Elektromobilität und Umweltschutz – Nr. 100 Dorothee Saar (Deutsche Umwelthilfe)

vom 27.10.20 Jürgen Vagt

heute kamen wieder mal die Umweltverbände bei den Zukunftsmobilisten http://elektroautovergleich.org/willkommen-bei-der-podcastreihe-die-zukunftsmobilisten/ zu Wort , weil Dorothee Saar von der Umwelthilfe https://www.duh.de/pressematerial/die-koepfe-der-duh/ zu Gast war. Die Umwelthilfe spielte während des Dieselskandals eine zentrale Rolle und für die gesamte Gesellschaft war der Dieselskandal eine Landemarke. Selbst den automobilen Laien war klar, dass der Diesel kein Potenzial mehr hat, um die schärfer werdende Umweltstandards gerecht zu werden. Nach dem Dieselskandal war die Richtung klar, die Antriebswende muss kommen und wird kommen. Selbst Laien verstehen diesen Trend und die Autohersteller bringen in den letzten Jahren immer mehr elektrische Fahrzeuge auf den Markt. Aus Sicht der Umweltverbände ist diese Entwicklung nicht unproblematisch, da wären einerseits die Plug-in-Hybride. Diese Fahrzeuge haben zwei Antriebe in einem Fahrzeug und damit ist dieser Fahrzeugtyp sehr schwer und Sie haben nur eine kleine Benzinersparnis gegenüber dem vergleichbaren Verbrenner. Die Energiebilanz muss ein zentrales Thema für das Elektroauto werden, denn wenn sich die elektrischen Fahrzeuge am Markt durchsetzen. Dann wird das Elektroauto der größte Stromverbraucher im Haushalt und man bräuchte aus Sicht der Umwelthilfe eine Energieampel.

Der Verkehr in den Großstädten

Laut Dorothee Saar muss das Auto aus den Innenstädten vertrieben werden, in einigen Städten wie Berlin gibt es die ersten Planungen den Autoverkehr aus der Innenstadt zu verbannen. Das Parken ist in deutschen Städten immer noch sehr günstiger als in anderen europäischen Städten und damit wäre die Stellschraube für Dorothee Saar klar. Der Preis für den Raum in den Innenstädten muss steigen, damit der Radverkehr und der ÖPNV sich besser entfalten kann und für mehr Menschen attraktiv wird. Corona hatte für die Menschen unterschiedliche Wirkungen, einerseits ist der Verkehr in den Städten zurückgegangen, aber anderseits wollten die Menschen den ÖPNV nicht nutzen, weil Sie Angst vor einer Ansteckung hatten. Das Auto und der Individualverkehr hatte in der Pandemie Aufwind und man wird sehen, wie sich die Verkehrswende nach der Pandemie weiter entwickeln wird.

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Veröffentlicht von Jürgen Vagt

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