Elektroautos von Audi – Die Antwort auf den Dieselskandal

von Jürgen Vagt

und wieder einmal geht es auf diesem Elektroautoblog um den Dieselskandal. Nun ich habe mich ausgiebig mit dem Dieselskandal bei Volkswagen beschäftigt : http://elektroautovergleich.org/elektroautos-als-reaktion-von-volkwagen-auf-den-dieselskandal/
Aber dieser Skandal erreicht nun auch die Volkswagentochter Audi und es könnte für den verantwortlichen Vorstandsvorsitzender Stadler kritisch werden. http://www.n-tv.de/wirtschaft/Polizei-soll-auch-VW-Chef-besucht-haben-article19753494.html . Insbesondere, weil nun Staatsanwälte die Audi zentrale durchsucht haben, das ja nicht so schön.

Diesel macht als Auslaufmodell Probleme

Ich habe hier schon lange darüber spekuliert, warum der Dieselskandal nur Volkswagen betreffen sollte, denn der Trend zum Diesel hat seit der Mitte der 1980 er Jahre die gesamte Autoindustrie erfasst und eben nicht nur Volkswagen. Aber der Dieselskandal nahm seinen Beginn bei Volkswagen und nun hat es eine der Konzernmarken erwischt. Bislang sind die Presseberichte nicht so düster wie Volkswagen, aber es tritt auch ein Gewöhnungseffekt ein und nun musste sich aber auch der Vorstandsvorsitzender Stadler in sein Smartphone gucken lassen. Ich will nicht weiter auf diesen Skandal eingehen, aber wie bei der Konzernmutter Volkswagen: http://elektroautovergleich.org/elektroautos-von-volkswagen-2015/
werden Elektroautos als Antwort auf diese massive Pleite angesehen.

Elektroautos von Audi

Bislang stehen die Ingolstädter schlecht da, http://elektroautovergleich.org/audi-und-das-elektroauto-ingolstaedter-erkennen-nachholbedarf/. BMW hat den I3 auf dem Markt und Mercedes hat die Tesla-Technologie, aber bei Audi herrscht tote Hose.
Nur jetzt hat man bei Audi auch eine Roadmap vorgestellt, worin die Modelle bis zum Jahr 2025 angekündigt werden und auch für Audi gilt die Zielsetzung des Volkswagenkonzerns, denn bis 2025 sollen 20% – 30% des Konzernumsatzes mit Elektroautos erzeugt werden. https://www.mobilegeeks.de/artikel/audi-elektroautos-bis-2022/ . Diese Fahrzeuge werden komplett an den Erfordernissen des Elektroantriebes orientiert und haben eine eigenständige Plattform. Das ist nett von Audi und entspricht ungefähr dem Industriestandard, so gesehen sind die angekündigten Fahrzeuge halbwegs modern. Aber ökologisch ist die Ausrichtung wirklich nicht, denn zwar bekommen die SUVs einen vollständigen Elektroantrieb, aber kleiner werden die Fahrzeuge nicht. Audi bleibt seinen Markenprofil und baut für die deutsche Mittelschicht SUVs. Manche Spötter bezeichnen Sie als abgespeckte Panzerspähwagen.

Ladesäulen für Elektroautos – Bund baut fleißig aus

von Jürgen Vagt

nun macht der Bund seine Hausaufgaben und baut fleißig und flächendeckend die Ladeinfrastruktur aus. Der Bund hat nun eine Fördersumme von 200 Millionen freigegeben, nun kann man sich für diese Fördergelder bis Ende Sommer bewerben. Und die Förderung wird auch schon fleißig beantragt, wie man aus Politikerkreisen hört. http://www.zeit.de/mobilitaet/2017-03/elektroauto-infrastruktur-bundesverkehrsministerium-foerdergeld-schnell-ladestationen . Mit diesen Fördergeldern wird nun das Rückgrat der elektromobilen Wende gebaut, denn gegenwärtig ist die Versorgung mit öffentlichen Ladepunkten eher schlecht. In diesem Bereich hat sich bis auf ein paar unvermeidliche Pilotprojekte bislang wenig passiert. Mit diesem Förderprogramm soll bis 2020 5000 Ladepunkte aufgebaut werden, wenn man sich die Verteilung auf die einzelnen Bundesländer anschaut, dann spielt Verkehr aufkommen und die Bevölkerungsdichte eine wesentliche Rolle.

