Elektroautos in Dienstwagenflotten – auch Konzerne sperren sich

von Jürgen Vagt 17.01.18

momentan ist mein Geschäft, Unternehmen bei der Einführung von Elektroautos zu beraten, noch sehr zäh. Ich habe ja schon einige Kurse aufgelegt: http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/ . Aber wie man so hört und liest passiert auch nichts bei Konzernen: https://www.capital.de/wirtschaft-politik/konzerne-meiden-e-autos-als-dienstwagen . Bescheidene 3,6 % des Fahrzeugbestands bei 80 Konzernen sind elektrifizierte Fahrzeuge und wohlgemerkt sind damit auch Hybride gemeint. Wenn man die Zahl einordnen will, dann muss man wissen, dass auf den europäischen Märkten der Hybrid schon 5 % der Neuzulassungen ausmacht. Zudem kaufen Unternehmen überwiegend Neuwagen, ca. 60 % des Neuwagenabsatzes gehen an gewerbliche Flotten. Somit müssten Unternehmen eine größere Elektroautoquote haben.

Angst vorm Elektroauto

Die Konzerne nennen die eingeschränkte Reichweiten und die fehlende Infrastruktur und damit nennen Sie ja auch die Standards. Aus wirtschaftlicher Sicht hat man Angst vor den Restwerten der elektrischen Fahrzeuge, weil durch den technischen Fortschritt die aktuellen Fahrzeuge schnell veralten könnten. Das ist so nicht berechtigt: http://elektroautovergleich.org/elektroautos-als-gebrauchtwagen-nun-gibt-es-restwertstatistiken/
Dieses Genörgel zeigt eben auch, dass sich die Konzerne nicht intensiv mit dem Thema beschäftigen. Es sind eben nur die Standardfoskeln, es hängt eben sher stark an den passenden Fahrprofilen. Und eben diese passenden Fahrprofile müssten bestimmt werden. Ich halte es für absolut unsinnig, dass ein klassischer Vertreterpassat mit 100000 Kilometerlaufleistung in 10 bis 15 Jahren auf den elektrischen Antrieb umgestellt werden kann. Bei solchen Fahrprofilen kann man auch langfristig nicht auf den Verbrenner und dessen Flexibilität verzichten. Aber die firmeninterne Logistik auf den Unternehmensgeländen könnte man auch heute im Jahr 2018 auf elektrische Fahrzeuge umstellen, wenn man denn das auf der Konzernebene wollte.
Und meine geübten Blogleser wissen, was jetzt kommt. Sie können sich jetzt neue Katzenvideos auf Youtube angucken. Den weniger erfahrenen Blogleser sei gesagt, dass die Mehrzahl der Konzerne ankündigen, dass in den nächsten Jahren der Anteil von Elektroautos angehoben werden soll. So soll der Anteil von Elektroautos bei SAP auf 20 % bis zum Jahr 2020 steigen und auch die anderen Konzerne wollen massiv ausbauen. Mehr dazu hier: http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/

Elektroautos von Kia – Der Niro wird ein vernetztes Elektroauto

von Jürgen Vagt 10.01.18

Neues von Kia. Der koreanische Autohersteller ist ein sehr aktiver Hersteller für Elektroautos: http://elektroautovergleich.org/elektroautos-von-kia/ . Zudem hat Kia mit seinem Soul schon einen sehr erfolgreichen, elektrischen Minivan auf dem Markt. http://elektroautovergleich.org/das-elektroauto-von-kia-kia-soul-electric/ .Aber mit Ihrer Neuvorstellung zeigt Kia auch mehr Trends, denn immer mehr Hybridantriebe werden durch voll elektrische Antriebe ersetzt und man kann immer mehr sehen, dass sich die beiden Trends des Elektroautos und des automatisierten Autos immer mehr kreuzen. Denn der neue Niro hat eben nur einen voll elektrischen Antrieb und anderseits wird der niro immer vernetzter. https://www.traunsteiner-tagblatt.de/startseite_artikel,-kia-macht-den-niro-zum-vernetzten-elektroauto-_arid,381700.html . Allerdings ist der neue Niro noch eine Studie, die so nicht in den Handel kommt. Diese Studie ist auf der CES in Las Vegas präsentiert worden und eben nicht mehr auf den klassischen Automessen. Die CES ist eigentlich eine Elektronik-messe in Las Vegas, aber in den letzten Jahren sind immer mehr Autohersteller auf dieser Messe vertreten. Die durch das automatisierte Auto wird Elektronik im Auto immer wichtiger.

