Elektroautos auf Xing – In eigener Sache: Elektrische Fahrzeuge in die Flotte

Von Jürgen Vagt 17.05.18

mich haben mehrere Punkte motiviert eine eigene Gruppe auf Xing zu gründen, denn nach Start ups wie Streetscooter kommen nun auch etablierte Großserienhersteller mit elektrischen Transportern. http://elektroautovergleich.org/2018/02/elektrotransporter-von-mercedes-daimler-bringt-neue-elektromodelle/
Und diese elektrischen Transporter kommen auch schon bis zum Jahr 2020 auf den Markt, daher wird das Thema, wie elektrische Fahrzeuge in die Flotten von Unternehmen und Organisationen eingeführt werden sollten, immer gravierender. Momentan haben Fuhrparkmanager nur einen flüchtigen Blick auf die Elektromobilität und warten ab. Aber was heißt schon Fuhrpark, denn das Thema elektrische Antriebe im Fuhrpark betrifft eben alle Organisationen von multinationalen Logistikkonzern bis zur Fahrschule. Jede Organisation hat andere Anforderungen an den Fuhrpark und das macht die Einführung der Elektroautos schwierig. Anderseits verändert sich das Angebot an elektrischen Fahrzeugen und die verfügbaren Elektroautos werden immer leistungsstärker und somit immer gleichwertiger mit den konventionellen Verbrennern. https://www.xing.com/communities/groups/elektrische-fahrzeuge-in-die-fahrzeugflotte-a466-1104577?cce=em6148d2ff.%3AAArmUZVXwXUjeifEpmC7KZA

Elektroautos in verschiedenen Fuhrparks

Mit Fuhrparks müssen eben verschiedene Aufgaben erfüllt werden und diese verschiedenen Aufgaben und Anforderungen erzeugen bei der Einführung der Elektroautos eben eine hohe Komplexität. Man muss die Einführung von elektrischen Fahrzeugen mit einer soliden und umfassenden Bestandsaufnahme beginnen und dann kann man schleichend und sukzessive die konventionellen Verbrenner mit elektrischen Fahrzeugen ersetzen. Zudem kommen auch noch die unterschiedlichen Fahrzeugklassen hinzu. Im Flotteneinsatz ist eben alles von Muldenkipper bis zum 5 er BMW im Einsatz und bei diesen unterschiedlichen Einsatzzwecken gibt es eben Stand 2018 eine unterschiedlich gutes elektrischen Angebot. Und wie bereits gesagt, entwickelt sich das Angebot und wird tendenziell immer besser. Denn wenn man sich als Indikator die Reichweite anschaut, hatten wir vor knapp 10 Jahren eine Reichweite von 112 Kilometer und heute haben wir schon von 350 Kilometer bei Kompaktwagen. http://elektroautovergleich.org/2018/04/elektroautos-im-fuhrpark-wie-sieht-die-einfuehrung-aus/
Ich wette mal, dass wir häufiger diskutieren werden, ob das Jahr 2020 und oder das Jahr 2023 der richtige Zeitpunkt ist, für den Umstieg auf elektrische Fahrzeuge ist, oder ob man einfach noch auf ein besseres Angebot warten sollte. Elektromobilität ist eben ein Innovationsfeld. Mehr dazu hier: http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/ und vernetzen können Sie sich hier: https://www.xing.com/communities/groups/elektrische-fahrzeuge-in-die-fahrzeugflotte-269c-1104577?cce=em6148d2ff.%3AAArmUZVXwXUjeifEpmC7KZAB

Elektroautos als Gebrauchtwagen – Sollte man warten?

Von Jürgen Vagt 08.05.18

tendenziell kann man das wohl bejahen, weil in den letzten Jahren einfach noch sehr wenige Elektroautos verkauft worden sind und daher ist das Angebot einfach noch extrem mau. Aber wenn man Hybride hinzunimmt, dann sieht das schon anders aus. Denn Toyota hat ja schon 2002 seinen teil- elektrischen Prius auf den europäischen Markt eingeführt. http://elektroautovergleich.org/der-oldie-der-hybridautos-toyota-prius-wird-modernisiert/
Heute Ende der 2010er Jahre wird immer deutlicher, dass sich die Tesla-Strategie durchsetzt und der voll elektrische Antrieb das Maß aller Dinge wird. Aber in den Automobiljahrgängen der 2010 er Jahre dominierte der Hybrid unter den alternativen Antrieben und der voll elektrische Antrieb hatte nur eine Randexistenz im Automobilabsatz.

