Webinar bei Edudip: Der Elektroautokauf für (private) Käufer

von Jürgen Vagt 13.01.20

Mit diesem Webinar https://www.edudip.com/lp/349364 : Der Elektroautokauf für (private) Käufer. werde ich dem Otto-Normalverbraucher den Weg zu eigenen Elektroauto zeigen und alles Wissenswerte über die elektrischen Antriebe in einem Webinar aufbereiten. Das Angebot von batterie- elektrischen
Fahrzeugen wird immer besser, aber die Diskussion in den Medien ist chaotisch und verwirrend für Laien und daher will Ich Ihnen eine strukturierte Entscheidungshilfe in diesem Webinar geben.

Abschied vom Verbrenner

Am Anfang des Webinars gehe ich auf das Verbrennerauto ein und arbeitete systematisch die Gewohnheiten ums das Verbrennerauto auf. Es stellt sich ja die Frage, ob man den täglichen Weg zur Arbeit oder die langen Autobahnfahrten in den Sommerurlaub mit dem Elektroauto fahren kann. Ist der Wohnort in der Stadt oder auf dem Land? Der Lebensmittelpunkt hat entscheidenden Einfluss darüber, ob man gut mit einem batterie- elektrischen Auto leben kann. Zwar wird das Angebot von Elektroautos immer besser, aber bislang fehlen auch einige Fahrzeugklassen oder elektrische Varianten sind in einigen Fahrzeugklassen schlecht vertreten.

Übersicht: Elektrische Antriebe

Im zweiten Teil präsentiere ich die verschiedenen teil- oder voll elektrischen Antriebskonzepte und zeige ich Ihnen, wie sich die Antriebsformen unterscheiden. Dann zeige ich Ihnen die Kriterien für ein modernes batterie-elektrisches Auto, denn Sie können die konventionellen Verbrenner beurteilen, aber Sie müssen für das Elektroauto umlernen. Ich gehe kurz auf das Angebot an elektrischen Gebrauchten ein und zeige auf, welche elektrische Gebrauchte gut verfügbar sind. Abschließend zeige ich noch die Förderungen um das Elektroauto und erkläre Ihnen, wie Sie das Maximum an Förderungen bekommen.

Ladetechnik und Integration von Elektroautos ins Lebensmittel

Eine Ladestation ist ein unbedingtes Muss und deswegen stelle ich den Markt für heimische Ladestationen vor und zeige, welche Förderungen es für die Ladetechnik gibt. Wir gehen dann noch auf die langen Urlaubsfahrten ein und ich zeige, auf was Sie sich bei einem neuen Elektroauto einstellen müssen. Man muss auch betrachten, welche Alternativen es in der eigenen Umgebung für eine Autofahrt gibt und dann gibt es einen kleinen Zukunftsausblick über die Mobilität der Zukunft.

Programm

Teil 1 Bestandsaufnahme: Das Leben mit dem Verbrenner
Teil 2 Übersicht: Teil – und vollelektrische Antriebe
Teil 3 Förderungen und Ladetechnik
Teil 4 Diskussion mit den Webinarteilnehmern.

Mehr dazu hier: http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/ und vernetzen können Sie sich hier : https://www.xing.com/communities/groups/elektrische-fahrzeuge-in-die-fahrzeugflotte-8554-1104577 und ich bitte um finanzielle Unterstützung: http://elektroautovergleich.org/unterstuetzen-sie-elektroautovergleich-org-und-automatisiertes-auto-de/ Sie können Vorträge buchen: http://elektroautovergleich.org/referenzen-innovationsworkshops-vortraege-beratung/ und Podcastinterviews mit Akteuren der Verkehrswende gibt es hier: https://podcastreihe-die-zukunftsmobilisten.podigee.io

Elektrische Fahrzeuge im Firmenfuhrpark – Mit einem Onlinekurs in die Elektromobilität!

Von Jürgen Vagt 08.01.20

mit diesem Onlinekurs werde ich Ihnen als Fuhrpark – Flottenmanager den Einstieg ins elektromobile Zeitalter erleichtern. Die Elektromobilität ist in aller Munde, aber gerade kleinere – und mittleren Unternehmen tun sich mit der Einführung von Elektroautos schwer, weil die Informationslage verwirrend ist. In diesem Onlinekurs bereite ich alle Themen ums elektrische Fahren in gewerbliche Flotten auf, sodass Sie die nötige Orientierung für den Einstieg in die Elektromobilität haben.

Angebot an elektrischen Fahrzeugen

Am Anfang zeige ich Ihnen die zentralen Marktentwicklungen bei den elektrischen Fahrzeugen in den letzten Jahren und ich gebe Ihnen Kriterien an die Hand, um das elektromobile Angebot mit dem bestehenden Verbrennerangebot zu vergleichen. Natürlich haben Sie Kompetenzen, was die etablierten Benzin – und Dieselantriebe angeht, aber bei der Elektrifizierung des Fuhrparks müssen Sie sich auch mit der Ladetechnik für elektrische Fahrzeuge beschäftigen. Daher erkläre ich Ihnen die Grundlagen und gebe Ihnen die Entscheidungskriterien für die Aufstellung einer firmeneigenen Ladestation oder Ladestationen an die Hand.

