Elektrobusse im Linienverkehr – Flixbus testet chinesische, elektrische Busse

von Jürgen Vagt 18.03.18

bei den Bussen geht es nun einen Schritt weiter in Richtung Elektromobilität, denn Flixbus testet nun elektrische, chinesische Busse auf der Kurzstrecke: https://www.focus.de/auto/elektroauto/elektrische-fernbuslinie-flixbus-testet-elektro-busse-auf-der-kurzstrecke_id_8606182.html
Es gibt in Spätwinter 2018 ein paar kleinere Tests im öffentlichen Nahverkehr: http://elektroautovergleich.org/2017/03/elektrobusse-im-oepnv-wann-kommen-sie/
In Berlin und ich glaube in Frankfurt werden elektrische Busse getestet, um zu klären, ob man mit elektrischen Bussen den Linienverkehr in Städten betreiben kann. Und nun will Flixbus testen, ob man elektrische Busse auf der Kurzstrecke also einer Strecke von 150 km einsetzen kann und die Wahl ist seitens Flixbus auf zwei chinesische Anbieter gefallen.

Fragwürdige Kostenprognosen

Ich habe hier zwar den obengenannten Artikel des Focus beigefügt, aber die im Artikel dargestellten Kostendarstellungen finde ich sehr fragwürdig und nicht plausibel. Ich weiß jetzt nicht, ob diese Verwirrung durch das Pr-Geplapper von Flixbus kommt oder ob der Focus die präsentierten Zahlen nicht geprüft hat. Im Artikel steht jedenfalls, dass die chinesischen Busse doppelt so teuer wie die vergleichbaren Dieselbusse sind und sich der Einsatz nicht rechnen würde, weil während des Ladevorganges kein Geld verdient werden kann. Solaris ist eine Jointventure, dass elektrische Busse baut und vertreibt und bei Solaris kostete schon vor 2 Jahren ein elektrischer Bus nur 100000 € mehr als ein vergleichbarer Diesel. Und als Referenzpreis kostet so ein Dieselbus um die 300000 bis 400000 €. Also Privatperson bekomme ich zwar keine vernünftigen Daten über die Buspreise, aber ich bezweifel die Angaben von Flixbus und dem Focus. In der Tat verdient ein elektrischer Bus kein Geld, wenn er aufgeladen wird. Aber man kann sicherlich Fahrprofile finden, bei denen eine niedrige Frequenz vorliegt, sodass die Aufladezeiten kein größeres Problem darstellen. Also wenn eine Strecke nur 5 mal am Tag gefahren wird, dann kann diese Leerzeiten zum Laden des elektrischen Busses nutzen. Was ist jetzt das Ergebnis. Entweder hat der Focus Stuss berichtet oder Flixbus stellt den ökonomischen Einsatz von elektrischen Bussen unrealistisch schlecht dar, um Sie dem öffentlichen Druck nach elektrischen und damit sauberen Antrieben im Busverkehr zu entziehen. Mehr dazu hier: http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/

Elektroautos und Autohersteller – Produktionskapazitäten werden ausgebaut

von Jürgen Vagt 14.03.18
jetzt wird es spannend, auf breiter Front bauen Autohersteller Ihre Produktionskapazitäten aus. https://boerse-social.com/2018/03/12/inbox_autokonzerne_bereiten_sich_auf_durchbruch_der_elektromobilitat
Ich habe diese Woche mehrere Nachrichten gesehen und sowohl Daimler also auch Volkswagen erweitern Ihre elektromobilen Produktionskapazitäten. Das sind keine bloßen Ankündigungen, sondern hier wird ernsthaft investiert und es werden Kapazitäten von den Verbrennerantrieben auf den Elektroantrieb umgestellt. Nehmen wir mal Volkswagen, dort werden nun an 16 Standorten Elektroautos konzernweit gebaut. https://www.heise.de/newsticker/meldung/Elektroautos-Volkswagen-will-in-16-Werken-E-Autos-bauen-3992284.html
Ich habe auch die zögerliche Umstellung seitens der deutschen Automobilindustrie und insbesondere bei Volkswagen kritisiert, aber jetzt muss ich auch zugeben, dass diese Investitionsvorhaben den gesamten Konzern erfassen und es für verschiedene Regionen auch verschiedene Lieferantenlösungen gefunden werden. Solche Investitionen und solche Komplexität gehen auch Weltkonzerne wie Volkswagen nicht für eine nette Marketingaktion an. Das ist schon ernsthaft. Volkswagen hat ja auch einen sehr schönen Konzernplan aufgelegt und das Ziel ausgegeben, dass ab dem Jahr 2025 25 % des Umsatzes von Volkswagen durch elektrischen Antriebe erzeugt wird. Es wird nur spannend, ob Volkswagen endlich eine konzernweite, eigenständige Plattform für Elektroautos aufbaut. http://elektroautovergleich.org/2017/02/elektroauto-golf-von-volkswagen-ein-verriss/

