Elektromobilität in der Logistik – Nr. 52 Prof. Dr. Ing. Petra Schäfer im Podcastinterview

von Jürgen Vagt 13.09.19
heute war Frau Prof. Dr. Petra Schäfer von der FH Frankfurt zu Gast bei den Zukunftsmobilisten. Die promovierte Bauingenieurin ist seit 12 Jahren Professorin in Frankfurt und war vorher in der Verkehrsplanung tätig. http://elektroautovergleich.org/willkommen-bei-der-podcastreihe-die-zukunftsmobilisten/ Prof. Dr. Petra Schäfer sieht gegenwärtig noch die Notwendigkeit eines massiven Mentalitätswandels, denn die technischen Parameter sind so gut, dass schon 90 % der Menschen auf ein Elektroauto umsteigen können und diese 90 % beziehen sich auf Städte. Selbst 70 % der Landbevölkerung können mit den Reichweiten der Modelljahrgänge 2017 oder 2018 auf Elektroauto umsteigen. Aber trotzdem kommt die Elektromobilität bei Privatkunden und kleineren Logistikern nur sehr langsam in Fahrt. Grundsätzlich muss anders kommuniziert. Frau Prof. Dr. Petra Schäfer sieht hier die Handwerkskammern und die Ihks in der Pflicht die Elektromobilität den kleinen Logistikern und den Handwerkern zu erklären und hier gibt es erhebliche regionale Unterschiede.

Die Logistik bekommt neue Fahrzeuge

Zudem gibt es einen Wandlungsprozess, denn es wird neue Fahrzeuge geben und diese Entwicklung beginnt in den Großstädten. In der zukünftigen Logistik wird alles von der Sackkarre bis zu elektrisch angetriebenen 7,5 Tonner angewendet. Der Staat im Allgemeinen und die Kommunen im Besonderen wollen weniger Lieferverkehr und insbesondere Start ups bringen neue Fahrzeuge für die Last Mile Logistik. Schon in den nächsten Monaten werden elektrisch angetriebene Lastenfahrräder in der Auslieferung eingesetzt. Also sind neue Fahrzeugkonzepte kein allzu ferne Zukunftsmusik. Allerdings bedeutet eine Vielfalt an neuen Fahrzeugkonzepten nicht unbedingt weniger Verkehr. Diese Zielsetzung kann nur durch intelligente Verkehrssteuerung erreicht werden. Bei diesem Problem könnte das autonome Shuttle im öffentlichen Nahverkehr helfen und dieses Thema findet Frau Prof. Dr. Petra Schäfer als sehr spannend. Die Erforschung beginnt gerade in diesem Frühherbst und es werden auch in diesem Testprojekt auch die sozialen Perspektiven des Fahrens mit autonomen Shuttles erprobt. Gegenwärtig werden zwar Studien veröffentlicht, dass sich nur 50 % der Deutschen in ein autonomes Shuttle setzen wollen, aber es bleibt abzuwarten, wie den Passagieren der Frankfurter Modellvorhabens das autonome Fahren gefällt.

Mehr dazu hier: http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/ und vernetzen können Sie sich hier : https://www.xing.com/communities/groups/elektrische-fahrzeuge-in-die-fahrzeugflotte-8554-1104577 und ich bitte um finanzielle Unterstützung: http://elektroautovergleich.org/unterstuetzen-sie-elektroautovergleich-org-und-automatisiertes-auto-de/ Sie können Vorträge buchen: http://elektroautovergleich.org/referenzen-innovationsworkshops-vortraege-beratung/ und Podcastinterviews mit Akteuren der Verkehrswende gibt es hier: https://podcastreihe-die-zukunftsmobilisten.podigee.io

Elektromobil in die Zukunft! Nr. 30 – SWR-Mit dem Elektroauto durch Deutschland

von Jürgen Vagt 17.09.19
vor der IAA gibt es mal wieder hektische Studien über die Käuferakzeptanz von Elektroautos, ich ordne das mal ein. Es gibt wieder Geld vom Bund für den Ausbau der Ladesäulen. Angela Merkel will das 1 Million Elektroautoziel im Jahr 2022 erreichen und Volkswagen geht mit einem neuen Logo in die elektromobile Zukunft. Der SWR nimmt uns mit und wir fahren mit einem Elektroauto durch Deutschland.

