Webinar bei Edudip: Der Elektroautokauf für (private) Käufer

von Jürgen Vagt 13.01.20

Mit diesem Webinar https://www.edudip.com/lp/349364 : Der Elektroautokauf für (private) Käufer. werde ich dem Otto-Normalverbraucher den Weg zu eigenen Elektroauto zeigen und alles Wissenswerte über die elektrischen Antriebe in einem Webinar aufbereiten. Das Angebot von batterie- elektrischen
Fahrzeugen wird immer besser, aber die Diskussion in den Medien ist chaotisch und verwirrend für Laien und daher will Ich Ihnen eine strukturierte Entscheidungshilfe in diesem Webinar geben.

Abschied vom Verbrenner

Am Anfang des Webinars gehe ich auf das Verbrennerauto ein und arbeitete systematisch die Gewohnheiten ums das Verbrennerauto auf. Es stellt sich ja die Frage, ob man den täglichen Weg zur Arbeit oder die langen Autobahnfahrten in den Sommerurlaub mit dem Elektroauto fahren kann. Ist der Wohnort in der Stadt oder auf dem Land? Der Lebensmittelpunkt hat entscheidenden Einfluss darüber, ob man gut mit einem batterie- elektrischen Auto leben kann. Zwar wird das Angebot von Elektroautos immer besser, aber bislang fehlen auch einige Fahrzeugklassen oder elektrische Varianten sind in einigen Fahrzeugklassen schlecht vertreten.

Übersicht: Elektrische Antriebe

Im zweiten Teil präsentiere ich die verschiedenen teil- oder voll elektrischen Antriebskonzepte und zeige ich Ihnen, wie sich die Antriebsformen unterscheiden. Dann zeige ich Ihnen die Kriterien für ein modernes batterie-elektrisches Auto, denn Sie können die konventionellen Verbrenner beurteilen, aber Sie müssen für das Elektroauto umlernen. Ich gehe kurz auf das Angebot an elektrischen Gebrauchten ein und zeige auf, welche elektrische Gebrauchte gut verfügbar sind. Abschließend zeige ich noch die Förderungen um das Elektroauto und erkläre Ihnen, wie Sie das Maximum an Förderungen bekommen.

Ladetechnik und Integration von Elektroautos ins Lebensmittel

Eine Ladestation ist ein unbedingtes Muss und deswegen stelle ich den Markt für heimische Ladestationen vor und zeige, welche Förderungen es für die Ladetechnik gibt. Wir gehen dann noch auf die langen Urlaubsfahrten ein und ich zeige, auf was Sie sich bei einem neuen Elektroauto einstellen müssen. Man muss auch betrachten, welche Alternativen es in der eigenen Umgebung für eine Autofahrt gibt und dann gibt es einen kleinen Zukunftsausblick über die Mobilität der Zukunft.

Programm

Teil 1 Bestandsaufnahme: Das Leben mit dem Verbrenner
Teil 2 Übersicht: Teil – und vollelektrische Antriebe
Teil 3 Förderungen und Ladetechnik
Teil 4 Diskussion mit den Webinarteilnehmern.

Mehr dazu hier: http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/ und vernetzen können Sie sich hier : https://www.xing.com/communities/groups/elektrische-fahrzeuge-in-die-fahrzeugflotte-8554-1104577 und ich bitte um finanzielle Unterstützung: http://elektroautovergleich.org/unterstuetzen-sie-elektroautovergleich-org-und-automatisiertes-auto-de/ Sie können Vorträge buchen: http://elektroautovergleich.org/referenzen-innovationsworkshops-vortraege-beratung/ und Podcastinterviews mit Akteuren der Verkehrswende gibt es hier: https://podcastreihe-die-zukunftsmobilisten.podigee.io

Elektrische Fahrzeuge im Firmenfuhrpark – Mit einem Onlinekurs in die Elektromobilität!

Von Jürgen Vagt 08.01.20

mit diesem Onlinekurs werde ich Ihnen als Fuhrpark – Flottenmanager den Einstieg ins elektromobile Zeitalter erleichtern. Die Elektromobilität ist in aller Munde, aber gerade kleinere – und mittleren Unternehmen tun sich mit der Einführung von Elektroautos schwer, weil die Informationslage verwirrend ist. In diesem Onlinekurs bereite ich alle Themen ums elektrische Fahren in gewerbliche Flotten auf, sodass Sie die nötige Orientierung für den Einstieg in die Elektromobilität haben.

Angebot an elektrischen Fahrzeugen

Am Anfang zeige ich Ihnen die zentralen Marktentwicklungen bei den elektrischen Fahrzeugen in den letzten Jahren und ich gebe Ihnen Kriterien an die Hand, um das elektromobile Angebot mit dem bestehenden Verbrennerangebot zu vergleichen. Natürlich haben Sie Kompetenzen, was die etablierten Benzin – und Dieselantriebe angeht, aber bei der Elektrifizierung des Fuhrparks müssen Sie sich auch mit der Ladetechnik für elektrische Fahrzeuge beschäftigen. Daher erkläre ich Ihnen die Grundlagen und gebe Ihnen die Entscheidungskriterien für die Aufstellung einer firmeneigenen Ladestation oder Ladestationen an die Hand.