2017 ist ein Rekordjahr für Investitionen in die Elektromobilität

In den Analysen fällt eben auf, dass die Investitionen in elektromobile Antriebe in den letzten Jahren weltweit und bei allen namenhaften Autoherstellern in den Jahren 2017 gestiegen ist. https://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/5386313/Weltweite-Autoindustrie-im-Umbruch
Schön für Deutschland ist es, das eben Deutschland ein massiver Schwerpunkt der elektromobilen Investitionen ist und noch weit vor China und den USA im Ranking liegt. China ist ja alleine schon wegen der staatlich verpflichtende Quote von 10 % der zentrale Absatzmarkt, damit sind Autohersteller auch motiviert direkt in China zu fertigen. http://elektroautovergleich.org/2017/10/china-fuehrt-eine-quote-fuer-elektroautos-ein-vorbild-fuer-deutschland/
Ich wie auch die meisten Experten im Feld erwarten den Markthochlauf in den ersten Jahren der kommenden 2020er Jahre. Die Manager innerhalb der Automobilindustrie meinen diesen Zeitraum eben auch, wenn Sie sagen, dass mittelfristig die Nachfrage nach Elektroautos anspringen wird und eben dann müssen die elektrischen Fahrzeuge produziert sein. Mehr dazu hier: http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/

Elektroautos und Tourismus – Hotels und Restaurants stellen Ladestationen auf

von Jürgen Vagt 14.03.18

Menschen fahren nicht nur zur Arbeit, sondern wollen auch ab und an entspannen. Mit so einem Allgemeinplatz habe ich noch nie einen Blogpost angefangen. Aber der Tourismus spielt eine zentrale Rolle in der Mobilität http://elektroautovergleich.org/elektromobilitaet-im-tourismus-oesterreich-startet-ein-pilotprojekt/ .Und eben auch in der Zukunftsmobilität und im Besonderen der Elektromobilität, daher ist es nur folgerichtig, wenn http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/elektroautos-hotels-und-restaurants-setzen-auf-ladestationen-a-1196138.html
Also müssen Hotels und Restaurants wie andere Immobilienbesitzer auch in die Ladetechnik investieren, denn Elektroautobesitzer müssen ja auch irgendwo Ihr Fahrzeug laden. Es sind aber auch leider nur einige Vorreiter und es ist kein flächendeckender Trend, aber einige Restaurants gehen voran und bieten Shuttledienste mit elektrischen Teslas an. Soweit ich sehe, gibt es in Deutschland noch keine Gesamtlösungen innerhalb des Tourismus. Das ist in der Schweiz anders: http://elektroautovergleich.org/2018/01/elektroautos-im-tourismus-sankt-moritz-setzt-auf-elektromobilitaet/

Ladestationen für Elektroauto an verkehrsgünstigen Lagen

Der Spiegel hat auch wieder seinen üblichen nörgelnden Tenor und hebt hervor, dass die politischen Vorgaben nämlich das 1 Millionenziel für das Jahr 2020 nicht eingehalten werden und in Norwegen gibt es bedeutend mehr Elektroautos. Aber Norwegen hat auch bedeutend mehr Erdöl in seinem Hoheitsgebiet und kann bedeutend mehr Subventionen zahlen. Wichtiger für Entscheider im Tourismus scheint mir zu sein, dass vernünftig Fahrprofile und Nutzungsmöglichkeiten von Elektroautos analysiert werden. Shuttleverkehre kommen häufiger im Tourismus vor, also der Weg von Bahnhof zum Hotel oder der Weg von Flughafen zum Hotel. Dann gibt es Ausflüge durch Hotels und oder Reiseveranstalter, das sind alles Shuttleverkehre. Also eine Fahrstrecke wird häufiger in der Woche, im Monat oder in der Saison wiederholt. Man muss diese Shuttleverkehr, sowohl für Menschen als auch für Güter denken. In Ferienregionen müssen eben auch Waren ausgefahren werden. Diese Fahrprofile können auch schon 2018 von elektrischen Fahrzeugen übernommen werden, denn im Winter 2018 sind schon 200 Kilometer bei elektrischen Autos und Nutzfahrzeugen Standard. Wenn man noch ein paar Jahre wartet, dann im Jahr 2020 sind mehr Fahrzeuge mit besseren Reichweiten auf dem Markt und die Testberichte können Sie hier auf meinem Blog nachlesen. Mehr dazu hier: http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/

