Audi und das Elektroauto – Ingolstädter erkennen Nachholbedarf!

Von Jürgen Vagt

Ich denke mir, dass es auch langsam Zeit wird, denn gegenwärtig hat Audi noch nicht einmal ein voll elektrisches Auto auf den Markt, aber es gibt schon vereinzelt einige Hybride in der Angebotspalette. Aber Volkswagen hat ja nun nach dem Dieselskandal einen Strategieschwenk verkündet und darüber habe ich ausführlich hier auf dieser Plattform berichtet: http://elektroautovergleich.org/elektroautos-von-volkswagen-die-zukunftshoffnung-in-wolfsburg/ .
Im Zuge dieses Strategieschwenks muss auch die Tochtermarke von Volkswagen Audi anfangen, massiv die Produktion des Elektroautos auszubauen.
Wie gesagt gibt es in der Gegenwart kein Elektroauto, aber bis zum Jahr 2025 sollen 700000 voll elektrische Autos durch Audi abgesetzt werden. Aber nun ist der Volkswagen der Diesel auf die Füße gefallen und jetzt kann es gar nicht schnell genug gehen. http://elektroautovergleich.org/elektroautos-als-reaktion-von-volkwagen-auf-den-dieselskandal/ .

Voll elektrischer SUV von Audi

Audi plant den Q6 als voll elektrischen SUV mit gut 500 Km Reichweite auf den Markt zu bringen und ähnliche Pläne haben auch Mercedes-Benz und BMW. Diese Ansätze sehen verdächtig nach einer Kopie des Tesla Modell X aus. Eigentlich merkwürdig, denn der voll elektrische Tesla Modell X ist nicht erfolgreich, es wurden weltweit nur 1000 Stück verkauft. Allerdings handelt es sich um eine Studie, und ob der elektrische Q 6 das erste voll elektrische Auto von Audi sein wird, bleibt unklar. Aber das Manager Magazin will erfahren haben, dass ab 2018 der erste voll elektrische Audi von Band laufen sollte.
Der Audi Chef will sparen, damit genügend finanzielle Kraft für die Entwicklung der alternativen Antriebe vorhanden ist.
So etwas habe ich schon vermutet, da Volkswagen nicht sehr aktiv in die Elelktromobilität investiert hat und nun muss der Entwicklungsrückstand zu anderen Herstellern aufgeholt werden. http://www.motor-talk.de/news/700-000-elektro-audi-bis-2025-t5734563.html

Audi A 3 e-tron

Das sind ja alles schöne Zukunftsversionen, aber die Gegenwart ist ziemlich düster. Ich habe mich ja schon in meinen Kindles darüber ausgelassen. Die gegenwärtige Hybridversion des A 3 ist keine Kaufempfehlung und so wie beim Mutterhaus Volkswagen sind die Hybridversionen der Volkswagenmodelle in der Anschaffung so teuer, dass auch die niedrigen laufenden Kosten das Auto nicht rentabel machen.

Elektroautos in die Firmenflotte – Eine zarte Pflanze!

Von Jürgen Vagt

81 % der Flottenbetreiber wollen trotz der Kaufprämie keine elektrischen Fahrzeuge kaufen, diese bedauerliche Zahl ist letzte Woche durch Dataforce veröffentlicht worden. Gerade mal 5 % der befragten Flottenbetreiber wollen mit der Kaufprämie ein Elektroauto anschaffen. Woran mag diese Ablehnung liegen? Die Einführung der Elektroautos könnte immens von einer Akzeptanz bei den Fuhrparkverantwortlichen profitieren, denn es werden 1,3 Millionen Fahrzeuge von Unternehmen betrieben und als Dienstwagen sind 4,3 Millionen Fahrzeuge registriert
Aber im Sommer 2016 wollen gerade mal 7 % der Fuhrparkverantwortlichen im Sommer 2016 ein elektrisches Auto für Ihre Flotte anschaffen.
Nun einerseits können die klassischen Vertreterfahrzeuge wie der Volkswagen Passat, der E-Klasse von Mercedes Benz oder den 5 er BMW in der Gegenwart auch nicht durch elektrische Fahrzeuge ersetzt können werden.
Denn eine Tagesfahrleistung von 1000 Kilometer ist nicht mit den gegenwärtig verfügbaren Elektroautos darstellbar ist, aber warum werden keine Hybride beschafft, denn bei diesen Fahrzeugen ist die Reichweite genauso groß wie bei konventionellen Verbrennern. http://www.automobil-produktion.de/maerkte/studie-fuhrparkmanager-haben-kaum-interesse-an-e-autos-119.html

