Elektroautos von Audi – erst ab 2019

von Jürgen Vagt

ich musste mal einen Artikel über das Angebot von deutschen Herstellern schreiben und heute widme ich mich mal Audi. Die zweitgrößte Marke des Volkswagenkonzerns und irgendwo ein Nachzügler in Sachen Elektroauto, ich finde das Angebot von Volkswagen nicht doll. http://elektroautovergleich.org/2017/02/elektroauto-golf-von-volkswagen-ein-verriss/
Aber bei Audi hat man auch bereits zugeben, dass das Angebot an teil – oder voll elektrischen Fahrzeugen ausbaufähig ist: http://elektroautovergleich.org/audi-und-das-elektroauto-ingolstaedter-erkennen-nachholbedarf/
Aber nun holt Audi auch nach, denn die Fließhecklimousine von Audi soll ab 2019 in einer elektrischen Version auf den Markt kommen. Audi hat dafür einen Anglizismus gefunden und das Modell Sportback genannt, aber bleibe bei dem schönen deutschen Begriff Fließhecklimousine. https://www.heise.de/newsticker/meldung/Elektroautos-Audi-will-e-tron-Sportback-2019-auf-den-Markt-bringen-3688166.html

Die Vertretermarke wird elektrisch

Laut Presseveröffentlichung des Hauses Audi wird, aber erst eine bedeutende Nachfrage nach dem Jahre 2023 erwartet. Auch wenn ich die Produktpolitik des Hauses Volkswagen mau finde, dann muss ich sagen, dass ich diese Prognose teile. Es könnte in anderen Regionen auch schneller gehen, wenn ich an andere und kleinere europäische Nationen denke und an China. Nur man muss auch das Markenprofil von Audi denken, denn egal wie stark das Allrad- – Image bemüht wird, Audi ist und bleibt eine Vetretermarke. Also werden überwiegend Fahrzeuge und Autos für lange Autobahnfahrten gemacht und das geht nun mal nicht elektrisch. Bei Kleinwagen war Audi nie erfolgreich und momentan konzentriert sich das Angebot der elektrischen Autos auf das Kleinstwagen und Kleinwagensegment und weil Audi keine Kunden in dieser Markt hat, ist das Angebot seitens Audi schlecht. http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/

Das Image beim Kunden wird heute gemacht

Auch wenn der Absatz erst im nächsten Jahrzehnt nennenswert steigen wird, kann die zögerliche Strategie von Audi scheitern. Denn die Autokäufer bilden sich heute eine Meinung über das Angebot von Elektroautos und nicht erst wenn Sie im nächsten Jahrzehnt kaufen. Und es kann sich für den Volkswagenkonzern und speziell für Audi bitter rächen, so zögerlich Elektroautos einzuführen.

3 Kommentare

  1. energierebell

    wir fahren seit 1978 ausschließlich VW und Audi und suchen seit einiger Zeit ein „vernünftiges“ E-Auto, der Tesla wäre der optimale Ersatz für unsere „Verbrenner, nur für die 15.000 Km/Jahr ist uns der Tesla noch zu teuer, das Model 3 haben wir bereits vorbestellt, ebenfalls können wir uns für einen Hyundai Ioniq sehr erwärmen, wie für einen BYD e6, von dem weltweit bereits über 100.000 Fahrzeuge 2016 verkauft wurden, der sicher eine für uns tolle Möglichkeit ist, und den Komfort eines Audi bietet. für uns ist es mehr als ärgerlich: während die einen seit über 10 Jahren E-Autos anbieten und verkaufen, gerade die „Hausmarke“ VW und Audi seit Jahren E-Mobilität vor gaukelt, bis heute nur weit überteuerte Bastlerlösungen anbietet, und eine Projektstudie nach der anderen vorführt. Bereits Anfang der 80-Jahre baute VW den City Stromer, hätte VW diese Entwicklung seit damals voran getrieben, wäre nicht Tesla, BYD oder Nissan Weltmarktführer bei der E-Mobilität. Es scheint weit mehr als eine Strategie hinter der Europäischen Automobilbranche zu stecken, trotz Dieselskandal, globalen Klimaabkommen und längst bekannter Ressourcen Verknappung werden hier weiter Verbrenner gebaut als gäbe es kein Morgen, unsere Konsequenz daraus ist, dass wir unseren letzten VW, Audi gekauft haben, unser nächstes Auto zu 100% Elektrisch betrieben und zu 100% keiner von VW und Audi ist, das steht mit Sicherheit fest.

  2. energierebell

    Die Vertretermarke befindet sich seit Jahren erfolgreich am Markt der Tesla Model S der bereits bei den Gesamtkosten von Anschaffung und Betrieb (von 8 Jahren) nicht höher liegt als ein Skoda Superb, so die Kalkulation einiger meiner Bekannten, welche den Tesla genau für diese Vertreter Aufgabe nutzen und in ganz Westeuropa ca. bis zu 3500 Km pro WOCHE zurück legen, wann und ob Audi das jemals schafft bleibt fraglich, wer den Tipping Point versäumt, hat bereits verloren, Nokia, Kodak, Olympia,.. konnten es sich auch nicht vorstellen, ihre Marktführerschaft so rasch zu verlieren, keiner hätte vor 10 Jahren noch gedacht, dass fast jeder anstatt eines Handys ein Smartphone benutzt, selbst die Digital Kamera Hersteller, welche diese am Markt brachten werden von den Smartphones verdrängt. da diese bereits bessere Bildqualitäten bringen, und sich keiner mehr eine extra Kamera antut, außer einige wenige Profis.

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