Elektrobusse im Shuttledienst – Volkswagentochter Moia will 2019 in Hamburg starten

von Jürgen Vagt 05.01.18

ich hatte ja schon vor einer Woche über die Testläufe mit autonom fahrenden Kleinbussen in Hamburg berichtet. http://elektroautovergleich.org/2017/12/elektroshuttles-in-hamburg-autonome-kleinbusse-im-test/ . Aber parallel zu diesen staatlich organisierten Modellversuchen in Hamburg gibt es jetzt auch Nachrichten von der Volkswagentochter Moia. http://getmobility.de/20171204-ride-pooling-moia-gibt-einen-einblick-und-stellt-elektro-shuttle-vor/ .Denn Moia will nun zeigen, was man in dem nächsten Jahr vor hat. Auf Basis des Crafters will die Volkswagentochter einen elektrischen Kleinbus einsetzen, um Shuttleverkehre gegen einen Fahrpreis anzubieten. Für den Start hat sich Moia Hamburg ausgesucht und will im Jahr 2019 mit 250 Fahrzeugen anfangen. Man erwartet oder erhofft man einen Anstieg auf eine Flottengröße von 1000 Fahrzeugen in bis zum Jahr 2015.

Wettbewerb für den Öpnv.

Also zusammenfassend sollen mittels Elektrobusse Personen in Städten transportiert werden, wirklich neu ist aber die Art und Weise wie die Beförderungsgäste zu Ihrem Ziel kommen. Denn es geht ums Ride-Pooling und wieder ein schöner Anglizismus, den der aufgeklärter Bürger lernen muss. Mittels einer App gibt man seinen Fahrziel ein, dann kommt der Kleinbus vorbei und nimmt den Fahrgast auf. Dann wird mittels eine Software ein optimaler Routenplan bestimmt und der Fahrer fährt dann diesen Routenplan ab und bringt seine Passagiere ans gewünschte Ziel.
Im Gegensatz zu den normalen öffentlichen Nahverkehr mit seinen S-Bahnen und Bussen wird sich also beim Ridepooling nicht an einen festen Routen – und oder Zeitplan gehalten. Man ist flexibler, allerdings hat man auch nicht die Sicherheit an einen bestimmten Ort zu einer bestimmten Zeit zu kommen. In der Pressemitteilung von Moia wird noch angegeben, dass man nur eine Ergänzung des öffentlichen Nahverkehrs sein will, aber keineswegs in den Wettbewerb mit dem bestehenden öffentlichen Nahverkehr treten will. Genau, die Autohersteller in diesem Fall Volkswagen werden durch autonomes Autofahren und Carsharing bedroht und solche Ride-Poolingansätze bieten die Möglichkeit Einkommensquellen in Bereich des öffentlichen Nahverkehrs zu erschließen. Also wird Moia bald ein neuer Wettbewerber im öffentlichen Nahverkehr sein, denn sonst würde ein Konzern auch nicht in dieses Thema investitieren. Mehr dazu hier: http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/

Elektroautos von Volvo – Wie sieht das Angebot von Volvo aus?

von Jürgen Vagt 04.01.18

Volvo hat nun ein paar Informationen zum Thema Elektroauto nachgereicht, denn Sie hatten ja Ende November einen Paukenschlag von sich gegeben: http://elektroautovergleich.org/2017/04/595-elektroauto-von-volvo-aus-china-kommt-der-erste-elektrische-volvo/ .
Ein hybrides Sportcoupe, dass 2019 auf den Markt eingeführt wird. Aber es ist nur ein Schlaglicht, denn ab 2020 sollen alle Volvos als elektrische Autos verfügbar sein. Zudem stellt Volvo als erster größerer Autohersteller die Weiterentwicklung des Diesels ein. Gut gebrüllt, denn mit den ausschließlichen Verkauf von Elektroautos meint Volvo nur Hybride. Also bleibt Tesla unter den größeren Autoherstellern der einzige Hersteller, der nur voll elektrische Autos verkauft. Volvo ist aber am Fortschrittlichsten unter den etablierten, traditionellen Autoherstellern, denn die Fokussierung auf den Hybrid und der Entwicklungsstopp des Diesels ist einmalig unter den großen Autoherstellern. https://ecomento.de/2018/01/02/volvo-elektroautos-kommen-in-mehreren-ausfuehrungen/