System der Ladung von Tesla abgeschaut

Nun so wie es Tesla mit seinem Superchargersystem in den USA es vorgemacht hat, wird diese Logik der Ladesysteme auch in Deutschland übernommen. Denn zu Hause in der heimischen Garage wird Wechselstrom aufgeladen. Hier findet die konventionelle Steckdose bzw. die moderne Wallbox Ihren Einsatz, die Ladegeschwindigkeit ist zwar mau, aber in der täglichen Praxis ist das nicht erheblich, denn man lädt über Nacht. Und man kann nach der Arbeit das Elektroauto aufladen, wenn es sowieso nicht benötigt wird. Aber auf den Autobahnen werden Schnellladesysteme mit Gleichstrom eingesetzt und das geht dann bedeutend schneller. Ich kann zwar nichts zu den deutschen Erfahrungswerten sagen, aber in den USA dauert die eine 80 % Ladung eines Teslas nur 30 Minuten. Mit diesem Ladesystem werden die Batterie, wenn möglich und bei der heimischen Ladung wird kein schnelles Laden benötigt, geschont. http://elektroautovergleich.org/ladensaeulen-fuer-elektroautos-welche-rolle-sollen-die-stadtwerke-spielen/
Ökostrom-CCS als Ladestandard

Elektroautos und Energiewende werden in Deutschland gemeinsam gedacht und umgesetzt, daher kann der Elektroautofahrer sicher sein, dass er Ökostrom lädt. Denn der Bund hat es zur Fördervoraussetzung gemacht, dass Ökostrom verwendet wird. CCS ist nun der verbindliche Ladestandart, das ist aber nur für den Elektroautooldtimer wie den Nissan Leaf ein Problem. Schön das es nun bei den Ladesäulen vorangeht.

Volkswagen baut nun Batterien fürs Elektroauto

von Jürgen Vagt

Neues aus Wolfsburg, so wollte ich immer mal einen Blogspost anfangen, aber keine Sorge dieser Blogpost wird nicht langweilig, sondern es geht um den zentralen Engpass im Zukunftsfeld der Elektromobilität. Denn Volkswagen will nun einerseits in die Batterieforschung einsteigen und anderseits in Deutschland Batterien für Elektroautos bauen. Dieses Thema kursiert schon lange in der deutschen Elektroautoszene http://elektroautovergleich.org/elektroautos-deutschland-deutsche-hersteller-uneinig-ueber-heimische-batteriefertigung/
Nun ist die Suche nach deutschen Kooperationspartner erfolglos geblieben und Volkswagen startet einen Alleingang. http://www.dw.com/de/volkswagen-will-eigene-akkus-bauen/a-37908390

Warum ist die Batterie beim Elektroauto so wichtig?

Das ist eigentlich schnell erzählt, denn die Batterie ist von zentraler Bedeutung. Die gegenwärtig einschränkte Reichweite wird erst besser, wenn sich die Batterien verbessern und im Gegensatz zum Maschinenbau gibt es keinen deutschen Batteriehersteller seit Varta sein deutsches Werk Anfang der 1990 er Jahre geschlossen hat. Die Sorge, dass Deutschland seine Vormachtstellung beim konventionellen Autobau verliert und die zentrale Komponente des Elektroautos aus Asien kommt. Die heute verwendeten Lithium- Ionen Batterien werden fast ausnahmslos in Asien gefertigt und es wird schwierig für deutsche Hersteller diesen Entwicklungsrückstand aufzuholen. Viele Industrievertreter und Politiker haben die Sorge, dass man in Deutschland nur noch die Batterie in eine Hülle packt und die Wertschöpfung beim Elektroautobau in China und den USA stattfinden wird.

Volkswagen startet einen deutschen Anlauf

Nun Daimler hat es schon versucht und wollte in Sachsen eine deutsche Batteriefertigung aufbauen, dieser Ansatz wurde aber 2015 begraben, denn man konnte laut Daimler keine wettbewerbsfähige Batteriefertigung in Deutschland schaffen. Ich denke, dass die Volkswagenbetriebsräte eine zentrale Rolle bei der Entscheidung spielten und man darf nicht vergessen, dass das Land Niedersachsen immer noch 20 % der Volkswagenanteile besitzt. Und eine Batteriefertigung in Deutschland wäre eine Maßnahme, um langfristig und stabil Arbeitsplätze im deutschen Automobilbau zu sichern. Ob diese Überlegungen so aufgehen und sich bewahrheiten bleibt fraglich, aber Volkswagen will nun in Deutschland eine Batterieproduktion aufbauen.

