen Ratgebern enthalten: http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/

Skoda mit einer Reichweite von 500 Kilometer

Skoda hat das Image einer Brot und Buttermarke und nicht eines Technologievoreiters und diese Positionierung merkt auch bei der Elektroautos. http://www.wiwo.de/unternehmen/auto/elektrostrategie-2025-skodas-spaetes-bekenntnis-zum-e-auto/19583320.html
So wie auch beim Mutterkonzern verspricht man einen Anteil von elektrischen Fahrzeugen von ca. 33.3 % am Gesamtausstoß im Jahr 2025 und diese Zielmarke soll mit einem voll elektrischen Mittelklasselimousine erreicht werden. Ich will Ihnen hier das Marketing Blabla von Skoda sparen, denn Sie wollen mit Ihren Elektrofahrzeugen eine neue Klasse zwischen SUV und Mittelklasse besetzen. Also im Prinzip soll der jetzige Skoda Yeti ins elektromobile Zeitalter übertragen werden.

Die Markenfamilie Volkswagen im Elektromobilen Zeitalter

Skoda hat erstmal eine Studie angekündigt und will sich aus dem Baukasten des Mutterkonzerns Volkswagen, das tut Skoda ja auch schon bei den konventionellen Verbrennern. Damit sich Skoda aus den Teilen des Volkswagens ein eigenes Elektroauto stricken kann, muss Volkswagen auch erstmal eine eigenständige Plattform entwickeln und nicht ein Verbrenner mit einem Elektromotor umstellen. http://elektroautovergleich.org/2017/02/elektroauto-golf-von-volkswagen-ein-verriss/
Nun dieser Yeti-Nachfolger soll Ende dieses Jahrzehntes auf den Markt kommen und Skoda verspricht viele Innovationen. Man wird es dann in der Realität sehen, aber es sollen 500 Kilometer Reichweite geben und damit hätte man bei Skoda eine Reichweite wie den angekündigten Daimler. http://elektroautovergleich.org/elektroautos-und-hybride-von-mercedes/

Elektrische Liefertransporter – Daimler gewinnt Hermes als Kunden

von Jürgen Vagt

Nun endlich kommt Bewegung in dieses Thema, denn die elektrischen Transporter sind immer noch unterrepräsentiert. Ich beschränke mich ja in meinen Kursen auch auf Unternehmen und Autokäufer, die keine Transporter benötigen: http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/
Hermes macht nun den Anfang und hat von Daimler 1500 elektrische Transporter bestellt, die Transporter sind elektrische Ausführungen der bekannten und erfolgreichen Vito – und Sprinterklasse von Daimler. Nun in der Pressemitteilung wird die Bedeutung für den Klimaschutz hervorgehoben und die Modellprojekte sollen Anfang 2018 starten. http://www.motor-talk.de/news/hermes-kauft-elektrische-transporter-von-daimler-t5987956.html
Man kann unterstellen, dass sich Hermes auf den innerstädtischen Wirtschaftsverkehr konzentrieren wird, um Ihre veralteten und schmutzigen Dieselflotten zu ersetzen.

Daimler sticht Streetscooter aus

Eigentlich wollte Streetscooter Ihren elektrischen Lieferwagen auch anderen Kunden zugänglich machen, Streetscooter ist eine 100 % Tochter von DHL und baut elektrische Transporter für Dhl. http://elektroautovergleich.org/deutsche-post-baut-elektro-lieferwagen/
Aber der etablierte Platzhirsch Daimler war schneller und konnte nun einen Bigplayer des deutschen Transportergewerbes als Kunden gewinnen. 1500 Fahrzeuge sind zugegebenermaßen nicht viel, denn pro Jahr werden ca. 400000 Transporter abgesetzt und das ist doppelt so viel wie beim Golf. Aber trotzdem ist dieser Deal ein interessantes Leuchtturmprojekt für das Logistikgewerbe und in den Innenstädten wird gezeigt, dass elektrische Auslieferung funktionieren kann und es eine saubere und geräuscharme Logistik in den Städten geben kann. Zudem werden die zunehmende Dieselverbote in den Städten Ihren Beitrag leisten.

