Elektroautos von Volkswagen – VW bringt einen elektrischen Kompakten

Von Jürgen Vagt 27.04.18

richtig innovativ war Volkswagen in Sachen Elektroauto nie, aber Volkswagen ist nun mal der größte Autohersteller der Welt und daher wird der elektrische Kompakte Neo eine Riesenwelle machen. Der Neo ist eine starke Konkurrenz zum Modell 3 von Tesla. http://elektroautovergleich.org/neues-elektroauto-von-tesla-das-model-3/
Ein Kompakter mit 5 Sitzplätzen und 400 Kilometer Reichweite soll Ende 2019 auf den Markt kommen und als Preis werden 30000 € angezielt. Und mit 170 elektrischen Ps ist der Neo zünftig motorisiert und der Platzvorteil des elektrischen Antriebs soll ausgespielt werden. Im Elektroauto wird weniger Platz für den Motor und den Tank benötigt, daher ist der Neo kleiner als ein Golf, aber es wird mehr Innenraumplatz geben als im Mittelklasse-Passat.

Elektroautos in der Kompaktklasse

Das Angebot an elektrischen Kompakten wird dem Neo vom Babo der deutschen Automobilindustrie immer besser. https://www.cleanthinking.de/elektroauto-vw-neo-volkswagen-auto/ .Es ging ja schon 2017 von Opel los. http://elektroautovergleich.org/opel-kommt-mit-einem-elektrischen-kompakten-2017/
Und mit diesem Angebot wird Elektromobilität einen massiven Push bekommen, denn allein von Golf werden pro Jahr 220000 Einheiten abgesetzt. Insgesamt werden pro Jahr ca. 3 Millionen Neuwagen abgesetzt, der Kompaktwagen ist für viele Menschen eben genau die Menge an Auto, die Sie brauchen und bezahlen wollen. Wenn man sich die Fahrzeugklassen von Kleinwagen bis Luxusklasse anschaut, dann dominiert die Kompaktklassen die Verkaufszahlen. Allerdings haben die SUVs die größten Wachstumsraten innerhalb der Fahrzeugklassen und so ist es nur schlüssig, dass auf der gleichen Fahrzeugplattform ein SUV (Cross) 2021 kommen soll. Dann soll im Jahr 2021 auch noch ein Kleinbus kommen (Buzz) und mit diesen Fahrzeuge beginnt der Elektroautoreigen von Volkswagen. http://elektroautovergleich.org/volkswagen-will-einen-25-anteil-von-elektroautos-im-jahr-2025-erreicht-haben/
Bis zum Jahr 2025 soll ja wie der ehemalige Volkswagenchef Müller angekündigt hat, ein Viertel des Absatzes von Volkswagen aus Elektroautos bestehen. Es wird wohl noch mal einen eigenständigen Blogpost über den Chefwechsel von Volkswagen geben, denn nun ist die Führungsriege von Volkswagen ausgetauscht worden. Und mit diesem Schritt geht Volkswagen nun klar und eindeutig in Richtung Elektroauto. Der Neo ist ja noch ein Kind der alten Zeit, aber die neuen Leute haben einen Elektroautohintergrund. Mehr dazu hier: http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/

Elektroautos im Carsharing – Nun gibt es einen rein elektrischen Carsharing-Anbieter