Elektroautos im Fuhrpark

Aber Elektroautos müssen auch in den bestehenden Fuhrpark eingebunden werden und dann hat man zwei Fahrzeugkonzepte im Fuhrpark, so dass man die Umstellung erfolgswirksam gestaltet werden muss. Wie müssen elektrische Fahrzeuge eingesetzt werden, damit man Fuhrparkkosten senken kann und Stillstandszeiten vermieden werden? Im Folgenden stelle ich einen idealtypischen Kostenvergleich der verschiedenen Fahrzeugkonzepte dar und zeige Ihnen, wie man kostenoptimal elektrische Fahrzeuge einsetzt.

Integration von Elektroautos


Dann gehen wir der Frage nach, wie man in die Elektromobilität einsteigt und welche Tourenprofile schon in den nächsten Jahren mit elektrischen Fahrzeugen bestückt werden können. Nur sehr wenige KMUs werden komplett auf elektrische Fahren umsteigen, daher müssen Einstiegsszenarien für die schrittweise Einführung von Elektroautos aufgezeigt werden. Zudem stelle ich Ihnen in Grundzügen die Förderung vor und zeige Ihnen, wie Sie sich über die Fördermöglichkeiten und die entstehenden Kosten informieren können. Dann kommt noch ein kleiner Überblick über die Zukunftsthemen der Mobilität, denn es tut sich viel in Sachen Mobilität. In Großstädten verliert der Besitz von Autos an Bedeutung und es gibt immer mehr Angebote von etablierten, großen Mobilitätsdienstleistern, um verschiedene Fahrzeuge zu teilen und es geht um die Etablierung des automatisierten Fahrens. Für 75 € geht es hier zum Onlinekurs : https://www.digistore24.com/product/296949 oder buchen Sie mein Webinar für 49 € https://www.edudip.com/lp/346940 .

Mehr dazu hier: http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/ und vernetzen können Sie sich hier : https://www.xing.com/communities/groups/elektrische-fahrzeuge-in-die-fahrzeugflotte-8554-1104577 und ich bitte um finanzielle Unterstützung: http://elektroautovergleich.org/unterstuetzen-sie-elektroautovergleich-org-und-automatisiertes-auto-de/ Sie können Vorträge buchen: http://elektroautovergleich.org/referenzen-innovationsworkshops-vortraege-beratung/ und Podcastinterviews mit Akteuren der Verkehrswende gibt es hier: https://podcastreihe-die-zukunftsmobilisten.podigee.io

Elektromobilität in Städten – Nr. 99 Prof. Dr.-Ing. Johannes Schlaich (Beuth Hochschule Berlin)

vom 23.10.20 Jürgen Vagt

heute ging es in die Wissenschaft, weil sich Prof. Dr.-Ing. Johannes Schlaich https://prof.beuth-hochschule.de/schlaich/ die Ehre gab. Wir sprachen ein gute 3/4 Stunde über die Zukunft der Mobilität http://elektroautovergleich.org/willkommen-bei-der-podcastreihe-die-zukunftsmobilisten/. Am Anfang des Gespräches ging es erstmal um die Elektromobilität und trotz der Corona-Pandemie steigen die Absatzzahlen. Wir wollten eigentlich in diesem Gespräch das nervige C-Wort meiden, weil die Berichterstattung über Corona nervt. Aber selbst in dieser Pandemie steigert sich der Absatz von Elektroautos, allerdings wird es wohl noch 10 Jahre dauern bis Elektroautos zum Standard auf unseren Straßen gehören. Wenn man sich die jetzigen Neuwagenpreise und den leergekauften Gebrauchtwagenmarkt anschaut, dann wird man auf den Markthochlauf warten. Auf kleinen Niveau steigt der Absatz aber gewaltig und insbesondere in Großstädten ist die gegenwärtige Großserientechnik absolut ausreichend. Wenn man bedenkt, dass man ein komplett elektrischen Kompaktwagen für 30000 – 40000 € bekommt und eben so ein Fahrzeug hat schon ein Reichweite von 350 – 400 Kilometer.

