Elektromobilität in den Medien – Franz W. Rother bei den Zukunftsmobilisten

von Jürgen Vagt 11.12.18

heute hatten wir Franz W. Rother von edison.Media https://edison.handelsblatt.com/?ticket=ST-134445-dA53y2OZsiRUPgmC1cGQ-ap6 zu Gast bei den Zukunftsmobilisten.
http://elektroautovergleich.org/willkommen-bei-der-podcastreihe-die-zukunftsmobilisten/
Nach einer abwechslungsreichen Karriere im Journalismus ist Franz W. Rother in der Führungsriege des Handelsblattes gelandet und seit knapp zwei Jahren gibt es die Medienplattform edison.media. Auf dieser Plattform wird ein breites Themenspektrum bearbeitet von smart mobility bis zum vernetzten Wohnen. Auch der Name edison ist nicht zufällig gewählt, weil Thomas Alva Edison das elektrische Licht in die Welt bracht und bei edison geht es um die Frage, wie die neue Mobilität in die Welt kommt. Wir haben anschließend die Rolle der Medien in der Etablierung der Elektromobilität beleuchtet. Leider spielt der Dieselskandal wieder eine große Rolle und wir hatten eine Kontroverse über die Rolle des Automobiljournalismus in der Aufarbeitung dieses Skandals. http://elektroautovergleich.org/2018/06/elektroautos-und-der-dieselskandal-industrieversagen-und-medienversagen/ Franz W. Rother stellte dann noch einige Formate vor, mit denen der Durchschnittsbevölkerung die Elektromobilität und die entsprechenden Elektroautos präsentiert werden sollen. Man macht Events auf den Rennstrecken der Republik und lässt Prominente wie den Schauspieler Peter Lohmeier von seinen Erfahrungen mit der Elektromobilität berichten. Am Ende des Interviews haben wir über das Thema des autonomen Fahrens gesprochen. Die Verkürzung des Themas auf moralische Dilemmasituationen in den großen Talkshows fanden wir beide mau. Aber das autonome Autofahren ist gegenwärtig auch nur ein Technologiethema für Fachleute.

Elektroautos und die Wallboxen – private Ladestationen im Test

von Jürgen Vagt 10.12.18
jetzt müssen die Deutschen eine neue Vokabel lernen, aus der nüchternen, deutschen Ladestation wird die englische Wallbox. Diese Dinger werden sich spätestens in den 2020 er Jahren viele Autokäufer in die Garage stellen und endlich gibt es einen den ersten Vergleichstest. https://t3n.de/news/elektroauto-ladestationen-test-1130034/
Ich fand dieses Angebot und den entsprechenden Markt immer ein bisschen undurchsichtig und bislang fehlten auch entsprechende Vergleichstests in der Autopresse.
Hier in diesem Blogpost will ich ein paar übergeordnete Kriterien beim Kauf einer Ladestation herausarbeiten und es ist sehr wahrscheinlich, dass immer mehr und bessere Ladestationen auf den Markt kommen werden.

Erst mal den Elektriker anrufen

Das E-Mails sehr nützlich sind, hat sich in dieser Branche noch nicht herumgesprochen. Aber natürlich sollte die Installation von einer Elektrofachkraft also von einem Elektriker übernommen werden. Das gilt ja für jede Elektroinstallation und eben auch für die Elektroauto-Wallbox. Leider kann ich noch keine Erfahrungswerte über die Preise der Ladestationen-Installationen liefern. Bevor man sich für ein Modell entscheidet, sollte man bedenken, dass die Wallbox entweder einen Gleichstromfehlerschutz oder / und einen Wechselstromfehlerschutz hat. Wenn man darauf nicht achtet, dann kann im schlimmsten Fall eine Nachrüstung im Haus oder im Firmengebäude notwendig werden und das wird teuer.

