Elektroautos werden kommen – Herr Broder

von Jürgen Vagt

ich mag eigentlich so einen onkeligen Journalismus nicht, wo ein prominenter Journalist und Meinungsmacher der Regierungschefin erklärt, wie Sie die Welt sehen soll. https://www.welt.de/motor/article164743226/Nein-Frau-Merkel-so-wird-es-nichts-mit-der-E-Mobilitaet.html
Aber trotzdem will ich diese undifferenzierte Meinung einmal kommentieren, weil die meisten meiner Kollegen Techniker sind und die gesellschaftspolitischen Diskussionen meiden. Das kann man aber im Fall von Herrn Broder nicht machen, denn seine undifferenzierte Sichtweise wird das öffentliche Klima fürs Elektroauto beeinflussen.
Nun die Kanzlerin hat in CDU – Kreisen erklärt, dass das Millionenziel bei den Elektroautos nicht erreicht wird und Ihre CDU Kollegen nickten artig und von den Grünen und SPD gab es Kritik.
Einschließlich meiner Wenigkeit kenne ich keinen Experten, der dieses Ziel jemals als realistisch angesehen hat. Dieses Ziel sollte in 10 Jahren erreicht werden und die Autoindustrie hat Produktentwicklungszyklen von 7 Jahren, das passt nicht zusammen.
Aber was wäre die Alternative gewesen, eine bloße Absichtserklärung?

Kein Technologiethema – sondern eine grüne Spinnerei

Als Referenz wählt der gute Broder nicht ein anderes Technologiethema wie Virtual Reality, sondern den Veggie Day. Die Grünen wollten im Bundestagswahlkampf 2013 vegetarisch Ernährung verpflichtend machen. Vielleicht kennt er auch kein anderes Technologiefeld?. Aber die schlimmsten Ökos sitzen ohnehin in den Vorstandsbüros der Autoindustrie, denn hier wird in ökologische Belehrungsprojekte investiert. http://elektroautovergleich.org/2017/03/elektroautos-von-audi-die-antwort-auf-den-dieselskandal/ oder http://elektroautovergleich.org/2017/02/opel-wird-zur-elektroautomarke-des-psa-konzerns/ .
Und da ist der Erfolg der staatlichen Strategie, denn das Angebot wird immer elektrischer auch in der deutschen Autoindustrie. Wenn ich tiefer in die Gedankenwelt von Herrn Broder eintauche, dann meinte er, dass die Autohersteller Flugreisen anbieten ohne Landebahnen an den Zielorten. Nun das ist Blödsinn, denn es gibt jetzt schon im Jahr 2017 und beim jetzigen Stand der Ladeinfrastruktur Autofahrer und gewerbliche Flotten, die aufs Elektroauto umsteigen könnten und Geld sparen könnten: http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/
Gnadenvoll erlaubt Herr Broder, dass man sich einen Tesla kaufen darf, nur man leistet damit keinen Beitrag zum Klimaschutz. Ach nee, fast keine CO2 -Emissionen und keine lokalen Lärmemissionen beim elektrische Autofahren. Vielleicht sind meine Einschätzungen auf diesem Blog nicht treffend, aber sachlich falsche Informationen liefere ich nicht.

Elektroautos von Hyundai – Eindeutig besser als der elektrische Golf

von Jürgen Vagt

ich habe lange keine Vorstellungen gemacht, aber Hyundai präsentiert einen elektrischen Kompakten. Und um das Fazit vorwegzunehmen, ist der elektrische ioniq ein sehr gutes Elektroauto und bei Weitem besser als der elektrische Golf: http://elektroautovergleich.org/ab-2017-der-elektrische-golf-mit-300-kilometer-reichweite/
ionip ist ein Auto, dass komplett auf die Bedürfnisse des elektrischen Antriebs konstruiert worden ist und damit ist er schon mal besser als die umgebauten Verbrenner, die sich auf dem Markt tummeln. Dadurch sind die Leistungen schon mal besser als bei den Vergleichskandidaten. http://elektroautovergleich.org/hybride-und-elektroautos-von-hyundai-2016/
Aber wenn man den Vergleich auf elektrische Fahrzeuge begrenzt, dann muss sagen 240 realistische Kilometer sind nicht toll. Gut der Zoe von Renault schafft auch nur 200 Kilometer ohne Update, aber der neue Ampera kommt auf ehrliche 380 Kilometer. Daimler kündigt Reichweiten von um die 500 Kilometer für die elektrischen Mittelklassemodelle im Jahr 2020 an, so dass man 240 Kilometer Reichweite als schwach angesehen werden muss.

