Opel wird zur Elektroautomarke des PSA -Konzerns?

von Jürgen Vagt

ja eine der großen Marken soll den Eigentümer wechseln. Gegenwärtig gibt es Übernahmegespräche zwischen General Motors und den französischen PSA Konzern. Bekannter als Konzern sind natürlich die Marken Peugeot und Citroen, die sich unter dem Dach des PSA -Konzerns bündeln. Wenn General Motor seine deutsche Tochter Opel verkauft, wird damit eine Eigentümerschaft beendet, die seit den 1920 er Jahren besteht. Natürlich findet jetzt eine wirtschaftliche Debatte statt, weil Opel und Vauxhall zusammen 6 % des europäischen Marktes bedienen. 2009 musste sich Opel, wie auch andere Hersteller von Staat retten lassen, und seinerzeit wurde durch die deutsche und amerikanische Regierung, General Motors und den Systemlieferanten Magna Steyr ein Rettungsprogramm verabschiedet. Nun in den letzten Jahren konnte mit den Mokka einen Bestseller platziert und der Verlust wird geringer, die unvermeidlichen Automobilexperten spekulieren über die möglichen Ursachen und Wirkungen diesen möglichen Zusammenschluss. Ich für meinen Teil meine, dass beide Hersteller auf einen Zeitraum von 10 bis 20 Jahre zu klein sind, um alleine zu bestehen. http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/opel-was-die-general-motors-und-psa-bosse-zur-uebernahme-treibt-a-1134587.html

Gemeinsam in die Zukunftsmobilität

Was bedeutet dieser Zusammenschluss für unser Blogthema und für meinen Schwesterblog automatisietes-auto.de, bei dem es um das autonom fahrende Auto geht? Wenn man drei bzw. vier Automarken zusammen schließt, will man aller Voraussicht Kosten sparen. PSA könnte allerdings die Kaufsumme auch in die Elektromobilität oder das autonome Autofahren investieren, allerdings hat PSA auch nur bedingt Nachholbedarf in Sachen Elektroauto. Zwar ist Renault besser in Sachen Elektroauto aufgestellt als der französischen Autokonzern PSA. Aber PSA hat ein überzeugendes Angebot an Hybridfahrzeugen in der gesamten Modellpalette: http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/
Opel hat sich wacker in Sachen Elektroauto geschlagen und im Jahr 2017 kommt der wirklich gute und moderne Ampera von Opel: http://elektroautovergleich.org/2017/02/ein-elektroauto-das-man-kaufen-kann-opel-ampera/
Zudem arbeiten PSA und Opel schon seit 2011 zusammen, wenn auch nicht in Sachen Elektroauto. Aber bis zum Jahr 2015 müssen eigenständige Plattformen für Elektroautos entwickelt werden und so gesehen ergibt der mögliche Zusammenschluss Sinn, denn die Investition ist für die einzelnen Partner Opel und PSA doch relativ groß.

Elektroautos und die Automobilzulieferindustrie

von Jürgen Vagt

mir ist beim Durchsehen der Blogbeiträge aufgefallen, dass ich das Thema der Automobilzulieferindustrie etwas stiefmütterlich behandelt habe, wobei ich nichts gegen Stiefmütter gesagt haben will. Aber natürlich ist die deutsche Zulieferindustrie ein zentrales Thema, denn bei den Herstellern arbeiten nur 750000 Beschäftigte, aber insgesamt arbeiten am Automobilstandort Deutschland bis zu 5 Millionen Deutsche in der Autoproduktion. Deutschland hat eine Erwerbsbevölkerung von 39 Millionen.
Und mit diesen mittelständisch geprägten Zulieferern muss ich mich mehr auseinandersetzen. Werden Sie die Chancen der Elektromobilität nutzen oder ist Ihr Geschäftsmodell in Gefahr?
Nun ein zentraler Player der deutschen Automobilzulieferer hat sich mit einer Positionsbestimmung zum Thema Elektroauto aus der Deckung gewagt. https://ecomento.tv/2017/02/16/zf-chef-gesamte-industrie-bereitet-sich-auf-elektromobilitaet-vor/?utm_content=buffer06db7&utm_medium=social&utm_source=facebook.com&utm_campaign=buffer

