Elektroautos aus Aachen – neues von der RWTH Aachen

von Jürgen Vagt

und schon wieder kommt ein spannendes, elektromobiles Projekt aus Aachen, der elektrische Lieferwagen Streetscooter war schon ein Faustschlag für die deutsche und auch die internationale Autoindustrie, denn momentan sind kaum elektrische Transporter auf dem Markt. http://elektroautovergleich.org/2017/05/elektrotransporter-fuer-einen-fischhaendler-streetscooter-versorgt-den-mittelstand/
Das ist doppelt ärgerlich, denn bei einigen Fahrprofilen lohnt sich der voll elektrische Antrieb jetzt schon und man könnte mit einer voll elektrischen Flotte als Fuhrparkbetreiber jetzt im Jahr 2017 fleißig sparen. Also war die RWTH Aachen und deren Start ups schneller als die Automobilindustrie. http://www.manager-magazin.de/unternehmen/autoindustrie/streetscooter-erfinder-baut-in-aachen-kleines-stadt-elektroauto-a-1149423.html

Elektrischer Kleinwagen als zweiter Streich

Nun geht es sinnvollerweise an das Kleinwagensegment, mit einem elektrischen Kleinwagen, sinnvoll deswegen weil sich die Elektromobilität in den nächsten Jahren auf die städtischen Räume konzentrieren wird und Städten sind natürliche Lebensraum von Kleinwagen. Spannend ist der e.Go insbesondere durch den günstigen Preis von 20000 €, das ist in der Tat ein Kampfpreis. Mit 20000 € liegt de e.Go also bei der Hälfte des gegenwärtigen Preisniveaus von elektrischen Kleinwagen und es werden 10000 Einheiten angepeilt, wenn dieser geplanter Absatz erreicht wird, dann wird dieser elektrischen Kleinwagen erstmals die Gewinnzone erreicht. Interessant wird auch der Vergleich mit dem Renault Zoe, denn hier tritt ein deutsches Start up gegen die französische Großindustrie an. Ich freue mich auf den Vergleichstest, denn Sie dann bei meinen Ratgebern finden werden.
http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/

Veränderung der Automobilproduktion

Man kann den Streetscooter und den elektrischen Kleinwagen als zukunftsweisend für die Autoproduktion ansehen, denn man kauft einfach alle Teile von Zulieferer und Systemlieferanten und montiert die Teile zu einem neuen, elektrischen Fahrzeugen zusammen. Also liefert Bosch und Mahle einzelne Teile wie Scheibenbremsen und Scheinwerfer und man Ende wird so ein Fahrzeug zusammengepuzzelt. Und dieses Konzept könnte auch von anderen Akteuren übernommen werden, damit könnte die etablierte Autoindustrie von irgend jemanden Konkurrenz bekommen. Ja, das ist flapsig formuliert, aber die Hürde zu einer eigenen Autoproduktion sinkt rapid, dann bleiben nur die Marken als Schutz für die etablierten Player innerhalb der Autoindustrie.

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