Universell einsetzbare Geräte

Man sollte auch darauf achten, dass die Wallbox universell für verschiedene Elektroautos einsetzbar ist. Gegenwärtig werden zwar auch noch Ladestationen mit zweiphasigen Anschlüssen verkauft, aber die Ladestation sollte mindestens einen dreiphasigen Anschluss haben. Dreiphasige Anschlüsse sind zukunftssicher. Autohersteller experimentieren mit 350 kw herum, aber für die Ladestation im Haus empfiehlt der Adac bescheidene 11 Kw. Die Ladeleistungen schwanken zwischen 3,7 Kw und 22 Kw und die Preise schwanken von 300 € bis 2000 € und von den 12 getesteten Wallboxen waren die Hälfte nicht empfehlenswert. Eine Aufladung von einer 65 Kw/H Batterie würde bei einer Ladeleistung von 11 Kw also 6 Stunden dauern, trotzdem sollte jeder Eigenheimbesitzer sich eine Ladestation kaufen. Denn man kann sich nicht auf öffentliche Ladestationen verlassen, weil es einfach zu wenige sind. Mehr dazu hier: http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/ und vernetzen können Sie sich hier: https://www.xing.com/communities/groups/elektrische-fahrzeuge-in-die-fahrzeugflotte-8554-1104577 und ich bitte um finanzielle Unterstützung: http://elektroautovergleich.org/unterstuetzen-sie-elektroautovergleich-org-und-automatisiertes-auto-de/ Sie können Vorträge buchen: http://elektroautovergleich.org/referenzen-innovationsworkshops-vortraege-beratung/ und Podcastinterviews mit Akteuren der Verkehrswende gibt es hier: https://podcastreihe-die-zukunftsmobilisten.podigee.io

Elektroautos von Kia – Elektro-Suv für 34290 €

von Jürgen Vagt 09.12.18

es wird immer spannender im elektrischen, automobilen Angebot und nun kommt Kia mit einem elektrischen SUV. Kia hat zwar nur einen Anteil von 1,9 % am gesamten deutschen Markt, allerdings ist der Absatz von Kia um 75 % seit 2010 gestiegen, wohingegen der Gesamtmarkt seit 2010 nur um 18 % gestiegen ist. https://www.auto-motor-und-sport.de/fahrbericht/kia-e-niro-elektro-suv-daten-bilder-preise/
Also geht es bei Kia um einen aufsteigenden Stern unter den Autoherstellern und Kia war auch unter den Pionieren des modernen Elektroautos. http://elektroautovergleich.org/das-elektroauto-von-kia-kia-soul-electric/
Der elektrische Soul hat sich passabel bis gut verkauft und ist ein elektrischer Minivan. Aber nun soll ein elektrischer SUV auf den Markt kommen, SUVs sind einfach sehr populär und verkaufen sich gut. Das sehen ja auch andere Hersteller so. http://elektroautovergleich.org/2018/01/elektroauto-aus-china-mit-33000-e-kommt-eine-elektro-suv/