Begrüßung + Episodenüberblick
Elektrisches Tanken – 100 Millionen vom Bund für Schnelllader
Leben mit dem Elektroauto 1 – Unrealistische Erwartungen über elektrische Fahren macht sich breit
Leben mit dem Elektroauto 2 – SWR Bericht Mit dem E-Auto durch Deutschland
Verkehrspolitik – 1 Million Elektroautos in 2022
Neues aus der Autoindustrie – Batteriefabrik in Niedersachsen?
Modellvorstellung Elektroauto 1 – Deutsche kaufen deutsche Elektroautos
Modellvorstellung Elektroauto 2 – BMW i Next kommt 2021
Modellvorstellung Elektroauto 3 – Hyundai Studie zeigt autonomes Fahren
Modellvorstellung Elektroauto 4 – Volkswagen hat neuen Markenauftritt
Verabschiedung und machen Sie bei Elektromobil in die Zukunft mit!

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Elektroautos auf der IAA – Stimmung gegenüber der Zukunftsmobilität ist schlecht

von Jürgen Vagt 09.09.19
eine neue Beraterstudie von Ernst und Young im Vorfeld der IAA im September 2019 zeigt eine schlechte Stimmung gegenüber dem Elektroautokauf und die Deutschen sehen die Etablierung des autonomen Fahrens skeptisch. Die IAA ist nur noch ein Schatten der vergangenen Jahre, weil heute andere IT- und Internetmessen bedeutender geworden sind und anderseits das Auto seinen Status insbesondere bei jüngeren Generationen verloren hat. Aber es trudeln jetzt im Frühherbst des Jahres 2019 immer mehr schlechte Wirtschaftsnachrichten rein und auch ohne harten Brexit ist Deutschland schon fast in einer lehrbuchmäßigen Rezession. Im Autoland Deutschland fragt jeder sofort nach dem Wohlergehen der Automobilindustrie und zu Recht, denn die Elektromobilität und das autonome Fahren kosten massive Forschungsinvestitionen und werden erst in den nächsten Jahren Rendite bringen. http://elektroautovergleich.org/2017/02/elektroautos-und-die-automobilzulieferindustrie/



Studien und den Elektroautokauf gibt es viele

Deswegen schaue ich mir diese Studie mal genauer an, denn laut der Studie wollen nur 9 % sich ein reines Elektroauto kaufen und nur 22 % ein Hybridauto.
Die Medien und die Studienautoren verbreiten einen negativen Tenor über diese Zahlen: https://www.heise.de/newsticker/meldung/E-Autos-und-autonomes-Fahren-haben-es-in-Deutschland-schwer-4516358.html
Um es platt zu sagen, finde ich dass, diese 9 % VIEL sind. Um was geht es in der Frage, es geht um einen Autokauf mit mehreren zehntausend Euro. Jetzt hilft nur noch ein Blick in die Neuwagenstatistik und diese Statistik besagt, dass durchschnittlich 3 Millionen Neuwagen pro Jahr an die Deutschen verkauft werden und davon gehen 60 % an gewerblichen Kunden und die restlichen 40 % gehen an Privatkunden und somit werden in Deutschland 1,6 Millionen Autos an Privatpersonen verkauft. Also kaufen 1,6 Millionen Deutsche und somit 2 % der Gesamtbevölkerung pro Jahr ein neues Auto und wenn die Ernst und Young Studie wirklich repräsentativ ist, dann sagen 9 % der Deutschen, dass Sie ein elektrischen Neuwagen kaufen wollen. 9 % wären wenig, wenn man die Deutschen fragen würde, wer Angela Merkel ist und was Angela Merkel beruflich macht. Die Hälfte der Deutschen haben Bedenken gegenüber dem autonomen Fahren, aber wie sollen die Deutschen eine Technologie beurteilen, die selber noch nicht kennen und in den letzten Jahren war die öffentliche Debatte in die Mainstream-Medien gräusslich, denn es wurden diese möglichen moralischen Konflikte thematisiert. Aber das werde ich auf meinem Blog http://automatisiertes-auto.de/ besprechen.
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New Mobility im Bundestag – Nr.51 Dieter Janecek MdB Grüne im Podcastinterview