Elektroautos von Honda – 2019 kommt ein elektrischer Kleinwagen

von Jürgen Vagt 12.03.18

nun kommt auch Honda mit einem Elektroauto für die Stadt, ich hatte auch schon darüber berichtet: http://elektroautovergleich.org/2017/09/elektroautos-von-honda-ein-elektrisches-stadtauto-wurde-vorgestellt/
Ende 2019 soll der elektrische Kleinwagen von Honda auf den deutschen und europäischen Markt kommen. https://www.heise.de/newsticker/meldung/Elektroautos-Honda-will-seinen-E-Kleinwagen-2019-in-Europa-verkaufen-3988417.html . Damit stellt Honda seines Zeichens immerhin der siebtgrößte Autohersteller der Welt sein erstes Elektroauto auf die Beine, zwar war Honda schon 2007 und 2008 mit Wasserstofffahrzeugen in Testprojekten am Start. Und es gab auch schon Hybride aus dem Haus Honda, aber beim voll elektrischen Antrieb war Honda sehr zögerlich. Ähnlich wie andere japanische Hersteller: http://elektroautovergleich.org/2017/12/elektroautos-von-toyota-strategieschwenk-zum-voll-elektrischen-antrieb-bei-toyota/
Start bei den Kleinwagen

So wie die meisten Hersteller in den Jahren 2018 und 2019 werden die Sportwagen mit einem Hybridantrieb versehen und bei Kleinwagen, die auf einen innerstädtischen Einsatz abzielen, wird der voll elektrischen Antrieb eingesetzt. http://elektroautovergleich.org/volvo-baut-elektroautos-2016-kommt-ein-hybrid-2019-ein-voll-elektrisches-auto/
Honda hat passend zum Zeitgeist den Nachfolger seines legendären NSX als Hybrid im Jahr 2016 präsentiert. https://de.wikipedia.org/wiki/Honda_NSX_(2016)
Städte sind aber der natürliche Lebensraum für Kleinwagen und zu Städten passt der elektrische Antrieb gut, denn man braucht keine großen Reichweiten und weltweit ist die Versorgung mit öffentlichen Ladesäulen in Städten am Besten. Leider hat Honda in seiner sehr dürren Pressemitteilung nicht bekannt gegeben, wie lang die Reichweite seines neuen elektrischen Kleinwagens sein wird. Man kann auch beim neuen Honda erwarten, dass sich die Reichweiten des Kleinwagens vergrößern. Momentan ist der Renault Zoe der Standard in Sachen Reichweite bei Kleinwagen, 200 Kilometer sind ohne Update und bei kommoder Fahrweise realistisch. Die neuen elektrischen Kompakten schaffen Stand 2017 250 Kilometer (Hyundai) und 500 Kilometer (Tesla). Die Reichweiten der Elektroautos haben sich in den letzten 5 Jahren deutlich vergrößert, daher müssten die neuen elektrischen Kleinwagen auch länger durchhalten als der Zoe, der 2013 auf den Markt gekommen ist. Spannend ist auch noch der elektrische Smart, ich meine jetzt nicht mehr die umgebauten Verbrennersmarts, sondern eine komplett elektrifizierten Kleinstwagen aus dem Haus Smart/Daimler. Mehr dazu hier: http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/

Elektroautos und strategische Partnerschaften – E.ON und Nissan

von Jürgen Vagt 11.03.18

jetzt gibt es mal Neuigkeiten aus der deutschen Energiewirtschaft, denn E.ON will seine Zusammenarbeit mit Nissan vertiefen und ausweiten: http://elektroautovergleich.org/2017/12/e-on-gibt-5-jahre-gartisstrom-fuers-elektroauto-aber-in-schweden/
Das hört sich jetzt nach langweiliger Konzernpolitik an, aber einzelne Aspekte werden für zukünftige Elektroautokäufer relevant. Aber der Reihe nach.
E.ON hat Laut gegeben und in Modellprojekten wird die Zusammenarbeit mit Nissan konkreter gemacht, so sollen die elektrischen Fahrzeuge von Nissan mit einer Ladebox von E.ON in Dänemark verkauft werden. Meiner Kenntnis nach wäre, das dann die erste Kooperation zwischen einem Energieversorger und einem Autohersteller, die mit einem Packagedeal aus Elektroauto und der Ladestation für die heimische Garage.

