Webinar bei Edudip: Der Elektroautokauf für (private) Käufer

von Jürgen Vagt 13.01.20

Mit diesem Webinar https://www.edudip.com/lp/349364 : Der Elektroautokauf für (private) Käufer. werde ich dem Otto-Normalverbraucher den Weg zu eigenen Elektroauto zeigen und alles Wissenswerte über die elektrischen Antriebe in einem Webinar aufbereiten. Das Angebot von batterie- elektrischen
Fahrzeugen wird immer besser, aber die Diskussion in den Medien ist chaotisch und verwirrend für Laien und daher will Ich Ihnen eine strukturierte Entscheidungshilfe in diesem Webinar geben.

Abschied vom Verbrenner

Am Anfang des Webinars gehe ich auf das Verbrennerauto ein und arbeitete systematisch die Gewohnheiten ums das Verbrennerauto auf. Es stellt sich ja die Frage, ob man den täglichen Weg zur Arbeit oder die langen Autobahnfahrten in den Sommerurlaub mit dem Elektroauto fahren kann. Ist der Wohnort in der Stadt oder auf dem Land? Der Lebensmittelpunkt hat entscheidenden Einfluss darüber, ob man gut mit einem batterie- elektrischen Auto leben kann. Zwar wird das Angebot von Elektroautos immer besser, aber bislang fehlen auch einige Fahrzeugklassen oder elektrische Varianten sind in einigen Fahrzeugklassen schlecht vertreten.

Übersicht: Elektrische Antriebe

Im zweiten Teil präsentiere ich die verschiedenen teil- oder voll elektrischen Antriebskonzepte und zeige ich Ihnen, wie sich die Antriebsformen unterscheiden. Dann zeige ich Ihnen die Kriterien für ein modernes batterie-elektrisches Auto, denn Sie können die konventionellen Verbrenner beurteilen, aber Sie müssen für das Elektroauto umlernen. Ich gehe kurz auf das Angebot an elektrischen Gebrauchten ein und zeige auf, welche elektrische Gebrauchte gut verfügbar sind. Abschließend zeige ich noch die Förderungen um das Elektroauto und erkläre Ihnen, wie Sie das Maximum an Förderungen bekommen.

Ladetechnik und Integration von Elektroautos ins Lebensmittel

Eine Ladestation ist ein unbedingtes Muss und deswegen stelle ich den Markt für heimische Ladestationen vor und zeige, welche Förderungen es für die Ladetechnik gibt. Wir gehen dann noch auf die langen Urlaubsfahrten ein und ich zeige, auf was Sie sich bei einem neuen Elektroauto einstellen müssen. Man muss auch betrachten, welche Alternativen es in der eigenen Umgebung für eine Autofahrt gibt und dann gibt es einen kleinen Zukunftsausblick über die Mobilität der Zukunft.

Programm

Teil 1 Bestandsaufnahme: Das Leben mit dem Verbrenner
Teil 2 Übersicht: Teil – und vollelektrische Antriebe
Teil 3 Förderungen und Ladetechnik
Teil 4 Diskussion mit den Webinarteilnehmern.

Mehr dazu hier: http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/ und vernetzen können Sie sich hier : https://www.xing.com/communities/groups/elektrische-fahrzeuge-in-die-fahrzeugflotte-8554-1104577 und ich bitte um finanzielle Unterstützung: http://elektroautovergleich.org/unterstuetzen-sie-elektroautovergleich-org-und-automatisiertes-auto-de/ Sie können Vorträge buchen: http://elektroautovergleich.org/referenzen-innovationsworkshops-vortraege-beratung/ und Podcastinterviews mit Akteuren der Verkehrswende gibt es hier: https://podcastreihe-die-zukunftsmobilisten.podigee.io

Elektrische Fahrzeuge im Firmenfuhrpark – Mit einem Onlinekurs in die Elektromobilität!

Von Jürgen Vagt 08.01.20

mit diesem Onlinekurs werde ich Ihnen als Fuhrpark – Flottenmanager den Einstieg ins elektromobile Zeitalter erleichtern. Die Elektromobilität ist in aller Munde, aber gerade kleinere – und mittleren Unternehmen tun sich mit der Einführung von Elektroautos schwer, weil die Informationslage verwirrend ist. In diesem Onlinekurs bereite ich alle Themen ums elektrische Fahren in gewerbliche Flotten auf, sodass Sie die nötige Orientierung für den Einstieg in die Elektromobilität haben.

Angebot an elektrischen Fahrzeugen

Am Anfang zeige ich Ihnen die zentralen Marktentwicklungen bei den elektrischen Fahrzeugen in den letzten Jahren und ich gebe Ihnen Kriterien an die Hand, um das elektromobile Angebot mit dem bestehenden Verbrennerangebot zu vergleichen. Natürlich haben Sie Kompetenzen, was die etablierten Benzin – und Dieselantriebe angeht, aber bei der Elektrifizierung des Fuhrparks müssen Sie sich auch mit der Ladetechnik für elektrische Fahrzeuge beschäftigen. Daher erkläre ich Ihnen die Grundlagen und gebe Ihnen die Entscheidungskriterien für die Aufstellung einer firmeneigenen Ladestation oder Ladestationen an die Hand.