Elektroautos – Alles Fake News? – Ein Faktencheck

von Jürgen Vagt

auch in diesem kleinen Blog machen sich Verschwörungstheoretiker breit, obwohl ich schon von Anfang an versucht habe, hier auf diesem Blog und auf seinem Schwesterblog automatisiertes-auto.de eine unabhängige Plattform für Kunden zu schaffen. Aber der Zeitgeist ist eben sehr kritisch gegenüber dem Staat und den klassischen Medien. In meinen Gesprächen mit Elektroauto-Interessierten habe ich immer wieder festgestellt, dass viele meinen, der Staat will das Elektroauto um jeden Preis und der treudoofe Bürger und Kunde sitzt nach dem Kauf auf einem langsam, teuren und untauglichen Fahrzeug.
Ich habe immer mal wieder kritische Beiträge gemacht wie z.b. http://elektroautovergleich.org/2017/02/elektroauto-golf-von-volkswagen-ein-verriss/
und vertrete eben auch die Meinung, dass nicht jeder Bürger und nicht jedes Unternehmen in diesem Jahr umsteigen kann, denn einerseits passt das gegenwärtige Angebot an elektrischen Fahrzeugen nicht zu jeden Fahrer und anderseits können gegenwärtig auch nur bestimmte Unternehmen aufs Elektroauto umsteigen: http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/ .

Welche Mythen gibt es ums Elektroautos?

Auch Autobild beschäftigt sich mit den wahrgenommenen Schwächen und Defiziten des Elektroautos, die natürlich auch nicht alle falsch sind. http://www.autobild.de/bilder/elektroautos-irrtum-und-wahrheit-11393913.html . Elektroautos sind nicht umweltfreundlicher als der Diesel, das stimmt einfach nicht, denn der Diesel erzeugt viele Schwefeldickoxide und selbst mit dem heutigen Anteil an fossiler Energie steht das Elektroauto besser da, als ein vergleichbarer Diesel. Gut, wo wir beim Thema Umweltschutz sind, denn wie umweltfreundlich die Herstellung der Batterien sein wird, bleibt auch für mich fraglich. Ein anderer Themenkomplex ist das Energiesystem, denn immer noch meinen viele, dass der Strom für Elektroautos unsere Stromversorgung überfordern wird. Das ist falsch, den nach zuverlässigen Hochrechnungen werden Elektroautos nie mehr als 2 % des Stroms in Deutschland verbrauchen und das die zusätzliche Stromnachfrage nicht erheblich sein wird. Aber das Elektroauto ist nicht reise tauglich und viele Menschen fahren eben mal schnell aus dem Ruhrgebiet an die Nordsee oder Ostsee und das fällt mit dem Elektroauto flach. Das wird auch noch ein paar Jahre so bleiben, denn einerseits sind die Ladestationen an den Autobahnen noch rar gesät und anderseits werden die Reichweiten sehr langsam besser.

Elektrobusse im Öpnv- wann kommen Sie?

von Jürgen Vagt

Eigentlich wollte ich in Ruhe einen Kurs für Busunternehmen machen und diesen dann hier veröffentlichen: http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/ . Aber der Spiegel hat nun wieder sehr reißerisch über das Thema berichtet und einen sehr negativen Tenor verwendet. http://www.spiegel.de/auto/aktuell/elektrobusse-in-deutschland-zu-teuer-zu-unzuverlaessig-zu-aufwendig-a-1138185.html
Deswegen will ich auf dieses Thema eingehen und darstellen, wie sich die elektrische Busse im öffentlichen Nahverkehr entwickeln. Nun der Bund der deutschen Verkehrsunternehmen beschreibt die verfügbaren elektrischen Busse als zu teuer und aufwändig und nicht praxistauglich. Ja genau, diese Argumente hört man immer bei Innovationen und mit dieser Abwehrhaltung sollte man sich auch nicht weiter beschäftigen. Die gegenwärtigen Dieselverkehrsbusse bringen sehr viele Schadstoffe in die Stadt, eben genau dahin, wo viele Menschen leben. Wenn man den umweltfreundlichen ÖPNV schätzt, dann meint man eigentlich U und S-Bahnen. Denn die CO2 Bilanz ist bei dieselbetriebene Verkehrsbusse besser, nur die Stickstoffbelastungen sind bei Verkehrsbussen sehr erheblich.

