Elektroroller im Sharing – Alexander Meiritz emmy-sharing bei den Zukunftsmobilisten

von Jürgen Vagt 16.01.19

Heute war der Gründer und CEO Alexander Meiritz von emmy-Rollersharing https://emmy-sharing.de/ bei den Zukunftsmobilisten zu Gast und wir sprachen über die Anfänge des Unternehmens und die Erfolgsgeschichte der letzten 3 Jahre. http://elektroautovergleich.org/willkommen-bei-der-podcastreihe-die-zukunftsmobilisten/
Hier geht es zur vollständigen und kostenpflichtigen Version: https://www.digistore24.com/product/255977
Im Jahr 2015 hat emmy angefangen und im Winter 2018 nutzen schon 150000 Menschen den Dienst in vier deutschen Großstädten. Es ist ein Freefloating – Ansatz beim Sharing von Fortbewegungsmitteln, den man auch von Anbietern wie Car to go kennt. Allerdings werden keine Elektroautos geteilt, sondern elektrisch angetriebene Roller mit einer Geschwindigkeitsbegrenzung auf 45 km/h. Der Nutzer registriert sich auf der Webseite, dann zeigt die App den Standort der nächsten Roller. Diesen Elektro-Roller nutzt man dann für seine Fahrt und dann kann der nächste Nutzer diesen Roller für eine Fahrt nutzen. Mit diesem Rollersharing haben wenigstens Großstädter die Möglichkeit auf ein (Elektro)- Auto zu verzichten. Emmy hat in seiner Gründungsphase mit den typischen Schwierigkeiten eines Start ups zu kämpfen, aber neben den schwierigen Zugang zu Wachstumskapital mussten auch Kommunen von den Vorteil dieses Sharingansatzes überzeugt werden. Einerseits bietet emmy geräuscharme Mobilität und ist wenigstens lokal emissionsarm und anderseits könnte der Bestand an Fahrzeugen in Großstädten reduziert werden, weil die Großstädter Ihre private Fahrzeuge abschaffen. Typischerweise nutzen die ersten Großstädter für ihren Weg zu Termin oder zur Arbeit und bislang beschränkt sich emmy auf private Nutzung. Die Anforderungen von gewerblichen Nutzern passt noch nicht ins Geschäftsmodell, aber internationale Beispiele zeigen, dass man Rollersharing auch für gewerbliche Anwendungen nutzen kann. Pizzaboten könnten ihre Roller abschaffen und emmy- Roller zum Ausliefern der Pizza nutzen. Alexander Meiritz ist optimistisch, was die den zukünftigen Erfolg des Elektroautos angeht. Elektrische Roller hatten schon früher Erfolg, weil Roller eben anders genutzt werden als konventionelle Verbrennerfahrzeuge. Mehr dazu hier: http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/ und vernetzen können Sie sich hier: https://www.xing.com/communities/groups/elektrische-fahrzeuge-in-die-fahrzeugflotte-8554-1104577 und ich bitte um finanzielle Unterstützung: http://elektroautovergleich.org/unterstuetzen-sie-elektroautovergleich-org-und-automatisiertes-auto-de/ Sie können Vorträge buchen: http://elektroautovergleich.org/referenzen-innovationsworkshops-vortraege-beratung/ und Podcastinterviews mit Akteuren der Verkehrswende gibt es hier: https://podcastreihe-die-zukunftsmobilisten.podigee.io