Automatisiertes Fahren und die Verkehrsteuerung

Das autonome Fahren kommt mit 7 Meilen Stiefeln und in Phoenix ( Arizona) fahren die ersten Roboter-Taxis und sind für die Öffentlichkeit nutzbar. Laut Prof. Dr.-Ing. Johannes Schlaich zeigen, aber die ersten Studien, dass man als Stadt die Steuerung überlegen sollte. Die Nutzer wollen den eigenen Nutzen optimieren, aber die Stadt als Regulator muss oder sollte so reagieren. Sonst sorgen autonome Shuttle für mehr Verkehr in den Städten und so etwas will die Gesellschaft nicht mehr. Aber laut Prof. Dr.-Ing. Johannes Schlaich wird man auf einen Einsatz von autonomem Shuttle noch mindestens 5 Jahre warten.
Die politische Linie wird immer klarer, dass das Verbrennerauto aus den Innenstädten raus soll und durch elektrische Fahrzeuge ersetzt werden soll. Allerdings ist Carsharing in den letzten Jahren noch in den Anfängen stecken geblieben und man wird sehen, wie schnell sich die Innovation Elektromobilität in den Städten durchsetzen wird. Bleibt festzuhalten, dass sich sehr viel in der Mobilität ändert, noch vor 10 Jahren hat der ÖPNV den Markt alleine bedient und heute kommen immer mehr privatwirtschaftliche Akteure wie Uber oder Share Now hinzu.

Mehr dazu hier: http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/ und vernetzen können Sie sich hier : https://www.xing.com/communities/groups/elektrische-fahrzeuge-in-die-fahrzeugflotte-8554-1104577 und ich bitte um finanzielle Unterstützung: http://elektroautovergleich.org/unterstuetzen-sie-elektroautovergleich-org-und-automatisiertes-auto-de/ . Zu meiner Fördermittelberatung geht es hier: http://elektroautovergleich.org/foerdermittelberatung-in-der-zukunftsmobilitaet-new-mobility/ .Sie können Vorträge buchen: http://elektroautovergleich.org/referenzen-innovationsworkshops-vortraege-beratung/ und Podcastinterviews mit Akteuren der Verkehrswende gibt es hier: https://podcastreihe-die-zukunftsmobilisten.podigee.io

Robotertaxis im Silicon Valley – Nr. 98 Dr. Mario Herger (Innovationsstratege/ Silicon Valley)

von Jürgen Vagt 08.10.20
heute war Dr. Mario Herger zum zweiten Mal zu Gast bei den Zukunftsmobilisten und wieder mal gab es Insights aus dem Silicon Valley http://elektroautovergleich.org/willkommen-bei-der-podcastreihe-die-zukunftsmobilisten/ . Gerade heute begann der Markthochlauf in Phoenix und nun kann jeder Einwohner dieser Stadt im Bundesstaat Arizona, sich per App ein Robotertaxi von der Google-Tochter Waymo buchen und eine Fahrt unternehmen. Also am 08.10.20 nach Christi Geburt und eben nicht erst in 10 oder 20 Jahren. Diese Nachricht wird vielen in Deutschland nicht passen, denn nun beginnt der Hochlauf des automatisierten Fahrens in den USA. Und wir kennen diese Entwicklung von anderen digitalen Innovationen, erst verbreitet sich die Innovation in einigen Städten in den USA und dann kommt die Innovation nach Europa. Das Tempo ist beeindruckend und überrascht auch die Optimisten.

Corona und New Mobility

Wie auf jeden anderen Wirtschaftsbereich lähmt Corona den Optimismus und während in Deutschland über die ersten Massenentlassungen in der Automobilwelt diskutiert werden, beginnen Amerikaner jetzt schon in Phoenix den Markthochlauf. Mit der Elektromobilität kann man diesen Mechanismus sich anschauen, denn Elon Musk baut nun in Brandenburg seine erste deutsche Batteriefabrik und legt ein gewohnt schnelles Tempo vor. Jetzt entsteht wenigstens unter amerikanischer Führung ein Batteriecluster in Brandenburg und vielleicht kommen die deutschen Hersteller in Bewegung. Aber Tesla hat technisch gesehen einen großen Vorsprung und Honda Ingenieure haben einen Tesla auseinander gebaut und sind zur Meinung gelangt, dass Tesla einen Vorsprung von 6 Jahren gegenüber dem Rest der Automobilindustrie hat. Zudem werden die Tesla-Fahrzeuge immer automatisierter und auch hier wächst der Fortschritt gegenüber dem Rest der Automobilwelt. Technologisch scheint Tesla das Rennen gemacht haben, aber für den Autokäufer wird das Angebot immer besser. Dr. Mario Herger hat viele neue Elektroautos getestet und auch die europäischen Hersteller bringen immer mehr überzeugende batterie- elektrische Fahrzeuge auf den Markt und in den nächsten Jahren wird der Markthochlauf beginnen. Selbst in der Corona-Phase mit dem globalen Lockdown stiegen die Marktanteile der elektrischen Fahrzeuge.