35000 € für einen elektrischen Suv

Der Preis ist eine Ansage und ab April 2019 gibt es auch neben den Luxus-Suvs auch SUVs für den kleineren Geldbeutel. http://elektroautovergleich.org/2016/03/tesla-x-als-elektrosuv-ein-suv-als-voll-elektrisches-auto/
In der großen 64 kWh Version schafft der elektrische Niro eine Reichweite von 455 Kilometern und diese Reichweite ist sehr ordentlich. Auch wenn man die durchschnittliche Reichweite der angekündigten, elektrischen Fahrzeugen der Jahrgänge 2020 und 2021 anschaut. In der kleineren Version mit einer Akkukapazität von 39 kWh schafft der Niro nur mickerige 289 Kilometer und hat dann auch nur eine Leistung von 100 kW. Die Koreaner bieten auch eine 7 Jahresgarantie für das Fahrzeug und 7 Jahre Garantie sind viel im Vergleich mit anderen Herstellern. Spannend ist auch, dass diese Herstellergarantie auch die Batterie umfasst. Also ein überzeugendes Angebot, aber der Clou ist die integrierte Schnellladelösung. Mit einer Ladeleistung von 100 KW/H soll 60 % der Batterieleistung in 20 Minuten aufgeladen werden. Meiner Kenntnis nach ist der elektrische Niro das erste elektrische Fahrzeug mit einer integrierten Schnellladelösung. Das ist ein Schritt in Richtung Praxistauglichkeit, denn mit einer Schnellladelösung gehört die Reichweiten angst der Vergangenheit an. Mit dieser leistungsstarken Auflademöglichkeit werden die Elektroautos immer vergleichbarer mit den konventionellen Verbrennern. Mehr dazu hier: http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/ und vernetzen können Sie sich hier: https://www.xing.com/communiti:s/groups/elektrische-fahrzeuge-in-die-fahrzeugflotte-269c-1104577?cce=em6148d2ff.%3AAArmUZVXwXUjeifEpmC7KZAB und ich bitte um finanzielle Unterstützung: http://elektroautovergleich.org/unterstuetzen-sie-elektroautovergleich-org-und-automatisiertes-auto-de/ Sie können Vorträge buchen: http://elektroautovergleich.org/referenzen-innovationsworkshops-vortraege-beratung/ und Podcastinterviews mit Akteuren der Verkehrswende gibt es hier: https://podcastreihe-die-zukunftsmobilisten.podigee.io

Elektroautos von Opel – Modelloffensive bis 2020

von Jürgen Vagt 09.12.18

ja, schon wieder gibt es auf diesem Blog Modellankündigungen und diesmal von Opel. Wenn Sie von den Modellankündigungen der etablierten Autohersteller genervt sind, dann schauen Sie sich eben ein paar Katzenvideos bei you tube an. Aber Opel ist Hausnummer auf dem deutschen Markt und deswegen werde ich mir deren Modelle des Jahres 2020 anschauen. https://ecomento.de/2018/12/06/opel-diese-elektroautos-und-hybride-kommen-bis-2020/
Opel kam schon 2017 mit einem elektrischen Kompakten, der überzeugend im Vergleich mit seinen damaligen Wettbewerbern war. http://elektroautovergleich.org/opel-kommt-mit-einem-elektrischen-kompakten-2017/
Bislang sind allerdings nur Produktionsschwierigkeiten bekannt und Opel lässt offen, wie viele Fahrzeuge von elektrischen Opel Ampera bestellt worden sind. Allerdings ist die Reichweite von ca. 350 Kilometer für das Jahr 2017 ordentlich.