Elektroautos im Fuhrpark

Aber Elektroautos müssen auch in den bestehenden Fuhrpark eingebunden werden und dann hat man zwei Fahrzeugkonzepte im Fuhrpark, so dass man die Umstellung erfolgswirksam gestaltet werden muss. Wie müssen elektrische Fahrzeuge eingesetzt werden, damit man Fuhrparkkosten senken kann und Stillstandszeiten vermieden werden? Im Folgenden stelle ich einen idealtypischen Kostenvergleich der verschiedenen Fahrzeugkonzepte dar und zeige Ihnen, wie man kostenoptimal elektrische Fahrzeuge einsetzt.

Integration von Elektroautos


Dann gehen wir der Frage nach, wie man in die Elektromobilität einsteigt und welche Tourenprofile schon in den nächsten Jahren mit elektrischen Fahrzeugen bestückt werden können. Nur sehr wenige KMUs werden komplett auf elektrische Fahren umsteigen, daher müssen Einstiegsszenarien für die schrittweise Einführung von Elektroautos aufgezeigt werden. Zudem stelle ich Ihnen in Grundzügen die Förderung vor und zeige Ihnen, wie Sie sich über die Fördermöglichkeiten und die entstehenden Kosten informieren können. Dann kommt noch ein kleiner Überblick über die Zukunftsthemen der Mobilität, denn es tut sich viel in Sachen Mobilität. In Großstädten verliert der Besitz von Autos an Bedeutung und es gibt immer mehr Angebote von etablierten, großen Mobilitätsdienstleistern, um verschiedene Fahrzeuge zu teilen und es geht um die Etablierung des automatisierten Fahrens. Für 75 € geht es hier zum Onlinekurs : https://www.digistore24.com/product/296949 oder buchen Sie mein Webinar für 49 € https://www.edudip.com/lp/346940 .

Mehr dazu hier: http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/ und vernetzen können Sie sich hier : https://www.xing.com/communities/groups/elektrische-fahrzeuge-in-die-fahrzeugflotte-8554-1104577 und ich bitte um finanzielle Unterstützung: http://elektroautovergleich.org/unterstuetzen-sie-elektroautovergleich-org-und-automatisiertes-auto-de/ Sie können Vorträge buchen: http://elektroautovergleich.org/referenzen-innovationsworkshops-vortraege-beratung/ und Podcastinterviews mit Akteuren der Verkehrswende gibt es hier: https://podcastreihe-die-zukunftsmobilisten.podigee.io

Autonomes Fahren in der Forschung – Nr. 135 Dr. Johannes Betz (University Pennsylvania /autonomes Fahren)

von Jürgen Vagt 19.07.21

Heute war Dr. Johannes Betz https://joebetz.science/ zu Gast bei den Zukunftsmobilisten http://elektroautovergleich.org/willkommen-bei-der-podcastreihe-die-zukunftsmobilisten/ und wir sprachen über die Forschungen in Sachen autonomes Fahren. Der studierte Fahrzeugtechniker hat über die Verknüpfung von Elektroautos und Smart Home Anwendungen promoviert. Das Forschungsthema wird sogar für viele Eigenheimbesitzer interessant, weil der Elektroautoabsatz trotz der Corona-Pandemie steigt und viele, weitere, elektrische Fahrzeuge bis zur Mitte der 2020er Jahre durch die Autohersteller angekündigt sind. Es ging in der Promotion auch um die Praxisfrage, ob man als Eigenheimbesitzer sehr viel ausgibt, um eine smarte Ladestation und entsprechende Solarzellen zu erwerben. Zudem spielen in der Gegenwart der Elektrifizierung des Autofahrens Handwerker eine große Rolle, weil Handwerker in der Tendenz nur eine begrenzte Tagesfahrleistung brauchen.

Forschungen fürs autonome Auto

Aber jetzt ist Dr. Johannes Betz Post-Doc an einer privaten Universität in Pennsylvania und widmet sich dem autonomen Fahren. Diese Forschungen werden noch beeinflusst aus großen Forschungsprojekte an der Münchener Universität. Wie auch in der Verbrennerwelt wird der Motorsport als Testfeld genutzt, man hat einen Sportwagen mit Sensoren und Steuerelektronik bestückt und am Ende konnte das Fahrzeug stabile gute Rundzeiten erzielen. Diese Erfolge konnte man mit Sensortechnik für wenige tausend Euro bewerkstelligen, aber gegenwärtig ist noch die Rechnerleistung im Auto ein Problem. Aber wenn hier die technische Entwicklung weiter geht, dann wird der Zeitpunkt kommen, wo ein automatisiertes Rennfahrzeug Lewis Hamilton als wohl besten Fahrer seiner Generation schlagen wird. So einen Effekt haben wir als Gesellschaft schon bei Alpha Go gesehen. Wenn man sich aus der Formel Eins mit den entsprechenden Champagner-Partys wieder in den automobilen Alltag begibt, dann kann man die Erfahrungen aus den automobilen Grenzbereichen auch in die automobile Praxis übertragen. Die rechtlichen Rahmenbedingungen erlauben jetzt eine Typenzulassung, sodass laut Dr. Johannes Betz der Shuttlebetrieb in verkehrsarmen Bereichen auch schon im Jahr 2021 möglich ist. Aber wenn wirklich der individualisierter Verkehr ,so wie wir Ihn kennen, automatisiert werden soll, dann gibt es eine Menge Herausforderungen in der Forschung. Mit anderen Worten ist das noch Zukunftsmusik.

