Elektrobusse vom Daimler – Schon wieder eine Ankündigung

von Jürgen Vagt

es wird wieder böse Kommentare auf diesen Post geben, denn schon wieder gibt es nur eine Ankündigung von einem deutschen Hersteller. Aber nun endlich hat Daimler angekündigt, dass der Bestseller unter den Bussen der Citaro als voll elektrischer Bus Ende 2018 in Serie gehen sollen. Das ist auch schon die vierte Ankündigung, aber im nächsten Jahr soll es dann endlich losgehen. Und die Pressemitteilung von Daimler ist auch sehr vollmundig, also technisch führend und sehr ausgereift. https://www.mein-elektroauto.com/tag/elektrobus-mercedes-benz-citaro/ . Muss der elektrische Citaro auch sein, denn eigentlich sollte er schon 2015 als elektrischer Bus verkauft werden. Aber ich reite auch aus mehreren Gründen auf dieser Ankündigung herum, denn ich habe bereits vorgestern über die elektrischen Busse von Daimler geschrieben. http://elektroautovergleich.org/2017/11/elektrobusse-von-daimler-markteinfuehrung-in-den-usa/
Aber erstens ist der Citaro eine feste Größe auf den Busmarkt, denn immerhin sind seit der Produkteinführung 50000 Einheiten verkauft worden und anderseits hat Daimler als deutscher Hersteller in Deutschland eine marktbeherrschende Stellung. Auf den Pkw – Markt kann man sagen, dass 70 % des Neuwagenabsatzes an deutsche Konzernmarken geht.

Wie funktionieren elektrische Busse im Busunternehmen

Nun, wenn man dann endlich 2019 elektrische Busse von Daimler kaufen kann, dann stellt sich die Frage, wie man elektrische Busse im Busunternehmen einführen sollte. Ich habe hier noch keinen Kurs zu gemacht und dieses Thema auch noch nicht intensiver recherchiert, aber es wird bald einen Kurs und ein Webinar dazu geben. http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/
Das Fahrprofil ist eben entscheidend, das sieht man jetzt bei der Klimakonferenz https://omnibus.news/elektrobusse-und-die-klimakonferenz-in-paris, denn im Shuttlebetrieb kann man elektrische Busse hervorragend einsetzen. Denn im Pendelbetrieb benötigt man keine großen Reichweiten und wenn man kurze Strecken häufig wiederholt, dann ist der elektrische Antrieb kostengünstiger als der konventionelle Verbrenner. Wie beim Pkw ist der Anschaffungspreis höher, dafür sind die laufenden Kosten niedriger und wenn man keine langen Strecken fahren muss, dann ist der Elektroantrieb die bessere Wahl. Der Hybrid verschwindet schon wieder im Busbau. Mehr dazu hier: http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/

Elektroautos kaufen oder leasen oder mieten

von Jürgen Vagt

ich bekomme jetzt wieder blöde Kommentare von den Experten unter meinen Bloglesern, weil ich ein ach so triviales Thema bearbeite. Aber für die vielen Laien ist es einfach etwas Neues, ob man sich ein Elektroauto kauft oder least oder eben mietet. Diese drei Finanzierungsarten gibt es ja auch beim konventionellen Auto und eben unterschieden nach dem Angestelltenstatus oder der Freiberuflichkeit und der individuellen Fahrleistung ist Kaufen gegenüber dem Leasen vorteilhaft. https://www.homeandsmart.de/elektroauto-kaufen-mieten-leasen . Aber es ändert sich auch Einiges, hinsichtlich der Kostenentwicklung bei elektrischen Autofahren. Denn die Batterie ist der größte Kostenfaktor bei Elektroauto und man hat keinen gleichmäßigen Kostenverfall wie bei Verbrenner.

