Elektroautos als Dienstwagen – eine zarte Liebe

Von Jürgen Vagt

nun gibt es ja seit Juli die Kaufprämie für elektrische Autos und es stellt sich die Frage, wie elektrische Autos als Firmenwagen eingeführt werden könnten. Denn es gibt 4,5 Millionen Firmenwagen bei einem Gesamtbestand von 41 Millionen Autos in Deutschland. Es sind immer noch die gleichen Probleme, die auch private Elektroautokäufer haben. Die beschränkte Reichweite und die Ladezeiten. So haben sich die ersten Unternehmer, die ein Elektroauto als Firmenwagen eingeführt haben, auch eine Schnellladestation auf Ihrem Firmengelände installiert. Aber auch mit einer Ladestation auf dem Gelände müssen die Routen genau geplant sein. Denn die Ladesäulen sind immer noch sehr wenige und man kann sich in der täglichen Praxis nicht darauf verlassen.

Finanzierungsform und Steuern

Nun die Steueraspekte sind noch sehr unbekanntes Neuland und auch das beliebte Leasing ist für Elektroautos noch Neuland. Ich habe da auch keine genaue Ahnung, aber anderseits erzählen mir auch Unternehmensvertreter immer wieder, dass Sie keine Unterschiede zwischen Verbrennerkunden und Elektroautokäufern machen. Daher sollte es keine Unterschiede geben, wenn Sie eine Finanzierung über die Autobanken machen wollen. Die Konditionen müssten sehr ähnlich sein.

Kfz Versicherungen


Auch wenn die Kollegen von der Wiwo Probleme sehen : http://www.wiwo.de/unternehmen/auto/elektroautos-ist-das-ihr-neuer-dienstwagen/14422736.html
Kann ich Ihnen sagen, dass die Kfzsteuer bei jedem Modell identisch ist, wenn man einen Vergleich mit einem ähnlichen Verbrennern anlegt.
Und die Regelung für die Dienstwagenbesteuerung ist eigentlich einfach. Der Staat möchte voll- batterie betriebene Fahrzeuge in die Firmenflotte bringen, daher kann man den Batteriepreis vom Listenpreis abziehen. Mit diesem bereinigten Listenpreis kann mittels der 1 % Regelung den monatlichen Anteils des Dienstwagens bestimmen.
Damit wird der voll elektrische Wagen interessanter für Firmenkunden.

Der Markt an Ladestationen

Nun auch in meiner Beratungsarbeit habe ich das Problem, dass der Merkt an Ladestationen sehr unübersichtlich ist. Im nächsten Jahr kommt eine wahre Flut an elektrischen Fahrzeugen, aber momentan fehlt noch die Übersicht, welche technischen Standards von Schnellladestationen einhalten sollten oder welche Hersteller eine Komplettlösung aus einem Fahrzeug und einer Ladestation anbieten.

Ein Ranking über die Elektroautos mit dem sparsamsten Verbrauch zeigt die effizientesten Modelle.

Von Jürgen Vagt

Auto Bild hat ein Ranking über die sparsamsten Modelle im Angebot an elektrischen Fahrzeugen veröffentlicht und dieses Ranking liefert interessante Einblicke in die elektromobile Welt. Denn dieses Ranking liefert einen Sachstand für die Effizienz der modernen elektrischen Antriebe.
Wie auch beim Verbrenner ist ein effizienter Einsatz von Energie wichtig, allerdings kommt noch die gegenwärtig eingeschränkte Ladefähigkeit der Batterien eines Elektroautos hinzu. Denn wenn weniger Strom pro Kilometer verwendet wird, ist die Reichweite des Elektroautos länger. Es wäre für den Käufer eines Elektroautos auch wichtig, dass das Elektroauto durch einen effizienten Umgang mit dem Fahrstrom eine bessere Reichweite realisieren könnten.
Übrigens ist die Frage des effizienten Einsatzes von Strom im Elektroauto für das Energiesystem eher unerheblich, denn selbst wenn es noch bis 2020 eine Million Elektrofahrzeuge auf deutschen Straßen gäbe, dann würde der Stromverbrauch der Elektroautos insgesamt nur 2 % des gesamten Stromverbrauches ausmachen.