von 03.09.19 Jürgen Vagt
heute kam ein ausgewiesener Digitalpolitiker von den Grünen bei den Zukunftsmobilisten zu Wort. Dieter Janecek kommt aus Bayern und sitzt, seid 2013 im Bundestag und am Anfang des Interviews haben wir über die Entwicklung der Elektromobilität und des autonomen Autofahrens in den letzten Jahren geredet. Die Zweifler an der Elektromobilität sind im Parlament im Laufe der Jahre immer weniger geworden und automatisiertes/autonomen Autofahren schiebt sich in den letzten 2 – 3 Jahren auf die politische Agenda. Wie von einem Oppositionspolitiker zu erwarten ist, kritisiert Dieter Janecek die Maßnahmen der Bundesregierung. Gegenwärtig ist das Rennen um die Zellen der Lithium-Ionen Batterien verloren und im August 2019 kommen 80 % der Zellen aus Asien. Die Bundeskanzlerin Angela Merkel will nun die Zusammenarbeit mit Frankreich verstärken, damit in Europa eine Fertigung von Batteriezellen entsteht. Hier wünscht sich Dieter Janecek mehr Initiative von der Bundesregierung, aber es wird sehr schwierig den Entwicklungsrückstand aufzuholen. Große Hoffnungen setzt Dieter Janecek auf die Feststoffbatterien und hofft, dass Deutschland diese technologische Veränderung nutzen wird, um wieder Wertschöpfung im Batteriebau in Deutschland zu bündeln. Die bestehenden Förderungen beim Elektroautokauf soll zu einem Bonus-Malus-System umgebaut werden. Schwere SUVs sollten sanktioniert werden und die Mehreinnahmen würden die Grünen verwenden, um den Kauf von kleinen Elektroautos zu fördern.

Grüne Versionen für den Innenstadtverkehr

Als Leitbild betrachtet Dieter Janecek die skandinavischen Städte und insbesondere Kopenhagen, denn Skandinavien hat den Weg von der autogerechten Stadt zur menschenfreundlichen Stadt schon beschritten. Aber das autonome Fahren ist ein zweischneidiges Schwert für die Innenstädte, denn das Fahren in den sogenannten Roboter-Taxis wird günstiger als bei Taxis mit einem menschlichen Fahrer. Wenn Roboter-Taxis flächendeckend eingesetzt werden, dann entsteht ein Wettbewerb für´das Fahrrad oder dem guten alten ÖPNV. Also wünscht sich Dieter Janecek, dass die selbstfahrende Kleinbusse als Ergänzung des öffentlichen Nahverkehrs eingesetzt werden. Denn diese selbstfahrenden Kleinbusse sollen als Ruf-Busse in ländlichen Regionen den Landbewohnern eine bessere Verkehrsanbindung bieten.

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New Mobility im Verkehrssystem – Nr. 50 Prof. Uwe Plank-Wiedenbeck im Podcastinterview

von Jürgen Vagt 26.08.19

heute hatten wir Prof. Uwe Planck-Wiedenbrück von der Bauhaus-Universität zu Gast und der studierte und promovierte Bauingenieur hat eine Softwarefirma gegründet. Jetzt ist Prof. Uwe Plank-Wiedenbeck für die Herausforderungen des digitalisierten Verkehrs gerüstet. Im August 2019 hat Prof. Uwe Planck-Wiedenbrück eine Professur für Verkehrssysteme an der Bauhaus-Universität Weimar inne und betreut diverse Forschungsprojekte in der Zukunftsmobilität. Im ersten Teil haben wir erstmal das deutsche Verkehrssystem zerlegt, denn wir haben eine Dreiteilung. Der Bund betreut die Autobahnen und die Kommunen den Stadtverkehr, wobei die Länder sich um alles dazwischen kümmern. Die Gesetzeslage ist auf die neuen Mobilitätsformen wie z. B. Moia eine Ridesharngplattform nicht ausgelegt. Insbesondere die Kommunen müssen hier rechtliches Neuland betreten, denn neue Angebote in der Personenbeförderung müssen eben auch zugelassen werden und Konzessionen müssen bewilligt werden.