2020 heißt größere Reichweiten und kleinere Autos

Der gute alte Corsa soll als Elektroauto auf den Markt kommen und mit einem elektrischen Kleinwagen zieht Opel dann auch wieder mit Tesla gleich. Auch der Pionier Tesla will 2020 mit einem elektrischen Kleinwagen auf die Straße kommen und ich vermute mal, dass andere Hersteller gleich ziehen werden. Im Zuge dieser Modellankündigung hat Opel auch noch gleich ein neues Unternehmenskonzept veröffentlicht. Seit Opel von General Motors an den PSA-Konzern verkauft worden ist, soll Opel das Thema Elektromobilität voranbringen und die beiden Marken Peugeot und Citroen des PSA-Konzerns sollen davon profitieren. Im Gegensatz zu chinesischen Herstellern will Opel noch einen Hybrid-Suv auf den Markt bringen. Der Grandland X ist also nur teil elektrisch, wohingegen die chinesischen Hersteller bei kleinen Suvs schon auf den rein elektrischen Antrieb setzen. http://elektroautovergleich.org/2018/01/elektroauto-aus-china-mit-33000-e-kommt-eine-elektro-suv/
Aber gut und der Transporter von Opel der Vivaro soll ab 2020 auch in einer elektrischen Version erhältlich sein. Damit reiht sich Opel in die Schar von Autoherstellern mit elektrischen Transportern ein. http://elektroautovergleich.org/2018/02/elektrotransporter-von-mercedes-daimler-bringt-neue-elektromodelle/
Bedauerlicherweise muss ich sagen, dass Renault schon 2013 einen vernünftigen elektrischen Kleinwagen mit dem Zoe auf den Markt gebracht hatte und Opel braucht 7 Jahre länger, um das gleiche elektrische Angebot zu liefern. Mehr dazu hier: http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/ und vernetzen können Sie sich hier : https://www.xing.com/communiti:s/groups/elektrische-fahrzeuge-in-die-fahrzeugflotte-269c-1104577?cce=em6148d2ff.%3AAArmUZVXwXUjeifEpmC7KZAB und ich bitte um finanzielle Unterstützung: http://elektroautovergleich.org/unterstuetzen-sie-elektroautovergleich-org-und-automatisiertes-auto-de/ Sie können Vorträge buchen: http://elektroautovergleich.org/referenzen-innovationsworkshops-vortraege-beratung/ und Podcastinterviews mit Akteuren der Verkehrswende gibt es hier: https://podcastreihe-die-zukunftsmobilisten.podigee.io

Elektro-Lkws aus Aachen – Jetzt werden die 7,5 Tonner elektrifiziert

von Jürgen Vagt 05.12.18

nun schießt sich ein Bogen, da im Jahr 2018 der Durchbruch für die elektrischen Transporter stattgefunden hat. http://elektroautovergleich.org/2018/11/elektrotransporter-im-marktueberblick-2018-war-der-durchbruch/
Jetzt gehen die Pioniere des elektromobilen Autobaus an die Elektrifizierung der größeren Lastkraftwagen. https://www.cleanthinking.de/live1-elkw-streetscooter/
Wieder einmal macht das PEM der RWTH Aachen von sich Reden, dieses Institut der Universität in Aachen war auch schon führend bei der Etablierung des Streetscooters. http://elektroautovergleich.org/2017/06/neuer-elektrischer-lieferwagen-von-streetscooter/
Es ist erst 5 Jahre her, dass viele Gelehrte erwartet haben elektrische Antriebe würden sich nur auf kleine Transporter konzentrieren. So um 2012 war es Konsens, dass der Schwerlastverkehr und der Fernbusbetrieb für den elektrischen Antrieb ungeeignet sei, weil im Schwerlastverkehr und dem Fernbusbetrieb große Drehmomente benötigt werden. Diese Druckmomente können besser von LPG – oder Dieselantrieben erzeugt werden und eben nicht von dem elektrischen Antrieb . Diesen Punkt haben wir auch im Gespräch mit Tina Zierul besprochen. http://elektroautovergleich.org/2018/11/elektroautos-und-die-ladeinfrastruktur-tina-zierul-von-chargepoint-bei-den-zukunftsmobilisten/

