Volkswagenskandal – Renault hat auch verdächtige Abgaswerte

Von Jürgen Vagt

Erst Volkswagen, dann Opel und nun vielleicht Renault. Die deutsche Umwelthilfe hat wieder auf einer Pressekonferenz einem Autohersteller Abweichungen von Abgaswerten vorgeworfen. Es geht um den Renault Espace, bei diesem Familienvan sollen 13 mal bis 25 mal höhere Werte als bei den Werksangaben ermittelt worden sein. Diese Tests der Umwelthilfe laufen anders als bei den Tests des KBAs ab. Es gibt so genannte Vorkonditionierungen, so dass ein bestimmter Zyklus dreimal hintereinander gefahren wird. Wenn dreimal hintereinander der gleiche Zyklus gefahren wird , kann das von einer potenziellen Software erkannt werden. Die Umwelthilfe misst eben ohne den dreimal wiederholten Zyklus und in diesen Tests werden diese erhöhten Abgaswerte festgestellt. Ich hatte ja schon vermutet, dass auch andere europäische Hersteller eine Motivation haben könnten, die Dieselangaben zu schönen: http://elektroautovergleich.org/elektroautos-als-pr-massnahme-gegen-den-vw-skandal/

Veröffentlicht von Jürgen Vagt

Ich promoviere über die Etablierung von Elektroautos und mir ist die Debatte zu hektisch und oberflächlich, daher will ich hier mein Expertenwissen über Elektroautos und alternative Antriebe teilen.

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