Elektroautos kaufen – Was gibt es 2019 auf dem Markt? Teil 1

von Jürgen Vagt 19.08.19
jetzt erreicht die Elektromobilität die Mittelschicht, allerdings kommt erst ab 2020 die richtige Modelloffensive. Im April 2019 hat Volkswagen seine Marketingkampagne gestartet und bei den ersten Elektroautos wie dem Porsche Taycan oder dem elektrischen Mini werden erstaunliche Vorbestellungen verzeichnet. Mit dem Volkswagen ID3 und dem elektrischen Corsa kommen nun auch elektrische Kompakte mit Preisschilder so um die 30000 € auf den deutschen Markt. Allerdings werden immer noch überwiegend Suvs oder Oberklasselimousinen so um die 80000 € auf den Markt angeboten, aber ich will mal eine kleine Übersicht in diesem Blogpost geben. Jetzt im August sind es knapp 30 Fahrzeuge, da gibt es Kleinstfahrzeuge wie den Renault Twizy und den Kleinwagen E.go Mobile oder den Smart Forfour. Also geht das elektromobile Fahrvergnügen mit 16000 € bei E.go Mobile los und ja es gibt auch elektrische Kleinwagen wie den elektrischen Zoe und oder den Peugeot Ion für Preise um die 20000 €. https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/e-mobilitaet/kaufen/elektroautos-uebersicht/ .Aber der Laie sollte man sich in Acht nehmen vor elektrischen Fahrzeugen aus den Modelljahrgängen 2012 oder 2013. Bei den Kompakten des Jahrgangs 2019 wie dem Hyundai Kona und dem Volvo Polestar sind schon 40000 € bei Batteriegrößen um 60 kwh der Durchschnitt .

Modelljahrgänge 2012 und 2013 veralten

Also kann man gut und gerne 400 Kilometer erwarten, daher wird der Standard der Modelljahrgänge 2012 und 2013 mit mickrigen Reichweiten von 120 und 150 Kilometer sehr schnell veralten. Die Gebrauchtwagenpreise dieser alten Fahrzeuge werden wie ein Stein fallen. Vorsicht ist auch beim elektrischen Golf geboten, denn einerseits steht jetzt der ID3 von Volkswagen beim Händler und anderseits ist der elektrische Golf nur ein umgebauter Verbrenner:
http://elektroautovergleich.org/2017/02/elektroauto-golf-von-volkswagen-ein-verriss/
Leider ist der elektrische Up von Volkswagen auch nur ein umgebauter und die Reichweite ist mit 160 Kilometer im Wltp -Modus sehr mau. Dieser Kleinwagen geht dann für ca. 22000 € zum Käufer. Nun im Jahr 2020 kommt der elektrische Mini für 32000 € zum Händler. Im Jahr 2019 oder 2020 bleibt der Renault Zoe das beste Angebot für elektrische Kleinwagenkäufer.
Mehr dazu hier: http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/ und vernetzen können Sie sich hier : https://www.xing.com/communities/groups/elektrische-fahrzeuge-in-die-fahrzeugflotte-8554-1104577 und ich bitte um finanzielle Unterstützung: http://elektroautovergleich.org/unterstuetzen-sie-elektroautovergleich-org-und-automatisiertes-auto-de/ Sie können Vorträge buchen: http://elektroautovergleich.org/referenzen-innovationsworkshops-vortraege-beratung/ und Podcastinterviews mit Akteuren der Verkehrswende gibt es hier: https://podcastreihe-die-zukunftsmobilisten.podigee.io

Werbung in der Podcastserie: Elektromobil in die Zukunft

von Jürgen Vagt 12.08.19
ich nehme jetzt Werbepartner für meine Podcastserie an und nur noch mal zur Erinnerung. Elektromobil in die Zukunft! ist eine verbraucherorientiertes Magazin, welches sich an potenzielle Autokäufer und im Besonderen an Elektroautokäufer richtet. Zudem werden moderne Mobilitätsformen im Magazin dargestellt.

Also sollten sich Organisationen, die zukünftige Elektromobilisten als Kunden haben, sich bei mir melden und Mediadaten gibt es nach einem persönlichen Kontakt.