Elektrischer ioniq ist ein Verkaufserfolg

Trotz der mageren Reichweite ist der ioniq ein Erfolg, denn trotz des hohen Wettbewerbs hat man schon 3 Monate Wartezeit bis man seinen elektrischen ioniq bekommt. Und die positive Einschätzung teile ich bis auf die Reichweite. Denn der Hyundai ioniq ist vergleichsweise preisgünstig, gut ausgestattet kostet er 33000 € und dann kommt noch die Kaufprämie runter. Also preislich wettbewerbsfähig und die Fahrleistungen sind ausreichend. Mit einer Spitze von 173 km/h und eine 0-100 km/h ist der ioniq absolut vergleichbar mit seinen elektrischen Wettbewerbern. Mit Tesla nicht.
Und sonst kann man sagen der elektrische ioniq ist einfach ein Hyundai, also gut verarbeitet und praktisch. Wie auch diese Autotester anmerken, unterscheidet sich der elektrische ioniq nicht von der gewohnten Qualitäten des Hauses Hyundai. http://www.focus.de/auto/elektroauto/praxistest-hyundai-ioniq-electric-der-bessere-elektro-golf-kommt-aus-korea_id_7135452.html
Das nicht durchgehend ein dreiphasiger Ladestandard beim ioniq durchgehalten worden ist, ist schade aber das machen noch einige Konkurrenten. Dieser Punkt und die kurze Reichweite hindern mich daran, den ioniq zum modernsten Elektroauto auszurufen. Aber ein absolut überzeugendes Auto und die Kompaktklasse hat immer mehr ein gutes elektrisches Angebot.

Elektroautos in kommunalen Flotten – Leipzig geht voran

von Jürgen Vagt

auch wenn Merkel sich jetzt öffentlich von dem legendären 1 Mio Ziel bis 2020 verabschiedet hat, spielt die öffentliche Hand bei der Etablierung der Elektromobilität eine zentrale Rolle. Deswegen will ich heute mal Leipzig beleuchten, denn in Leipzig sind schon der 20 % der städtischen Flotte elektrische Fahrzeuge. http://www.lvz.de/Ratgeber/Auto/e-Auto-Test/Leipziger-Stadtverwaltung-faehrt-elektrisch-und-will-e-Auto-Flotte-ausbauen
Der Staat mit seinen diversen Ebenen also Ländern, Kommunen und halb-öffentlichen Einrichtungen sollte beim Thema Elektroauto vorangehen, denn wenn der Staat das elektrische Auto will, dann muss er auch mit guten Beispiel vorangehen. http://elektroautovergleich.org/ladensaeulen-fuer-elektroautos-welche-rolle-sollen-die-stadtwerke-spielen/
Der Bürger und die kritische Öffentlichkeit will es so und man muss sagen, dass sich Leipzig vorbildlich verhält. Denn schon 20 % der kommunalen Flotte sind elektrisch und Leipzig hat auch ausländische Hersteller als Flottenausrüster ausgewählt Traditionell nutzen deutsche Kommunen deutschen Autohersteller, aber das deutsche Angebot ist bei elektrischen Fahrzeugen sehr mau. Daher hat sich Leipzig für Mitsubishi als Ausrüster entschieden.