Mehr dazu hier: http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/ und vernetzen können Sie sich hier : https://www.xing.com/communities/groups/elektrische-fahrzeuge-in-die-fahrzeugflotte-8554-1104577 und ich bitte um finanzielle Unterstützung: http://elektroautovergleich.org/unterstuetzen-sie-elektroautovergleich-org-und-automatisiertes-auto-de/ . Zu meiner Fördermittelberatung geht es hier: http://elektroautovergleich.org/foerdermittelberatung-in-der-zukunftsmobilitaet-new-mobility/ . Sie können Vorträge buchen: http://elektroautovergleich.org/referenzen-innovationsworkshops-vortraege-beratung/ und Podcastinterviews mit Akteuren der Verkehrswende gibt es hier: https://podcastreihe-die-zukunftsmobilisten.podigee.io

Neue Mobilität und Gewerkschaften – Nr. 134 Kai Bliesener (Autofachmann der IG Metall)

von Jürgen Vagt 14.07.21

Heute war mit Kai Bliesener der Automann der IG Metall https://www.igmetall.de/ zu Gast in dieser Podcastreihe http://elektroautovergleich.org/willkommen-bei-der-podcastreihe-die-zukunftsmobilisten/ . Am Anfang ging es wieder mal, um die Auswirkungen der Corona-Pandemie und 2020 war natürlich für die Automobilindustrie sehr schwierig. Die Kurzarbeiterregelung hat der Industrie geholfen, weil mit den ersten Lockerungen sehr schnell die Produktion wieder hochgefahren werden konnte. Jetzt im Jahr 2021 gibt es wieder Schwierigkeiten, weil Märkte wieder in Schieflage sind. Die Belieferung mit Rohstoffen und Zulieferteilen stockt, sodass wieder Kurzarbeitergeld für die Beschäftigten beantragt werden muss. Aber Zweck unserer Zusammenkunft war eine Diskussion über die Zukunft und nicht über die pandemische Gegenwart und ja die Autohersteller sind und waren im letzten Jahr in schwierigem Fahrwasser und nun müssen große Zukunftsthemen angegangen werden. Elektromobilität ist zwar selbst weit fortgeschritten, aber beim automatisierten Fahren muss noch viel investiert werden.

Batterien und Zulieferer

Das Auto hat eine immense Bedeutung in der deutschen Wirtschaft und mehrere Millionen arbeiten im Fahrzeugbau. Man muss einfach festhalten, dass die Batterien für den batterie- elektrischen Antrieb in Asien gefertigt wird und eben nicht in Deutschland. Somit sind 30 % der zukünftigen Wertschöpfung des batterie- elektrischen Autos in Asien und diese Fertigung kommt auch nicht so schnell nach Deutschland. Laut Kai Bliesener fehlte es an der strategischen Weitsicht in den Führungsetagen. Jetzt im Jahr 2021 müssen die richtigen Weichenstellungen vorgenommen werden. Den kleinen Zulieferern fehlt noch das geeignete Konzept, wohingegen es bei den großen Zulieferern und den Autoherstellern relativ gut aussieht. Die Gewerkschaft IG Metall wünscht, dass der Staat einen Transformationsfond aufliegt, um die Industrie in die Zukunft zu bringen. Aber der Kapitalmarktfokus vieler Aktiengesellschaften ist ein Problem, Bosch und ZF sind Stiftungsunternehmen und Volkswagen hat immer noch einen stattlichen Anteil des Landes Niedersachsen. Diese Unternehmen haben einen langen Atem, um die großen Herausforderungen zu bewältigen. Die kapitalmarktgetriebenen Unternehmen müssen sich ständig für Entscheidungen rechtfertigen und die Börse will schnell Gewinne sehen. Die Gewerkschaften müssen diesen Wandel mit begleiten. Wenn die Hersteller zu Dienstleistern werden, dann müssen sich die Gewerkschaften auch anpassen.