Elektroautos und die Umwelt – Daniel Rieger (NABU) bei den Zukunftsmobilisten

von Jürgen Vagt 18.01.19

Heute war der Leiter des Verkehrsreferates des Umweltverbandes (NABU) Daniel Rieger zu Gast bei den Zukunftsmobilsten und wir sprachen über die ökologischen Perspektiven in der Zukunftsmobilität. https://blogs.nabu.de/author/drieger/ Leider ging es in ersten Teil des Gespräches erst einmal um die Vergangenheitsbewältigung, denn der Dieselskandal mit den dazugehörigen Fahrverboten. Aber laut Daniel Rieger wird das Angebot an Elektroautos immer besser und so langsam passt das elektromobile Angebot zu den Bedürfnissen des durchschnittlichen Autokäufers. Prognosen über den Markthochlauf wollte aber Daniel Rieger nicht abgeben, aber Daniel Rieger sieht wie viele Experten eine Trennung der Mobilität in Stadt und Land. Denn Großstädter haben schon diverse ökologische Möglichkeiten zur Fortbewegung, wohingegen die Menschen auf dem Land und in der Provinz immer noch auf das fossile Fahrzeug angewiesen sind. Aber anderseits können Autofahrer in einem eigenen Haus oder einer Eigentumswohnung sicher und stabil das Elektroauto aufladen, wohingegen Bewohner in großstädtischen Mietwohnungen nur schwerlich das eigene Elektroauto nutzen können. Für den Umweltschutz ist die effizientere Organisation des Verkehrs laut Daniel Reiger absolut wichtig und daher erhofft Daniel Reiger sich auch viel vom autonomen Autofahren. Autonomes Autofahren ermöglicht eine effiziente Verkehrsgestaltung und überflüssige Fahrten können vermieden werden. Alleine schon die Ersparnis durch sinnvolles Bremsen und verkehrsgerechtes Beschleunigen ist für den Umweltschutz erheblich. Wir hatten einen Dissens über den Erfolg der politischen Steuerung des Bundes, aber laut Daniel Rieger gibt es zu viele unterschiedliche Interessen in den verschiedenen beteiligten Bundesministerium. Eine Person sollte in der Bundesregierung sollte die Verantwortung für die Etablierung der Elektromobilität haben, so eine Institutionalisierung würde die Etablierung beschleunigen. Momentan klemmt der Markthochlauf in vielen Detailfragen und so dröge Themen wie das Eichrecht sind eine Hürde für die Elektromobilität.

Diese freie Version des Interviews umfasst 11 Minuten und unter https://www.digistore24.com/product/256828 können Sie das vollständige Interview mit 30 Minuten gegen 2,38 € brutto und 2 € netto erwerben.

Mehr dazu hier: http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/ und vernetzen können Sie sich hier: https://www.xing.com/communities/groups/elektrische-fahrzeuge-in-die-fahrzeugflotte-8554-1104577 und ich bitte um finanzielle Unterstützung: http://elektroautovergleich.org/unterstuetzen-sie-elektroautovergleich-org-und-automatisiertes-auto-de/ Sie können Vorträge buchen: http://elektroautovergleich.org/referenzen-innovationsworkshops-vortraege-beratung/ und Podcastinterviews mit Akteuren der Verkehrswende gibt es hier: https://podcastreihe-die-zukunftsmobilisten.podigee.io

Elektroautos von Cadillac – General Motors macht Cadillac zur Elektroautomarke

von Jürgen Vagt 16.01.19

nach Volvo mit der Elektroautomarke Polestar http://elektroautovergleich.org/2017/07/volvo-wird-elektroautohersteller/ und BMW mit der Submarke i http://elektroautovergleich.org/bmw-i3-bekommt-ein-facelift/ soll nun Cadillac die Elektroautomarke von General Motors werden. Die Gründung einer Submarke ist ja immer ein Zwischenschritt zur Elektrifizierung der bestehenden Modellpalette und so wird es auch ein paar Jahre dauern, bis in allen Fahrzeugklassen bei den Marken des General Motors Konzerns elektrische Antriebe vorhanden sein werden. Aber Cadillac macht den Anfang, nur Cadillac hat auch eine sehr alte Zielgruppe. Der typische Cadillac-Käufer ist wohl älter als der typische Daimler-Käufer. Wenigstens ich stelle es mir schwierig vor, Rentner zum Kauf eines innovativen Elektroautos zu bewegen. Cadillac ist das us- amerikanische Mercedes, also eine komfort- orientierte Automarke für den gehobenen Geldbeutel.

