Volkswagen bringt endlich einen elektrischen, kleineren LKW

von Jürgen Vagt

ich habe es ja hier mehrfach beklagt und die Post macht es ja auch vor, Volkswagen will nun auch einen elektrisch angetriebenen kleineren Verteilerlkw auf dem europäischen Markt bringen. Viele meiner Fuhrparkkunden können eben nicht Ihre Transporterflotten umstellen, weil es ein entsprechendes elektrisches Angebot im Transportsegment noch nicht gibt. Das ist schade, denn im Kurzstreckenbetrieb ist der elektrische Antrieb für den Fuhrparkmanager vorteilhaft. Wenn man kurze Tagesfahrleistungen relativ häufig in einer Woche oder einem Monat wiederholt, dann ist das elektrische Fahrzeug vorteilhaft, weil das elektrische Nutzfahrzeug zwar höhere Anschaffungskosten hat, aber die laufende Betrieb sind günstiger. Mit diesem Fahrprofil können schon mit den Stand der Technik und des Angebotes im Jahr 2017 erfolgreich und kostensenkend elektrische Fahrzeuge eingeführt werden. Wenn es eben diese Angebote gäbe, nun die Post hat schon vorgelegt http://elektroautovergleich.org/2017/05/elektrotransporter-fuer-einen-fischhaendler-streetscooter-versorgt-den-mittelstand/

Elektrisch Güter in der Stadt verteilen

Sowohl der Streetscooter als auch der e-Delivery zielt auf die Auslieferung von Waren im Stadtgebiet ab, allerdings ist der e-Delivery deutlich größerer. https://www.logistra.de/news-nachrichten/nfz-fuhrpark-lagerlogistik-intralogistik/9251/test-amp-technik/elektromobilitaet-vw-e-delivery-soll-auch-nach-e
Der e-Delivery ist eine Klasse über den Crafter angesiedelt und ein klassischer Weltlkw, denn mit den unterschiedlichen Motorvarianten wird das Fahrzeug in 30 Ländern ausgeliefert und ab 2020 kommt die elektrische Version auf den deutschen Markt. Egal welches Batteriepaket der Kunde wählt, sollen 200 Kilometer Reichweite garantiert sein. Das müsste für den Einsatzzweck auch reichen.

Elektrisches Nutzfahrzeuge – ein trauriges Kapitel

Auch wenn ich den e-Delivery gut finde, dann muss ich anmerken, dass Volkswagen immer noch dem Stand anderer Hersteller hinterher hingt, denn der e-Delivery eine elektrische Version des Volkswagenverbrenners. Man sieht keinen Unterschied in der Konstruktion zwischen dem Verbrenner und der elektrischen Version, dass bedeutet, das man bei Volkswagen nicht auf die Besonderheiten des elektrischen Antriebs eingegangen ist. Das gilt leider auch für die elektrischen Personenkraftwagen von Volkswagen: http://elektroautovergleich.org/2017/05/elektroautos-von-hyundai-eindeutig-besser-als-der-elektrische-golf/
Einen richtiges elektrisches Nutzfahrzeug wird wohl erst in ein paar Jahren auf den Markt kommen und der elektrische Bulli von Volkswagen soll auch erst 2025 auf den Markt kommen. http://elektroautovergleich.org/2017/01/elektroautos-von-volkswagen-der-legendaere-bus-wird-elektrisch/
Mehr dazu hier: http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/

Elektroautos und Ihre Batterien – Wer baut die europäische Fertigung auf?

von Jürgen Vagt

so langsam aber sicher wird auch dem Letzten klar, dass dem Elektroauto die Zukunft gehört. Wenn man tiefer in der Materie steckt, dann geht man wie ich auch im Einzelnen davon aus, dass die Nachfrage an Elektroautos in der 2020er Jahren rasant steigen wird. Aber mit der Nachfrage steigt auch der Bedarf an Batterien und das ist und war der technische Engpass des Elektroautos. Denn dort wo die Batterien gefertigt werden, dort findet die Wertschöpfung statt und das ist gegenwärtig Asien und eben nicht Deutschland. Gerade geht in der Herzkammer des Automobilbaus also München und das Rhein-Neckartal die große Sorge um, dass die Konzerne Ihre Batteriefertigung woanders aufbauen. Nur mit dieser Fertigungskompetenz ist der Automobilbau langfristig gesichert.