Technische Herausforderung: Elektroauto

Der Chef der ZF Industries beschreibt die Herausforderungen, aber auch die technischen Möglichkeiten, die das Elektroauto bieten. Er spricht von veränderten Fahrzeugarchitekturen und neuen Innenraumkonzepten, was konkret bedeutet, das eigenständige Plattformen für den elektrischen Antrieb gebaut werden muss. Also in der Gegenwart des Jahres 2017 sind die allermeisten Elektroautos mit der Ausnahme von Tesla nur umgebaute Verbrenner. Auf einer Plattform werden konzern weit entweder Diesel oder Verbrennermotoren verbaut und wenn man auf dieser Plattform einen Elektromotor setzt, dann ist das nur Flickschusterei und die elektrische Reichweite bleibt mau.

2023 beginnt der Massenmarkt

So jedenfalls meint es der Vorstandsvorsitzender der ZF Industries und dann sollten die elektrischen Antriebe auf einer eigenständigen Plattform angeboten werden. Zum Thema Beschäftigungsabbau durch Elektromobilität ist man auch in diesen Fachkreisen sehr pessimistisch, denn das elektrische Fahrzeug ist weniger komplex als die vergleichbaren Verbrenner und somit wird auch weniger Beschäftigte in der Produktion benötigt. Er sieht wenige Chancen für eine Batterieproduktion in Deutschland: http://elektroautovergleich.org/elektroautos-deutschland-deutsche-hersteller-uneinig-ueber-heimische-batteriefertigung/
Seiner Einschätzung nach sei die Batterieproduktion in Deutschland nicht wettbewerbsfähig, weil die deutsche Energiewende den Energiepreis verteuert. Auch ich bin der Meinung, dass die Batteriefertigung in Deutschland nicht funktionieren kann, weil die heimische Batterieproduktion in Deutschland vor nun mehr 20 Jahren gestorben ist.

Elektrische Lkws in der Citylogistik

von Jürgen Vagt

heute gibt es eine Nachricht, die für viele innerstädtische Logistiker eine Rolle spielen
wird, denn ich habe schon für einige Fuhrparkbetreiber Kurse veröffentlicht: http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/
Mercedes-Benz möchte noch in diesem Jahr einen voll elektrischen Lkw an einige Zielkunden liefern und dann gäbe es einen voll elektrischen Lkw zur Belieferung innerhalb der Innenstadt. Es soll ein voll und auch nur elektrischer Lkw mit einer Gesamtladung von 25 Tonnen sein, der eine voll elektrische Reichweite von 200 Kilometern bietet und eine Zuladung von 18 Tonnen darstellen kann, damit haben wir wenigstens in der Kleinserie einen Lkw, der die Citylogistik zu elektrifizieren kann.

In der Zukunft werden Nutzfahrzeuge elektrisch

In diesem Jahr haben wir sehr interessante elektrische Pkws, die nun auf dem deutschen Markt eingeführt werden, aber gegenwärtig ist das Angebot an elektrischen Nutzfahrzeugen sehr mau. Ich kann auch gegenwärtig nur wenigen Fuhrparkbetreibern wie ambulanten Pflegediensten, Taxiunternehmen und Kurier – Expressdiensten empfehlen, den Umstieg auf ein elektrisches Fahrzeug zu wagen. http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/
Aber grundsätzlich ist das Angebot an elektrischen Fahrzeugen ziemlich mau, Renault seinen elektrischen Master aufgewertet. http://elektroautovergleich.org/2017/01/elektrischer-transporter-mit-renault-werden-die-handwerker-elektrifiziert/
Aber das war es dann im Wesentlichen auch erst einmal und mit diesem Angebot können noch viele Logistiker und Handwerker nicht umsteigen. Es gibt wenigstens im Jahr 2017 einen Überhang an elektrischen Personenfahrzeugen und nur ein kleines Angebot an elektrischen Nutzfahrzeuge.