Noch ein Elektro- SUV

Und wieder gibt es einen Elektro-Suv und dies mal von Cadillac. https://www.golem.de/news/general-motors-cadillac-zeigt-sein-erstes-elektroauto-1901-138716.html
Man kann schon sagen, dass die Mehrzahl der aktuellen Elektroautos SUVs sind. Wenn ich diesen Trend kritisiere, dann bekomme ich regelmäßig Kritik in den diversen Kommentarspalten. Aber sei es drum und der SUV bietet eben auch den Vorteil, dass man die schweren Elektroautobatterien im hochgelegten Fahrzeugboden unterbringen kann. Dieser elektrische SUV ist auch das erste Fahrzeug mit der neuen Elektroautoplattform des Hauses General – Motors. In diesen Mehrmarkenkonzernen wie General Motors und Volkswagen werden mit einer Plattform die verschiedenen Marken des Konzerns bedient. Also wird das Fahrwerk und der Motor einmal gebaut und im gesamten Konzern bei den verschiedenen Marken eingebaut. Der gleiche Vierzylinder wird von Skoda bis zum Seat im Volkswagenreich verbaut und durch diese Plattformen werden die Autos günstiger, allerdings sind Innovationen auch sehr schwer durchzusetzen. Denn jede Änderung muss im gesamten Konzern funktionieren und dadurch ist die etablierte Automobilindustrie sehr träge, was die Einführung der Elektromobilität angeht. Nach Volvo, BMW und Kia kommt nun auch endlich eine Plattform bei General-Motors. Den Anfang macht also Cadillac als Marke innerhalb des General Motors Konzerns. Mehr dazu hier: http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/ und vernetzen können Sie sich hier: https://www.xing.com/communities/groups/elektrische-fahrzeuge-in-die-fahrzeugflotte-8554-1104577 und ich bitte um finanzielle Unterstützung: http://elektroautovergleich.org/unterstuetzen-sie-elektroautovergleich-org-und-automatisiertes-auto-de/ Sie können Vorträge buchen: http://elektroautovergleich.org/referenzen-innovationsworkshops-vortraege-beratung/ und Podcast Interviews mit Akteuren der Verkehrswende gibt es hier: https://podcastreihe-die-zukunftsmobilisten.podigee.io

Elektroautos im Carsharing – Moia startet in Hamburg

von Jürgen Vagt 15.01.19

wenn die 8 Millionen Spiegel-Online Leser über den Start des Ridesharing- Dienstes Moia von Volkswagen informiert werden, dann will ich hier auf diesem Blog nicht nach stehen. http://www.spiegel.de/auto/aktuell/volkswagen-mobilitaetsdienst-moia-startet-in-hamburg-a-1247171.html
Der Begriff Sammeltaxi beschreibt dieses Konzept eigentlich besser, weil bei Moia wie in Nationen in Südafrika und Südamerika mit Kleinbussen Passagiere aufsammelt und zum Ziel bringt. Im Gegensatz zum normalen Taxi wird man zwar nicht von Punkt zu Punkt gebracht, sondern man wird an einem Sammelpunkt aufgesammelt und zum ungefähren Ziel gebracht. Also ist diese Ridesharing-Plattform oder besser gesagt Sammeltaxi-Dienst weniger bequem als das konventionelle Taxi, allerdings ist Moia auch wesentlich günstiger. Im beigefügten Spiegel – Artikel ist eine Strecke von 4,5 Kilometern mal mit verschiedenen Optionen durchgerecht worden und diese 4,5 Kilometer kosten bei Moia 4,5 € und beim konventionellen Taxi 12,5 €.

