Elektrobusse kommen langsam – aber BMW und Al Gore investieren

von Jürgen Vagt

seit ich diesen Blog betreibe, frage ich mich, warum die Elektrifizierung der Busse nicht voran kommt. Nun klar Fernbusse, die eine Reichweite von mehreren hundert Kilometern benötigen, sind nicht gemeint. Aber im Kurzstreckeneinsatz und insbesondere im Pendelverkehr ist der elektrische Antrieb bei Bussen nicht nur ökologischer, sondern auch ökonomisch sinnvoller. http://elektroautovergleich.org/elektrische-busse-im-linienverkehr-wann-geht-es-los/
Trotzdem hat sich in diesem Segment nicht viel bewegt, zwar hat Mercedes schon mehrfach angekündigt, dass die populäre Citaro-Reihe einen elektrischen Antrieb bekommen soll. Allerdings ist diese Einführung auch schon mehrfach verschoben worden, mein letzter Stand ist, dass die Citaro-Reihe in 2018 als Elektrobusse auf den Markt kommen soll.

Solaris als elektrische Hoffnung

Neben den etablierten Herstellern gibt es auch noch neue Akteure wie Solaris. Ein polnischer Hersteller, der schon seit 2011 elektrische Busse anbietet, nun gibt es auch einen amerikanischen Akteur. https://www.electrive.net/2017/06/13/bmw-und-al-gore-investieren-in-e-bus-hersteller-proterra/
Auch wenn sich elektrische Busse noch nicht etabliert haben, konnte dieses Start up eine sehr interessantes Investorennetzwerk gewinnen. Proterra geht auch den steinigen Weg und man baut einen eigenständigen Bushersteller auf. Im Innovationsfeld Elektromobilität hat es bislang nur Tesla geschafft, einen neuen Fahrzeughersteller aufzubauen. Gut Tesla macht auch noch 3,5 Mio € Verlust pro Tag. Aber für Proterra könnte es auch eine rosige Zukunft geben, denn viele Experten so wie ich auch erwarten ein exponentielles Wachstum für den Markt der elektrischen Busse.

Wie führt man elektrische Busse ein

Eigentlich ist die Rechnung einfach, denn ein elektrischer Bus von Solaris kostet 100000 mehr als ein vergleichbarer Verbrenner, aber der laufende Betrieb ist günstiger. Also muss der Busunternehmer nur Streckenprofile bestimmen, die mit der Reichweite eines elektrischen Busses darstellbar sind und dann kann es los gehen. Wichtig für den Erfolg ist es auch, dass diese kurzen täglichen Strecken sich möglichst häufig wiederholen. Mit kurzen täglichen Strecken und einer starken Wiederholung ist der elektrische Bus die bessere Wahl, aber dazu gibt es bald einen Onlinekurs. http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/

Neuer elektrischer Lieferwagen von Streetscooter

von Jürgen Vagt

Viele selbsternannte oder echte Automobilexperten hielten das Projekt von der RWTH Aachen und DhL für albern, denn warum sollte ein Logistikkonzern zum Automobilhersteller werden. http://elektroautovergleich.org/2017/05/elektrotransporter-fuer-einen-fischhaendler-streetscooter-versorgt-den-mittelstand/
Aber Streetscooter ist gekommen, um zu bleiben.
Ein Wir sind Helden – Zitat auf einem Autoblog, aber nun kommt der zweite Lieferwagen von Streetscooter.
Und interessanterweise wird hierfür eine Kooperation mit Ford etabliert, also gibt es eine Zusammenarbeit mit einem automobilen Schwergewicht. Ford hat mit seinem Transit eine Sonderstellung auf dem Transportermarkt. Denn der Transit ist der meistverkaufte Transporter, der Transit hat die Fahrzeugklasse ab den 1960 er Jahren populär gemacht.
Es stellt sich die Frage, warum Ford es nicht alleine versucht und warum Sie eine Technologiepartnerschaft eingehen. https://industriemagazin.at/a/ford-und-deutsche-post-bauen-elektrischen-transporter-gemeinsam
Darauf habe ich auch keine Antwort und ich finde Ford ist im Vergleich mit anderen Volumenhersteller nicht schlecht aufgestellt: http://elektroautovergleich.org/hybridauto-von-ford-hybridmondeo-kommt-zum-haendler/