Lkws werden elektrisch konvertiert

Aber nun gibt es an die Elektrifizierung der großen Lkws und diese skalierbare Technik ist geeignet, um auch große Lkws bis zu 26 Tonnen umzurüsten. Man kann sich die Technik als Umrüstkit verstehen, mit dem man konventionelle Verbrenner-Lkws zu elektrisch angetriebenen Lkws umrüsten kann. Bosch oder ZF hatte mal eine ähnliche Idee kommuniziert. Spannend ist eben die Geschwindigkeit der elektrischen Transformation, denn die Konstruktion und Fertigung der Lkws müssen nicht umgestellt werden. Man kann fertige Isuzu-Transporter einfach mit einem elektrischen Antriebsstrang ausstatten und dann hat man elektrisch angetriebene 7,5 Tonner. Solche elektrischen Fahrzeuge können also schon 2019 eingesetzt werden. Das Forschungsprojekt wurde auch zusammen mit dem Hersteller Isuzu durchgeführt und daher werden wir diese wahrscheinlich elektrischen angetriebenen Fahrzeuge in der Praxis sehen. Und wenn man ein Fazit unter das Jahr 2018 ziehen will, dann haben wir also die interessierte Fachöffentlichkeit ein stattliches Angebot von 16 elektrischen Transportern. Also können Handwerker oder Logistiker ab jetzt auf elektrische Transporter umsteigen und die ersten Innovatoren gehen jetzt an die größeren Lkws heran. Mehr dazu hier: http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/ und vernetzen können Sie sich hier: https://www.xing.com/communiti:s/groups/elektrische-fahrzeuge-in-die-fahrzeugflotte-269c-1104577?cce=em6148d2ff.%3AAArmUZVXwXUjeifEpmC7KZAB und ich bitte um finanzielle Unterstützung: http://elektroautovergleich.org/unterstuetzen-sie-elektroautovergleich-org-und-automatisiertes-auto-de/ Sie können Vorträge buchen: http://elektroautovergleich.org/referenzen-innovationsworkshops-vortraege-beratung/ und Podcastinterviews mit Akteuren der Verkehrswende gibt es hier: https://podcastreihe-die-zukunftsmobilisten.podigee.io

Elektroautos und Start ups – Beres Seelbach von ONO bei den Zukunftsmobilisten

von Jürgen Vagt 27.11.18

ich konnte Beres Seelbach von ONO vormals Tretbox als Interviewpartner gewinnen und Beres Seelbach langjährige Erfahrungen als Start up Unternehmer in der Elektromobilität. http://elektroautovergleich.org/willkommen-bei-der-podcastreihe-die-zukunftsmobilisten/
Schon 2006 weckte ein Studienaufenthalt in China sein Interesse an der Elektromobilität und anschließend gründete Beres Seelbach das Unternehmen Lautlos durch Deutschland. Seinerzeit und heute betrachtet Beres Seelbach der Markt der elektrischen Privat-Pkws als schwierig und konzentrierte sich auf elektrische Fahrräder. Obschon die elektrischen Fahrräder nicht in der medialen Aufmerksamkeit stehen, konnte man in diesem Markt gutes Geld verdienen. Wir diskutieren über verschiedene Unternehmensgründungen, die auf die Gründung eines elektromobilen Autoherstellers abzielten. Danach diskutieren wir die steigende Akzeptanz in der Gesellschaft und Beres Seelbach berichtet von seinem neuen Gründungsvorhaben ONO Motion. Man muss sich dieses Produkt als überdachtes Lastenrad mit elektrischen Antrieb und als Einsatzgebiet sind die Ballungsräume vorgesehen. Die Innenstädte werden entlastet und die konventionellen Verbrenner- Transporter können durch eine geräuscharme elektrische Alternative ersetzt werden. Das Konzept von Ono Motion passt gut in die modernen Logistikketten, also die Güter werden mit einem LKW in die Stadt gebracht und dann muss die Ware noch die letzte Meile bewegt werden. Der wachsende Kuriermarkt ist natürlich einer der Gründe für dieses Konzept, denn die online bestellten Pakete müssen ausgeliefert werden. Wir werden also bald dieses überdachte Lastenrad mit elektrischen Antrieb im Praxiseinsatz sehen.