Von Jürgen Vagt 26.04.18

mit Elektroautos und dem Carsharing haben wir eigentlich natürliche Wahlverwandtschaften und ein wunderbares Goethezitat auf einem Blog über Elektromobilität. http://elektroautovergleich.org/elektroautos-und-carsharing/
Aber warum gehören Elektroautos und Carsharing zusammen, nun in den nächsten Jahren werden die neuen elektrischen Autos noch Einschränkungen bei der Reichweite haben und im Carsharing werden keine spontane 1000 Kilometer Reichweite benötigt. Moderne Carsharingangebote erreichen so zu dem Zeitpunkt 2015 ca. 50 % der Bevölkerung, allerdings überwiegend in den deutschen Städten. Also irgendwo habe ich einer Studie gelesen, dass Carsharing und insbesondere die modernen Formen eben diese 50 % Abdeckung hat und somit ist eine riesige Erfolgsgeschichte in dem vergangenen Jahrzehnt geschrieben worden. Seid dem Jahr 2009 hat sich das online-basierte Carsharing durchgesetzt, das von großen Autokonzernen betrieben wird. Denn bei Cartogo von Daimler und DriveNow von BMW kann man das Fahrzeug per App buchen und muss nicht bei einer festen Station abgegeben.

Elektroautos im Carsharing

Nun soll in Wien der erste voll elektrische Carsharinganbieter zu Wasser gelassen werden und das Projekt hat den schönen Namen Caroo. https://futurezone.at/digital-life/neuer-carsharing-anbieter-in-wien-setzt-auf-e-auto-flotte/400025440 .Erstmal müssen 100000 € per Crowdfunding- Initiative eingesammelt werden und momentan sind erst 16000 € zusammen. Diese kleine Firma tritt in Konkurrenz zu den Angeboten der großen Automobilhersteller, die Ihre Carsharingtöchter hervorragend finanzieren. Und das ist eine heftige Konkurrenz für eine kapitalschwache Neugründung, insbesondere weil sich die beiden deutschen Hersteller BMW und Daimler zusammentun werden. Aber ich wünsche Ihnen das Beste und Caroo will den elektrischen Kleinwagen Renault Zoe einsetzen. Aber das Wiener Projekt ist unabhängig von Renault und wird genauso wie Cartogo von Daimler und DriveNow von BMW als Free-Floating Ansatz aufgezogen. Also kann man den Renault Zoe per App buchen und muss das Auto nicht an einer festen Station zurückgeben. Der Service ist genauso aufgebaut wie bei Carsharingangeboten von Daimler und BMW. Ob dieses Projekt auch nach Deutschland kommen wird, steht noch in den Sternen, aber wenn, werde ich Sie auf dieser Plattformen informieren.Mehr dazu hier: http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/

Elektroautos und die Politik – Altmeier beklagt das Zögern der Autoindustrie

Von Jürgen Vagt 18.04.18

tja, die eigentliche Nachricht ist aber, dass das Elektroauto nun ein Thema für den Wirtschaftsminister ist und nicht mehr fürs Forschungsministerium. https://ecomento.de/2018/04/16/wirtschaftsminister-altmaier-deutsche-autokonzerne-haben-bei-elektroautos-unverstaendlich-lange-gezoegert/
Schön, da nun in den letzten 10 Jahren ein Gremium nach dem Anderen getagt hat und eine schlaue Kommission nach der Anderen einberufen worden ist. Spricht Wirtschaftsminister Altmeier per Bild -Zeitung zur Autoindustrie und fordert die deutsche Autoindustrie auf, Sie die Autoindustrie möge sich auf die ökologisch und digitale Zukunft einstellen. Zudem sollte nun die deutsche Autoindustrie ein reichweitenstarkes Elektroauto wie Tesla mit einem niedrigen Preis bauen.