Carsharing über Alles

Soll ich mir überhaupt ein eigenes Elektroauto kaufen, wenn es so viele Carsharing – Optionen in der Großstadt gibt? Diese Frage werden sich viele Großstädter fragen. http://elektroautovergleich.org/elektroautos-und-carsharing/ . Im nächsten Jahrzehnt gibt es in der Mobilität ein Stadt -Land Gefälle, denn in der Großstadt wird es immer mehr Mobilitätsoptionen geben, aber auf dem Lande wird es klassischen Fahrzeuggebrauch bleiben. Also eine Privatperson hat ein Auto und dieses Auto wird immer wahrscheinlicher ein Elektroauto sein. Großstädter in Hamburg und Berlin können schon im Winter 2019 zwischen stationsgebundenen und stationsungebundenen Carsharing wählen. Beim stationsungebunden Carsharing wie bei cartogo oder drivenow wird das Auto per App gebucht, dann zeigt die App das nächste Fahrzeug und nach der Fahrt kann der nächste Nutzer das Fahrzeug nutzen. Beim stationsungebundenen Carsharing wie bei Cambio muss das Fahrzeug an die Abholstation zurüchgebracht werden. Das Ganze gibt es auch für Roller und Fahrräder. Wer braucht dann noch die spontane Verfügbarkeit eines eigenen Fahrzeuges und ist bereit die Fixkosten eines eigenen Fahrzeuges zu tragen. Wenn man in den Mietskasernen aus den 1950er bis 1980er Jahren wohnt und weder zu Hause noch beim Arbeitgeber eine stabile und zuverlässige Lademöglichkeit hat, dann sollte man sich kein Elektroauto kaufen. Mehr dazu hier: http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/ und vernetzen können Sie sich hier: https://www.xing.com/communities/groups/elektrische-fahrzeuge-in-die-fahrzeugflotte-8554-1104577 und ich bitte um finanzielle Unterstützung: http://elektroautovergleich.org/unterstuetzen-sie-elektroautovergleich-org-und-automatisiertes-auto-de/ Sie können Vorträge buchen: http://elektroautovergleich.org/referenzen-innovationsworkshops-vortraege-beratung/ und Podcastinterviews mit Akteuren der Verkehrswende gibt es hier: https://podcastreihe-die-zukunftsmobilisten.podigee.io

Elektromobilität in den Medien – Franz W. Rother bei den Zukunftsmobilisten

von Jürgen Vagt 11.12.18

heute hatten wir Franz W. Rother von edison.Media https://edison.handelsblatt.com/?ticket=ST-134445-dA53y2OZsiRUPgmC1cGQ-ap6 zu Gast bei den Zukunftsmobilisten.
http://elektroautovergleich.org/willkommen-bei-der-podcastreihe-die-zukunftsmobilisten/
Nach einer abwechslungsreichen Karriere im Journalismus ist Franz W. Rother in der Führungsriege des Handelsblattes gelandet und seit knapp zwei Jahren gibt es die Medienplattform edison.media. Auf dieser Plattform wird ein breites Themenspektrum bearbeitet von smart mobility bis zum vernetzten Wohnen. Auch der Name edison ist nicht zufällig gewählt, weil Thomas Alva Edison das elektrische Licht in die Welt bracht und bei edison geht es um die Frage, wie die neue Mobilität in die Welt kommt. Wir haben anschließend die Rolle der Medien in der Etablierung der Elektromobilität beleuchtet. Leider spielt der Dieselskandal wieder eine große Rolle und wir hatten eine Kontroverse über die Rolle des Automobiljournalismus in der Aufarbeitung dieses Skandals. http://elektroautovergleich.org/2018/06/elektroautos-und-der-dieselskandal-industrieversagen-und-medienversagen/ Franz W. Rother stellte dann noch einige Formate vor, mit denen der Durchschnittsbevölkerung die Elektromobilität und die entsprechenden Elektroautos präsentiert werden sollen. Man macht Events auf den Rennstrecken der Republik und lässt Prominente wie den Schauspieler Peter Lohmeier von seinen Erfahrungen mit der Elektromobilität berichten. Am Ende des Interviews haben wir über das Thema des autonomen Fahrens gesprochen. Die Verkürzung des Themas auf moralische Dilemmasituationen in den großen Talkshows fanden wir beide mau. Aber das autonome Autofahren ist gegenwärtig auch nur ein Technologiethema für Fachleute.

