Audi baut für den Volkswagenkonzern den Wasserstoffantrieb

Von Jürgen Vagt

Obschon sich praktisch schon ein Wettbewerb zwischen Volkswagen und Toyota über das Antriebskonzept der Zukunft abgezeichnet hat, will nun Volkswagen auch durch die Tochter Audi einen Wasserstoffantrieb entwickeln.
Denn einerseits hat der Technikvorstand von Toyota schon im Jahr 2014 die Brennstoffzellen als Antriebskonzept der Zukunft favorisiert und anderseits hat der Technikvorstand von Volkswagen große Durchbrüche bei der Batterietechnik prognostiziert. Nun kam aber die Nachricht, dass Audi den Wasserstoffantrieb für den gesamten Volkswagenkonzern mit seinen 11 Marken entwickeln soll. Die Aktivitäten sollen am Standort Neckarsulm gebündelt werden, hier ist die Quttrogmbh ansässig und die Sport – und Sondermodelle von Audi werden dort entwickelt. Damit tut es Volkswagen Toyota gleich und über die Wassertoffaktivitäten von Toyota habe ich ja bereits berichtet: http://elektroautovergleich.org/elektroauto-toyota-mirai-im-test-wasserstofftechnologie-vor-dem-durchbruch .
Der erste Wasserstoffwagen von Audi soll die Fließhecklimousine der Audi A7 werden, aber ob es ein ernsthafter Versuch ist den Wasserstoff-antrieb zu etablieren, ist momentan nicht klar. Auch der Toyota will nur ein paar Hundert Fahrzeuge auf dem europäischen Automarkt absetzen will. Ein paar hundert Fahrzeuge zu bauen ist für den größten Autohersteller mit einem Absatz von 8 Millionen keine ernsthafte Marktetablierung und das gilt auch für den zweitgrößten Autohersteller Volkswagen. Verräterisch ist auch, dass Audi an eine regenerativen Erzeugung forschen soll, denn momentan ist die Energiebilanz des Wasserstoffantriebes schlecht und das ist die größte Hürde für den Wasserstoffantrieb.

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