Eine eigenständige Plattform für Elektroautos

Jetzt zieht Volvo nach und präsentiert eine eigenständige Plattform für die elektrischen Autos nach, also sollen in Zukunft die elektrischen Volvos auf einer eigenständigen Plattform gebaut werden. Ob eine eigenständige Plattform für das Elektroauto innerhalb des Konzerns genutzt wird ist eine Richtschnur, ob das Elektroauto halbwegs modern und zeitgemäß ist. Wenige Hersteller wie Hyundai und Renault und natürlich Tesla bauen Ihre Elektroautos auf eigenständigen Plattform. Volkswagen baut noch seine konventionellen Autos einfach um, allerdings ist die Gewichtsverlagerung schlecht und die Reichweite ist nicht mehr zeitgemäß. http://elektroautovergleich.org/2017/02/elektroauto-golf-von-volkswagen-ein-verriss/
Volvo will es nun aber wissen. Auf der eigenständigen Fahrzeugplattform sollen langfristig alle Modelle des Hauses Volvo als Elektroauto gebaut werden. In der näheren Zukunft soll ein kompakter Suv auf den Markt kommen, dann sollen vielleicht auch elektrische Kleinwagen von Volvo kommen. https://ecomento.de/2017/09/22/volvo-suv-xc40-spaeter-auch-als-elektroauto-und-plug-in-hybrid/
Kleinwagen wären ziemlich einmalig von Volvo, aber warum eigentlich nicht. Man kann ja das Innovationsthema auch nutzen, um alte und überholte Zöpfe abzuschneiden. Volvo will zu jedem Elektroauto zwei oder drei Batteriegrößen anbieten, also von wenig Ladevolumen und günstig bis zu viel Ladevolumen und teuer. Diese Auswahl ist aber schon Standard bei den Großserienherstellern. Mehr dazu hier: http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/

Elektro-SUV von Jaguar – Kampfansage an Tesla

von Jürgen Vagt 04.01.18

alleine schon dieses Preisschild von ehrlichen 75000 € verbindet den I-pace mit den Produkten des Hauses Tesla. Aber es auch die beeindruckenden Leistungsdaten, denn der Kompakt-SUV tritt mit 400 Ps und 700 Newtonmeter Drehmoment an. Ist das viel, ja denn wenn man einen Ford Fiesta als Referenz nimmt, muss man wissen, dass ein Ford Fiesta ein Drehmoment von 120 Newtonmeter hat. Also gibt eigentlich es nur das Modell X von Tesla als vollständigen elektrischen Wettbewerber: http://elektroautovergleich.org/2016/03/tesla-x-als-elektrosuv-ein-suv-als-voll-elektrisches-auto/
Insgesamt macht der I-Pace einen überzeugenden Eindruck, denn in Ihm sind zwei Elektromotoren verbaut. Jeweils an der Vorderachse und an der Hinterachse ist ein Elektromotor verbaut und damit ist eine gute Gewichtsverteilung innerhalb des Fahrzeuges erreicht. Mit zwei Motoren an den jeweiligen Achsen hat man auch automatisch einen permanenten Vierradantrieb. Die Möglichkeit nutzen aber auch andere Hersteller: http://elektroautovergleich.org/ein-neuer-hybrid-von-toyota-der-rav-4-kommt-mit-einen-hybrid-auf-den-markt/
Also nach zwei Jahren kommt der elektrisch angetriebene SUV au den Markt, vor zwei Jahren als Studie vorgestellt worden ist. http://www.autobild.de/artikel/jaguar-i-pace-2018-test-preis-verkaufsstart-technische-daten-11028553.html

Eine Tesla – Kopie?

Nein nicht wirklich, auch wenn mich die I-Pads als Armaturenbrett nerven und diese Touchscreens von Tesla in die Oberklasse eingeführt wurden. Aber die Formensprache des I-Pace sagt schon, ich bin ein richtiger Jaguar und entspreche der aktuellen Formensprache von Jaguar. Ich weiß, dass ich jetzt einen bisschen autonerdig werde. Aber es ist eine Qualität der modernen Elektroautos seit 2009, dass diese Elektroautos nicht mehr das hässliche Öko-Entlein am Rande des Angebots sind, sondern heute sind Elektroautos integraler Bestandteil der jeweiligen Auto-Marke. Die Anordnung der Batterien entsprechen dem modernen Industriestandart. Die schweren Batterien sind da, wo Sie hingehören. Im Fahrzeugboden sind die 90 kw/H sind die Lithium-Ionen Batterien und Jaguar verwendet moderne Folienzellen. Und trotz des Gewichtes von 2,5 Tonnen soll eine Reichweite von 500 Kilometern ermöglicht werden. Das ist eine Ansage und momentan sind Sie wohl innerhalb der Oberklasse führend, aber es ja auch das jüngste Fahrzeug in der elektrisch angetrieben Oberklasse. Mehr dazu hier: http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/