Kleinere Kommunen als Zukunftsaufgabe

Allerdings ist Leipzig auch eine Stadt mit über 500000 Einwohner und bei einer so großen Stadt und einem entsprechenden Fuhrpark fällt der Umstieg auch einfacher. Denn bei vielen unterschiedlichen Fahrzeugen in einem Fuhrpark gibt es immer einige Fahrzeuge mit einem günstigen Fahrprofil. Also ein Fahrprofil mit niedrigen Tagesfahrleistungen und einer hohen Wiederholung, denn dann kommen die vergleichsweise niedrigen Fahrkosten des elektrischen Autos zum Tragen. Aber solche Profile finden sich bei kleineren Kommunen seltener, denn bei kleineren Kommunen muss ein Fahrzeug noch alle oder eben viele Aufgaben erfüllen. Solche Fahrprofile können noch nicht durch ein elektrisches Auto ersetzt werden, so etwas funktioniert nicht mit dem aktuellen Angebot an elektrischen Fahrzeugen. Aber in den nächsten 10 Jahren müssen auch die kleineren Kommunen aufs Elektroauto umsteigen und ich werde bald einen entsprechenden Kurs anbieten: http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/
Zudem bietet das Elektroauto auch erhebliche Chancen, denn man könnte zum Beispiel mit einem elektrischen Transporter einen Bürgerbus auflegen. Das würde insbesondere für Ältere eine Verbesserung bedeuten und könnte eine Kostenersparnis bedeuten.

Elektroautos als Firmenwagen – beginnt der Durchmarsch?

von Jürgen Vagt

weil es diese Woche noch keine interessanten Neuvorstellungen auf dem Automobilmarkt gibr, bleibe ich mal bei der unternehmerischen Zielgruppe. Denn der Branchenverband der Digitalwirtschaft Bitkom hat eine Studie mit erstaunlichen Zahlen veröffentlicht, so sollen schon 49 % der befragten Unternehmen in den nächsten 10 Jahren sich ein Elektroauto anschaffen wollen. Nun 10 Jahren sind eine lange Zeit und diese Angabe kosten auch nicht viel. http://www.car-it.com/e-autos-starten-als-firmenwagen-durch/id-0050402
Diese Zahl, so kritisch man Sie auch sehen kann, stimmt mit meiner Wahrnehmung überein. Denn bis auf konservative Familienunternehmer in der 7 Generation, meint die überwiegende Mehrheit, dass sich das Elektroauto in den nächsten 10 – 15 Jahren sich durchsetzen wird. Aber konkret möchte noch keiner handeln.
Und natürlich kommen die Klassiker also kleine Reichweite und zu hoher Anschaffungspreis, daneben muss man aber noch hervorheben, dass das Angebot an elektrischen Nutzfahrzeugen im Jahr 2017 mau ist.

Wie passen Elektroautos in den Firmenfuhrpark

Bitte entschuldigen Sie meine Eigenwerbung, aber hier habe ich mir schon einige Lösungen einfallen lassen: http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/
Um wirklich sich für oder gegen ein Elektroauto zu entscheiden, braucht man vernünftige Informationen. Denn im Jahr 2017 kann nicht jedes Fahrprofil und nicht jeder Fuhrpark sich elektrifizieren. Bei dem Angebot im Jahr 2017 mit den 7 voll elektrischen Fahrzeugen auf dem deutschen Markt, können sinnvollerweise nur Dienstleister umsteigen. Dienstleister, die einen kleinen Wirkungskreis haben, also ambulante Pflegedienste, Sicherheitsunternehmen und Taxiunternehmen. Wenn Mitarbeiter Aufträge innerhalb eines Aktionsradius von 300 – 400 Kilometer haben, kann gegenwärtig kein Elektroauto eingeführt werden. Und diesen Aktionsradius haben die meisten Mittelständler.
Jetzt im Jahr 2017 gibt es keine guten elektrischen Nutzfahrzeuge und damit können noch keine Transporter elektrifiziert werden.
Die Rolle des Autos wird von der Bitkomstudie nicht beleuchtet, denn für manche Unternehmen ist eine stabile Reichweite überlebenswichtig, denn wenn ein Sicherheitsunternehmen nicht zu seinem Kunden kommen, dann verliert das Sicherheitsunternehmen seine Aufträge. Die Ersparnisse durchs elektrische Fahren sind da von untergeordneter Bedeutung.