Ein Angebot aus einer Hand

Ich überlege noch, ob ich mal eine Kaufempfehlung für Ladestationen auflegen soll. Denn für die Elektroautokäufer ist der Markt an heimischen Ladestationen immer noch recht unübersichtlich. Renault hat eine Komplettlösung aus Elektroauto und Ladestation und von Daimler höre ich Ähnliches.
Also Daimler will eben auch eine Komplettlösung für den potenziellen Elektroautokäufer entwickeln. Tesla spielt wie immer eine Sonderrolle, denn die hauseigene Ladestation wurde von Anfang an mit gedacht. Aber kommen wir zurück zur Kooperation zwischen E.ON und Nissan, denn wenigstens in Dänemark kann man für den Nissan Leaf gleichzeitig eine Ladestation mit kaufen. Man wird sehen, wann dieses Angebot nach Deutschland kommt und ob es dann ein richtiges Angebot von E.ON ist. In Dänemark ist das erstmal nur ein Test und es bleibt zu hoffen, dass das ein flächendeckendes Angebot von E.ON in Deutschland wird.

Elektroauto im Energiesystem

Das Elektroauto mit seinem Markthochlauf trifft ja auf eine sich wandelnde Energiewirtschaft, die immer dezentraler organisiert wird und der Anteil der erneuerbaren Energien immer mehr zunimmt. Diese Notwendigkeit ein Elektroauto ans Netz anzuschließen hat uns den neuen und schönen Vehicle to Grid Anglizismus eingebracht. Und scheinbar wird in dieser Kooperation immer noch an der Verknüpfung zwischen Energiesystem und Elektroauto getestet. Es wird spannend, denn ich gehe von einem massiven Markthochlauf schon in ersten Jahren der 2020 er Jahren aus und dann sollte das Energiesystem aufs das Elektroauto vorbereitet sein. Das wäre schön. Mehr dazu hier: http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/

Elektroautos von BMW – Das ist der elektrische Dreier

von Jürgen Vagt 06.03.18

jetzt kommt der elektrische Dreier, in München wurde der Wettbewerber für das Modell 3 von Tesla vorgestellt: https://www.wiwo.de/unternehmen/industrie/elektroauto-im-format-der-3er-reihe-bmw-baut-seinen-tesla-angreifer-i4-in-muenchen/21037494.html
BMW wird dann ab dem Jahr 2021 zwischen dem elektrischen Kleinwagen i3 und dem hybriden Supersportler i8 einen elektrischen Kompakten auf den Markt bringen. http://elektroautovergleich.org/2017/07/3-er-bmw-wird-ein-elektroauto/
Mit dem Jahr 2020 wird das elektrische Angebot in München bedeutend besser und die verkaufsstarken Fahrzeugklassen von BMW werden nun voll elektrifiziert. Einerseits geht es sicherlich um ein Angebot gegen den Tesla Modell 3 http://elektroautovergleich.org/2018/01/elektroautos-von-tesla-beim-modell-3-hakt-es/ , aber die Konkurrenz aus Schwaben spielt eben auch eine zentrale Rolle. http://elektroautovergleich.org/2017/04/daimler-gibt-gas-bei-den-elektroautos/
Auch in Stuttgart soll es ab dem Jahr 2020 eine elektrische Mittelklasselimousine geben und damit hat auch der Rivale aus Stuttgart ein elektrisches Angebot in der verkaufsstarken Fahrzeugklasse.