Autonomes Autofahren als Innovation – Prof. Dr. Gunter Dueck bei den Zukunftsmobilisten

von Jürgen Vagt 27.11.18

Prof. Dr. Gunter Dueck ist heute Gast bei den Zukunftsmobilisten. http://elektroautovergleich.org/willkommen-bei-der-podcastreihe-die-zukunftsmobilisten/
Gunter Dueck ist Professor der Mathematik und war fast 25 Jahre Chef-Technologe bei IBM. In den letzten Jahren ist er durch seine Keynotes auf diversen Konferenzen bekannt geworden. Seit mehreren Jahren bringt er autonomes Fahren als Beispiel von innovativen Technologien und er wird als Protagonist dieser Zukunftstechnologie wahrgenommen, wobei Gunter Dueck nicht als Fanboy dieser Technologie gesehen werden will. Gunter Dueck spricht sich aber dafür aus, dass Deutschland eine führende Position übernimmt, um diese technologische Veränderung mit ihren weitreichenden sozialen, ökologischen und wirtschaftlichen Folgen zu gestalten. Wir haben schnell einen Konsens gefunden, dass das autonome Autofahren viele soziale, wirtschaftliche und ökologische Vorteile bietet. Diese selbstfahrenden Autos sollen eine Kostenreduktion um von bis zu 75 % bezogen auf einen Bewegungskilometer bieten. http://automatisiertes-auto.de/bosch-bringt-2018-robotertaxis-selbstfahrende-autos-schon-2018/
Das autonome Fahren bietet große Chancen für strukturschwache Regionen wie Brandenburg oder Nordfriesland und für den öffentlichen Nahverkehr in seiner Gesamtheit. Das autonome Fahren reduziert die Menge der Autos auf den Straßen und somit sinkt der Ressourcenverbrauch. Logisch betrachtet muss diese Innovation kommen, aber in den Medien werden vorrangig Dilemma Situationen diskutiert und nicht Verkehrstoten des gegenwärtigen Verkehrs. Die Diskussion in den Medien hat auch meiner Meinung noch keine Qualität. Als Hemmnisse bleiben die irrationalen Befürchtungen der Menschen und aber das ist nichts Neues, wenn man sich andere technologischen Veränderungen anschaut.

Elektroautos und die Ladeinfrastruktur – Tina Zierul von Chargepoint bei den Zukunftsmobilisten

von Jürgen Vagt 04.11.18
Tina Zierul war heute Gast bei der Zukunftsmobilisten. http://elektroautovergleich.org/willkommen-bei-der-podcastreihe-die-zukunftsmobilisten/
Tina Zierul ist eine erfahrene Elektromobilistin und Sie beschäftigt sich seit 2011 mit dem Ausbau der Ladeinfrastruktur. Zuerst war Tina Zierul bei E.ON in diesem Feld tätig und nun ist Sie bei Chargepoint. Chargepoint ist ein Anbieter von Ladeinfrastruktur für Elektroautos aus Kalifornien und jetzt will Chargepoint seine Ladelösungen auch europäischen Kunden anbieten. Also gibt es neben de traditionellen deutschen Energiewirtschaft auch internationale Anbieter. Wir haben über die Entwicklung des Feldes und insbesondere der Ladeinfrastruktur gesprochen. Also wie hat sich die Elektromobilität verändert und welche Irrtümer gab es in der Frühphase der modernen Elektromobilität seit 2009. Noch 2013 galt es als unwahrscheinlich, dass Busse elektrifiziert werden. Daher sind die ersten elektrischen Busse im Linieneinsatz oder im Fernverkehr sehr bemerkenswert. http://elektroautovergleich.org/2018/01/elektrobusse-im-oepnv-erste-busse-im-einsatz/
Aber die Fortschritte in Batterietechnologie machen eben auch elektrischen Antriebe bei Verkehrsbussen sinnvoll. Abschließend ging es noch um die konkreten Herausforderungen bei dem Aufbau von Ladesäulen bei gewerblichen Kunden. Chargepoint konzentriert sich auf die Ladeinfrastruktur bei gewerblichen Kunden, also Supermärkten und Parkhäusern. Welche Ladestandards sind bei diesen Kunden verfügbar und wo klemmt der Ausbau und wo muss der Gesetzgeber nachbessern. Und wo geht die Entwicklung im politischen Raum hin und welche ökologischen Probleme beim Elektroauto.