Elektroautos und Ihr Wertverfall

Also jeder Käufer bekommt 4000 € vom Staat und bei einer gewerblichen Nutzung gibt es einen Zuschuss von 3000 €. Allgemeine Aussagen zur Fahrleistung mache ich nicht, auch ein Vielfahrer mit 30000 Kilometer, der nur tägliche Pendeldistanzen von 150 Kilometer bewältigen muss, kann aufs Elektroauto umsteigen. Wenn man sich die technologische Entwicklung beim Elektroauto anschaut, dann kann man einen großen Wertverlust erwarten, weil der technologische Fortschritt bei Weitem schneller ist als bei den vergleichbaren Verbrennern. Aber bislang ist der Wertverlust auf dem gleich Niveau des jeweiligen Autoherstellers und man kann beim Wertverlust keinen Unterschied zwischen normalen Verbrenner und Elektroauto feststellen. http://elektroautovergleich.org/2017/03/elektroautos-als-gebrauchtwagen-die-ersten-erfahrungswerte/
Momentan ist das Angebot an gebrauchten Elektroautos noch sehr klein, so dass ich auch noch keinen Ratgeber zu diesem Thema veröffentlicht habe: http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/
Aber man kann bei manchen Dekra – Stationen den Zustand des Akkus überprüfen lassen und ist man auf der sicheren Seite, was den größten Kostenfaktor beim elektrischen Auto angeht.
Es gibt keinen Unterschied beim Leasing von Verbrennern und Elektroautos, für Privatpersonen ist das Leasing nicht vorteilhaft. Gerade in der jetzigen Niedrigzinsphase ist eine Finanzierung sinnvoller als das Leasing, bei Unternehmern ist allerdings anders. Denn die gleichbleibenden Leasingraten als auch die einfache Buchhaltung machen das Leasing für Unternehmer sinnvoll. Mehr dazu hier: http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/

Elektroautos und die Quote – EU vertagt die Entscheidung

von Jürgen Vagt

oh China, du hast es besser frei nach Göthe, damit bin ich dann auch der Aufforderung von Sarah Wagenknecht nach gekommen, dass wir Deutschen wieder mehr Göthe lesen sollten. Aber hier geht es um die Frage, ob eine staatlich verordnete Quote der Einführung von Elektroautos helfen würde. http://elektroautovergleich.org/2017/10/china-fuehrt-eine-quote-fuer-elektroautos-ein-vorbild-fuer-deutschland/
In China ist die Quote verbindlich beschlossen worden, dass schon ab 2018 eine staatliche Quote kommen wird. Also müssen alle Autohersteller, die eine gewisse Größe haben und auf den chinesischen Markt verkaufen wollen, mindestens 8 % Ihres Absatzes mit voll elektrisch angetriebenen Autos bestreiten. Und in Deutschland gab es hierzu im Wahlkampf 2017 eben auch eine Diskussion, aber die CDU und FDP haben sich gegen diesen staatlichen Eingriff verwehrt. Auf der Bundesebene wird eine verbindliche Quote wohl nicht kommen, aber die EU wird in näherer Zukunft keine Quote verpflichtend machen. http://t3n.de/news/keine-elektroauto-quote-eu-co2-874339/
Also müssen Autohersteller, die in Europa verkaufen wollen, noch keine verpflichtende Quote mit abgesetzten elektrischen Fahrzeugen erreichen.

Sinn und Unsinn von staatlichen Eingriffen

Ich gehe mal davon aus, dass hier wenige Ökonomen vertreten sind. Manchmal scheint es mir, dass Ökonomen staatliche Eingriffe per se ablehnen und alles dem freien Spiel der Märkte überlassen wollen. Ich bin der Meinung eine verbindliche Quote wäre insgesamt besser, denn einerseits hat nun der größte Auto-Absatzmarkt eine Quote und anderseits will die deutsche Politik den Umstieg auf die elektrifizierte Massenmobilität. Nur eine gesetzlich verankerte Quote und damit ein planbares Transformationsszenario gibt es eben nicht und das ist auch für die deutschen Autohersteller schlecht. Staatlicher Eingriff hin oder her, denn wenn ein Eckpunkt feststeht, dann haben alle Beteiligten Planungssicherheit und können entsprechend Ihre Produktion verändern und anpassen. Zumal wir im Gegensatz zu digitalen Investitionen beim Elektroauto von milliardenschweren Investitionen in die Infrastruktur sprechen. Mit jedem Jahr Unsicherheit, wird es schwerer und teurer die Investitionen zu finanzieren. Mehr dazu hier: http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/