Die Logistik in den Innenstädten soll elektrisch werden

Die Eu hat den Plan veröffentlicht, dass der elektrische Verkehr innerhalb der Innenstädte bis zum Jahr 2030 zur Hälfte elektrisch sein und in Deutschland wird es immer schwerer mit alten Dieselfahrzeugen in die Umweltzonen zu kommen. Der politische Wille ist klar und in Innenstädten soll emissionsfrei und elektrisch werden, aber das Angebot ist eben noch nicht da. Wenigstens in der Kleinserie kann man erleben, wie sich Mercedes-Benz die Logistik in der Innenstadt vorstellt. Mit diesen elektrischen Lkw soll man eine Innenstadtbelieferung voll elektrisch bewältigen können.

Start up aus München baut einen elektrischen Kleinwagen

von Jürgen Vagt

das Team von Sion Motors wirkt auf mich wie eine Indierockband und nicht wie das Managementteam eines Autoherstellers. Zwei junge Männer und eine junge Dame wirken wie die Antithese zu den 50-jährigen Anzugträgern der konventionellen Automobilindustrie. Aber im letzten Jahr haben Sie einen familienfreundlichen, voll elektrisches Auto als Crowdfundingkampange erfolgreich auf der Plattform Indiegogo finanziert. Man kann oder sollte nicht erwarten, dass Sion Motors in den nächsten Jahren mit Volkswagen konkurrieren kann. Aber das hat man auch über Tesla gesagt.
Nur ich finde Sion Motors interessant, weil sich bei diesem Konzept viele Innovationen bündeln. Denn erstens besteht die gesamte Karosserie aus Solarzellen, so dass sich das Elektroauto immer wieder auflädt und so werden auch die Stromkosten fürs Autofahren gesenkt.

Integriertes Carsharing

Sion Motors will seine Fahrzeuge mit einem integrierten Carsharing anbieten, Tesla will diesen Service auch bei seinen Fahrzeugen ab dem Jahr 2020 anbieten. http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/
Aber die elektrischen Fahrzeuge von Sion Motors sollen sich so auch für den Käufer finanzieren, das heißt der Käufer wird über die laufenden Einnahmen aus dem Carsharing seine Investition refinanzieren können. Der Besitzer des Autos von Sion Motor kann sein Fahrzeug spontan vermieten und aus dieser Vermietung entstehen dem Käufer und Besitzer Einnahmen. Dieses integrierte Carsharing wird als Komplettlösung durch Sion Motors angeboten und das ist für ein kleines Start up schon eine unternehmerische Lösung.

250 Kilometer Reichweite

Tesla bietet am Anfang erst mal eine Oberklasselimousine an und erst im weiteren zeitlichen Verlauf werden breitere Kundenschichten mit Kompakt – und Mittelklasselimusione angeboten. Nun Sion Motor beginnt mit einer Reichweite von 250 Kilometer und zielt auf Familien ab, das ist nicht schlecht wenn man sich die elektrischen Kompakten des Jahres 2017 anschaut. http://elektroautovergleich.org/2017/02/ein-elektroauto-das-man-kaufen-kann-opel-ampera/
Aber der Preis von 16000 € exklusive der Batterie ist hoch interessant, nun das Fahrzeug von Sion Motors soll ab 2019 auf den Markt kommen.

Elektroautos zerstören Arbeitsplätze – Vielleicht ?

von Jürgen Vagt

durch den digitalen und analogen Blätterwald rauscht ein Schreckgespenst, denn es mehren sich mal wieder die Stimmen, die durch das Elektroauto einen massiven Jobverlust erwarten. Ich hatte das schon in meinem Ratgeber geschrieben: http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/ . Alle Befürchtungen beruhen einfach darauf, dass das Elektroauto nur 10 % der Teile eines konventionellen Verbrenners hat, somit ist die Produktion weniger aufwändig. Einige Insolvenzanwälte schätzen, dass mit dem flächendeckenden Einsatz des Elektroautos bis zu 100000 Jobs wegfallen sollten. http://www.motor-talk.de/news/100-000-arbeitsplaetze-bedroht-t5940391.html .
Nun das Ganze ist doch sehr spekulativ und diese Sorge ist auch schon immer präsent seit dem Beginn der modernen Elektroautos so um 2010, aber diese Stellungnahme der Insolvenzanwälte ist vielen Kollegen eine Nachricht wert gewesen.