Elektroautos von Tesla – Beim Modell 3 hakt es!

von Jürgen Vagt 04.01.18

eigentlich will ich mich an den Spekulationen in den Medien über Tesla und deren Schwierigkeiten nicht beteiligen, aber das Modell 3 als elektrischer Kompaktwagen ist eben auch von immenser Bedeutung. http://elektroautovergleich.org/2017/07/das-elektroauto-fuer-die-massen-tesla-modell-3-geht-in-serie/
Wenn man sich die Berichte und die Nachrichten über das Modell 3 von Tesla anschaut, muss man begreifen, dass es für ein junges Unternehmen wie Tesla eben normal ist, wenn es in der Serienfertigung ein bisschen klemmt. http://www.autobild.de/artikel/tesla-model-3-2017-infos-5215630.html
Eigentlich sollten jetzt schon im Winter 2018 5000 Einheiten pro Woche gefertigt werden und das klappt nicht. Dieser Ausstoß von 5000 Einheiten pro Woche soll nun im Sommer des Jahres 2018 geschafft werden. Aber real sind Stand Januar 2017 nur bescheidene 2425 Stück ausgeliefert worden und ist natürlich eine massive Abweichung von den Planzahlen. Trotzdem wird jetzt an der GTI – Version des Models 3 gearbeitet. Hier muss ich schmunzeln, denn Tesla hat uns auch nicht umsonst eine Oberklasselimousine gebaut die von 0 auf 100 in unter 3 Sekunden schaffte.

Schwierigkeiten, aber keine existenzielle Bedrohung

Es soll also ab Sommer 2018 eine sportliche Version mit dem Namen P100D auf den Markt kommen, hier soll der elektrische Kompakte die 0 auf 100 km/h in unter 3 Sekunden möglich sein. Bei den jetzigen Ausführungen dauert es dagegen beschauliche 5 Sekunden. Das Hamburger Nachrichtenmagazin der Spiegel titelt sehr schicksalsschwanger : http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/tesla-kommt-mit-model-3-nicht-voran-a-1186121.html
Bei Tesla hat man wohl andere Sorgen, denn das Model 3 soll eine Luftfederung bekommen, damit man als Teslafahrer auch schön cruisen kann. Also die legendäre entspannte Fahren oder besser gesagt Gleiten amerikanischer Autos, dass man von den Autos aus Detroit kennt. Wenn man sich Sorgen macht, dass Tesla zu wenig verdient und seine Tesla-Aktien verkaufen will. Dann muss man bedenken, dass Tesla leider die Unsitte deutscher Autohersteller annimmt und aus Allem ein kostenpflichtiges Extra macht. So wird ein halbwegs ansehnliches Cockpit und eine Schnellaufladung aufpreispflichtig. Mehr dazu hier und die Unternehmensgeschichte von Tesla als Ebook: http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/

Elektroautos und Ihre Kaufprämie – Keiner will Sie und wie geht es weiter?

von Jürgen Vagt 03.01.18

nach 18 Monaten sind 10 % der Fördersumme als Kaufzuschuss für Elektroautos beantragt worden und mit diesen Daten kann man wohl behaupten, dass die bisherige Förderprämie eine Pleite ist. https://ecomento.de/2018/01/03/elektroauto-praemie-kaum-gefragt-behoerde-schlaegt-umwidmung-vor/
Warum wird Sie nicht beantragt? Es gibt sicherlich viele Gründe, aber wenn ich mich in der oberen Mittelschicht umhöre. Dann ist vielen Laien das Angebot zu schlecht und auch wenn das viele Elektroautofahrer anders sehen. Einen gleichwertigen elektrischen Ersatz für so ein Auto wie den Golf gibt es noch nicht. Der Golf macht alleine schon 10 % des Neuwagenabsatzes mit seinen 220000 Einheiten Absatz pro Jahr aus. Zwar kommen die elektrischen Kompakten des Jahres 2017 an die Leistungsparameter des klassischen Golfs immer näher heran. http://elektroautovergleich.org/opel-kommt-mit-einem-elektrischen-kompakten-2017/ .
Auch die Reichweiten werden denen von konventionellen Verbrennern immer ähnlicher, allerdings ist der Ausbau der Ladestationen immer noch schleppend. http://elektroautovergleich.org/2017/03/ladesaeulen-fuer-elektroautos-bund-baut-fleissig-aus/ .
Eine flächendeckende Versorgung mit Schnellladestationen auf Autobahnen wird es wohl erst im Jahr 2020 geben.

