Elektroautos – Kaufprämie, mehr staatliche Förderung soll es richten


Von Jürgen Vagt

der Chef der deutschen Energieagentur hat wohl den Jahreswechsel genutzt, um sich einige Gedanken zu machen, wie man den Absatz von Elektroautos steigern kann und dem Elektroauto zum Durchbruch verhelfen kann. Ich werde mal zu seinen Argumenten Stellung nehmen und der originale Beitrag ist hier: http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/energiewende-und-verkehr-elektromobilitaet-braucht-anreize/12781610.html .
Der Chef der deutschen Energieagentur Andreas Kuhlmann sieht einen negativen Zusammenhang zwischen den gegenwärtig niedrigen Ölpreis und dem schleichenden Absatz der Elektroautos, wie ich bereits geschrieben habe http://elektroautovergleich.org/niedrige-treibstoffpreise-gefaehrden-das-elektroauto-nicht-wirklich/ .
, finde ich dieses Argument eher unsinnig, denn voll elektrische Fahrzeuge machen immer noch 0.5 % des Absatzes aus. Meiner Meinung nach liegt es immer noch am schlechten Angebot.
Seiner Forderung nach mehr Elektroautos in den kommunalen Flotten würde ich mich anschließen, denn es würde die Sichtbarkeit des Elektroautos in der breiten Fläche steigern.
Dann fordert er mehr Sonderabschreibungen, um den Absatz um Elektroautos insbesondere der Firmenflotten zu steigern. Das ist ein durchweg gute Idee.
Wie beim Ausbau der erneuerbaren Energien soll es 10000 Ladepunktegesetz geben. Das 100000 Dächergesetz von 1999 hat eben auch den Ausbau der erneuerbaren Energien voran gebracht.
Es hängt aber weniger an der reinen Menge der Ladepunkte, sondern die Art und Weise wo diese Ladepunkte aufgestellt werden. Denn es ist wichtig, dass diese Ladepunkte intelligent aufgestellt werden und insbesondere sollten die neuen Ladepunkte den elektromobilen Verkehr in Großstädten verbessern.

Nun soll es die Kaufprämie richten

Dann will er Erdgasmobilität fördern, das ist eher Unsinn, denn Erdgasmobilität verliert Marktakzeptanz und da muss der Staat nicht gegensteuern.
Jetzt geht es ans Eingemachte, der Chef der deutschen Energieagentur fordert eine Kaufprämie und diese Forderung wird auch von Bundesumweltministerin Henricks vertreten. Es soll schnell zu einer Entscheidung kommen, denn der Chef der Energieagentur meint, dass die gesellschaftliche Diskussion um die Förderprämie den Absatz behindert.
Schwieriges Thema, aber ich glaube es gibt bessere Möglichkeiten als eine Kaufprämie für Neuwagen, denn die Staatskohle würde nur vermögenden Neuwagenkunden zugute kommen. Außerdem sieht man am dänischen Vorbild, dass durch eine Kaufprämie nur kurzfristig der Markt auf gepumpt wird und kein nachhaltiger Effekt auftritt. Die Etablierung der Elektroautos beleibt ein Marathon.

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