Elektrischer SUV Niro von Kia

Tesla hat es in der Oberklasse ja mit dem Modell X vorgemacht: http://elektroautovergleich.org/2016/03/tesla-x-als-elektrosuv-ein-suv-als-voll-elektrisches-auto/ und so langsam, fangen alle anderen Hersteller auch an SUVs als Elektroauto auf den Markt zu bringen. http://elektroautovergleich.org/2018/01/elektro-suv-von-jaguar-kampfansage-an-tesla/ Und nun kann man langsam sehen, dass auch ein Massen – oder vornehmer ausgedrückt Volumenhersteller wie Kia einen voll elektrischen SUV anbieten will. SUVs egal ob in der Oberklasse bis hin zum Kleinwagensegment sind eine der erfolgreichsten Fahrzeugsegmente im Automobilverkauf, die Mittelschichten in Europa und den USA lieben diese Fahrzeugklasse. Auch der neue Niro soll mit seiner Leistung von 150 KW als 204 Ps eine Reichweite von 400 Kilometer schaffen, damit liegt der Niro mit seiner Reichweite im Mittelfeld der neuen Fahrzeuge aus den Modelljahrgängen 2017 und 2018. Allerdings kündigt Daimler schon fürs Modelljahr 2019 elektrische Fahrzeuge mit einer Reichweite von 500 Kilometer an. http://elektroautovergleich.org/2017/04/daimler-gibt-gas-bei-den-elektroautos/ Zudem testet Kia so wie andere Hersteller seine neuen Fahrzeuge mit Sensortechnik und LED – Anzeigen aus. Mehr dazu hier: http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/

Elektroautos als Gebrauchtwagen – Was sollte man beachten?

von Jürgen Vagt 15.01.18

ich habe ja schon letzte Woche einen Aufschlag zum Thema – Elektroautos als Gebrauchtwagen – geliefert. http://elektroautovergleich.org/2018/01/elektroautos-als-gebrauchtwagen-das-muss-nicht-riskant-und-teuer-sein/ .
Aber wie kann man das Risiko bei Kauf von Elektroautos reduzieren und wann sollte man in diesem Innovationsfeld ein Elektroauto kaufen. Auch wenn viele Elektroautobesitzer die Fragen abtun, entsteht durch die Umstellung aufs Elektroauto nüchtern betrachtet neue Risiken, weil die technologische Umstellung Erfahrungswerte mit konventionellen Verbrennern obsolet machen. Bei diesem Innovationsfeld verändert sich sehr viel, also die Reichweiten der Elektroautos werden immer größer und das Angebot an neuen Elektroautos wird immer größer und die Preise nähern sich immer mehr den konventionellen Verbrennern an. http://www.autobild.de/artikel/gebrauchtwagenkauf-elektroauto-ratgeber-8626101.html

Batterie als Hauptkostenfaktor – Verschleißteile werden weniger

Ich hatte schon in der letzten Woche beschrieben, dass es beim voll elektrischen Antrieb die Batterie den Hauptkostenfaktor ausmacht und die prognostizierte Rest – Lebensdauer eine entscheidende Rolle bei Kauf eines gebrauchten Wagens spielt. Aber wir müssen noch mal über die Verschleißteile und die entsprechenden Servicekosten sprechen. Denn die Verschleißteile werden beim Elektroauto geringer, das Elektroauto hat deutlicher weniger bewegliche Teile als es beim konventionellen Verbrenner. Es müssen also weniger Teile im Autoleben eines elektrischen Autos gewartet werden, somit sinken die Servicekosten. Aber in welchem Umfang ist bislang nicht klar, denn gegenwärtig hat noch kein Hersteller mitgeteilt, wie sich die Wartungsintervalle und die entsprechenden Kosten reduzieren. Es bleibt daher leider bei dieser ungefähren Angaben, aber Zündkerzen, das Getriebe, das Kühlungssysteme und Getriebe und der Auspuff fallen weg. Diese Teile müssen im Laufe des Autolebens bei einem konventionellen Verbrenner gewechselt werden und diese Kosten fallen beim Elektroauto weg. Bei den Fahrwerkskomponenten ist der Verschleiß sehr ähnlich, allerdings werden die Bremsen des Elektroautos weniger stark beansprucht, denn durch die Rekupierung werden die Bremsen weniger stark beansprucht.
Allerdings ist der Hybrid auch wartungsintensiver als der konventionelle Verbrenner, weil hier in zwei Motoren in einem Fahrzeug verbaut werden. Zu den Wartungskosten des Verbrennermotors kommt auch noch der Wartungsaufwand des Elektromotors. Mehr dazu hier: http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/