Elektrobusse von Daimler – Markteinführung in den USA

von Jürgen Vagt

eigentlich wäre es für Daimler ziemlich naheliegend seine Busse zu elektrifizieren, aber bislang passiert noch nicht viel und diese Meldung aus den USA ist auch nicht besonders überzeugend, denn eigentlich sieht man nur einen elektrifizierten Verbrennerbus. Technisch innovativ sieht anders aus. https://www.mein-elektroauto.com/2017/11/daimler-stellt-in-den-usa-einen-vollelektrischen-schulbus-vor/23018/
Und ich warte auch schon seit 2 Jahren darauf, dass die bekannte Busreihe Citaro von Daimler als elektrische Version auf den Markt kommt. Bislang ist mir die Serienproduktion nicht bekannt, allerdings testen immer mehr Kommunen und deren Verkehrsbetrieben elektrische Busse aus. Insbesondere Berlin hat angekündigt ab 2020 die Busflotte elektrifizieren zu wollen. http://elektroautovergleich.org/2017/06/elektrobusse-kommen-langsam-aber-bmw-und-al-gore-investieren/

Fahrprofile sprechen für elektrische Busse

Denn wenn man sich einen Linienbus anschaut oder der Sonderfall des Schulbusses, muss ich sagen, diese Fahrprofile sprechen für einen elektrischen Antrieb, weil kurze Tagesfahrleistungen mit einer hohen und stabilen Wiederholungsrate typisch sind. Mit solchen Anforderungen kann man als Busbetreiber viel Geld im Betrieb der Busse sparen, denn die höheren Anschaffungskosten und die niedrigen laufenden Kosten sprechen für dieses Einsatzgebiet. Und in der Tat kostet ein voll elektrischer Bus von Solaris knapp 100000 € mehr als ein konventioneller Verbrenner. Ich meine, im Fernbusbetrieb wird der elektrische Antrieb auch noch Jahren brauchen, um nach betriebswirtschaftlichen Kriterien besser zu sein als vergleichbare Verbrenner.

Bislang fehlt das Angebot

Ich habe neulich ein Interview mit der Chefin der Berliner Verkehrsbetriebe gelesen, wo Sie sich rechtfertigen musste, dass die Berliner Verkehrsbetriebe keine eigene elektrischen Busse baut. Da wird als Vorbild Streetscooter und die Post genannt. http://elektroautovergleich.org/2017/11/streetscooter-im-praxiseinsatz-elektrischer-transporter-im-einsatz/
Aber man wartet noch auf neue elektrische Busse von den etablierten und tradierten Busherstellern und was ich schade an dem elektrischen Bus im Schuldienst in den USA finde. Es ist einfach ein umgebauter Verbrenner der us-amerikanischen Tochter und eben kein Bus, der auf die Anforderungen des elektrischen Antriebs hin konstruiert wurde und um insbesondere gegen die chinesische Konkurrenz zu bestehen, muss Daimler technologisch nachlegen. Mehr dazu hier: http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/

Elektroautos von BMW – Investitionen ins E-Auto bremsen den Gewinn

von Jürgen Vagt

vor den Gewinn haben die Götter das Innovationsrisiko und die entsprechenden Investitionen gestellt. Diese Binsenweisheit gilt auch für diese Nachricht über BMW: http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/bmw-weniger-gewinn-wegen-entwicklungsinvestitionen-15281024.html
BMW hat einen geringeren Gewinn als letztes Jahr und das gebremste Wachstum wird eben mit massiven Investitionen in die zentralen Zukunftsthemen des Automobilbaus erklärt. Das ist natürlich einerseits Elektromobilität, aber auch autonomes Fahren und als Querschnittschema muss sich BMW mit Digitalisierung des gesamten Konzerns auseinandersetzen. Viele Experten und ich eben auch, erwarten einen steigenden Absatz von Elektroautos in den ersten Jahren der 2020er Jahre und dann sollten man als namenhafter deutscher Autohersteller gerüstet sein. Und das bedeutet eben auch, dass man in eine eigenständige Plattform investieren muss. Denn der elektrische Antrieb macht eine andere Plattform als konventioneller Verbrenner nötig. Was ist eine Plattform im Automobilbau?

