Elektromobilität im Ländle – Baden-Württemberg soll Autoland bleiben

Von Jürgen Vagt 25.07.18

wir sind ja hier nicht im öffentrechtlichen Rundfunk und deswegen werde ich auch nicht die Aussagen des AFD Landessprecher zur Elektromobilität eingehen. https://www.mdr.de/thueringen/sommerinterview-afd-moeller-100.html
Wenn sich die Autoindustrie auf den Zukunftsmarkt China einstellt und daher Elektroautos baut, wird die Autoindustrie in Thüringen von der Landesregierung zerstört. Wegen dieser Logik und der Hitze bekomme ich Kopfschmerzen, rufen Sie einfach mal an und lassen Sie sich diesen Stuss vom Stefan Möller dem Landessprecher der AfD in Thüringen erklären. https://th-blog.de/stefan-moeller/

Kretschmann setzt auf Elektromobilität und autonomes Fahren

Widmen wir uns nun einem richtigen und ausgewachsenen Ministerpräsidenten, denn Winfried Kretschmann hat zu einem Strategiedialog eingeladen, um mit den Chefs der Autohersteller die Zukunft des Automobilstandorts Baden Württemberg zu besprechen. Kretschmann war bislang keiner glühender Verfechter der Elektromobilität. http://elektroautovergleich.org/2017/06/elektroautos-stehen-zur-wahl-zoff-bei-den-gruenen/
Aber die Einsicht setzt sich nun eben auch im Ländle durch, wie kann das Ländle weiterhin ein zentraler Player in der Mobilität bleiben. Mit der Massenmobilisierung ist Baden – Württemberg reich geworden und will es trotz Elektromobilität, autonomes Fahren und Sharing bleiben. Maschinenbau und Fahrzeugherstellung waren und sind dominierend, aber in Zukunft wird Elektrochemie und Mobilitätsdienstleistungen relevant. http://elektroautovergleich.org/2017/07/elektroautos-werden-in-untertuerkheim-gefertigt-batterien-werden-in-deutschland-gebaut/
Die Wirtschaftskraft wird so nicht erhalten bleiben und wenn man schon von einem regionalen Cluster des Elektromobilität sprechen kann, dann ist es die Region um Aachen. Die Ausgründungen der Universität Aachen haben einfach einen großen Stellenwert in deutschen Elektroautoproduktion. http://elektroautovergleich.org/2017/05/elektroautos-aus-aachen-neues-von-der-rwth-aachen/
Natürlich ist es noch zu früh für einen Abgesang auf das deutsche Herzland des Automobilbaus, denn Daimler hat auf Innovationskonferenz bekannt gegeben. Wenn die Nachfrage nach Elektroautos anspringt, dann kann man im Haus Daimler sofort seine Produktionskapazitäten umstellen und zu 100 % Elektroautos fertigen. Dieser Switch kann sofort erfolgen, also momentan wartet die Autoindustrie auf Ihre Bestellung. Wenigstens ein paar aufbauende Nachrichten, auch wenn der Audi-Chef Stadler gerade im Bau sitzt. Oh das darf man so nicht sagen, der Staat hat Stadler einem Raum der Stille zugewiesen. Mehr dazu hier: http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/ und vernetzen können Sie sich hier : https://www.xing.com/communities/groups/elektrische-fahrzeuge-in-die-fahrzeugflotte-269c-1104577?cce=em6148d2ff.%3AAArmUZVXwXUjeifEpmC7KZAB

1 Kommentar

  1. i_Peter

    Die Wettbewerber haben bis zu einem Jahr Lieferfrist und Daimler hat zur Zeit kein einziges Elektroauto im Angebot. Die unglückliche B-Klasse ED (Electric Drive; ohne Schnellladeoption) wurde wieder eingestellt und der City-Flitzer Smart ED ist zwar wieder verfügbar, aber er ist eben kein Daimler, sondern ein Smart.
    Wer bei Daimler hat da den Mund so voll genommen, man „könne sofort 100% Elektroautos produzieren“.
    Das ist eben so gar nicht möglich, da Daimler die werthaltigen Batteriezellen nicht selber fertigt, sondern zukaufen muss.
    Daimler ist also abhängig von der Fähigkeit der Zellenzulieferer, die Produktion schlagartig von heute 1% Weltmarktanteil eAuto auf 100% hoch zu fahren. Eine Ver-100-fachung der Produktionskapazität wird „sofort“ nicht möglich sein.
    Wohl dem, der heute schon ein eAuto sein eigen nennt oder zumindest eines Bestellt hat.

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