Desto größer der Fuhrpark, desto eher ein Elektroauto

Bei Fuhrparks über 50 Fahrzeuge ist ein Elektroauto wahrscheinlicher, als bei kleineren Fuhrpark, das ist auch nicht verwunderlich, denn am kann voll – bzw. batterie elektrische Autos einfacher bei größeren Flotten einführen. Denn in einem Pool aus voll elektrischen und konventionellen Verbrennern können die Reichweiteneinschränkungen eines voll elektrischen Autos kompensiert werden.
Ich beschäftige mich gerade intensiv mit der Einführung von Elektroautos in die Firmenflotte und dabei habe ich festgestellt, dass vielen Unternehmensgruppen noch gar nicht klar ist, ob Sie ein voll elektrischen Wagen einführen können. Wenn man sich die Paketzusteller anschaut, dann muss man feststellen, dass das voll elektrische Autos relativ einfach bei der Paketzustellung eingeführt werden kann. Darüber habe ich bereits berichtet: http://elektroautovergleich.org/deutsche-post-baut-elektro-lieferwagen/
Aber Speditionen können nicht umsteigen, weil es keine voll elektrische LKWs gibt und man auch Tagesreichweiten über 1000 km benötigt. Kurier – und Expressdienste befinden sich hinsichtlich der einfachen Einführung von Elektroautos zwischen diesen Extremen.

Induktives Laden beim Elektroautos von Mercedes

Von Jürgen Vagt

Mercedes verändert auch seine Strategie, denn in der Gegenwart des Jahres 2016 hat Mercedes Benz viele Hybride im Angebot, aber in den nächsten Jahren werden auch langstreckentaugliche elektrische Fahrzeuge von Mercedes angeboten. Aber nun will auch Mercedes sich dem Wettbewerb mit Tesla stellen: http://elektroautovergleich.org/neues-elektroauto-von-tesla-das-model-3/ .
Um das Jahr 2020 soll es auch einen voll elektrischen Mercedes mit einer Reichweite von über 300 Kilometer geben. Zudem will Mercedes wieder frischen Wind in das Thema des induktiven Ladens bringen. Die Frage, ob ein Elektroauto durch eine elektromagnetisches Feld aufgeladen werden kann, begleitet den Aufschwung des modernen Elektroautos in den 2010 er Jahren. In diesem Thema ist aber auch ohne das Elektroauto eine große Dynamik entstanden, denn die Nobelaustattungslinie von Ikea und das modernste Smartphone von Samsung lässt sich bereits durch ein elektromagnetisches Feld aufladen. Mercedes will ein induktives Verfahren für die Garage und den heimischen Carport entwickeln. In den Fahrzeugboden der Mercedes – Modelle wird eine Spule eingebaut und in den Boden des Carports oder der Garage wird die andere Spule eingesetzt, um das automatische Beladen der Batterie vorzunehmen. In dem Konzept von Mercedes wird mit beschaulichen 3,6 KW aufgeladen, also dauert die Beladung deutlich länger als mit bekannten Steckerlösungen. http://ecomento.tv/2016/06/17/daimler-will-im-naechsten-jahr-induktives-laden-fuer-elektroautos-einfuehren/

Elektroautos von Volkswagen – DIE Zukunftshoffnung in Wolfsburg


Von Jürgen Vagt

Aus Krisen lernt man. Dieses Mantra wird gerade in Wolfsburg beherzigt, denn man möchte wohl nicht mehr als begossener Pudel in Pressekonferenzen über den Dieselabgasskandal sitzen. Nun wird der Konzernumbau bei Volkswagen konkreter und insbesondere soll die Angebotspalette der Automodelle ausgedünnt werden, man will sich auf die ertragsstarken Modelle konzentrieren. Das Ziel der umsatzstärksten Autohersteller wird in Wolfsburg aufgegeben und die Träume Toyota als umsatzstärksten Autohersteller abzulösen werden begraben. Ich hatte ja gehofft, als ich dieses Blogprojekt gestartet habe, das ich hier über elektrische Antriebe berichte, aber anstelle dessen habe ich hier den Grabgesang auf den Dieselantrieb angestimmt. Der Abgasskandal von Volkswagen nimmt hier einen großen Raum ein: http://elektroautovergleich.org/volkswagen-in-einer-existentielle-krise-ganz-deutschland-bangt-ganz-deutschland-nein-die-elektromobilitaetsszene-nicht/
Aber an einer existenzbedrohenden Krise beim größten deutschen Autohersteller und das Ende des Diesels vorbei, denn durch diesen Skandal wurde klar, dass nur mit elektrifizierten Antrieben die strenger werdenden Umweltauflagen erfüllt werden können.