Elektroautos im Fuhrpark

Aber Elektroautos müssen auch in den bestehenden Fuhrpark eingebunden werden und dann hat man zwei Fahrzeugkonzepte im Fuhrpark, so dass man die Umstellung erfolgswirksam gestaltet werden muss. Wie müssen elektrische Fahrzeuge eingesetzt werden, damit man Fuhrparkkosten senken kann und Stillstandszeiten vermieden werden? Im Folgenden stelle ich einen idealtypischen Kostenvergleich der verschiedenen Fahrzeugkonzepte dar und zeige Ihnen, wie man kostenoptimal elektrische Fahrzeuge einsetzt.

Integration von Elektroautos


Dann gehen wir der Frage nach, wie man in die Elektromobilität einsteigt und welche Tourenprofile schon in den nächsten Jahren mit elektrischen Fahrzeugen bestückt werden können. Nur sehr wenige KMUs werden komplett auf elektrische Fahren umsteigen, daher müssen Einstiegsszenarien für die schrittweise Einführung von Elektroautos aufgezeigt werden. Zudem stelle ich Ihnen in Grundzügen die Förderung vor und zeige Ihnen, wie Sie sich über die Fördermöglichkeiten und die entstehenden Kosten informieren können. Dann kommt noch ein kleiner Überblick über die Zukunftsthemen der Mobilität, denn es tut sich viel in Sachen Mobilität. In Großstädten verliert der Besitz von Autos an Bedeutung und es gibt immer mehr Angebote von etablierten, großen Mobilitätsdienstleistern, um verschiedene Fahrzeuge zu teilen und es geht um die Etablierung des automatisierten Fahrens. Für 75 € geht es hier zum Onlinekurs : https://www.digistore24.com/product/296949 oder buchen Sie mein Webinar für 49 € https://www.edudip.com/lp/346940 .

Mehr dazu hier: http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/ und vernetzen können Sie sich hier : https://www.xing.com/communities/groups/elektrische-fahrzeuge-in-die-fahrzeugflotte-8554-1104577 und ich bitte um finanzielle Unterstützung: http://elektroautovergleich.org/unterstuetzen-sie-elektroautovergleich-org-und-automatisiertes-auto-de/ Sie können Vorträge buchen: http://elektroautovergleich.org/referenzen-innovationsworkshops-vortraege-beratung/ und Podcastinterviews mit Akteuren der Verkehrswende gibt es hier: https://podcastreihe-die-zukunftsmobilisten.podigee.io

Mobilitätsplattform für Deutschland – Nr. 123 Arno Klare (Bundestag/SPD)

von Jürgen Vagt 18.04.21
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Heute begrüßte ich mit Arno Klare https://www.arnoklare.de/ einen Verkehrs – und Digitalpolitiker der SPD-Bundestagsfraktion bei den Zukunftsmoblisten
http://elektroautovergleich.org/willkommen-bei-der-podcastreihe-die-zukunftsmobilisten/. Seit Februar 2021 gibt es ja nun einen Gesetzentwurf über das automatisierte Fahren. Im Gesetzentwurf ist eine Typenzulassung vorgesehen, sodass man langsam aber sicher den Status von Modellprojekten verlassen kann. Wenn man einen automatisierten Bus oder LKW einsetzen will, dann kann man diese Fahrzeuge unter bestimmten Vorsetzungen in verschiedene Einsatzszenarien mit einer Typenzulassung einsetzen und damit würde für hochgradig automatisierte und voll automatisierte Fahrzeuge ein Geschäftsmodell entstehen. Aber laut Arno Klare ist der Schritt von Level 3 zu Level 4 ein mächtiger Schritt und insbesondere wenn das automatisiertes Fahren im Mischverkehr mit konventionellem Verkehr stattfinden muss und soll. Diese technischen Herausforderungen erinnern an die Mondlandung, als JFK 1960 den benannten Flug zum Mond am Ende dieser Dekade ankündigte, waren die technischen Voraussetzungen für das Wettrennen zum Mond nicht vorhanden.


Nachfrage gestützte Mobilität


Oder englisch formuliert Mobility on Demand und Arno Klare sieht schon eine bundesweite Mobilitätsplattform. In der Gegenwart des Jahres 2021 gibt es schon Jelbi und Switch in Berlin und Hamburg und diese Konzepte müssen in der 2020er Jahren deutschlandweit gedacht und weiter entwickelt werden. Die Niederlande sind das Vorbild für dieses Modell und wenigstens in Ansätzen gibt es schon ein solche nationale Mobilitätsplattform. In so einer Mobilitätsplattform werden sich auch diese automatisierten Fahrzeugkonzepte einbinden. Die neue Mobilität wird aber modularer und nicht mehr nur Großstädter können unter einer Vielzahl von Mobilitäts-Optionen auswählen. Im Interview entstand schnell der Konsens, dass sich immer mehr verschiedene Mobilitäts-Optionen vom Mietfahrrad bis zum app-gestützten Sammeltaxi in den letzten Jahren in den deutschen Großstädten etabliert hat. Laut Arno Klare sollten die Angebote sich auf den ländlichen Raum ausweiten, insbesondere weil diese innovativen Mobilitätsangebote die Lebensqualität steigern wird. Das Elterntaxi könnte durch automatisierte Shuttle ersetzt werden, aber bei dieser schönen neuen Mobilitätswelt müssen auch Reboundeffekte beachtet werden. Mit hoher Wahrscheinlichkeit werden hochgradig und voll automatisierte Shuttle günstiger pro Bewegungskilometer sein als konventionelle Taxis und daher könnten diese automatisierten Taxis andere Verkehrsträger wie das Fahrrad und den ÖPNV ersetzen.