Enteignungen der Dieselfahrer – Elektroauto-Ladeinfrastruktur auf der Autobahn

Menschlich kann ich dieses Gequarke verstehen, denn jetzt muss die Politik Dieselfahrer mehr oder weniger enteignen, weil die deutsche Autoindustrie übermäßig lange mit dem Diesel Geld verdienen wollte und einen mutmaßlichen gewerbsmäßigen Betrug begangen hat. Und eigentlich hätte die Autoindustrie schon bedeutend früher massiv in den elektrischen Antrieb investieren können. Aber ich will auch eine kleine Lanze für die deutschen Hersteller brechen, denn man kann eben nicht ein Start up als Referenz wählen. Natürlich schiebt Tesla die globale Autoindustrie voran, aber wenn man die Innovationsleistung der deutschen Autoindustrie beurteilen will, dann sollte man die europäische Autoindustrie wie z. B. Renault nehmen: http://elektroautovergleich.org/2018/02/elektroautos-von-renault-wo-steht-der-bestseller-von-renault/
Genau Renault ist eben auch ein Teil der etablierten Autoindustrie und hat schon die ersten Markterfolge mit seinen elektrischen Fahrzeugen. Das ist bitter für die Deutschen.
Die Politik hat Einiges versucht, um die Elektromobilität zu etablieren. Einerseits gab und gibt es die Kaufprämie: http://elektroautovergleich.org/staatliche-praemie-fuer-den-elektroautokauf-nun-also-doch/
Anderseits sollen bis zum Jahr 2020 auf allen zentralen Autobahnen flächendeckend Ladesäulen aufgestellt sein. Da kann man auch man 300 Kilometer auf den Autobahnen mit dem Elektroauto, um die Oma zu besuchen. Trotzdem klemmt es mit dem Absatz von Elektroautos, weil die Deutschen eben zu 72 % deutsche Autos kaufen. Diese Dominanz deutschen Hersteller auf dem deutschen Absatzmarkt wird sich auch durchs Elektroauto nicht ändern. Mehr dazu hier: http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/

Elektrolieferwagen von Ford – Streetscooter werden bei Ford-Händlern verkauft

Von Jürgen Vagt 15.04.18

es tut sich ja Einiges an der Transporterfront und wieder mal hat das Start up aus Aachen einen Coup gelandet. Denn die elektrischen Transporter von Streetscooter werden bei Ford verkauft und der Streetscooter wird nun bei 80 ausgewählten Nutzfahrzeughändlern von Ford verkauft. https://www.golem.de/news/elektrolieferwagen-ford-haendler-verkaufen-den-streetscooter-1804-133743.html
Die Post/DHL knüpft jetzt ein paar Kooperationen um seinen elektrischen Transporter, denn seit Januar arbeitet die Post/DHL mit BMW und deren Fuhrparkmanagement zusammen, um Kunden bei der Integration von Elektroautos in den Firmenfuhrpark zu helfen. Das ist eine spannende Entwicklung, denn seid 2 Jahren, betreibe ich ja die Beratung von Unternehmen bei der Einführung von Elektroautos: http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/
Aber es läuft noch nicht so doll, weil einfach das Angebot an elektrischen Fahrzeugen fehlt.

Start up mit den Service eines Weltkonzerns

Es ist eine klassische Win-Win Situation, denn ein Start up kann nun die Nutzfahrzeugkompetenz eines Weltkonzerns nutzen. Zudem kann Ford sich mit einem guten elektrischen Nutzfahrzeug schneller als andere Großserienhersteller positionieren. http://elektroautovergleich.org/13-neue-elektroautos-von-ford-fast-5-mill-dollar-fuer-bessere-elektroautos/
Aber auch und gerade für Kunden verbessert sich die Lage, denn mit dem elektrischen Streetscooter kann man eben das große Servicenetz des Ford Transits nutzen. Und Ford hat seinem Transporter Transit eben den meistverkauften Transporter weltweit im Angebot. Es wird auch spannend, wie das andere deutsche Start up Sion – Sion sich den Service organisieren wird, denn die Serienfertigung soll bei Sion-Sion soll es ja nächstes Jahr also 2019 losgehen. So langsam kann ich mal eine Angebotsübersicht über elektrische Transporter anlegen, denn auch Daimler kommt mit einen elektrischen Transporter: http://elektroautovergleich.org/2018/02/elektrotransporter-von-mercedes-daimler-bringt-neue-elektromodelle/
Und auch Renault wird einen elektrischen Transporter für die Handwerkerkunden anbieten: http://elektroautovergleich.org/2017/01/elektrischer-transporter-mit-renault-werden-die-handwerker-elektrifiziert/
Es wird auch langsam Zeit, denn viele Handwerker und Serviceunternehmen sowie Logistiker haben Fahrprofile, die für den elektrischen Antrieb geeignet sind. Wer regelmäßig kleinere Strecken also Tagesfahrleistungen von unter 120 Kilometer pro Tag fährt und diese Strecken häufig in der Woche und im Monat wiederholt, der kann die Betriebskosten seines Fuhrparks senken: Mehr dazu hier: http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/