Elektroautos und die Wallboxen – private Ladestationen im Test

von Jürgen Vagt 10.12.18
jetzt müssen die Deutschen eine neue Vokabel lernen, aus der nüchternen, deutschen Ladestation wird die englische Wallbox. Diese Dinger werden sich spätestens in den 2020 er Jahren viele Autokäufer in die Garage stellen und endlich gibt es einen den ersten Vergleichstest. https://t3n.de/news/elektroauto-ladestationen-test-1130034/
Ich fand dieses Angebot und den entsprechenden Markt immer ein bisschen undurchsichtig und bislang fehlten auch entsprechende Vergleichstests in der Autopresse.
Hier in diesem Blogpost will ich ein paar übergeordnete Kriterien beim Kauf einer Ladestation herausarbeiten und es ist sehr wahrscheinlich, dass immer mehr und bessere Ladestationen auf den Markt kommen werden.

Erst mal den Elektriker anrufen

Das E-Mails sehr nützlich sind, hat sich in dieser Branche noch nicht herumgesprochen. Aber natürlich sollte die Installation von einer Elektrofachkraft also von einem Elektriker übernommen werden. Das gilt ja für jede Elektroinstallation und eben auch für die Elektroauto-Wallbox. Leider kann ich noch keine Erfahrungswerte über die Preise der Ladestationen-Installationen liefern. Bevor man sich für ein Modell entscheidet, sollte man bedenken, dass die Wallbox entweder einen Gleichstromfehlerschutz oder / und einen Wechselstromfehlerschutz hat. Wenn man darauf nicht achtet, dann kann im schlimmsten Fall eine Nachrüstung im Haus oder im Firmengebäude notwendig werden und das wird teuer.

Universell einsetzbare Geräte

Man sollte auch darauf achten, dass die Wallbox universell für verschiedene Elektroautos einsetzbar ist. Gegenwärtig werden zwar auch noch Ladestationen mit zweiphasigen Anschlüssen verkauft, aber die Ladestation sollte mindestens einen dreiphasigen Anschluss haben. Dreiphasige Anschlüsse sind zukunftssicher. Autohersteller experimentieren mit 350 kw herum, aber für die Ladestation im Haus empfiehlt der Adac bescheidene 11 Kw. Die Ladeleistungen schwanken zwischen 3,7 Kw und 22 Kw und die Preise schwanken von 300 € bis 2000 € und von den 12 getesteten Wallboxen waren die Hälfte nicht empfehlenswert. Eine Aufladung von einer 65 Kw/H Batterie würde bei einer Ladeleistung von 11 Kw also 6 Stunden dauern, trotzdem sollte jeder Eigenheimbesitzer sich eine Ladestation kaufen. Denn man kann sich nicht auf öffentliche Ladestationen verlassen, weil es einfach zu wenige sind. Mehr dazu hier: http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/ und vernetzen können Sie sich hier: https://www.xing.com/communities/groups/elektrische-fahrzeuge-in-die-fahrzeugflotte-8554-1104577 und ich bitte um finanzielle Unterstützung: http://elektroautovergleich.org/unterstuetzen-sie-elektroautovergleich-org-und-automatisiertes-auto-de/ Sie können Vorträge buchen: http://elektroautovergleich.org/referenzen-innovationsworkshops-vortraege-beratung/ und Podcastinterviews mit Akteuren der Verkehrswende gibt es hier: https://podcastreihe-die-zukunftsmobilisten.podigee.io

Elektroautos von Kia – Elektro-Suv für 34290 €

von Jürgen Vagt 09.12.18

es wird immer spannender im elektrischen, automobilen Angebot und nun kommt Kia mit einem elektrischen SUV. Kia hat zwar nur einen Anteil von 1,9 % am gesamten deutschen Markt, allerdings ist der Absatz von Kia um 75 % seit 2010 gestiegen, wohingegen der Gesamtmarkt seit 2010 nur um 18 % gestiegen ist. https://www.auto-motor-und-sport.de/fahrbericht/kia-e-niro-elektro-suv-daten-bilder-preise/
Also geht es bei Kia um einen aufsteigenden Stern unter den Autoherstellern und Kia war auch unter den Pionieren des modernen Elektroautos. http://elektroautovergleich.org/das-elektroauto-von-kia-kia-soul-electric/
Der elektrische Soul hat sich passabel bis gut verkauft und ist ein elektrischer Minivan. Aber nun soll ein elektrischer SUV auf den Markt kommen, SUVs sind einfach sehr populär und verkaufen sich gut. Das sehen ja auch andere Hersteller so. http://elektroautovergleich.org/2018/01/elektroauto-aus-china-mit-33000-e-kommt-eine-elektro-suv/