E-Transporter für das Handwerk

Ein trauriges Kapitel, dass mir leider viele meiner Kunden berichten, denn momentan ist das Angebot für Handwerker und kleine Logistiker ist bei elektrischen Fahrzeugen sehr mau. Und bislang hatte ich nur gehört, dass Ford in einer Modelloffensive bis zum Jahr 2022 einen elektrischen Transporter anbieten will.
Nun gibt es aber eine neue Kooperation mit Streetscooter und der neue Transporter soll größer sein als der bestehende Streetscooter. In der gegenwärtigen Angebotspalette von Streetscooter gibt es nur den kleinen Transporter, den DHL jetzt versuchsweise einsetzt, um Briefe und Pakete auslzuiefern. Von dem großen und neuen Transporter soll es bis Mitte nächstes Jahr 2500 Stück geben und dann sollen insgesamt 20000 elektrische Transporter pro Jahr durch Streetscooter geben. Mit so einer Produktionskapazität wäre dieses kleine Technologie Spin Off der größte Hersteller von kleinen und mittelgroßen elektrischen Transportern. Stattlich. Ich werde die Fahrzeuge vorurteilsfrei prüfen, aber Fuhrparkentscheider müssen sich mit einem kleinen Hersteller ohne etabliertes Servicenetz anfreunden. Man wird sehen, ob es Streetscooter auch Kunden im kleinen Mittelstand gewinnen kann. Eine Einschätzung des neuen Streetscooter finden Sie auch bei meinen Büchern und Kursen:
http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/

Elektroautos als Poolfahrzeuge – Wann wird der eigene Dienstwagen überflüssig

von Jürgen Vagt

wie passen eigentlich Coparate Carsharing und das Elektroauto zusammen? Gut, aber diese Entwicklung ist noch in einer Frühphase, aber elektrische Fahrzeugen können leichter als Poolfahrzeuge eingeführt werden. http://elektroautovergleich.org/elektroautos-und-carsharing/
Aber was ist Coparate Carsharing, nun das ist Definitionssache. Hier wird ein firmeninternes Coparate Carsharing beschrieben: http://www.wiwo.de/unternehmen/auto/dienstwagen/ratgeber/poolfahrzeuge-im-fuhrpark-wann-carsharing-eigene-dienstwagen-ueberfluessig-macht/19874850.html
Aber grundsätzlich bedeutet es ja nichts Anderes als die Nutzung von Carsharingfahrzeuge durch Unternehmensmitarbeiter. Wenn man sich also das moderne Carsharing seit 2010 anschaut, dann kann es bedeuten, dass die Mitarbeiter die free – floating Systeme von der Großindustrie wie cartogo benutzen. Oder stationsbasierte Modelle wie Cambio und da müssen die Fahrzeuge nach der Nutzung wieder an der Station abgegeben werden. Und die Idee liegt nahe, durchs Carsharing Fuhrparkkosten zu sparen.

Dienstwagen als Statussymbols

Bislang werden die Carsharingsysteme hauptsächlich von privaten Nutzern genutzt und Firmen sind eher zögerlich bei der Nutzung diesen neuen Möglichkeiten. Das mag verwundern, denn Manager quetschen jedes % Punkt an Effizienz aus Ihren Mitarbeiter und die Firmenwagen stehen wochen – teils monatelang ungenutzt herum. Aber der eigene Firmenwagen ist ein Statussymbol und wird es wohl auch einige Jahrzehnte bleiben und mit einem Dienstwagen kann man ein mehr oder weniger verdienten Mitarbeiter belohnen und an das Unternehmen binden. Aber natürlich verändert sich das Statusgefüge in einer Gesellschaft und somit wird der eigene Dienstwagen immer weniger wichtig. Die wirtschaftlichen guten letzten Jahre tun Ihr Übrigens, denn in guten Zeiten setzen Unternehmen gerne mal Speck an, aber die nächsten Krisen werden kommen und dann wird man wohl breitflächig anfangen die Fuhrparkkosten zu senken.

Elektroautos im Pool

Wenn Elektroautos im Pool und über das firmeninternes Carsharing genutzt werden, dann ist es nicht erheblich, ob ein paar Fahrzeuge eine eingeschränkte Reichweite haben. Das wäre nur eine kleine Einschränkung in firmeninternen Buchungstool und man kann nur 15 % der alten Dienstwagen und nicht 20 % einsparen, aber Elektroautos sind auf kurzen Strecken auch kostengünstiger.