Elektroautos kaufen – Sollte der Nächste ein Elektroauto sein?

Von Jürgen Vagt 11.04.18

im vorangegangen Blogpost habe ich beschrieben, ob das Frühjahr 2018 schon ein guter Zeitpunkt für den Elektroautokauf ist. http://elektroautovergleich.org/2018/04/elektroautos-kaufen-kann-der-naechste-ein-elektroauto-sein/
Aber für mich in meiner Beratung ist es wichtiger, ob man die Voraussetzungen für ein Elektroauto hat. Auch im Jahr 2018 sind die Reichweiten eingeschränkt, aber viele Menschen brauchen auch keine spontan verfügbaren 1000 Kilometer. Und ja eine Autobahnfahrt durch ganz Deutschland mit einem Elektroauto ist immer noch eine Herausforderung und bedeutend anstrengender als mit einem Verbrenner. https://www.swr.de/odysso/praxistest-mit-dem-elektroauto-quer-durch-deutschland/-/id=1046894/did=20527672/nid=1046894/tibfu/index.html
Aber viele Großstädter würden auch nie mit einem Verbrennerauto mehrere Hundert Kilometer durch Deutschland fahren, sondern die Bahn nutzen.

Passt das eigene Fahrprofil zum Elektroauto

Das ist eben ein ganz andere Frage und diese ist schwerer zu beantworten, denn man kann als Durchschnittsfahrer auch noch gerne 1 – 2 Jahre warten. Aber es wird auch noch in 10 – 15 Jahren Autofahrer geben, die ein Verbrennerauto brauchen. Mein Lieblingsbeispiel ist der Tierarzt im Norden von Schleswig-Holstein, der nachts spontan raus muss, um einen Notfall zu behandeln. Der Norden ist schlecht mit dem öffentlichen Nahverkehr erschlossen und man ist auch im Winter auf sein Auto angewiesen. Mit so einem Fahrprofil wird man auch noch in 10 Jahren ein Verbrennerauto kaufen. Das Gegenbeispiel ist der Großstädter, der nur 20 – 30 Kilometer pro Tag pendeln muss und gute Alternativen mit dem öffentlichen Nahverkehr in der Großstadt hat. Wenn er dann auch seine Fahrten von über 500 Kilometer mit der Bahn absolviert, dann ist derjenige ein klarer Kandidat für ein voll elektrisches Auto. Zumal das Angebot bei Kleinwagen mit einem städtischen Einsatzgebiet bereits im April 2018 sehr gut ist. Nun langsam werden auch die höheren Fahrzeugklassen elektrifiziert: http://elektroautovergleich.org/opel-kommt-mit-einem-elektrischen-kompakten-2017/ . Aber natürlich gibt es eine Menge Grautöne zwischen diesen beiden Extrempolen und deswegen habe ich zur Orientierung ein Ebook geschrieben: https://elopage.com/s/JuergenVagt/kann-das-naechste-auto-ein-elektroauto-sein
Zudem ändert sich ja auch in gewissen Abständen das Fahrprofil, denn wenn man eine Familie gründet, hat eben einen größeren Platzbedarf beim Fahrzeugkauf. Wenn die Kinder aus dem Haus sind, verkleinert man sich beim Autokauf.

Elektroautos kaufen – Kann der Nächste ein Elektroauto sein?