Elektroautos im Handwerk – die ersten Voreiter gibt es

von Jürgen Vagt

momentan gibt es zwar immer noch kein gutes Angebot an guten elektrischen Nutzfahrzeugen, aber der Abgesang des Diesels geht auch an Handwerker nicht vorbei. http://elektroautovergleich.org/elektroautos-als-reaktion-von-volkwagen-auf-den-dieselskandal/
Land auf und Land ab werden von Ihks und Handwerkskammern elektrische Fahrzeuge präsentiert und diese Antriebstechnik schmackhaft gemacht. https://www.nwzonline.de/wesermarsch/wirtschaft/handwerk-setzt-auf-e-auto_a_31,2,4147972813.html
Woran klemmt es beim Handwerk, ich habe nun einige Kurse veröffentlicht die sich mit diesem Thema beschäftigen. Das Elektrohandwerk und deren Kammer nimmt das Thema noch nicht ernst, obschon ein Milliardenmarkt auf das Elektrohandwerk wartet.
Aber natürlich sind Handwerker auch Fuhrparkbetreiber und als solche auch Autokäufer.

Warum setzt sich das Elektroauto im Handwerk nicht durch

Es sind die Faktoren, die auch in der restlichen Gesellschaft das Elektroauto bremsen, denn die Reichweite ist (noch) nicht gleichwertig und das ist immer noch das zentrale Hemmnis. Das Angebot ist auch nicht günstig für das Handwerk, denn momentan gibt es nur den Nissan Ev 220 als elektrisches Nutzfahrzeug. Und mit diesem Angebot kann eben noch keine Elektrifizierung der typischen Sprinterflotten im Handwerk durchgeführt werden. Es fehlen einfach elektrische Fahrzeuge, die das nötige Ladevolumen haben.
Volkswagen als Marktführer mit Ihrem T6 als Kleinbus und Kleintransporter haben angekündigt, dass erst 2025 elektrische Versionen des T6 kommt. Also muss ein markentreuer Handwerker noch knapp 10 Jahre warten.

Fahrprofil würden zum Elektroauto passen

Schade, denn einige Handwerker würden schon mit dem Elektroauto sparen. Also insbesondere Handwerker, die in Innenstädten aktiv sind und keine großen Reichweiten benötigt werden. Einen Handwerker lässt man keine 300 – 500 Kilometer fahren, um im eigenen Haus neue Fliesen verlegen zu lassen oder eine Lampe reparieren zu lassen. Somit sind Handwerker eher geeignet fürs Elektroauto als mittelständische Unternehmen, denn deren Servicetechniker können mit den gegenwärtig verfügbaren Reichweiten beim Elektroauto nicht leben können. Aber das Handwerk wird insbesondere durch die deutsche Automobilindustrie stiefmütterlich behandelt und kann wegen des fehlenden Angebots an elektrische Nutzfahrzeugen nicht mit der Einführung der Elektromobilität anfangen.

Elektroautos und Fahrschulen – eine frische Liebe

von Jürgen Vagt

ich blogge heute zum Thema : Elektroautos in Fahrschulen aus zwei Gründen. Erstens gibt es die ersten Fahrschulen, die Elektroautos einführen und zweitens weil ich meinen Onlinekurs über die Einführung von Elektroautos in den Fahrschuldienst nächste Woche veröffentlichen werde.
Tja, wie ist die Rolle der Fahrschulen in der Etablierung der Elektrifizierung des Autoverkehrs. Nun das Elektroauto kann die Fahrschulausbildung vereinfachen, denn wenn im ersten Teil der Fahrschulausbildung auf das Schalten mit dem Getriebe verzichtet wird, dann kann der Führerschein mit weniger Stunden erreicht werden. Diese Annahme ist sogar wissenschaftlich belegt, allerdings kann man in der Fahrschulausbildung nicht auf den Verbrenner verzichten, weil der Fahrschüler mit einem konventionellen Getriebe Erfahrungen sammeln muss, sonst gibt es nur den Automatikführerschein. http://emobilitaetblog.de/elektroautos-in-fahrschulen/