Sollte man das Geld woanders investiert werden?

Gute Frage oder ? Ich meine im Nachhinein ist man immer schlauer, aber es wäre wohl sinnvoller gewesen, wenn man die Fördersumme in den Ausbau der Ladeinfrastruktur investiert hätte. Auch meine gewerbliche Fuhrparkkunden sind in der Gegenwart sehr zögerlich, man wartet lieber ab bis die vertrauten und etablierten deutschen Hersteller elektrische Autos anbieten. http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/ .
Und wenn schon Innovationen dann wenigstens von einem bekannten Autohersteller. Man muss sich auch vergegenwärtigen, dass 70 % des deutschen Neuwagenabsatzes an die deutschen Konzernmarken gehen. http://elektroautovergleich.org/2017/04/elektroautos-von-audi-erst-ab-2019/ .
Daher kommt auch die Meinung, dass die Etablierung des elektrischen Massenmarktes erst den ersten Jahren der 2020er Jahre erfolgen wird, wenn die deutschen Autohersteller ihre Elektroautos auf den Markt bringen. Der Dieselskandal ist aber auch ein Symptom, denn man bräuchte klare eindeutige Regeln für den gesellschaftlichen Umstieg von Diesel auf den elektrischen Antrieb. Insbesondere bräuchte man eindeutige und verbindliche Regeln für den Verkehr in den Innenstädten, das ist aber in Deutschland in den Städten organisiert und daher wird es auch noch ein bisschen dauern. http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/

Elektroautos und die Polizei – Erste Reviere setzen Elektroautos ein

von Jürgen Vagt 02.01.17

jetzt will ich noch mal den klassischen Fuhrparkgeschäft widmen, denn wie sieht es mit den großen Flotten des Bundes aus. Wann und wie beginnt die Polizei die Elektrifizierung der Flotte? Die ersten Ansätze gibt es: http://www.nw.de/lokal/kreis_minden_luebbecke/polizeimeldungen_kreis_minden_luebbecke/22016748_Polizei-des-Muehlenkreises-faehrt-elektrisch-ins-neue-Jahr.html
Man muss die Fuhrpark-Verantwortlichen unserer Ordnungshüter loben, denn Sie haben ein sinnvolles Fahrprofil für den Einsatz des Elektroautos ausgewählt. Die Fuhrparkmanager der Polizei haben sich somit geschickter angestellt als so manche Taxiunternehmer: http://elektroautovergleich.org/2017/12/elektroautos-als-taxis-experiment-in-hamburg-gescheitert/
Die entscheidende Information ist eben das erst mal nur Kurierfahrten zwischen den einzelnen Revieren und der Zentrale mit den elektrischen Antrieb bewältigt werden. Mit dem gegenwärtigen Fahrzeugangebot des Jahres 2017 und den heute verfügbaren Reichweiten ist der normale Streifendienst und die Arbeit von Kriminalbeamten nicht machbar. Es sei denn, man setzt Hybride ein.