Elektroautos und Ihre Ökobilanz – wieder eine neue Studie

von Jürgen Vagt

Eigentlich ist das Thema uralt und es hat sich unter Fachleuten der Konsens ausgeprägt, dass der voll elektrische Antrieb die beste Zukunftsoption ist. Aber die Umweltdebatte wird auf allen Seiten des politischen Spektrums hysterisch geführt und das gilt auch bei der Umweltbilanz von Elektroautos.http://elektroautovergleich.org/umweltskandale-als-treiber-von-umwelttechnologien-auch-bei-elektroautos/
In diesem Blogpost will noch einmal Bezug nehmen auf das Upi Institut aus Heidelberg nehmen, kein renommiertes Institut und mit einer eher linken und ökologischen Ausrichtung http://www.chip.de/artikel/E-Mobilitaet-Oekobilanz-von-Elektroautos_115720044.html .
Hier werden eigentlich nur Standards erwähnt, denn in der Tat erzeugen Elektroautos in der Produktion Emissionen und es werden Ressourcen, die unter unsozialen Bedingungen in Entwicklungsländern abgebaut werden, genutzt. Es ist irgendwo ein Allgemeinplatz, das in der Produktion von Konsumgütern Schadstoffe entstehen und dieser Aspekt ist eigentlich nur interessant wenn es um Hybride geht, denn hier wird das Auto durch die zwei Motoren komplexer und damit wird die Produktion dieser Hybride eben auch schadstoffintensiver Viele Experten wie Elon Musk betrachten den Hybrid eben höchstens als Brückentechnologie.

So grün wie der Strom

Nun werden sogar die Emissionen in der Autoproduktion sogar in Betracht gezogen, vor ein paar Jahren war selbst die ökologische Linke noch glücklich darüber, dass die lokalen Emissionen durchs Elektroautos verschwinden. Nun wird auch gefordert, dass Autoproduktion sauberer wird. Die große Erfolgsbedingung wird auch aufgezählt, denn nur wenn der Fahrstrom ökologisch sauber ist, dann ist das Elektroauto ökologisch sauber. Aber auch hier will ich anmerken, ohne das Elektroauto hätte man nicht die Möglichkeit mit weniger CO2 Emissionen zu fahren. Und wenn im Diesel noch Effizienzpotenziale liegen würden, dann hätte Volkswagen wohl nicht mutmaßlich die Aufsichtsbehörden beschubsen müssen.

Den Öpnv beschützen

Elektroautos stellen eine Alternative zu ökologisch sinnvollen Öpnv dar, nun wenn ich irgendein anderes Feld suche, dann finde ich immer ein Kritikpunkt. Und weltweit gibt es 600 Mio Autos und auch wenn uns es einige deutsche Professoren den Öpnv näher bringen wollen, bezweifele ich das in China die Menschen zurück zum Fahrrad wollen. Daher ist es besser, dass sich das Elektroauto durchsetzt und eben nicht der Verbrenner.

Elektroautos als Gebrauchtwagen – Alle wollen Tesla

von Jürgen Vagt

ich habe mich ja schon mit dieser Frage beschäftigt: http://elektroautovergleich.org/2017/03/elektroautos-als-gebrauchtwagen-die-ersten-erfahrungswerte/
Aber nun gibt es von Autoscout erstmals so etwas wie eine Marktübersicht über gebrauchte elektrische Autos und dieses Ranking wird vom Tesla angeführt. Das meist gesuchte Auto ist ein Oberklassefahrzeug für fast 100000 € und der Zweite auf der Liste ist ein Kleinstfahrzeug für knapp 7000 €. http://www.faz.net/aktuell/finanzen/meine-finanzen/geld-ausgeben/autoscout24-bestaetigt-tesla-s-ist-das-beliebteste-e-auto-15037190.html . Solche Angaben sind natürlich nicht repräsentativ für den deutschen Gebrauchtwagenmarkt, sondern sind mehr ein Stimmungsbild gegenüber den Elektrofahrzeugen. Man muss sich vergegenwärtigen, dass durchschnittlich 7800 € in Deutschland für einen Gebrauchtwagen ausgegeben werden und das jährlich zwischen 5,5 Millionen und 7,2 Millionen Fahrzeugen im Gebrauchtwagenmarkt verkauft werden. Also ist die Faszination für ein 100000 € Elektroauto nicht real und es wird keine Massennachfrage gegeben, aber trotzdem wird das Elektroauto mit der Marke Tesla verbunden und eben nicht mit den etablierten deutschen Marken.