Von Fahrlehrer zum Mobilitätscoach

Das ist vielleicht eine etwas vollmundige Zwischenüberschrift, aber in der Tat bietet sich den Fahrlehrern auch die einmalige Chance ihre Dienstleistungen älteren Autofahrer anzubieten. Denn wenn Fahrlehrer unabhängig von Herstellerinteressen das elektrische Autofahren erklären, wird sich für diese Dienstleistung eine Zielgruppe finden. Aber es tut sich relativ viel in der Zukunftsmobilität, denn neben der Elektromobilität gibt es auch noch das Carsharing und diese Themen müssen den Fahrschülern erklärt werden. http://elektroautovergleich.org/elektroautos-und-carsharing/
Zudem kämpfen viele der 56000 Fahrschulen mit den dem Statusverlust des Autos bei den jüngeren Generationen. Mit den entsprechenden Statistiken kann man auch bestätigen, dass die jüngeren später oder keinen Führerschein machen. Mit einem schicken Elektroauto macht man als Fahrlehrer seine Fahrschule wieder attraktiv und insbesondere im grün-alternativen Milieu sammelt man damit Pluspunkte. Aus meiner Sicht ist das Fahrschulgewerbe auch sehr rege, denn es hat schon lange Pilotprojekte bei Fahrschulen gegeben. Denn insbesondere die junge Zielgruppe von Fahrschulen hat keine Bedenken gegen das elektrifizierte Auto und auch keinen Ballast an Erfahrungen mit den konventionellen Verbrenner. Zudem sind die Jüngeren auch umweltbewusster als Ältere und damit gibt es einen weiteren Grund für Elektroautos in Fahrschulen.

Ladestationen für Elektroautos – wie sollten Sie installiert werden?

von Jürgen Vagt

langsam aber sicher wird der Aufbau einer Ladestation ein Thema und ein Verbandsvertreter hat Laut gegeben. https://ecomento.tv/2017/04/19/private-elektroauto-ladestation-warum-ein-fachmann-installieren-sollte/
Laut des Vertreters des Elektrohandwerks sollte eine Ladestation nur vom Fachmann installiert werden, denn wenn man das Elektroauto mit einem normalen Hausanschluss lädt, dann dauert der Ladevorgang mehrere Stunden und es könnte zu einer Überhitzung des Hausanschlusses kommen. So jedenfalls Thomas Bürkle der Chef des Elektrohandwerks in Baden-Württemberg. Ich habe in meiner gesamten Bloggerzeit noch nie gehört, dass es tatsächlich zu Überhitzungen bei Ladevorgängen gekommen ist, wenn Sie andere Erfahrungen haben, können sich gerne in den Kommentaren melden.

Elektrohandwerk stellt sich tot

Mich hat diese Pressemitteilung geärgert, denn es ist in Ordnung, dass ein Vertreter des Elektrohandwerks Aufträge für seine Zunft sammeln will, aber anderseits passiert im Elektrohandwerk wenig in Sachen Elektromobilität. Der Automobilvertrieb und die KFZ- Reparatur sind deutlich aktiver, was das Thema Elektroautos angeht. Auch bei Fahrschulen passiert Einiges, nur das Elektrohandwerk stellt sich tot. Ich höre viele Klagen von Elektroautobesitzern, dass sich kein qualifizierter Elektrohandwerker für die Installation von Ladestationen findet lässt. Auch gibt es vergleichsweise wenige Elektrohandwerker, die sich weiterbilden und da machen andere beteiligten Elektrohandwerker wenig. Und wenn es um die Verbände des Elektrohandwerkes geht, dann habe ich bislang nur Forderungen gegenüber der Politik gehört. Also die Politik soll verlässliche Rahmenbedingungen und so weiter, aber das Elektrohandwerk kommt nicht in die Hufe.

Keine Lust auf einen Milliardenmarkt

Die meisten Elektrohandwerker, die ich kenne sind Familienbetriebe in der 3 – 4 Generationen, und da wird man ein bisschen träge. Und mit der Elektromobilität wartet auf das Elektrohandwerk einen Milliardenmarkt, denn es müssen Millionen Ladestationen verbaut werden und das entspricht der Kernkompetenz des Elektrohandwerks. Im Gegensatz zu anderen Dienstleister um das Auto, müssen sich das Elektrohandwerk nicht mal besonders weiter qualifizieren. Und trotzdem gehen Elektrohandwerker das Thema Elektromobilität nicht wirklich an.