Warum setzt sich der Elektrobus nicht durch

Eigentlich eine gute Frage, denn natürlich gibt es bei elektrischen Bussen auch ein Reichweitenproblem, aber die begrenzte Reichweite ist im Linienbetrieb kein Problem. Denn wenn im Linienverkehr 10 mal die Linie 20 gefahren wird und das eine Tagesfahrleistung von 200 Kilometer bedeutet, dann müssen im schlimmsten Fall zwei Elektrobusse einsetzen werden und nicht einen Diesel, aber in diese Anwendungen braucht man keine spontane Reichweite von 1000 Kilometern. Zugebermaßen wird der elektrische Bus keine Anwendung im Fernbusbetrieb finden, aber der elektrische Antrieb passt gut in den städtischen Linienverkehr.

Anbieter als Problem

Nun in den Deutschland herrschen langjährige Beziehungen zwischen den Busunternehmen und den deutschen Busherstellern MAN und Daimler, so dass die Busbetreiber auf die elektrischen Busse von Daimler und MAN warten. Wenn man den Herstellern trauen darf, ist es 2018 und 2019 soweit, schade eigentlich denn mit Solaris gibt es schon ein neu gegründeten Bushersteller, der ausschließlich elektrische Busse herstellt. Aber dieses Start up tut sich schwer gegen die etablierte Konkurrenz, zwar sind deren Busse in der Anschaffung gut 100000 € teuer, aber trotzdem könnten Sie bezogen auf die Nutzungsdauer eine Ersparnis für den Busbetreiber bedeuten.

Elektroautos als Gebrauchtwagen – Die ersten Erfahrungswerte!

von Jürgen Vagt

ein wichtiger Meilenstein für die Elektromobilität wird der Schritt zum Gebrauchtwagenmarkt sein. Pro Jahr werden ungefähr 3 Millionen Neuwagen verkauft aber zwischen 5,8 Millionen bis 7,2 Millionen Gebrauchtwagen und im Durchschnitt geben die Deutschen ca. 8000 € für Ihren Gebrauchtwagen aus.
Und wenn man sich diese Zahlen anschaut, dann sind die elektrischen Gebrauchtwagen noch sehr weit von diesen Marken entfernt, also auf den deutschen Gebrauchtwagenmarkt sind so gut wie keine elektrischen Fahrzeuge. Für Hybride gilt das natürlich nicht, denn insbesondere von Toyota Prius ist ganz gut vertreten und mir ist ein interessanter Artikel von Autobild in die Hände gefallen. http://www.autobild.de/artikel/opel-ampera-gebrauchtwagen-test-11330935.html
Opel Ampera als Gebrauchter, nun der erste Stromer von Opel ist in Deutschland unter Ausschuss der Öffentlichkeit gelaufen, aber in den Niederlanden gibt dank üppiger staatlicher Förderung einige Exemplare, die langsam aber sicher für knapp 10000 zu haben ist.

Batterie ist zentraler Kostenfaktor

Diesen Aspekt müssen alle Gebrauchtwagenkäufer lernen, denn bei der Wertentwickelung ist die Batterie entscheidend. Im Gegensatz zu konventionellen Verbrenner, wo alle Komponenten des Elektroautos gleichmäßig an Wert verlieren. http://elektroautovergleich.org/elektroautos-als-gebrauchtwagen-gibt-es-zu-beachten/
Wenn die Batterie kaputt ist oder Ihre Leistungsfähigkeit verliert, dann ist das Auto auch nichts mehr Wert. Daher ist es wichtig zu überprüfen, welche Garantieleistungen bezogen auf die Batterie gewährt werden. Nun beim Ampera sind es 160000 Kilometer und für einen Preis von 10000 € bekommt man nur Fahrzeuge mit 215000 Kilometer, also trägt man bei solchen Schnäppchenpreisen auch das Risiko einer Ersatzbatterie.
Aber sonst ist Autobild von dem Fahrzeug überzeugt, denn der Ampera entspricht schon dem Qualitätsniveau von Opel. Diese Aussage kann man so auch verallgemeinern, denn die modernen Elektroautos ab dem Jahr 2010 entsprechend grundsätzlich dem Fertigungsniveau des jeweiligen Herstellers. In so einem dynamischen Feld wie bei Elektroautos ist ein 5 Jahre altes Fahrzeug auch nicht mehr modern, denn den Ampera braucht 5 Stunden zur Vollladung, wohingegen aktuelle Fahrzeuge in ca 2 Stunden komplett aufgeladen sind.