Tesla ganz hinten

Ein ungewohnte Position für Tesla, aber bei effizienten Umgang mit Strom, liegt der amerikanische Autobauer ganz hinten. Denn es geht hier nicht um die klassischen Leistungsdaten eines voll – batterie betriebenen Elektroautos wie Reichweite, Ladedauer und Beschleunigung, sondern um den Verbrauch. Nun ein effizienter Einsatz des Stroms ist für die solvente Teslakundschaft wohl auch nicht so wichtig.

Effizienter Verbrauch zeigt auch die Innovationsleistung

Gleich vor dem Tesla kommt auch schon der elektrische Berlingo und da merkt man das der Berlingo schon in die Jahre gekommen ist. Diese Technologie ist auch schon ein bisschen angejahrt, denn der elektrische Berlingo ist bereits 2011 auf den Markt gekommen. Damit ist der Berlingo nicht mehr so innovativ wie andere, moderne Wettbewerber. Es bleibt zu hoffen, das Peugeot bald einen Nachfolger präsentiert.

Mercedes und BMW im Mittelfeld

Die deutschen Hersteller sind nur im Mittelfeld anzufinden, aber immerhin. Denn auch Ihre Fahrzeuge gehören nicht mehr zu den aktuellsten Modellen auf dem Markt. Man wird sehen wie sich die neuen elektrischen Kompakten im nächsten Jahr schlagen.

Volkswagen schwenkt auf den Elektrotrend ein – 6 elektrische Modelle

Von Jürgen Vagt

eigentlich finde ich diese Nachricht nicht unbedingt spannend, denn wir sollten was Elektroautos angeht weiter sein, aber ich muss meiner Chronistenpflicht nachkommen. Denn nun ist Volkswagen der zweitgrößte Autohersteller komplett auf die Elektromobilität eingeschwenkt. Es sollen sechs voll elektrische Autos http://www.auto-motor-und-sport.de/news/vw-setzt-voll-auf-elektro-sechs-neue-e-modelle-3988401.html auf den Markt gebracht werden und von diesen 6 Fahrzeugen werden schon 3 Fahrzeuge bis 2019 auf den Markt gebracht.
Nun ist auch die letzte Bastion des Verbrenners gefallen. Ich hatte ja schon über Volkswagen berichtet: http://elektroautovergleich.org/volkswagen-in-einer-existentielle-krise-ganz-deutschland-bangt-ganz-deutschland-nein-die-elektromobilitaetsszene-nicht/
Bis 2019 soll ein voll elektrischer Kompakter mit einer Reichweite von 400 km auf den Markt kommen. Natürlich will Volkswagen will nicht als Getriebener wirken, aber das sind die genau gleichen Charakteristika wie der Tesla Model 3. http://elektroautovergleich.org/tesla-model-3-elektroauto-in-der-kompaktklasse/
Also will man in mit den innovativen Wettbewerbern gleich ziehen, aber die Strategie wirkt merkwürdig unausgereift, denn es sind nur Modellankündigungen kommuniziert worden und es ist nicht klar woher die Batterien kommen sollen. http://elektroautovergleich.org/volkswagen-china-und-zellfertigung-deutschland/
Ob nun durch Volkswagen eine Batteriefertigung in Deutschland aufgebaut werden soll ist nicht klar und wenn man in Wolfsburg wirklich auf Menge kommen will, dann muss geklärt werden, wo die vielen neuen Batterien kommen soll.

Es hat sich ausdieselt !

Der Dieselskandal ist ja nun auch ein knappes Jahr her und eigentlich müsste der Konzern aus Niedersachsen weiter sein. http://elektroautovergleich.org/elektroautos-als-reaktion-von-volkwagen-auf-den-dieselskandal/
Über das ganze vergangene Jahr habe ich ja über die Aktivitäten aus Wolfsburg berichtet und dann müsste man eigentlich ein bisschen weiter sein. Aber bislang war Volkswagen beim Elektroauto sehr zögerlich und auch jetzt bleibt es bei Ankündigungen.
Die Ankündigungen von Volkswagen umfassen alle Fahrzeugklassen, die von Volkswagen angeboten werden. Leider wird der elektrische Bulli erst 2025 auf den Markt kommen, sofern sich Volkswagen an seine Ankündigungen gebunden fühlt. Da ich jetzt viele Handwerker und Innenstadtlogistiker berate, ist für mich der Mangel an voll elektrischen Kleintransportern und voll elektrischen Kleinbusse sehr präsent. Gegenwärtig gibt es nur 2 voll elektrische Kleinbusse auf dem deutschen Markt und daher wäre es wichtig, wenn die Wolfsburger ein vernünftiges Fahrzeug auf den Markt brächten. Und nicht erst 2025.