Von Jürgen Vagt 10.04.18

diese Frage beschäftigt immer mehr Menschen: https://www.heise.de/newsticker/meldung/Umfrage-Grosses-Interesse-an-Elektroautos-in-Deutschland-3061145.html
Aber aus den 70 % der Deutschen, die bereit wären, ein Elektroauto zu kaufen, sind Stand April 2018 keine Käufer geworden. Zwar hat sich der Anteil der elektrischen Antriebe bei den Neuwagenverkäufen verdoppelt, aber es sind immer noch 54000 Fahrzeuge. https://www.focus.de/auto/elektroauto/marktzahlen-2017-elektroautos-deutschland-verdoppelt-marktanteil-aber-stromer-absturz-in-den-niederlanden_id_8329020.html . Und in Deutschland werden durchschnittlich 3 Millionen Neuwagen abgesetzt, also ist das noch ein sehr beschaulicher Anteil.

Dieselskandal – der zentrale Treiber

Aber seit September 2015 wirkt der Dieselskandal in Deutschland und der Druck auf Neuwagenkäufer steigt und seit dem 27.02.18 hat der Bundesgerichtshof Fahrverbote für Dieselfahrzeuge für zulässig erklärt und das bedeutet eine kalte Enteignung für Dieselkäufer. Schon im April 2018 sinken die Gebrauchtwagenpreise der gebrauchten Dieselfahrzeuge mit Euro 5 und schlechter um die Hälfte unter die jeweilige Schwackenotierung. Die Schwackenotierung gibt den Wert eines gebrauchten Fahrzeuges an, aber dieser Wert kann nicht mehr an Gebrauchtwagenmarkt erzielt werden. Denn die potenziellen Käufer befürchten, dass man mit den Dieselfahrzeugen nicht mehr in Innenstädte fahren darf und das ist ja nun höchstrichterlich bestätigt worden.

Soll man nun ein Elektroauto kaufen

Wenn jedes mal einen Euro für diese Frage bekäme, dann wäre ich heute reich. Und für die Frage habe ich auch eine eigenes Ebook geschrieben: https://elopage.com/s/JuergenVagt/kann-das-naechste-auto-ein-elektroauto-sein . Aber ich würde mich nicht von Dieselskandal verrückt machen lassen. Zwei Punkte sprechen für einen Kauf eines Elektroautos in ein oder zwei Jahren. Erstens: Ab 2020 will der Bund deutschlandweit ein Ladenetz auf den Autobahnen aufgebaut haben, sodass man auch mehrere Hundert Kilometer auf der Autobahn mit einem Elektroauto fahren kann. Dann werden die Aufladestopps nur noch wenige Minuten dauern und die Fahrzeit wird sich kaum noch von Verbrennern unterscheiden. Zweitens: Bis zum Jahr 2020 wollen immer mehr Autohersteller mehr elektrische Autos auf den Markt bringen und dann ab 2020 gibt es eine immer besseres und breiteres Angebot über die gesamten Fahrzeugklassen hinweg. Zudem werden die Reichweiten auch immer besser, denn so im Jahr 2017 steigen die Reichweiten über 300 Kilometer und ab 2020 sollen wir Reichweiten ab 500 Kilometer sehen.

Elektroautos von Tesla – Tesla auf den Weg zum richtigen Hersteller

Von Jürgen Vagt 01.04.18

einerseits gibt es wieder mal schlechte Nachrichten für Tesla https://www.heise.de/newsticker/meldung/Tesla-Groesster-Rueckruf-der-Firmengeschichte-trifft-Model-S-4009137.html aber anderseits wird Tesla wahrscheinlich in diesem Jahr 2018 genauso viele Autos wie Volvo absetzen. Also schafft es Tesla nach 15 Jahre der Gründung in den Club der größsten Autohersteller und Tesla treibt die Elektrofizierung des Automobilbaus voran. Auch wenn es kein Manager zu gibt und immer noch eine gewisse Arroganz gegenüber den kalifornischen Aufsteiger vorherrscht, so reagieren die etablierten Autohersteller mit entsprechenden Angeboten. http://elektroautovergleich.org/2018/01/elektro-suv-von-jaguar-kampfansage-an-tesla/