Elektroautos als Dienstwagen – Wo lohnt sich das ?

von Jürgen Vagt

nun gibt es 3000 € Kaufprämie für den Kauf von Elektroautos bei gewerblichen Anwendungen und eine Steuerbefreiung für 10 Jahre und trotzdem ist der Absatz von Elektroautos für Firmenkunden mau. Nun grundsätzlich ändert sich nicht viel und es eigentlich unerheblich, ob der neue Firmenwagen mit einem Verbrennermotor oder mit einem Elektromotor angetrieben wird. https://www.betriebsausgabe.de/magazin/elektroauto-dienstwagen-lohnenswert-fuer-geschaeftsfuehrer-ungeeignet-fuer-vertriebler-9296/
Aber das große Hemmnis ist die Frage, wie und ob ein elektrisches Fahrzeug in die betrieblichen Abläufe passt und ob der einzelne Fahrer mit der eingeschränkten Reichweite klar kommt oder nicht.

Welches Fahrprofil passt zu Elektroauto

Nun wir reden jetzt mal nur über den voll elektrischen Antrieb, denn die Veränderung von Diesel zum Hybrid ist nicht gravierend. Wenn man sich die schleppende Akzeptanz von elektrischen Fahrzeugen in der Firmenflotte anschaut, dann ist das schade, weil gerade bei betrieblichen Anwendungen sich ein Elektroauto lohnt. Und ich werde noch im Frühjahr 2017 einen Kurs entwickeln, der sich mit der Frage befasst, wie Elektroautos als Dienstwagen in den Firmenfuhrpark eingeführt werden sollten. http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/
Wie sieht der Kriterienkatalog für Unternehmer aus, mit dem man die Entscheidung über das elektrische Auto begründen kann.

Planbares Tourenprofil ist entscheidend

Wenn man relativ kurze Tagesfahrstrecken sehr häufig wiederholt, also diese kurzen Tagesfahrstrecken mehrfach in der Woche, Monat und im Jahr wiederholt, dann lohnt sich auch schon heute 2017 ein elektrisches Auto. Denn mit so einem Fahrprofil kann man schon heute durch ein elektrisches Fahrzeug sparen, Elektroautos sind zwar in der Anschaffung teuer aber im Unterhalt günstiger. Eine Ladestation auf dem Unternehmensgelände kann natürlich die Flexibilität des Elektroautos steigern, aber diese Kosten müssen natürlich auch erstmal investiert werden. Dann ist natürlich auch noch das Angebot eine Einschränkung, denn momentan kommen immer mehr elektrische Kompakte auf den Markt. http://elektroautovergleich.org/2017/02/ein-elektroauto-das-man-kaufen-kann-opel-ampera/
. In der Mittelklasse gibt es noch kein überzeugendes Angebot und auch in der Oberklasse ist es mau.

Noch ein Smart wird ein Elektroauto

von Jürgen Vagt

Neues aus Stuttgart, das wollte ich schon immer mal als Einstieg nehmen und in der Tat tut sich etwas bei Mercedes Benz, denn einerseits werden neue Modelle bekannt gegeben und anderseits wird Smart zu einer reinen Elektroautomarke umgebaut: http://elektroautovergleich.org/mercedes-vier-neue-elektroautos/
Denn ab September werden in Nordamerika nur noch elektrische Smarts verkauft, der elektrische Anteil liegt in dem us-amerikanischen Markt bei 25 % und in Kanada bei 50 %, so gesehen ist es nur folgerichtig, wenn der amerikanische Markt vollständig mit elektrischen Fahrzeugen beliefert wird. http://www.motor-talk.de/news/der-praktischste-smart-wird-elektrisch-t5954287.html
Nun auch strategisch gesehen ist auch sinnvoll, denn Mercedes-Benz hat im Gegensatz zu BMW keine eigenständige Submarke, aber Smart als klassische Keinwagenmarke mit einem starken Fokus auf städtische , urbane Mobilität bietet sich als Elektroautomarke in der Mehrmarkenfamilie von Mercedes-Benz an. http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/