Die Post baut ein Elektrolieferwagen

Von Jürgen Vagt

Was die deutschen Autohersteller bislang nicht auf die Reihe bekommen haben, wird nun von der deutschen Post angegangen. Die deutsche Post will Ihren elektrischen Streetscooter auch für andere Kunden bzw. Logistiker zugänglich machen. Damit würde eine voll elektrischer Lieferwagen für die Innenstadtlogistik verfügbar und diesen Markt haben die deutschen Hersteller bislang kräftig verschlafen. Zwar gibt es von Renault – Nissan EV 220 und von Iveco den elektrischen Daily.
Aber in Deutschland herrscht tote Hose.
Das der Bereich der elektrischen Nutzfahrzeuge so vernachlässigt worden ist, ist äußerst ärgerlich, denn der elektrische Antrieb ist für viele Logistiker sehr sinnvoll.
Denn mit einem passenden Fahrprofil können Logistiker durch den elektrischen Antrieb bares Geld sparen.
Ich mache gerade diverse Kurse auf der Online-Plattform Udemy, in denen ich die Einführung von elektrischen Fahrzeugen für Zielgruppen wie ambulante Pflegedienste, Kurier und Expressdienste und Paketzusteller erkläre, daher beschäftige ich mich sehr intensiv mir dem elektrischen Fahrzeug in gewerblichen Anwendungen.

Die Post wird Autohersteller

Es ist also purer Eigennutz, der die deutsche Post dazu bringt, mit dem Streetscooter ein eigenen elektrischen Lieferwagen auf die Straße zu bringen. Denn durch die festen Zustellbezirke braucht man die Flexibilität eines Verbrenners nicht, sondern man kann gut mit einem elektrischen Antrieb leben. Mit einem flächendeckenden Einsatz des Streetscooters würde die Post viel Geld für Ihren Fuhrpark sparen, weil sich bei der Postzustellung die niedrigen laufenden Kosten eines elektrischen Antriebes zum Tragen kommen. Deswegen hat die Post in der Kooperation mit der technischen Universität in Aachen das Projekt Streetscooter aufgelegt und will nun diesen elektrischen Lieferwagen an Kunden verkaufen. http://elektroautovergleich.org/elektroautos-in-die-firmenflotte-eine-zarte-pflanze/

Das elektrische Nutzfahrzeug

Wie schon gesagt, hat das elektrische Nutzfahrzeug noch nicht die Breite des Angebotes erreicht, wenn man elektrische Nutzfahrzeuge mit Personenkraftwagen miteinander vergleicht. Schade, denn gerade einige Logistiker könnten sehr von dem voll elektrischen Fahrzeug profitieren. Aber leider sehe ich auch keine Produktankündigungen von den etablierten Nutzfahrzeughersteller. Sofern sich nichts ändert, wird der jetzige Volkswagen Bus T6 bis 2020 ohne elektrischen Antrieb verkauft werden. Die T6 in seinen Variationen ist immerhin der best verkaufte Kleinbus in Deutschland. http://www.spiegel.de/spiegel/deutsche-post-baut-elektro-auto-blamage-fuer-die-deutschen-autobauer-a-1107782.html

Mercedes – Vier neue Elektroautos

Von Jürgen Vagt

in unregelmäßigen Abständen kommentiere ich ja die Modellpolitik von Autoherstellern, um darzustellen wie modern das Angebot der Autohersteller im elektromobilen Bereich ist. Gegenwärtig sehe ich Volkswagen sehr kritisch, es gibt zwar vollmundige Ankündigungen: http://elektroautovergleich.org/Elektroautos von Volkswagen – eine Batteriefabrik in Deutschland/ .
Aber das gegenwärtige Angebot von Volkswagen ist ziemlich mau, ich kann den gegenwärtigen elektrischen Golf wirklich nicht empfehlen. Aber BMW ist eine der positiven Ausnahmen, denn der BMW i3 wird schon auf einer eigenständigen Plattform gebaut, dadurch ist der Stromverbrauch geringer und die Reichweite größer.
Momentan ist Renault bei dem Angebot von Elektroautos führend und der elektrische Kleinwagen Renault Zoe ist mit 200 Kilometer Reichweite sehr weit führend.