In jeder größeren Organisation gibt es sinnvolle Fahrprofile

Ich habe das ja schon in meinen Onlinekursen für verschiedene Unternehmen dargestellt. http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/
Wenn man 2017 kurze Strecken häufig wiederholt, also regelmäßig 20 -30 Kilometer fahren muss und diese Strecke häufig am Tag oder in der Woche oder im Monat wiederholt. Dann ist das Elektroauto in seinem frühen Entwicklungsstadium des Jahres 2017 eine sinnvolle Möglichkeit und man kann im Vergleich zum konventionellen Verbrenner bares Geld sparen. Solche Fahrprofile müssten sich in jeder größeren Unternehmen finden, seien es Krankenhäuser, Fabriken oder Unternehmen. Das Ganze nennt sich Intralogistik, weil Waren und Personen intern transportiert werden. Ich werde auch bald mal einen Kurs zu diesem Thema auflegen. http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/ .
Tragisch ist der Einsatz des elektrischen Golfs, denn der gegenwärtige elektrische Golf ist kein modernes Elektroauto http://elektroautovergleich.org/2017/02/elektroauto-golf-von-volkswagen-ein-verriss/ . Mit einem ausländischen Angebot wären die Polizisten besser gefahren, aber das ist Wunschdenken. Denn es herrschen einfach jahrelange Beziehungen zwischen den Beschaffungsämtern und den deutschen Autoherstellern. Deswegen wird man auf Fahrzeuge deutscher Hersteller warten, bis massiv und auf breiter Front Elektroautos von deutschen Behörden eingesetzt werden. Mehr dazu hier: http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/

Elektromobilität und Autozulieferer – eine Krise steht bevor!

von Jürgen Vagt

zwischen den Jahren ist ein bisschen Sommerloch, aber man hat auch die Zeit ein bisschen Hintergründe zu beleuchten. Denn man kann in der Medienlandschaft das Stöhnen der Automobilzulieferer hören und das erzeugt bei mir eine Reaktion. http://www.trt.net.tr/deutsch/wirtschaft/2017/12/30/wandel-in-der-autobranche-zwingt-zulieferer-zum-umdenken-878654
Schadenfreude. Ich bin noch vor wenigen Jahren auf massive Ablehnung bei der deutschen Automobilzuliefererindustrie gestoßen. Die Autohersteller haben es bei der Etablierung der Elektromobilität einfacher, denn Sie müssen nur andere Zulieferteile in Ihrem Auto zusammenstecken. Also es kommen eben andere Teile ins Auto und Batterien von Samsung werden wichtiger als Getriebe von ZF. Ich glaube nicht mehr daran, dass viele neue Hersteller auf dem Markt kommen. Die kleine, neuen werden die Ausnahme bleiben. http://elektroautovergleich.org/2017/02/start-up-aus-muenchen-baut-einen-elektrischen-kleinwagen/
Bewegung kam von den Hersteller

Also nun muss sich schnell ändern, sonst geht der Zuliefererindustrie die Luft aus und wenn man den aktuellen Branchenreport von Deloitte glaubt. In genau 7 Jahren also 2025 sollen bereits ein Drittel der Neuwagen Elektroautos sein. Und jetzt stellt sich die Frage, welche Zubehörteile dann noch von den Autoherstellern gekauft werden. Auf meinem Schwesterblog wird dieses Thema auch behandelt. http://automatisiertes-auto.de/autozulieferer-und-automatisiertes-autos-neue-kooperationen-finden-sich/
Die Autohersteller werden immer mehr Batterietechnologie nachfragen und immer weniger die Komponenten des klassischen Verbrenners werden genutzt. Zudem werden beim autonomen Auto moderne Sensoren notwendig, um das Umfeld für den Steuerungsroboter des Fahrzeuges aufzubereiten. Also werden andere Produkte nachgefragt, aber anderseits muss wohl erwarten, dass auch weniger Fahrzeuge insgesamt abgesetzt werden. Denn einerseits werden durchs autonome Autofahren und immer Carsharingfahrzeugen auch immer weniger Fahrzeuge benötigt. Also bislang steht das klassische Auto 95 % der Tageszeit ungenutzt herum und beide Optionen steigern die Auslastung und verteilen die Kosten auf mehr Personen. Aber es bedeutet eben immer weniger Fahrzeuge und die Hersteller werden immer mehr zu Mobilitätsanbietern, aber was machen die Zulieferer. Hierauf habe ich auch keine Antwort und bei den deutschen Herstellern arbeiten nur 750000 Menschen und insgesamt sind es 5 Mio sind in der Automobilzuliefererindustrie. Das Problem ist gravierend und mehr dazu hier: http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/

Elektroautos als Taxis – Experiment in Hamburg gescheitert

von Jürgen Vagt 18.12.17

stellt euch mal vor überall auf der Welt werden Taxiflotten mit Elektroautos bestückt, nur in Hamburg kriegen Sie es nicht hin. http://www.allgemeine-zeitung.de/wirtschaft/wirtschaft-regional/e-taxi–experiment-in-hamburg-gescheitert_18399091.htm
Eigentlich ist es schon schlimm, dass 2017 Elektroautos im Taxidienst noch erprobt werden. Seit 2009 die modernen Elektroautos auf den internationalen Markt gekommen sind, wurden Elektroautos im Taxidienst erprobt. Ich kann mich an Modellversuche aus dem Jahr 2011 oder 2014 erinnern. Zudem sind die Ladesäulen in den Innenstädten, so aufgebaut worden, damit Taxis laden können.

