Logistik und Corona – Nr. 97 Prof. Dr. Tobias Hagen ReLUT (Research Lab for Urban Transport)

von Jürgen Vagt 01.10.20
ich begrüßte Prof. Dr. Tobias Hagen und er ist Professor für Volkswirtschaft, wir haben dann 45 Minuten über die Corona-Lage in der Logistik gesprochen http://elektroautovergleich.org/willkommen-bei-der-podcastreihe-die-zukunftsmobilisten/ . Prof. Dr. Tobias Hagen hat eine ganz aktuelle Studie über die Auswirkungen der Pandemie auf den Logistiksektor erstellt und wir sprachen über diese Ergebnisse. Als Bestandsaufnahme kann man festhalten, dass es seit dem Zweiten Weltkrieg keinen so großen Einbruch in der Mobilität gegeben. Die zurück gelegten Bewegungskilometer sind eingebrochen, dass Fahrrad hat einen massiven Aufschwung erlebt, aber das Auto wurde auch ein bisschen beliebter. Die Bahn und der ÖPNV sind natürlich ein Verlierer und die Passagierzahlen sind massiv zurückgegangen und die Deutschen sind im Durchschnitt auch nur bereit 10 € mehr zu zahlen, damit Plätze in der Bahn frei bleiben und einen corona- bedingten Sicherheitsabstand einzuhalten. So eine Lösung wird sich also für die Bahn oder den ÖPNV nicht rechnen. Es bleibt aber also für die großen Personenlogistiker schwierig, aber in der Güterlogistik sind die Gewinner der Coronapandemie.

Corona und die Logistik

Es ging durch alle Medien und es ist auch einfach nur logisch, weil die Geschäfte geschlossen haben, hatte der Onlinehandel einen massiven Zuwachs. Aber es profitieren eher die Kurierdienste in den Städten, die größeren Speditionen stehen in einem harten Wettbewerb und haben nur geringe Margen. Gegenwärtig hat der Gesetzgeber einen Schutzraum für Unternehmen geschaffen, sodass es keine ode wenige Insolvenzen bis zur Jahresmitte 2021 geben wird. Aber die gegenwärtige Lage wird in Insolvenzen in der gesamten Wirtschaft und eben auch in der Logistik erzeugen. Aber ein Thema hat an Bedeutung gewonnen, denn der Trend zum Homeoffice wird sich weiter verstärken und diese Entwicklung wird erhebliche Auswirkungen auf die Mobilität haben. Die Menschen brauchen keinen Diesel mehr, sondern können sich ein Elektroauto kaufen. Zudem müssen sich die Anbieter des Pendlertransportes umstellen, das betrifft als die Bahn und den ÖPNV und hier wird es Überkapazitäten geben. Vielleicht gibt es jetzt auch einen neuen Trend zum Leben auf dem Land, weil man zu Hause ausarbeiten kann.

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Veröffentlicht von Jürgen Vagt

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