Elektrobusse im Öpnv – Erste Busse im Einsatz

von Jürgen Vagt 10.01.18

in Hessen geht es jetzt weiter mit der Elektrifizierung des Busflotten, es wurde immer mal wieder angekündigt und verschiedene Kommunen haben unterschiedliche Jahre um das Jahr 2020 benannt, dann sollten Elektrobusse in den öffentlichen Nahverkehr eingeführt werden. http://elektroautovergleich.org/elektrische-busse-im-linienverkehr-wann-geht-es-los/
Die Grünen sind in Hessen an der Landesregierung beteiligt und nun wurde in Hessen einen Fördertopf aufgelegt und folglich werden 23 elektrisch angetriebene Busse in den öffentlichen Nahverkehr eingeführt. https://www.electrive.net/2018/01/04/hessen-foerderte-2017-insgesamt-23-e-busse/ .
Nun sind Elektrobusse in Wiesbaden und Frankfurt am Main in die Flotten der städtischen Busgesellschaften eingeführt worden. In Wiesbaden gibt es schon die konkrete Planung, dass bis zum Jahr 2022 alle 220 Busse im städtischen Verkehr von Wiesbaden auf voll elektrische angetriebene Busse erfolgen.

Elektrobusse ersetzen Hybride

Schon um das Jahr 2010 wurden die Dieselbusse durch Hybridantriebe ersetzt, jetzt noch mal 7 – 8 Jahre später werden diese Hybridbusse durch voll elektrische Busse ersetzt. Die ersten Stadtwerke wollen dann bis zur Mitte des nächsten Jahrzehnts auf komplett voll elektrische Fahrzeuge umstellen. Diese Entwicklung hätte schneller kommen können, denn die Bushersteller sind etwas zu zögerlich. http://elektroautovergleich.org/2017/11/elektrobusse-vom-daimler-schon-wieder-eine-ankuendigung/
Das Fahrprofil im Stadtverkehr passen gut zum elektrischen Antrieb, weil durch einen Bus im Stadtverkehr immer dieselben Fahrrouten bewältigt werden müssen. Daher ist die eingeschränkte Reichweite bei den Anforderungen im Stadtverkehr kein Problem und wenn die Reichweiten nicht ausreichen, dann werden einfach mehr Busse eingesetzt. Zudem kann man bei den starren Fahrprofilen im Stadtverkehr Betriebskosten durch elektrische Busse sparen. Daneben gibt es natürlich noch andere Vorteile, also weniger Lärm und weniger Schadstoffe in den Innenstädten.
Jetzt bleibt noch die Frage, wie die Umstellung bei privaten Busunternehmen laufen wird. Auch hier geht es um Fahrprofile, man muss also Fahrstrecken und Fahrrouten herausfiltern, die eine konstante Reichweite nötig machen und sich häufig in der Woche oder im Monat wiederholen. Dann ist der Einsatz lukrativer und kostensparender als beim Verbrenner und wenn man eine ökologische Zielgruppe hat, ist der Elektroantrieb ein zusätzliches Argument. Mehr dazu hier: http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/