Automatisiertes Fahren in der Stadt

Die Roboter-Shuttles werden immer leistungsstärker und in den nächsten Jahren sollten diese Fahrzeuge schon regulär im Stadtverkehr eingesetzt werden. Diese Entwicklung stellt den öffentlichen Nahverkehr vor massiven Herausforderungen. Inhaltlich können die Kommunen diese Konzepte nicht beurteilen und auch die ersten Forschungen zeigen eine durchaus problematisches Bild, denn die Shuttles mit dem Automatisierungslevel 4 werden den öffentlichen Nahverkehr günstiger machen und die kleineren Shuttles benötigen weniger Platz als konventionelle Verkehrsbusse. Erste Szenarioberechnungen zeigen, dass der Verkehr in den Großstädten immer mehr wird, eben weil die Personalkosten sinken werden und die Fahrzeuge besser ausgelastet sind. Mehr motorisierter Verkehr in den Großstädten wird von vielen Menschen nicht als Zugewinn an Lebensqualität empfunden. Aber die Etablierung des automatisierten Fahrens in den Großstädten ist ein Zukunftsthema, aber immer mehr jungen Verkehrsplaner und Politiker fördern den Radverkehr in den Städten. In den Großstädten macht sich in breiten Bevölkerungsschichten eine Ablehnung gegenüber den Verbrennerfahrzeugen breit. Selbst wenn der Markthochlauf von Elektroautos ab 2020 sehr schnell sehr erfolgreich wird, dann werden diese Elektroautos nicht so schnell die Luft in den Innenstädten verbessern. Schnelle Abhilfe würde nur eine bessere Verkehrsteuerung schaffen.

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Elektromobilität im Verband – Nr. 49 Kurt Sigl im Podcastinterview

von Jürgen Vagt 29.08.19
erstmal ein Punkt in eigener Sache, ab jetzt werden die Episoden von den Zukunftsmobilisten in voller Länge veröffentlicht und ich suche ab jetzt einen Werbepartner oder Sponsor. In der Episode 49 war Kurt Sigl zu Gast und ich sprach mit den Vorsitzenden des Bundesverbandes eMobilität über die Entwicklungsgeschichte der Elektromobilität in den letzten 10 Jahren. 2009 war der Startschuss der modernen Elektromobilität und der nationale Entwicklungsplan Elektromobilität hat das Thema Elektromobilität auf die Agenda gesetzt. Der Bundesverband eMobilität ist ebenfalls 2009 gegründet worden und feiert heute das 10-jährige Bestehen. Am Anfang berichtete Kurt Sigl über die unterschiedlichen Verkehrsminister und deren Leistungen bei der Etablierung der Elektromobilität. Eine durchwachsene Bilanz, aber die Industrie ist in Bewegung und selbst die bisher zögerlichen Autozulieferer bauen jetzt in Richtung Elektroauto um.
Am Anfang hat der Staat wichtige Impulse gesetzt und unter der Ägide Dobrindt wurde Elektromobilität auf Sparflamme gekocht.

Batterien fürs Elektroauto

Es gibt eine Zeitenwende in der Geschichte der modernen Elektromobilität und das ist der Dieselskandal im Jahr 2015. Die Zweifler in der Politik sind verstummt, aber eine einheitliche Linie ist für Kurt Sigl innerhalb der politischen Steuerung. Für so einen langjährigen Experten ist die Batterie-Diskussion einfach nur leidig. Die Batterie macht 30 % der Wertschöpfung beim Elektroauto aus und heute kommen 85 % der Zellen aus Asien. Spätestens jetzt muss die Automobilindustrie mehrere Milliarden investieren, sonst bleibt die Wertschöpfung in Asien und die zukunftssicheren Arbeitsplätze eben auch. Nur das wird den Entscheidungsträgern auch schon seit 10 Jahren gepredigt. Die Deutschen bleiben verwirrt, was die Elektromobilität angeht. Der Dieselskandal war zwar auch für die Mittelschicht ein Wendepunkt, aber die Deutschen sind mit sehr widersprüchlichen Informationen konfrontiert und tendieren immer noch zur sicheren Lösung und kaufen sich immer noch einen Diesel. Die Reichweitenangst ist immer noch ein zentrales Hemmnis und solche Diskussionen wie die Wasserstoffdebatte des Sommers 2019 hemmen die Bereitschaft der Deutschen zum Elektroautokauf.