Mehr dazu hier: http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/ und vernetzen können Sie sich hier : https://www.xing.com/communities/groups/elektrische-fahrzeuge-in-die-fahrzeugflotte-8554-1104577 und ich bitte um finanzielle Unterstützung: http://elektroautovergleich.org/unterstuetzen-sie-elektroautovergleich-org-und-automatisiertes-auto-de/ . Zu meiner Fördermittelberatung geht es hier: http://elektroautovergleich.org/foerdermittelberatung-in-der-zukunftsmobilitaet-new-mobility/ .Sie können Vorträge buchen: http://elektroautovergleich.org/referenzen-innovationsworkshops-vortraege-beratung/ und Podcastinterviews mit Akteuren der Verkehrswende gibt es hier: https://podcastreihe-die-zukunftsmobilisten.podigee.io



Elektromobilität im Carsharing – Nr. 122 Oliver Mackprang (MILES Mobility/Carsharing)

von Jürgen Vagt 16.04.21
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Heute begrüßte ich Oliver Mackpang von MILES Mobility https://miles-mobility.com/home und wir sprachen am Anfang des Interviews erstmal über Entwicklung des Carsharings http://elektroautovergleich.org/willkommen-bei-der-podcastreihe-die-zukunftsmobilisten/. Zwar gibt es das Autoteilen schon seit den 1960er Jahren, aber erst mit dem Markteintritt der großen Autohersteller so um das Jahr 2009 gewann Carsharing an Bedeutung. Im Jahr 2021 ist das Carsharing nicht mehr aus den Großstädten wegzudenken. MILES Mobility hat 3000 Fahrzeuge und ist ein Free-Floater. Bei Free-Floatern muss
man das Mietfahrzeug nicht zu einer festen Station zurückbringen, sondern kann das Fahrzeug am Ende der Fahrstrecke abstellen und der nächste Kunde kann das besagte Fahrzeug an dieser Stelle abholen und dann seine Wegstrecke fahren. Es gibt noch stationsgebundenes Carsharing, wo das Mietfahrzeug an einer festen Station abgestellt werden muss. Zudem kann man bei MILES Mobility von der Sprinter-Klasse bis zum Kleinstwagen alle Fahrzeuggrößen buchen.


Elektroautos im Carsharing


  • Seit einem Monat hat MILES Mobility nun 150 Elektroautos in der Gesamtflotte von 3000 Fahrzeugen, laut Oliver Mackprang hat man sich für einen sukzessiven Aufbau der Elektroautos in der Flotte entschieden. Man will erst mal Erfahrungen mit elektrischen Fahrzeugen sammeln
    und man verlässt sich auf die öffentliche Ladeinfrastruktur und hat noch keine eigene Ladestation auf dem Firmengelände. Es gibt aber ein Back-up, sodass die Fahrzeuge nicht leer irgendwo im Einsatzgebiet herumstehen. Aber diese Probleme könnte es auch mit den Verbrennern in der Flotte geben. Auch in der Administration mussten nur wenige Veränderungen an den Abläufen vorgenommen werden. Aus Erfahrungen von MILES Mobility kann man lernen, dass man sich auf kurze Tagesfahrleistungen konzentrieren sollte, wenn man elektrische Fahrzeuge in die Flotte einführen will. Der klassische Vertriebler mit seinen Tagesfahrleistungen von 400 bis 500 Kilometern wird auch mit den Elektroautos der Modelljahrgänge 2019 oder 2020 nicht glücklich. Aber mit den typischen Tagesfahrleistungen in der Großstadt kann man mit den typischen Reichweiten der Modelljahrgänge 2018 – 2020 gut leben und fahren. Zudem nähern sich die Anschaffungspreise der Elektroautos den vergleichbaren Verbrennern an und dann kommen die niedrigen laufenden Kosten des elektrischen Fahrens voll zum Tragen.



Mehr dazu hier: http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/ und vernetzen können Sie sich hier : https://www.xing.com/communities/groups/elektrische-fahrzeuge-in-die-fahrzeugflotte-8554-1104577 und ich bitte um finanzielle Unterstützung: http://elektroautovergleich.org/unterstuetzen-sie-elektroautovergleich-org-und-automatisiertes-auto-de/ . Zu meiner Fördermittelberatung geht es hier: http://elektroautovergleich.org/foerdermittelberatung-in-der-zukunftsmobilitaet-new-mobility/ .Sie können Vorträge buchen: http://elektroautovergleich.org/referenzen-innovationsworkshops-vortraege-beratung/ und Podcastinterviews mit Akteuren der Verkehrswende gibt es hier: https://podcastreihe-die-zukunftsmobilisten.podigee.io



