New Mobility und Daten – Nr. 54 Stefan Leppler Motion Tag im Podcastinterview

von Jürgen Vagt 19.09.19
heute war Stefan Leppler von Motion Tag https://motion-tag.com/en/ zu Gast bei den Zukunftsmobilisten und wir sprachen über sein Start up und dessen Rolle in der Zukunftsmobilität. Motiontag sammelt anyomisierte Daten von Nutzern ein und zeigt mit dieser Datengrundlage Effizienzpotenziale für Mobilitätsunternehmen an. Wenn Menschen eine gewisse Wegstrecke mit mehreren Verkehrsmitteln zurücklegen, dann werden über diese Wegstrecken die Nutzerdaten per App gesammelt und aus diesen Daten werden Nutzerprofilen generiert. Mit diesen Datenbeständen können dann Optimierungen bestimmt werden, also wo müssen im Stadtgebiet mehr oder weniger Shuttle angeboten werden? Wie können Sharing-Anbieter mit Fahrrädern besser mit dem klassischen ÖPNV zusammenarbeiten? Nutzer sind zwar nicht im Fokus von motiontag, aber in den nächsten Jahren werden die Angebote der Verkehrsbetreiber immer besser, weil man die Kundenbedürfnisse besser versteht.

Neue Akteure in der Mobilität

In den letzten Jahren sind immer mehr und neue Akteure zu Mobilitätsanbietern geworden und das Teilen von Verkehrsmitteln wird immer populärer. Insbesondere junge Großstädter wollen kein eigenes Fahrzeug mehr besitzen und scheuen auch die Festkosten des eigenen Autos. Daher gibt es immer Sharing-Optionen und man kann von Fahrrad bis zum Auto die Fahrzeuge ausleihen und nach der Fahrt wird es von jemand anders genutzt. Daher kommen immer mehr neue Akteure in die Mobilität, Alexander Meiritz http://elektroautovergleich.org/2019/01/elektroroller-im-sharing-alexander-meiritz-emmy-sharing-bei-den-zukunftsmobilisten/ und Mladen Djuric http://elektroautovergleich.org/2019/03/elektrische-kleinbusse-im-ridesharing-die-zukunftsmobilisten-nr-24-mladen-djuric-clevershuttle/
Bislang sind diese Optionen nicht aufeinander abgestimmt und greifen nicht einander und bei diesem Problem bietet die Software von motiontag Abhilfe. Für Kommunen besteht so die Möglichkeit auch den Verkehr in der Stadt effizienter zu machen, denn viele Städte wollen den individuellen Verkehr mit privaten PKWs aus den Innenstädten drängen. Die Privat-Pkws brauchen viel Platz und erzeugen Emissionen und Lärm in dicht besiedelten Städten und viele große Kommunen und Städte werden früher oder später den Zugang von Autos erschweren. Vielleicht werden schon in ein paar Jahre automatisierte Shuttles in den Städten fahren und dann braucht man eine Datengrundlage, um diese autonomen Shuttles besser im Verkehr zu steuern. Roboter-Taxis werden eingesetzt, um Menschen aus dem Stadtgebiet zu einem Verkehrsknotenpunkt zu bringen.

Mehr dazu hier: http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/ und vernetzen können Sie sich hier : https://www.xing.com/communities/groups/elektrische-fahrzeuge-in-die-fahrzeugflotte-8554-1104577 und ich bitte um finanzielle Unterstützung: http://elektroautovergleich.org/unterstuetzen-sie-elektroautovergleich-org-und-automatisiertes-auto-de/ Sie können Vorträge buchen: http://elektroautovergleich.org/referenzen-innovationsworkshops-vortraege-beratung/ und Podcastinterviews mit Akteuren der Verkehrswende gibt es hier: https://podcastreihe-die-zukunftsmobilisten.podigee.io

Veröffentlicht von Jürgen Vagt

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