Passt das Elektroauto ins Leben

Auch wenn ich jetzt Kritik von dem typischen Ingenieurleser auf diesem Blog bekomme, der voll elektrische Antrieb passt Mai 2018 nicht zu jedem Autofahrer. Der Großstädter, der viel Bahn fährt und nur einen Kleinwagen braucht, kann auf den voll elektrischen Antrieb umsteigen. Der Landwirt und Tierarzt in einer strukturschwachen Regionen kann mit dem jetzigen Stand der Elektromobilität nicht auf den voll elektrischen Antrieb umsteigen und wird es in den nächsten Jahren auch nicht können. https://www.homeandsmart.de/elektroauto-gebraucht-kaufen-elektrischer-gebrauchtwagen

Hybride bleiben beim Gebrauchtwagenkauf die erste Wahl

Für Gebrauchtwagenkäufer bleibt der Hybrid die erste Wahl, denn wenn der Hybrid seine Defizite hat, kann der Hybrid eine Einstiegsdroge für den durchschnittlichen Autokäufer sein. Bei Fachleuten herrscht die technische Perspektive vor und in diesen Kreisen werden die Defizite hervorgehoben. Also zwei Motoren in einem Auto und eine sehr komplexe Architektur und zugegebenermaßen ist die Benzineinsparung ziemlich mau. Im besten Fall sind das zwei Liter auf 100 Kilometer, aber Hybride sind für den Durchschnittskäufer immer noch besser als mit einem modernen Diesel einen riesigen Wertverlust hinzunehmen. http://elektroautovergleich.org/2018/04/elektroautos-kaufen-sollte-der-naechste-ein-elektroauto-sein/
In die Diskussion kommt jetzt eine erhebliche Dynamik, weil der Dieselskandal seine Wirkung entfaltet und die Gebrauchtwagenpreise beim Diesel sinkt. Mehr dazu hier: http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/

Elektroautos von Kia – Ein neuer elektrischer Suv kommt

Von Jürgen Vagt 08.05.18

Kia konkretisiert seinen voll elektrischen Niro, ich hatte auch schon über Ihn berichtet. http://elektroautovergleich.org/neues-hybridauto-kia-nero-hybrid-kommt-zu-haendler/
Nun ist er da und Kia bringt einen kleinen SUV auf den Markt und positioniert den elektrischen SUV neben dem kleinen ebenfalls elektrischen Familien-Van Soul http://elektroautovergleich.org/das-elektroauto-von-kia-kia-soul-electric/
Der Trend schreitet also voran, es kommen immer elektrische Suvs auf den Markt und man kann das Konzept des Suvs kritisch zu sehen. Ich finde es auch schwierig, dass sich immer Menschen teure und schwere Suvs kaufen. Man fährt alle zwei Jahre mal über eine nasse Wiese und dann kauft man sich ein Auto, dessen Einsatzgebiet die Sahara-Durchfahrt ist. Die Suvs verdrängen immer mehr die verbrauchsärmeren Kompakten und die Mittelschicht zeigt mittels Suv -Kaufs Ihren Nachbarn, dass man erfolgreich Wohlstand angehäuft hat.

Elektroautos im verkaufsstarken Fahrzeugsegment

Aber Tesla hat es ja mit seinem Modell X vorgemacht und für die Etablierung der Elektromobilität ist es eben auch gut, dass die SUVs nun herstellerübergreifend einen elektrischen Antrieb bekommen. Diese Fahrzeugklasse verkauft sich gut und hat eben in den letzten 25 Jahren sowohl in Amerika und Europa eine große Käuferschicht erarbeitet. Und es ist eben auch gut, wenn sich die Elektrifizierung der Antriebe an den verkaufsstarken Fahrzeugklassen orientiert, obwohl sich das Fahrzeugkonzept des Suvs mit den ökologischen Gedanken des elektrischen Antriebs beißt.