Innovative Mobilität im ländlichen Raum – Nr. 121 Felix Schreiner (Bundestag/CDU)

von Jürgen Vagt 09.03.21

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Heute gab sich Felix Schreiner von der CDU die Ehre bei den Zukunftsmobilsten http://elektroautovergleich.org/willkommen-bei-der-podcastreihe-die-zukunftsmobilisten/ . Felix Schreiner http://www.felix-schreiner.de/felix-schreiner/ ist seit 2017 Mitglied des Bundestages und war vorher 7 Jahre Mitglied des Landtages in Baden-Württemberg. Felix Schreiner vertritt die CDU und den Schwarzwald im Bundestag. Natürlich ging es um die Zukunft der Automobilindustrie und wir haben am Anfang des Gespräches über die Bedeutung der Autoindustrie für das Bundesland Baden-Württemberg gesprochen. Felix Schreiner ist ausgewiesener Fachpolitiker in Verkehrsthemen und im Leitungskreis des überfraktionellen Gremiums für. Elektromobilität. Wenn Felix Schreiner im Jahr 2021 eine Bilanz der modernen Elektromobilität zieht, dann muss auch der CDU-Politiker Felix Schreiner zugestehen, dass die Zielsetzungen der Bundesregierung nicht erfüllt worden sind. Aber das Angebot von Elektroautos ist laut Felix Schreiner in den letzten Jahren immer besser geworden und die deutschen Hersteller haben in den letzten Jahren aufgeholt und immer mehr und immer bessere Elektroautos auf den Markt gebracht.

Digitalisierung ist die Voraussetzung für die Elektromobilität

Felix Schreiner ist optimistisch, was den Markthochlauf von batterie- elektrischen Autos angeht und Felix Schreiner meint auch, dass die deutsche Autoindustrie ihre dominierende Stellung auch im Elektromobilen Zeitalter behalten wird. In den 2010er Jahren hatten französische oder us-amerikanische Hersteller die Nase vorn gehabt, aber die deutschen Hersteller ziehen nach und bringen immer mehr elektrische Fahrzeuge auf den Markt. Aber die Elektromobilität wird auch für den Automobilstandort Baden-Württemberg eine massive Veränderung bedeuten und ob die Arbeitsplätze und die Wirtschaftsleistung so enthalten ist fraglich. Für Felix Schreiner sind die ländlichen Räume von Bedeutung, weil Felix Schreiner den ländlichen Wahlkreis an der Grenze zu der Schweiz im Bundestag vertritt. Bislang haben eigentlich nur Großstädter Zugang zu modernen Mobilität-formen und Felix Schreiner nutzt selber Apps, um in Berlin mobil zu sein. Wann kommen diese neuen technischen Optionen in den ländlichen Raum und Felix Schreiner stellt am Ende die Förderungen des Bundes vor und forderte App-Entwickler auf neue und innovative Konzepte vorzustellen.

Mehr dazu hier: http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/ und vernetzen können Sie sich hier : https://www.xing.com/communities/groups/elektrische-fahrzeuge-in-die-fahrzeugflotte-8554-1104577 und ich bitte um finanzielle Unterstützung: http://elektroautovergleich.org/unterstuetzen-sie-elektroautovergleich-org-und-automatisiertes-auto-de/ . Zu meiner Fördermittelberatung geht es hier: http://elektroautovergleich.org/foerdermittelberatung-in-der-zukunftsmobilitaet-new-mobility/ . Sie können Vorträge buchen: http://elektroautovergleich.org/referenzen-innovationsworkshops-vortraege-beratung/ und Podcastinterviews mit Akteuren der Verkehrswende gibt es hier: https://podcastreihe-die-zukunftsmobilisten.podigee.io

New Mobility im Consulting – Nr. 120 Alexander Renz (New Mobility Consulting)

von Jürgen Vagt 08.03.21
Heute ging es nach Seattle und ich sprach mit Alexander Renz über seine Erfahrungen http://elektroautovergleich.org/willkommen-bei-der-podcastreihe-die-zukunftsmobilisten/ als Consultant. Nach einer 20-jährigen Karriere ist Alexander Renz heute im Herzen der Veränderung, weil in der us-amerikanischen Pazifikküste die Mobilität der Zukunft entworfen wird https://www.newmobilityconsulting.com/ . Selbst in der Corona-Pandemie steigt in Deutschland der Absatz von Elektroautos, aber im Epizentrum der Veränderung wird schon das autonome Auto entwickelt. So ging es am Anfang des Gespräches um die Transaktionsfähigkeit des autonomen Autos, weil das Auto der Zukunft, welches wahrscheinlich ein gemeinsam genutzter Shuttle ist und hochgradig automatisiert fährt sein wird. Dann muss das hochgradig automatisierte Fahrzeug mit seinem Umfeld kommunizieren, gegenwärtig wird an den technischen Voraussetzungen gearbeitet.

Geschäftsmodelle der Zukunft

Daten sind das neue Öl, diese Floskel hört man auf jeder Business-Konferenz und dieses Mantra gilt auch für die Zukunftsmobilität. Das autonome/automatisierte Auto der Zukunft wird mit den verschiedenen Sensoren im Umfeld kommunizieren und so entsteht eine Unmenge von Daten. Aber es stellt sich auch die Frage, wie man aus diesen Datenströmen Geld verdient und wie man funktionierende Geschäftsmodelle aufbaut. In der neuen Mobilitätswelt sind viele Anwendungen denkbar, wenn eine Fluglinie eine Fahrt mit dem automatisierten Shuttle als Zusatzleistung anbietet. Zudem verspricht die Technologie massive Einsparungen, weil die Fahrzeuge und das damit gebundene Kapital sich besser und effizienter nutzen lässt. An in dieser erwartbaren technologischen Veränderung wollen natürlich einige Akteure Geld verdienen und natürlich entstehen auch Chancen, weil man dem Kunden bzw. der Passagier viel Zeit während seiner Fahrt hat und nicht mehr mit dem Lenken des Fahrzeuges beschäftigt ist. Hier hätte man also die Möglichkeit verschiedene Dienste zu entwickeln, die der Passagier bezahlen muss. Wenn man sich diese Zukunftsversion einmal vorstellt, dann werden sich ähnlich wie beim Einzelhandel (amazon) oder in der Musiknutzung (spotify) Monopole entwickeln. Alexander Renz skizziert aber auch einen Weg, wie man in der zukünftigen Mobilität Peer-to-Peer-Netzwerke aufbauen kann.

