Elektroautos kaufen – Sollte der Nächste ein Elektroauto sein?

Von Jürgen Vagt 11.04.18

im vorangegangen Blogpost habe ich beschrieben, ob das Frühjahr 2018 schon ein guter Zeitpunkt für den Elektroautokauf ist. http://elektroautovergleich.org/2018/04/elektroautos-kaufen-kann-der-naechste-ein-elektroauto-sein/
Aber für mich in meiner Beratung ist es wichtiger, ob man die Voraussetzungen für ein Elektroauto hat. Auch im Jahr 2018 sind die Reichweiten eingeschränkt, aber viele Menschen brauchen auch keine spontan verfügbaren 1000 Kilometer. Und ja eine Autobahnfahrt durch ganz Deutschland mit einem Elektroauto ist immer noch eine Herausforderung und bedeutend anstrengender als mit einem Verbrenner. https://www.swr.de/odysso/praxistest-mit-dem-elektroauto-quer-durch-deutschland/-/id=1046894/did=20527672/nid=1046894/tibfu/index.html
Aber viele Großstädter würden auch nie mit einem Verbrennerauto mehrere Hundert Kilometer durch Deutschland fahren, sondern die Bahn nutzen.

Passt das eigene Fahrprofil zum Elektroauto

Das ist eben ein ganz andere Frage und diese ist schwerer zu beantworten, denn man kann als Durchschnittsfahrer auch noch gerne 1 – 2 Jahre warten. Aber es wird auch noch in 10 – 15 Jahren Autofahrer geben, die ein Verbrennerauto brauchen. Mein Lieblingsbeispiel ist der Tierarzt im Norden von Schleswig-Holstein, der nachts spontan raus muss, um einen Notfall zu behandeln. Der Norden ist schlecht mit dem öffentlichen Nahverkehr erschlossen und man ist auch im Winter auf sein Auto angewiesen. Mit so einem Fahrprofil wird man auch noch in 10 Jahren ein Verbrennerauto kaufen. Das Gegenbeispiel ist der Großstädter, der nur 20 – 30 Kilometer pro Tag pendeln muss und gute Alternativen mit dem öffentlichen Nahverkehr in der Großstadt hat. Wenn er dann auch seine Fahrten von über 500 Kilometer mit der Bahn absolviert, dann ist derjenige ein klarer Kandidat für ein voll elektrisches Auto. Zumal das Angebot bei Kleinwagen mit einem städtischen Einsatzgebiet bereits im April 2018 sehr gut ist. Nun langsam werden auch die höheren Fahrzeugklassen elektrifiziert: http://elektroautovergleich.org/opel-kommt-mit-einem-elektrischen-kompakten-2017/ . Aber natürlich gibt es eine Menge Grautöne zwischen diesen beiden Extrempolen und deswegen habe ich zur Orientierung ein Ebook geschrieben: https://elopage.com/s/JuergenVagt/kann-das-naechste-auto-ein-elektroauto-sein
Zudem ändert sich ja auch in gewissen Abständen das Fahrprofil, denn wenn man eine Familie gründet, hat eben einen größeren Platzbedarf beim Fahrzeugkauf. Wenn die Kinder aus dem Haus sind, verkleinert man sich beim Autokauf.

Veröffentlicht von Jürgen Vagt

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1 Kommentar

  1. Ralf B.

    Als sogenannter Durchschnittsfahrer hätte ich mir gerne einen PlugIn-Hybrid als nächsten Dienstwagen ausgesucht.
    Leider gestaltet sich die Ausrüstung des eigenen Tiefgaragenstellplatzes mit einer Wallbox als praktisch undurchführbar in einer Hausgemeinschaft mit ca. 20 Parteien.
    Somit ist die Wahl wieder auf einen Diesel gefallen.
    Ich wohne in einer Stadt mit knapp über 100.000 Einwohnern. Ein Verzicht auf das Auto ist hier mangels adäquater Alternativen undenkbar.

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