Warum sind Elektroautos im Fuhrpark erfolgreich

Kurze Tagesfahrleistung und eine häufige Wiederholung in einem gewissen Zeitraum. Genau, weil das Elektroauto in der Anschaffung teurer und in laufenden Betrieb günstiger ist als die vergleichbaren Verbrenner. Das predige ich auch in meinen Onlinekursen: http://elopage.com/s/JuergenVagt/elektroautos-im-taxidienst . Bei Taxiunternehmen sind es Shuttleverkehre, denn wenn man von den Hotels in der Innenstadt zum Flughafen will, dann sind es klassische Shuttleverkehre. Eine Strecke häufig wiederholt, und diese Aufgaben lassen sich auch schon sehr gut mit dem Angebot an elektrische Fahrzeugen im Jahr 2017 abbilden. Ich sage aber auch klar, dass man als Taxiunternehmen erst ab 4 – 5 Fahrzeuge aufs Elektroauto umsteigen sollten. Einzelne Taxis brauchen noch die Reichweite des konventionellen Verbrenners, aber größere Firmen können durchaus bei dem bestehenden Angebot umsteigen. Aber irgendwie hat es sich noch nicht herumgesprochen. Sicherlich warten auch viele Taxiunternehmen auf die deutschen Hersteller, denn alleine Daimler hat schon eine dominierende Stellung im Taxigeschäft und von dem Autohersteller mit dem Stern wird erst 2019 eine voll elektrische Mittelklasselimousine auf den Markt gebracht. http://elektroautovergleich.org/2017/04/daimler-gibt-gas-bei-den-elektroautos/
Wenn sich Taxiunternehmen weiterhin so doof anstellen, verschenken Sie einen wichtigen Marketingeffekt, denn ein Elektroauto hebt ein Taxiunternehmen noch aus der anoymen Masse der anderen Dienstleister hervor. Und bei Kunden sind schnell begeistert, zwar schrecken immer noch viele vom Kauf eines eigenen Fahrzeuges ab. Aber wenn ein automobiler Dienstleister so ein Fahrzeug nutzt, ist dies ein schlagendes Verkaufsargument. Mehr dazu hier: http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/

Elektroshuttles in Hamburg – autonome Kleinbusse im Test

von Jürgen Vagt 18.12.17

bei dieser Nachricht ist mir nicht klar gewesen, ob diese Nachricht auf diesen Blog gehört oder auf den Schwesterblog veröffentlicht werden sollte. http://automatisiertes-auto.de/autonom-fahrende-busse-in-berlin-die-automatisierung-erfasst-die-bahn/
Denn bei diesem Testprojekt in Hamburg kommen die Themen Elektromobilität und das autonome Auto zusammen und werden im Nahverkehr einer deutschen Großstadt erprobt. http://www.hamburg.de/pressearchiv-fhh/10120472/2017-12-20-bwvi-projekt-heat/
Momentan fahren noch keine voll elektrischen Busse im öffentlichen Linienverkehr, aber Berlin und andere deutschen Großstädte sollen 2020 elektrische Busse kommen. http://elektroautovergleich.org/2017/03/elektrobusse-im-oepnv-wann-kommen-sie/
Und diese elektrischen Busse werden autonom gesteuert, das heißt kein menschlicher Fahrer muss mehr eingreifen und ein Steuerungsroboter übernimmt das Lenken des Shuttles.