Mehr dazu hier: http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/ und vernetzen können Sie sich hier : https://www.xing.com/communities/groups/elektrische-fahrzeuge-in-die-fahrzeugflotte-8554-1104577 und ich bitte um finanzielle Unterstützung: http://elektroautovergleich.org/unterstuetzen-sie-elektroautovergleich-org-und-automatisiertes-auto-de/ . Zu meiner Fördermittelberatung geht es hier: http://elektroautovergleich.org/foerdermittelberatung-in-der-zukunftsmobilitaet-new-mobility/ . Sie können Vorträge buchen: http://elektroautovergleich.org/referenzen-innovationsworkshops-vortraege-beratung/ und Podcastinterviews mit Akteuren der Verkehrswende gibt es hier: https://podcastreihe-die-zukunftsmobilisten.podigee.io

New Mobility und Greenpeace – Nr. 119 Marion Tiemann (Greenpeace)

von Jürgen Vagt 25.02.21
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Heute begrüßte ich Marion Tiemann von Greenpeace https://twitter.com/_mtiemann?lang=de bei den Zukunftsmobilisten http://elektroautovergleich.org/willkommen-bei-der-podcastreihe-die-zukunftsmobilisten/ und wir sprachen über die Elektromobilität. Immer mehr Staaten und Hersteller einigen sich auf Ausstiegsdaten für den staatlichen Zulassungsstopp des Verbrenners, allerdings fehlt das fossile Ausstiegsdatum in der deutschen Politik. Diese Jahreszahl ist von den Grünen festgelegt worden und auch die Linke hat nachgezogen. Marcus Söder hat als bayerische Ministerpräsident im Jahr 2019 den Vorstoß gewagt, aber bislang hat Marcus Söder keinen Rückhalt in der CDU/CSU gefunden. Für Marion Tiemann markiert diese Festlegung auf ein verbindliches Ausstiegsdatum ein wichtiges Signal für den Bundestagswahlkampf 2021, aber weder die SPD noch bei der FDP ist das definierte Ausstiegsdatum definiert worden. So ein bestimmtes Ausstiegsdatum wäre laut Marion Tiemann sowohl für die Anbieter – als auch für die Nachfrageseite wichtig, weil dann Planungssicherheit bei den Autoherstellern, Zulieferern und Dienstleistern und den Autokäufern entstehen würde.

Elektromobilität – die letzten 10 Jahre

Wenn man den Ausstieg festlegt, dann kann man eine kurze Rückschau auf die Entwicklung der letzten 10 Jahre halten. Für Marion Tiemann als Vertreterin eines Umweltverbandes sollte man grundsätzlich prüfen, ob man als Individuum überhaupt ein Auto braucht. Aber wenn es ein Auto sein muss, dann sollte es ein Elektroauto sein. Nur bislang orientiert sich das Angebot der gegenwärtigen Elektroautos an den bestehenden Verbrennern. Dies bedeutet, dass immer noch sehr große und schwere Fahrzeuge dominieren. Elektrische SUVs dominieren die Verkaufscharts und elektrische Kleinwagen sind nur sehr vereinzelt vertreten. Marion Tiemann fordert, dass die Autohersteller kleinere Fahrzeuge bauen sollten. Eine Zahl fiel auf, denn laut Marion Tiemann müsste sich der Verkehr an der Bewegungskilometer, welche mit den Auto zurückgelegt worden sind, bis zum Jahr 2035 um die Hälfe reduzieren. Hier wird eine gravierende Verkleinerung prognostiziert, und bislang wird das Autofahren in der Relation zum durchschnittlichen Bruttostundenlohn immer günstiger. Am Abschluss ging es noch um die Zukunft, denn auch für Marion Tiemann ist Mobility as a Service die Zukunft, aber Volkswagen baut ganz in der Tradition des Autoherstellers noch eine Plattform für Verbrenner, die dann von 2025 bis 2040 aktiv sein sollte.

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New Mobility und der TÜV – Nr. 118 Dr. Karl Obermair (TÜV Rheinland/autonomes Fahren)

von Jürgen Vagt 24.02.21

Für Sie sind es ein paar Euro, für mich ist es eine wichtige Unterstützung und ein unabhängiger Podcast bleibt in der New Mobility erhalten . paypal.me/JuergenVagtHeute begrüßte ich nach 2 Jahren Dr. Karl Obermair vom TÜV Rheinland https://www.autohaus.de/nachrichten/tuev-rheinland-mehr-kompetenzen-fuer-karl-obermair-2531792.html und es ging um die Frage, was neben Corona noch so in Sachen der Zukunftsmobilität passiert ist http://elektroautovergleich.org/willkommen-bei-der-podcastreihe-die-zukunftsmobilisten/. Laut Dr. Karl Obermair hat die Pandemie natürlich die Entwicklung gebremst, aber in den USA hat man den Level der Modellversuche verlassen und die viel beschworenen Roboter-Taxi Flotten fahren jetzt für die allgemeine Öffentlichkeit in Phoenix und San Francisco. Aber in Europa und insbesondere in Deutschland tut sich Einiges, in Deutschland wird ein Gesetzentwurf diskutiert und damit würden wir den Level der kleinen Modellversuche verlassen. Die wesentliche Neuerung wäre, dass man als Anbieter von Mobilitätsdienstleistungen ein hochgradig automatisiertes Fahrzeug zulassen könnte und dann würde man unter bestimmten Voraussetzungen Logistikdienstleistungen anbieten können. Wenn man sich eine gewisse Menge von hochgradig automatisierten Lkws kauft, könnte man den Transport von Zulieferteilen von einer Ecke des Industriegebietes zur anderen Ecke des Industriegebietes organisieren.

