Elektromobilität und Autonomes Fahren – Nr. 75 Dr. Christof Horn (umlaut) im Podcastinterview

von Jürgen Vagt 26.02.20
und heute war wieder mal ein Consultant zu Gast bei den Zukunftsmobilisten Dr. Christof Horn verantwortet die Automotive sparte von Umlaut. http://elektroautovergleich.org/willkommen-bei-der-podcastreihe-die-zukunftsmobilisten/ Umlaut ist aus der bestehenden und bekannten Unternehmensberatung und Gesellschaft für Ingenieurdienstleistungen P3 hervorgegangen. https://www.umlaut.com/en .Seit 2001 begleitet Dr. Christof Horn die automobile Welt und noch nie haben sich so viele Innovationsthemen in der Automotive-Welt gebündelt. Der Elektromobilität soll vor dem Markthochlauf stehen und die Autobauer müssen sich wandeln. Laut Dr. Christof Horn versuchen die Hersteller relevante Kompetenzen wieder in den Konzern zu holen, aber die Veränderung erfasst auch die großen Zulieferer. Braucht man diese großen Systemlieferanten wie Continental oder Bosch noch ? Die Autobauer sind in der vermeintlichen günstigen Lage, einfach neue Zulieferer zusammen zustecken. Anderseits wird der technologische Vorsprung, den die europäischen Autobauer im Verbrennerantrieb haben, obsolet. Selbst Hersteller der Unterhaltungselektronik wie Sony können nun Autos bauen.

Margen sinken, Investitionen fürs automatisierte Fahren kommen

2020 schaut man auf 6 – 7 Jahre Investitionen in Sachen Elektromobilität zurück und nun muss der Kunde die Elektroautos der europäischen Hersteller kaufen, damit sich diese Investitionen rentieren. Wie häufig in innovativen Veränderungen wird die Vergangenheit zum Ballast, weil Tesla einen Innovationsbonus hat und die deutschen Hersteller Elektroautos bauen müssen, welche eine gleiche Qualität wie allerseits bekannten Verbrenner haben. Gegenwärtig haben viele Fahrzeugmodelle, die Tesla Konkurrenz machen sollten, Schwierigkeiten im Marktstart. Aller Anfang ist schwer und diese Binse gilt natürlich auch für neue Elektroautos, aber nun wartet auch schon das neue Investitionsthema des automatisierten Fahrens. Hier kann man verschiedene Zusammenschlüsse und Kooperationen zwischen den Autobauern beobachten, denn bei der Erforschung des automatisierten Fahrens werden riesige Investitionssummen notwendig. In der Fachwelt macht sich Ernüchterung breit, denn die Sicherheitsanforderungen sind schwer zu erreichen als gedacht. Die Ankündigungen der Jahre 2016 und 2017 waren wohl zu vollmundig, noch im Jahr 2018 hieß es, dass 2021 schon 11000 Roboter-Taxis fahren sollen. Dr. Christof Horn erwartet den Markthochlauf des automatisierten Fahrens in der Logistik, weil in der Güterlogistik sehr schnell rentable Anwendungen realisieren lassen.

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