Wer baut die deutschen Batteriefabriken auf?

Das ist die große Preisfrage und ich habe Sie ja auch schon häufiger behandelt http://elektroautovergleich.org/neue-batterietypen-fuer-elektroautos-es-kann-sich-noch-viel-aendern/
. Um den aktuellen Nachrichten einen Zusammenhang zu geben: http://www.manager-magazin.de/unternehmen/autoindustrie/elektroauto-wer-baut-europas-erste-batterie-gigafactory-a-1174306.html will ich noch einmal klären, dass in Deutschland die kommerzielle Batteriefertigung schon vor 25 Jahren zu Grunde gegangen ist. Ich glaube Anfang der 1990 er Jahre ist die Batteriefertigung von Varta eingegangen und nun mit dem Elektroauto wird dieser Mangel für den Wirtschaftsstandort Deutschland ein Problem. Und alle suchen den 10000 bis 20000 Batterieexperten, um eine erfolgreiche Batteriefertigung in Deutschland aufzubauen.

Wer kooperiert mit Wem?

Das ist eine wichtige Frage und Sie begleitet die modernen Elektroautos seit 2009: http://elektroautovergleich.org/elektroautos-deutschland-deutsche-hersteller-uneinig-ueber-heimische-batteriefertigung/
Also findet sich eine Koalition, um eine Batteriefertigung zu bauen. Daimler hat noch 2015 mit seinem Anlauf eine Batteriefertigung in Sachsen zu etablieren Schiffbruch erlitten und seit dem Dieselskandal versucht gerade Volkswagen alles um einen geeigneten Technologiepartner zu finden. Der gegenwärtige Technologiestandard also die Lithium Ionen-Batterien wurde von Sony in den frühen 1990 er Jahren für die Unterhaltungselektronik entwickelt, wer kann das in Deutschland kostengünstig produzieren. Mehr dazu hier: http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/

Elektroauto-Offensive von Ford und General Motors

von Jürgen Vagt

Zwei traditionsreiche Schwergewichte des fossilen Automobilbaus haben unabhängig voneinander einen massiven Ausbau des Elektroautoangebots angekündigt. Ich möchte hier noch mal eine Wasserstandsmeldung in Sachen Angebotserweiterungen von Elektroautos geben, denn immerhin ist Ford im noch Nummer 2 auf den us-amerikanischen Automarkt und General Motors ist Nummer 2 weltweit. General Motors ist mit dem Mengenausstoß von 9,37 Millionen Autos nur knapp hinter Toyota die Nummer Zwei und Ford ist weltweit mit 6,55 Millionen Fahrzeugen die globale Nummer Drei. Daher sind die Aktivitäten der beiden Schwergewichte wichtig, denn nun wird das Thema auch von trägen Großkonzernen massiv gepuscht.

General Motors mit 23 Stromer bis 2023

General Motors will schon zwei voll elektrische Modell in den 18 Monaten in die globale Kompaktklasse einführen. Dann sollen noch mal ca. 20 Modelle bis 2023 veröffentlicht werden und mit diesen Fahrzeugen wird das gesamte Angebot vom Kleinwagen bis zum Familien van beim Antriebe elektrifiziert werden. So ähnlich hat das auch Volkswagen bekannt gegeben: http://elektroautovergleich.org/volkswagen-will-2019-ein-elektroauto-fuer-die-breiten-massen-auf-den-markt-bringen/
Aber das ist natürlich nur eine quantitative Angabe, ich kann also nicht einschätzen, wie modern diese Elektroautos sein werden. Aus den Pressemitteilungen kann ich nicht abschätzen, ob eine eigenständige Plattform bei den Elektroautos von General Motors verbaut wird. http://www.manager-magazin.de/finanzen/boerse/angriff-auf-tesla-general-motors-und-ford-starten-elektroauto-offensive-a-1171075.html
Allerdings will ich anmerken, dass eine interessante Entwicklung beginnen kann. Denn General Motors ist gut auf den Schwellenmärkten vertreten und momentan ist Elektromobilität ein Thema für das reiche Europa und die USA. So gesehen ist es bedeutend, dass nun auch elektrische Fahrzeuge für ärmere Schwellennationen gebaut werden. Immerhin sollen 10 Fahrzeuge dieser 23 elektrischen Modelle für den chinesischen Markt zugeschnitten werden. Der chinesische Markt ist auch aufgrund der staatlichen Einflüsse höchst interessant: http://elektroautovergleich.org/2017/10/china-fuehrt-eine-quote-fuer-elektroautos-ein-vorbild-fuer-deutschland/
Momentan sind die Elektroautos noch teurer als die vergleichbaren Verbrenner und daher kann man abgesehen von Exotenansätzen wie von Tesla Elektroautos besser in den finanzstarken Mittelschichten in Europa und USA verkaufen, aber die großen Zuwächse im Automobilabsatz werden in Schwellennationen erzielt. http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/