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E-Scooter in der Mobilität – Nr. 133 Philip Reinckens (Tier-Mobility)

von Jürgen Vagt 08.07.21
Für Sie sind es ein paar Euro, für mich ist es eine wichtige Unterstützung und ein unabhängiger Podcast bleibt in der New Mobility erhalten . paypal.me/JuergenVagt
Heute begrüßte ich Philip Reinckens von Tier-Mobility https://www.tier.app/ bei den Zukunftsmobilisten und wir sprachen über den Marktstart und den Erfolg des E-Scooter-Verleihers Tier-Mobility http://elektroautovergleich.org/willkommen-bei-der-podcastreihe-die-zukunftsmobilisten/ . 2019 wurde der Marktstart durch den Gesetzgeber erlaubt und die Anfangszeit waren hektisch und chaotisch.nfeuerwerk begleitet und jetzt 2 Jahren und eine Jahrhundertpandemie später, wird die Dienstleistung in 50 Städten angeboten und Tier-Mobility hat 900 Mitarbeiter. Ob es um schlechte Arbeitsbedingungen oder die viel besagten Elektroroller in den Flüssen. Vandalismus ist ein Problem, aber laut Philip Reinckens hält sich Tier-Mobility an das deutsche Arbeitsrecht und den deutschen Mindestlohn. Allerdings war und ist dies bei den us-amerikanischen Wettbewerbern anders. Bei den Kunden war die Akzeptanz groß und in der Frühphase wurden die Großstädte bedient, aber nun im Jahr 2021 werden auch schon Städte mit 250000 Einwohner bedient. Tier Mobility hat in den Großstädten begonnen, weil bei der Dichte der Bevölkerung die Roller immer ausgelastet wird.


Angebote für die Städte


In Zukunft will Tier-Mobility auch Pendelzentren angehen, also Menschen in Hamburg-Harburg werden die Möglichkeit erhalten von Harburg in das Stadtzentrum zu per E-Scooter zu pendeln.
In Hamburg ist Tier-Mobility schon Teil der neuen städtischen Mobilitätsapps und für diese Konzepte sieht Philip Reinckens eine vielversprechende Zukunft. Zwar erwarten viele Internetvordenker, dass irgendwann mal eine Plattform die Mobilität dominieren wird. So wie es Amazon im Einzelhandel und Spotify bei Musik tut. Laut Philip Reinckens gibt es in Deutschland eben etablierte kommunale Verkehrsunternehmen und die Städte wollen einen Einfluss auf die innerstädtische Mobilität behalten. Sehr wahrscheinlich werden bald neue Akteure Tier-Mobility nachfolgen. In ein paar Jahren wird es bald Roboter-Taxis in einigen Städten geben und gegenwärtig ist die Finanzierungssituation sehr gut. Philip Reinckens empfiehlt, dass man natürlich seine betriebswirtschaftliche Hausaufgaben machen muss, also der Betrieb muss effizient aufgestellt werden und ein starkes Marketing muss etabliert werden. Aber man muss immer passgenaue Lösungen für die Kommunen entwickeln und sich genau auf die individuelle innerstädtische Mobilität einstellen.



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Sensortechnik im selbstfahrenden Auto – Nr. 132 Dr. Florian Petit (Blickfeld)

von Jürgen Vagt 01.07.21

Heute begrüßte ich Dr. Florian Petit und er ist Gründer von Blickfeld http://elektroautovergleich.org/willkommen-bei-der-podcastreihe-die-zukunftsmobilisten/ . Dr. Florian Petit hat in der Robotik promoviert und will nun mit Blickfeld https://www.blickfeld.com die Robotertechnologie auf die Straße bringen. Das Ziel sind die viel beschworenen Robotertaxis, es sollen eben fahrende Roboter werden und bei Blickfeld arbeitet an den entsprechenden Sensoren. Im Prinzip reden wir über den Hochlauf des automatisierten Fahrens, weil die relevante Sensortechnologie immer günstiger und stabiler wird. Es hat immer Abstandsmesser im modernen Auto gegeben und in den letzten Jahren sind auch noch Radarsensoren dazu gekommen. Bei jungen Volvos wird automatisch gebremst, wenn ein Elch auf die Straße tritt und hinter dieser Sicherheitstechnologie steht die Radartechnik. Aber laut Dr. Florian Petit ist die Lidartechnik, die beste Option. Die Technik triebt die Entwicklung, weil die Lidartechnik als solche leistungsstark ist und das Unternehmen von Dr. Florian Petit (Blickfeld) hat viele mechanische bzw. bewegliche Teile aus der Lidarsensorik entfernt, sodass diese Technologie im Auto einsetzbar sind.

Die Hardware ist bereit

Laut Dr. Florian Petit ist die Hardwareseite so weit, aber es fehlt noch die Software und der rechtliche Rahmen. Der deutsche Gesetzgeber hat im Mai die Typenzulassung ermöglicht und jetzt muss die Softwareseite nachholen. Die Logik bleibt auch beim automatisierten Fahrens gleich, ein unabhängige dritte Organisation muss die Sicherheit der Technik beurteilen. Die Hardware ist so weit, aber die Qualität der Sensorleistung muss eben unter verschiedenen Umweltbedingungen funktionieren. Für den studierten Robotiker Dr. Florian Petit waren die Bedingungen und Herausforderungen der automobilen Welt erschreckend-Autos und Lkws und Busse werden für die Welt gebaut und müssen somit mit der Kälte des Polarkreises als auch mit der Hitze der Wüste klarkommen. Auch die Sensorik muss mit diesen verschiedenartigen Herausforderungen klarkommen. Der Markthochlauf ist ziemlich sicher und Dr. Florian Petit erwartet drei große Felder, erstens das Thema Roboter-Taxis, zweitens automatisierte Lkws und zu guter Letzt die Automatisierung der normalen Pkws.