Vom Pionier zur Großserie

Als ich vor zwei Jahren mein Ebook geschrieben habe: http://elopage.com/s/JuergenVagt/tesla-oder-wie-ein-start-up-die-autoindustrie-veraendert
Hatte Tesla die Automobilindustrie schon verändert wie kein anderer Autohersteller seid dem zweiten Weltkrieg. Allerdings war nicht klar, ob die Version von Elon Musk Realität wird. Elon Musk wollte immer aus Tesla einen vollwertigen Autohersteller machen, der ein komplettes Angebot von Kleinwagen bis zum Sportwagen hat. An dieser Richtungsentscheidung ist das Gründungsteam von Tesla auseinander gebrochen, das ist aber auch nichts Ungewöhnliches bei Start ups. In den letzten beiden Jahren versucht Tesla die Produktion eines Kompaktwagens und baut eine eigenständige Produktion auf. http://elektroautovergleich.org/tesla-model-3-elektroauto-in-der-kompaktklasse/
Es gibt Probleme und darüber wird ja ausgiebig berichtet. http://www.manager-magazin.de/unternehmen/autoindustrie/tesla-model-3-probleme-bei-produktion-reissen-nicht-ab-a-1189899.html
Ich frage mich nur, ob es wirklich mehr Schwierigkeiten bei der Produktion im Teslareich gibt im Vergleich mit den etablierten Großserienherstellern. Im deutschen Wirtschafts – wie auch Automobiljounalismus gibt es ein Bias zugunsten der deutschen Automobilindustrie, jeder normale Mensch würde ja nicht seine Leser kritisieren. Es war eben nicht ein Journalist, sondern eine zwei Mann-Ngo, die Abgaswerte von Volkswagen überprüft hat.
Aber sei es drum.
Es hat viele Unkenrufe in der Unternehmensgeschichte gegeben und es eben auch in der letzten zwei Jahren. Tesla ist auf dem Weg zum Großserienhersteller und setzt nun schon mehr Fahrzeuge als Jaguar ab. Aber es gibt noch viele interessante Aspekte in der Unternehmens, sei es die Batteriefertigung und die Schnellladestationen auf deutschen Autobahnen. Deswegen kann ich Ihnen oder eben Euch nur meine Tesla -Unternehmensgeschichte empfehlen. http://elopage.com/s/JuergenVagt/tesla-oder-wie-ein-start-up-die-autoindustrie-veraendert

Elektroautos aus Schweden – Mit Uniti kommt ein elektrischer Stadtflitzer

von Jürgen Vagt 01.04.18

ich finde einen Player aus Schweden interessant und deswegen stelle ich dieses Konzept einmal vor: https://utopia.de/uniti-one-elektroauto-schweden-84498/
Schweden ist ein Land, bei dem man an Astrid Lindgren und das skandinavische Volksheim denkt, aber auch dieses Land hat Rechtspopulisten im Parlament und die düsteren, schwedischen Krimis verkaufen sich weltweit gut. Das automobile Erbe ist auch typisch Schweden, denn sowohl Volvo als auch Saab haben sehr sichere und langlebige Autos gebaut. Das waren Autohersteller, die die gebildetsten Käufer hatten und hatten schon nachhaltige Autos, bevor es den Begriff überhaupt gab. 1,6 Millionen Kilometer soll eine Volvo in Griechenland geschafft haben und es wurden nur Verschleißteile gewechselt.