Was bedeutet eine Jamaika-Koalition fürs Elektroauto ?

von Jürgen Vagt

So. Nun ist die Bundestagswahl eine Woche her und es sieht nach einer Koalition aus der CDU, der FDP und den Grünen aus, denn die SPD will in die Opposition. Aber was bedeutet diese Regierungskoalition für die Elektromobilität in Deutschland? Darum soll es jetzt gehen, denn ich habe gestern schon die staatlichen Regelungen zum Elektroauto in China beschrieben. http://elektroautovergleich.org/2017/10/china-fuehrt-eine-quote-fuer-elektroautos-ein-vorbild-fuer-deutschland/
Jetzt haben wir wohl eine Regierung aus sehr unterschiedlichen Lagern und die Union hat eine Postion in der Mitte inne. Schon im Wahlprogramm steht das Erwartbare, denn Deutschland soll Autoland Nummer Eins bleiben, aber dieser Führungsanspruch erstreckt sich auch auf die Elektromobilität. Diese Forderung unterstützen aber auch die Grünen, allerdings wird im Wahlprogramm die Bedeutung der Umwelttechnologien deutlich stärker hervorgehoben. Diese Positionierung gipfelt auch in der Forderung, dass ab 2030 keine Verbrenner mehr zugelassen werden dürften. http://www.automobilwoche.de/article/20170926/NACHRICHTEN/170929939/nach-der-bundestagswahl-was-eine-jamaika-koalition-fuer-die-autoindustrie-bedeutet

Wo liegen die Konfliktpunkte

Die FDP geht nicht gesondert aufs Auto ein, aber das autonome und vernetzte Auto spielt eine zentrale Rolle und die Liberalen wollen die Digitalisierung vorantreiben. Die FDP wollen die Förderung des Elektroautos technologieoffener gestalten, als man will sich weniger stark als CDU und Grüne auf den elektrischen Antrieb festlegen. Die FDP wollen allgemeiner und weniger zielgerichtet die Forschung von Unternehmen fördern und z. B. Nicht die Ladeinfrastruktur für Elektroautos fördern. Also weniger Staat, und am Grad der Zielgerichtetheit wird man die neue Regierung und Ihre Maßnahmen für die Elektromobilität messen. Stresspotenzial bietet auch der grundsätzliche Fokus der Verkehrspolitik, denn die Grünen wollen den Öpnv und Sharinglösungen stärken und sich vom in dem Himmelheben der Autoindustrie verabschieden.

Schonfrist für den Diesel

Wie geht man mit den Diesel um, das ist eine zentrale Frage für den durchschnittlichen Autobesitzer? Nun eigentlich wollen alle Parteien Dieselfahrverbote vermeiden, aber die Grünen bestehen darauf, dass auch im Realbetrieb die Grenzwerte eingehalten werden müssen. Bei dieser Frage sind die beiden anderen potenziellen Partner etwas lascher. http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/

China führt eine Quote für Elektroautos ein – Vorbild für Deutschland?

von Jürgen Vagt

im Wahlkampf war das Elektroauto eines der wenigen kontroversen Themen und es zeichnet sich eine Konfliktlinie zwischen dem linken Lager aus SPD und Grünen auf der einen Seite. Diese beiden Parteien wollen das Elektroauto stärker fördern und diskutieren eine verbindliche Staatsquote, das bedeutet, das ein bestimmter Anteil an den jährlich neu zugelassenen Fahrzeugen elektrisch angetrieben werden sollten. Wenn dieser Anteil verfehlt wird, dann müssen die Autohersteller einen Ausgleich an den Staat bezahlen. Mit diesem Mechanismus sollen die Hersteller einen Anreiz erhalten, so dass Sie immer mehr elektrische Autos absetzen. Die Grünen haben auch schon konkret das Jahr 2030 als Zielmarke benannt, denn ab 2030 sollen keine Verbrennerfahrzeuge mehr zugelassen werden. http://elektroautovergleich.org/2017/06/elektroautos-stehen-zur-wahl-zoff-bei-den-gruenen/