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Logistik und Corona – Nr. 97 Prof. Dr. Tobias Hagen ReLUT (Research Lab for Urban Transport)

von Jürgen Vagt 01.10.20
ich begrüßte Prof. Dr. Tobias Hagen und er ist Professor für Volkswirtschaft, wir haben dann 45 Minuten über die Corona-Lage in der Logistik gesprochen http://elektroautovergleich.org/willkommen-bei-der-podcastreihe-die-zukunftsmobilisten/ . Prof. Dr. Tobias Hagen hat eine ganz aktuelle Studie über die Auswirkungen der Pandemie auf den Logistiksektor erstellt und wir sprachen über diese Ergebnisse. Als Bestandsaufnahme kann man festhalten, dass es seit dem Zweiten Weltkrieg keinen so großen Einbruch in der Mobilität gegeben. Die zurück gelegten Bewegungskilometer sind eingebrochen, dass Fahrrad hat einen massiven Aufschwung erlebt, aber das Auto wurde auch ein bisschen beliebter. Die Bahn und der ÖPNV sind natürlich ein Verlierer und die Passagierzahlen sind massiv zurückgegangen und die Deutschen sind im Durchschnitt auch nur bereit 10 € mehr zu zahlen, damit Plätze in der Bahn frei bleiben und einen corona- bedingten Sicherheitsabstand einzuhalten. So eine Lösung wird sich also für die Bahn oder den ÖPNV nicht rechnen. Es bleibt aber also für die großen Personenlogistiker schwierig, aber in der Güterlogistik sind die Gewinner der Coronapandemie.

Corona und die Logistik

Es ging durch alle Medien und es ist auch einfach nur logisch, weil die Geschäfte geschlossen haben, hatte der Onlinehandel einen massiven Zuwachs. Aber es profitieren eher die Kurierdienste in den Städten, die größeren Speditionen stehen in einem harten Wettbewerb und haben nur geringe Margen. Gegenwärtig hat der Gesetzgeber einen Schutzraum für Unternehmen geschaffen, sodass es keine ode wenige Insolvenzen bis zur Jahresmitte 2021 geben wird. Aber die gegenwärtige Lage wird in Insolvenzen in der gesamten Wirtschaft und eben auch in der Logistik erzeugen. Aber ein Thema hat an Bedeutung gewonnen, denn der Trend zum Homeoffice wird sich weiter verstärken und diese Entwicklung wird erhebliche Auswirkungen auf die Mobilität haben. Die Menschen brauchen keinen Diesel mehr, sondern können sich ein Elektroauto kaufen. Zudem müssen sich die Anbieter des Pendlertransportes umstellen, das betrifft als die Bahn und den ÖPNV und hier wird es Überkapazitäten geben. Vielleicht gibt es jetzt auch einen neuen Trend zum Leben auf dem Land, weil man zu Hause ausarbeiten kann.

Mehr dazu hier: http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/ und vernetzen können Sie sich hier : https://www.xing.com/communities/groups/elektrische-fahrzeuge-in-die-fahrzeugflotte-8554-1104577 und ich bitte um finanzielle Unterstützung: http://elektroautovergleich.org/unterstuetzen-sie-elektroautovergleich-org-und-automatisiertes-auto-de/ . Zu meiner Fördermittelberatung geht es hier: http://elektroautovergleich.org/foerdermittelberatung-in-der-zukunftsmobilitaet-new-mobility/ . Sie können Vorträge buchen: http://elektroautovergleich.org/referenzen-innovationsworkshops-vortraege-beratung/ und Podcastinterviews mit Akteuren der Verkehrswende gibt es hier: https://podcastreihe-die-zukunftsmobilisten.podigee.io

Autonomes Fahren in Großstadt – Nr. 96 Prof. Dr. Dr. hc Sahin Albayrak – DAI-Labor

vom 15.09.20 Jürgen Vagt
heute begrüßte ich einen ausgewiesenen Experten in Sachen künstliche Intelligenz http://elektroautovergleich.org/willkommen-bei-der-podcastreihe-die-zukunftsmobilisten/ , da Professor Sahin Albayrak http://www.dai-labor.de/de/ueber_uns/mitarbeiter/leitung/ dieses Technologiefeld an der technischen Universität Berlin erforscht. Am Anfang des Gespräches ging es um die Durchbrüche in der künstlichen Intelligenz in den letzten 15 Jahren und eben diese Durchbrüche ermöglichen es, dass man langsam aber sicher das Auto automatisieren kann. Objekte erkennen und entsprechende Fahrentscheidungen zu treffen, sind gegenwärtig möglich. Aber bevor man über das autonome Auto spricht, muss man über die Digitalisierung des Verkehrs sprechen. Laut Sahin Albayrak müssen drei Veränderungen der bestehenden Infrastruktur angegangen werden. Verkehrsampeln müssen mit entsprechenden Sende – und Empfängeranlagen ausgestattet werden, sodass eine Kommunikation zwischen den Fahrzeugen und den Ampelanlagen entstehen kann. Damit wäre eine intelligente Verkehrssteuerung möglich und wenn der Parkraum digitalisiert wird, entsteht noch weiteres Einsparpotenzial, weil 30 % aller Verkehre in Großstädten Such verkehre sind. Also entstehen 30 % aller Verkehrsbewegungen, weil jemand einen Parkplatz sucht.