Elektroautos und autonome Autos

Martin Müller der neue Chef von Volkswagen spricht von einem epochalen Wandel und das traditionelle Geschäft als Autohersteller soll nur noch das zweite Standbein des Konzerns werden. Die Zukunft sieht Martin Müller in Elektroautos und dem autonomen Auto und weniger in der Produktion von Verbrennerautos. In der näheren Zukunft sollen es insbesondere automatisierte Lkws von Volkswagen geben und im Jahr 2025 sollen 25 % des Konzernabsatzes durch elektrische Fahrzeuge kommen. Zudem will Volkswagen wie auch andere Autohersteller den Bereich der Mobilitätsdienstleistungen ausbauen. In diesem Zusammenhang ist Volkswagen in die Taxi – App Gett eingestiegen und wie die gesamte Autoindustrie muss sich Volkswagen der Konkurrenz der Softwaregiganten stellen. Denn mit dem automatisierten Auto wollen sich die Softwarekonzerne wie Apple und Google sich in der Autoindustrie breit machen und die klassischen Autohersteller attackieren.
Aber hat Volkswagen noch genug Geld um diese Zukunftsinvestitionen zu tätigen oder saugt der Dieselskandal die ganz finanzielle Kraft aus des Volkswagenkonzerns. http://www.nachrichten.at/nachrichten/wirtschaft/Richtungswechsel-bei-VW-Prioritaet-fuer-E-Mobilitaet-und-autonomes-Fahren;art15,2263387

Kaufprämie für Elektroautos – Was machen die Kommunen?

Von Jürgen Vagt

Seit Mai ist ja nun nach endloser Debatte die deutsche Förderprämie beschlossen worden: http://elektroautovergleich.org/staatliche-praemie-fuer-den-elektroautokauf-nun-also-doch/
Ich habe ja über diese politische Debatte sehr intensiv über das Thema berichtet und seit Mai gibt ja nun 4000 € für einen voll elektrischen Wagen und 3000 € für einen teil elektrifizierten Wagen. http://elektroautovergleich.org/elektroautos-mit-kaufpraemie-mit-5000-e-staatskohle-zum-sechszylinder/
Damit hat Deutschland ähnlich wie andere europäische Nationen eine Förderprämie, aber es stellte sich die Frage wie die Kommunen die Richtlinien des Bundes zur Förderung von Elektroautos umsetzen.
Denn der bayerische Rundfunk hat eine Umfrage unter großen deutschen Kommunen durchgeführt und nur Dortmund hat bislang die Vorgaben des Bundes umgesetzt. Und Dortmund hat die Busspuren zur Benutzung durch Elektroautos freigegeben und diese Maßnahme zur Förderung der Elektromobilität ist durch den Bundesgesetzgeber eröffnet worden.
Diese Maßnahme soll Elektroautos für den innerstädtischen Verkehr attraktiver machen und zudem dürfen bzw. sollen die Kommunen die Parkgebühren für Elektroautos abschaffen. Den Erlass der Parkgebühren hat aber nur die Hansestadt Hamburg beschlossen.

Der Städtetag mauert gegen die Elektromobilitätsförderung

Der Sprecher des deutschen Städtetages mauert gegen diese Fördermaßnahmen, denn die Städte müssen auch den Öpnv ausweiten und daher soll es keinen Sinn ergeben, die Busspuren für Elektroautos zu öffnen. Denn müsste sich der Öpnv einschränken. Ich halte dieses Argument für Unsinn, denn man kann natürlich dem Busverkehr einen Vorrang einräumen.

