Elektrobusse im ÖPNV – Nr. 115 Christian Soffel (Verkehrsberatung/Elektrobusse im ÖPNV)

von Jürgen Vagt 11.02.21
Heute begrüßte ich Christian Soffel von der Verkehrsberatung VCDB https://www.vcdb.de/de/startseite/ und ich sprach mit dem Geografen über die Einführung von Elektrobussen in den ÖPNV http://elektroautovergleich.org/willkommen-bei-der-podcastreihe-die-zukunftsmobilisten/. Im Jahr 2021 liegt der Anteil von elektrischen Bussen in Spitzenwerten bei 20 % und einige ÖPNV-Betreiber wollen schon 2030 komplett elektrisch fahren. Seit 10 Jahren begleitet Christian Soffel die Einführung von Elektrobussen als Unternehmensberater und Christian Soffel beschrieb die Herausforderungen der ÖPNV-Betreiber bei der Einführung von Elektrobussen. Hier ist wie immer in der modernen Elektromobilität das Angebot das Problem, denn die Hersteller müssten erstmal elektrische Fahrzeuge auf den Markt bringen. Auch heute im Jahr 2021 sind die elektrischen Busse immer noch deutlich teuer als die vergleichbaren Verbrenner, langsam aber sicher werden die elektrischen Busse aber vorteilhafter. Die elektrischen Antriebe haben im Vergleich mit den konventionellen Verbrennern niedrigere laufenden Kosten und dieser Vorteil gilt auch bei Bussen.

Elektromobilität in einer konservativen Branche

Der ÖPNV ist ein Anbieter der Daseinsvorsorge und daher ist diese Branche konservativ und keine übergroße Bereitschaft sich auf Innovationen einzulassen. Die Politik im Allgemeinen und die Landesregierungen im Besonderen wollte den elektrischen Bus im ÖPNV und laut Christian Soffel sind die Förderungen schon ausreichend, es könnte immer mehr sein, aber 80 % der Mehrkosten übernimmt der Staat. Wenn man sich bei den ÖPNV-Betreibern umschaut, dann verbessern die elektrischen Busse das Image der ÖPNV-Betreiber als Arbeitgeber, weil diese ökologische Technik bei jungen Leuten gut ankommt und so wird der ÖPNV als Arbeitgeber attraktiver. Also sind die batterie- elektrischen Antriebe jetzt im Winter 2021 im Markthochlauf, aber andere Antriebsarten wie Wasserstoff und E-Fuels werden im ÖPNV debattiert. Auch wenn einige Experten dem Wasserstoff eine goldene Zukunft vorhersagen, ist Wasserstoff im Busverkehr noch wenig verbreitet und im Vergleich zu reinen Batteriebussen weniger serienreif. Auch der Wasserstoffbus benötigt spezielle Energieversorgungstechnologien (Druckgasbetankung), teilweise zusätzlich Ladeinfrastruktur für die auch dort vorhandenen Batterien. Für Christian Soffel sind Anwendungen unter bestimmten Rahmenbedingungen durchaus mit Wasserstoff denkbar, insbesondere wenn der Wasserstoff zu günstigen Preisen bezogen werden kann. Zudem trägt nur „grüner Wasserstoff“ zu einer Dekarbonisierung der Busflotten bei.

Wir werden, aber auch bald neue und kleinere Fahrzeuggrößen im ÖPNV sehen.

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Veröffentlicht von Jürgen Vagt

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