Autonomes Fahren in Großstädten

Hier könnte man sehr schnell mit einer digitalen Parkraumsteuerung gewisse Effizienzpotenziale in den Städten heben und Großstädte entlasten. Seit 2015 beginnen weltweit erste Modellvorhaben und Tests mit automatisierten Kleinbussen und auch in Deutschland wird fleißig getestet. Die Fahrzeuge werden immer intelligenter und automatisierter und es werden immer komplexere Fahranforderungen bewältigt. Gegenwärtig wird der komplexe Stadtverkehr noch gemieden, aber die einfachen und überschaubaren Verkehrsbedingungen am Stadtrand sind schon machbar und können mit dem gegenwärtigen Stand der Technik bewältigt werden. Zudem wird die relevante Sensortechnik immer günstiger, sodass die Zeichen auf Markthochlauf stehen, allerdings müssen eben auch noch technologische Herausforderungen bewältigt werden. Volkswirtschaftlich ist das Thema wichtig, denn Deutschland ist abhängig vom Auto und für Sahin Albayrak stellt sich die Frage, ob die börsennotierten deutschen Autohersteller den langen Atem für diese Zukunftsentwicklung haben. Tesla ist das mahnende Beispiel in Sachen Elektromobilität und nun stellt sich die Frage, ob Deutschland die führende Automobilnation bleibt. Der Bund sollte die Vernetzung der beteiligten Akteure verstärken.





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Automatisiertes Autos und Smart City – Nr. 95 Prof. Dr. Marianne Reeb (Mercedes-Benz) im Podcastinterview

von Jürgen Vagt 04.06.2020

heute begrüßte ich Frau Prof. Dr. Marianne Reeb https://www.fh-potsdam.de/studieren/fachbereiche/stadt-bau-kultur/studiengaenge/kulturarbeit/team/team-einzelansicht/person-action/marianne-reeb/show/Person/ von Mercedes-Benz und wir sprachen ein gepflegte halbe Stunde über die Zukunft des Verkehrs in den Städten https://podcastreihe-die-zukunftsmobilisten.podigee.io. In den 2010er Jahre wabert die Version der Smart City durch diverse Management-Konferenzen und im Kern ging es um das Gleiche. Über einen Algorithmus steuert man den Verkehr in der Stadt und der Energieverbrauch wird ebenfalls über einen Algorithmus gesteuert und beide Systeme können so viel effizienter gestalten werden. Frau Prof. Dr. Marianne Reeb hat diese Visionen am Anfang erstmal eine Absage erteilt, weil Städte soziale Gebilde sind und auch in der Zukunft bleiben werden. Aber auf der anderen Seite gibt es natürlich vielversprechende Technologien wie das automatisierte Fahren und diese Technologie dominiert, den Fachdiskurs der letzten Jahre. Wenigstens testweise kann man schon in Berlin diese Roboter-Taxis sehen und wenn man einigen Zukunftsdenkern glaubt, dann wird dem automatisierten Fahren die Zukunft gehören.

Automatisiertes Fahren gehört in Stadt

Die Grundidee hinter dem automatisierten Fahren ist ja einfach, dass die gleichen Bewegungskilometer mit weniger Fahrzeugen bewältigt werden kann, weil diese Fahrzeuge effizient gesteuert werden und so rund um die Uhr in Bewegung sind. Das gegenwärtige Auto steht ja 23 Stunden am Tag und diese Zeitrelation wird sich umdrehen. Aber um diese Zukunftsversion umzusetzen, muss sich noch viel in Sachen Infrastruktur ändern. Ein Blick nach China hilft weiter, weil in China die Städte neu aufgebaut werden können und hier kann man sich schon auf neue Technologien einlassen. Aber auch in Europa mit den gewachsenen Städten wird sich früher oder später diese Technologie durchsetzen oder zu einem gewissen Maße etablieren. Es gibt die ersten Modellvorhaben wie bei der Olympiabewerbung der Rhein-Ruhr-Region und bei zukünftigen Verkehrskonzepten müssen neue Verkehrskonzepte wie das automatisierte Fahren mit gedacht werden. Wie kommt das automatisierte Fahren in die Städte der Zukunft, nun erst einmal muss der Staat einen regulativen Rahmen setzen!

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Automatisiertes Fahren in der Forschung – Nr. 94 Prof. Dr. Carsten Schultz (CAU Kiel) im Podcastinterview

von Jürgen Vagt 04.06.20
heute ging es mit den Zukunftsmobilisten http://elektroautovergleich.org/willkommen-bei-der-podcastreihe-die-zukunftsmobilisten/ Richtung Norden und ich habe mit Prof. Dr. Carsten Schultz gesprochen, weil das Thema automatisiertes Fahren auch an Albrechts-Universität erforscht wird. Prof. Dr. Carsten Schultz ist Professor für Technologiemanagement und Technologiemanagement ist eine Teildisziplin der Betriebswirtschaftslehre https://www.techman.uni-kiel.de/de/team/carsten_schultz . Wie werden aus neuen Technologien tragfähige Geschäftsmodelle und hier muss das automatisierte Fahren noch einen weiten Weg gehen bis man als Unternehmen mit dieser Technologie Geld verdienen kann. Aber diese Technologie verspricht sehr große Effizienzpotenziale und innerhalb der Mobilitätswirtschaft ist das Thema in den letzten Jahren dominierend geworden. Die Automatisierung des Autos schreitet massiv voran, aber ob wir schon in den nächsten Jahren vollständig automatisierte Fahrzeuge sehen, bleibt für Prof. Dr. Carsten Schultz fraglich.