Mercedes und das Elektroauto

Von Jürgen Vagt

Was tut sich beim Stern des deutschen Automobilbaus in Sachen Elektroautos, nun im Herbst soll ein langstreckenfähiges Elektroauto und damit ein ordentlicher Teslakonkurrent vorgestellt werden. Das hört sich ja schon zuversichtlicher an, denn letztes Jahr um diese Zeit hat Daimler die Batterieproduktion in Deutschland eingestellt. http://elektroautovergleich.org/elektroautos-und-hybride-von-mercedes/
Im Oktober soll ein Design Studie mit einer Reichweite von 500 Kilometer kommen und diese Design Studie soll sich an den bestehenden SUVs der Flotte orientieren.
Momentan ist die Angebotspalette bei Daimler schon stark hybridisiert und in fast jeder Fahrzeugklasse gibt es einen Hybrid, aber bei den voll elektrischen Fahrzeugen ist es gegenwärtig ein bisschen mau. Denn es gibt nur die voll elektrische B-Klasse und den Kleinstwagen Smart Fortwo.
Abgesehen von der voll elektrischen Designstudie soll bis 2020 ein langstrecken taugliches voll elektrisches Elektroauto auf den Markt kommen. http://ecomento.tv/2016/06/13/mercedes-erstes-langstrecken-elektroauto-wird-im-herbst-vorgestellt/
Damit kommt aus Stuttgart ein ehrlicher Teslakonkurrent, der auch 400 bis 500 Kilometer Reichweite mit einer Batterieladung schaffen kann. Denn wenn es einen SUV mit 500 Kilometer Reichweite mit einem voll elektrischen Antrieb sein soll, dann erinnert das an das Modell X von Tesla: http://elektroautovergleich.org/tesla-model-3-elektroauto-in-der-kompaktklasse/

CO2 Auflagen sorgen für Elektroautos

Für den Zeitraum ab 2020 haben aber auch andere Hersteller wie Audi, BMW und Opel langsstrecken taugliche, voll elektrische Autos angekündigt, denn ab 2020 sorgen strenger werdende CO2 Vorschriften für die Notwendigkeit von Elektroautos bei den Autoherstellern. Damit müssen Autohersteller eben auch voll elektrische Fahrzeuge anbieten, damit die Auflagen der Europäischen Union eingehalten werden. Damit müssen markttaugliche Elektroautos insbesondere von deutschen Herstellern angeboten werden.

100000 Elektroautos von Daimler

Thomas Weber der gegenwärtige Entwicklungsvorstand hat gegenüber der Presse angegeben, dass nun eine positive Markteinschätzung im Mercedes-Konzern dominiert und die im Mai beschlossene Kaufprämie wird nun eine breite Marktakzeptanz an voll elektrischen Fahrzeugen schaffen. Der Absatz soll auf 100000 teil – und voll elektrifizierte Fahrzeuge bis zum Jahr 2020 steigen, allerdings dürfte der Absatz im Jahr 2016 nur um die 10000 Einheiten liegen. Wie es auch laufen wird, alle neue Modelle von Daimler kommen in meinen Generator: http://elektroautovergleich.org/empfehlungsgenerator-fuer-elektroautos/

Die Polizei fährt Elektroautos – Sachsen führt die elektrische B-Klasse ein

Polizei_Fiat500_02 mit namen

Von Jürgen Vagt

Nun wird es nach der Einführung der Kaufprämie ernst mit den Elektroautos, denn die Polizei in Sachsen hat jetzt 20 elektrischen B-Klassen eingeführt. Damit werden jetzt erstmals voll elektrische Fahrzeuge als Sonderfahrzeuge eingesetzt. Neben den 20 elektrischen B-Klassen von Mercedes werden auch 20 voll elektrische Fahrzeuge von Renault beschafft, beide Fahrzeuge werden im Rahmen der Schaufensterregionen beschafft und sollen die Elektromobilität für den Bürger greifbar machen. Mit der Anschaffung der Elektroautos ist die Polizei in internationaler guter Gesellschaft: http://elektroautovergleich.org/elektroautos-im-staatsdienst-die-polizei-von-l-jagt-verbrecher-elektrisch/
Ich habe es ja immer gefordert, dass die Elektromobilität in der Praxis durch staatliche Akteure präsentiert werden. Wenn man sich gegenwärtig die Flottenbetreiber anschaut, dann können bei dem gegenwärtigen Fahrzeugangebot vor allem die Cilylogistiker wie ambulante Pflegedienste, Kurierdienste und Taxiunternehmen zu einem voll elektrischen Fahrzeugen wechseln. Fuhrparkbetreiber wie die Bauindustrie und die Landwirtschaft können nicht umsteigen, denn diese Fuhrparkbetreiber benötigen sehr viel Drehmoment und das können die elektrischen Nutzfahrzeuge in der Gegenwart nicht darstellen.