35000 € für einen elektrischen Suv

Der Preis ist eine Ansage und ab April 2019 gibt es auch neben den Luxus-Suvs auch SUVs für den kleineren Geldbeutel. http://elektroautovergleich.org/2016/03/tesla-x-als-elektrosuv-ein-suv-als-voll-elektrisches-auto/
In der großen 64 kWh Version schafft der elektrische Niro eine Reichweite von 455 Kilometern und diese Reichweite ist sehr ordentlich. Auch wenn man die durchschnittliche Reichweite der angekündigten, elektrischen Fahrzeugen der Jahrgänge 2020 und 2021 anschaut. In der kleineren Version mit einer Akkukapazität von 39 kWh schafft der Niro nur mickerige 289 Kilometer und hat dann auch nur eine Leistung von 100 kW. Die Koreaner bieten auch eine 7 Jahresgarantie für das Fahrzeug und 7 Jahre Garantie sind viel im Vergleich mit anderen Herstellern. Spannend ist auch, dass diese Herstellergarantie auch die Batterie umfasst. Also ein überzeugendes Angebot, aber der Clou ist die integrierte Schnellladelösung. Mit einer Ladeleistung von 100 KW/H soll 60 % der Batterieleistung in 20 Minuten aufgeladen werden. Meiner Kenntnis nach ist der elektrische Niro das erste elektrische Fahrzeug mit einer integrierten Schnellladelösung. Das ist ein Schritt in Richtung Praxistauglichkeit, denn mit einer Schnellladelösung gehört die Reichweiten angst der Vergangenheit an. Mit dieser leistungsstarken Auflademöglichkeit werden die Elektroautos immer vergleichbarer mit den konventionellen Verbrennern. Mehr dazu hier: http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/ und vernetzen können Sie sich hier: https://www.xing.com/communiti:s/groups/elektrische-fahrzeuge-in-die-fahrzeugflotte-269c-1104577?cce=em6148d2ff.%3AAArmUZVXwXUjeifEpmC7KZAB und ich bitte um finanzielle Unterstützung: http://elektroautovergleich.org/unterstuetzen-sie-elektroautovergleich-org-und-automatisiertes-auto-de/ Sie können Vorträge buchen: http://elektroautovergleich.org/referenzen-innovationsworkshops-vortraege-beratung/ und Podcastinterviews mit Akteuren der Verkehrswende gibt es hier: https://podcastreihe-die-zukunftsmobilisten.podigee.io

Elektroautos von Opel – Modelloffensive bis 2020

von Jürgen Vagt 09.12.18

ja, schon wieder gibt es auf diesem Blog Modellankündigungen und diesmal von Opel. Wenn Sie von den Modellankündigungen der etablierten Autohersteller genervt sind, dann schauen Sie sich eben ein paar Katzenvideos bei you tube an. Aber Opel ist Hausnummer auf dem deutschen Markt und deswegen werde ich mir deren Modelle des Jahres 2020 anschauen. https://ecomento.de/2018/12/06/opel-diese-elektroautos-und-hybride-kommen-bis-2020/
Opel kam schon 2017 mit einem elektrischen Kompakten, der überzeugend im Vergleich mit seinen damaligen Wettbewerbern war. http://elektroautovergleich.org/opel-kommt-mit-einem-elektrischen-kompakten-2017/
Bislang sind allerdings nur Produktionsschwierigkeiten bekannt und Opel lässt offen, wie viele Fahrzeuge von elektrischen Opel Ampera bestellt worden sind. Allerdings ist die Reichweite von ca. 350 Kilometer für das Jahr 2017 ordentlich.

