Elektroautos als Jobkiller – IG Metall befürchtet Jobverluste

Von Jürgen Vagt 11.06.18

nun gibt es wieder eine Studie, in der Jobverluste durch die Etablierung des Elektroautos prognostiziert werden. Allerdings wurde diese Studie von der IG Metall heraus gegeben und das ist etwas neues. https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.ig-metall-studie-jeder-zweite-job-von-e-mobilitaet-betroffen.79ac94c7-cdb0-4282-9f91-9d7a059369e5.html
Es gibt tonnenweise Studien von Unternehmensberatern und in diesen Studien werden erhebliche Jobverluste erwartet, aber die Studien werden von dem Automobilhersteller bezahlt und diese Studien dienen dann als Munition in den Tarifverhandlungen. Also nutzt man das Schreckgespenst des Jobverlustes durch Elektromobilität, um die Lohnforderungen der Gewerkschaften zu drücken. Den Gewerkschaften wird signalisiert, dass der Markthochlauf der Elektroautos Arbeitsplätze kosten soll werden und daher müssen sich die verbleibenden Arbeitnehmer mit einem geringeren Lohn zufriedengeben.

7 % der Gesamtkosten sind das Personal

Auch wenn sich die erwartenden 75000 Jobs viel anhören, so muss ich doch relativieren, dass die Personalkosten nur 7 % der Gesamtkosten innerhalb der Automobilindustrie ausmachen und BMW hat eine Beschäftigungsgarantie bis zum Jahr 2029 ausgegeben. https://t3n.de/news/studie-elektroauto-kostet-jobs-1085254/ Zudem sucht die gesamte Autoindustrie Spezialisten für die neuen Technologien, wie etwa Batteriefachleute. http://elektroautovergleich.org/2017/12/elektroautos-gefaehrden-arbeitsplaetze-auch-ihren/
Als Erklärung für die erwartenden Jobverluste werden die Klassiker angegeben, also es werden beim Elektroauto weniger bewegliche Teile als bei den konventionellen Verbrennern benötigt. Der voll elektrische Antrieb ist eben weniger komplex als der konventionelle Verbrenner, allerdings ist Hybrid deutlich komplexer.

75000 von 723000 oder 5 Mio.

Bei den deutschen Automobilherstellern arbeiten in Deutschland 723000 Menschen, aber insgesamt sind es 5. Mio. Deutsche, wenn man die gesamte deutsche Zulieferindustrie hinzurechnet. Leider wird nicht wirklich angegeben, auf welches Gesamtpotenzial sich dieser mögliche Jobverlust bezieht. Aber sei es drum, denn wenn man einen wirklichen Jobkiller in der Zukunftsmobilität sucht, dann landet man bei voll autonomen Auto. https://www.amazon.de/Das-selbstfahrende-Auto-automatisiert-Autoindustrie/dp/1530000785/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1528644098&sr=8-1&keywords=j%C3%BCrgen+vagt oder https://www.amazon.de/Mobil-sein-Zukunft-Emissionen-Vernetzung/dp/3734734398/ref=sr_1_2?ie=UTF8&qid=1528644309&sr=8-2&keywords=j%C3%BCrgen+vagt
Wenn sich das autonome Auto durchsetzt, dann haben alle professionellen Fahrer wie Bus – und Lkwfahrer ein Problem und das sind in Deutschland ca. 3 Millionen. Unser Erwerbsgesellschaft umfasst gegenwärtig 39 Millionen und diese Jobs sind dann automatisiert und für immer weg. Mehr dazu hier: http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/ und vernetzen können Sie sich hier : https://www.xing.com/communities/groups/elektrische-fahrzeuge-in-die-fahrzeugflotte-269c-1104577?cce=em6148d2ff.%3AAArmUZVXwXUjeifEpmC7KZAB

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