Elektrotransporter für einen Fischhändler – Streetscooter versorgt den Mittelstand

von Jürgen Vagt

eigentlich ist es nur eine kleine Nachricht aus dem deutschen Mittelstand, aber es ist eine richtungsweisende Nachricht, denn die deutsche See will 80 elektrische Transporter einführen. Also werden in Zukunft Fische elektrisch ausliefert: https://www.nwzonline.de/wirtschaft/weser-ems/fischhaendler-deutsche-see-will-80-elektrolieferwagen-der-post-kaufen_a_31,2,3888124343.html
Nun hat Streetscooter einen schönen Auftrag aus den Mittelstand der etablierten Konkurrenz abgenommen: http://elektroautovergleich.org/2017/04/574elektrische-liefertransporter-daimler-gewinnt-hermes-als-kunden/

DHL wird Autohersteller

Ich hatte neulich bei Autofachleuten ein Gespräch über die Zukunft von Streetscooter und kein Experte glaubt, dass Streetscooter langfristig Teil von DHL bleiben wird, denn es macht für ein Postunternehmen keinen Sinn ein Autosparte zu haben. Ich teile diese Prognose, aber ist auch unwichtig, denn Streetscooter wird immer wertvoller und kann zu einen gegebenen Zeitpunkt mit einem stattlichen Profit an den Kapitalmärkten verkauft werden. DHL hat zudem die Ressourcen, um so ein Projekt zu stemmen und für Streetscooter läuft es auch gut. Erst kürzlich wurde beschlossen, das Streetscooter eine neue Fabrik mit einer Fertigungskapazität von 20000 Elektrolieferwagen erhalten soll.

Elektrische Transporter – Eine traurige Geschichte

Der Sprecher vom Käufer der 80 elektrischen Transporter, also der deutschen See, ist ziemlich verschnupft, denn der Volkswagen der bisherige Lieferant der Lieferfahrzeuge will erst in 10 Jahren elektrische Transporter anbieten. Und das ist leider richtig, denn Volkswagen will seine Bus – und Transporter reihe erst 2025 elektrisch anbieten. http://elektroautovergleich.org/volkswagen-will-2019-ein-elektroauto-fuer-die-breiten-massen-auf-den-markt-bringen/
Und solange will der deutsche Mittelstand nicht warten, und gerade beim Fahrprofil in der Lebensmittelauslieferung würde man als Unternehmen sparen. Wenn man elektrische Transporter kaufen könnte, nun ich habe in meinen Kursen sowohl auf das elektrische Angebot als auch auf die Anforderungen der Unternehmen Rücksicht genommen: http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/
Ich habe diesen Aspekt auch schon mehrfach auf diesem Blog geschrieben, aber gerade in der Innenstadtlogistik und im Auslieferungsverkehr ist der Einsatz von elektrischen Fahrzeugen sinnvoll, denn es werden keine großen Tagesfahrleistungen absolviert und trotzdem kommt man auf hohe Jahresfahrleistungen. Mit so einem Profil rechnet sich der Umstieg aufs elektrische Fahrzeug, man muss eben nur elektrische Transporter kaufen können.

Elektroauto von Volvo – Aus China kommt der erste elektrische Volvo

von Jürgen Vagt

China wird zur Herzkammer der Elektromobilität und zum zweiten Mal beleben chinesischen Investoren eine etablierte Marke, denn nach Saab http://elektroautovergleich.org/saab-150000-elektroautos-fuer-china/ soll nun unter der ehemals schwedischen Marke Volvo ein elektrisches Auto auf den Markt gebracht werden.
Der Vorstandsvorsitzende der Marke Volvo hat angekündigt, dass der Nachfolger der V-40 Klasse mit einen elektrischen Antrieb auf den Markt kommen wird. V-40 ist bei Volvo ein Kompakter und mit diesem Modell will Volvo mit den aktuellen Modellen von Opel http://elektroautovergleich.org/opel-kommt-mit-einem-elektrischen-kompakten-2017/
und Tesla konkurrieren. Neben dem Investitionskapital kommt auch ein technologischer Beitrag, denn der neue elektrische Volvo wird auf einer Plattform eines chinesischen Herstellers Lynx + co gabaut. Mit dieser Plattform erfüllt Volvo auch das Qualitätskriterium eines modernen Elektroautos, denn auch der neue Opel Ampera und der Tesla 3 sind von Grund auf für die Erfordernisse des elektrischen Antriebes gebaut worden. Wohingegen Volkswagen nur seine bestehenden Verbrenner zum Elektroautos umbaut und so eine schlechte Performance erzielt. http://elektroautovergleich.org/2017/02/elektroauto-golf-von-volkswagen-ein-verriss/