Elektrotransporter im Marktüberblick – 2018 war der Durchbruch!

von Jürgen Vagt 25.11.18

das Jahr 2018 nähert sich seinem Ende und in diesem Jahr hatte die elektrischen Transporter den Durchbruch. Im Winter 2018 gibt es 16 elektrischen Transporter auf dem deutschen Markt und wenn man die Gesamtkosten mit konventionellen Verbrennern vergleicht, dann werden die elektrisch angetriebene Transporter langsam aber sicher kostengünstiger. https://www.eurotransport.de/artikel/grosse-marktuebersicht-elektro-transporter-16-transporter-modelle-mit-e-antrieb-10490177.html
2018 ist nun auch endlich das Jahr, in dem die etablierten Autohersteller mit elektrischen Transporter auf den Markt kamen. http://elektroautovergleich.org/2018/02/elektrotransporter-von-mercedes-daimler-bringt-neue-elektromodelle/
Seit 2016 hat das Start up aus Aachen Streetscooter eine Pionierleistung erbracht. http://elektroautovergleich.org/2017/06/neuer-elektrischer-lieferwagen-von-streetscooter/
Also haben auch Handwerker, Logistiker und der klassische Kundendienst die Möglichkeit elektrisch zu fahren. Ich habe es schon häufiger auf diesen Blogs ausgeführt, aber es ist schade, dass dieses Angebot nicht schon ein paar Jahre früher auf dem Markt gekommen ist. Denn viele Innenstadtlogistiker und Handwerker haben Fahrprofile, wo man geringe Tagesfahrleistungen häufig wiederholt. Bei diesen Fahrprofilen ist der elektrische Antrieb gegenüber dem konventionellen Verbrenner von Vorteil und die höheren Anschaffungskosten fallen nicht ins Gewicht.

Elektrisches Angebot in der Transporterklasse

Renault Master Z.E., VW e-Crafter, Mercedes-Benz eSprinter sind seit 2018 in der 3,5 Tonnerklasse vertreten und damit sind eben auch endlich etablierte Großserienhersteller vertreten. Jetzt ist nur das Fahrprofil und der Anschaffungspreis entscheidend, mit diesen Parametern kann nun der Logistiker oder Handwerker aus einem guten elektrischen Angebot auswählen. Manche Privatkunden finden immer noch nicht die passenden elektrischen Fahrzeuge. Aber für gewerbliche Kunden ist das Angebot jetzt ausreichend, allerdings verlangen manche Hersteller noch aberwitzige Preise. Man muss also genau kalkulieren, ob sich die höheren Anschaffungspreise beim Praxiseinsatz rechnen. Die meisten Logistiker brauchen keine spontanen Reichweiten von 1000 Kilometer, sondern kommen mit Tagesreichweiten von 120 Kilometer aus. Wenn diese kleinen Tagesfahrleistungen häufig wiederholt werden, dann ist der elektrische Antrieb rentabler als der vergleichbare Verbrenner. Aber die Schwierigkeiten fangen dann leider erst an, zwar entsprechen die Fahrzeuge dem Standard der Großserienhersteller. Insbesondere wenn auch noch eine Ladesäule und eine Fotovoltaikanlage zum Elektroauto eingerichtet werden soll, aber dazu mehr in meinen Webinaren. Mehr dazu hier: http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/ und vernetzen können Sie sich hier: https://www.xing.com/communiti:s/groups/elektrische-fahrzeuge-in-die-fahrzeugflotte-269c-1104577?cce=em6148d2ff.%3AAArmUZVXwXUjeifEpmC7KZAB und ich bitte um finanzielle Unterstützung: http://elektroautovergleich.org/unterstuetzen-sie-elektroautovergleich-org-und-automatisiertes-auto-de/ Sie können Vorträge buchen: http://elektroautovergleich.org/referenzen-innovationsworkshops-vortraege-beratung/ und Podcastinterviews mit Akteuren der Verkehrswende gibt es hier: https://podcastreihe-die-zukunftsmobilisten.podigee.io