2020 heißt größere Reichweiten und kleinere Autos

Der gute alte Corsa soll als Elektroauto auf den Markt kommen und mit einem elektrischen Kleinwagen zieht Opel dann auch wieder mit Tesla gleich. Auch der Pionier Tesla will 2020 mit einem elektrischen Kleinwagen auf die Straße kommen und ich vermute mal, dass andere Hersteller gleich ziehen werden. Im Zuge dieser Modellankündigung hat Opel auch noch gleich ein neues Unternehmenskonzept veröffentlicht. Seit Opel von General Motors an den PSA-Konzern verkauft worden ist, soll Opel das Thema Elektromobilität voranbringen und die beiden Marken Peugeot und Citroen des PSA-Konzerns sollen davon profitieren. Im Gegensatz zu chinesischen Herstellern will Opel noch einen Hybrid-Suv auf den Markt bringen. Der Grandland X ist also nur teil elektrisch, wohingegen die chinesischen Hersteller bei kleinen Suvs schon auf den rein elektrischen Antrieb setzen. http://elektroautovergleich.org/2018/01/elektroauto-aus-china-mit-33000-e-kommt-eine-elektro-suv/
Aber gut und der Transporter von Opel der Vivaro soll ab 2020 auch in einer elektrischen Version erhältlich sein. Damit reiht sich Opel in die Schar von Autoherstellern mit elektrischen Transportern ein. http://elektroautovergleich.org/2018/02/elektrotransporter-von-mercedes-daimler-bringt-neue-elektromodelle/
Bedauerlicherweise muss ich sagen, dass Renault schon 2013 einen vernünftigen elektrischen Kleinwagen mit dem Zoe auf den Markt gebracht hatte und Opel braucht 7 Jahre länger, um das gleiche elektrische Angebot zu liefern. Mehr dazu hier: http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/ und vernetzen können Sie sich hier : https://www.xing.com/communiti:s/groups/elektrische-fahrzeuge-in-die-fahrzeugflotte-269c-1104577?cce=em6148d2ff.%3AAArmUZVXwXUjeifEpmC7KZAB und ich bitte um finanzielle Unterstützung: http://elektroautovergleich.org/unterstuetzen-sie-elektroautovergleich-org-und-automatisiertes-auto-de/ Sie können Vorträge buchen: http://elektroautovergleich.org/referenzen-innovationsworkshops-vortraege-beratung/ und Podcastinterviews mit Akteuren der Verkehrswende gibt es hier: https://podcastreihe-die-zukunftsmobilisten.podigee.io

Elektro-Lkws aus Aachen – Jetzt werden die 7,5 Tonner elektrifiziert

von Jürgen Vagt 05.12.18

nun schießt sich ein Bogen, da im Jahr 2018 der Durchbruch für die elektrischen Transporter stattgefunden hat. http://elektroautovergleich.org/2018/11/elektrotransporter-im-marktueberblick-2018-war-der-durchbruch/
Jetzt gehen die Pioniere des elektromobilen Autobaus an die Elektrifizierung der größeren Lastkraftwagen. https://www.cleanthinking.de/live1-elkw-streetscooter/
Wieder einmal macht das PEM der RWTH Aachen von sich Reden, dieses Institut der Universität in Aachen war auch schon führend bei der Etablierung des Streetscooters. http://elektroautovergleich.org/2017/06/neuer-elektrischer-lieferwagen-von-streetscooter/
Es ist erst 5 Jahre her, dass viele Gelehrte erwartet haben elektrische Antriebe würden sich nur auf kleine Transporter konzentrieren. So um 2012 war es Konsens, dass der Schwerlastverkehr und der Fernbusbetrieb für den elektrischen Antrieb ungeeignet sei, weil im Schwerlastverkehr und dem Fernbusbetrieb große Drehmomente benötigt werden. Diese Druckmomente können besser von LPG – oder Dieselantrieben erzeugt werden und eben nicht von dem elektrischen Antrieb . Diesen Punkt haben wir auch im Gespräch mit Tina Zierul besprochen. http://elektroautovergleich.org/2018/11/elektroautos-und-die-ladeinfrastruktur-tina-zierul-von-chargepoint-bei-den-zukunftsmobilisten/