Skepsis gegenüber dem schnellen Markthochlauf

In der gesamten Podcastreihe zeigt sich, dass der Optimismus gegenüber einem schnellen Markthochlauf des automatisierten Autos verflogen ist und insbesondere glaubt kaum einer der Experten, dass das hochgradig oder vollständig automatisierte Auto von Privatleuten genutzt werden könnten. Auch Prof. Dr. Carsten Schultz erwartet einen Markthochlauf im ÖPNV, es geht erst einmal um den Einsatz von hoch automatisierten Fahrzeugen im Umland von großen Städten. Aber es sind auch verschiedene Logistikanwendungen denkbar und wenn man schon mal einen Kieler Professor am Mikrofon hat, geht es auch um die Schifffahrt und in der Tat gibt es die ersten Modellversuche. Aber so einfach ist die Etablierung des automatisierten Fahrens auf dem Wasser nicht, weil der Wellengang und die Strömung beachtet werden müssen, damit man die Steuerung einer Fähre oder eines Boots automatisieren kann. Aber eigentlich ist die Herausforderung ein Schiff automatisiert zu steuern sehr einfach und in Norwegen fahren auch die ersten hochgradig automatisierten Schiffe fahren in den Fjorden von Norwegen. Laut Herrn Prof. Dr. Carsten Schultz wird es erstmal hochgradig automatisierte Lkws geben, weil der ökonomische Anreiz sehr hoch ist und die heutige Technik einen automatisierten Lkw-Betrieb möglich machen würde.

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New Mobility im Consulting – Nr. 93 Lukas Neckermann (Neckermann Strategic Advisors) im Podcastinterview

Von Jürgen Vagt 29.05.20
heute begrüßte ich mit Lukas Neckermann einen erfahrenen Strategieberater und seit 2013 ist Lukas Neckermann https://www.neckermann.net/ selbstständig und berät die Akteure in der Mobilitätswirtschaft. In den letzten 7 Jahre war Lukas Neckermann mit den Themen Elektromobilität und automatisierten Fahren http://elektroautovergleich.org/willkommen-bei-der-podcastreihe-die-zukunftsmobilisten/ unterwegs. Laut Lukas Neckermann ist das Thema Elektromobilität bei den Autoherstellern am Anfang zur kurz gedacht worden. Die Veränderung ist viel größer als einfach nur den Antrieb auszuwechseln, weil die gesamte Infrastruktur um das Auto umgebaut werden muss. Alleine das Tanken wird sich grundlegend ändern und in der Tat bauen Filialketten immer mehr Ladestationen auf. Die großen deutschen Discounter wie Aldi, Lidl aber auch Fast-Food-Ketten wie MC Donalds bauen heute fleißig die Ladestationen aus.

Neue Kooperationen mit der Elektromobilität

Es stellt sich auch immer mehr die Frage, ob Kooperationen zwischen Energieversorgern und der etablierten Erdölindustrie sinnvoll wären. Wenn diese Branchen sich zusammentun, dann hätte man den Strom und die Ladetechnik an verkehrsgünstigen Lagen, aber bislang gibt es noch massive Berührungsängste und der Markthochlauf beginnt langsam aber sicher. Auch in Corona-Zeiten steigt die Nachfrage nach Elektroautos und auch wenn diese Pandemie den Autoabsatz durcheinander wirbelt, gehört dem Elektroauto die Zukunft.

Automatisiertes Fahren bleibt ein Thema

Die Corona-Pandemie beschäftigt die Wirtschaft und eben auch die Autoindustrie und das voll automatisierte Fahren wird wohl noch ein bisschen auf sich Warten lassen. Aber die Fahrerassistenzsysteme bis zum Level 2 also die teil autonomen Funktionen des Autofahrens sind beim Käufer populär und sollten laut Lukas Neckermann Standard bei Neuwagen werden. Am Ende des Gespräches haben wir die Szenarien für das automatisierte Fahren entwickelt und die Entwicklung geht von niedrigen Geschwindigkeitsbereichen aus und wird dann Verkehrsbereiche mit höheren Geschwindigkeitsbereichen erfassen. Aber in den nächsten Jahren werden es wohl noch Bereiche mit geringen Geschwindigkeiten und abgesperrte Arealen bleiben, erst mittelfristig geht es in die Richtung des öffentlichen Verkehrs. Natürlich wird es noch in den Deutschland eine große gesellschaftliche Debatte geben um die rechtliche Behandlung des automatisierten Fahrens geben.

