Elektroautos im Carsharing – immer mehr Elektroautos im Carsharing

von Jürgen Vagt 10.12.17

ich muss wieder meiner Chronistenpflicht nachkommen und will heute mal beleuchten, wie sich die Elektromobilität im Carsharing entfaltet. Diesen Anfang wollte ich schon immer mal bringen und habe seit dem Beginn des Blogs immer mal wieder dieses Feld beleuchtet http://elektroautovergleich.org/elektroautos-und-carsharing/
Warum ist das Thema so wichtig, beide Trends also die Etablierung des modernen Elektroautos seit 2009 und die verstärkte Akzeptanz des Carsharing in Großstädten laufen seit knapp 10 Jahren parallel. Grundsätzlich ist eigentlich egal, ob im Carsharing Elektroautos eingesetzt werden, aber anderseits eigenen sich die Fahrprofile des Carsharing in den Großstädten besonders für den elektrischen Antrieb. In den letzten Jahren konzentriert sich das Carsharing auf kurze Distanzen in Großstädten, damit sind Elektroautos besonders geeignet für den Einsatz im Carsharing.

Carsharingfahrzeuge in Großstädten

Im Kurzstreckenbetrieb sind die elektrischen Fahrzeuge kostengünstiger als vergleichbare Verbrenner und ich habe mal ein paar Studien gelesen, dass die benötigte Tagesreichweite im Carsharingbetrieb nur bei 120 Kilometer liegt. Also kann ein Carsharingbetreiber seine Fahrzeuge nachts aufladen lassen und dann kann das Fahrzeug entspannt einen Tag von den Carsharingnutzern genutzt werden. https://ecomento.de/2017/12/05/drivenow-stockt-hamburger-elektroauto-flotte-auf/ .Carsharing bietet eben vielen Menschen die Möglichkeit das elektrische Autofahren auszuprobieren ohne das man ein Investitionsrisiko eingehen muss. Insbesondere Großstädter konnten sich so in der Anfangszeit dieses Innovationsthemas mit dieser neuen Technologie vertraut machen. Ich habe eine Studie gelesen, dass die großen,konzerngebundenen Carsharingbetreiber schon 49 % der Bevölkerung abdecken. Aber das sind leider nur städtische Regionen, aber eben keine ländlichen Regionen. Das ist ja charakteristisch, denn die Etablierung der Elektromobilität beginnt eben in den Städten und nicht auf dem Land. Das hat eben viele Gründe, die sich wechselseitig beeinflussen. Einerseits bringen Autohersteller überwiegend elektrische Kleinwagen auf den Markt und andererseits brauchen Großstädter keine so große Reichweiten. Stand 2017 ist die Reichweite des elektrischen Autofahrens eben noch schlechter als beim vergleichbaren Verbrenner. Die ländlichen Regionen hinken bei der Entwicklung hinterher, aber ich will aber eben auch noch einen Punkt hervorheben. Selbst wenn die Versorgung mit Ladepunkten noch schlechter ist, kann man auf dem Land mit dem richtigen Fahrprofil und einem Elektroauto schon Geld sparen. Mehr dazu hier: http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/

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