Was hat Mercedes in der Pipeline

In den nächsten zwei Jahren sollen vier voll elektrische Autos vorgestellt werden und von diesen vier sollen noch zwei innerhalb dieses Jahres 2016 präsentiert werden. Das Aschenputtel der Motor-Shows in Paris soll der Ort und Anlass sein, wo zwei voll elektrische Limousinen und SUVs vorgestellt werden. Aber egal, um welche Karosserieform es sich handelt, diese vier elektrischen Fahrzeug zielen auf ein Oberklassepublikum ab und werden ab ungefähr 100000 € kosten.
Da muss man die Erfolge von Tesla denken, denn das Modell S und oder X von Tesla sind sehr erfolgreich. http://elektroautovergleich.org/welches-elektroauto-kann-sich-mit-dem-tesla-modell-3-vergleichen/ .

Tesla will das selbstfahrende Auto – Neuer Masterplan veröffentlicht

Von Jürgen Vagt

ich habe ja schon ein Buch über Tesla geschrieben und das können Sie auf Amazon käuflich werden, aber dankenswerterweise hat Tesla auch einen Masterplan veröffentlicht und füllt so ein bisschen das Sommerloch aus.
Und die Jungs aus Kalifornien wollen Ihre elektrische Antriebstechnik mit dem selbstfahrenden Auto kreuzen.
Um es vorweg zu nehmen bündelt Tesla alle Zukunftsströmungen innerhalb der Autoindustrie. Einerseits will Tesla in den nächsten Jahren selbstfahrende also komplett autonome Taxis auf den Markt bringen. Zudem will sich Tesla auch zu einem LKW Hersteller entwickeln, allerdings sollen auch die LKWs voll automatisiert sein.
Ein ähnliches Konzept verfolgt auch die Ridesharingplattform UBER, denn langfristig sollen die heutigen Taxis durch selbstfahrende Roboterfahrzeuge mit elektrischen Antrieb ersetzen werden. So jedenfalls erwarten, das auch fast alle Experten innerhalb der Autoindustrie.
Tesla will auch elektrische und automatisierte Kleinbusse entwickeln, die die gegenwärtigen Taxis ersetzen sollen.

Tesla für Jeden

Gegenwärtig produziert Tesla nur 50000 Einheiten, aber mit den 370000 Vorbestellungen für den neuen voll elektrischen Tesla 3 sollen schon im Jahr 2018 eine Jahresproduktion von 500000 Einheiten erreicht werden. Und jeder Besitzer eines Tesla 3 erhält die Möglichkeit sein voll automatisiertes Auto, der Firmenflotte von Tesla zur Verfügung zu stellen. Dann wird aus einem privaten Tesla 3 ein autonomes Taxi, das dem Fahrer einen kleinen Gewinn einbringt.
Also denkt Tesla über ein integriertes Carsharing nach und dann könnte man Tesla fahren ohne einen eigene Tesla besitzen. Mit diesem integrierten Carsharing wir dann jeder Tesla-Besitzer zu einem Autovermieter und jeder Kunde kann sich per Smartphone einen Tesla in der Nähe für eine Fahrt buchen.

E – Autos und Ökostrom

Die Branchen E – Autos und erneuerbaren Energien rücken laut de aktuellen Masterplan von Tesla näher zusammen. In den vergangenen Monaten hat Tesla auch eine Übernahme in diesem Bereich vorgenommen. Aber die alte Weisheit, dass Elektroautos nur mit Strom aus erneuerbaren Energien wirklich sauber sind, bedeutet eine engere Zusammenarbeit der beiden Branchen.