Nach den elektrischen Kompakten kommt die elektrische Mittelklasse

Sie meine Blogleser haben es hier auf diesem Blog mehrfach gelesen. Zwischen dem Jahr 2020 und dem Jahr 2025 wird der Markthochlauf der elektrifizierten Fahrzeuge erwartet, das meinen die meisten Experten in diesem Feld und ich eben auch. So gesehen ist es nur folgerichtig, dass die beiden deutschen Premiumhersteller ihr elektrisches Angebot ausweiten. Es wird ja immer kritisiert, dass die Autokäufer zu zögerlich sind, was den Kauf von Elektroautos in Deutschland angeht. Das hat wohl viele Gründe, aber ein entscheidender Grund ist die Dominanz der deutschen Hersteller bei den Neuwagenkäufern in Deutschland. So ca. 72 % des Absatzes geht an die deutschen Konzernmarken.
Alleine Volkswagen mit seinen 11 Marken ist zentral. Auch wenn jetzt asiatische Hersteller elektrische Fahrzeuge anbieten, die sich kostengünstiger betrieben lassen als die vergleichbaren Verbrenner. http://elektroautovergleich.org/2018/02/elektroautos-und-das-handwerk-die-ersten-e-fahrzeuge-werden-kostenneutral-mit-verbrennern/
So wollen die Deutschen eben deutsche Autos kaufen und warten daher mit dem Elektroautokauf bis die deutschen Autohersteller mit elektrischen Autos auf den Markt kommen. Und deswegen warten wir alle bis zum Jahr 2020, wenn die deutschen Hersteller sich im Angebot elektrifizieren. Das gilt auch für Volkswagen. http://elektroautovergleich.org/volkswagen-will-einen-25-anteil-von-elektroautos-im-jahr-2025-erreicht-haben/ Mehr dazu hier: http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/

Elektroautos und die Batterien – Bosch gibt auf

von Jürgen Vagt 05.03.18
es gibt wieder mal eine Nachricht in unserem Dauerbrennerthema, welche Nationen und welche Unternehmen fertigen die Batterien fürs Elektroauto. https://ecomento.de/2018/02/28/bosch-verzichtet-auf-batteriezellenfertigung/ .Und es sieht immer mehr so aus, als das die Batterien fürs Elektroauto in Asien und eben nicht in Deutschland gebaut werden. Denn bislang hat sich Daimler vergeblich bemüht eine Batteriefertigung in Deutschland oder genauer in Sachsen aufzubauen, aber nun wird von Daimler wieder ein neuer Anlauf im Neckartal gestartet. http://elektroautovergleich.org/2017/07/elektroautos-werden-in-untertuerkheim-gefertigt-batterien-werden-in-deutschland-gebaut/ .Nach der Dieselkrise hat sich auch Volkswagen neu orientiert und will in Deutschland eine eigenständige Batteriefertigung aufbauen. http://elektroautovergleich.org/Elektroautos von Volkswagen – eine Batteriefabrik in Deutschland/

Batterien sind der Engpass.

Nicht wissenschaftlich, denn die Forschung in der Elektrochemie ist in Deutschland stark. Da können Sie gleich mal den Lehrstuhl von Martin Winter an der Universität Münster googeln. http://www.uni-muenster.de/Chemie.pc/winter/ . Nur mit der Batterieproduktion von Varta in de frühen 1990 er Jahren ist die letzte industrielle Fertigung von Batterien vor 27 Jahren eingegangen. Daher gibt es in Deutschland schon lange keine eigenständige industrielle Fertigung und man kann keine kostengünstige Fertigung für die Batterien der Elektroautos in Deutschland aufbauen. Das hat jetzt auch Bosch gemerkt, denn man eine dreistelligen Millionenbetrag in die Batterien investiert und ein eigenständiges Forschungszentrum aufgebaut. Bosch schafft es eben nicht bei der Batteriefertigung gegenüber den Asiaten wettbewerbsfähig zu werden. Sony hat die Lithium-Ionen Batterien Ende der 1980 er Jahre auf den Markt gebracht und dieser Batterietyp ist heute Standard im Bau der modernen Elektroautos. Panasonic ist ebenfalls sehr gut aufgestellt und der Stammlieferant von Tesla. Man merkt, das Unternehmen der Unterhaltungselektronik einen Vorteil haben. Wo ist das Problem, nun die Batterien sind die technologische Engpass und mit den Batterien wird das meiste Geld verdient. Der Rest am Elektroauto ist sehr ähnlich in Relation mit einen klassischen Verbrenner, aber wird eben sehr abhängig von den Batterielieferanten. Diese tradierten Beziehungen zwischen den Automobilzulieferern wie Bosch und den etablierten Autoherstellern wie Daimler funktionieren im elektromobilen Zeitalter nicht. Mehr dazu hier: http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/