China – Investor und Markt

Volvo zielt natürlich wie andere Hersteller auch auf den chinesischen Markt, einfach aufgrund der Größe des Marktes, aber in China ist gegenwärtig im Jahr 2017 schon eine größere Akzeptanz gegenüber den elektrischen Antrieben vorhanden. Wir in Europa bekommen den neuen elektrischen Volvo und für die Elektromobilität ist es eigentlich schade, dass Volvo hat bislang nur ein Hybrid in der oberen Mittelklasse angeboten. Denn Volvo hat eine sehr umweltbewusste Käuferschaft, also Autos für Erdkundelehrer. Volvo baut auch sehr langlebige Fahrzeuge und die Werte sind tief in der Markendna verankert. Umweltschutz muss neben den elektrischen Antrieben auch bald das gesamte Auto langlebiger werden, das bedeutet es müssen auch andere Materialien ins Auto gebracht werden. Es gibt auch bei verschiedenen Herstellern verschiedene Ansätze, also bei Honda gibt es Fußmatten aus Recyclingkunststoffen. Ein nachhaltiges Ziel muss sein, dass Auto wieder länger funktionieren.

Elektroautos von Audi – erst ab 2019

von Jürgen Vagt

ich musste mal einen Artikel über das Angebot von deutschen Herstellern schreiben und heute widme ich mich mal Audi. Die zweitgrößte Marke des Volkswagenkonzerns und irgendwo ein Nachzügler in Sachen Elektroauto, ich finde das Angebot von Volkswagen nicht doll. http://elektroautovergleich.org/2017/02/elektroauto-golf-von-volkswagen-ein-verriss/
Aber bei Audi hat man auch bereits zugeben, dass das Angebot an teil – oder voll elektrischen Fahrzeugen ausbaufähig ist: http://elektroautovergleich.org/audi-und-das-elektroauto-ingolstaedter-erkennen-nachholbedarf/
Aber nun holt Audi auch nach, denn die Fließhecklimousine von Audi soll ab 2019 in einer elektrischen Version auf den Markt kommen. Audi hat dafür einen Anglizismus gefunden und das Modell Sportback genannt, aber bleibe bei dem schönen deutschen Begriff Fließhecklimousine. https://www.heise.de/newsticker/meldung/Elektroautos-Audi-will-e-tron-Sportback-2019-auf-den-Markt-bringen-3688166.html

Die Vertretermarke wird elektrisch

Laut Presseveröffentlichung des Hauses Audi wird, aber erst eine bedeutende Nachfrage nach dem Jahre 2023 erwartet. Auch wenn ich die Produktpolitik des Hauses Volkswagen mau finde, dann muss ich sagen, dass ich diese Prognose teile. Es könnte in anderen Regionen auch schneller gehen, wenn ich an andere und kleinere europäische Nationen denke und an China. Nur man muss auch das Markenprofil von Audi denken, denn egal wie stark das Allrad- – Image bemüht wird, Audi ist und bleibt eine Vetretermarke. Also werden überwiegend Fahrzeuge und Autos für lange Autobahnfahrten gemacht und das geht nun mal nicht elektrisch. Bei Kleinwagen war Audi nie erfolgreich und momentan konzentriert sich das Angebot der elektrischen Autos auf das Kleinstwagen und Kleinwagensegment und weil Audi keine Kunden in dieser Markt hat, ist das Angebot seitens Audi schlecht. http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/

Das Image beim Kunden wird heute gemacht

Auch wenn der Absatz erst im nächsten Jahrzehnt nennenswert steigen wird, kann die zögerliche Strategie von Audi scheitern. Denn die Autokäufer bilden sich heute eine Meinung über das Angebot von Elektroautos und nicht erst wenn Sie im nächsten Jahrzehnt kaufen. Und es kann sich für den Volkswagenkonzern und speziell für Audi bitter rächen, so zögerlich Elektroautos einzuführen.

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