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Elektromobil in die Zukunft! Nr. 27 Byton- Elektroautos für den Weltmarkt

von Jürgen Vagt 05.08.19
auch die Elektromobilität versinkt im Sommerloch, aber es gibt gute Nachrichten, denn es gibt bereits 30000 Vorbestellungen für den Porsche Taycan. Der Staat weitet die steuerliche Förderung für die Elektromobilität aus und Porsche muss 1500 neue Mitarbeiter für die Elektromobilität finden. Der Vorreiter und Pionier der Elektromobilität Tesla liefert wieder gute Zahlen ab und chinesische Autohersteller Byton zeigt uns ein Elektroauto für den Weltmarkt. Es gibt Verkehr ohne Chaos und in Stuttgart wird automatisiertes Parken der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Begrüßung + Episodenüberblick
Pressespiegel – CDU will Erfolge beim Elektroautos feiern und blamiert sich
Verkehrspolitik 1 – Steuerliche Förderung der Elektromobilität wird ausgeweitet
Verkehrspolitik 2 – Verkehr ohne Chaos – wo es auf den Straßen läuft
Verkehrspolitik 3 – Schwere SUVs verkaufen sich gut
Neues aus der Autoindustrie 1 – Tesla liefert gute Zahlen
Neues aus der Autoindustrie 2 – Porsche stellt 1500 Leute aufgrund der Elektromobilität ein
Modellvorstellung Elektroauto 1 – 30000 Vorbesteller für den Porsche Taycan
Modellvorstellung Elektroauto 2 – Inside Byton – Das Welt-Elektroauto
Teilen ist das neue Haben – Elektrorollersharing in Hamburg
Autonomes Fahren – Pilotiertes Parken ist in Stuttgart erlaubt worden
Verabschiedung und machen Sie bei Elektromobil in die Zukunft mit!

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Elektromobilität und automatisiertes Autofahren – Werbung ist möglich

von Jürgen Vagt 25.07.19

Für mein Fachformat: Die Zukunftsmobilisten! schalte ich erstmal die Paywall aus und ab nun kann auf dieser Plattform werben. Der Start war im Dezember 2018 und bislang gab es 48 Interviews mit hochkaratigen Experten aus den Feldern Elektromobilität, automatisiertes Autofahren und Carsharing. Mediadaten und Details gibt es unter Jurgen.Vagt@elektroautovergleich.org


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Elektromobil in die Zukunft! Nr. 26 3 Elektro-SUVs im Vergleich

von Jürgen Vagt 26.07.19
auch diese Podcastreihe ist im Sommerloch, aber wir vergleichen 3 große elektrische SUVS und definieren den Begriff der Verkehrswende. Die Quandt-Familie wechselt den Chef bei BMW aus, um die Elektromobilität bei BMW voranzubringen. Der Wahnsinn hat bei Lotus um sich gegriffen und so ist ein 2000 ps Sportwagen mit einem Preisschild von 1,9 Millionen € entstanden. Das Ladenetz wächst schneller als gedacht und es gibt Autostrom im Sonderangebot. Porsche verdaut noch an der Elektromobilität und Toyota testet automatisierte Autos auf öffentlichen Straßen.

Begrüßung + Episodenüberblick
Elektrisches Tanken 1 – Autostrom im Sonderangebot
Elektrisches Tanken 2 – Ideenwettbewerb für die Mobilitätswende
Elektrisches Tanken 3 – Ladenetz wächst schneller als gedacht
Elektromobilität im Gewerbe 1 Alternative Antriebe in Paketdienst
Elektromobilität im Gewerbe 2 – Elektrischer Kleinbus mit 360 Grad Lenkung
Neues aus der Autoindustrie 1 – BMW bekommt einen neuen Job
Neues aus der Autoindustrie 2 – Elektromobilität schwächt Porsche
Modellvorstellung Elektroauto 1 – Lotus bringt einen 200 ps Sportwagen
Modellvorstellung Elektroauto 2 – Vergleichstests der elektrischen SUVs
Der elektrische Gebrauchtwagenreport – Tesla hat hervorragende Restwerte
Autonomes Fahren – Toyota testet auf öffentlichen Straßen
Verkehrspolitik – Definition der Verkehrswende
Verabschiedung und machen Sie bei Elektromobil in die Zukunft mit!