Relativ wertstabil

Wenn man sich die Wertentwicklung anschaut, dann kann man keinen direkten Vergleich mit den Verbrennern treffen. Denn das lässt sich einfach von Menge her nicht miteinander vergleichen, daher ist die Aussagequalität ziemlich mau. Aber der Nissan Leaf ist gegenwärtig schon veraltet und trotzdem ist er relativ wertstabil, selbst der elektrische Golf ist wertstabil, obschon er nur ein umgebauter Verbrenner ist. http://elektroautovergleich.org/2017/02/elektroauto-golf-von-volkswagen-ein-verriss/

Veraltet die Technik schnell

Ja. Denn in 2017 sehen wir bei Opel, Hyundai und Tesla schon Kompaktfahrzeuge, die Reichweiten um die 300 Kilometer haben und Daimler kündigt schon in der Mittelklasse Reichweiten von 500 Kilometer an. Zudem gibt es immer weniger umgebaute Verbrenner und immer mehr eigenständige Elektroautos, die bessere Fahrleistungen und Reichweiten bieten, weil Sie für die Anforderungen des elektrischen Antriebs konstruiert und gebaut worden sind. Gegenwärtig wären da schon der Hyundai Ioniq, der Opel Ampera und mit Abstrichen der BMW i 3 zu nennen. Für moderne Elektroautos sind Batterien im Fahrzeugboden charakteristisch und ich werde bald einen Ratgeber über elektrische Gebrauchtwagen veröffentlichen: http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/

Elektroautos in Kommunen – Erfolgsfaktoren bei der Einführung

von Jürgen Vagt

ich wollte dieses Thema noch einmal aufgreifen, denn ich habe schon ein Positivbeispiel geliefert: http://elektroautovergleich.org/2017/05/610elektroautos-in-kommunalen-flotten-leipzig-geht-voran/
, aber ich will heute einmal übergeordnet die Erfolgsfaktoren herausarbeiten. Auch weil ich bald einen Kurs über die erfolgreiche Einführung von elektrische Fahrzeugen in kommunalen Flotten veröffentlichen werde. http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/
Staatliche Stellen haben eine gewisse Bringschuld gegenüber den Bürgern und den unternehmerischen Flotten, denn der Staat beziehungsweise die aktuelle Regierung hat deutliche Ziele kommuniziert und umfangreiche Investitionsprogramme aufgelegt, daher ist es nur sinnvoll, wenn Kommunen elektrische Fahrzeuge einführen.
Und in der Tat gibt es vielfältige Aktivitäten seitens der Kommunen und ich meine damit nicht nur die bloße Einführung von elektrischen Fahrzeugen, sondern auch die umfangreichen Fördermaßnahmen wie die Benutzung der Busspuren in Dortmund und das freie Parken von Elektroautos in Hamburg.

Fahrprofile entscheiden

Für meine unternehmerischen Kunden gilt eben auch, dass das Fahrprofil über die erfolgreiche Einführung von elektrischen Fahrzeugen entscheidet und in der Tat haben Kommunen sehr viel versprechenden Fahrprofile in Ihren Flotten. https://kommunal.de/artikel/mobilitaet/
Einerseits wären da die Fahrten der Müllabfuhr und anderseits in der Stadtreinigung, denn hier werden kleine Tagesfahrleistungen häufig in der Woche, Monat und im Jahr wiederholt. Und bei solchen Fahrprofilen werden die höheren Anschaffungskosten durch die niedrigen laufenden Kosten ausgeglichen, allerdings ist die Fahrzeugauswahl für diese Anforderungen sehr mau.

Carsharing muss mitgedacht werden

Carsharing ist auch für Kommunen geeignet elektrische Fahrzeuge im Fuhrparkalltag auszuprobieren und ohne Investitionsrisiken das elektrische Fahren auszutesten. Zudem gibt es eine Vielzahl an Fördermaßnahmen, die vom Bund aufgelegt worden sind, damit Kommunen elektrische Fahrzeuge einführen können. Unter diesem Link https://www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Artikel/G/foerderrichtlinie-elektromobilitaet.html?nn=12830 können die entsprechenden Unterlagen abrufen. Mit diesen Maßnahmen können Kommunen die Mehrkosten von elektrischen Fahrzeugen erstattet bekommen und anderseits werden die Kommunen durch den Staat beim Ausbau der elektromobilen Infrastruktur finanziell unterstützt. Also stehen vergleichsweise üppige finanzielle Mittel bereit und müssen nur von Bund abgerufen werden.