Eigenständiges Elektroauto oder umgebauter Verbrenner

Schon vor 50 Jahren hat man Plattformen im Automobilbau eingeführt, um durch Massenproduktion Kosten zu sparen. Also ein Dieselmotor wird in allen Modellen der Kompaktklasse des Volkswagens verbaut. Ein Teil wie ein Motor oder ein Getriebe wird in vielen Modellen verbaut, so dass sich die Entwicklungskosten besser verteilen. Die Herangehensweise macht moderne Autos für einen Autohersteller günstig, allerdings werden Sie auch gegenüber Veränderungen träge. Weil bei einer kleinen Änderung sich viele Modelle und viele Fertigungsstraßen ändern müssen. Und die Einführung des elektrischen Antriebs bedeutend eben diese Veränderung und so gesehen hat es Tesla einfacher, weil man von Anfang sich auf den elektrischen Antrieb konzentrieren konnte ohne das man auf bestehenden fossile Strukturen Rücksicht nehmen musste. http://elektroautovergleich.org/neues-elektroauto-von-tesla-das-model-3/
Momentan hat Tesla eine Plattform für Elektroautos und der gegenwärtige Verbrennergolf von Volkswagen ist ein umgebauter Verbrenner http://elektroautovergleich.org/2017/02/elektroauto-golf-von-volkswagen-ein-verriss/
Moderne Elektroautos brauchen eine eigenständige Plattform, um eine vernünftige Reichweite zu bieten. Denn am Beispiel der aktuellen elektrischen Golfs sieht man, dass erst mit einer eigenständigen Plattform vernünftige elektrische Reichweiten darstellbar sind. Mehr dazu hier: http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/

Taxiunternehmen wollen Subventionen für den Umstieg aufs Elektroauto

von Jürgen Vagt

nun langsam macht sich eine Akzeptanz des Neuen breit, aber leider führt das zu Subventionsforderungen an den Staat. Der Verband des Taxigewerbes will staatliche Gelder, damit Taxiunternehmen Elektroautos einführen können. https://www.elektroauto-news.net/2017/bzp-staatliche-hilfe-umstieg-elektromobilitaet
Der Verband des Taxigewerbes begründet die Forderung mit den Mehrkosten des elektrischen Fahrens, der Bund hat auch schon ein Förderprojekt angedacht. https://www.elektroauto-news.net/2017/foerderprogramm-e-taxis-berlin-geplant
Tja, ich meine die Branche hat es auch nicht leicht, aber ich finde diese Forderung ein bisschen schwierig. Denn international greifen die Ridesharingplattformen das Taxiwesen an, aber in Deutschland sind Uber und Lyft verboten. So gesehen hat das Taxigewerbe in Deutschland eine Schutzzone und unter gewissen Voraussetzungen kann der
Taxiunternehmer mit dem Elektroauto sparen. Aber der Reihe nach, denn ich habe eben auch einen Kurs zum Shuttledienst aufgelegt: https://www.udemy.com/elektroautos-in-den-fuhrpark-von-shuttlediensten/ .
Regelmäßige Strecken mit einer hohen Wiederholung, genau hier schafft der elektrische Antrieb Kostenvorteile für den Taxiunternehmer. Und zweitens bei dem Einsatzgebiet Stadt und mit typischen Tagesfahrleistungen kann man schon 2017 Elektroautos erfolgreich und kostensenkend als Taxiunternehmer Elektroautos einsetzen: http://elopage.com/s/JuergenVagt/elektroautos-im-taxidienst