Widerstand gegen die Quote

Die FDP in Ihrer Gesamtheit will weder das Zulassungsverbot noch eine Quote, auch in der CDU gibt es massive Vorbehalte. Gerade in der FDP hat der Verbrenner ein gutes Image, denn Lindner will trotz der ersten Markterfolge der Elektroautos am Verbrenner festhalten und die gesamte politische Steuerung soll noch technologieoffen gehalten werden. http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/

Der größte Absatzmarkt wird elektrisch

Nun China wird durch die Quote elektrisch und immerhin sollen schon ab 2019 10 % der neu zugelassenen Fahrzeuge elektrisch sein und bereits im Jahr 2020 müssen 12 % elektrisch sein. Wenn die in China zugelassenen Autohersteller (mehr als 30000 abgesetzte Autos) die Quote nicht schaffen, dann werden Strafzahlungen notwendig und die Vertreter der deutschen Automobilindustrie maulen und behaupten, dass mit dieser Maßnahme die chinesischen Autohersteller gefördert werden sollen. http://www.goettinger-tageblatt.de/Welt/Wirtschaft/Weltweit/China-fuehrt-Quote-fuer-E-Autos-ein . Nun China ist keine Demokratie und greift auch mal zum Schutz der eigenen Industrie durch, aber die deutschen Hersteller hätten eben auch mit mehr Nachdruck Elektroautos bauen und vertreiben können. Jetzt ist das Gejammere groß, aber man kann zu solchem Staatsdirigismus stehen, wie man will, aber nun ist klar, dass der größte Absatzmarkt der Automobilindustrie innerhalb weniger Jahre sehr elektrisch sein wird.

Ikea wird Elektromobil – wie kommt das Möbelhaus mit Elektroautos zurecht

von Jürgen Vagt

Ich will heute mal auf Ikea eingehen, denn wenigstens einer der Großen fängt nun an sich zu elektrifizieren und der gesamte Konzern soll auf Elektroautos und der entsprechenden Ladeinfrastruktur umgestellt werden. Ich richte mich mit meinen Angeboten ja eher an den Mittelstand http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/ und große Konzerne haben es auch einfacher, wenn es an die Einführung von Innovationen geht. Aber trotzdem ist es interessant, wie das schwedische Möbelhaus die firmeneigene Flotte elektrifiziert und wie die Auslieferung elektrisch organisiert werden soll. https://ecomento.de/2017/09/25/ikea-setzt-massiv-auf-elektromobilitaet-ev100/

Nachhaltige Unternehmen und Elektroauto

Ikea hat bekannt geben, dass Nachhaltigkeit den Kern des Unternehmens in der Zukunft ausmachen soll. Gut, ich weiß das der eine oder andere Zyniker das als bloßes Lippenbekenntnis abtut, nur Ikea hat schon lange Verkäufer von Obdachtlosenzeitschriften in den Verkaufsräumen erlaubt. Aber Ikea hat sich einem Netzwerk von 10 multinationalen Unternehmen angeschlossen, den EV100 und dieses Netzwerk will Elektromobilität bei Unternehmen bekannter und auch normaler machen. Ich werde auf diesen Aspekt und dieses Netzwerk noch in Zukunft auf diesem Blog eingehen. Aber Ikea will neben dem flächendeckenden Ausbau der Ladeinfrastruktur auch den zügigen Umstieg auf Strom aus erneuerbaren Energien vorantreiben.