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Elektroautos kaufen – Was gibt es 2019 auf dem Markt? Teil 2

von Jürgen Vagt 20.08.19
gestern habe ich den Schwerpunkt auf elektrische Kleinwagen gelegt: http://elektroautovergleich.org/2019/08/elektroautos-kaufen-was-gibt-es-2019-auf-dem-markt-teil-1/
und jetzt kommt die Bestandsaufnahme der größeren Fahrzeuge. Und allgemein kann man sagen, dass viele Hersteller Elektro-Suvs und Oberklasselimousinen auf den Markt bringen. https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/e-mobilitaet/kaufen/elektroautos-uebersicht/
Schon im November 2018 brachte Daimler den EQC auf den Markt, preislich geht es ab 71000 € los und im April 2019 kam der Audi Etron auf den Markt. Beide Fahrzeuge sind natürlich direkte Konkurrenten zum Model X von Tesla. Audi ruft 80000 € als Preis auf und die Reichweiten liegen bei 400 Kilometer. Man kann zu dieser Fahrzeugklasse stehen, wie man will, aber immerhin wurden diese Fahrzeuge, auf die spezifischen Anforderungen des Elektroautos konstruiert. Beide SUVs erreichen eine Reichweite von 400 Kilometer und das ist für jedes Fahrprofil ausreichend, wenn man eine Ladestation in der eigenen Garage hat. Schon 2017 kam der Jaguar I-Pace auf den Markt und mit Preisen ab 77000 € kann man dann 470 Kilometer mit einer Ladung fahren.


Elektrische Antriebe im Van


Und da gibt es immer noch nur den Nissan EV-200 und leider ist dieses Fahrzeug ein bisschen angejahrt. Mit einem Preis von 41000 € soll man laut Hersteller 275 Kilometer fahren, aber realistischer sind wohl 200 Kilometer. So ein elektrisches Angebot passt nicht mehr ins Jahr 2019, zumal der EV-200 in seiner Grundkonzeption auf dem Nissan Leaf des Jahres 2013 beruht. Für Taxi-Unternehmen und große Familien müsste nun langsam ein neues und besseres Angebot kommen. Wirklich stark und überzeugend ist das elektrische Angebot bei den Kompaktwagen, denn der Hyundai Kona, der Hyundai Ioniq und dann wären da noch der Kia Soul und der Kia E-Niro. Die Reichweite der Souls von Kia liegt bei mageren 275 Kilometern, aber die anderen Autos in der Aufzählung liegen über 400 Kilometer und sind die elektrischen Versionen den entsprechenden Kompakten dieser Hersteller ebenbürtig. Diese Kompakte sind auch schon für 40000 € zu haben.
Mehr dazu hier: http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/ und vernetzen können Sie sich hier : https://www.xing.com/communities/groups/elektrische-fahrzeuge-in-die-fahrzeugflotte-8554-1104577 und ich bitte um finanzielle Unterstützung: http://elektroautovergleich.org/unterstuetzen-sie-elektroautovergleich-org-und-automatisiertes-auto-de/ Sie können Vorträge buchen: http://elektroautovergleich.org/referenzen-innovationsworkshops-vortraege-beratung/ und Podcast Interviews mit Akteuren der Verkehrswende gibt es hier: https://podcastreihe-die-zukunftsmobilisten.podigee.io
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Elektroautos kaufen – Was gibt es 2019 auf dem Markt? Teil 1

von Jürgen Vagt 19.08.19
jetzt erreicht die Elektromobilität die Mittelschicht, allerdings kommt erst ab 2020 die richtige Modelloffensive. Im April 2019 hat Volkswagen seine Marketingkampagne gestartet und bei den ersten Elektroautos wie dem Porsche Taycan oder dem elektrischen Mini werden erstaunliche Vorbestellungen verzeichnet. Mit dem Volkswagen ID3 und dem elektrischen Corsa kommen nun auch elektrische Kompakte mit Preisschilder so um die 30000 € auf den deutschen Markt. Allerdings werden immer noch überwiegend Suvs oder Oberklasselimousinen so um die 80000 € auf den Markt angeboten, aber ich will mal eine kleine Übersicht in diesem Blogpost geben. Jetzt im August sind es knapp 30 Fahrzeuge, da gibt es Kleinstfahrzeuge wie den Renault Twizy und den Kleinwagen E.go Mobile oder den Smart Forfour. Also geht das elektromobile Fahrvergnügen mit 16000 € bei E.go Mobile los und ja es gibt auch elektrische Kleinwagen wie den elektrischen Zoe und oder den Peugeot Ion für Preise um die 20000 €. https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/e-mobilitaet/kaufen/elektroautos-uebersicht/ .Aber der Laie sollte man sich in Acht nehmen vor elektrischen Fahrzeugen aus den Modelljahrgängen 2012 oder 2013. Bei den Kompakten des Jahrgangs 2019 wie dem Hyundai Kona und dem Volvo Polestar sind schon 40000 € bei Batteriegrößen um 60 kwh der Durchschnitt .

