Elektromobilität bei Stadtbussen – Nr. 76 Dr. Henning Heppner (ELO Mobility GmbH) im Podcastinterview

von Jürgen Vagt 04.03.20
Herr Dr. Henning Heppner war heute zu Gast bei den Zukunftsmobilisten http://elektroautovergleich.org/willkommen-bei-der-podcastreihe-die-zukunftsmobilisten/ und in 10 Jahren hat er schon zwei Unternehmen https://www.elomobility.com/ in der Zukunftsmobilität gegründet. 2010 hat Siemens verlassen und hat sein erstes Unternehmen gegründet. Ebee hat einen Controller für das Laden von Elektroautos gebaut und 2018 haben die Gründer das Unternehmen verlassen und die Anteile verkauft. Start up Unternehmen haben die Etablierung der Elektromobilität getrieben und werden auch weiter tun, in der ersten Hälfte der
2010 er Jahre haben Hardware Startups das Geschehen dominiert. In den Jahren 2018 und 2019 waren es eher Softwareunternehmen, die viel Beachtung genossen haben. Insbesondere das Thema Wasserstoff verspricht noch einige unternehmerischen Chancen, wohingegen das batterie-elektrische Thema ausreichend mit jungen Hardware-Unternehmen besetzt ist.

Wasserstoff bei Bussen

Mit dieser Absatzüberschrift kann man das neue Unternehmen Elo-Mobility beschreiben. Wie kommt die Wasserstofftechnologie mit der dazugehörigen Brennstoffzelle in den profanen Stadtbus? Schon 2025 erwartet Dr. Henning Heppner eine Kostenparität zwischen den konventionellen Dieselbussen und der Wasserstofftechnologie und dann wird es für Verkehrsunternehmen betriebswirtschaftlich sinnvoll, wenn man Wasserstoffbusse einsetzt. Aber einen Siegeszug des Wasserstoffantriebs bei Personenkraftwagen erwartet Dr. Henning Heppner nicht, in den nächsten 10 Jahren wird sich der Wasserstoffantrieb auf große Busse und Lkws konzentrieren. Aufgrund der Nutzung von Stadtbussen hat diese Technologie unschlagbare Vorteile, weil bei batterie-elektrischen Antrieben das Verhältnis zwischen Fahrzeuggröße und Batteriegröße zu ungünstig ist. Zudem ist die Reichweite der batterie-elektrischen immer noch zu schlecht, sodass der Busbetreiber zwei oder drei batterie-elektrische Busse einsetzen müsste, um einen dieselbetriebenen Bus zu ersetzen. Daher hat die Wasserstofftechnologie zentrale Vorteile bei Bussen und wird sich laut Dr. Henning Heppner durchsetzen. Am Ende des Interviews dreht sich das Gespräch, um die Internationalisierung der Elektromobilität. In Indien und Teilen Afrika gibt es spannende Konzepte, so könnte man das Tuk-Tuk in Indien mit einem batterie-elektrischen Antrieb versehen kann und diese Möglichkeiten gibt es häufiger in Schwellennationen. Auch das Thema Wasserstoff ist interessant, weil der Ökostrom gerade in Indien günstiger wird, so dass der kalkulierende Busbetreiber auch in Indien auf den elektrischen Antrieb umsteigen will.

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Veröffentlicht von Jürgen Vagt

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