Elektroautos in der Firmenflotte

Mit dem Beispiel Ikea sieht man, dass auch große Unternehmen langsam aber sicher aufs Elektroauto umsteigen wollen und große Unternehmen haben auch andere Probleme als Mittelständler beim Umstieg auf elektrische Flotten. http://elektroautovergleich.org/elektroautos-in-die-firmenflotte-eine-zarte-pflanze/
Nun Ikea hat erstmal beschlossen, dass an 335 Standorten in 30 verschiedenen Ländern Elektroautos und die entsprechende Ladeinfrastruktur eingeführt werden soll. Ikea liefert seine Möbel ja auch aus und somit muss sich Ikea mit dem Angebot an Nutzfahrzeugen und elektrischen Lieferfahrzeugen herumärgern. Zwar gibt es die ersten Unternehmen, wie http://elektroautovergleich.org/2017/05/elektrotransporter-fuer-einen-fischhaendler-streetscooter-versorgt-den-mittelstand/
Und ja wenn man nur im Nahbereich um das jeweilige Möbelhaus ausliefert, dann kann man den gegenwärtig verfügbaren Reichweiten um die 200 Kilometer zurechtkommen. Zudem sinken die Fuhrpark kosten, wenn man die niedrigen laufenden Kosten des elektrischen Fahrens bedenkt.

Daimler – die Erfinder des Autos werden nun richtig elektrisch

von Jürgen Vagt

Nun immer wenn die IAA stattfindet, dann richtet sich die Aufmerksamkeit auf die Automobilindustrie und deren Produkte, so dass Daimler dieses Ereignis nutzte, um seine Aktivitäten im Bereich der elektrischen Fahrzeuge darzustellen. Ich hatte schon über einige Aspekte geschrieben, wie http://elektroautovergleich.org/2017/02/noch-ein-smart-wird-ein-elektroauto/ aber insgesamt sollen an allen Ecken des Konzerns mit dem Stern als Markenlogo 4 Milliarden zusammen gespart werden, damit neue Elektroautos auf den Markt gebracht werden können. Die zentralen Eckpunkte sind auch bekannt, Mercedes erwartet einen Markthochlauf in der 2020 er Jahren. Bis 2025 will Daimler es geschafft haben, dann sollen die Elektroautos genauso teuer oder günstig wie Verbrennerfahrzeuge hergestellt werden. Aber es wird leider auch deutlich, dass es mehr um Hybride geht, als um reine elektrische Fahrzeuge und auch der Wasserstoffantrieb kommt wenigstens als Testlauf wieder.

50 Modelle bis 2022 – Aber nur wenn man Hybride mitzählt

Die Zielmarke hat Dr. Zetsche bekannt gegeben, also insgesamt sollen 50 Modelle bis zum Jahr 2022 auf den Markt gebracht werden. Allerdings nur wenn man die Hybride mitzählt, wahrscheinlich wird als BMW die stärkste Elektroautomarke unter den deutschen Automarken bleiben. Bislang sind die Bayern ambitionierter
und haben sich mit Ihrer Elektroautomarke BMW i klarer und eindeutiger positionierter als die Schwaben. Wenn man den Vergleich mit Tesla ziehen will, dann ist Daimler noch in der Steinzeit, obschon Tesla mit Daimler bis 2013 noch eine Technologiepartnerschaft hatten.

Wasserstoff kommt wieder mal

Schon 2000 hat Kanzler Schröder vor einem Wasserstofffahrzeug gestanden und der damalige Daimlervorstandsvorsitzender erklärt, dass der Wasserstoffantrieb die Zukunft sei. 2017 ist der Wasserstoffantrieb geblieben, aber es gibt neue Versuche https://www.elektroauto-news.net/elektroautos/wie-daimler-am-brennstoffzellen-elektroauto-arbeitet .
Nun Toyota setzt jetzt die Strategie um, dass man einerseits Hybride und anderseits Fahrzeuge mit Wasserstoffantrieb anbietet. Daimler ist nicht so radikal, denn es gibt bereits Elektroauto mit einer Batterie und diese elektrischen Fahrzeuge wird es eben auch in Zukunft geben. Man wird sehen, wie groß das Thema Wasserstoffantrieb bei Daimler geben wird.