Reichweite ist King

So wie im Internet der Content King ist, bleibt die Reichweite die zentrale Größe beim Elektroautokauf und hier bietet der elektrische Nero eine böse Überraschung. Mit der kleineren Batterie also mit den 40 kWh schafft der Nero nur seine 300 Kilometer Reichweite und wenn man es realistisch sieht, dann sind es pro Ladung nur 250 Kilometer. Das ist nicht doll.
Gut mit der großen Batterie also mit 64 Kwh sind es immerhin stattlichen 450 Kilometer und das gegenwärtig im Branchenschnitt gut und wenn der Nero 2020 auf den deutschen Markt kommt, dann ist das als Reichweitenmaßstab immer noch gut und zeitgemäß. Mehr dazu hier: http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/

Elektroautos und die Bundesregierung – Der Staat fordert Elektroautos und fährt Verbrenner

Von Jürgen Vagt 07.05.18

hier auf diesem Blog ist es ja schon mehrfach beklagt worden, aber nun hat der Spiegel das Thema aufgegriffen: http://www.spiegel.de/auto/aktuell/bundesregierung-kaum-umweltfreundliche-autos-im-fuhrpark-a-1206202.html
2 % des Fuhrparks der Bundesregierung sind elektrisch angetrieben, obschon vor zwei Jahren die Bundesregierung das Ziel ausgegeben hat, dass heute also zwei Jahre später der elektrische Antrieb einen Anteil von 20 % haben soll. Nun da haben wir es mal wieder, die Staatsspitze fordert von kleinen Mann in eine grüne Zukunftstechnologie zu investieren, aber die Staatsführung fährt selbst weiter konventionell mit Verbrennern. Auch der verkehrspolitische Sprecher der Grünen zeigt sich enttäuscht, denn auf seine Anfrage ist dieser Anteil von elektrischen Fahrzeugen bei der Bundesregierung erst bekannt geworden.

Keine Elektroautos in der Oberklasse

Ich habe es ja öfters hervorgehoben, dass wenn in den Abendnachrichten die Staatsspitze in elektrischen Limousinen einsteigen würden, dann würde die Elektromobilität einen Push bekommen. Aber für die Bundesregierung gelten die gleichen Hürden wie bei jedem Firmenfuhrpark: http://elektroautovergleich.org/2017/06/elektroautos-in-den-firmenfuhrpark-welche-huerden-gibt-es-wirklich/
Von deutschen Herstellern gibt es eben Stand Mai 2018 keine Mittelklasse – und Oberklasselimousinen und für deutsche Politiker ist ein soziales Nogo einen Tesla zu kaufen. Aber interessant ist eben der Vergleich zwischen dem Bundesaußenministerium und dem Bundesinnenministerium. Das auswärtige Amt hat schon eine Quote 44,4 %, aber das Innenministerium mit seinem Fuhrpark von 13795 hat eben eine Quote von 0,6 %. Für mich wenigstens als Fachmann ist es auch einleuchtend, denn man kann heute im Mai 2008 ein paar Limousinen, die nur Berlin herrumfahren, schon elektrifizieren. Aber das Innenministerium mit der Flotte des Bundesgrenzschutzes kann eben nicht elektrifiziert werden. Ich fand die Geschichte von den beiden Staatssekretäre auch niedlich, denn zwei Staatssekretäre haben bei BMW gemosert, dass der Hybrid – 7er von BMW zu viel verbraucht. Ich meine man hat halt immer ein Gmaule bei Innovationen und das gerade den Führungsleuten im Unternehmen oder eben in der Behörde. Und ich kann mir nicht vorstellen, dass genau dieser Hybrid- 7er mehr als die Werksangabe verbraucht. Ob es einem gefällt oder nicht, Elektroautos werden erst in ein paar Jahren in den Fuhrpark der Bundesregierung kommen, wenn die deutschen Hersteller endlich mit elektrischen Modelle auf den Markt kommen. http://elektroautovergleich.org/2017/04/daimler-gibt-gas-bei-den-elektroautos/ Mehr dazu hier: http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/

Elektroautos im Fuhrpark – Wie sieht die Einführung aus?

Von Jürgen Vagt 29.04.18

ein Unternehmen hat die Herausforderung schon bewältigt, die in den 2020 er Jahre alle Unternehmen und Fuhrparkbetreiber bewältigen müssen. Der Energieversorger BSEnergy hat schon 85 Fahrzeuge mit teil – oder voll elektrischen Antrieb im Fuhrpark und so sind die Hälfte aller Fahrzeuge im Fuhrpark elektrisch angetrieben. Und mit dieser Anzahl und Quote bezogen auf den gesamten Fuhrpark ist BSEnergy den Fuhrpark mit den meisten elektrisch angetriebenen Fahrzeugen in Niedersachsen. https://www.elektroauto-news.net/2018/bsenergy-alternativer-firmenfuhrpark-niedersachsen . Parallel zu dem alltäglichen Fuhrpark betrieb läuft auch noch eine wissenschaftliche Untersuchung, um zu beleuchten, wie diese elektrischen Unternehmensflotten zum Stromnetz passen. Da werden Statistiken gesammelt, um zu klären, wie das Stromnetz angepasst werden muss, damit es mit der Etablierung der Elektromobilität und der Stromversorgung passt.