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Elektrotransporter für Afrika- Nr. 48 Sascha Koberstaedt (evum-motors) im Podcastinterview

von Jürgen Vagt 25.07.19

heute war Sascha Koberstaedt zu Gast bei den Zukunftsmobilisten und er stellt sein Start up evum-motors  https://www.evum-motors.com/de/ vor. Hier ist eine kluge Idee aus einer Universität nicht in der Schublade verschimmelt, sondern hier ist ein kostengünstiger und robuster Elektrotransporter für die dritte Welt oder Schwellennationen zur Marktreife gebracht worden. Das Projekt ist aus einem Forschungsvorhaben der technischen Universität München entwickelt worden und das Gründerteam um Sascha Koberstaedt hat das Gründungsnetzwerk der technischen Universität München genutzt, um das Projekt zur Marktreife zu bringen und im April 2020 wird der Elektrotransporter für einen Preis um die 10000 € zu kaufen sein. Man nennt diesen Ansatz frugale Innovation und am Anfang des Interviews haben wir über dieses Innovationsthema gesprochen. Bei frugale Innovationen werden die Kernbedürfnisse der Zielgruppe bestimmt und dann wird ein kostengünstiges Angebot formuliert.

Einfachheit als Prinzip

Das Gewerbe in den Schwellennationen braucht keine komplizierten Fahrzeuge, die wartungsanfällig sind und eine Elektronik haben, die in Afrika oder Asien niemand reparieren kann. So wie in Europa sind die Tagesfahrleistungen so kurz, dass der gegenwärtige batterie- elektrische Antrieb des Sommers 2019 ausreicht, um Elektrotransporter wirtschaftlich zu nutzen. Der Elektrotransporter ist von der Konstruktionsseite so einfach gehalten, dass man dieses elektrische Nutzfahrzeug überall in der Welt reparieren kann. Langfristig soll die Fertigung in Schwellennationen erfolgen und diese Produktion nah am Absatzmarkt ist möglich, weil die Konstruktion so einfach ist. Einige Kundengruppen in Europa finden dieses Fahrzeugkonzept so interessant, dass evum-motors auch eine europäische Zulassung anstrebt. Eine solche Zulassung ist mit hohen finanziellen und technischen Anforderungen verbunden. Aber der Elektrotransporter soll für 28000 € angeboten werden und viele Kunden, wie Baumschulen oder Förster und Kommunen haben massives Interesse signalisiert. In der strategischen Vorausschau ist das Thema automatisiertes Fahren ein Thema, denn es stellt sich bei einigen Anwendungen die Frage, ob diese Fahranforderungen nicht besser automatisiert werden sollten. In der Forstwirtschaft wäre eine solche Automatisierung schon sinnvoll.

Diese freie Version des Interviews umfasst 13.30 Minuten und unter https://www.digistore24.com/product/280615 können Sie das vollständige Interview mit 42 Minuten gegen 2,38 € brutto und 2 € netto erwerben. Mehr dazu hier: http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/ und vernetzen können Sie sich hier : https://www.xing.com/communities/groups/elektrische-fahrzeuge-in-die-fahrzeugflotte-8554-1104577 und ich bitte um finanzielle Unterstützung: http://elektroautovergleich.org/unterstuetzen-sie-elektroautovergleich-org-und-automatisiertes-auto-de/ Sie können Vorträge buchen: http://elektroautovergleich.org/referenzen-innovationsworkshops-vortraege-beratung/ und Podcastinterviews mit Akteuren der Verkehrswende gibt es hier: https://podcastreihe-die-zukunftsmobilisten.podigee.io