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Automobilindustrie und Consulting – Nr. 131 Knut Krümmel (Porsche Consulting)

von Jürgen Vagt 15.06.21
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Heute sprach http://elektroautovergleich.org/willkommen-bei-der-podcastreihe-die-zukunftsmobilisten/ ich mit Knut Krümmel von Porsche Consulting https://www.porsche-consulting.com/de/leistungen/branchenkompetenz/automobilindustrie/ über das Consulting in der New Mobility. Seit Ende der 1990er Jahre begleitet Knut Kümmel erst als Manager und dann als Consultant die Automobilindustrie. Am Anfang ging es um die Elektromobilität in den 2000er Jahren und der Branchenneuling Tesla wurde am Anfang von den etablierten Platzhirschen kritisch beäugt. Aber das Konzept des batterie-elektrischen Fahren und Tesla als Unternehmen hat sich durchgesetzt und spätestens seid dem hat sich der Wind gedreht. Schon in den frühen 2010er Jahren flossen die Forschungsmilliarden in Richtung der batterie- elektrischen Antriebe und in der Mitte der 2010er Jahre kam das Thema autonomes Fahren in die Beratung. Gegenwärtig im Jahr 2021 ist die Autoindustrie mit sehr vielen Innovationsthemen konfrontiert.

Strategien im Wandel

Eine Strategieberatung muss in solchen Veränderungssituationen Strategien entwickeln und insbesondere die Hersteller müssen neue Zulieferer zusammenstecken, damit Elektroautos vom Band laufen. Aber im Strukturwandel ist der internationale Wettbewerb um die Batteriefertigung verloren gegangen. Im Jahr 2021 werden 85 % der Batteriezellen in Asien gefertigt und damit sind ca. 30 % der Wertschöpfung des modernen Elektroautos in Asien. Laut Knut Krümmel hatten die deutschen Hersteller eine traditionelle Stärke im (fossilen) Motorenbau. Aber diese Kompetenzen braucht man in der Zukunft nicht mehr und zwar gibt es immer wieder mal Versuche staatlicherseits eine Fertigung für Batteriezellen in Deutschland aufzubauen. Wenn man jetzt im Jahr 2021 sich einen Überblick verschafft, dann sind die Zulieferer massiv in Gefahr in diesem technologischen Umbruch unterzugehen. Die Maschinenbau-Zulieferer vornehmlich in Süddeutschland haben bislang wenig in die elektromobile Zukunft investiert. In den letzten Jahren wird das Thema automatisiertes Fahren immer relevanter. Laut Knut Krümmel ist diese Veränderung bei Weitem größer als Elektromobilität, weil beim Elektroauto nur der Antrieb ausgewechselt wird. Bei der Etablierung des autonomen Fahrens ändert sich das Geschäftsmodell des traditionellen Autoherstellers, weil es nicht mehr um die Produktion und den Vertrieb von Autos geht, sondern das Anbieten von Fahrten.

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Nachhaltigkeit und Mobilität – Nr. 129 Sascha Pallenberg

von Jürgen Vagt 18.05.21
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Heute begrüßte ich zum zweiten Mal Sascha Pallenberg https://de.wikipedia.org/wiki/Sascha_Pallenberg in dieser Podcastreihe http://elektroautovergleich.org/willkommen-bei-der-podcastreihe-die-zukunftsmobilisten/ und wir sprachen jetzt erstmal über die Weiterentwicklung der Elektromobilität und des autonomen Fahrens. Nach 4 Jahren bei Daimler baut Sascha Pallenberg nun eine Beratungsplattform für mehr Nachhaltigkeit in der Gesellschaft und Wirtschaft auf. Seit dem letzten Interview brach erstmal die Corona-Pandemie über die Wirtschaft herein und viele Forschungsaktivitäten sind runtergefahren worden. Aber laut Sascha Pallenberg hat sich doch Einiges in Sachen hochgradig automatisiertes oder autonomes Fahren getan. Es gibt nun den kommerziellen Betrieb in Phoenix Arizona und bald will Google beziehungsweise die Google Tochter Waymo nach San Francisco gehen, um selbstfahrende Fahrzeuge im kommerziellen Betrieb und unter Realbedingungen zu erproben. Zudem gibt es immer wieder mal spannende Testfahrten.

