Elektroautos als Reaktion von Volkwagen auf den Dieselskandal

http://www.elektroauto-zoe.de/dieselskandal/

Von Jürgen Vagt

Ich hatte es schon im September vermutet und nun kommt der Strategieschwenk zu voll elektrischen Fahrzeugen.http://elektroautovergleich.org/elektroautos-als-pr-massnahme-gegen-den-vw-skandal/ . Laut Pressemiteilungen soll ab dem nächsten Jahr voll elektrische Fahrzeuge in den Kernmarken des Volkswagenkonzerns: Volkswagen, Audi und Porsche auf den Markt gebracht werden.

Das wäre eine deutliche Ergänzung zu den bestehenden Hybridmodellen und die voll elektrischen Antriebe sollen auch in den Modelle wie dem Passt und dem Golf verfügbar sein. Neben dem Luxusflaggschiff Phaeton, dass mit einem voll elektrischen Antrieb auf den Markt kommt, sollen auch Massenautos wie Passat und Golf als voll elektrischen Autos gebaut werden. Im Zuge der Elektroautooffensive soll sogar mit der heimischen Konkurrenz also Mercedes und BMW kooperiert werden. Damit zeigt sich wieder mal, das Umweltskandale die Entwicklung von Umwelttechnologien vorantreiben: http://elektroautovergleich.org/umweltskandale-als-treiber-von-umwelttechnologien-auch-bei-elektroautos/ .

Gravierende Veränderung bei der Elektroautoproduktion bei Volkswagen

Ich hatte ja schon kritisiert, dass bei der Produktion vom Elektroautos der Baukasten des konventionellen Autos genommen wird. So dass, zu schwere Fahrzeuge mit geringe Reichweite auf den Markt gebracht werden. http://elektroautovergleich.org/elektroautos-und-hybride-von-mercedes/ .

Aber im Zuge dieser strategischen Anpassung will Volkswagen einen eigenen Baukasten für Elektroautos entwickeln, der dann im gesamten Konzern genutzt wird. Das wäre ein wichtiger Schritt zu kostengünstigen und leichten Elektroautos von deutschen Herstellern. Als Zielmarke ist eine Reichweite von 300 bis 500 Kilometer kommuniziert worden, die auch durch den elektrischen Golf erreicht werden soll. Bislang hat Volkswagen wie auch Mercedes den Bau von voll elektrischen Fahrzeugen vermieden, da der Bau von umsatzstarken Fahrzeugklassen wie dem Golf oder Passat mit voll elektrischen Antrieben ein zu großes Risiko darstellt. Das hat sich wohl nach dem Abgasskandal geändert.

Gretchenfrage: Batterien vom Markt oder aus dem Konzern

In Zukunft stellt sich die Frage, ob die Produktion von Batterien im Konzern stattfinden soll oder ob weiterhin die Batterien von Markt zugekauft werden sollen. Eine Batteriefertigung im Konzern würde Arbeitsplätze sichern und in ferneren Zukunft Wettbewerbsvorteile sichern, aber es würde immense Finanzmittel gebunden. Man wird sehen, wie die Entscheidung fällt.

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