Elektromobilität und Ladetechnik – Nr. 47 Marcus Fendt im Podcastinterview

von Jürgen Vagt 26.06.19
heute war mit Marcus Fendt ein Veteran der Elektromobilität zu Gast bei den Zukunftsmobilisten und 2011 hat er zusammen mit einem Geschäftsfreund das Unternehmen Mobility House https://www.mobilityhouse.com gegründet. In den Jahren 2011 und 2012 hat sich Mobility House als Anbieter für Ladetechnik für Privatkunden etabliert und bietet Ladesäulen für Privatkunden und Unternehmen an. Am Anfang wurde das Geschäftsmodell vorgestellt worden, weil es nun hier eine Komplettlösung für potenzielle Elektroautokäufer gibt. Herstellerunabhängig kann man die passende Ladetechnik zum Elektroauto bestellen. In der Frühphase war das Geschäft zäh, weil man einfach noch kein (überzeugendes) Angebot im Markt hatte. Aber immer mehr Kunden kaufen seid 2016 Elektroautos und den Vertrieb der Ladesäulen hat sich etabliert.
Zudem berichtet Marcus Fendt schon über die ersten Unternehmen, die Ihre Flotten auf Elektroautos umstellen. Im Sommer 2019 sind es vorrangig große Unternehmen, die viele unterschiedliche Fahrprofile benötigen. Beim Stand der Technik des Sommers 2019 sind immer noch Fahrprofile empfehlenswert, bei denen kurze Tagesfahrleistungen mit einer hohen Wiederholung innerhalb eines Monats oder eines Jahres gefahren wird. Also sind ambulante Fahrprofile und Kurierunternehmen Kandidaten für den Umstieg aufs Elektroauto.

Energiewende und Elektroautos

Im strategischen Fokus von Marcus Fendt dominiert, aber schon die Verknüpfung des Elektroautos mit der Energiewende bzw. dem Ausbau der erneuerbaren Energien. Marcus Fendt betreut schon die Second-Life Anwendung von genutzten Batterien. Die Wiederverwendung der Batterien des Elektroautos ist das große Thema innerhalb Ladetechnik -szene, weil der Markthochlauf erwartet wird und sich dann die Frage stellt, wie man mit den ausgemusterten Batterien umgeht. Diese ausgedienten Batterien werden dann ein Speicher im Stromnetz, das Stromnetz der Zukunft wird schwankungsintensiver, deswegen stiegt der Bedarf an kostengünstigen Speicherlösungen und das werden die Batterien des Elektroautos. In Holland gibt es diese Second-Life Anwendungen schon in Fußballstadien und das gute alte Notstromaggregate wird durch einen Park von ausgedienten Elektroautobatterien ersetzt. Durch diese Zweitnutzung verteilt sich die CO2 Belastung der Batterie auf eine längere Nutzung wird somit geringer und die CO Belastung des Elektroautos im Vergleich zu Verbrennern immer besser.

Diese freie Version des Interviews umfasst 13.30 Minuten und unter https://www.digistore24.com/product/277103 können Sie das vollständige Interview mit 58 Minuten gegen 2,38 € brutto und 2 € netto erwerben. Mehr dazu hier: http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/ und vernetzen können Sie sich hier : https://www.xing.com/communities/groups/elektrische-fahrzeuge-in-die-fahrzeugflotte-8554-1104577 und ich bitte um finanzielle Unterstützung: http://elektroautovergleich.org/unterstuetzen-sie-elektroautovergleich-org-und-automatisiertes-auto-de/ Sie können Vorträge buchen: http://elektroautovergleich.org/referenzen-innovationsworkshops-vortraege-beratung/ und Podcastinterviews mit Akteuren der Verkehrswende gibt es hier: https://podcastreihe-die-zukunftsmobilisten.podigee.io

Elektromobilität und Ladetechnik – Nr. 46 Andreas Blin im Podcastinterview

von Jürgen Vagt 19.06.19
heute ging es nach Österreich und ich sprach mit Andreas Blin von https://has-to-be.com/de/ über die Ladeinfrastruktur und deren Ausbau. Am Anfang des Gespräches ging es um den jungen Markt des Ladestroms und wir haben erstmal die Akteure auf diesem Markt geklärt. Der Markt erinnert stark an den Mobilfunk der frühen 1990er Jahre und jetzt im Sommer des Jahres 2019 sind noch viele Stadtwerke und kleinere Anbieter aufdem Markt. has-to-be wird für den einzelnen Elektroautokäufer
nicht in Erscheinung treten, aber die Software von has-to-be regelt die Abrechnung zwischen den Ladesäulenbetreiber und dem Ladestromanbieter. Es werden milliardenfache Abrechnungen auftreten, wenn die moderne Elektromobilität zu einem Massenphänomen wird.

