Volkwagenkrise ist eben nur ein Skandal der Automobilindustrie

http://www.topgear.com/car-news/insider/five-biggest-scandals-automotive-history#3

Das britische Automagazin Top Gear hat einmal infolge des Dieselskandals verschiedene Skandal aufgelistet und das ist eine schöne Möglichkeit, den Volkswagenskandal einzuordnen. Audi hat herbe Umsatzeinbußen in den 1980er Jahren hinnehmen müssen, da der Audi 100 eine unbeabsichtigte Beschleunigung erzeugte und Todesfälle sind so entstanden sind. Der Absatz hat sich auf 10 % reduziert und bei Ford bzw. General Motors USA kam jemanden auf die Idee den Tank außerhalb der Fahrgastzelle zu bauen, so dass Milliarden an Schadensersatz in USA fällig wurden. Da selbst kleine Auffahrunfälle zu Feuertoten führten.

Der Dieselskandal betrifft aber Absatz, Image, Schadensersatz und unternehmerische Substanz

Aber bei den Krisen waren bedeutend weniger Fahrzeuge betroffen und die Skandale betrafen nur bestimmte Modelle und die Volkswagenkrise trifft den gesamten Dieselabsatz. Zudem ist eine technische Änderung bei einer unbeabsichtige Beschleunigung leichter durchzuführen, als bei den Dieselaggregaten eine deutliche Verbrauchsminderung und eine Abgasreduktion zu erzeugen.

Jetzt muss sich das Potenzial der Volkswagen sich auf Elektromobilität fokussieren

Nun muss der deutliche Technologieschwenk zu alternativen Antrieben kommen, aber ob die finanzielle Substanz da ist, um alternative Antriebe zu forcieren, bleibt offen?

Veröffentlicht von Jürgen Vagt

Ich promoviere über die Etablierung von Elektroautos und mir ist die Debatte zu hektisch und oberflächlich, daher will ich hier mein Expertenwissen über Elektroautos und alternative Antriebe teilen.

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