Elektrische Kleinwagen für die Städte

Das große Verdienst von Smart besteht darin, dass die kleinste Fahrzeugklasse eingeführt worden ist. Mit Smart kamen Kleinstwagen auf den Markt und wird häufig in der innerstädtischen Mobilität eingesetzt. Und in der absehbaren Zukunft werden elektrischen Fahrzeuge sich auf die städtischen Räume konzentrieren und somit sind elektrische Kleinstwagen eine sinnvolles, erfolgversprechendes Angebot. Aber nun wird der Smart Forfour elektrisch, also wird der Smart mit Platz für einen Großeinkauf mit einen Elektromotor versehen. So wie es moderner und aktueller Standard im Elektroautobau ist, werden die Batterien im Fahrzeugboden verbaut, aber die Fahrleistungen und die Reichweite sind mau.

Ein neuer Wettbewerber bei den elektrischen Kleinwagen

155 Kilometer sind 2017 nicht mehr doll für einen elektrischen Kleinstwagen, der Renault Zoe schafft mit eine Batterie Update knapp 300 Kilometer und ist preislich ähnlich wie der Smart Forfour. Das leidige Thema der Preisgestaltung, denn der Smart Forfour kommt mit einen Preisschild von 21000 € und ist in vielen Vergleichskategorien schlechter als sein französischer Wettbewerber der Renault Zoe. Nun positiv ist natürlich anzumerken, dass mit dem elektrischen Smart Forfour ein Kleinwagen mit großer Ladefläche angeboten wird und so das Angebot bereichert.

Elektroauto-Golf von Volkswagen – Ein Verriss!

von Jürgen Vagt

die Überschrift dieses Blogpostes ist plakativ, aber der Versuch von Volkswagen sich im Markthochlauf der elektrischen Fahrzeuge zu positionieren ist auch plump. Denn natürlich spielt der Volkswagenskandal eine zentrale Rolle, wenn es um neue elektrische Fahrzeuge von Volkswagen geht. http://elektroautovergleich.org/volkswagen-in-einer-existentielle-krise-ganz-deutschland-bangt-ganz-deutschland-nein-die-elektromobilitaetsszene-nicht/
Aber der neue elektrische Golf ist eben technisch nicht auf der Höhe, wenn man sich die Produkte anderer Herstellen anschaut. http://elektroautovergleich.org/2017/02/ein-elektroauto-das-man-kaufen-kann-opel-ampera/
Fangen wir mal mit der Frage an, wie neu und modern der elektrische Golf ist. Eigentlich ist neue Golf nur Eintausend Euro teuer als der Vorgänger und die Batterie hat mehr Ladekapazität. Der neue elektrische Golf soll lauf Volkswagen eine Reichweite von 300 Kilometer schaffen, aber um den ersten Tests vorweg zugreifen muss man wohl sagen wird der neue elektrische Golf nur 200 Kilometer schaffen wird. https://ecomento.tv/2017/02/16/neuer-elektroauto-golf-2017-kostet-ab-35-900-euro/?utm_content=buffera36d8&utm_medium=social&utm_source=facebook.com&utm_campaign=buffer

Golf gemessen am Klassenstandard

Nun der Tesla 3 soll 300 Kilometer schaffen und der elektrische Ampera soll nach harten amerikanischen Standards 380 Kilometer schaffen. Also sind ehrliche 200 Kilometer vom Golf nicht mehr zeitgemäß, aber das Problem ist grundlegender. Denn sowohl der Ampera als auch der Tesla 3 sind von Grund auf, um die Erfordernisse des elektrischen Antriebs gebaut worden, wohingegen der elektrische Golf nur ein umgebauter Verbrenner ist. Deswegen sind die Leistungsparameter nicht mehr konkurrenzfähig und damit rächen sich eben auch die Versäumnisse von Volkswagen in den letzten Jahren, es wurde einfach nicht genügend durch Volkswagen investiert und nun hat man in Wolfsburg einen Entwicklungsrückstand gegenüber anderen Autoherstellern.