Welche Fahrprofile können aufs Elektroauto umgestellt werden

Diese Frage ist einfach zentral für Fuhrparkentscheider und auch nicht so einfach zu beantworten. Und dann muss man schauen, ob das Angebot an elektrischen Fahrzeugen passt und in so einem Innovationsfeld wie der Elektromobilität wird sich das Angebot eben auch schnell ändern oder genauer gesagt schnell verbessern. Im kleineren Rahmen hat das jeder Bürger diese Entwicklung mal mit seinem Smartphone mitgemacht. Wer hatte 2006 eine App auf seinem Handy gehabt? Genau niemand. Aber in den letzten 10 Jahren hat sich diese Technologie durchgesetzt und in den Zeitraum hat es immer wieder Diskussionen gegeben, welches Modell zu welchem Zeitpunkt gekauft werden sollte. Beim Elektroauto geht es aber um größeren Investitionen und eine größere Komplexität, denn es muss ja auch die Ladestation mitgedacht werden und natürlich muss auch ein elektrisch angetriebener Fuhrpark 100 % der Anforderungen erfüllen. http://elektroautovergleich.org/elektrofahrzeuge-in-den-fuhrpark-von-kurier-und-expressdiensten-onlinekurse/
Ein Energieversorger hat eben den Vorteil, dass die Monteurfahrten mittels elektrischen Antriebs sehr gut bewältigbar sind. Denn die benötigten Tagesfahrleistungen sind kurz und diese kleinen täglichen Fahrten wiederholen sich relativ häufig in der Woche und im Monat. Diese Tourenprofile passt gut zum elektrischen Antrieb, denn die Anschaffungskosten sind vergleichsweise hoch, aber die laufenden Kosten sind eben höher. Mehr dazu hier: http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/

Elektroautos von Volkswagen – VW bringt einen elektrischen Kompakten

Von Jürgen Vagt 27.04.18

richtig innovativ war Volkswagen in Sachen Elektroauto nie, aber Volkswagen ist nun mal der größte Autohersteller der Welt und daher wird der elektrische Kompakte Neo eine Riesenwelle machen. Der Neo ist eine starke Konkurrenz zum Modell 3 von Tesla. http://elektroautovergleich.org/neues-elektroauto-von-tesla-das-model-3/
Ein Kompakter mit 5 Sitzplätzen und 400 Kilometer Reichweite soll Ende 2019 auf den Markt kommen und als Preis werden 30000 € angezielt. Und mit 170 elektrischen Ps ist der Neo zünftig motorisiert und der Platzvorteil des elektrischen Antriebs soll ausgespielt werden. Im Elektroauto wird weniger Platz für den Motor und den Tank benötigt, daher ist der Neo kleiner als ein Golf, aber es wird mehr Innenraumplatz geben als im Mittelklasse-Passat.

Elektroautos in der Kompaktklasse

Das Angebot an elektrischen Kompakten wird dem Neo vom Babo der deutschen Automobilindustrie immer besser. https://www.cleanthinking.de/elektroauto-vw-neo-volkswagen-auto/ .Es ging ja schon 2017 von Opel los. http://elektroautovergleich.org/opel-kommt-mit-einem-elektrischen-kompakten-2017/
Und mit diesem Angebot wird Elektromobilität einen massiven Push bekommen, denn allein von Golf werden pro Jahr 220000 Einheiten abgesetzt. Insgesamt werden pro Jahr ca. 3 Millionen Neuwagen abgesetzt, der Kompaktwagen ist für viele Menschen eben genau die Menge an Auto, die Sie brauchen und bezahlen wollen. Wenn man sich die Fahrzeugklassen von Kleinwagen bis Luxusklasse anschaut, dann dominiert die Kompaktklassen die Verkaufszahlen. Allerdings haben die SUVs die größten Wachstumsraten innerhalb der Fahrzeugklassen und so ist es nur schlüssig, dass auf der gleichen Fahrzeugplattform ein SUV (Cross) 2021 kommen soll. Dann soll im Jahr 2021 auch noch ein Kleinbus kommen (Buzz) und mit diesen Fahrzeuge beginnt der Elektroautoreigen von Volkswagen. http://elektroautovergleich.org/volkswagen-will-einen-25-anteil-von-elektroautos-im-jahr-2025-erreicht-haben/
Bis zum Jahr 2025 soll ja wie der ehemalige Volkswagenchef Müller angekündigt hat, ein Viertel des Absatzes von Volkswagen aus Elektroautos bestehen. Es wird wohl noch mal einen eigenständigen Blogpost über den Chefwechsel von Volkswagen geben, denn nun ist die Führungsriege von Volkswagen ausgetauscht worden. Und mit diesem Schritt geht Volkswagen nun klar und eindeutig in Richtung Elektroauto. Der Neo ist ja noch ein Kind der alten Zeit, aber die neuen Leute haben einen Elektroautohintergrund. Mehr dazu hier: http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/