Elektrobus in Berlin – eine Touristenattraktion in Berlin

Von Jürgen Vagt

ich hatte ja letzte Woche ein interessantes Thema aufgegriffen, nämlich wie Elektromobilität eine touristische Region aufwerten kann. Und nun hat unsere Hauptstadt Berlin den Anfang gemacht, ein Bus ist für Stadtrundfahrten elektrifiziert worden. http://www.tagesspiegel.de/berlin/berlin-city-tour-praesentiert-elektro-doppeldecker-stadtrundfahrten-unter-strom/13846864.html
Hierzu ist ein alter Verbrennerbus mit einem elektrischen Antrieb nachgerüstet worden und wird jetzt für Stadtrundfahrten mit Touristen eingesetzt.
Ein klassischer Doppeldeckerbus wurde mit einen elektrischen Antrieb ausgerüstet und wird nun auf einer festen Route entlang der Berliner Sehenswürdigkeiten eingesetzt.
Diese Doppeldeckerbusse werden schon lange nicht mehr in regulären Linienbetrieb eingesetzt, aber man kennt diese Doppeldeckerbusse aus Filmen über das alte Westberlin.
Also wurde hier eine moderne Technologie in einem klassischen Bus verbaut und das ist wohl auch attraktiv für Touristen und man hebt sich aus der Masse der Sightseeingbusse hervor.
Der Busbetreiber gibt für seinen umgebauten Verbrenner eine Reichweite von 120 Kilometern an und das ist für moderne Elektrobusse nicht beeindruckend, denn die modernen Elektrobusse schaffen schon eine Reichweite von 300 Kilometern. In der Gegenwart werden auch in Berlin elektrische Busse des Herstellers Solaris im Linienbetrieb erprobt. Solaris ist sicherlich nicht vielen bekannt, aber Solaris ist ein polnischer Bushersteller. Bis aus MAN haben auch alle großen Bushersteller einen elektrischen Bus im Angebot.

Elektromobilität im Tourismus – Österreich startet ein Pilotprojekt

Von Jürgen Vagt

mir ist ein interessantes Pilotprojekt über den Weg gelaufen, denn in Österreich soll Elektromobilität in Tourismusregionen gefördert werden. Elektroautos und elektrische Pedelecs können auch in deutschen touristischen Regionen eingesetzt werden, daher finde ich dieses Thema interessant.
Im Rahmen eines Preisausschreiben können sich Unternehmen, Hotels, Gemeinden und touristische Destinationen bewerben, um testweise Elektroautos auszuprobieren.
Elektrische Fahrräder haben auch im Tourismus eine starke Akzeptanz erreicht und an verschiedenen touristischen Destinationen wird das Verleihen von elektrischen Fahrrädern angeboten und Sharingangebote von elektrischen Rollern und Autos sind in Großstädten für Touristen relevant.
Denn Mietfahrzeuge sind für Touristen wichtig und das gilt eben auch für elektrische Fahrzeuge.
Allerdings kenne ich noch keinen elektrischen Shuttledienst im Tourismus, aber ein geräuscharmer und emissionsarmer Shuttledienst würde zu vielen Tourismusgebieten passen und im Allgäu gibt es schon länger Elektroautos, die für Touristen eingesetzt werden.
Aber an der Nord – und Ostsee sind mir noch keine elektrischen Fahrzeuge bekannt, also gibt es noch viel Potenzial.
Denn insbesondere für eine ältere Zielgruppe mit einem ausgeprägten Ruhebedürfnis ist das Elektroauto sehr attraktiv.

Elektromobilität und Handwerk – Welche Chancen gibt es für Handwerker?

Von Jürgen Vagt

ich höre von vielen Elektroautobesitzer Klagen über das Handwerk, denn in Städten wie Hamburg ist es schwierig einen Elektrohandwerker zu finden, der sich mit der Installation von Ladestationen auskennt. Zudem kenne ich auch keine Kooperation zwischen Autohaus und Elektrohandwerker, wenn es um ein komplettes Angebot für ein Solarpanel auf dem Dach und den Verkauf eines Elektroautos geht.
Ich habe mal auf den Seiten des Handwerkes recherchiert und das Handwerk hat ein paar halbherzige Versuche gestartet, Ausbildungsgänge des Handwerkes an das Thema Elektromobilität anzupassen. Aber das wird also noch Jahre brauchen, bis qualifizierte Handwerker auf dem Markt sind.
Insgesamt wirkt das Handwerk sehr zögerlich, denn insbesondere das Elektrohandwerk hat mit der Etablierung des Elektroautos einen Milliardenmarkt vor sich und die beschlossene Kaufprämie wird den Absatz des Elektroautos künstlich stimulieren.
Wenn man sich den Markthochlauf des Elektroautos anschaut, dann müssen Millionen Ladestationen im Land gebaut werden und die Installationen einer Stromabnahmestelle im Haus ist eine originäre Aufgabe des Elektrohandwerks.