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Elekromobilität und Cargo-Bikes – Nr. 92 Arne Behrensen Cargo-bike.jetzt im Podcastinterview

von Jürgen Vagt 25.05.20
ein kleines, aber wachsendes Segment der Zukunftsmobilität sind Cargo-Bikes und bei Familien werden Cargo-Bikes immer beliebter. Arne Behrensen begleitet als Blogger und Berater dieses Thema seit 5 Jahren und deswegen war Arne Behrensen https://www.cargobike.jetzt/ heute zu Gast bei den Zukunftsmobilisten http://elektroautovergleich.org/willkommen-bei-der-podcastreihe-die-zukunftsmobilisten/. Am Anfang sprachen wir über Cargo-Bikes in der professionellen Logistik gesprochen und gibt es wichtige Modellvorhaben. Cargo-Bikes werden auch schon seit ein paar Jahre von etablierten Logistikerin in den Großstädten eingesetzt. UPS hat in einem Modellvorhaben in Hamburg gezeigt, dass man die gleiche Beförderungsleistung innerhalb von Innenstädten erreichen kann, wenn man auf Cargo-Bikes einsetzt. Es ist nur noch ein Transporter notwendig, aber 9 herkömmliche Transporter können mühelos durch Cargo-Bikes ersetzen werden. Elektrische Fahrräder waren ja auch schon in den 2010er Jahren populär und von diesem Trend profitieren auch die Cargo-Bikes. Zudem ist das Angebot bei professionellen Cargo-Bikes besser als bei elektrischen Personenkraftwagen.

Innenstädte als Einsatzgebiet

Cargo-Bikes bieten also die Möglichkeit, vergleichsweise große Transporter zu ersetzen, sodass kleinere Fahrzeuge in Innenstädten unterwegs sind und mehr Cargo-Bikes wirken so gegen den Stau und die CO2-Emissionen in den Innenstädten. Es muss also nicht immer Hightech sein, sondern ein Fahrrad mit elektrischem Antrieb kann den Innenstadtverkehr nachhaltiger machen. Aber auch bei diesen Fahrzeugbauern wird testweise erprobt, wie man Cargo-Bikes automatisiert fahren lassen kann und die ersten Start-ups gibt es auch schon. Große Kommunen wollen früher oder später die Verbrenner aus den Innenstädten vertreiben und elektrische Cargo-Bikes sind eine sehr gute Option.

Cargo-Bikes für Familien

Aber wirklich erfolgreich sind Cargo-Bikes im privaten Einsatz und viele Familien haben in Großstädten das eigene Auto abgeschafft. Große Cargo-Bikes können einen Kleinwagen ersetzen, weil bis zu 100 Kilogramm zugeladen werden kann. Cargo-Bikes sind auch kleiner als Kleinwagen, sodass man einfacher einen Parkplatz findet. Kinder können problemlos mitgenommen werden. Auch für Gewerbetreibende sind Cargo-Bikes ein Thema, weil man besser und schneller Güter in der Innenstadt ausliefern kann.

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Automatisiertes Fahren und die Rechtslage – Nr. 91 Dr. Daniel Pauly (Linklaters) im Podcastinterview

von Jürgen Vagt 05.05.20
heute habe ich Dr. Daniel Pauly http://elektroautovergleich.org/willkommen-bei-der-podcastreihe-die-zukunftsmobilisten/ von der Law-Firm Linklaters https://linklaters.de/ bei den Zukunftsmobilisten gesprochen. Am Anfang haben wir erst einmal Ordnung in die moralischen Dimensionen um das automatisierte Fahren gebracht. Im Verkehr herrscht bekanntermaßen der Rechtsgrundsatz, dass der Mensch als Fahrer haftet unabhängig davon welche technischen Hilfsmittel beziehungsweise Fahrerassistenzsysteme genutzt werden. Laut Dr. Daniel Pauly wird dieser Grundsatz mit allen Wirkungen auf das Verkehrsrecht und die Versicherungswirtschaft auch auf absehbare Zukunft gelten. Nur wenn in einem Gebiet fast vollständig hochgradig automatisierte Fahrzeuge unterwegs sind, kann man diesen Rechtsgrundsatz ändern, sodass die Maschinen haften werden. Wenn man sich die Entwicklung in der Etablierung des automatisierten Autos anschaut, dann wird so ein Zustand erst im Jahr 2050 eintreten.