Dauerthema Ladekarte

Bislang hat das Thema Ladekarte die Etablierung der Elektromobilität gebremst, weil eine Interoperabilität des Systeme fehlt, d. h. Man kann nicht mit einer Karte an allen Ladesäulen laden. Allerdings kann man sich mit einem O_R Code an einer Ladesäule registrieren und dann ist der Ladevorgang möglich. Trotzdem würde eine einheitliche Ladekarte den Markthochlauf beschleunigen, aber bislang fehlt in Deutschland eine verbindliche, bundeseinheitliche Lösung in Deutschland. Eine europäische Integration ist zudem notwendig, aber von der technischen Seite sind die notwendigen Lösungen vorhanden. Jetzt
muss das Angebot an Fahrzeugen besser werden und insbesondere müssen überzeugende Elektroautos für gewerbliche Flotten und Fuhrparkmanager auf den Markt kommen, damit der Markthochlauf des elektrischen Fahrzeuges beginnen kann. In Deutschland werden immerhin 60 % alle Neuwagen an gewerbliche Flotten und deren Fuhrparkmanager verkauft.

Elektroautos in die Flotte

has-to-be.com bietet auch Dienstleistungen für Fuhrparks mit mehr als 200 Fahrzeugen an und berät Unternehmen, die Ihren Fuhrpark von Verbrennerfahrzeugen auf Elektroautos umstellen wollen. Einerseits gibt es immer noch zu wenige Elektroautos, aber anderseits einige Fuhrparkentscheider scheuen noch den Aufwand der Umstellung. In der Tat müssen Prozesse umgestellt werden, weil bislang die Prozesse auf den Verbrenner ausgerichtet sind. Zudem wird es bei einigen Fahrprofilen auch noch in 10 Jahren Verbrennerfahrzeuge geben, insbesondere wenn man Vertreterfahrzeugen mit einer
zurückgelegten Tagesdistanz von 300 bis 400 Kilometer denkt.

Diese freie Version des Interviews umfasst 13.30 Minuten und unter https://www.digistore24.com/product/276284 können Sie das vollständige Interview mit 37 Minuten gegen 2,38 € brutto und 2 € netto erwerben.

Mehr dazu hier: http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/ und vernetzen können Sie sich hier : https://www.xing.com/communities/groups/elektrische-fahrzeuge-in-die-fahrzeugflotte-8554-1104577 und ich bitte um finanzielle Unterstützung: http://elektroautovergleich.org/unterstuetzen-sie-elektroautovergleich-org-und-automatisiertes-auto-de/ Sie können Vorträge buchen: http://elektroautovergleich.org/referenzen-innovationsworkshops-vortraege-beratung/ und Podcastinterviews mit Akteuren der Verkehrswende gibt es hier: https://podcastreihe-die-zukunftsmobilisten.podigee.io

Elektromobilität im Consulting – Nr. 44 Wulf Schlachter DXBe im Podcastinterview

von Jürgen Vagt 17.06.19

heute war Wulf Schlachter von der Unternehmensberatung DXBe https://www.dxbe-management.net/ zu Gast bei den Zukunftsmobilisten. 2008 hat Wulf Schlachter die Unternehmensberatung DXBe gegründet und betreut das weite Feld der Mobilität und das umfasst natürlich die klassischen und bekannten Akteure wie die deutschen Autohersteller, aber jedes Unternehmen der Logistik gehört zur Mobilitätswirtschaft . Natürlich werden auch immer noch die klassischen Beratungsthemen nachgefragt, aber die Zukunftsthemen der Mobilität gewinnen in der Branche immer mehr an Bedeutung. Am Anfang haben wir diskutiert, ob die Energieversorger noch mal ein eigenes Elektroauto bauen wollen. Aber die Chancen für neue Autobauer werden immer kleiner, allerdings kommen natürlich noch neue Autohersteller aus China auf den europäischen Markt.

Ist Wasserstoff der Gamechanger?

