Elektromobilität ökonomisch betrachtet – Nr. 101 Thomas Puls (Institut der deutschen Wirtschaft Köln e. V.)

von Jürgen Vagt 12.11.20
heute begrüßte ich Thomas Puls von Institut der deutschen Wirtschaft http://elektroautovergleich.org/willkommen-bei-der-podcastreihe-die-zukunftsmobilisten/ und der studierte Volkswirt gab erstmal einen Überblick über die verschiedenen Antriebsarten. Seit 18 Jahren begleitet Herr Thomas Puls https://www.iwkoeln.de/institut/personen/detail/thomas-puls.html die Mobilitätswirtschaft und es gab immer wieder neue Antriebskonzepte, aber wenn man im November 2020 sich umschaut. Dann gibt es den batterie- elektrischen Antrieb und dieser Antrieb hat bei Pkws Marktreife erreicht. Die Hersteller kündigen immer voll elektrischen Fahrzeugen an, alleine Volkswagen will bis 2025 70 batterie- elektrischen Fahrzeuge auf den Markt bringen. Aber auch E-Fuels werden in den letzten paar Jahren stärker diskutiert. In den Shownotes sind ein paar Links aufgelistet, die einen kleinen Überblick über das Thema E-Fuels liefern. Bei E-Fuels wird auf synthetische Weise Kraftstoff erzeugt und so entsteht Kerosin und Benzin, dass ganz normal in die konventionellen Verbrenner und Düsenantrieben verbrannt wird. Die synthetische Kraftstoff wird dann CO2-neutral sein. Aber beim gegenwärtigen Stand der Technik ist der Kraftstoff zu teuer für einen massenhaften Einsatz und die Energiebilanz ist schlecht.

E-Fuels und Wasserstoff

Bei E-Fuels muss erst viel Energie aufgewendet werden, damit Kraftstoff entsteht, um Fahrzeuge anzutreiben. Zwar gibt es die ersten Tests auch von der Großindustrie, aber grundsätzlich kann man sagen, dass Technik nicht ausgereift ist. Aber die grobe Richtung ist klar, man muss sich von dem Gedanken lösen, dass ein Kraftstoff die gesamte Mobilität befeuert. Laut Thomas Puls wird die Mobilität immer vielfältiger, auch Wasserstoff hat eine schlechte Energiebilanz, aber in dem Schwerlastverkehr hat der Wasserstoff seine Berechtigung. Auch bei Wasserstoff gilt, dass man immens viel Energie aufgewendet werden muss, damit Wasserstoff als Kraftstoff vorliegt. Bei Lkws sind batterie- elektrischen Antriebe nicht einsetzbar, weil die Batterien für den Lkw zu groß sind, sodass zu viel Ladefläche verloren geht. In diesen Anwendungsbereichen hat der Wasserstoff seine Berechtigung und manchen Gegenden der Welt sind die Entfernungen zu lang und daher sollten Wasserstoffantriebe hier etabliert werden. Aber auch bei den batterie- elektrischen Antrieben kann noch viel Veränderung kommen.

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Veröffentlicht von Jürgen Vagt

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