Zulieferer in Gefahr

In der gegenwärtigen Automobillandschaft werden die meisten Teile durch Zulieferer gefertigt und eben hier wären die guten und eben auch gut bezahlten Industriejobs in Gefahr. Nun 725000 Deutsche arbeiten in der Automobilproduktion aber bis zu 5 Millionen arbeiten in weitesten Sinne am Auto. Diese 5 Millionen Jobs sind in Gefahr, wenn das Elektroauto auf der gleichen Augenhöhe ist wie der Verbrenner. Gegenwärtig kümmern sich die Insolvenzanwälte um Modeunternehmen, deren Kundschaft ins Netz abwandert.
In jedem Innovationsprozess gibt es Gewinner und Verlierer, aber ob es zu so einer gravierenden Änderung kommt, bleibt für mich fraglich.

Hybride sind komplexer

Ersteinmal gilt die Vereinfachung des Autos nur für voll elektrische Fahrzeuge, aber Hybride werden komplexer als konventioneller Verbrenner, denn beim Hybrid werden zwei Motoren in einem Auto verbaut. Aus heutiger Sicht muss man sagen, das ab der Kompaktklasse der Hybridantrieb sinnvoller ist als der voll elektrische Antrieb und ja Elon Musk ist anderer Meinung. Aber Toyota glaubt nicht an den voll elektrischen Antrieb, sondern an den Wasserstoffantrieb und an den Hybrid. Zweitens selbst wenn der Motor einfacher und mit weniger Beschäftigen zu bauen ist, dann kann man Zusatzaggregate entwickeln, die Wertschöpfung und Beschäftigung erzeugen. Dann müssen sich Ingenieur etwas einfallen lassen.

Ein Elektroauto das man kaufen kann – Opel Ampera

von Jürgen Vagt

ich habe ja schon länger keine Autovorstellung mehr gemacht, aber nun beginnt mit dem Opel Ampera die Kompaktoffensive. Ich hatte es ja schon im letzten Jahr berichtet: http://elektroautovergleich.org/opel-kommt-mit-einem-elektrischen-kompakten-2017/
. Mit dem Opel Ampera kommt nun eine neue Generation von voll elektrischen Fahrzeugen auf den Markt. Denn jetzt hat der BMW i3 mit dem letzten Update eine Reichweite von knapp 300 Kilometer und das ist auch für die anderen Fahrzeuge, die so ungefähr 2013 auf den Markt kamen, der Standard-
Nun erreicht der Opel Ampera nach dem strengen EPA Modus ca. 383 Kilometer und das ist eine Ansage, denn der Ampera hat jetzt deutlich mehr Reichweite. http://www.auto-motor-und-sport.de/news/opel-ampera-e-elektroauto-2017-500-km-reichweite-765522.html Momentan bietet auch der voll elektrische Golf auch nicht mehr als 300 Kilometer.

Ein ganz normaler Kompakter mit elektrischen Antrieb

Die Preise sind noch nicht klar, denn der Opel Ampera ist auch erst im Oktober auf der Automesse in Paris vorgestellt worden. Aber es dürfte ja nach Rabattleistung, staatlicher Förderung und Ausstattung eine Preisspanne von 33000 € bis 38000 € sein. Damit liegt der Opel Ampera auf dem gleichen Preisniveau wie der BMW i 3, aber der Opel Ampera ist ein ernsthafter Kompakter und kein Kleinwagen. Zudem bietet der Opel Ampera eine ernsthafte Reichweite von fast 400 Kilometer. Das Fahrzeug schafft wie Verbrennerkompakte auch die 0 bis 100 km/h in 8 Sekunden, allerdings ist der Opel Ampera auf 150 K/mh abgeregelt. Laut der Presseberichte ist der Ampera ein ernsthafter Kompakter, der ein gutes Platzangebot hat. Zudem ist der Opel Ampera auf die Bedürfnisse des elektrischen Antriebs konstruiert worden und nicht wie der elektrische Golf ein umgebauter Verbrennergolf. Also ist der Opel Ampera und sein Konzernbruder Chervolet Bolt an den Erfordernissen des elektrischen Antriebs orientiert und hat somit ein höheres Leistungsvermögen. Damit wird das Angebot an elektrischen Fahrzeugen deutlich besser und hier gibt es von Opel ein ernsthaftes Angebot für Berufspendler.