Tradierte Branchen und Innovationen

Inhaltlich begründet finde ich diese Forderung nicht und in China werden tausende Elektroautos als Taxis eingesetzt. Also die Praxistauglichkeit des Elektroautos im Taxibetrieb ist international erbracht, aber ein Taxiunternehmer mit einem ländlichen Einzugsgebiet und großen Reichweiten kann in den nächsten Jahren nicht umsteigen.
Das wird genauer in den Kursen erklärt, aber große Taxiunternehmer sind beim Umstieg auf Elektroauto im Vorteil. Gegenwärtig wird die Einführung eines elektrischen Autos in die gewerbliche Flotte mit 3000 € gefördert und ich bezweifele, dass mehr Förderung die Etablierung des Elektroautos im Taxigewerbe beschleunigen würde. Denn das Taxigewerbe hat starke Bindungen an die heimische Autoindustrie und setzt überwiegend deutsche Auto ein, daher wird sich das Taxigewerbe erst dann elektrifizieren, wenn z. B. Daimler massiv Elektroautos einführt. http://elektroautovergleich.org/2017/09/daimler-die-erfinder-des-autos-werden-nun-richtig-elektrisch/ . Mir ist ein Käsebrot verschimmelt, nun will ich denn Staat fragen, ob er mir eines Brot kauft. http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/

Streetscooter im Praxiseinsatz – Elektrischer Transporter im Einsatz

von Jürgen Vagt

seit gut 2 Jahren blogge ich zum Thema Elektroauto und in dieser Zeit bemängele ich, dass es ein schlechtes Angebot an elektrischen Nutzfahrzeugen und oder Transportern gibt. Und man muss in der Tat bis zum Jahr 2025 warten bis Volkswagen eine elektrische Version des legendären VW Buses auf den Markt bringt. Momentan können Handwerker oder kleine Logistiker eben nicht anfangen, elektrische Fahrzeuge in den Fuhrpark einzuführen. Es gibt zwar erste zaghafte Versuche: http://elektroautovergleich.org/2017/05/elektrotransporter-fuer-einen-fischhaendler-streetscooter-versorgt-den-mittelstand/
Aber durch die Bank weg, kann man sagen, dass das Angebot bei Personenkraftwagen deutlich besser ist als bei Nutzfahrzeugen. Gut, das ist auch für Logistiker traurig, denn mit bestimmten Fahrprofilen kann man schon im Jahr 2017 sparen. Wenn man kleine Tagesfahrleistungen so ungefähr bis 200 Kilometer hat und diese kleinen täglichen Touren häufig wiederholt, dann kann man bei gewerblichen Flotten sparen. Also praktisch gesehen können ambulante Pflegedienste oder Gebäudereinigungsunternehmen auf elektrische Antriebe umsteigen und würden auch Fuhrparkkosten einsparen. Deswegen habe ich die Onlinekurse aufgelegt: http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/

Hertz und Ikea testen den Streetscooter

Aber es gibt ja das tapfere Start up Streetcooter aus Aachen und Ihren elektrischen Transporter habe ich ja auch schon auf diesem Blog besprochen. http://elektroautovergleich.org/2017/06/neuer-elektrischer-lieferwagen-von-streetscooter/
Aber jetzt kommt die Feuerprobe in der Praxis, denn der Autovermieter Hertz und das schwedische Einrichtungshaus Ikea wollen den elektrischen Transporter testen. Also man kann in Kaarst bei Ikea einen Streetscooter über Hertz mieten, dann kann man seine Billyregale elektrisch nach Hause bringen und dann aufbauen. Ich finde den Versuch etwas zu kurz gegriffen, denn es wird ja nur ein Center von Ikea mit einem elektrischen Lieferwagen ausgestattet. https://www.goingelectric.de/2017/11/02/news/streetscooter-ikea-kaarst-mieten/ . Aber die Idee hat Potenzial, denn so können viele Menschen ohne Investitionsrisiko einmal das elektrische Autofahren testen. Aber es müsste auch eine Möglichkeit geben, bei denen Handwerker und kleine Logistiker den elektrischen Transporter testen können und eben nicht nur Privatpersonen beim Ikeaeinkauf. Es gibt meiner Einschätzung auch die Bereitschaft bei Geschäftsführern sich auf das Wagnis des elektrischen Transporters einzulassen. Mehr dazu hier: http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/