Wo steht Europa?

Laut Dr. Karl Obermair ist die deutsche Initiative ein Schritt in die richtige Richtung, aber dieser Schritt ist zu klein und es müsste so wie beim konventionellen Verbrenner eine europäische Typenzulassung geben. Dann könnte man ein hochgradig automatisiertes Fahrzeug für den europäischen Markt zulassen. Dazu müsste man aber eine Einigung auf europäischer Ebene finden und im Februar des Jahres 2021 fehlen einfach noch die Rechtsfigur des Anbieters von Mobilitätsdienstleistungen. Diese neuen Unternehmen werden sich von klassischen Autoherstellern unterscheiden. Weil diese neuen Anbieter von Mobilitätsdienstleistern, welche automatisierte Fahrzeuge in bestimmten Anwendungen einsetzent, sich mit mehren Ebenen beschäftigen muss. Diese neuen Mobilitätsdienstleister kümmern sich um das Kartenmaterial, um die Sensorsysteme und die immer noch notwendige menschliche Kontrolle und schlussendlich um das Fahrzeug und die Passagiere. Wenigstens in Deutschland wäre der Weg frei in dieses Szenario, aber momentan sieht es so als, dass die jetzigen großen Akteure der Verkehrswirtschaft das Rennen um das zukünftige Geschäft machen. Wenn man sich diese neuen Geschäftsmodelle der Mobilitätsdienstleister mit hochgradig automatisierten Fahrzeugen anschaut, dann stellt man fest, dass sehr viel technische Kompetenz und Kapital bedarf.

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Zukunftsmobilität in den Medien – Nr. 117 (Jana Kugoth/Tagesspiegel Background)

von Jürgen Vagt 22.02.21

Heute war Jana Kugoth vom Tagesspiegel Background (Mobility) zu Gast in dieser Podcastreihe http://elektroautovergleich.org/willkommen-bei-der-podcastreihe-die-zukunftsmobilisten/ . Die Journalistin ist seit knapp 2 Jahren verantwortlich für die Tagespiegel Background Mobility https://www.tagesspiegel.de/themen/presseportal/personalie-jana-kugoth-ist-redaktionsleiterin-tagesspiegel-background-verkehr-und-smart-mobility-/26242938.html . Der Tagesspiegel hat als Berliner Tageszeitung vier Newsletter zu den zentralen Megatrends unserer Zeit aufgelegt und eben auch über die Zukunftsmobilität, aber erstmal ging es nicht um die Zukunft, sondern um die gegenwärtige Corona-Pandemie. Die Pandemie hat natürlich auch die Mobilität verändert und selbst der klassische Verbrenner wurde wieder beliebter, weil man in dem Individualverkehr vor den Viren geschützt ist. Trotz der Pandemie steigt der Absatz von Elektroautos, aber auf der Investitionsseite sieht es für die Zukunftsthemen schlecht aus. Aus Branchenkreisen hört man, dass die Investitionen in hochgradig automatisierte Fahrzeuge erstmal zurückgestellt worden sind. Trotz der Pandemie geht es weiter in Sachen Zukunftsmobilität und der Tagesspiegel sitzt eben in Berlin, damit ist man im politischen Berlin und auf der anderen Seite ist Berlin auch die Start-up-Hauptstadt Europas.

Start-ups und das neue Gesetz zum autonomen Fahren

Jana Kugoth hat bei der Gründerszene als Journalistin gearbeitet und daher kennt Sie die deutsche Start-up-Welt sehr genau. Wenn man mit der Basis des Winters 2021 in die Zukunft schaut, ist es für Jana Kugoth unwahrscheinlich, dass es eine neue Erfolgsgeschichte wie bei Tesla geben wird. Die neuen deutschen Elektroautobauer sind klein und werden es wohl bleiben. Aber sowohl der Trend zu geteilten Mobilitätsanbietern und dem autonomen Auto wird sehr viel neue Software nötig machen und hier liegen die Chancen für deutsche Unternehmen. Zudem kann der deutsche Mittelstand neue Fahrzeugkonzepte entwickeln. Ganz frisch zum Interviewtermin vom 19.02.21 wird ein Gesetzentwurf über das autonome Fahren diskutiert, wenn dieser Entwurf so durch kommt, dann könnte eine Typenzulassung für ein bestimmtes Fahrzeug beantragt werden. Damit würden wir dann die vielen Modellversuche verlassen und man könnte ein hochgradig automatisiertes Fahrzeug im Regelbetrieb fahren lassen. Jana Kugoth erwartet, dass zuerst der klassische Zulieferverkehr durch hoch automatisierte Lkws bedient wird, also werden die Motoren zur Endmontage gefahren. Dieses Tourenprofil ist immer gleich und wenn die Fahranforderungen wenig komplex sind, dann kann man diese Touren gut mit der jetzigen Technik gut bewältigen.