Elektroautos und Tankstellen – Ein Widerspruch löst sich auf

von Jürgen Vagt

ich habe schon meine Diplomarbeit über die Ölindustrie geschrieben, aber in dem Elektroautoboom seit 2009 hat sich bei der Mineralölindustrie nicht viel getan. Aber es stellt sich die Frage, wann und ob die Elektromobilität eine ernsthafte Bedrohung für das Geschäftsmodell der Erdölindustrie wird. Aber nun hat sich die Schockstarre bei der Mineralölindustrie gelöst und die beiden Mineralölmultis wie Shell und Total wollen die ersten Ladestationen an Ihren Tankstellen aufstellen. Für die Konzerne sollen die Elektroautofahrer ein Zusatzgeschäft bringen, weil diese Elektroautofahrer in der Aufladungszeit einen Kaffee und ein paar Snacks kaufen würden.

Die Elektromobilität nimmt in den Städten Ihren Ursprung

Shell hat verlautbart, dass Sie in Ihren Heimatmärkten den Niederlanden und in Großbritannien die ersten Ladestationen an Tankstellen in Citylage verbauen möchte. Bei meinen Onlinekursen konzentriere ich mich auch in den Jahren 2017 und wahrscheinlich auch noch in den nächsten Jahren auf Dienstleister und Logistiker, die hauptsächlich in Städten aktiv sind. Momentan sprechen weder die angebotenen Fahrzeuge noch die darstellbaren Reichweiten für ein Elektroauto im Überlandbetrieb. http://energyload.eu/elektromobilitaet/ladestationen-infrastruktur/shell-ladestationen-elektroautos/
Nun werden so langsam aber sicher die Mächte des bösen Erdöls in der Elektromobilität aktiv, natürlich ist das erst mal etwas ungewöhnlich, aber die Mineralölindustrie hat einfach die Flächen, an denen Autofahrer halten um zu tanken.

Das Kapital will investiert werden

Dann ist einfach auch noch die schiere Kapitalkraft der Mineralölindustrie, denn 7 der 10 umsatzstärksten Erdölkonzerne sind Erdölkonzerne. Zudem haben Sie einfach auch die Flächen an verkehrsgünstigen Lagen und werden Sie aller Voraussicht in der elektromobilen Welt spielen. Aber ob diese Versuche innerhalb der Mineralölindustrie ernsthaft sind, bleibt abzuwarten, weil diese Branche so transparent ist wie ein Betonklotz. Ich kenne keinen Unternehmensberater, der die Mineralölindustrie hinsichtlich der Elektromobilität berät und daher ist es schwierig unabhängige und valide Einschätzungen über diese Branche zu bekommen. Ich werde aber auch bald noch einige Kurse für die Akteure in der Mineralölindustrie machen, denn es wird auch da innovative Köpfe geben.

Aus Elektroautos werden Elektrolkws – 2019 starten Testprojekte

von Jürgen Vagt

ich hätte nie gedacht, dass die Elektrifizierung auch Lkws erfassen würde, deswegen habe ich diesen Blog elektroautovergleich.org genannt. Eigentlich hieß es in der wissenschaftlichen Diskussion immer, dass Lkws in der Zukunft mit Biokraftstoffen betrieben werden. Man braucht im Schwerlastverkehr andere Drehmomente als bei einen Personenkraftwagen und deswegen macht der elektrische Antrieb beim Lkw auch keinen Sinn. Das wissenschaftliche Geschwätz stört keinen mehr, nun gibt es ab 2019 einen Feldversuch mit elektrischen Antrieben. Auf einem Autobahnabschnitt bei Lübeck und bei Frankfurt werden elektrische Oberbahnen verbaut und ab dem Jahr 2019 werden elektrisch angetriebene Lkws erprobt. https://www.heise.de/newsticker/meldung/Elektromobilitaet-Oberleitungs-Lkw-sollen-testweise-bei-Luebeck-und-Frankfurt-fahren-3616374.html

