Elektroautos im Carsharing – Moia startet in Hamburg

von Jürgen Vagt 15.01.19

wenn die 8 Millionen Spiegel-Online Leser über den Start des Ridesharing- Dienstes Moia von Volkswagen informiert werden, dann will ich hier auf diesem Blog nicht nach stehen. http://www.spiegel.de/auto/aktuell/volkswagen-mobilitaetsdienst-moia-startet-in-hamburg-a-1247171.html
Der Begriff Sammeltaxi beschreibt dieses Konzept eigentlich besser, weil bei Moia wie in Nationen in Südafrika und Südamerika mit Kleinbussen Passagiere aufsammelt und zum Ziel bringt. Im Gegensatz zum normalen Taxi wird man zwar nicht von Punkt zu Punkt gebracht, sondern man wird an einem Sammelpunkt aufgesammelt und zum ungefähren Ziel gebracht. Also ist diese Ridesharing-Plattform oder besser gesagt Sammeltaxi-Dienst weniger bequem als das konventionelle Taxi, allerdings ist Moia auch wesentlich günstiger. Im beigefügten Spiegel – Artikel ist eine Strecke von 4,5 Kilometern mal mit verschiedenen Optionen durchgerecht worden und diese 4,5 Kilometer kosten bei Moia 4,5 € und beim konventionellen Taxi 12,5 €.

Carsharing über Alles

Soll ich mir überhaupt ein eigenes Elektroauto kaufen, wenn es so viele Carsharing – Optionen in der Großstadt gibt? Diese Frage werden sich viele Großstädter fragen. http://elektroautovergleich.org/elektroautos-und-carsharing/ . Im nächsten Jahrzehnt gibt es in der Mobilität ein Stadt -Land Gefälle, denn in der Großstadt wird es immer mehr Mobilitätsoptionen geben, aber auf dem Lande wird es klassischen Fahrzeuggebrauch bleiben. Also eine Privatperson hat ein Auto und dieses Auto wird immer wahrscheinlicher ein Elektroauto sein. Großstädter in Hamburg und Berlin können schon im Winter 2019 zwischen stationsgebundenen und stationsungebundenen Carsharing wählen. Beim stationsungebunden Carsharing wie bei cartogo oder drivenow wird das Auto per App gebucht, dann zeigt die App das nächste Fahrzeug und nach der Fahrt kann der nächste Nutzer das Fahrzeug nutzen. Beim stationsungebundenen Carsharing wie bei Cambio muss das Fahrzeug an die Abholstation zurüchgebracht werden. Das Ganze gibt es auch für Roller und Fahrräder. Wer braucht dann noch die spontane Verfügbarkeit eines eigenen Fahrzeuges und ist bereit die Fixkosten eines eigenen Fahrzeuges zu tragen. Wenn man in den Mietskasernen aus den 1950er bis 1980er Jahren wohnt und weder zu Hause noch beim Arbeitgeber eine stabile und zuverlässige Lademöglichkeit hat, dann sollte man sich kein Elektroauto kaufen. Mehr dazu hier: http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/ und vernetzen können Sie sich hier: https://www.xing.com/communities/groups/elektrische-fahrzeuge-in-die-fahrzeugflotte-8554-1104577 und ich bitte um finanzielle Unterstützung: http://elektroautovergleich.org/unterstuetzen-sie-elektroautovergleich-org-und-automatisiertes-auto-de/ Sie können Vorträge buchen: http://elektroautovergleich.org/referenzen-innovationsworkshops-vortraege-beratung/ und Podcastinterviews mit Akteuren der Verkehrswende gibt es hier: https://podcastreihe-die-zukunftsmobilisten.podigee.io

Veröffentlicht von Jürgen Vagt

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