Elektroautos im Carsharing – Nun gibt es einen rein elektrischen Carsharing-Anbieter

Von Jürgen Vagt 26.04.18

mit Elektroautos und dem Carsharing haben wir eigentlich natürliche Wahlverwandtschaften und ein wunderbares Goethezitat auf einem Blog über Elektromobilität. http://elektroautovergleich.org/elektroautos-und-carsharing/
Aber warum gehören Elektroautos und Carsharing zusammen, nun in den nächsten Jahren werden die neuen elektrischen Autos noch Einschränkungen bei der Reichweite haben und im Carsharing werden keine spontane 1000 Kilometer Reichweite benötigt. Moderne Carsharingangebote erreichen so zu dem Zeitpunkt 2015 ca. 50 % der Bevölkerung, allerdings überwiegend in den deutschen Städten. Also irgendwo habe ich einer Studie gelesen, dass Carsharing und insbesondere die modernen Formen eben diese 50 % Abdeckung hat und somit ist eine riesige Erfolgsgeschichte in dem vergangenen Jahrzehnt geschrieben worden. Seid dem Jahr 2009 hat sich das online-basierte Carsharing durchgesetzt, das von großen Autokonzernen betrieben wird. Denn bei Cartogo von Daimler und DriveNow von BMW kann man das Fahrzeug per App buchen und muss nicht bei einer festen Station abgegeben.

Elektroautos im Carsharing

Nun soll in Wien der erste voll elektrische Carsharinganbieter zu Wasser gelassen werden und das Projekt hat den schönen Namen Caroo. https://futurezone.at/digital-life/neuer-carsharing-anbieter-in-wien-setzt-auf-e-auto-flotte/400025440 .Erstmal müssen 100000 € per Crowdfunding- Initiative eingesammelt werden und momentan sind erst 16000 € zusammen. Diese kleine Firma tritt in Konkurrenz zu den Angeboten der großen Automobilhersteller, die Ihre Carsharingtöchter hervorragend finanzieren. Und das ist eine heftige Konkurrenz für eine kapitalschwache Neugründung, insbesondere weil sich die beiden deutschen Hersteller BMW und Daimler zusammentun werden. Aber ich wünsche Ihnen das Beste und Caroo will den elektrischen Kleinwagen Renault Zoe einsetzen. Aber das Wiener Projekt ist unabhängig von Renault und wird genauso wie Cartogo von Daimler und DriveNow von BMW als Free-Floating Ansatz aufgezogen. Also kann man den Renault Zoe per App buchen und muss das Auto nicht an einer festen Station zurückgeben. Der Service ist genauso aufgebaut wie bei Carsharingangeboten von Daimler und BMW. Ob dieses Projekt auch nach Deutschland kommen wird, steht noch in den Sternen, aber wenn, werde ich Sie auf dieser Plattformen informieren.Mehr dazu hier: http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/

Elektroautos und die Politik – Altmeier beklagt das Zögern der Autoindustrie

Von Jürgen Vagt 18.04.18

tja, die eigentliche Nachricht ist aber, dass das Elektroauto nun ein Thema für den Wirtschaftsminister ist und nicht mehr fürs Forschungsministerium. https://ecomento.de/2018/04/16/wirtschaftsminister-altmaier-deutsche-autokonzerne-haben-bei-elektroautos-unverstaendlich-lange-gezoegert/
Schön, da nun in den letzten 10 Jahren ein Gremium nach dem Anderen getagt hat und eine schlaue Kommission nach der Anderen einberufen worden ist. Spricht Wirtschaftsminister Altmeier per Bild -Zeitung zur Autoindustrie und fordert die deutsche Autoindustrie auf, Sie die Autoindustrie möge sich auf die ökologisch und digitale Zukunft einstellen. Zudem sollte nun die deutsche Autoindustrie ein reichweitenstarkes Elektroauto wie Tesla mit einem niedrigen Preis bauen.

