Elektroautos und Ihre Ökobilanz – wieder eine neue Studie

von Jürgen Vagt

Eigentlich ist das Thema uralt und es hat sich unter Fachleuten der Konsens ausgeprägt, dass der voll elektrische Antrieb die beste Zukunftsoption ist. Aber die Umweltdebatte wird auf allen Seiten des politischen Spektrums hysterisch geführt und das gilt auch bei der Umweltbilanz von Elektroautos.http://elektroautovergleich.org/umweltskandale-als-treiber-von-umwelttechnologien-auch-bei-elektroautos/
In diesem Blogpost will noch einmal Bezug nehmen auf das Upi Institut aus Heidelberg nehmen, kein renommiertes Institut und mit einer eher linken und ökologischen Ausrichtung http://www.chip.de/artikel/E-Mobilitaet-Oekobilanz-von-Elektroautos_115720044.html .
Hier werden eigentlich nur Standards erwähnt, denn in der Tat erzeugen Elektroautos in der Produktion Emissionen und es werden Ressourcen, die unter unsozialen Bedingungen in Entwicklungsländern abgebaut werden, genutzt. Es ist irgendwo ein Allgemeinplatz, das in der Produktion von Konsumgütern Schadstoffe entstehen und dieser Aspekt ist eigentlich nur interessant wenn es um Hybride geht, denn hier wird das Auto durch die zwei Motoren komplexer und damit wird die Produktion dieser Hybride eben auch schadstoffintensiver Viele Experten wie Elon Musk betrachten den Hybrid eben höchstens als Brückentechnologie.

So grün wie der Strom

Nun werden sogar die Emissionen in der Autoproduktion sogar in Betracht gezogen, vor ein paar Jahren war selbst die ökologische Linke noch glücklich darüber, dass die lokalen Emissionen durchs Elektroautos verschwinden. Nun wird auch gefordert, dass Autoproduktion sauberer wird. Die große Erfolgsbedingung wird auch aufgezählt, denn nur wenn der Fahrstrom ökologisch sauber ist, dann ist das Elektroauto ökologisch sauber. Aber auch hier will ich anmerken, ohne das Elektroauto hätte man nicht die Möglichkeit mit weniger CO2 Emissionen zu fahren. Und wenn im Diesel noch Effizienzpotenziale liegen würden, dann hätte Volkswagen wohl nicht mutmaßlich die Aufsichtsbehörden beschubsen müssen.

Den Öpnv beschützen

Elektroautos stellen eine Alternative zu ökologisch sinnvollen Öpnv dar, nun wenn ich irgendein anderes Feld suche, dann finde ich immer ein Kritikpunkt. Und weltweit gibt es 600 Mio Autos und auch wenn uns es einige deutsche Professoren den Öpnv näher bringen wollen, bezweifele ich das in China die Menschen zurück zum Fahrrad wollen. Daher ist es besser, dass sich das Elektroauto durchsetzt und eben nicht der Verbrenner.

1 Kommentar

  1. Wolfgang W

    Ja, Sichtweise und Perspektive – kann sein.
    – Rückwärts oder Vorwärts gewannt?
    – Also Klub der YES, BUTler oder Klub der WHY NOTler?
    –> Öl = wird weniger, deshalb mehr Kriege, mehr Verschmutzung, mehr soziale Ungerechtigkeit- global.
    –> EEStrom = wächst. deshalb weniger CO2, weniger internationale Abhängigkeit, weniger Income bei den Energiekonzernen.
    Dafür mehr Energiewender aus der Bürgerschaft und letztendlich zukunftsfähig.

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