Elektroautos aus Aachen – neues von der RWTH Aachen

von Jürgen Vagt

und schon wieder kommt ein spannendes, elektromobiles Projekt aus Aachen, der elektrische Lieferwagen Streetscooter war schon ein Faustschlag für die deutsche und auch die internationale Autoindustrie, denn momentan sind kaum elektrische Transporter auf dem Markt. http://elektroautovergleich.org/2017/05/elektrotransporter-fuer-einen-fischhaendler-streetscooter-versorgt-den-mittelstand/
Das ist doppelt ärgerlich, denn bei einigen Fahrprofilen lohnt sich der voll elektrische Antrieb jetzt schon und man könnte mit einer voll elektrischen Flotte als Fuhrparkbetreiber jetzt im Jahr 2017 fleißig sparen. Also war die RWTH Aachen und deren Start ups schneller als die Automobilindustrie. http://www.manager-magazin.de/unternehmen/autoindustrie/streetscooter-erfinder-baut-in-aachen-kleines-stadt-elektroauto-a-1149423.html

Elektrischer Kleinwagen als zweiter Streich

Nun geht es sinnvollerweise an das Kleinwagensegment, mit einem elektrischen Kleinwagen, sinnvoll deswegen weil sich die Elektromobilität in den nächsten Jahren auf die städtischen Räume konzentrieren wird und Städten sind natürliche Lebensraum von Kleinwagen. Spannend ist der e.Go insbesondere durch den günstigen Preis von 20000 €, das ist in der Tat ein Kampfpreis. Mit 20000 € liegt de e.Go also bei der Hälfte des gegenwärtigen Preisniveaus von elektrischen Kleinwagen und es werden 10000 Einheiten angepeilt, wenn dieser geplanter Absatz erreicht wird, dann wird dieser elektrischen Kleinwagen erstmals die Gewinnzone erreicht. Interessant wird auch der Vergleich mit dem Renault Zoe, denn hier tritt ein deutsches Start up gegen die französische Großindustrie an. Ich freue mich auf den Vergleichstest, denn Sie dann bei meinen Ratgebern finden werden.
http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/

Veränderung der Automobilproduktion

Man kann den Streetscooter und den elektrischen Kleinwagen als zukunftsweisend für die Autoproduktion ansehen, denn man kauft einfach alle Teile von Zulieferer und Systemlieferanten und montiert die Teile zu einem neuen, elektrischen Fahrzeugen zusammen. Also liefert Bosch und Mahle einzelne Teile wie Scheibenbremsen und Scheinwerfer und man Ende wird so ein Fahrzeug zusammengepuzzelt. Und dieses Konzept könnte auch von anderen Akteuren übernommen werden, damit könnte die etablierte Autoindustrie von irgend jemanden Konkurrenz bekommen. Ja, das ist flapsig formuliert, aber die Hürde zu einer eigenen Autoproduktion sinkt rapid, dann bleiben nur die Marken als Schutz für die etablierten Player innerhalb der Autoindustrie.

Elektroautos werden kommen – Herr Broder

von Jürgen Vagt

ich mag eigentlich so einen onkeligen Journalismus nicht, wo ein prominenter Journalist und Meinungsmacher der Regierungschefin erklärt, wie Sie die Welt sehen soll. https://www.welt.de/motor/article164743226/Nein-Frau-Merkel-so-wird-es-nichts-mit-der-E-Mobilitaet.html
Aber trotzdem will ich diese undifferenzierte Meinung einmal kommentieren, weil die meisten meiner Kollegen Techniker sind und die gesellschaftspolitischen Diskussionen meiden. Das kann man aber im Fall von Herrn Broder nicht machen, denn seine undifferenzierte Sichtweise wird das öffentliche Klima fürs Elektroauto beeinflussen.
Nun die Kanzlerin hat in CDU – Kreisen erklärt, dass das Millionenziel bei den Elektroautos nicht erreicht wird und Ihre CDU Kollegen nickten artig und von den Grünen und SPD gab es Kritik.
Einschließlich meiner Wenigkeit kenne ich keinen Experten, der dieses Ziel jemals als realistisch angesehen hat. Dieses Ziel sollte in 10 Jahren erreicht werden und die Autoindustrie hat Produktentwicklungszyklen von 7 Jahren, das passt nicht zusammen.
Aber was wäre die Alternative gewesen, eine bloße Absichtserklärung?