Wie bindet die Polizei Elektroautos ein

Auch die Polizei muss klären, wie man mit der Ladezeit und den Einschränkungen der Reichweite leben kann. Und wie sich die voll elektrischen Fahrzeuge sich im Arbeitsalltag schlagen. Es ist auffällig, das Mercedes diesen Deal klar macht und elektrische Fahrzeuge als Sonderfahrzeuge an die staatlichen Abnehmer verkauft. Denn Daimler und BMW haben schon im Vergleich mit Volkswagen ein stattliches Angebot und verfügt auch zu etablierten Kundenbeziehungen zu der Polizei und die elektrische B-Klasse wäre auch ein gutes Angebot für Taxiunternehmen. Denn Taxiunternehmen sind traditionelle Kunden des schwäbischen Autoherstellers und daher stellt sich eben auch die Frage, warum Taxis nicht die elektrische B-Klasse einführen. Wenn hauptsächlich innerhalb der Stadt gefahren wird ist die Reichweite der elektrischen B-Klasse voll ausreichend. Aber diese gesellschaftliche Wirkung soll ja durch den Einsatz der elektrischen Fahrzeuge im Polizeidienst erzeugt werden. Die Menschen vertrauen ja der Polizei und daher haben elektrische Autos im Polizeidienst einen positiven Einfluss auf die Etablierung der Elektromobilität. http://blog.mercedes-benz-passion.com/2016/06/elektromobilitaet-polizei-sachsen-faehrt-b-klasse-mit-elektroantrieb/

Ab 2025 werden Elektroautos in Norwegen verpflichtend

Von Jürgen Vagt

Beide Schlagzeilen hat es in dieser Woche gegeben und Sie zeigen die unterschiedlichen Geschwindigkeiten bei der Etablierung der Elektromobilität. Ich hatte ja schon über dir politische Diskussion in Norwegen berichtet : http://elektroautovergleich.org/keine-verbrenner-mehr-ab-2025-in-norwegen/ .
Aber nun ist das Verbot von konventionelle Verbrenner beschlossen worden: http://www.emobilitaetonline.de/news/politik/2470-verbrenner-verbot-beschlossen-norwegen-wird-zum-elektroauto-land .
Ob diese Regelung sich wirklich durchsetzen wird ist zwar fraglich, aber die vier großen Parteien diskutieren ernsthaft über diese Regelung und auch in Indien, Niederlanden und Österreich gibt es diese Pläne. Man muss sich die Frage auch ein mal durchdenken.
Man muss wissen, dass ein Auto durchschnittlich 17 Jahre genutzt wird und wenn das Verbot des Elektroautos im Jahr 2025 käme, dann würden ab dem Jahr 2040 in Norwegen nur elektrische Fahrzeuge fahren.
Die politische Idee das Elektroauto verpflichtend zu machen wird Norwegen von den gesamten politischen Spektrum getragen, also von links bis rechts.
Einen Aspekt zu diesem Thema will ich erwähnen, denn Norwegen ist ein großes Flächenland und die gegenwärtigen Reichweiteneinschränkungen der rein elektrischen Fahrens sind relevant.
Man hätte eher denken können, dass Nationen wie Israel ein Vorreiter bei der Einführung der Elektromobilität hätte sein müssen.

Noch eine Ideenkonferenz zum Thema Elektroautos

Als Experte für Elektromobilität kann man eigentlich jede Woche zu einer Konferenz fahren und nun gibt es wieder eine hochkarätige Konferenz in Berlin. Aber was soll das bringen?
Nun noch mehr Ideen, um die Marktetablierung zu forcieren.
Es klemmt eher am Angebot, denn der deutsche Autokäufer will eigentlich deutsche Autos kaufen. Ca. 70 % der Neuwagen auf dem deutschen Markt sind Autos der deutschen Hersteller.
Und durch die Elektrifizierung des Autos wird sich die Präferenz für deutsche Autohersteller nicht ändern. Im Klartext muss Volkswagen mehr und bessere Elektroautos auf den Markt bringen, damit die breite Masse der deutsche Autokäufer anfängt Elektroautos zu kaufen. Die Idee den Kauf von Elektroautos verpflichtend zu machen wird in Deutschland sich kaum durchsetzen lassen, denn für so eine brachiale Lösung haben wir deutsche einen zu emotionalen Zugang zum Auto.

