Autonomes Fahren und künstliche Intelligenz- Nr. 73 Roy Uhlmann (Motor Ai) im Podcastinterview

von Jürgen Vagt 27.02.20
heute war mit Roy Uhlmann ein ausgewiesener Experte in Sachen künstliche Intelligenz zu Gast bei der Zukunftsmobilisten http://elektroautovergleich.org/willkommen-bei-der-podcastreihe-die-zukunftsmobilisten/ . Roy Uhlmann ist schon 13 Jahre im Themenfeld der künstlichen Intelligenz unterwegs und wir haben am Anfang des Gespräches über den technologischen Stand der künstlichen Intelligenz in den 2000er Jahren gesprochen. Laut Herr Roy Uhlmann gab es in den letzten Jahren einen riesigen Medienhype um das Thema künstliche Intelligenz, aber es hat auch in der Tat einige technische Durchbrüche gegeben. Entscheidungen der künstliche Intelligenz sind nachvollziehbar geworden, dass ist ein massiver Durchbruch. Roy Uhlmann hat am Anfang des Interviews die Unterschiede zwischen den us-amerikanischen Ansätzen und der europäischen Herangehensweise herausgearbeitet. http://www.motor-ai.com/ Die aufgenommenen Kilometerzahlen der us-amerikanischen Unternehmen sind zwar beeindruckend, aber trotzdem bleibt ein Risiko. Trotz der immensen Datenmengen wird es weiterhin tödliche Unfälle geben und die Entscheidungen bleiben nicht nachvollziehbar für unabhängige Dritte.

Start-up Denken gegen ISO-Normen

Tief im deutschen wie auch im europäischen Rechtsempfinden ist das Konzept des unabhängigen Dritten verankert und wir Deutschen sind eben daran gewöhnt, dass der TÜV oder die DEKRA als unabhängige Dritte die technische Sicherheit beurteilt. In den USA können Start-ups einfach mal Fahrzeuge auf die Straßen stellen und veröffentlichen Sicherheitsreports, in denen diese Start-ups sich selber die Sicherheit bescheinigen und diese Sicherheit kann eben kein Externer überprüfen und nachvollziehen. Jetzt im Winter 2020 stellt sich die Frage, wie man für Europa ein entsprechendes Sicherheitsregime aufbaut. Gerade jetzt werden ISO-Normen entwickelt, die den Sicherheitsstandard des autonomen Fahrens definieren. Im Jahr 2023 oder 2024 werden wir in Deutschland laut Roy Uhlmann Fahrzeuge mit Automatisierungslevel 4 sehen und dann stellt sich auch die Durchschnittsbevölkerung, wie sicher das automatisierte Fahren ist. In der Debatte wird diskutiert, ob ein Fehler pro eine Milliarde Bewegungskilometer zulässig ist. Ein solche akzeptierte Fehlerquote ist natürlich besser als beim menschlichen Fahrer, aber wir dann hätten wir eine Metrik, die die Sicherheit beim autonomen Fahren bestimmt.

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Veröffentlicht von Jürgen Vagt

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