Taxiunternehmen wollen Subventionen für den Umstieg aufs Elektroauto

von Jürgen Vagt

nun langsam macht sich eine Akzeptanz des Neuen breit, aber leider führt das zu Subventionsforderungen an den Staat. Der Verband des Taxigewerbes will staatliche Gelder, damit Taxiunternehmen Elektroautos einführen können. https://www.elektroauto-news.net/2017/bzp-staatliche-hilfe-umstieg-elektromobilitaet
Der Verband des Taxigewerbes begründet die Forderung mit den Mehrkosten des elektrischen Fahrens, der Bund hat auch schon ein Förderprojekt angedacht. https://www.elektroauto-news.net/2017/foerderprogramm-e-taxis-berlin-geplant
Tja, ich meine die Branche hat es auch nicht leicht, aber ich finde diese Forderung ein bisschen schwierig. Denn international greifen die Ridesharingplattformen das Taxiwesen an, aber in Deutschland sind Uber und Lyft verboten. So gesehen hat das Taxigewerbe in Deutschland eine Schutzzone und unter gewissen Voraussetzungen kann der
Taxiunternehmer mit dem Elektroauto sparen. Aber der Reihe nach, denn ich habe eben auch einen Kurs zum Shuttledienst aufgelegt: https://www.udemy.com/elektroautos-in-den-fuhrpark-von-shuttlediensten/ .
Regelmäßige Strecken mit einer hohen Wiederholung, genau hier schafft der elektrische Antrieb Kostenvorteile für den Taxiunternehmer. Und zweitens bei dem Einsatzgebiet Stadt und mit typischen Tagesfahrleistungen kann man schon 2017 Elektroautos erfolgreich und kostensenkend als Taxiunternehmer Elektroautos einsetzen: http://elopage.com/s/JuergenVagt/elektroautos-im-taxidienst

Tradierte Branchen und Innovationen

Inhaltlich begründet finde ich diese Forderung nicht und in China werden tausende Elektroautos als Taxis eingesetzt. Also die Praxistauglichkeit des Elektroautos im Taxibetrieb ist international erbracht, aber ein Taxiunternehmer mit einem ländlichen Einzugsgebiet und großen Reichweiten kann in den nächsten Jahren nicht umsteigen.
Das wird genauer in den Kursen erklärt, aber große Taxiunternehmer sind beim Umstieg auf Elektroauto im Vorteil. Gegenwärtig wird die Einführung eines elektrischen Autos in die gewerbliche Flotte mit 3000 € gefördert und ich bezweifele, dass mehr Förderung die Etablierung des Elektroautos im Taxigewerbe beschleunigen würde. Denn das Taxigewerbe hat starke Bindungen an die heimische Autoindustrie und setzt überwiegend deutsche Auto ein, daher wird sich das Taxigewerbe erst dann elektrifizieren, wenn z. B. Daimler massiv Elektroautos einführt. http://elektroautovergleich.org/2017/09/daimler-die-erfinder-des-autos-werden-nun-richtig-elektrisch/ . Mir ist ein Käsebrot verschimmelt, nun will ich denn Staat fragen, ob er mir eines Brot kauft. http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/

1 Kommentar

  1. Bernd Schumann

    Ich finde das Taxigewerbe hat schon Recht. Schließlich dienen die elektrische Taxis auch als ein „Vorführmodell“ bei den Kunden und geben sicherlich dadurch Anreiz zum baldigen Umsteigen auf die neue Art der Fortbewegung. Weiterhin gehören die Taxis zum öffentlichen Nahverkehr und sind gezwungen Fahrgäste zu befördern.

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