Elektroautos von Honda – ein elektrisches Stadtauto wurde vorgestellt

von Jürgen Vagt

es haben ja viele Hersteller, die die IAA gemieden , aber Honda war da und hat ein spannendes Stadtauto mit reinem elektrischen Antrieb vorgestellt. Also soll es den Civic mit einen elektrischen Antrieb geben: http://www.computerbild.de/artikel/cb-News-Connected-Car-Honda-Urban-EV-Civic-als-Elektroauto-18981683.html
Aber diese Nachricht gibt mir die Möglichkeit, dass ich mich mit Honda und deren Elektroautos beschäftige, zwar ist Honda in Deutschland eher eine Randexistenz, aber weltweit ist Honda der acht stärkste Autohersteller. Also Nummer Acht, was den Absatz von Fahrzeugen angeht. Aber bislang haben die Japaner sich zögerlich gezeigt, was das Elektroauto angeht. Aber das hat gute Gründe, denn Honda hat mit seinen Verbrennerungsmotoren einen legendären Ruf. In den späten 1980 er Jahren haben die Hondamotoren die Formel Eins dominiert und neben den Automobilbau gab es immer eine starke Motorradsparte. Auch hier sind die Motoren legendär und Honda hatte ein Abo auf die Weltmeistertitel.

Trotz fossilen Motorenimage zum Elektroauto

Ich will noch auf einen Aspekt eingehen, um herauszuarbeiten, dass Honda ein stattliches Erbe im fossilen Motorenbau hat und sich trotzdem in Richtung Elektroauto entwickelt. Denn Vtec Motoren von Honda waren in der 1990 er Jahren eines der innovativsten Motorenkonzepte, es ist ein sehr hoch drehender Motor und dieses Motorenkonzept ist immens zuverlässig. Hier wurde ein Motorkonzept aus dem Motorradbau in den Automobilbau übertragen. Fossile Motoren können die Japaner also, aber trotzdem soll schon 2019 der elektrischer Civic kommen.

Mit Retroimage in die elektromobile Zukunft

Schon 2019 soll der elektrische Civic in Serie gehen: https://ecomento.de/2017/09/13/honda-elektroauto-urban-ev-concept/ . Übrigens interessant ist auch, dass ein Stadtfiltzer mit einem Retroimage in einer elektrischen Version auf dem Markt kommt. Die Idee hat auch BMW http://elektroautovergleich.org/bmw-mini-soll-elektroauto-werden/
Es ist ein stück weit Normalisierung, dass Elektroautos dem Retrotrend innerhalb der Automobilindustrie folgen, denn diese Retrofiltzer finden bei Käufern Akzeptanz und verkaufen sich gut. Und international ist der Civic in der Kompaktklasse eine Hausnummer, also er verkauft sich gut und wird somit der Civic der Elektromobilität einen Schub geben. Mehr Informationen gibt es mit meinen Ratgebern: http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/

Elektrischer – Leicht-LKW kommt auf den Markt

von Jürgen Vagt

Eigentlich eine langweilige Überschrift, aber keine Sorge dieses neue Angebot wird den Lieferverkehr elektrifizieren und den Innenstadtverkehr verändern. Aber der Reihe nach, denn momentan ist das Angebot bei Nutzfahrzeugen bedeutend schlechter als bei Personenkraftwagen. Immerhin gibt es 9 voll elektrische Fahrzeuge auf dem Markt, allerdings vornehmlich im Kleinstwagensegment. Aber es gibt zwar vereinzelte Angebote, wie http://elektroautovergleich.org/2017/05/elektrotransporter-fuer-einen-fischhaendler-streetscooter-versorgt-den-mittelstand/
aber momentan gibt es noch keine elektrischen Transporter von Großserienherstellern. Und das ist schade, denn momentan können nur wenige Unternehmen im Allgemeinen und Logistiker im Besonderen auf den elektrischen Antrieb umsteigen. http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/
Schade ist das auch, weil man mit den elektrischen Antrieben bei bestimmten Fahrprofilen viel Geld sparen kann. Gegenwärtig sind die Anschaffungskosten höher als bei vergleichbaren Verbrennern, aber die laufenden Kosten sind bedeutend geringer.

Leicht Lkws im Lieferverkehr

Nun haben wir einen elektrischen Leicht LKW und das immerhin von einer Tochter des Daimlerkonzerns. Der Hersteller Fuso ist in Deutschland weniger bekannt und verkauft sich überwiegend in Asien und ist ein Joint Venture zwischen Mitsubishi und Daimler, https://www.autosieger.de/FUSO-eCanter-Marktstart-fuer-den-Elektro-Lkw-in-Serie-article36455.html
Die ersten 850 Modelle sollen in diesem Jahr an die Kunden verkauft werden und dann beginnt die Serienfertigung im Jahr 2019. Für mich bleibt die Frage, ob dieser Markteintritt wirklich ernsthaft ist, denn es hat in der Entwicklung des modernen Elektroautos seit 2009 immer mal wieder solche Testläufe gegeben.