Ein Uniprojekt geht in die Massenfertigung

Aber heute ist Saab vorläufig pleite und Volvo gehört den Chinesen, aber ein elektrischer Stadtflitzer von der schwedischen Universität Lund geht in Serienfertigung. https://utopia.de/uniti-one-elektroauto-schweden-84498/ . Zudem dem deutschen Uniprojekt in Sachen Elektroautobau Streetscooter http://elektroautovergleich.org/2017/06/neuer-elektrischer-lieferwagen-von-streetscooter/
und http://elektroautovergleich.org/2017/05/elektroautos-aus-aachen-neues-von-der-rwth-aachen/
gibt es spannenden Parallelen, denn die Großindustrie unterstützt oder vereinnahmt das Projekt.
In Deutschland ist die Dhl / Post und in Schweden ist es Siemens. Uniti hat zudem ein spannendes Netzwerk, dass Uniti über eine Crowdfoundingplattform zusammen gesammelt habe. Denn die Fertigung des Uniti One ist ein Showcase für die viel beschreibene Industrie 4.0, da die Fertigungsstraße komplett automatisiert sein. Eine Fertigung ohne menschlichen Handschlag aber mit tausenden Sensoren und ein automatischen Regulierung. So sollen mit dieser hocheffizienten Fertigung Einstiegspreise von 14900 € möglich sein. Damit wäre der Uniti One günstiger als Sion Sion und der E.goElektroautos aus Schweden – Mit Uniti kommt ein elektrischer Stadtflitzer Life und auch eben auch günstiger als der elektrische Smart mit seinen 21000 €. Also sind Start ups im Allgemeinen und Uniti One im Besonderen günstiger als Daimler. Peinlich, einfach nur peinlich. Man wird sehen, wann und ob dieses kleine Auto auf den deutschen Markt kommt. Dann bekäme der Renault Twizy endlich eine anständige Konkurrenz. Mehr dazu hier: http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/

Elektroautos von Volkswagen – E-Rennwagen soll Pikes Peak gewinnen

von Jürgen Vagt 26.03.18

Volkwagen will nun bis 2025 sein Angebot elektrifizieren und diese endlich ernsthafte Modelloffensive soll mit einem motorsportlichen Engagement flankiert werden. https://www.heise.de/newsticker/meldung/Elektroautos-Volkswagen-zeigt-E-Rennwagen-Prototyp-I-D-R-Pikes-Peak-3998628.html
Was ist Pikes Peak? Ein Wahnsinn oder ein Berg-Rennen mit 20 Kilometer mit einem Höhenunterschied von 4 Kilometer und unzähligen Kurven. An Vielen dieser Kurven gibt es Abhänge mit 1000 Metern und natürlich gab und gibt es bei diesem Rennen viele Unfälle und Tote. Dieses Rennen kommt aus der Anfangszeit des Motorsports und hat nichts mit der heutigen Hochglanz – Formel Eins zu tun. Und dieses Rennen hat schon mal schöne Erfolge für Volkswagen gebracht, denn Walter Röhrl konnte mit einem turboaufgeladenen Audi das Rennen gewinnen und damit konnte sich Audi als sportliche Marke positionieren. Pikes Peak war schon mal eine Plattform für elektrischen Motorsport, denn das elektrische Motorrad Lighting hat das Rennen bei den Motorrädern im Jahr 2011 gewonnen. https://www.youtube.com/watch?v=6EI6IhNqGCU

Motorsport mit elektrischen Fahrzeugen

Gewinne am Sonntag, verkaufe am Montag. Dieses Motto galt immer in der fossilen Automobilindustrie und es wird auch den elektrischen Motorsport angewendet. Vor ein paar Tagen kam die Nachricht, dass im nächsten Jahr also 2019 die Moto-Gp ein Rennen mit elektrischen Motorrädern im Rahmenprogramm bekommen soll. Die Moto-Gp ist die Formel Eins des Motorradsports, allerdings sollen nicht die Hauptklassen elektrifiziert werden. Neben der Verbrenner Formel Eins etabliert sich die elektrische Formel Eins. Das sind eben die höchsten Monoposto-klassen. Ich werde da bald mal eine kleine Übersicht veröffentlichen.