Erstmal geht es um Daten

Entscheidender ist in den nächsten Jahren die Frage, wie man mit den Daten des Fahrzeuges umgehen soll, weil die diversen Sensoren im Auto alle Fahrsituationen aufnehmen und die verschiedenen Assistenzsysteme speichern auch alle Veränderungen und eben auch die Reaktionen des Fahrers. Das automatisierte Auto egal auf welchen Level ist eben auch ein digitales Auto. Mit dieser Entwicklung wird das Auto immer ähnlicher, im Vergleich zu Industrie 4.0 Themen oder den Smart Devices im Haus. Deswegen stellt sich die Frage, wie man mit diesen Daten umgehen soll und wer diese Daten unter welchen Bedingungen auswerten soll. Die Autohersteller haben natürlich ein Interesse, die Daten aus dem Fahrzeug auszuwerten und die Automatisierung des Autofahrens sicherer zu machen. Aber auch die Versicherungswirtschaft kann mit den Daten, niedrigen und risikogerechtere Prämien entwickeln. Aber natürlich ist auch Missbrauch Tor und Tür geöffnet und Datenschutz bleibt ein kritisches Thema. Laut Dr. Daniel Pauly ist die Anonymisierung der Daten durch die DSGVO möglich und damit ist der Königsweg eröffnet. Wenn kein Personenbezug der Daten hergestellt werden kann, dann müssen keine Datenschutzvorschriften eingehalten werden. Damit können alle möglichen Geschäftsmodelle entwickelt werden und kein Akteur hat eine dominierende Stellung bei der Verwendung der Daten. Jetzt können Daten mittels passender Geschäftsmodelle in bare Münze überführt werden.

Mehr dazu hier: http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/ und vernetzen können Sie sich hier : https://www.xing.com/communities/groups/elektrische-fahrzeuge-in-die-fahrzeugflotte-8554-1104577 und ich bitte um finanzielle Unterstützung: http://elektroautovergleich.org/unterstuetzen-sie-elektroautovergleich-org-und-automatisiertes-auto-de/ . Zu meiner Fördermittelberatung geht es hier: http://elektroautovergleich.org/foerdermittelberatung-in-der-zukunftsmobilitaet-new-mobility/ .Sie können Vorträge buchen: http://elektroautovergleich.org/referenzen-innovationsworkshops-vortraege-beratung/ und Podcastinterviews mit Akteuren der Verkehrswende gibt es hier: https://podcastreihe-die-zukunftsmobilisten.podigee.io

Elektromobilität und die IG Metall – Nr. 90 Roman Zitzelsberger (IG Metall) im Podcastinterview

von Jürgen Vagt 14.05.20
heute begrüßte ich mit Roman Zitzelsberger http://elektroautovergleich.org/willkommen-bei-der-podcastreihe-die-zukunftsmobilisten/ einen Vertreter der IG Metall und Roman Zitzelsberger ist Bezirksvorsitzender der IG Metall in Baden Württemberg https://www.igmetall.de/ . Somit haben wir einen Einblick in das automobile Herz Deutschlands erhalten. Natürlich war der nervtötende Corona-Virus ein Thema, denn so langsam wird in der Automobilproduktion wieder die Produktion hochgefahren. Der Shutdown löst sich so langsam, aber die Nachfrage ist gegenwärtig weltweit eingebrochen und die Nachfrage wird auch nicht so schnell wieder anspringen. Jetzt lautet das Motto in der Industrie im Allgemeinen und der Automobilindustrie in Besonderen, Cash is King.

Elektroautos vor dem Markthochlauf

Die Hersteller haben nun ein ordentliches Angebot von Elektroautos bei den Händlern, aber ob eine Prämie der Automobilindustrie weiterhelfen wird, bleibt fraglich. Roman Zitzelsberger meint, dass jetzt eine Kaufprämie zwar neue Käufer in die Autohäuser bringen würde, aber für diese 500000 neuen Kunden gäbe es momentan keine Elektroautos. Die Kapazitäten der Werke würde nicht reichen, um diesen Nachfragepush zu bedienen. Eine mögliche Stütze der Automobilindustrie sollte auch moderne und verbrauchsarme Verbrennungsmotoren umfassen. Gegenwärtig kommt die Coronakrise zur Unzeit, weil einerseits die Elektromobilität noch nicht in der Gewinnzone ist und die Etablierung des automatisierten Fahrens kostet noch sehr viel Geld. Jetzt in Frühjahr 2020 kommt noch Corona hinzu und da scheut man Investitionen in die Zukunftsfelder. Die Automobilindustrie muss auch noch den Wandel zur Elektromobilität bewältigen und eben auch die ca. 800000 Beschäftigten bei den Autoherstellern.

Neue Qualifikationsprofile und bedrohte Jobs

Der Wandel zur Elektromobilität verändert natürlich die Automobilindustrie und wird es auch weiterhin tun. Allgemein kann man wohl sagen, dass sich der Bedarf zur Elektrotechnik verlagern wird und diese Mitarbeiter werden gesuchte Leute sein. Grundsätzlich gilt, dass das Elektroauto einfacher zu bauen sein wird als die konventionellen Verbrenner, aber so simpel ist der Zusammenhang nicht. Der Wettbewerb wird auch dafür sorgen, dass Elektroautos sich verändern werden. Man kann sich als Autohersteller durch Design und eine moderne digitale Innenausstattung von anderen Herstellern abheben und Kunden überzeugen. Da kann man sich wieder mal sich an Tesla an Beispiel nehmen.

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