Elektroautos in den Firmenfuhrpark – welche Hürden gibt es wirklich?

von Jürgen Vagt

ich werde immer wieder mit Artikeln konfrontiert, es geht hier um die optimale und erfolgswirksame Einführung von Elektroautos in der Gegenwart. http://www.wiwo.de/unternehmen/auto/dienstwagen/ratgeber/e-autos-als-dienstwagen-politik-schafft-hindernisse-fuer-den-e-fuhrpark/19922782-3.html
Zu diesem Themenfeld habe ich ja schon diverse Kurse veröffentlicht: http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/
Ich freue mich zwar, dass meine Themen nun auch langsam in der Wirtschaftspresse aufgenommen wird, aber ich finde den Tenor des Artikels schwierig und problematisch.
Denn man vergleicht zu schnell Äpfel mit Birnen, weil Firmen einfach sehr unterschiedliche Bedürfnisse haben. Beim jetzigen Angebot und den Prognosen über neue Elektroautos in den nächsten Jahren, können nur bestimmte Unternehmen wie ambulante Pflegedienste, Gebäudereinigungen oder Kurierdienste auf Elektroautos umsteigen. Wenn man sich allgemein mit den Fuhrparks von Unternehmen beschäftigt, dann stößt man auf viele Probleme bei der Umstellung. http://elektroautovergleich.org/2017/05/elektroautos-als-firmenwagen-beginnt-der-durchmarsch/
So ist es auch der Wirtschaftswoche ergangen. Jetzt im Jahr 2017 können nur Dienstleister, die umfeldnah agieren und geringe Ladevolumen und Lasten benötigen, elektrische Fahrzeuge in die Firmenflotte einzuführen.

Welcher Hersteller bieten sich an

Nun entweder man fragt eine bestimmte Fahrzeugklasse nach wie zum Beispiel ambulante Pflegedienste, die nur Kleinstwagen einsetzen. Dann kann man bei einem Hersteller bleiben und bei diesen Tagesfahrleistungen kann man auch den kompletten Fuhrpark auf elektrische Fahrzeuge umstellen. Allerdings wenn man sich einen durchschnittlichen Fuhrpark anschaut, mit verschiedenen Fahrzeugen für Kundentermine und Lieferfahrzeugen, kann man sich auf eine Marke festlegen. Das ist bedauerlich, aber 2017 hat keine Hersteller ein so umfassendes Angebot an verschiedenen Fahrzeugtypen und Fahrzeugmodellen, als dass man mit einem gesamten Firmenfuhrpark umsteigen könnte. Also man muss Fahrzeuge mit einem bestimmten Fahrprofil heraus filtern, also Fahrzeuge mit einer geringen Tagesfahrleistung und einer hohen Wiederholungrate der Touren. Dann rechnet sich das Elektroauto jetzt schon, sonst bleibt es ein ökologisches Mobil, dass einen schönen Imageeffekt erzeugt. Zudem ist die Fuhrparkgröße entscheidend, denn man hat bei einem größeren Fuhrpark eine Flexibilität, so dass man der eingeschränkten Reichweite der voll elektrischen Antriebs zu Recht kommt.

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