Elektroautos im Makerspace – Christoph Neye vom Motion Lab bei den Zukunftsmobilisten

von Jürgen Vagt 18.11.18

heute trifft die Zukunftsmobilität auf die Zukunftsproduktion, denn Christoph Neye vom Motion Lab in Berlin gibt sich die Ehre bei den Zukunftsmobilisten. http://elektroautovergleich.org/willkommen-bei-der-podcastreihe-die-zukunftsmobilisten/ Der studierte Kommunikationswissenschaftler gründete einen Makerspace in Berlin und beim Motion Lab legt man den Schwerpunkt auf die Zukunftsmobilität. Von modernen Lieferfahrzeuge bis zu Lastdrohnen schraubt man im Motion Lab und erstellt so Prototypen für die Zukunftsmobilität. Wie üblich bei Makerspacen und Fab Labs werden CNC-Fräsen, Lasercutter und 3D-Drucker kollektiv genutzt und so wird die Prototypenerstellung weitaus günstiger. Das Konzept von kollektiv genutzten Werkstätten ist schon alt, aber durch das erste Fab Lab am MiTi im Jahre 2002 hat dieses Feld eine massive Dynamik erhalten. Heute im Jahr 2018 gibt es schon 3000 Fab Labs weltweit und 70 in Deutschland. Zudem kann sich innerhalb dieser Branche oder Szene über Onlineplattformen vernetzen. Mit diesen Zutaten ist eine weltweite Innovationsbewegung entstanden, die Innovationen als physische Produkte umsetzt. Man kann eben ohne hohe Fixkosten und die entsprechende Kapitalbindung Prototypen und Kleinserien erzeugen und auf den Markt bringen. Wenn eine Serienfertigung geplant ist, kann diese Serienfertigung ein Dienstleister übernehmen. Natürlich gibt es auch schon mehrere Makerspace in China.

Prototypen in der Zukunftsmobilität

Das Motion Lab ist eben Bestandteil die Innovationsszene und man will mittels Communityarbeit einen Schwerpunkt auf die Zukunftsmobilität legen. Man veranstaltet auch Podiumsdiskussion und betreibt Netzwerkarbeit, um die Gründer und Start ups inhaltlich zu vernetzen. In dieser Innovationsszene arbeitet auch niemand mehr an Verbrennerantrieben, sondern die elektromobilen Antriebe sind der Standard und strategisch wird das autonome Fahren mitgedacht. Die elektrisch angetriebenen Lieferfahrzeuge können, wenn es der Gesetzgeber zulässt, mit autonomen Fahrmodulen ausgerüstet werden. Man geht auch in die Luft, so wird im Motion Lab auch an selbststeuernden Lastendrohnen gebaut. Diese Konzepte sind noch wilde Zukunftsmusik, aber noch im Jahr 2018 werden elektrisch angetriebene Lieferfahrzeuge aus dem Motion Lab in Berlin und anderen Großstädten erprobt. http://elektroautovergleich.org/2017/06/neuer-elektrischer-lieferwagen-von-streetscooter/ Mehr dazu hier: http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/ und vernetzen können Sie sich hier: https://www.xing.com/communiti:s/groups/elektrische-fahrzeuge-in-die-fahrzeugflotte-269c-1104577?cce=em6148d2ff.%3AAArmUZVXwXUjeifEpmC7KZAB und ich bitte um finanzielle Unterstützung: http://elektroautovergleich.org/unterstuetzen-sie-elektroautovergleich-org-und-automatisiertes-auto-de/ Sie können Vorträge buchen: http://elektroautovergleich.org/referenzen-innovationsworkshops-vortraege-beratung/ und Podcastinterviews mit Akteuren der Verkehrswende gibt es hier: https://podcastreihe-die-zukunftsmobilisten.podigee.io

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