Hektische PR – Maßnahme – oder echte Innovation

Hinter diesem Modell steht einfach eine hektische Maßnahme und wie ich es auch schon in meinen Ratgebern dargelegt habe. http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/
35000 € soll der Golf laut Listenpreis kosten, bereinigt um die Prämie wären das 31000 € und bei einer jährlichen Ersparnis von 400 € gegenüber dem Verbrennergolf wird der elektrische Golf nie in seinem Autoleben rentabel. Es wäre besser gewesen Volkswagen hätte das Investitionsvolumen des neuen elektrischen Golf in andere Modelle investiert. http://elektroautovergleich.org/2017/01/elektroautos-von-volkswagen-der-legendaere-bus-wird-elektrisch/

Elektroautos in die Firmenflotte – Erste Pilotprojekte starten!

von Jürgen Vagt

so langsam aber sicher mehren sich die Anzeichen dafür, dass sich elektrische Fahrzeuge in Firmenflotten etablieren werden. Nun in Baden Würthenberg werden elektrische Nutzfahrzeuge in der Paketzustellung eingesetzt: http://www.ka-news.de/region/karlsruhe/Karlsruhe~/Testphase-erfolgreich-abgeschlossen-Arriva-nimmt-E-Autos-in-Flotte-auf;art6066,2019825
Ich habe schon einige Onlinekurse für einzelne Unternehmensgruppen aufgelegt: http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/
Zwar habe ich schon häufiger geschrieben, dass in der Gegenwart des Jahres 2017 das Angebot an elektrischen Nutzfahrzeugen noch ziemlich mau ist, insbesondere wenn man sich das Angebot an elektrischen Personenkraftfahrzeugen anschaut. Aktuell kommen immer mehr elektrischen Nutzfahrzeuge auf den deutschen Markt: http://elektroautovergleich.org/2017/01/elektrischer-transporter-mit-renault-werden-die-handwerker-elektrifiziert/
Übrigens international und insbesondere in China ist das Angebot an elektrischen Nutzfahrzeugen weitaus größer, das kann man auch in meinen Ratgebern nachlesen: http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/

Welche Unternehmen können 2017 Elektroautos einführen

Nun diese Frage habe ich mir natürlich bei der Erstellung der Onlinekurse auch gestellt und man kann folgende Kriterien erarbeiten. Unternehmen, die vorrangig in der Innenstadt aktiv sind und kurze Tagesfahrleistungen aber eben auch hohe Jahresfahrleistungen haben, können schon im Jahr 2017 auf elektrische Fahrzeuge umsteigen. Wenn Unternehmen wie ambulante Pflegedienste, Sicherheitsunternehmen, Gebäudereinigungsunternehmen und Taxiunternehmen täglich nur geringe Tagesfahrleistungen von unter 110 Kilometern haben, aber wegen einer hohen Wiederholung auf eine hohe Jahresfahrleistung kommen, ist das elektrische Fahrzeug kostengünstiger als ein vergleichbarer Diesel. So gesehen macht der aktuelle Umstieg eines Paketzustellers durchaus Sinn, denn man braucht in der Paketzustellung keine Flexibilität und große Reichweiten. Die Zustellbezirke verändern sich nicht, so dass die geringe Reichweite eines elektrischen Fahrzeuges nicht ins Gewicht fällt. Nun die Post oder wenn man es moderner haben will die DHL macht es auch vor: http://elektroautovergleich.org/deutsche-post-baut-elektro-lieferwagen/
Bezeichnenderweise muss der Postzusteller aus Baden Würthemberg auch einen No -Name Hersteller nehmen, denn die etablierten deutschen Autohersteller noch nichts im Angebot. http://www.ka-news.de/region/karlsruhe/Karlsruhe~/Testphase-erfolgreich-abgeschlossen-Arriva-nimmt-E-Autos-in-Flotte-auf;art6066,2019825
Nun wie sieht es in der Zukunft aus, ich werde keine Kurse für Handwerker machen. Denn momentan ist das Angebot an elektrischen Fahrzeugen in der Sprinter – und Transporter klasse zu schlecht, so dass ein Umstieg auf elektrische Fahrzeuge bei Handwerkern 2017 nicht empfehlenswert ist.

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