Elektoautos im Autohaus – Fluch oder Segen

von Jürgen Vagt 09.01.18

tut mir leid, aber ich wollte unbedingt mal, so eine platte Talkshow-Überschrift bringen. Aber keine Sorge jetzt geht es in der gewohnten differenzierten Herangehensweise weiter. Aber der Autoprofessor Stefan Bartzel hat Laut gegeben und der prognostizierter Absatz von Elektroautos und der Trend zum autonomen bzw. automatisierten Autofahrens ist für Ihn eine Bedrohung für das traditionelle Autohaus . https://ecomento.de/2017/11/27/experte-warnt-autohaeuser-vor-elektroautos-selbstfahr-technik-und-digitalisierung/ . Ich blogge ja auch schon zwei Jahre über das automatisierte Auto fahren. http://automatisiertes-auto.de/ und natürlich ist autonomen Autofahren ein zentrales Zukunftsthema der Autoindustrie. Zudem ist es auch richtig, dass ich und die meisten Experten einen massiven Zuwachs an elektrischen Fahrzeugen in den 2020er Jahren erwarten. Mit dem elektrischen Fahrzeug wird das Auto einfacher, im Elektroauto werden weniger bewegliche Teile verbaut und der Ölkreislauf muss nicht mehr gewartet werden. Somit werden Autohäuser und Kfz-Werkstätten weniger beim Elektroauto verdienen. http://elektroautovergleich.org/elektroauto-oder-benziner-wer-faehrt-guenstiger/

Chancen durch Elektromobilität

Mir war der Tenor zu negativ, denn natürlich wird das Elektroauto einen Wandel erzeugen. Aber diese Veränderung kann eine Chance für das einzelne Autohaus darstellen, wenn man sich auskennt und beraten lässt. https://elopage.com/s/JuergenVagt/elektromobilitaet-im-autohaus . Einerseits kann man als Autohaus die Angebotspalette erweitern und man kann neue Dienstleistungsangebote mit Fahrschulen und Elektrohandwerkern bauen. Zudem kann man im Gegensatz zu Verbrennungsantrieb auch am Vertrieb von Ladestationen verdienen. Es schon richtig, dass die Batterien beim Elektroauto vom Hersteller in der Regel geleast werden, aber das Autohaus kann diese Mindereinnahmen durch ein Carsharingsystem am Autohaus entgegen wirken. Man muss nur die Zeichen der Zeit erkennen und entsprechend handeln.

Autonomes Autofahren wird schwierig

Wie bereits gesagt veröffentliche ich Artikel über das autonome Autofahren an und ich teile auch die Meinung vom Autoprofessor Bartzel, obwohl er zu allen automobilen Themen eine Meinung absondert.
Wenn sich das voll automatisierte Autofahren durchsetzt, dann wird das Auto autonom von menschlichen Fahrer. Sowohl Ford als auch Daimler kündigen 2021 die ersten voll automatisierten Autos an und wenn es sich durchsetzen, dann wird sich viel ändern: Mehr dazu hier: http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/

Elektroautos als Gebrauchtwagen – Das muss nicht riskant und teuer sein

von Jürgen Vagt 10.01.18

im Durchschnitt geben die Deutschen ca. 8300 € für einen Gebrauchtwagen aus und von die Preisregionen sind die meisten Elektroautos noch weit entfernt. Aber einige krabbeln schon unter die Marke von 20000 € https://www.auto-motor-und-sport.de/news/gebrauchtwagen-elektroauto-top-10-kosten-12036588.html . Viele Umweltbewusste würden sich auch schon beim Angebot des Jahres 2018 ein Elektroauto kaufen, allerdings wollen die Wenigsten davon 75000 € für eine Oberklasselimousine als Neuwagenpreis ausgeben. Wie ich bereits in fast jeden dritten Blogpost und in meinen Ratgebern dargestellt habe, ist das Elektroauto ein überschaubares Risiko. http://elektroautovergleich.org/elektroautos-als-gebrauchtwagen-gibt-es-zu-beachten/
Wenn man ein bestimmtes Fahrprofil hat, dann auch bei den heutigen üblichen Reichweiten mit einem Elektroauto glücklich werden. http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/

Elektroauto ist eben ein Auto

Beim Elektroauto gelten die gleichen Regeln, wie beim normalen Fahrzeugkauf. Also man sollte sich online ein paar Tests durchlesen und sich die typischen Schwachstellen merken und am konkreten Gebrauchtwagen überprüfen. Bei typischen Komponenten wie den Reifen und dem Rost an der Karosse ist das Elektroauto eben ein ganz normales Auto und muss so eben auch wie ein normales Verbrennerauto im Gebrauchtwagenkauf geprüft werden. Wo unterscheidet sich das Elektroauto? Ich halte mich in diesem Blogpost kurz, aber die Batterie und deren Lebensdauer ist entscheidend. Die Batterie ist am Elektroauto das Teuerste, diese Kostenverteilung gibt es so beim konventionellen Verbrenner nicht. Durch die Batterie gibt es beim Elektroauto ein großes Kostenrisiko und daher muss die Lebensdauer der Batterie betrachtet werden. Hier unterscheiden sich die Hersteller und das muss im Einzelfall überprüft werden. Wer dem offiziellen Autohändler nicht traut oder der Privatkäufer wirkt nicht überzeugend, dann gibt es bei der Dekra die Möglichkeit den Zustand der Batterie bewerten zu lassen. https://www.automobilwoche.de/article/20171010/NACHRICHTEN/171019990/batterien-gebrauchter-elektroautos-dekra-und-fkfs-ermoeglichen-schnelle-bewertung
Damit hätte man dann eine verbindliche Basis für das Verkaufsgespräch, weil eine unabhängige und kompetente Stelle den Wert und die wahrscheinliche Lebensdauer der Batterie bewertet hat. So kann man ein zentrales Risiko beim Kauf eines Elektroautos ausschließen. Mehr dazu hier: http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/