Elektrosportwagen von Lamborghini – Faszination Elektroantrieb

Von Jürgen Vagt

ja endlich mal einen Post über einen faszinierenden Sportwagen mit elektrischem Antrieb und nicht mehr das Klein- Klein der deutschen Politik http://elektroautovergleich.org/2017/09/elektroautos-sollen-eine-quote-bekommen-so-wie-die-frauen-bei-den-gruenen/ Warum auch nicht, denn wenn Lamborghini einen elektrischen Sportwagen auf den Markt bringt können auch endlich Bundesligaspieler sich ökologisch fortbewegen. Das ist ja auch ein Fortschritt. Aber zu Lamborghini, in der Tat ist die italienische Sportwagenschmiede heute ein Teil des Volkswagenkonzerns und bei den Sportwagen werden Teile aber auch ganze Motoren der Audisportwagen verbaut. Verzeihen Sie mir wenn ich jetzt etwas Autonerdy werde, aber die Geschichte das Lamborghini entstanden ist, weil Enzo Ferrari aus Ärger über die Kritik von Ferruccio Lamborghini an den Ferrarifahrzeugen die Tür zu geschlagen hat, ist wohl falsch. Trotzdem ist es eine schöne Geschichte und Sie passt auch zum Markenkern von Lamborghini. Bei Lamborghini geht es um schnelle, leistungsstarke Autos, die Männer vermeintlich attraktiver für Frauen machen.

Der Hort des Verbrenners wird elektrisch

Nun hat der elektrische Antrieb auch die letzten Verbrennerprotagonisten erreicht, mann sieht diese Studie Terzo Millennio gut aus: https://www.elektroauto-news.net/2017/terzo-millennio-so-sieht-lamborghini-den-sportwagen-der-zukunft .Allerdings ist es wie gesagt nur eine Studie und soll so noch nicht in Serie gehen. Da ist Porsche schon weiter, denn der nächste Supersportwagen von Porsche wird voll elektrisch und ohne Hybridzusatz in Serie gehen. http://elektroautovergleich.org/nun-ein-elektroauto-von-porsche-1-milliarde-investition-und-700-beschaeftigte/ Aber Lamborghini wird mit dieser Studie die elektromobilen Zukunft erforschen, also welche Materialien werden verbaut, durch die vergleichsweise geringere Leistung des Elektromotors wird Kohlefaser im Automobilbau wichtiger. Auch der Terzo wird aus Kohlefaser gebaut und ist somit leichter als ein vergleichbarer Verbrenner. Man mag den Supersportwagen für eine albernes Vergnügen für Superreiche Bundesligaspieler halten, aber in der Vergangenheit sind die Innovationen der Supersportwagen 30 Jahren später in der Serienbau eingeflossen. Und wie man in dieser Studie sieht, bietet das Elektroauto eben auch viel technisches Entwicklungspotenzial und das fossile Fahrzeug hat auch 156 Jahre gebraucht, um den heutigen Status zu erreichen. Mehr dazu hier: http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/

Elektroautos an Autobahnen aufladen – jetzt geht es los

von Jürgen Vagt

das größte Hemmnis bei der Etablierung der Elektromobilität ist gegenwärtig wahrscheinlich das fehlende Ladenetz auf der Autobahn. Denn langsam aber sicher nähern sich die Preise der elektrischen Fahrzeuge den konventionellen Verbrennern an und die Reichweite der in 2017 neu eingeführten Fahrzeuge liegt zwischen 300 und 400 Kilometer. Aber wenn mal schnell 500 Kilometer auf der Autobahn fahren will, um seine Oma zu besuchen, dann ist das gegenwärtig nicht mit den Elektroautos darstellbar. Auch der Jahresurlaub in Italien ist mit den gegenwärtigen Elektroautos nicht möglich. Das gilt nicht nur für private Autonutzer, denn momentan kann man nicht die klassischen Außendienstfahrzeuge elektrifizieren, weil eine 900 Kilometerfahrt auf Autobahnen eben schnell 18 Stunden dauern kann.