Automatisierte Nutzfahrzeuge

Trotz aller Unkenrufe gibt es in Deutschland einen sehr förderlichen rechtlichen Rahmen, d. h. Vieles wäre in Deutschland erlaubt, aber die Herstellerseite nutzt diesen rechtlichen Rahmen noch nicht aus. Nun kann man Typenzulassungen von automatisierten Fahrzeugen beantragen, damit stellt sich für Branchenkenner wie Sascha Pallenberg die Frage, wo die Entwicklung beginnt. Die Antwort lautet: Nutzfahrzeuge. Eine klare definierte Wegstrecke wie den Weg vom Hamburger Hafen zum Hamburger Flughafen könnte mit automatisierten Nutzfahrzeugen bewältigt werden. Solche Szenarien gibt es schon in abgesteckten Bereichen wie Hafenanlagen, Flughäfen und Universitäten, und jetzt im Mai 2021 könnten die Weiterentwicklung im Lkw-Segment erfolgen. Die Ruhezeiten der Fahrer und die Kostenstruktur des Lkw Betriebs werden wohl dafür sorgen, dass automatisierte Lkw den Anfang machen werden. Im Lkw Betrieb sind immense Effizienzpotenziale, falls man automatisierte Lkws einsetzt werden. Aber wenn man die Perspektive öffnet, müsste der Verkehr erstmal nutzerfreundlicher werden. Sascha Pallenberg berichtete, wie der Nahverkehr in seiner Wahlheimat Taipeh organisiert ist. Einheitliches Ticketing und Bezahlen per App sind schon Standard und die Roller im Sharingbetrieb werden über den öffentlichen Nahverkehr abgerechnet. Diese modernen Konzepte gibt es auch schon in deutschen Großstädten wie Berlin und Hamburg, aber so nutzerfreundlich ist der öffentliche Nahverkehr ist der deutsche Nahverkehr noch lange nicht.

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New Mobility in der Luftfahrt – Nr. 128 Dr. Thorsten Wingenter (Luftfahrtexperte/Zukunft des Fliegens)

von Jürgen Vagt 14.05.21
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Heute begrüßte ich Dr. Thorsten Wingenter https://www.linkedin.com/in/wingenter/?locale=de_DE bei den Zukunftsmobilisten http://elektroautovergleich.org/willkommen-bei-der-podcastreihe-die-zukunftsmobilisten/ und wir sprachen über die Innovationen in der Luftfahrt. Jetzt im Jahr 2021 dominiert die Corona-Pandemie und viele Innovationsprojekte müssen gerettet werden. Aber in diesem Interview ging es um die Zukunft der Luftfahrtindustrie. Die Industrie besteht im Wesentlichen aus den Flugzeugbauern und den Airlines und in den letzten Jahren sprudelten die Gewinne auf beiden Seiten. Laut Dr. Thorsten Wingenter war der Innovationsdruck entsprechend klein und Dr. Thorsten Wingenter sieht da eine Parallele zu der Autoindustrie in den 2000er Jahren. Zwar gibt es die ersten Tests mit batterie -elektrischen Antriebe, aber gegenwärtig sieht es so aus, dass batterie – elektrische nur auf der Kurzstrecke bis 500 Kilometer einsetzbar sind wird. Wenn man sich größere Strecken anschaut verhindert die vergleichsweise schlechte Energiedichte der modernen Batterien den Einsatz. Auf Langstrecken braucht man die hohe Energiedichte von Kraftstoffen, aber das herkömmliche Kerosin trägt bekanntermaßen zum Klimawandel bei.

Wasserstoff im Flugzeugbau

Wasserstoff kombiniert mit der Brennstoffzelle ist ein Lösungsansatz, aber Biokraftstoffe könnten ebenfalls zum Einsatz kommen. Start-ups wie Lillium
und Hyperloop treiben die Entwicklung voran, die Großen der beiden Branchen sind träge beziehungsweise haben etablierte Geschäftsmodelle. Gegenwärtig fehlt auch der politische Druck, wenn politische Maßnahmen Anreize für Co2-neutrale Antriebe setzen, werden die Forschungsgelder laut Dr. Thorsten Wingenter auch in Richtung von neuen emissionsarmen Antrieben fließen. Laut Dr. Thorsten Wingenter kann man Parallelen mit der Automobilindustrie in den letzten 20 Jahren ziehen. Weil in den Jahren 2020 und 2021 scharfe Regelungen auf europäischen Ebene wirksam wurden, baut die Autoindustrie fleißig Elektroautos und der Absatz von Elektroautos steigt trotz Corona-Krise weiter. Im Interview ging es auch um das automatisierte Fliegen, eigentlich fliegt nur noch ein Testpilot ein Flugzeug. Sonst sind in modernen Flugzeugen schon sehr viele Automatisierungshilfen verbaut, aber den letzten Schritt zum hoch automatisierten oder autonomen Fliegen wollte die Flugzeugindustrie nicht gehen. Das gegenwärtige System mit dem Menschen in der Flugzeugkanzel funktioniert gut und die Gewinne sprudeln.