Elektroautos von Renault – verbesserter elektrischer Master kommt

von Jürgen Vagt 05.03.18

nun kommt ein neuer elektrischer Master von Renault und damit gibt es einen größeren elektrischen Transporter auf dem deutschen Markt. https://www.elektroauto-news.net/2018/renault-master-z-e-e-transporter . Meine eifrigen Blogleser werden sagen, das ist ein bisschen viel über elektrische Transporter oder Nutzfahrzeuge, aber es tut sich eben auch viel in Sachen der elektrischen Transporter und das Angebot verbessert sich in den letzten Wochen. http://elektroautovergleich.org/2017/04/574elektrische-liefertransporter-daimler-gewinnt-hermes-als-kunden/
Dann gibt es noch Streetscooter und dieses Projekt, das sich zu einem vollwertigen Autohersteller entwickelt hat, rüstet immer mehr die gesamte Post/DHL aus. http://elektroautovergleich.org/2017/11/streetscooter-im-praxiseinsatz-elektrischer-transporter-im-einsatz/
Auch international tut sich Einiges und Daimler weitet sein Angebot aus und bietet ab dem Jahr 2020 ein vollwertiges Angebot in allen Klassen von elektrischen Transportern an. Und somit bietet bald einer der großen Player auf den Nutzfahrzeugmarkt ein elektrisches Angebot an, das alle Anforderungen innerhalb der Logistik abdeckt.

Elektrische Transporter in der Stadt

Die urbanen Zentren sind erstmal die vorrangigen Einsatzgebiete der elektrischen Transporter und darauf zielt auch der aktualisierte elektrische Master von Renault ab. 200 Kilometer Reichweite sind im Winter 2018 nicht doll und der neue Master verwendet eben auch die Technik der Renault Zoe und diese Technik ist eben nicht mehr modern. Aber mit einer Zuladung von bis 1377 Kilogramm und einem Ladevolumen von bis zu 22 Qm werden eben die Bedürfnisse von vielen und insbesondere der großen Logistikern befriedigt. Also kann Renault wahrscheinlich mit veralteter Technik ein gutes Geschäft in der Elektrifizierung der Flotten von Logistikern machen. Es sei Renault auch gegönnt, denn immerhin ist Renault der Pionier unter den etablierten Autoherstellern in Sachen elektrischen Antrieben. Wenn nun die Logistiker ihre Flotten elektrifizieren wollen und wegen des Dieselskandals auch müssen, werden Sie eben die angejahrte Technik von Renault kaufen müssen. Der elektrische Master ist momentan einer der größten elektrischen Transporter auf dem deutschen Markt und damit kann er wichtige Funktionen in der Logistik und insbesondere in der Belieferung von Händlern in den Städten erfüllen. Mehr dazu hier: http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/

Elektroautos von Daimler – Geely als Investor will mehr Elektroautos

von Jürgen Vagt 28.02.18

es gibt sicherlich Schlimmeres als chinesische Investoren zu haben, vielleicht Durchfall oder Private Equity – Aasgeier unter den Aktionären. Aber nun hat es Daimler getroffen und der Geely-Gründer Li Shufu hat sich mit 10 % an Daimler beteiligt. https://www.electrive.net/2018/02/24/geely-chef-will-daimler-auf-elektromobilitaet-trimmen/
In Stuttgart zeigt man sich noch verwirrt, aber der Geely Gründer Li Shufu weiß sehr genau, was er will. Und das sind mehr Elektroautos.
Geely ist ein chinesisches Unternehmen und seit 2009 die Muttergesellschaft von Volvo. China ist und war seit 2009 ein Treiber der modernen Elektromobilität und insbesondere Geely ist vor mit dabei: https://www.electrive.net/2018/02/22/geely-plant-20-elektro-und-hybridmodelle-bis-2020/
Geely hat schon Volvo elektrifiziert und das Gleiche soll nun mit der anderen europäischen Marke Mercedes-Benz passieren. http://elektroautovergleich.org/2017/04/595-elektroauto-von-volvo-aus-china-kommt-der-erste-elektrische-volvo/