Elektrische Belieferung in den Innenstädten

Ich erkläre es ja jedem meiner Fuhrparkkunden, die Eu will das ab 2030 die Innenstadtbelieferung zu 50 % elektrisch stattfinden soll. Der Dieselskandal ist eine Sache, aber es wird immer schwieriger mit alten Dieselen in die Innenstadt zu kommen. Folglich sind elektrische LKWs in der Innenstadt sehr sinnvoll, weil LKWs häufig im Kurzstreckenbetrieb eingesetzt werden und bei diesen Fahrprofilen werden eben keine große Reichweite benötigt. Das spricht für den elektrischen Antrieb und aufgrund der niedrigen laufenden Kosten kann man Fuhrparkkosten sparen, wenn man häufig kurze Touren wiederholt.

Nissan Leaf 2 das meistverkauftes Elektroauto – der Bestseller erhält einen Nachfolger

von Jürgen Vagt

Gut 8 Jahre sind vergangen als 2009 der Nissan Leaf das Licht der automobilen Welt erblickte. Das ist angesichts der Technologieentwicklung bei elektrischen Autos Lichtjahre und schon 2009 war 111 Kilometer Reichweite nicht doll, denn Tesla schaffte mit seinem Roadster schon in der Zeit Reichweiten von über 300 Kilometern. Das kann man in meinem Ebook über Tesla http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/
genauer nachlesen, aber seinen Ruf verdankt Tesla eben auch diesem Vergleich. Denn der Roadster von Tesla hat deutlich mehr Reichweite als der Nissan Leaf, das Elektroauto von Renault Nissan immerhin der viertgrößte Hersteller der Welt. Und Renault Nissan konnte 2009 nur magere 111 Kilometer Reichweite anbieten, nun das ist ein kleiner Ausflug in die jüngere Geschichte des elektrischen Fahrens. Aber wie sieht es in der Gegenwart aus?

In der Nissan Leaf überzeugend?

Ja, gut man muss voraussichtlich 31000 € hinlegen um 150 Ps und dem Akkupaket von 30kwh zu erhalten, dann sind aber eben auch knapp 500 Kilometer Reichweite drin. Damit ist der elektrische Leaf immer noch deutlich teurer als die konventionellen Verbrenner in der Kompaktklasse und bereinigt um die Kaufprämie aber erheblich günstiger als die Wettbewerber in der elektrischen Kompaktklasse http://www.focus.de/auto/elektroauto/fahrbericht-nissan-leaf-2-500-kilometer-reichweite-viel-billiger-als-tesla-der-neue-nissan-leaf-im-ersten-test_id_7554712.html .
Wenn man bedenkt, dass es beim Opel Ampera technische Schwierigkeiten gibt http://elektroautovergleich.org/2017/02/ein-elektroauto-das-man-kaufen-kann-opel-ampera/ und der elektrische Hyundai hat eine vergleichsweise schlechte Reichweite hat http://elektroautovergleich.org/2017/05/elektroautos-von-hyundai-eindeutig-besser-als-der-elektrische-golf/ dann ist der Leaf überzeugend.
. Wenn sich der erste Eindruck bestätigt, dann ist der Nissan Leaf der beste Kauf unter den aktuellen elektrischen Kompakten. Und bei Weitem besser als der elektrische Golf, zudem hat Renault- Nissan die meisten Erfahrungen in der Serienproduktion von elektrischen Autos. Nun muss man sehen, dass auch der Renault Zoe zum gleichen Hersteller und mit einer ähnlichen Batterietechnik gebaut wird. Es hat ja auch bei der ersten Generation des Leaf zum Rang des meistverkauften Elektroautos gereicht. Jetzt ist die Welle der neuen elektrischen Kompakten erst mal zu Ende, nun muss man bis 2018 und 2019 warten, bis neue Elektroautos in der Mittelklasse kommen werden.

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