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Mobilitätsdaten und Nachhaltigkeit – Nr. 131 Lena Rickenberg move Mobility (emmett)

von Jürgen Vagt 25.05.21
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Heute sprach ich mit Lena Rickenberg https://irights-lab.de/people/lenarickenberg/ über die Daten in der Zukunftsmobilität und die gesellschaftliche Bedeutung http://elektroautovergleich.org/willkommen-bei-der-podcastreihe-die-zukunftsmobilisten/ . Ob es autonomes Fahren oder das Sharing ist, überall entstehen Daten und auf jeder Managementkonferenz wird das neue Mantra beschrieben. Daten sind das neue Öl und mit diesen Mobilitätsdaten lassen sich tolle neue Geschäftsmodelle entwickeln, aber die Frage stellt sich auch, wie gerechte Mobilität erzeugt werden soll. Im analogen Verkehr gibt es vielfältige Regelungen, ob es Rabatte für Behinderte sind oder der altbekannte Schulbus. Nun stellen sich einige Berater die Frage, wie eine soziale Ausrichtung oder eine nachhaltige Ausrichtung in die Zukunftsmobilität übertragen werden kann. Zwar entstehen schon in Asien die ersten Geschäftsmodelle, aber wie können wir in Deutschland unsere gesellschaftlichen Wünsche im Verkehr der Zukunft abbilden.

Ist die Zukunftsmobilität da, muss Sie gestaltet werden

Aber laut Lena Rickenberg muss die Zukunftsmobilität erstmal kommen, dann bräuchte man eine vernünftige Datenbasis und dann müsste man eine sinnvolle Regulierung aufbauen. Wenn sich in Großstädten das Sharing durchsetzt und die viel beschworenen Robotertaxis kommen, dann entstehen riesige Datenmengen mit diesen Datenmengen könnte man den Verkehr optimal steuern. Dann wird eine gesellschaftliche Debatte über die politische Steuerung in diesem datengetriebenen Verkehr geben.

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Nachhaltigkeit und Logistik – Nr. 127 Prof. Dr. Ralf Bogdanski (Th Nürnberg)

von Jürgen Vagt 14.05.21
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Heute begrüßte ich Prof. Dr. Ralf Bogdanski https://www.th-nuernberg.de/person/bogdanski-ralf/ bei den Zukunftsmobilisten http://elektroautovergleich.org/willkommen-bei-der-podcastreihe-die-zukunftsmobilisten/ und wir sprachen über die Nachhaltigkeit in der Logistik. Am Anfang habe ich den Wissenschaftler nach einer Definition der Logistik gefragt und abstrakt formuliert leistet die Logistik die Überbrückung von Zeit und Raum von Güter und Menschen. Eine schöne Definition aus der Wissenschaft, aber im Verlauf des Gespräches zeigt sich mehrfach, dass die Logistik in der Praxis zerfasert ist. Man kann eben nicht den Schwerlastverkehr mit der Blumenlogistik oder mit Behindertentransporten vergleichen . Seit 2016 ist Prof. Dr. Ralf Bogdanski berufen und betrachtet diese Branche, sehr wahrscheinlich will die Branche an den etablierten Geschäftsmodellen festhalten, weil in diesen etablierten Geschäftsmodellen solide Gewinne erwirtschaftet werden. Zudem sind die Effizienzpotenziale in der Logistik gehoben und eine Software oder eine bessere IT würden kaum noch eine Optimierung bringen.

Neue Antriebe braucht die Logistik

Der harte Wettbewerb hat die betriebswirtschaftliche Effizienz erzeugt, aber wenn man die Nachhaltigkeit ernst nimmt, dann müssen neue Antriebe her. Man sieht auch bei Kurier – und Expressdiensten schon batterie- elektrische Antriebe. Prof. Dr. Ralf Bogdanski lehnt aber den massiven Fokus der staatlichen Förderungen auf batterie- elektrischen Antriebe fordert eine größere Technologieoffenheit. Die Grenzen der Physik verhindern, dass batterie- elektrischen Antriebe einen Einsatz im Schwerlastverkehr und bei Bussen finden wird. Die Leistungsdichte der Batterie ist zu schlecht, wenn man einen gegenwärtigen 40 Tonner mit einem bittere-elektrischen Antrieb bauen würde, bleibe eine Nutzlast von 4 Tonnen. Solche Nutzlasten rentieren sich nicht für Spediteure, damit stellt sich die Frage, welche Antriebe sich in den nächsten 10 Jahren durchsetzen werden. Die Zielmarke des Jahres 2030 ist relevant, denn ab 2030 werden Emissionsgrenzen auf europäischer Ebene wirksam, sodass neue Antriebe entwickelt werden müssen. Wasserstoff in Kombination mit der Brennstoffzelle oder synthetische Kraftstoffe müssten zur einer Marktreife gebracht werden, weil die Dieselantriebe keine Potenziale mehr haben, um CO2-Einsparungen im Verkehr zu erzeugen. Auch das alt bekannte Erdgas könnte schnell eine Reduktion der klimarelevanten Gase bringen, aber die Förderungen konzentrieren sich einseitig auf batterie- elektrischen Antriebe.

