Elektroautos und die AFD – Zurück in die technologische Steinzeit

von Jürgen Vagt 18.12.17

vor diesen Blogpost will ich einmal hervorheben, dass es nur um Autos geht und nicht um das Verhältnis zu anderen Staaten, den Beziehungen zum Islam oder der deutschen Geschichte zwischen 33 und 45. Aber der verkehrspolitschen Sprecher der AFD hat sich zum Thema Elektromobilität geäußert und den Hype aber auch die grundsätzliche Entwicklungstendenz kritisiert. https://www.welt.de/regionales/baden-wuerttemberg/article171892892/AfD-Verkehrsexperte-kritisiert-Hype-um-Elektroautos.html
Fangen wir mal positiv an, denn seine Kritik scheint mir ein stückweit ehrlicher zu sein, als bei einigen Konservativen und Liberalen, denn verunglimpft Elektroautos als Rückkehr zur Steinzeit oder dem Pferd als Fortbewegungsmittel. Natürlich entwickeln wir uns nicht zurück, alleine in den Batterien der Elektroautos sind weltweit und insbesondere von deutschen Automobilherstellern sind Milliardenbeträge investiert. Die Reichweiten der Elektroautos der Jahres 2017 liegen bei
ca. 350 Kilometer und die Reichweiten der angekündigten Fahrzeuge im Jahr 2020 wird bei ca. 500 Kilometer liegen. Also zeigen die Forschungsanstengungen Wirkung.

Elektromobilität und Ideologie

Der gute Spaniel als verkehrspolitische Sprecher passt gut ins Afd -Bild. Man geht man in eine kleine Partei, wo man doch schnell im Bundestag sitzt. Er hat sogar Ende der 1990 er Jahre über Brennstoffzellen promoviert und das im Auftrag von Daimler. Also hat er mit seinen Thema zu früh auf die Brennstoffzellen und damit auf die Wasserstofftechnologie fokussiert. Das war das falsche Pferd, denn seit 2009 dominieren die Batterieantriebe. Gut, das war keine gute Karriereentscheidung. Aber er will noch eine ideologiefreie Debatte über das Elektroauto und den Klimawandel führen und man kann da gar nicht viel einwenden, nur der Staat muss sich jetzt entscheiden und z. B. Ladestationen auf den Langstrecken aufbauen. Zudem muss es einen regulativen Rahmen für die Innenstadt geben, zweitens muss und sollte die Regierung mittels Besteuerung einen Mechanismus einsetzen.http://elektroautovergleich.org/2017/03/elektroautos-von-audi-die-antwort-auf-den-dieselskandal/
Denn nach dem Dieselskandal ist jeden klar, dass der Diesel verdrängt werden muss und sukzessive müssen Elektroautos gefördert werden. Aufgabe des Staates diesen Wechsel transparent, möglichst einheitlich und sozial gerecht zu gestalten. Mehr dazu hier: http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/

Veröffentlicht von Jürgen Vagt

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2 Kommentare

  1. Michel

    Was sind denn das für Fake – News? Wieso müssen Elektroautos gefördert werden? Zumal erwiesen ist, dass sie nicht umweltfreundlicher sind, als Diesel? Wo soll der Strom herkommen? Wollen Sie neue Atomkraftwerke? Sonst wird es dann „grüner“ Energiewende so richtig dreckig.
    Während in E – Autos Technik von vor 100 Jahren eingebaut wird , ist eine Brennstoffzellen tatsächlich modern. Und führt auch nicht zu mehreren Hunderten Kilos Batteriesondermüll, wenn die ach so moderne Batterie fertig ist.

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