35 Mio € Fördergelder und 12 Kilometer

Nun der Staat lässt 35 Millionen € Fördergelder springen und dafür werden 2 mal 6 Kilometer Autobahn mit elektrischen Oberleitungen versehen. Ab dem Jahr 2019 soll dann der elektrische Lkwbetrieb getestet werden. Ich habe ja auch wie andere Experten in der Elektroautoszene den Schwerpunkt auf Kleinwagen und den innerstädtischen Verkehr gelegt: http://elektroautovergleich.org/elektroauto-toyota-road-konkurrent-zum-renault-twizy/
Aber wie der Staatssekretär im Bundesumweltministerium hervorgehoben hat, muss auch der Schwerlastverkehr elektrifiziert werden, damit die klimapolitischen Ziele erreicht werden. Zwar will der Bund halbherzig oder mit voller Kraft die Schiene und somit die Bundesbahn fördern, damit Güter umweltfreundlich in der Zukunft transportiert werden.

Scania und Siemens sind die Industriepartner

Daimler hätte sich ja eigentlich mit seiner Lkwsparte angeboten, aber Scania und somit der Volkswagenkonzern ist neben Siemens Praxispartner. Man kann hier eine Entwicklungstendenz innerhalb der Elektromobilität erkennen, denn es gibt schon einige elektrischen Linienbusse auch von Scania. Wenn es elektrische Busse gibt, dann ist der Schritt zu elektrischen Lkw nicht mehr groß. Wenn man Lkws im Pendelverkehr einsetzt, dann werden Fahrprofile entstehen bei denen ein elektrischer Antrieb sinnvoll und kostengünstiger als der Diesel ist. Hier sind wir auch bei Thema Citylogistik, denn irgendwie müssen die Waren auch zum Ballungsraum gebracht werden, bevor Sie mittels kleiner Nutzfahrzeuge im Stadtgebiet verteilt werden.

Elektrobusse und induktives Laden – weltweit und in Deutschland ein Thema

von Jürgen Vagt

auch wenn der Absatz von voll elektrischen Autos noch schleppend ist http://elektroautovergleich.org/2017/01/praemie-fuer-elektroautos-ist-ein-flop-in-china-wird-sie-schon-gedrosselt/ , beginnt bei den Linienbussen eine vollständige Elektrifizierung. Also sollen die bereits eingeführten Hybridbusse durch vollständig elektrifizierte Busse ersetzt werden. Es gibt jedenfalls immer mehr Testprojekte in Deutschland.
. Dieser Trend ist auch absolut nachvollziehbar, denn im Linieneinsatz kann man mit voll elektrischen Antrieben Kosten sparen. Denn im Liniendienst spielen die eingeschränkte Reichweite keine Rolle und durch die hohen Tages – und Jahresfahrleistungen wird der elektrische Antrieb rentabler als ein vergleichbarer Diesel. Nach meiner Zählung gibt es in Aachen und Leipzig erste Testprojekte und ich höre, dass ab 2020 ein regulärer Liniendienst mit voll elektrischen Bussen in Berlin und Leipzig aufgenommen werden soll. Gerade in den Randbereichen des öffentlichen Netzes werden elektrische Busse eingesetzt, um die Bürger besser an das Netz des öffentlichen Nahverkehrs anzuschließen.

