Ikea wird Elektromobil – wie kommt das Möbelhaus mit Elektroautos zurecht

von Jürgen Vagt

Ich will heute mal auf Ikea eingehen, denn wenigstens einer der Großen fängt nun an sich zu elektrifizieren und der gesamte Konzern soll auf Elektroautos und der entsprechenden Ladeinfrastruktur umgestellt werden. Ich richte mich mit meinen Angeboten ja eher an den Mittelstand http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/ und große Konzerne haben es auch einfacher, wenn es an die Einführung von Innovationen geht. Aber trotzdem ist es interessant, wie das schwedische Möbelhaus die firmeneigene Flotte elektrifiziert und wie die Auslieferung elektrisch organisiert werden soll. https://ecomento.de/2017/09/25/ikea-setzt-massiv-auf-elektromobilitaet-ev100/

Nachhaltige Unternehmen und Elektroauto

Ikea hat bekannt geben, dass Nachhaltigkeit den Kern des Unternehmens in der Zukunft ausmachen soll. Gut, ich weiß das der eine oder andere Zyniker das als bloßes Lippenbekenntnis abtut, nur Ikea hat schon lange Verkäufer von Obdachtlosenzeitschriften in den Verkaufsräumen erlaubt. Aber Ikea hat sich einem Netzwerk von 10 multinationalen Unternehmen angeschlossen, den EV100 und dieses Netzwerk will Elektromobilität bei Unternehmen bekannter und auch normaler machen. Ich werde auf diesen Aspekt und dieses Netzwerk noch in Zukunft auf diesem Blog eingehen. Aber Ikea will neben dem flächendeckenden Ausbau der Ladeinfrastruktur auch den zügigen Umstieg auf Strom aus erneuerbaren Energien vorantreiben.

Elektroautos in der Firmenflotte

Mit dem Beispiel Ikea sieht man, dass auch große Unternehmen langsam aber sicher aufs Elektroauto umsteigen wollen und große Unternehmen haben auch andere Probleme als Mittelständler beim Umstieg auf elektrische Flotten. http://elektroautovergleich.org/elektroautos-in-die-firmenflotte-eine-zarte-pflanze/
Nun Ikea hat erstmal beschlossen, dass an 335 Standorten in 30 verschiedenen Ländern Elektroautos und die entsprechende Ladeinfrastruktur eingeführt werden soll. Ikea liefert seine Möbel ja auch aus und somit muss sich Ikea mit dem Angebot an Nutzfahrzeugen und elektrischen Lieferfahrzeugen herumärgern. Zwar gibt es die ersten Unternehmen, wie http://elektroautovergleich.org/2017/05/elektrotransporter-fuer-einen-fischhaendler-streetscooter-versorgt-den-mittelstand/
Und ja wenn man nur im Nahbereich um das jeweilige Möbelhaus ausliefert, dann kann man den gegenwärtig verfügbaren Reichweiten um die 200 Kilometer zurechtkommen. Zudem sinken die Fuhrpark kosten, wenn man die niedrigen laufenden Kosten des elektrischen Fahrens bedenkt.

1 Kommentar

  1. Pommerenke

    Im Rahmen der Nachhaltigkeitsstrategie hat IKEA bereits seit mehr als zwei Jahren die Mobilität im Blick. Bei den Lkws setzt man auf LNG, bei kleineren Fahrzeugen auf den e-Antrieb. Im Fall 1 gibt es Fahrzeuge, aber nahezu keine Infrastruktur in Deutschland. Im Fall 2 ist der Fall umgekehrt. Der Streetscooter ist aktuell noch keine Lösung für alle Anforderungen. Und wenn dann in einem prominenten Beitrag in der Tagespresse zu lesen ist, dass ein großer Dortmunder Versicherungskonzern den Streetscooter zwei Wochen lang getestet und dann doch zurückgegeben hat, ist das nicht gerade förderlich (und das auch noch mit einem großen Foto, das die Übergabe zeigt). Es fehlen die Angebote, wie es auch IKEA festgestellt hat.

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