Elektroautos in Fahrschulen – So kommen Fahrschulen in Medien

von Jürgen Vagt 07.01.18

ich hatte es ja schon in meinen Onlinekursen versprochen https://elopage.com/s/JuergenVagt/elektroautos-fuer-fahrschulen und in der Tat die ersten Fahrschulen, die Elektroautos einführen, kommen in die Presse: https://www.ruhrnachrichten.de/Staedte/Werne/Probefahrt-mit-Nackenschlag-im-Elektroauto-einer-Werner-Fahrschule-1243314.html
Momentan ist es noch zäh bei der Einführung des Elektroautos in den Fahrschuldienst, die interessierten Fahrlehrer haben auch widersprüchliche Informationen zu verarbeiten. Denn einerseits werden Fahrschulen auch noch in den nächsten Jahrzehnten konventionelle Verbrenner einsetzen und andererseits kann jede Fahrschule von einem Elektroauto in der Flotte profitieren.
Bei Taxiunternehmen gibt es eine andere Ausgangssituation. http://elektroautovergleich.org/elektroautos-im-taxidienst-onlinekurs/
Man muss auf dem Fahrzeug ausgebildet werden mit dem man später am Straßenverkehr teilnimmt, also muss man mit einer Gangschaltung ausgebildet sein, damit man mit seinem Führerschein auch normale Autos fahren darf. Allerdings kann jede Fahrschule mit 3 – 4 Autos im Fahrschuldienst ein voll elektrisches Fahrzeug einführen und damit kann jede Fahrschule Fahrzeugkosten sparen.

Lockmittel für immer weniger Fahrschüler

Das Auto verliert an Bedeutung bei den heutigen Teenagern und daher gibt es immer weniger Fahranfänger und mit einer Zukunftstechnologie wie dem elektrischen Auto hat man als Fahrschule einen massiven Trumpf im Wettbewerb um die wenigen Fahrschüler. Alleine schon, weil die Jungen auch noch sehr lange mit den elektrischen Antrieben leben müssen. Wie auch im Artikel beschrieben, kann man sehr gut Stadtfahrten mit dem Elektroauto absolvieren und mit dem Rest der Flotte kann man die Überlandfahrten und Sonderfahrten machen. Wenn kleine Tagesstrecken mit hohen Wiederholung absolviert werden, dann schafft das Elektroauto einen Kostenvorteil. Die Kombination aus hohen Anschaffungskosten und niedrigen laufenden Kosten sorgt bei einem solchen Fahrprofil für Vorteile. Aber in der Ausbildung ist das Elektroauto auch vorteilhaft, denn einige Studien zeigen, dass mit einem Elektroauto der Aufwand für den Fahrschüler um 30 % sinken. Denn in der Anfangsphase muss sich der Fahrschüler nicht den Gangschaltung abquälen und wenn der Fahrschüler sicher ist, dann fällt dem Fahrschüler das Gänge einlegen einfacher. Zudem soll das fehlende Motorgeräusch beruhigend auf den Fahrschüler wirken und auch dieser Effekt soll die Fahrschulausbildung verkürzen. Mehr dazu hier: http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/