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Elektromobilität und Radverkehr – Nr. 116 Prof. Dr. Dennis Knese (Rad fahren in der Zukunft)

von Jürgen Vagt 18.02.21
Für Sie sind es ein paar Euro, für mich ist es eine wichtige Unterstützung und ein unabhängiger Podcast bleibt in der New Mobility erhalten . paypal.me/JuergenVagt
Heute begrüßte ich Prof. Dr. Dennis Knese http://elektroautovergleich.org/willkommen-bei-der-podcastreihe-die-zukunftsmobilisten/ und wir sprachen über den Radverkehr, der Bund hat jetzt ein großes Förderprogramm mit 7 Professuren https://www.frankfurt-university.de/en/extensions/contact/detail/dennis-knese-1/?no_cache=1 geschaffen, um den Radverkehr zu erforschen und zu fördern. Gegenwärtig ist das Auto immer noch die Nummer 1 unter den Verkehrsträgern, allerdings hat das Fahrrad aufgeholt und die Fortbewegung mittels Fahrrad wird immer beliebter. Dieser gestiegene Fahrradverkehr erzeugt nun, aber auch Forschungsbedarf und den Bedarf an neuen Konzepten. Wie kann man die Konflikte zwischen Autoverkehr und Fahrradverkehr lösen und wie kann man den umweltfreundlichen Verkehr mit dem Fahrrad weiter steigern? Gegenwärtig beschäftigt sich Prof. Dr. Dennis Knese mit den Infrastrukturaufgaben um das Fahrrad. In den Niederlanden und in Skandinavien sind Fahrradschnellwege sehr populär und auf diesen Fahrradschnellwegen ist der Autoverkehr vom Fahrradverkehr getrennt. Auf diesen Fahrradschnellwegen kann der Radfahrer schneller und sicherer die Distanzen zurücklegen, in Modellvorhaben werden diese Fahrradschnellwege auch in Deutschland erprobt.

(Elektrische) Lastenfahrräder in der Logistik

Eigentlich gab und gibt es schon immer Fahrräder in der Logistik, aber dieser in großen Städten schnelle und umweltfreundliche Verkehrsträger wird durch neue Fahrzeugkonzepte immer wichtiger. Die modernen Lastenräder werden immer leistungsstärker und haben teilweise eine elektrische Unterstützung, in der Innenstadtlogistik sind moderne Lastenräder nicht mehr wegzudenken. Im Winter 2021 hat die Logistik die Aufgabe in der Innenstadtbelieferung effizienter zu gestalten, wenn man Hubs in den Städten aufbauen würden, könnte man auf der letzten Meile Pakete effizienter organisieren. Aber im Winter 2021 können sich die großen Logistiker nicht auf das gemeinschaftliche Beliefern in den Städten einigen. Hier sind die Kommunen am Zug und viele Städte und Kommunen wollen eine effiziente und umweltfreundliche Belieferung in den Städten. Lastenfahrräder sind heute auch leistungsstärker, weil die technische Entwicklung ermöglicht hat, dass der Raum einer Europalette als Ladevolumen vorhanden ist und mehrere hundert Kilos geladen werden können. Tendenziell könnten Lastenfahrräder ziemlich viele Transporter ersetzen, aber hierfür müssten sich die großen Logistiker auf eine gemeinsame Abwicklung einigen.

Mehr dazu hier: http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/ und vernetzen können Sie sich hier : https://www.xing.com/communities/groups/elektrische-fahrzeuge-in-die-fahrzeugflotte-8554-1104577 und ich bitte um finanzielle Unterstützung: http://elektroautovergleich.org/unterstuetzen-sie-elektroautovergleich-org-und-automatisiertes-auto-de/ . Zu meiner Fördermittelberatung geht es hier: http://elektroautovergleich.org/foerdermittelberatung-in-der-zukunftsmobilitaet-new-mobility/ . Sie können Vorträge buchen: http://elektroautovergleich.org/referenzen-innovationsworkshops-vortraege-beratung/ und Podcastinterviews mit Akteuren der Verkehrswende gibt es hier: https://podcastreihe-die-zukunftsmobilisten.podigee.io

Elektrobusse im ÖPNV – Nr. 115 Christian Soffel (Verkehrsberatung/Elektrobusse im ÖPNV)

von Jürgen Vagt 11.02.21
Heute begrüßte ich Christian Soffel von der Verkehrsberatung VCDB https://www.vcdb.de/de/startseite/ und ich sprach mit dem Geografen über die Einführung von Elektrobussen in den ÖPNV http://elektroautovergleich.org/willkommen-bei-der-podcastreihe-die-zukunftsmobilisten/. Im Jahr 2021 liegt der Anteil von elektrischen Bussen in Spitzenwerten bei 20 % und einige ÖPNV-Betreiber wollen schon 2030 komplett elektrisch fahren. Seit 10 Jahren begleitet Christian Soffel die Einführung von Elektrobussen als Unternehmensberater und Christian Soffel beschrieb die Herausforderungen der ÖPNV-Betreiber bei der Einführung von Elektrobussen. Hier ist wie immer in der modernen Elektromobilität das Angebot das Problem, denn die Hersteller müssten erstmal elektrische Fahrzeuge auf den Markt bringen. Auch heute im Jahr 2021 sind die elektrischen Busse immer noch deutlich teuer als die vergleichbaren Verbrenner, langsam aber sicher werden die elektrischen Busse aber vorteilhafter. Die elektrischen Antriebe haben im Vergleich mit den konventionellen Verbrennern niedrigere laufenden Kosten und dieser Vorteil gilt auch bei Bussen.

