Elektrotransporter im Marktüberblick – 2018 war der Durchbruch!

von Jürgen Vagt 25.11.18

das Jahr 2018 nähert sich seinem Ende und in diesem Jahr hatte die elektrischen Transporter den Durchbruch. Im Winter 2018 gibt es 16 elektrischen Transporter auf dem deutschen Markt und wenn man die Gesamtkosten mit konventionellen Verbrennern vergleicht, dann werden die elektrisch angetriebene Transporter langsam aber sicher kostengünstiger. https://www.eurotransport.de/artikel/grosse-marktuebersicht-elektro-transporter-16-transporter-modelle-mit-e-antrieb-10490177.html
2018 ist nun auch endlich das Jahr, in dem die etablierten Autohersteller mit elektrischen Transporter auf den Markt kamen. http://elektroautovergleich.org/2018/02/elektrotransporter-von-mercedes-daimler-bringt-neue-elektromodelle/
Seit 2016 hat das Start up aus Aachen Streetscooter eine Pionierleistung erbracht. http://elektroautovergleich.org/2017/06/neuer-elektrischer-lieferwagen-von-streetscooter/
Also haben auch Handwerker, Logistiker und der klassische Kundendienst die Möglichkeit elektrisch zu fahren. Ich habe es schon häufiger auf diesen Blogs ausgeführt, aber es ist schade, dass dieses Angebot nicht schon ein paar Jahre früher auf dem Markt gekommen ist. Denn viele Innenstadtlogistiker und Handwerker haben Fahrprofile, wo man geringe Tagesfahrleistungen häufig wiederholt. Bei diesen Fahrprofilen ist der elektrische Antrieb gegenüber dem konventionellen Verbrenner von Vorteil und die höheren Anschaffungskosten fallen nicht ins Gewicht.

Elektrisches Angebot in der Transporterklasse

Renault Master Z.E., VW e-Crafter, Mercedes-Benz eSprinter sind seit 2018 in der 3,5 Tonnerklasse vertreten und damit sind eben auch endlich etablierte Großserienhersteller vertreten. Jetzt ist nur das Fahrprofil und der Anschaffungspreis entscheidend, mit diesen Parametern kann nun der Logistiker oder Handwerker aus einem guten elektrischen Angebot auswählen. Manche Privatkunden finden immer noch nicht die passenden elektrischen Fahrzeuge. Aber für gewerbliche Kunden ist das Angebot jetzt ausreichend, allerdings verlangen manche Hersteller noch aberwitzige Preise. Man muss also genau kalkulieren, ob sich die höheren Anschaffungspreise beim Praxiseinsatz rechnen. Die meisten Logistiker brauchen keine spontanen Reichweiten von 1000 Kilometer, sondern kommen mit Tagesreichweiten von 120 Kilometer aus. Wenn diese kleinen Tagesfahrleistungen häufig wiederholt werden, dann ist der elektrische Antrieb rentabler als der vergleichbare Verbrenner. Aber die Schwierigkeiten fangen dann leider erst an, zwar entsprechen die Fahrzeuge dem Standard der Großserienhersteller. Insbesondere wenn auch noch eine Ladesäule und eine Fotovoltaikanlage zum Elektroauto eingerichtet werden soll, aber dazu mehr in meinen Webinaren. Mehr dazu hier: http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/ und vernetzen können Sie sich hier: https://www.xing.com/communiti:s/groups/elektrische-fahrzeuge-in-die-fahrzeugflotte-269c-1104577?cce=em6148d2ff.%3AAArmUZVXwXUjeifEpmC7KZAB und ich bitte um finanzielle Unterstützung: http://elektroautovergleich.org/unterstuetzen-sie-elektroautovergleich-org-und-automatisiertes-auto-de/ Sie können Vorträge buchen: http://elektroautovergleich.org/referenzen-innovationsworkshops-vortraege-beratung/ und Podcastinterviews mit Akteuren der Verkehrswende gibt es hier: https://podcastreihe-die-zukunftsmobilisten.podigee.io

Veröffentlicht von Jürgen Vagt

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