Elektroautos von Volkswagen – eine Batteriefabrik in Deutschland

E Käfer

Von Jürgen Vagt

Der Ausbau der Elektromobilität nimmt bei Volkswagen Fahrt auf, einerseits ist das eine Wirkung des Dieselskandals und über Den hatte ich ja schon ausführlich berichtet. http://elektroautovergleich.org/elektroautos-als-reaktion-von-volkwagen-auf-den-dieselskandal/ .
Und anderseits sind die Planungen einer Batteriefabrik durch Volkswagen auch nicht neu: http://elektroautovergleich.org/volkswagen-china-und-zellfertigung-deutschland/ .
Aber die Spekulationen um den Bau einer Batteriefabrik verstärken sich immer mehr und auch das Handelsblatt berichtet über den geplanten Bau.
Eine große Batteriefabrik in Deutschland geistert schon lange durch die Debatte in Deutschland, denn Deutschland hat wie bei vielen naturwissenschaftlichen Forschungen eine gute Position in der Batterieforschung erreicht, aber seit den frühen 1990 er Jahren gibt es keine Batteriefertigung mehr in Deutschland. Daher werden auch die Batterien der modernen Elektroautos in Südostasien gebaut und eben nicht in Deutschland.
Nun will Volkswagen dieses Thema vermutlich angehen, obwohl Daimler seinen Versuch erst im letzten Jahr also 2015 begraben hat. Daimler hat festgestellt, das es in Deutschland keine profitable Batterieproduktion geben kann.
Das ist problematisch, denn die Batterieproduktion ist ein Engpass in der Elektroautoproduktion und bei der Batterie wird am Meisten verdient, nun ist die Frage wo die Produktion stattfinden wird. Deswegen will auch der Betriebsrat von Volkswagen die Batteriefertigung in Deutschland, damit die zukunftssicheren Arbeitsplätze in Deutschland bleiben http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/vw-erwaegt-bau-gigantischer-batteriefabrik-fuer-elektroautos-a-1094407.html

Elektroautos und Ladeinfrastruktur – Was ändert sich mit der Kaufprämie

Von Jürgen Vagt

Im Zuge der verabschiedeten Kaufprämie sind auch 300 Millionen bewilligt worden, damit die Ladeinfrastruktur ausgebaut und weiter entwickelt werden kann. Das Problem ist leider nicht mal die reine Menge an Ladestationen, sondern die uneinheitlichen Standards was die Stromstecker und die Bezahlung angeht.
Denn in Großstädten gibt es eine passable bis gute Dichte von Ladesäulen, aber es gibt drei große Steckerarten, die bei Elektroautos verbreitet sind, und nicht immer passt der Stecker.
Das Problem ist auch, das die Bezahlungskarten nicht immer funktionieren, denn es gibt immer noch kein einheitliches Bezahlsystem.
Aber was gibt es für Möglichkeiten, nun eine zentrale Hilfe wäre eine bundesweite Karte mit den Ladestationen und mit der jeweiligen Verfügbarkeit der Ladesäule und diesen Service hat das Start up mit der App Plugsurfing etabliert.
Mit dieser App kann man klären, ob die jeweiligen Ladestationen für die Stecker des eigenen Elektroautos passen und man kann eine Strecke von 300 bis 400 Kilometer planen. Das kann man dann bequem per App planen und zudem nimmt die App auch den Bezahlungsvorgang ab.
Die Abrechnung erfolgt dann über die Telefonabrechnung.

Wie regeln die Bundesländer den Ausbau der Ladesäulen

In der föderalen Struktur Deutschland gibt es natürlich auch Initiativen einzelner Bundesländer, so dass Berlin ein eigenständiges Konzept vorgelegt. Im Berliner Modell ist festgelegt worden, dass ab 2015 die Ladesäulen in einem einheitlichen Design und mit Anschlüssen für alle verfügbaren Steckerarten.
Nun mit bundesstaatlichen Hilfen will Berlin 150 Ladesäulen mit normaler Ladegeschwindigkeit und 20 Schnellladestationen bis zum September 2016 aufzubauen.
Aber es bleibt zu hoffen, dass bundeseinheitlich die Ladestationen aufgebaut werden, denn wenn im gesamten Bundesgebiet sich ein einheitlicher Standort durchsetzen würde, könnte das voll elektrische Auto im Langsteckendbetrieb attraktiv werden.

Wo kommt der Strom fürs Elektroauto her

Das kann der Besitzer selbst entscheiden, denn die hier dargestellten Plattformen können von jedem Energieversorgungsunternehmen bedient werden. Und der Elektroautobesitzer bzw. kann somit entscheiden von wem er den Strom für sein Elektroauto beziehen möchte. http://www.inforadio.de/programm/schema/sendungen/wissenswerte/201605/25334.html

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