Mehr dazu hier: http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/ und vernetzen können Sie sich hier : https://www.xing.com/communities/groups/elektrische-fahrzeuge-in-die-fahrzeugflotte-8554-1104577 und ich bitte um finanzielle Unterstützung: http://elektroautovergleich.org/unterstuetzen-sie-elektroautovergleich-org-und-automatisiertes-auto-de/ . Zu meiner Fördermittelberatung geht es hier: http://elektroautovergleich.org/foerdermittelberatung-in-der-zukunftsmobilitaet-new-mobility/ . Sie können Vorträge buchen: http://elektroautovergleich.org/referenzen-innovationsworkshops-vortraege-beratung/ und Podcastinterviews mit Akteuren der Verkehrswende gibt es hier: https://podcastreihe-die-zukunftsmobilisten.podigee.io

Wasserstoff im Verkehr – Nr. 126 Dr. Christian Spitta (Wasserstoff in der Mobilität)

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Heute begrüßte ich Herrn Dr. Christian Spitta https://www.zbt.de/zentrale-elemente/kontaktformulare/kontakt-christian-spitta/ vom dem Zentrum für BrennstoffzellenTechnik ZBT und wir sprachen über Wasserstoff in der Mobilität http://elektroautovergleich.org/willkommen-bei-der-podcastreihe-die-zukunftsmobilisten/. Am Anfang des Interviews ging es um Geschichte des Wasserstoffs, üblicherweise wird dieser Träger zusammen mit der Brennstoffzelle als Energieumwandler gedacht. Die ersten Patente gab es schon in den 1820er Jahren und in den 1880er Jahren hat Jules Verne eine bedeutende Technikutopie veröffentlicht. Aber erst mit den Weltraumprogrammen der Amerikaner nahm das Thema wieder Fahrt und so fand die Kombination aus Wasserstoff und Brennstoffzelle zum ersten Mal Anwendung in der Raumfahrt. Aus den großen Versprechungen, die die Entwicklungsgeschichte des Wasserstoffantriebs begleiten haben, ist bislang nichts geworden. Die Energiebilanz dieser Antriebskombination ist immer noch schlecht und man muss immer noch mehr Energie als beim batterie- elektrischen Antrieb aufwenden, um ein Fahrzeug zu bewegen.

Batterie-elektrische Antriebe versus Wasserstoff

Jetzt im Frühling des Jahres 2021 etabliert sich der batterie- elektrische Antrieb und die Absatzzahlen von Elektroautos steigen. Hat die Kombination aus Wasserstoff und Brennstoffzelle noch Potenzial in der Zukunftsmobilität? Laut Dr. Christian Spitta gibt es die Notwendigkeit im Heavy Duty Bereich also Lkws, Busse und andere große Fahrzeuge Wasserstofffahrzeuge einzuführen. In diesem Bereich würden batterie- elektrische Antriebe dazuführen, dass sehr viel Ladefläche für die Batterie verwendet werden muss. Diese Lkws wären nicht rentabel zu betreiben und der klimapolitischer Handlungsdruck wirkt im Schwerlastbereich genauso wie bei den Pkws. Ab 2030 müssen dieselbetriebene Lkws vom Markt langsam aber sicher verschwinden. Dr. Christian Spitta betont aber auch, dass der Schwerlastverkehr zu klein ist, um die Wasserstofftechnologie in der Großserie einzusetzen. Man braucht auch noch die größeren Pkws und kleinere Transporter, damit die Wassertechnologie in der Massenfertigung rentabel wird. In den nächsten Jahren geht es um die Infrastruktur, auf den großen europäischen Transitrouten muss es ausreichend viele Tankstellen geben. Dann stellt sich erstmal die Frage, wie diese Tankstellen mit Wasserstoff versorgt werden, wenn größere Mengen Wasserstoff in den wichtigsten europäischen Häfen Hamburg und Rotterdam angeliefert werden. In den nächsten Jahren müssten dann an den Transitrouten entsprechende Tankstellen aufgebaut werden.

Mehr dazu hier: http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/ und vernetzen können Sie sich hier : https://www.xing.com/communities/groups/elektrische-fahrzeuge-in-die-fahrzeugflotte-8554-1104577 und ich bitte um finanzielle Unterstützung: http://elektroautovergleich.org/unterstuetzen-sie-elektroautovergleich-org-und-automatisiertes-auto-de/ . Zu meiner Fördermittelberatung geht es hier: http://elektroautovergleich.org/foerdermittelberatung-in-der-zukunftsmobilitaet-new-mobility/ . Sie können Vorträge buchen: http://elektroautovergleich.org/referenzen-innovationsworkshops-vortraege-beratung/ und Podcastinterviews mit Akteuren der Verkehrswende gibt es hier: https://podcastreihe-die-zukunftsmobilisten.podigee.io

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