Elektrobusse im Öpnv – Erste Busse im Einsatz

von Jürgen Vagt 10.01.18

in Hessen geht es jetzt weiter mit der Elektrifizierung des Busflotten, es wurde immer mal wieder angekündigt und verschiedene Kommunen haben unterschiedliche Jahre um das Jahr 2020 benannt, dann sollten Elektrobusse in den öffentlichen Nahverkehr eingeführt werden. http://elektroautovergleich.org/elektrische-busse-im-linienverkehr-wann-geht-es-los/
Die Grünen sind in Hessen an der Landesregierung beteiligt und nun wurde in Hessen einen Fördertopf aufgelegt und folglich werden 23 elektrisch angetriebene Busse in den öffentlichen Nahverkehr eingeführt. https://www.electrive.net/2018/01/04/hessen-foerderte-2017-insgesamt-23-e-busse/ .
Nun sind Elektrobusse in Wiesbaden und Frankfurt am Main in die Flotten der städtischen Busgesellschaften eingeführt worden. In Wiesbaden gibt es schon die konkrete Planung, dass bis zum Jahr 2022 alle 220 Busse im städtischen Verkehr von Wiesbaden auf voll elektrische angetriebene Busse erfolgen.

Elektrobusse ersetzen Hybride

Schon um das Jahr 2010 wurden die Dieselbusse durch Hybridantriebe ersetzt, jetzt noch mal 7 – 8 Jahre später werden diese Hybridbusse durch voll elektrische Busse ersetzt. Die ersten Stadtwerke wollen dann bis zur Mitte des nächsten Jahrzehnts auf komplett voll elektrische Fahrzeuge umstellen. Diese Entwicklung hätte schneller kommen können, denn die Bushersteller sind etwas zu zögerlich. http://elektroautovergleich.org/2017/11/elektrobusse-vom-daimler-schon-wieder-eine-ankuendigung/
Das Fahrprofil im Stadtverkehr passen gut zum elektrischen Antrieb, weil durch einen Bus im Stadtverkehr immer dieselben Fahrrouten bewältigt werden müssen. Daher ist die eingeschränkte Reichweite bei den Anforderungen im Stadtverkehr kein Problem und wenn die Reichweiten nicht ausreichen, dann werden einfach mehr Busse eingesetzt. Zudem kann man bei den starren Fahrprofilen im Stadtverkehr Betriebskosten durch elektrische Busse sparen. Daneben gibt es natürlich noch andere Vorteile, also weniger Lärm und weniger Schadstoffe in den Innenstädten.
Jetzt bleibt noch die Frage, wie die Umstellung bei privaten Busunternehmen laufen wird. Auch hier geht es um Fahrprofile, man muss also Fahrstrecken und Fahrrouten herausfiltern, die eine konstante Reichweite nötig machen und sich häufig in der Woche oder im Monat wiederholen. Dann ist der Einsatz lukrativer und kostensparender als beim Verbrenner und wenn man eine ökologische Zielgruppe hat, ist der Elektroantrieb ein zusätzliches Argument. Mehr dazu hier: http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/

Veröffentlicht von Jürgen Vagt

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1 Kommentar

  1. Bergfex

    Elektrobusse und ein echter Hybrid, ja sogar ein Brennstoffzellenbus waren im südlichen Oberallgäu und in Oberstdorf schon Ende der 90er Jahre im Linienbetrieb unterwegs.
    Damals Neoplanbusse.
    So neu ist das nicht.

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