Elektromobilität in einer konservativen Branche

Der ÖPNV ist ein Anbieter der Daseinsvorsorge und daher ist diese Branche konservativ und keine übergroße Bereitschaft sich auf Innovationen einzulassen. Die Politik im Allgemeinen und die Landesregierungen im Besonderen wollte den elektrischen Bus im ÖPNV und laut Christian Soffel sind die Förderungen schon ausreichend, es könnte immer mehr sein, aber 80 % der Mehrkosten übernimmt der Staat. Wenn man sich bei den ÖPNV-Betreibern umschaut, dann verbessern die elektrischen Busse das Image der ÖPNV-Betreiber als Arbeitgeber, weil diese ökologische Technik bei jungen Leuten gut ankommt und so wird der ÖPNV als Arbeitgeber attraktiver. Also sind die batterie- elektrischen Antriebe jetzt im Winter 2021 im Markthochlauf, aber andere Antriebsarten wie Wasserstoff und E-Fuels werden im ÖPNV debattiert. Auch wenn einige Experten dem Wasserstoff eine goldene Zukunft vorhersagen, ist Wasserstoff im Busverkehr noch wenig verbreitet und im Vergleich zu reinen Batteriebussen weniger serienreif. Auch der Wasserstoffbus benötigt spezielle Energieversorgungstechnologien (Druckgasbetankung), teilweise zusätzlich Ladeinfrastruktur für die auch dort vorhandenen Batterien. Für Christian Soffel sind Anwendungen unter bestimmten Rahmenbedingungen durchaus mit Wasserstoff denkbar, insbesondere wenn der Wasserstoff zu günstigen Preisen bezogen werden kann. Zudem trägt nur „grüner Wasserstoff“ zu einer Dekarbonisierung der Busflotten bei.

Wir werden, aber auch bald neue und kleinere Fahrzeuggrößen im ÖPNV sehen.

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Elektromobilität im Bundestag – Nr. 114 Stefan Gelbhaar (Grüne/Bundestag)

von Jürgen Vagt 10.02.21
Heute begrüßte ich Stefan Gelbhaar https://www.stefan-gelbhaar.de/ bei den Zukunftsmobilisten http://elektroautovergleich.org/willkommen-bei-der-podcastreihe-die-zukunftsmobilisten/. Nach einer langjährigen Karriere als Kommunalpolitiker sitzt er nun als Abgeordneter im Bundestag für die Grünen im Bundestag. Seit Oktober 2020 ist Stefan Gelbhaar verkehrspolitischer Sprecher der grünen Bundestagsfraktion. Am Anfang des Gespräches ging es erstmal um eine Autobahn in Berlin und für Herrn Stefan Gelbhaar ist es nicht nachvollziehbar, dass immer noch in Großstädten Autobahnen gebaut werden. Dann haben wir eine Bilanz der Etablierung der Elektromobilität aufgestellt, Stefan Gelbhaar sieht die Erfolge beim Markthochlauf der Elektroautos kritischer. Zudem sieht Stefan Gelbhaar kaum Erfolge der schwarz-roten Regierungen der letzten Jahre, sondern einen Druck durch die Zivilgesellschaft. Die Kunden wollen das batterie- elektrische Fahrzeug und der Markt in China verlangt nach dem batterie- elektrischen Fahrzeug.
Volkswagen weiter vorn, als die Kanzlerin
Volkswagen setzt seit 3 Jahren komplett auf das batterie- elektrische Fahrzeug und auch die anderen Großserienhersteller bringen massiv viele neue elektrischen Fahrzeuge auf den Markt. Laut Stefan Gelbhaar müsste der Bund deutlich mehr in Sachen Ladeinfrastrukturausbau tun. Gegenwärtig wird die politische Debatte von dem Schlagwort Technologieoffenheit dominiert, insbesondere die Liberalen wollen noch erstmal ausdiskutieren, welches neues Antriebskonzept sich durchsetzen könnte . Auch für Stefan Gelbhaar ist es nicht relevant, welcher Antrieb im Jahr 2030 welchen Anteil am Angebot von Fahrzeugantrieben haben wird. Aber Stefan Gelbhaar hebt die Studienlage hervor, für den Pkw-Bereich ist der batterie- elektrische Antrieb die Beste aller Optionen und bei Lkws ist Wasserstoff die sinnvollste Option. Aber entscheidend bleibt, dass die Co2 Emissionen im Verkehr sinken und der konkrete Weg soll von der Käuferschaft und der Industrie entschieden werden. Aber die Grünen haben sich der Zielsetzung der Verkehrswende verschrieben und die Antriebswende also der Wandel von Verbrenner zum batterie- elektrischen Antrieb. Für Stefan Gelbhaar sollte man unter dem Terminus Verkehrswende eine Entwicklung zum Radverkehr verstehen, einerseits braucht man neue ökologische Antriebe, aber anderseits müssen sich Verkehrsträger wie RadElektromobilität im Bundestag – Nr. 114 Stefan Gelbhaar (Grüne/Bundestag)verkehr gefördert werden. Für den städtischen Raum will Stefan Gelbhaar ein Primat des Radverkehrs.

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