Elektroauto aus China – Mit 33000 € kommt eine Elektro-SUV

von Jürgen Vagt 04.01.18

die Chinesen kommen. Na ja es man wieder Januar und in Las Vegas findet man wieder die Elektronikmesse statt und diese Messe wird immer mehr zum Schaulaufen der Autoindustrie. Schon vor zwei Jahren kam Faraday Future mit einem 1000 ps Elektroautosportwagen: http://elektroautovergleich.org/elektroautos-nun-gibt-es-mit-faraday-future-einen-tesla-rivale/
Momentan hört man nicht viel, weil Faraday Future aufgegeben haben eine eigenständige Produktion aufzubauen. Aber nun kommt ein neuer Wettbewerber nämlich Byton und als Designer ist der BMW- Entwickler des BMW i8 verpflichtet worden. Ich will nicht abfällig über Byton rüber kommen, aber die Zukunft wird zeigen, ob Substanz hinter deren Ankündigungen steckt. Immerhin ist der Preis eine wirkliche Kampfansage also mit 33000 € einen mittleren SUV zu bauen, ist eine wirkliche Ansage. Der Preis gilt allerdings nur in China und wenn gewissen Absatzziele erreicht werden, dann wird dieser SUV und eine erweiterte Modellpalette auf den amerikanischen und europäischen Markt eingeführt.

Elektrisch, aber auch autonom

Byton lässt sich mit Bytes on Wheels übersetzen, also geht es nicht mehr um das fossile Erbe, sondern der Computer soll ins Auto einziehen. https://www.heise.de/newsticker/meldung/Elektroauto-Byton-stellt-autonomes-Elektro-SUV-vor-3932466.html
Daher kommt auch das Versprechen, dass der neue elektrische SUV auch voll autonom fahren soll. Also sollen alle Fahrsituationen durch den Steuerungsrobotor bewältigt werden, der menschlich Fahrer ist nur noch Staffage und muss nie ins Fahrgeschehen eingreifen. Tesla oder beziehungsweise Elon Musk hat sich mit dieser Ankündigung eine blutige Nase geholt. http://elektroautovergleich.org/tesla-will-das-selbstfahrende-auto-neuer-masterplan-veroeffentlicht/
Also bei Tesla soll es mit dem komplett selbstfahrende Auto erst 2021 soweit sein und diese Zielmarke kündigen auch andere Hersteller an. Allerdings greifen Sie auch andere Elemente des modernen Elektroautobaus auf, das bedeutet es werden immer weniger klassische Schalter verwendet. Sondern reisige digitaler Touchscreens. Im Fall des Byton-Suv ist der Touchscreen 1,2 Meter lang und 20 Zentimeter breit und man kann alle Einstellungen vornehmen. An diese großen Display müssen wir uns bei neuen Fahrzeugen gewöhnen und Sie gehören auch zum autonomen Autofahren. Mehr dazu hier: http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/

Elektrobusse im Shuttledienst – Volkswagentochter Moia will 2019 in Hamburg starten

von Jürgen Vagt 05.01.18

ich hatte ja schon vor einer Woche über die Testläufe mit autonom fahrenden Kleinbussen in Hamburg berichtet. http://elektroautovergleich.org/2017/12/elektroshuttles-in-hamburg-autonome-kleinbusse-im-test/ . Aber parallel zu diesen staatlich organisierten Modellversuchen in Hamburg gibt es jetzt auch Nachrichten von der Volkswagentochter Moia. http://getmobility.de/20171204-ride-pooling-moia-gibt-einen-einblick-und-stellt-elektro-shuttle-vor/ .Denn Moia will nun zeigen, was man in dem nächsten Jahr vor hat. Auf Basis des Crafters will die Volkswagentochter einen elektrischen Kleinbus einsetzen, um Shuttleverkehre gegen einen Fahrpreis anzubieten. Für den Start hat sich Moia Hamburg ausgesucht und will im Jahr 2019 mit 250 Fahrzeugen anfangen. Man erwartet oder erhofft man einen Anstieg auf eine Flottengröße von 1000 Fahrzeugen in bis zum Jahr 2015.

Wettbewerb für den Öpnv.

