Die internationale Automobilausstellung stand wie jeder halbwegs geübte Zeitungsleser sich denken kann unter dem Schatten des Dieselskandals von Volkswagen. Natürlich hat der besagte Dieselskandal ein neues Licht auf Elektrofahrzeuge geworfen, denn die Automobilindustrie und deren Lobbyisten verkauften der Öffentlichkeit die Dieseltechnologie als Umwelttechnologie und als überlegen gegenüber den elektrischen Antrieben. Wie man jetzt lernen musste, basierten diese Aussagen auf frisierte Daten und jetzt ist der Jammer groß. Matthias Wissmann VDA Präsident tat den Dieselbetrug als bedauerlich ab, der aber nicht zu einer Abkehr von der etablierten Dieseltechnologie führten sollte. Natürlich nicht !, der zweitgrößte Automobilhersteller der Welt fingiert bei 11 Mio. Fahrzeuge die Abgaswerte und das hat Volkswagen nicht aus Bösartigkeit getan, sondern weil die Dieseltechnologie nicht mehr in der Lage ist aktuellen Abgasgrenzwerte einzuhalten. Nun und muss der Technologiewechsel zu den elektrischen Antrieben auch in Deutschland schneller kommen, die Japaner haben bei den Hybriden jetzt schon einen zeitlichen Vorteil. Die große Alternativoption der Wasserstoffantrieb wird stärker betrachtet und nun haben auch die letzten deutschen Autohersteller Audi und Porsche voll elektrische Fahrzeuge auf dem Markt. Die leidige Henne-Ei Problematik verlagert sich auf das Feld Werbung und Absatz, die vornehmlich deutschen Hersteller werben nicht ausreichend und haben daher keinen Absatz. Man muss aber auch feststellen, dass die Forschungsaktivität langsam aber sicher ausreichend ist.

http://www.tagesspiegel.de/mobil/iaa-2015/elektroautos-auf-der-iaa-das-unerwartete-comeback/12337948.html

Was gab es denn wirklich Neues Rein-Elektrische Antriebe und Hybride auf der IAA

Aber mal konkret zu den alternativen Antrieben und genug mit der Aufbereitung des Dieselbetruges, das Thema wird uns noch Jahre erhalten bleiben. Die Stimmung bezüglich der Elektroautos war verhalten gut, man kann die Lage als Wachstumsdelle verstehen, im Gegensatz zu den Automobilausstellungen in den Jahren 2011 und 2013 war weniger Euphorie festzustellen. Größere Raum hat der Eintritt großer IT-Konzerne wie Google eingenommen, insbesondere da sich die Zusammenarbeit mit Audi konkretisiert. Google plant schon einen Markteintritt 2019, obschon Entwicklungszyklen in der Automobilindustrie üblicherweise 6 -7 Jahre dauern.
http://www.focus.de/finanzen/news/wirtschaftsticker/iaa-wissmann-langfristig-fuehrt-kein-weg-an-elektroautos-vorbei_id_4923348.html

Aber für den automobilen Laien sind natürlich die unterschiedlichen Zeithorizonte eher verwirrend, obschon es für Fachkundige nachvollziehbar ist, dass unterschiedliche Hersteller andere Erwartungen haben. Deswegen möchte ich auf meinen Empfehlungsgenerator hinweisen, der Licht in dieses chaotische Informationslage bringt:

Eigener Link zum Empfehlungsgenerater http://elektroautovergleich.org/empfehlungsgenerator-fuer-elektroautos/

Volkwagenkrise ist eben nur ein Skandal der Automobilindustrie

http://www.topgear.com/car-news/insider/five-biggest-scandals-automotive-history#3 Das britische Automagazin Top Gear hat einmal infolge des Dieselskandals verschiedene Skandal aufgelistet und das ist eine schöne Möglichkeit, den Volkswagenskandal einzuordnen. Audi hat herbe Umsatzeinbußen in den 1980er Jahren hinnehmen müssen, da der Audi 100 eine unbeabsichtigte Beschleunigung … Weiterlesen

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