Elektroautos und Batterien – Nr. 109 Prof. Dr. Maximilian Fichtner (Helmholtz-Instituts Ulm/ Universität Ulm/ Exzellenzcluster POLiS)

von Jürgen Vagt 26.01.21

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Heute begrüßte ich den renommierten Batterieforscher Prof. Dr. Maximilian Fichtner https://www.uni-ulm.de/universitaet/hochschulkommunikation/presse-und-oeffentlichkeitsarbeit/unimagazin/online-ausgabe-uni-ulm-intern/uui-347/batterieforschung/fichtner/ und am Anfang des Gespräches http://elektroautovergleich.org/willkommen-bei-der-podcastreihe-die-zukunftsmobilisten/ sprachen wir über die Geschichte der Batterie. Heute im Winter 2021 ist die Lithium-Ionen-Batterie Standard, aber diese Technologie ist erst gut 30 Jahre alt. Sony hat diese Batterie-Technologie 1991 auf den japanischen Markt eingeführt und in den 2000er Jahren hat diese Batterie –Technologie Einzug in den Automobilbau gehalten. Da wäre natürlich auch Tesla zu nennen, aber auch etablierte Großserienhersteller wie Nissan. Herr Prof. Dr. Maximilian Fichtner beschrieb die Schwierigkeiten, wenn man die Lithium-Batterien nicht mehr in stationären Anwendungen verwenden will, sondern in einem Auto verbauen will. In der Frühphase wurden einfach viele Batterien aus den Laptops genommen, aber zunehmend werden die Batterien den Bedürfnissen des Autos angepasst. Insbesondere in Deutschland wird der Umweltaspekt des elektrischen Fahrens thematisiert. In den letzten Jahren konnte Kobalt immer mehr aus den Batterien entfernt werden, bald wird mehr Kobalt im Getriebe des klassischen Verbrenners sein als in der Batterie des Elektroautos laut Herrn Prof. Dr. Maximilian Fichtner.

Batterie der Zukunft

Das ist die große Preisfrage, weil beim Elektroauto die Batterie die zentrale Wertschöpfung bildet. In den letzten Jahren wurden immer wieder mal mit neuen Bausteinen gespielt und nun scheint, dass Eisenphosphat eine interessante Option zu sein. In China wird schon Eisenphosphat in der Großserie verbaut und die Fahrzeuge liefern beeindruckende Leistungswerte. China im Besonderen und in Asien im Allgemeinen sind zentraler Treiber der Batterieentwicklung. Am Abschluss des Gespräches ging es um Wasserstoff, natürlich mussten wir im Jahr 2021 dieses Thema aufgreifen. Prof. Dr. Maximilian Fichtner hat langjährige Erfahrungen im Wasserstoffsektor und steht dieser Technologie grundsätzlich sehr positiv gegenüber. Aber die aktuelle Diskussion sieht Herr Prof. Dr. Maximilian Fichtner als schwierig an, in manchen Studien wird ein sehr optimistisches Bild der Effizienz von Wasserstoff gezeichnet. Aber die Effizienz ist bedeutend schlechter, wenn man die konventionellen Verbrenner mit der Kraftstoffversorgung zugrunde liegt. Allein an der Tankstelle geht eine Menge Energie verloren und Wasserstoff wird eine zentrale Rolle als Energieträger für die Industrie sein. Zwischen Industrie und Mobilität entsteht also ein Wettbewerb um Wasserstoff in den nächsten 20 – 30 Jahren.

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Veröffentlicht von Jürgen Vagt

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