Autonomes Fahren und Elektroantrieb

Für uns Zukunftsdenker in der Mobilität hängt beiden Themen unabdingbar zusammen, denn wir sollen laut Herstellern schon 2021 voll automatisierte Fahrzeuge von etablierten Großserienherstellern sehen. Zudem ist es sehr wahrscheinlich, dass die Etablierung des automatisierten Fahrens im öffentlichen Nahverkehr und der Logistik anfangen wird. Einfach weil es hier um angestellte menschliche Fahrer geht und da ist die Technologie bedeutend einfacher durchsetzbar, als beim privaten Verkehr.
In der Technologie – und Start up Szene werden die Hochrechnungen über den Arbeitsplatzabbau bei Lkw und oder Busfahrer diskutiert. Mir ist das noch zu spekulativ, aber man sieht in diesem Hamburger Modellversuch, dass die Angst nicht unbegründet ist.

Daten sammeln fürs autonome Fahren

Der Hamburger Modellversuch zielt darauf ab möglichst viele Sensordaten zu sammeln, so dass die Steuerungsroboter ihre Fahrentscheidungen auf einer immer größeren Datenbasis treffen. Damit werden die Fahrentscheidungen immer besser, also man kann die Roboterbusse schneller und sicherer fahren. Der Hamburger Senat sich einen Fördertopf von 200 Millionen an Land gezogen, den Volkswagen aufgelegt hat um das autonome Fahren in der Großstadt zu erproben und Erfahrungswerte zu sammeln. Bleibt für Hamburg zu hoffen, dass die Bürokarten von dem Verkehrssenat und der Hochbahn das Thema nicht verbocken. Denn aufgrund von Bürokraten hat es Hamburg nicht zu einer Modellregion für Elektromobilität gebracht. Mehr dazu hier: http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/

Elektroautos und die AFD – Zurück in die technologische Steinzeit

von Jürgen Vagt 18.12.17

vor diesen Blogpost will ich einmal hervorheben, dass es nur um Autos geht und nicht um das Verhältnis zu anderen Staaten, den Beziehungen zum Islam oder der deutschen Geschichte zwischen 33 und 45. Aber der verkehrspolitschen Sprecher der AFD hat sich zum Thema Elektromobilität geäußert und den Hype aber auch die grundsätzliche Entwicklungstendenz kritisiert. https://www.welt.de/regionales/baden-wuerttemberg/article171892892/AfD-Verkehrsexperte-kritisiert-Hype-um-Elektroautos.html
Fangen wir mal positiv an, denn seine Kritik scheint mir ein stückweit ehrlicher zu sein, als bei einigen Konservativen und Liberalen, denn verunglimpft Elektroautos als Rückkehr zur Steinzeit oder dem Pferd als Fortbewegungsmittel. Natürlich entwickeln wir uns nicht zurück, alleine in den Batterien der Elektroautos sind weltweit und insbesondere von deutschen Automobilherstellern sind Milliardenbeträge investiert. Die Reichweiten der Elektroautos der Jahres 2017 liegen bei
ca. 350 Kilometer und die Reichweiten der angekündigten Fahrzeuge im Jahr 2020 wird bei ca. 500 Kilometer liegen. Also zeigen die Forschungsanstengungen Wirkung.

Elektromobilität und Ideologie

Der gute Spaniel als verkehrspolitische Sprecher passt gut ins Afd -Bild. Man geht man in eine kleine Partei, wo man doch schnell im Bundestag sitzt. Er hat sogar Ende der 1990 er Jahre über Brennstoffzellen promoviert und das im Auftrag von Daimler. Also hat er mit seinen Thema zu früh auf die Brennstoffzellen und damit auf die Wasserstofftechnologie fokussiert. Das war das falsche Pferd, denn seit 2009 dominieren die Batterieantriebe. Gut, das war keine gute Karriereentscheidung. Aber er will noch eine ideologiefreie Debatte über das Elektroauto und den Klimawandel führen und man kann da gar nicht viel einwenden, nur der Staat muss sich jetzt entscheiden und z. B. Ladestationen auf den Langstrecken aufbauen. Zudem muss es einen regulativen Rahmen für die Innenstadt geben, zweitens muss und sollte die Regierung mittels Besteuerung einen Mechanismus einsetzen.http://elektroautovergleich.org/2017/03/elektroautos-von-audi-die-antwort-auf-den-dieselskandal/
Denn nach dem Dieselskandal ist jeden klar, dass der Diesel verdrängt werden muss und sukzessive müssen Elektroautos gefördert werden. Aufgabe des Staates diesen Wechsel transparent, möglichst einheitlich und sozial gerecht zu gestalten. Mehr dazu hier: http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/

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