Einige Berufe werden profitieren

Allgemeiner kann sagen, das alle Berufe die sich im weitesten Sinne mit Elektrik beschäftigen, werden vom Zukunftsthema Elektroautos profitieren. Dazu gehören auch Elektroniker und Mechatroniker, aber bislang kenne ich noch keinen Handwerksbetrieb der mit dem Service für Elektroautos massiv Werbung macht. Es gibt nur angepasste Ausbildungen und Fortbildungen für verschiedene Handwerksberufe, aber noch keinen überzeugenden Marktauftritt. Nun warum handelt das Handwerk nicht und wartet auf eine Eingebung.

Elektrofahrzeuge im Handwerk

Auch wenn man nicht jede negative Projektion, die im Umfeld von Handwerkern kursieren, akzeptieren muss, so muss doch zugeben, dass das Angebot von leichten elektrischen Fahrzeugen im Vergleich zu Personenkraftwagen relativ mau ist. Daher ist es nur zu verständlich, dass bislang wenige elektrische Nutzfahrzeuge von Handwerkern in deren Flotten eingeführt worden sind. Das wird sich aber wohl in den nächsten Jahren ändern und bei bestimmten Fahrprofilen können Handwerker durch den Einsatz von elektrisch angetriebenen Fahrzeuge sparen.

Audi und das Elektroauto – Ingolstädter erkennen Nachholbedarf!

Von Jürgen Vagt

Ich denke mir, dass es auch langsam Zeit wird, denn gegenwärtig hat Audi noch nicht einmal ein voll elektrisches Auto auf den Markt, aber es gibt schon vereinzelt einige Hybride in der Angebotspalette. Aber Volkswagen hat ja nun nach dem Dieselskandal einen Strategieschwenk verkündet und darüber habe ich ausführlich hier auf dieser Plattform berichtet: http://elektroautovergleich.org/elektroautos-von-volkswagen-die-zukunftshoffnung-in-wolfsburg/ .
Im Zuge dieses Strategieschwenks muss auch die Tochtermarke von Volkswagen Audi anfangen, massiv die Produktion des Elektroautos auszubauen.
Wie gesagt gibt es in der Gegenwart kein Elektroauto, aber bis zum Jahr 2025 sollen 700000 voll elektrische Autos durch Audi abgesetzt werden. Aber nun ist der Volkswagen der Diesel auf die Füße gefallen und jetzt kann es gar nicht schnell genug gehen. http://elektroautovergleich.org/elektroautos-als-reaktion-von-volkwagen-auf-den-dieselskandal/ .

Voll elektrischer SUV von Audi

Audi plant den Q6 als voll elektrischen SUV mit gut 500 Km Reichweite auf den Markt zu bringen und ähnliche Pläne haben auch Mercedes-Benz und BMW. Diese Ansätze sehen verdächtig nach einer Kopie des Tesla Modell X aus. Eigentlich merkwürdig, denn der voll elektrische Tesla Modell X ist nicht erfolgreich, es wurden weltweit nur 1000 Stück verkauft. Allerdings handelt es sich um eine Studie, und ob der elektrische Q 6 das erste voll elektrische Auto von Audi sein wird, bleibt unklar. Aber das Manager Magazin will erfahren haben, dass ab 2018 der erste voll elektrische Audi von Band laufen sollte.
Der Audi Chef will sparen, damit genügend finanzielle Kraft für die Entwicklung der alternativen Antriebe vorhanden ist.
So etwas habe ich schon vermutet, da Volkswagen nicht sehr aktiv in die Elelktromobilität investiert hat und nun muss der Entwicklungsrückstand zu anderen Herstellern aufgeholt werden. http://www.motor-talk.de/news/700-000-elektro-audi-bis-2025-t5734563.html

Audi A 3 e-tron

Das sind ja alles schöne Zukunftsversionen, aber die Gegenwart ist ziemlich düster. Ich habe mich ja schon in meinen Kindles darüber ausgelassen. Die gegenwärtige Hybridversion des A 3 ist keine Kaufempfehlung und so wie beim Mutterhaus Volkswagen sind die Hybridversionen der Volkswagenmodelle in der Anschaffung so teuer, dass auch die niedrigen laufenden Kosten das Auto nicht rentabel machen.

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