Also zusammenfassend sollen mittels Elektrobusse Personen in Städten transportiert werden, wirklich neu ist aber die Art und Weise wie die Beförderungsgäste zu Ihrem Ziel kommen. Denn es geht ums Ride-Pooling und wieder ein schöner Anglizismus, den der aufgeklärter Bürger lernen muss. Mittels einer App gibt man seinen Fahrziel ein, dann kommt der Kleinbus vorbei und nimmt den Fahrgast auf. Dann wird mittels eine Software ein optimaler Routenplan bestimmt und der Fahrer fährt dann diesen Routenplan ab und bringt seine Passagiere ans gewünschte Ziel.
Im Gegensatz zu den normalen öffentlichen Nahverkehr mit seinen S-Bahnen und Bussen wird sich also beim Ridepooling nicht an einen festen Routen – und oder Zeitplan gehalten. Man ist flexibler, allerdings hat man auch nicht die Sicherheit an einen bestimmten Ort zu einer bestimmten Zeit zu kommen. In der Pressemitteilung von Moia wird noch angegeben, dass man nur eine Ergänzung des öffentlichen Nahverkehrs sein will, aber keineswegs in den Wettbewerb mit dem bestehenden öffentlichen Nahverkehr treten will. Genau, die Autohersteller in diesem Fall Volkswagen werden durch autonomes Autofahren und Carsharing bedroht und solche Ride-Poolingansätze bieten die Möglichkeit Einkommensquellen in Bereich des öffentlichen Nahverkehrs zu erschließen. Also wird Moia bald ein neuer Wettbewerber im öffentlichen Nahverkehr sein, denn sonst würde ein Konzern auch nicht in dieses Thema investitieren. Mehr dazu hier: http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/

Elektroautos von Volvo – Wie sieht das Angebot von Volvo aus?

von Jürgen Vagt 04.01.18

Volvo hat nun ein paar Informationen zum Thema Elektroauto nachgereicht, denn Sie hatten ja Ende November einen Paukenschlag von sich gegeben: http://elektroautovergleich.org/2017/04/595-elektroauto-von-volvo-aus-china-kommt-der-erste-elektrische-volvo/ .
Ein hybrides Sportcoupe, dass 2019 auf den Markt eingeführt wird. Aber es ist nur ein Schlaglicht, denn ab 2020 sollen alle Volvos als elektrische Autos verfügbar sein. Zudem stellt Volvo als erster größerer Autohersteller die Weiterentwicklung des Diesels ein. Gut gebrüllt, denn mit den ausschließlichen Verkauf von Elektroautos meint Volvo nur Hybride. Also bleibt Tesla unter den größeren Autoherstellern der einzige Hersteller, der nur voll elektrische Autos verkauft. Volvo ist aber am Fortschrittlichsten unter den etablierten, traditionellen Autoherstellern, denn die Fokussierung auf den Hybrid und der Entwicklungsstopp des Diesels ist einmalig unter den großen Autoherstellern. https://ecomento.de/2018/01/02/volvo-elektroautos-kommen-in-mehreren-ausfuehrungen/

Eine eigenständige Plattform für Elektroautos

Jetzt zieht Volvo nach und präsentiert eine eigenständige Plattform für die elektrischen Autos nach, also sollen in Zukunft die elektrischen Volvos auf einer eigenständigen Plattform gebaut werden. Ob eine eigenständige Plattform für das Elektroauto innerhalb des Konzerns genutzt wird ist eine Richtschnur, ob das Elektroauto halbwegs modern und zeitgemäß ist. Wenige Hersteller wie Hyundai und Renault und natürlich Tesla bauen Ihre Elektroautos auf eigenständigen Plattform. Volkswagen baut noch seine konventionellen Autos einfach um, allerdings ist die Gewichtsverlagerung schlecht und die Reichweite ist nicht mehr zeitgemäß. http://elektroautovergleich.org/2017/02/elektroauto-golf-von-volkswagen-ein-verriss/
Volvo will es nun aber wissen. Auf der eigenständigen Fahrzeugplattform sollen langfristig alle Modelle des Hauses Volvo als Elektroauto gebaut werden. In der näheren Zukunft soll ein kompakter Suv auf den Markt kommen, dann sollen vielleicht auch elektrische Kleinwagen von Volvo kommen. https://ecomento.de/2017/09/22/volvo-suv-xc40-spaeter-auch-als-elektroauto-und-plug-in-hybrid/
Kleinwagen wären ziemlich einmalig von Volvo, aber warum eigentlich nicht. Man kann ja das Innovationsthema auch nutzen, um alte und überholte Zöpfe abzuschneiden. Volvo will zu jedem Elektroauto zwei oder drei Batteriegrößen anbieten, also von wenig Ladevolumen und günstig bis zu viel Ladevolumen und teuer. Diese Auswahl ist aber schon Standard bei den Großserienherstellern. Mehr dazu hier: http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/

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