Volkswagen und der Motorsport

Volkswagen ist keine sportliche Marke und bis auf ein halbherziges Rallye-Engagement hat sich Volkswagen in den letzten Jahren nicht mittels Motorsport positioniert. Allerdings ist Audi in Le Mans dominierend und Porsche die deutsche Motorsportmarke schlechthin. Und wenn sich der Motorsport elektrifizieren wird, dann werden es die beteiligten Autohersteller tun. Auch wenn Viele Motorsport als Beschäftigung von spät-pubertierende Männern abtun, so der Motorsport auch immer eine Plattform für die technologische Weiterentwicklung im Automobilbau. Mehr dazu hier: http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/

Elektroautos von Seat – Konzernmarken von Volkswagen werden elektrisch

von Jürgen Vagt 25.03.18

in 2 Jahren soll es endlich soweit sein, dann also im Jahr 2020 soll das erste Elektroauto von Seat kommen. https://www.autogazette.de/seat/elektro/unternehmen/modelloffensive-seat-bringt-2020-erstes-elektroauto-989385172.html
Ein paar Worte zu Seat, denn die Konzernmarken von Volkswagen haben insbesondere in Deutschland eine zentrale Stellung. Momentan bedeuten die beiden Hauptmarken des Hauses Volkswagen, also Skoda und Seat für viele Deutsche den kostengünstigen Einstieg ins VW-fahren. Wenn sich die beiden Marken nun endlich elektrifizieren würden, dann erhielte die Elektromobilität einen massiven Push in Deutschland. Aber die Elektroautos kommen bei Skoda zögerlich. http://elektroautovergleich.org/2017/04/elektroautos-von-skoda-500-kilometer-erst-2025/
Seat war in den letzten Jahren das Sorgenkind und hat auch kaum SUVs im Angebot, allerdings ist nun der Turnaround geschafft worden und Seat hat letztes Jahr immerhin 480000 Autos abgesetzt. Und da haben wir auch den Grund, warum ich einen Schwerpunkt auf Seat lege. Denn eigenständige Autohersteller wie Subaru und Mitsubishi verkaufen pro Jahr auch nur eine Million Autos, so gesehen ist der Absatz von ca 500000 gewichtig . Deswegen haben beide Konzernmarken auf den deutschen Markt eine stattliche Bedeutung.

Endlich- Ein Volkswagen von einer Elektroautoplattform

Nun endlich kommt von Volkswagen ein Elektroauto, das auf einer eigenständigen Plattform gebaut wird. Bis jetzt also den Spätwinter des Jahres 2018 ist das eben mein zentraler Kritikpunkt an den Elektroautos von Volkswagen: http://elektroautovergleich.org/2017/02/elektroauto-golf-von-volkswagen-ein-verriss/
Zudem haben schon einige Hersteller wie BMW, Hyundai, Kia und natürlich auch Tesla Elektroautos auf einer eigenständigen Plattform. Das bedeutet, die Autos sind für die Erfordernisse des elektrischen Antriebs konstruiert worden und eben keine umgebauten Verbrenner. Dadurch werden alle Leistungsparameter besser und insbesondere die Reichweite wird länger.

500 Kilometer Reichweite

Das ist heute ein Ansage, aber im Jahr 2020 will diese Reichweite auch Daimler und BMW schaffen. Seat hat allerdings offen gelassen, ob es eine elektrischer Klein – oder Kompaktwagen wird. Die im Jahr 2017 veröffentlichten Kompaktwagen schaffen bislang so von 250 Kilometer (Hyundai) bis 500 Kilometer (Tesla). Daher ist das Angebot von Seat ein Fortschritt, aber wahrscheinlich im Jahr 2020 auch nur branchenüblich. Mehr dazu hier: http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/

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