Enteignungen der Dieselfahrer – Elektroauto-Ladeinfrastruktur auf der Autobahn

Menschlich kann ich dieses Gequarke verstehen, denn jetzt muss die Politik Dieselfahrer mehr oder weniger enteignen, weil die deutsche Autoindustrie übermäßig lange mit dem Diesel Geld verdienen wollte und einen mutmaßlichen gewerbsmäßigen Betrug begangen hat. Und eigentlich hätte die Autoindustrie schon bedeutend früher massiv in den elektrischen Antrieb investieren können. Aber ich will auch eine kleine Lanze für die deutschen Hersteller brechen, denn man kann eben nicht ein Start up als Referenz wählen. Natürlich schiebt Tesla die globale Autoindustrie voran, aber wenn man die Innovationsleistung der deutschen Autoindustrie beurteilen will, dann sollte man die europäische Autoindustrie wie z. B. Renault nehmen: http://elektroautovergleich.org/2018/02/elektroautos-von-renault-wo-steht-der-bestseller-von-renault/
Genau Renault ist eben auch ein Teil der etablierten Autoindustrie und hat schon die ersten Markterfolge mit seinen elektrischen Fahrzeugen. Das ist bitter für die Deutschen.
Die Politik hat Einiges versucht, um die Elektromobilität zu etablieren. Einerseits gab und gibt es die Kaufprämie: http://elektroautovergleich.org/staatliche-praemie-fuer-den-elektroautokauf-nun-also-doch/
Anderseits sollen bis zum Jahr 2020 auf allen zentralen Autobahnen flächendeckend Ladesäulen aufgestellt sein. Da kann man auch man 300 Kilometer auf den Autobahnen mit dem Elektroauto, um die Oma zu besuchen. Trotzdem klemmt es mit dem Absatz von Elektroautos, weil die Deutschen eben zu 72 % deutsche Autos kaufen. Diese Dominanz deutschen Hersteller auf dem deutschen Absatzmarkt wird sich auch durchs Elektroauto nicht ändern. Mehr dazu hier: http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/

Elektrolieferwagen von Ford – Streetscooter werden bei Ford-Händlern verkauft

Von Jürgen Vagt 15.04.18

es tut sich ja Einiges an der Transporterfront und wieder mal hat das Start up aus Aachen einen Coup gelandet. Denn die elektrischen Transporter von Streetscooter werden bei Ford verkauft und der Streetscooter wird nun bei 80 ausgewählten Nutzfahrzeughändlern von Ford verkauft. https://www.golem.de/news/elektrolieferwagen-ford-haendler-verkaufen-den-streetscooter-1804-133743.html
Die Post/DHL knüpft jetzt ein paar Kooperationen um seinen elektrischen Transporter, denn seit Januar arbeitet die Post/DHL mit BMW und deren Fuhrparkmanagement zusammen, um Kunden bei der Integration von Elektroautos in den Firmenfuhrpark zu helfen. Das ist eine spannende Entwicklung, denn seid 2 Jahren, betreibe ich ja die Beratung von Unternehmen bei der Einführung von Elektroautos: http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/
Aber es läuft noch nicht so doll, weil einfach das Angebot an elektrischen Fahrzeugen fehlt.