Im Juni 2018 wird mal wieder breiter die Wasserstofftechnologie diskutiert und der Wissenschaftsjournalist des ZDF Harald Lesch sieht bei einem flächendeckenden Ausbau der Schnellladeinfrastruktur mit 350 KW eine massive Bedrohung der Stabilität der Stromversorgung, aber laut Wulf Schlachter ist dieses Ausbauszenario sehr unrealistisch. Es viel wahrscheinlicher, dass sich Ladestärken von 50 KW durchsetzen werden und das solche Ladestärken flächendeckend eingesetzt werden und mit diesen Ladestärken ist das etablierte Stromnetz nicht bedroht und somit wird Wasserstoff als Energiespeicher nicht notwendig. Trotzdem wird an vielen Ecken der Mobilitätswirtschaft und bei den etablierten Automobilherstellern an der Wasserstofftechnologie gearbeitet, denn einerseits haben die deutschen Automobilhersteller einen Technologievorsprung in diesem Entwicklungsfeld. Aber Argument führt Wulf Schlachter auch noch mal den LKW-Betrieb ins Feld, denn bei Lkws würde bei einem batterie-elektrischen Antrieb ein sehr ungünstiges Verhältnis zwischen Batteriegewicht und Ladevolumen erzeugen. Diese ungünstige Relation gilt auch für die automobile Oberklasse und daher wollen die deutschen Premiumhersteller aus Süddeutschland diese Speichertechnologie vorantreiben.
Automatisiertes Fahren
Zum Abschluss ging es noch mal um die Frage, wann in Deutschland das voll automatisierte Autofahren kommt und in China sind schon Fahrzeuge mit dem Level 4 im Einsatz und in Deutschland kommen die Fahrzeuge nicht über einen Testcharakter hinaus und das wird sich wohl auch nicht in den nächsten Jahren ändern.

Diese freie Version des Interviews umfasst 13.30 Minuten und unter https://www.digistore24.com/product/275951 können Sie das vollständige Interview mit 57 Minuten gegen 2,38 € brutto und 2 € netto erwerben. Mehr dazu hier: http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/ und vernetzen können Sie sich hier : https://www.xing.com/communities/groups/elektrische-fahrzeuge-in-die-fahrzeugflotte-8554-1104577 und ich bitte um finanzielle Unterstützung: http://elektroautovergleich.org/unterstuetzen-sie-elektroautovergleich-org-und-automatisiertes-auto-de/ Sie können Vorträge buchen: http://elektroautovergleich.org/referenzen-innovationsworkshops-vortraege-beratung/ und Podcastinterviews mit Akteuren der Verkehrswende gibt es hier: https://podcastreihe-die-zukunftsmobilisten.podigee.io

Elektromobil in die Zukunft! Nr. 24

von Jürgen Vagt 10.07.19
In der Episode Nr. 24 geht es heute um den Personalwechsel bei Tesla und eine Batteriefertigung in Thüringen. Zudem entwickelt Bosch neue Dienstleistungen für eine längere Lebensdauer der Batterien und BMW verliert seinen Chef, weil Harald Krüger die Elektromobilität nicht schnell genug vorantreibt. Auch der Autoprofessor Ferdinand Dudenhöffer finde, dass das Elektroauto alternativlos sei. Honda stellt sein Modell e vor und von dem schwedischen Unternehmen Uniti ist ein elektrischer Kleinstwagen vorbestellbar. Fiat kommt endlich mit einem elektrischen Transporter, der aber wenig überzeugend ist. Bleibt die Frage, ob eine CO 2 Steuer kommt?
Begrüßung + Episodenüberblick
Neues aus der Autoindustrie 1 – Tesla verliert einen Produktionsfachmann
Neues aus der Autoindustrie 2 – Catl bringt Batteriefertigung nach Thüringen
Neues aus der Autoindustrie 3 – BMW verliert seinen Chef
Neues aus der Autoindustrie 4 – Bosch kümmert sich eine lange Batterielebensdauer
Verkehrspolitik – Ferdinand Dudenhöffer: Elektroauto ist alternativlos
Verbrenner abwickeln – Kommt eine CO2 Steuer ?
Leben mit dem Elektroauto – Wie kommt eine Sozialstation mit dem Elektroauto zurecht?
Modellvorstellung Elektroauto 1 – Fiat bringt einen elektrischen Transporter
Modellvorstellung Elektroauto 2 – Honda stellt sein Modell e vor
Modellvorstellung Elektroauto 3 – Uniti bringt einen elektrischen Kleinwagen
Autonomes Fahren 1 – Volkswagen und Ford arbeiten wegen der Elektromobilität zusammen
Autonomes Fahren 2 – Google darf seine selbstfahrende Taxis der Öffentlichkeit anbieten
Verabschiedung und machen Sie bei Elektromobil in die Zukunft mit!

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