Modelljahrgänge 2012 und 2013 veralten

Also kann man gut und gerne 400 Kilometer erwarten, daher wird der Standard der Modelljahrgänge 2012 und 2013 mit mickrigen Reichweiten von 120 und 150 Kilometer sehr schnell veralten. Die Gebrauchtwagenpreise dieser alten Fahrzeuge werden wie ein Stein fallen. Vorsicht ist auch beim elektrischen Golf geboten, denn einerseits steht jetzt der ID3 von Volkswagen beim Händler und anderseits ist der elektrische Golf nur ein umgebauter Verbrenner:
http://elektroautovergleich.org/2017/02/elektroauto-golf-von-volkswagen-ein-verriss/
Leider ist der elektrische Up von Volkswagen auch nur ein umgebauter und die Reichweite ist mit 160 Kilometer im Wltp -Modus sehr mau. Dieser Kleinwagen geht dann für ca. 22000 € zum Käufer. Nun im Jahr 2020 kommt der elektrische Mini für 32000 € zum Händler. Im Jahr 2019 oder 2020 bleibt der Renault Zoe das beste Angebot für elektrische Kleinwagenkäufer.
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Werbung in der Podcastserie: Elektromobil in die Zukunft

von Jürgen Vagt 12.08.19
ich nehme jetzt Werbepartner für meine Podcastserie an und nur noch mal zur Erinnerung. Elektromobil in die Zukunft! ist eine verbraucherorientiertes Magazin, welches sich an potenzielle Autokäufer und im Besonderen an Elektroautokäufer richtet. Zudem werden moderne Mobilitätsformen im Magazin dargestellt.

Also sollten sich Organisationen, die zukünftige Elektromobilisten als Kunden haben, sich bei mir melden und Mediadaten gibt es nach einem persönlichen Kontakt.

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Elektromobil in die Zukunft! Nr. 27 Byton- Elektroautos für den Weltmarkt

von Jürgen Vagt 05.08.19
auch die Elektromobilität versinkt im Sommerloch, aber es gibt gute Nachrichten, denn es gibt bereits 30000 Vorbestellungen für den Porsche Taycan. Der Staat weitet die steuerliche Förderung für die Elektromobilität aus und Porsche muss 1500 neue Mitarbeiter für die Elektromobilität finden. Der Vorreiter und Pionier der Elektromobilität Tesla liefert wieder gute Zahlen ab und chinesische Autohersteller Byton zeigt uns ein Elektroauto für den Weltmarkt. Es gibt Verkehr ohne Chaos und in Stuttgart wird automatisiertes Parken der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Begrüßung + Episodenüberblick
Pressespiegel – CDU will Erfolge beim Elektroautos feiern und blamiert sich
Verkehrspolitik 1 – Steuerliche Förderung der Elektromobilität wird ausgeweitet
Verkehrspolitik 2 – Verkehr ohne Chaos – wo es auf den Straßen läuft
Verkehrspolitik 3 – Schwere SUVs verkaufen sich gut
Neues aus der Autoindustrie 1 – Tesla liefert gute Zahlen
Neues aus der Autoindustrie 2 – Porsche stellt 1500 Leute aufgrund der Elektromobilität ein
Modellvorstellung Elektroauto 1 – 30000 Vorbesteller für den Porsche Taycan
Modellvorstellung Elektroauto 2 – Inside Byton – Das Welt-Elektroauto
Teilen ist das neue Haben – Elektrorollersharing in Hamburg
Autonomes Fahren – Pilotiertes Parken ist in Stuttgart erlaubt worden
Verabschiedung und machen Sie bei Elektromobil in die Zukunft mit!

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