Elektroautos von Volkswagen – Volkswagen kauft ein Batterie-Startup

Von Jürgen Vagt 24.06.18

ich habe schon alle bösen Kommentare und Witze über die U-Haft von den Audi-Vorstandvorsitzenden Rupert Stadler gehört. Deswegen erspare ich Ihnen heute mal blöde Kommentare zu der juristischen Aufarbeitung des Dieselskandals.
Und in der Tat gibt es heute spannende Nachrichten aus dem Volkswagenreich, denn Volkswagen kauft ein Batterie – Start up für 100 Millionen US-Dollar aus dem Silicon Valley. https://www.gruenderszene.de/automotive-mobility/volkswagen-100-millionen-quantumscape-feststoffbatterie
Mit dieser Nachricht kommt wieder mal Bewegung ins Batteriethema, allerdings von der Entwicklerseite. http://elektroautovergleich.org/neue-batterietypen-fuer-elektroautos-es-kann-sich-noch-viel-aendern/
Bislang geht es um die Debatte, wo die Batterien für das Elektroauto gefertigt werden. http://elektroautovergleich.org/2017/11/elektroautos-und-ihre-batterien-wer-baut-die-europaeische-fertigung-auf/
Die Batterie des Elektroautos ist der zentrale Engpass in diesem Innovationsfeld und in der Fertigung der Batterien entstehen die zukunftsfähigen Jobs. Die Autoindustrie zögert mit dem Bau einer deutschen oder europäischen Batteriefertigung, weil man befürchtet, dass die heimische Fertigung von Batterien des Elektroautos nicht konkurrenzfähig wäre. Die Gewerkschaften und Betriebsräte wollen eine heimische Fertigung, um die relevante Wertschöpfung beim Elektroauto in Deutschland zu halten.

Welcher Batterietyp wird gewinnen?

Tesla und die Mehrheit der modernen Elektroautos setzen auf Lithium-Ionen Batterien, obwohl diese Batterietechnologie nie fürs Elektroauto konstruiert worden sind. https://www.amazon.de/Tesla-Oder-Start-Autoindustrie-ver%C3%A4ndert/dp/3842332262/ref=sr_1_3?ie=UTF8&qid=1528644379&sr=8-3&keywords=j%C3%BCrgen+vagt Die Lithium-Ionen Batterie sind Ende der 1980 er Jahre für Laptops und Smartphones entwickelt worden. So gesehen ist sinnvoll, das Volkswagen in die Feststoffbatterie investiert und 100 Millionen US-Dollar sind ein ordentliches Investitionsvolumen für ein Startup. Die Feststoffbatterie soll weniger feuergefährlich als die Lithium-Ionen Batterie sein und eine bessere Reichweite bieten als die Lithium-Ionen Batterie. Hinter diesem Batterietyp bündeln sich Volkswagen und Toyota, allerdings kenne ich jedenfalls keine anderen Hersteller, welcher auf diesen Batterietyp setzt. Mit dieser Batterietechnologie soll der elektrische Golf seine Reichweite von 300 Kilometer auf 750 Kilometer steigern. Allerdings sollen die elektrischen Modelle im Modelljahr 2020 auch schon eine Reichweite von 500 Kilometer bieten, ohne das diese Feststoffbatterie eingesetzt wird. http://elektroautovergleich.org/2018/03/elektroautos-als-dieselalternative-was-kommt-bis-2020-auf-den-markt/
Solche technologische Neuerungen bringen ja immer Risiken mit sich und das wird auch für Feststoffbatterien gelten. Mehr dazu hier: http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/ und vernetzen können Sie sich hier: https://www.xing.com/communities/groups/elektrische-fahrzeuge-in-die-fahrzeugflotte-269c-1104577?cce=em6148d2ff.%3AAArmUZVXwXUjeifEpmC7KZAB

1 Kommentar

  1. nilsbär

    Vor einem halben Jahr gab es die Meldung, dass John Goodenough, ein Pionier der Li-Ion-Batterie, einen Feststoffakku entwickelt hat, mit Glaselektrolyt und in einer Minute zu laden. Davon hört man nichts mehr. War wohl nicht gut genug:-)

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