Induktives Laden in Tel Aviv

Seit den modernen Elektroautos ab dem Jahr 2010 ist das Thema induktives Laden relevant, obschon man die bestehenden Straßen aufreißen müsste, damit Induktionsschleifen im Erdreich verlegt werden. Auch dieser technische Ansatz soll die eingeschränkte Reichweite des Elektroautos ausgleichen, denn mit flächendeckenden Induktionsschleifen könnte man Elektroautos genauso nutzen wie die traditionellen Verbrenner. Nun die Mehrzahl der Akteure setzt auf verbesserte Reichweiten und schon im nächsten Jahr also dem Jahr 2017 werden bei voll elektrischen Kompakten Reichweiten von bis zu 300 Kilometer realisiert werden. Damit wäre der teure Aufbau eines Netzes von Induktionsschleifen wohl obsolet, nun in Tel Aviv versucht ein Start up das Thema des induktiven Ladens mit den elektrischen Bussen zu verknüpfen. Das Start up Elektrcad bietet einen voll elektrischen Bus für 300000 Dollar an und will gleichzeitig Induktionsschleifen verbauen. Das Spannende ist der geplante Ausbau des Netzes von Induktionsschleifen, denn Elektrocad will mit Ihrer Technik 2 Kilometer Induktionsnetz in einem Tag verbauen. Wenn es wirklich gelingt den Aufbau des Induktionsnetzes so einfach und kostengünstig zu gestalten, dann hätten Induktionsnetze wirklich eine Chance. https://ecomento.tv/2017/01/27/tel-aviv-erprobt-induktives-laden-waehrend-der-fahrt-mit-elektrobussen/

Elektroautos und Häuser – das elektrifizierte Haus

 

von Jürgen Vagt

ich musste unbedingt mal über das Thema Elektroauto und Hausbau bloggen, denn erstens hat Tesla einen Solarziegel auf den Markt gebracht und zweitens ist der moderne Hausbau ein zentrales Thema, das ich auf diesem Blog leider etwas stiefmütterlich behandelt habe. Was bedeutet es für das Ein- oder/und Mehrfamilienhaus, wenn sich Elektroautos flächendeckend durchsetzen. Nun einerseits muss in der Garage Strom geladen werden und anderseits ist mit der Batterie des Elektroautos ein Stromspeicher im Haus. Nun ein Stromspeicher im Haus wird immer bedeutender, weil durch den Ausbau der erneuerbaren Energien der Strom fürs Haus nicht mehr so stabil kommt und gespeichert werden muss, daher ist der Stromspeicher im Haus eine grundsätzlich gute Sache, aber ich der Autor dieses Blogs glaube nicht an die Batterie der Elektroautos als Energiespeicher.

Elektroautos als Speicher in der Energiewende

Allein ein Pumspeicherwerk würde soviel Strom speichern wie eine Million Elektroautos, allerdings bei weitaus geringeren Kosten und mit viel weniger technischer Komplexität. Die Debatte ist auch etwas eingeschlafen, denn ich kann mich nicht mehr an einen prominenten Vertreter in der Elektroautoszene erinnern, der an die Zukunft des Elektroautos als Energiespeicher glaubt. Aber trotzdem hat das Elektroauto eine gestiegene Bedeutung für den modernen Hausbau und das ist keine Zukunftsmusik, denn auf europäischer Ebene soll schon in den nächsten Jahren eine Ladestation bei jedem Neubau verpflichtend werden. http://elektroautovergleich.org/elektroauto-ladestation-an-jedem-neuen-haus-eu-macht-es-verpflichtend/ .
Also sollen schon ab dem Jahr in jedem Neubau eine Ladestation verbaut werden und Tesla hat bereits 2015 eine Batterie für das Eigenheim auf den Markt gebracht. http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/tesla-e-autopionier-plant-solardachziegel-a-1118836.html
Und nun ist im letzten Jahr ein Solarziegel dazu gekommen, denn laut Tesla Chef Elon Musk wird es eine integrierte Energielandschaft geben, denn mit den Solarziegeln kann man sein Elektroauto ohne fossile Brennstoffe und deren klimaschädlichen Wirkung mit Strom betanken. Und für diese Version braucht man verschiedene technische Bausteine und über diese Entwicklungen werde ich dieses Jahr berichten.

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