Elektrische Transporter für Handwerker

Sicherlich werden die 2020 er Jahre anbrechen, bis es einen wirklichen Massenmarkt für die elektrischen Transporter geben wird und Handwerker und kleine Logistiker das Elektroauto nutzen können. Zudem müssen wird sich die Entwicklung in den nächsten Jahren auf städtischen Bereiche konzentrieren, denn die jetzige Version des elektrischen Transporters hat nur eine Reichweite von 270 Kilometer. Man muss also abwarten, bis die elektrischen Transporter eine Reichweite von 500 Kilometern haben werden, damit elektrische Transporter auch in ländlichen Regionen sinnvoll eingesetzt werden. Zudem müssen auch anständige Zuladungen realisiert werden.

Elektrobusse weltweit auf den Vormarsch

von Jürgen Vagt

ich hatte ja schon über die Etablierung der elektrischen Busse in Deutschland berichtet, aber international tut sich in diesem Bereich sehr viel und daher will ich ein paar Perspektiven in diesem Themenfeld ergänzen. http://elektroautovergleich.org/2017/03/elektrobusse-im-oepnv-wann-kommen-sie/
Denn die Elektrifizierung des Linienverkehrs hat international schon begonnen und leider zeigt sich hier ein gewisser Entwicklungsrückstand für Deutschland. In London sollen nun voll elektrische Busse eingesetzt werden und hierzu bedient man sich eines chinesischen Herstellers BYD (Build your Dreams). London ist ohnehin ein Vorreiter des elektrischen Fahrens, das war auch schon unter dem konservativen Bürgermeister Boris Johnson. Er war ja eine treibende Kraft hinter dem Brexit, aber auch das klassische und weltbekannte Londoner Taxi wird nun von einem Elektromotor angetrieben. http://www.taxi-times.com/das-beruehmte-london-taxi-faehrt-ab-sofort-elektrisch/

Europaweit die größte Elektrobusflotte

Wenn in Deutschland noch auf neue Busse durch Hersteller gewartet werden, fahren in London zwei elektrische Busse und nun sollen 51 Elektrobusse angeschafft werden. Mit dieser Flotten können ab sofort zwei Linien des Londoner Streckennetzes rein elektrisch betrieben werden. Wenn man den Prognosen trauen kann, werden bald 7 Millionen Passagiere elektrisch in London unterwegs sein. Die Batterietechnologie kommt von BYD aus China und die elektrische Antriebstechnik wird in Schottland zu einem vollständigen Bus verbaut.

Deutsche Hersteller fallen zurück

Nun weltweit gibt es die größte Elektrobusflotte in Shenzhen in China, in Shenzhen hat man bereits seit 2011 Erfahrungen mit elektrischen Bussen im Linienverkehr. Im Linienverkehr von Shenzhen werden bereits 220 Elektrobusse eingesetzt, gleichzeitig ist Shenzhen auch der Stammsitz des Elektrobusherstellers BYD. In Deutschland wird immer noch über die Angebote der etablierten Hersteller geklagt und bislang sind keine konkreten Pläne zur Elektrifizierung deutscher Linienbusse bekannt. In der Tat sind die beiden bekannten deutschen Bushersteller Daimler und MAN mit Ihren elektrischen Versionen überfällig. Ob Sie den Erfahrungsvorsprung der chinesischen Konkurrenz noch aufholen können bleibt fraglich. Zumal es BYD auch schon gelungen ist mit den Flughafentransfer an dem niederländischen Flughafen Schiphol einen europäischen Kunden zu gewinnen, bald wird es auch einen Kurs über die erfolgreiche Einführung von Elektrobussen in Busbetriebe von mir geben. http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/

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