China als Markt und Kooperationen auf dem Weg zum Elektroauto

Volvo ist ja nun am Fortschrittlichsten unter den etablierten Autoherstellern und will bis zum Jahre 2020 zum reinen Elektroautohersteller werden, wobei damit auch Hybride gemeint sind. Wie für viele Autohersteller ist auch für Daimler China der wichtigste Absatzmarkt, daher ist die Beteiligung eines chinesischen Investors sehr sinnvoll. Daimler hat momentan noch kein so überzeugendes Angebot http://elektroautovergleich.org/2017/04/daimler-gibt-gas-bei-den-elektroautos/ , aber es sollten diverse Fahrzeuge mit teil – oder voll elektrischem Antrieb im Jahr 2019 auf den Markt kommen. Diese Entwicklung bei Daimler wird also nur verstärkt durch eine Kooperation mit Geely, da wird auch mal moderne Antriebstechnologie aus China nach Deutschland exportiert. Und Geely und dessen Vorstand Li Shufu will eben auch eine intensive Zusammenarbeit mit Daimler in Sachen Elektromobilität. Bei Daimler wird gegenwärtig heiß diskutiert, ob die Fertigung von Daimler in Neckartal bleibt. Geely investierte vor einem knappen Jahr 5 Milliarden Dollar in die Batteriefertigung in China. Uns beleibt also der Dauerbrenner erhalten, wo wird der technologische Engpass des Elektroautos gebaut. Werden die Batterien des Elektroautos in Deutschland oder in China gebaut. Mit Batterien werden bei den Elektroautos das meiste Geld verdient und zukunftssichere Jobs geschaffen. Mehr dazu hier: http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/

Elektroautos in der Firmenflotte – Es wird immer rentabler

von Jürgen Vagt 25.02.18

mein Laib – und Magenthema die Einführung der Elektroautos in die Firmenflotte scheint ein bisschen Fahrt aufzunehmen: https://industriemagazin.at/a/die-e-flotte-als-alternative
Es gibt es eine neue Studie durch das IFA Instituts für Automobilwirtschaft und die Dekra, die mit verschiedenen Kostenprognosen die Wirtschaftlichkeit von Elektroautos im Firmenfuhrpark untersuchen. Das jetzt sogar das Ifa dieses Thema untersucht und Elektroautos befürwortet ist ein Paukenschlag, denn das IFA mit seinem Vorsitzenden Willi Diez war immer ein Autolobbyist. Ich meine er hat auch immer Werbung für das fossile Auto gemacht und war nie ein Freund der Elektromobilität. Jetzt hat das Elektroauto auch die letzten Ecken der fossilen Autolobby überzeugt.

Batteriekosten des Elektroautos sinken

Zurück in Vergangenheit um das Jahr 2010, seinerzeit war es die große Frage, ob die Batteriekosten sinken und wenn ja ob einem solchen Ausmaß, dass das voll elektrischen Autofahren günstiger und besser wird als fossiles Fahren? Die Batteriekosten sind eben gesunken und die meisten Experten erwarten, dass die Kosten von 600 € pro Kilowattstunde im Jahr 2010 auf 100 € pro Kilowattstunde im Jahr 2020 sinken werden. Somit setzt sich das voll elektrische Fahren immer mehr durch.

Kilometerkosten der einzelnen Antriebe

Zwar sinken auch bei deutschen Hersteller die Preise für Elektroautos, aber wenn man die Kosten pro Bewegungskilometer zu grundgelegt, dann gibt es gegenwärtig also im Winter 2018 kein deutsches Elektroauto, welches pro Kilometer günstiger ist als ein vergleichbarer Verbrenner. Allerdings schaffen asiatische Hersteller dies schon: http://elektroautovergleich.org/2018/01/elektroautos-im-kostencheck-welche-elektroautos-lohnen-sich/
Die positive Umweltbilanz dürfte nun auch dem Letzten klar sein, denn mit dem Umstieg auf das elektrische Fahren und Strom aus erneuerbaren Energien sinken die Co2 Emissionen um 90 %. Wenn nun die Dieselfahrverbote kommen, wird die Umstellung aufs Elektroauto für Firmenkunden mit einem städtischen Einzugsgebiet sehr dringlich. Wie ich es auch meinen Firmenkunden auch immer sage, man muss sich das Fahrprofil des jeweiligen Firmenkunden anschauen. Die wenigsten Firmenkunden können jetzt im Winter 2018 komplett umsteigen, aber das muss individuell geprüft werden. Mehr dazu hier: http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/

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