Elektromobilität und Autozulieferer – eine Krise steht bevor!

von Jürgen Vagt

zwischen den Jahren ist ein bisschen Sommerloch, aber man hat auch die Zeit ein bisschen Hintergründe zu beleuchten. Denn man kann in der Medienlandschaft das Stöhnen der Automobilzulieferer hören und das erzeugt bei mir eine Reaktion. http://www.trt.net.tr/deutsch/wirtschaft/2017/12/30/wandel-in-der-autobranche-zwingt-zulieferer-zum-umdenken-878654
Schadenfreude. Ich bin noch vor wenigen Jahren auf massive Ablehnung bei der deutschen Automobilzuliefererindustrie gestoßen. Die Autohersteller haben es bei der Etablierung der Elektromobilität einfacher, denn Sie müssen nur andere Zulieferteile in Ihrem Auto zusammenstecken. Also es kommen eben andere Teile ins Auto und Batterien von Samsung werden wichtiger als Getriebe von ZF. Ich glaube nicht mehr daran, dass viele neue Hersteller auf dem Markt kommen. Die kleine, neuen werden die Ausnahme bleiben. http://elektroautovergleich.org/2017/02/start-up-aus-muenchen-baut-einen-elektrischen-kleinwagen/
Bewegung kam von den Hersteller

Also nun muss sich schnell ändern, sonst geht der Zuliefererindustrie die Luft aus und wenn man den aktuellen Branchenreport von Deloitte glaubt. In genau 7 Jahren also 2025 sollen bereits ein Drittel der Neuwagen Elektroautos sein. Und jetzt stellt sich die Frage, welche Zubehörteile dann noch von den Autoherstellern gekauft werden. Auf meinem Schwesterblog wird dieses Thema auch behandelt. http://automatisiertes-auto.de/autozulieferer-und-automatisiertes-autos-neue-kooperationen-finden-sich/
Die Autohersteller werden immer mehr Batterietechnologie nachfragen und immer weniger die Komponenten des klassischen Verbrenners werden genutzt. Zudem werden beim autonomen Auto moderne Sensoren notwendig, um das Umfeld für den Steuerungsroboter des Fahrzeuges aufzubereiten. Also werden andere Produkte nachgefragt, aber anderseits muss wohl erwarten, dass auch weniger Fahrzeuge insgesamt abgesetzt werden. Denn einerseits werden durchs autonome Autofahren und immer Carsharingfahrzeugen auch immer weniger Fahrzeuge benötigt. Also bislang steht das klassische Auto 95 % der Tageszeit ungenutzt herum und beide Optionen steigern die Auslastung und verteilen die Kosten auf mehr Personen. Aber es bedeutet eben immer weniger Fahrzeuge und die Hersteller werden immer mehr zu Mobilitätsanbietern, aber was machen die Zulieferer. Hierauf habe ich auch keine Antwort und bei den deutschen Herstellern arbeiten nur 750000 Menschen und insgesamt sind es 5 Mio sind in der Automobilzuliefererindustrie. Das Problem ist gravierend und mehr dazu hier: http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/

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