Ionity ist ein Zusammenschluss von vier Autoherstellern

Daimler, BMW, Volkswagen und Ford machen nun ernst, denn schon vor einem Jahr haben Sie den Gründungsvortrag unterschrieben und jetzt nimmt das Jointventure Unternehmen Ionity die Arbeit auf. In letzten 2 Monaten des Jahres 2017 sollen noch 20 Ladesäulen aufgebaut werden. http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/elektromobilitaet-aufladen-in-weniger-als-zehn-minuten-15276231.html
Bis zum Jahr 2020 sollen dann 400 Ladesäulen am deutschen Autobahnnetz vorhanden sein und jeweils wird mit amtlichen 350 Kilowatt geladen. 350 Kilowatt und des CCS Ladestandart ist eine Ansage und technisch sehr fortgeschritten, damit kann 80 % der Batterie in 10 Minuten aufladen. Wenn die Versprechungen eingehalten werden, dann sind auch längere Autobahnfahrten mit einem Elektroauto möglich. Ein Schelm, der Böses dabei denkt, aber wenn die Ladesäulenversorgung vorhanden ist, werden die deutschen Autohersteller auch eine Vielzahl von neuen elektrischen Modellen auf den Markt bringen. http://elektroautovergleich.org/mercedes-vier-neue-elektroautos/
Aber man muss auf deutscher Seite nachziehen, denn Tesla ist schon sehr erfolgreich mit seinen Superchargersystem http://elektroautovergleich.org/2017/07/das-elektroauto-fuer-die-massen-tesla-modell-3-geht-in-serie/
Nun müssen die deutschen Hersteller ein vergleichbares System anbieten, damit man am Markt der Ladesäulen mitverdienen kann. Wenn die Aufladung an deutschen Autobahnen funktioniert, dann steht dem Markthochlauf der Elektroautos nichts im Wege. Mehr dazu hier: http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/

Volvo greift Tesla an – Polestar wird zur elektrische Submarke

von Jürgen Vagt

das Land von Astrid Lindgren und Ikea hat ein stolzes automobiles Erbe, denn mit Saab und Volvo hat der 9 Millionen Einwohnerstaat zwei etablierte Autohersteller. Nun Saab ist leider vor ein paar Jahren eingegangen und hatte vor General Motors nicht viel Freude gemacht, wie es jetzt mit der Marke Saab weitergeht ist unklar : http://elektroautovergleich.org/saab-150000-elektroautos-fuer-china/
Aber es gibt ja noch Volvo und eigentlich ist Volvo sehr ähnlich, denn beiden schwedische Marken bauen sehr sichere Fahrzeuge und haben eine sehr gebildete und solvente Zielgruppe. Eigentlich ist das eine sehr gute Ausgangssituation für den Verkauf von Elektroautos, aber bislang gab es eigentlich nur eine ernsthaften Hybrid in der Mittelklasse von Volvo.

Ähnlich wie BMW wird eine Submarke gebildet

Das wird sich jetzt ändern, denn Volvo will Polestar als Marke für Elektroautos positionieren. Polestar gibt es schon länger und hier wurden leistungsstarke Modelle gebündelt, also praktisch das schwedische AMG. Und nun will man die Elektromobilität ernsthaft angehen, denn als Erstes kommt ein Hybridcoupe mit sehr ernsthaften Leistungsdaten. Zudem wird ein spannendes Doppelmotorenkonzept verbaut, denn die Elektromotoren sitzen im Heck und im Big kommt ein bescheidener Vierzylinder zum Einsatz. http://www.manager-magazin.de/unternehmen/autoindustrie/elektroauto-mit-dem-polestar-1-will-volvo-tesla-das-leben-schwer-machen-a-1173361.html
Auch Volvo ist keine schwedische Marke mehr, denn es gehört zu Geely ein chinesischer Mischkonzern und natürlich zielt auch Volvo wie die gesamte Automobilindustrie auf den großen chinesischen Markt. Aber allein die Formensprache zeigt schon, dass man Tesla als Wettbewerber sieht.

2019 kommt ein elektrischer Kompakter von Volvo

Volvo will aber erst 2019 mit einem elektrischen Modell dem Tesla Modell 3 Konkurrenz machen. Langsam aber sicher werden sich immer mehr Wettbewerber in der elektrischen Kompaktklasse anfinden lassen und das Angebot in diesem Massensegment wird immer besser http://elektroautovergleich.org/opel-kommt-mit-einem-elektrischen-kompakten-2017/ .
Ab 2020 kommen dann immer mehr rein bzw. voll elektrische Fahrzeuge von Volvo auf den Markt, das bedeutet, dass Volvo auch immer weniger auf den Hybrid setzt und immer mehr voll elektrische Antriebe setzt. Mehr dazu hier: http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/

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