Lkws werden elektrisch konvertiert

Aber nun gibt es an die Elektrifizierung der großen Lkws und diese skalierbare Technik ist geeignet, um auch große Lkws bis zu 26 Tonnen umzurüsten. Man kann sich die Technik als Umrüstkit verstehen, mit dem man konventionelle Verbrenner-Lkws zu elektrisch angetriebenen Lkws umrüsten kann. Bosch oder ZF hatte mal eine ähnliche Idee kommuniziert. Spannend ist eben die Geschwindigkeit der elektrischen Transformation, denn die Konstruktion und Fertigung der Lkws müssen nicht umgestellt werden. Man kann fertige Isuzu-Transporter einfach mit einem elektrischen Antriebsstrang ausstatten und dann hat man elektrisch angetriebene 7,5 Tonner. Solche elektrischen Fahrzeuge können also schon 2019 eingesetzt werden. Das Forschungsprojekt wurde auch zusammen mit dem Hersteller Isuzu durchgeführt und daher werden wir diese wahrscheinlich elektrischen angetriebenen Fahrzeuge in der Praxis sehen. Und wenn man ein Fazit unter das Jahr 2018 ziehen will, dann haben wir also die interessierte Fachöffentlichkeit ein stattliches Angebot von 16 elektrischen Transportern. Also können Handwerker oder Logistiker ab jetzt auf elektrische Transporter umsteigen und die ersten Innovatoren gehen jetzt an die größeren Lkws heran. Mehr dazu hier: http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/ und vernetzen können Sie sich hier: https://www.xing.com/communiti:s/groups/elektrische-fahrzeuge-in-die-fahrzeugflotte-269c-1104577?cce=em6148d2ff.%3AAArmUZVXwXUjeifEpmC7KZAB und ich bitte um finanzielle Unterstützung: http://elektroautovergleich.org/unterstuetzen-sie-elektroautovergleich-org-und-automatisiertes-auto-de/ Sie können Vorträge buchen: http://elektroautovergleich.org/referenzen-innovationsworkshops-vortraege-beratung/ und Podcastinterviews mit Akteuren der Verkehrswende gibt es hier: https://podcastreihe-die-zukunftsmobilisten.podigee.io

Elektroautos und Start ups – Beres Seelbach von ONO bei den Zukunftsmobilisten

von Jürgen Vagt 27.11.18

ich konnte Beres Seelbach von ONO vormals Tretbox als Interviewpartner gewinnen und Beres Seelbach langjährige Erfahrungen als Start up Unternehmer in der Elektromobilität. http://elektroautovergleich.org/willkommen-bei-der-podcastreihe-die-zukunftsmobilisten/
Schon 2006 weckte ein Studienaufenthalt in China sein Interesse an der Elektromobilität und anschließend gründete Beres Seelbach das Unternehmen Lautlos durch Deutschland. Seinerzeit und heute betrachtet Beres Seelbach der Markt der elektrischen Privat-Pkws als schwierig und konzentrierte sich auf elektrische Fahrräder. Obschon die elektrischen Fahrräder nicht in der medialen Aufmerksamkeit stehen, konnte man in diesem Markt gutes Geld verdienen. Wir diskutieren über verschiedene Unternehmensgründungen, die auf die Gründung eines elektromobilen Autoherstellers abzielten. Danach diskutieren wir die steigende Akzeptanz in der Gesellschaft und Beres Seelbach berichtet von seinem neuen Gründungsvorhaben ONO Motion. Man muss sich dieses Produkt als überdachtes Lastenrad mit elektrischen Antrieb und als Einsatzgebiet sind die Ballungsräume vorgesehen. Die Innenstädte werden entlastet und die konventionellen Verbrenner- Transporter können durch eine geräuscharme elektrische Alternative ersetzt werden. Das Konzept von Ono Motion passt gut in die modernen Logistikketten, also die Güter werden mit einem LKW in die Stadt gebracht und dann muss die Ware noch die letzte Meile bewegt werden. Der wachsende Kuriermarkt ist natürlich einer der Gründe für dieses Konzept, denn die online bestellten Pakete müssen ausgeliefert werden. Wir werden also bald dieses überdachte Lastenrad mit elektrischen Antrieb im Praxiseinsatz sehen.

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