Streetscooter im Praxiseinsatz – Elektrischer Transporter im Einsatz

von Jürgen Vagt

seit gut 2 Jahren blogge ich zum Thema Elektroauto und in dieser Zeit bemängele ich, dass es ein schlechtes Angebot an elektrischen Nutzfahrzeugen und oder Transportern gibt. Und man muss in der Tat bis zum Jahr 2025 warten bis Volkswagen eine elektrische Version des legendären VW Buses auf den Markt bringt. Momentan können Handwerker oder kleine Logistiker eben nicht anfangen, elektrische Fahrzeuge in den Fuhrpark einzuführen. Es gibt zwar erste zaghafte Versuche: http://elektroautovergleich.org/2017/05/elektrotransporter-fuer-einen-fischhaendler-streetscooter-versorgt-den-mittelstand/
Aber durch die Bank weg, kann man sagen, dass das Angebot bei Personenkraftwagen deutlich besser ist als bei Nutzfahrzeugen. Gut, das ist auch für Logistiker traurig, denn mit bestimmten Fahrprofilen kann man schon im Jahr 2017 sparen. Wenn man kleine Tagesfahrleistungen so ungefähr bis 200 Kilometer hat und diese kleinen täglichen Touren häufig wiederholt, dann kann man bei gewerblichen Flotten sparen. Also praktisch gesehen können ambulante Pflegedienste oder Gebäudereinigungsunternehmen auf elektrische Antriebe umsteigen und würden auch Fuhrparkkosten einsparen. Deswegen habe ich die Onlinekurse aufgelegt: http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/

Hertz und Ikea testen den Streetscooter

Aber es gibt ja das tapfere Start up Streetcooter aus Aachen und Ihren elektrischen Transporter habe ich ja auch schon auf diesem Blog besprochen. http://elektroautovergleich.org/2017/06/neuer-elektrischer-lieferwagen-von-streetscooter/
Aber jetzt kommt die Feuerprobe in der Praxis, denn der Autovermieter Hertz und das schwedische Einrichtungshaus Ikea wollen den elektrischen Transporter testen. Also man kann in Kaarst bei Ikea einen Streetscooter über Hertz mieten, dann kann man seine Billyregale elektrisch nach Hause bringen und dann aufbauen. Ich finde den Versuch etwas zu kurz gegriffen, denn es wird ja nur ein Center von Ikea mit einem elektrischen Lieferwagen ausgestattet. https://www.goingelectric.de/2017/11/02/news/streetscooter-ikea-kaarst-mieten/ . Aber die Idee hat Potenzial, denn so können viele Menschen ohne Investitionsrisiko einmal das elektrische Autofahren testen. Aber es müsste auch eine Möglichkeit geben, bei denen Handwerker und kleine Logistiker den elektrischen Transporter testen können und eben nicht nur Privatpersonen beim Ikeaeinkauf. Es gibt meiner Einschätzung auch die Bereitschaft bei Geschäftsführern sich auf das Wagnis des elektrischen Transporters einzulassen. Mehr dazu hier: http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/

2 Kommentare

  1. max kistler

    Wir haben ein Möbelgeschäft und fahren mit unserem Transporter täglich ins Hauptlager und in unsere Filiale.
    Da kommt kaum Strecke zusammen. So 80 km etwa und das 4-5 mal in der Woche. Dafür wäre also ein E-Transporter ideal – wenn es denn einen gäbe, der eine Ladefläche von 220cm Länge mit einer tiefgaragentauglichen Höhe kombinieren würde. Als Diesel kein Problem: Peugeot Expert, VW-Bus, Transit, die Auswahl ist groß. Es kann doch kein Zufall sein, dass die Autoindustrie diesen Markt nicht bedient. PKWs werden gebaut, um den Anforderungen der Regierungen entgegen zu kommen, mit E-Transportern wäre zu schnell der Beweis erbracht, dass E-Mobilität deutliche Vorteile hat – und das scheint die Autoindustrie nicht zu wollen.

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