Start up mit den Service eines Weltkonzerns

Es ist eine klassische Win-Win Situation, denn ein Start up kann nun die Nutzfahrzeugkompetenz eines Weltkonzerns nutzen. Zudem kann Ford sich mit einem guten elektrischen Nutzfahrzeug schneller als andere Großserienhersteller positionieren. http://elektroautovergleich.org/13-neue-elektroautos-von-ford-fast-5-mill-dollar-fuer-bessere-elektroautos/
Aber auch und gerade für Kunden verbessert sich die Lage, denn mit dem elektrischen Streetscooter kann man eben das große Servicenetz des Ford Transits nutzen. Und Ford hat seinem Transporter Transit eben den meistverkauften Transporter weltweit im Angebot. Es wird auch spannend, wie das andere deutsche Start up Sion – Sion sich den Service organisieren wird, denn die Serienfertigung soll bei Sion-Sion soll es ja nächstes Jahr also 2019 losgehen. So langsam kann ich mal eine Angebotsübersicht über elektrische Transporter anlegen, denn auch Daimler kommt mit einen elektrischen Transporter: http://elektroautovergleich.org/2018/02/elektrotransporter-von-mercedes-daimler-bringt-neue-elektromodelle/
Und auch Renault wird einen elektrischen Transporter für die Handwerkerkunden anbieten: http://elektroautovergleich.org/2017/01/elektrischer-transporter-mit-renault-werden-die-handwerker-elektrifiziert/
Es wird auch langsam Zeit, denn viele Handwerker und Serviceunternehmen sowie Logistiker haben Fahrprofile, die für den elektrischen Antrieb geeignet sind. Wer regelmäßig kleinere Strecken also Tagesfahrleistungen von unter 120 Kilometer pro Tag fährt und diese Strecken häufig in der Woche und im Monat wiederholt, der kann die Betriebskosten seines Fuhrparks senken: Mehr dazu hier: http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/

Elektroautos kaufen – Sollte der Nächste ein Elektroauto sein?

Von Jürgen Vagt 11.04.18

im vorangegangen Blogpost habe ich beschrieben, ob das Frühjahr 2018 schon ein guter Zeitpunkt für den Elektroautokauf ist. http://elektroautovergleich.org/2018/04/elektroautos-kaufen-kann-der-naechste-ein-elektroauto-sein/
Aber für mich in meiner Beratung ist es wichtiger, ob man die Voraussetzungen für ein Elektroauto hat. Auch im Jahr 2018 sind die Reichweiten eingeschränkt, aber viele Menschen brauchen auch keine spontan verfügbaren 1000 Kilometer. Und ja eine Autobahnfahrt durch ganz Deutschland mit einem Elektroauto ist immer noch eine Herausforderung und bedeutend anstrengender als mit einem Verbrenner. https://www.swr.de/odysso/praxistest-mit-dem-elektroauto-quer-durch-deutschland/-/id=1046894/did=20527672/nid=1046894/tibfu/index.html
Aber viele Großstädter würden auch nie mit einem Verbrennerauto mehrere Hundert Kilometer durch Deutschland fahren, sondern die Bahn nutzen.

Passt das eigene Fahrprofil zum Elektroauto

Das ist eben ein ganz andere Frage und diese ist schwerer zu beantworten, denn man kann als Durchschnittsfahrer auch noch gerne 1 – 2 Jahre warten. Aber es wird auch noch in 10 – 15 Jahren Autofahrer geben, die ein Verbrennerauto brauchen. Mein Lieblingsbeispiel ist der Tierarzt im Norden von Schleswig-Holstein, der nachts spontan raus muss, um einen Notfall zu behandeln. Der Norden ist schlecht mit dem öffentlichen Nahverkehr erschlossen und man ist auch im Winter auf sein Auto angewiesen. Mit so einem Fahrprofil wird man auch noch in 10 Jahren ein Verbrennerauto kaufen. Das Gegenbeispiel ist der Großstädter, der nur 20 – 30 Kilometer pro Tag pendeln muss und gute Alternativen mit dem öffentlichen Nahverkehr in der Großstadt hat. Wenn er dann auch seine Fahrten von über 500 Kilometer mit der Bahn absolviert, dann ist derjenige ein klarer Kandidat für ein voll elektrisches Auto. Zumal das Angebot bei Kleinwagen mit einem städtischen Einsatzgebiet bereits im April 2018 sehr gut ist. Nun langsam werden auch die höheren Fahrzeugklassen elektrifiziert: http://elektroautovergleich.org/opel-kommt-mit-einem-elektrischen-kompakten-2017/ . Aber natürlich gibt es eine Menge Grautöne zwischen diesen beiden Extrempolen und deswegen habe ich zur Orientierung ein Ebook geschrieben: https://elopage.com/s/JuergenVagt/kann-das-naechste-auto-ein-elektroauto-sein
Zudem ändert sich ja auch in gewissen Abständen das Fahrprofil, denn wenn man eine Familie gründet, hat eben einen größeren Platzbedarf beim Fahrzeugkauf. Wenn die Kinder aus dem Haus sind, verkleinert man sich beim Autokauf.

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