Kein Technologiethema – sondern eine grüne Spinnerei

Als Referenz wählt der gute Broder nicht ein anderes Technologiethema wie Virtual Reality, sondern den Veggie Day. Die Grünen wollten im Bundestagswahlkampf 2013 vegetarisch Ernährung verpflichtend machen. Vielleicht kennt er auch kein anderes Technologiefeld?. Aber die schlimmsten Ökos sitzen ohnehin in den Vorstandsbüros der Autoindustrie, denn hier wird in ökologische Belehrungsprojekte investiert. http://elektroautovergleich.org/2017/03/elektroautos-von-audi-die-antwort-auf-den-dieselskandal/ oder http://elektroautovergleich.org/2017/02/opel-wird-zur-elektroautomarke-des-psa-konzerns/ .
Und da ist der Erfolg der staatlichen Strategie, denn das Angebot wird immer elektrischer auch in der deutschen Autoindustrie. Wenn ich tiefer in die Gedankenwelt von Herrn Broder eintauche, dann meinte er, dass die Autohersteller Flugreisen anbieten ohne Landebahnen an den Zielorten. Nun das ist Blödsinn, denn es gibt jetzt schon im Jahr 2017 und beim jetzigen Stand der Ladeinfrastruktur Autofahrer und gewerbliche Flotten, die aufs Elektroauto umsteigen könnten und Geld sparen könnten: http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/
Gnadenvoll erlaubt Herr Broder, dass man sich einen Tesla kaufen darf, nur man leistet damit keinen Beitrag zum Klimaschutz. Ach nee, fast keine CO2 -Emissionen und keine lokalen Lärmemissionen beim elektrische Autofahren. Vielleicht sind meine Einschätzungen auf diesem Blog nicht treffend, aber sachlich falsche Informationen liefere ich nicht.

Elektroautos von Hyundai – Eindeutig besser als der elektrische Golf

von Jürgen Vagt

ich habe lange keine Vorstellungen gemacht, aber Hyundai präsentiert einen elektrischen Kompakten. Und um das Fazit vorwegzunehmen, ist der elektrische ioniq ein sehr gutes Elektroauto und bei Weitem besser als der elektrische Golf: http://elektroautovergleich.org/ab-2017-der-elektrische-golf-mit-300-kilometer-reichweite/
ionip ist ein Auto, dass komplett auf die Bedürfnisse des elektrischen Antriebs konstruiert worden ist und damit ist er schon mal besser als die umgebauten Verbrenner, die sich auf dem Markt tummeln. Dadurch sind die Leistungen schon mal besser als bei den Vergleichskandidaten. http://elektroautovergleich.org/hybride-und-elektroautos-von-hyundai-2016/
Aber wenn man den Vergleich auf elektrische Fahrzeuge begrenzt, dann muss sagen 240 realistische Kilometer sind nicht toll. Gut der Zoe von Renault schafft auch nur 200 Kilometer ohne Update, aber der neue Ampera kommt auf ehrliche 380 Kilometer. Daimler kündigt Reichweiten von um die 500 Kilometer für die elektrischen Mittelklassemodelle im Jahr 2020 an, so dass man 240 Kilometer Reichweite als schwach angesehen werden muss.

Elektrischer ioniq ist ein Verkaufserfolg

Trotz der mageren Reichweite ist der ioniq ein Erfolg, denn trotz des hohen Wettbewerbs hat man schon 3 Monate Wartezeit bis man seinen elektrischen ioniq bekommt. Und die positive Einschätzung teile ich bis auf die Reichweite. Denn der Hyundai ioniq ist vergleichsweise preisgünstig, gut ausgestattet kostet er 33000 € und dann kommt noch die Kaufprämie runter. Also preislich wettbewerbsfähig und die Fahrleistungen sind ausreichend. Mit einer Spitze von 173 km/h und eine 0-100 km/h ist der ioniq absolut vergleichbar mit seinen elektrischen Wettbewerbern. Mit Tesla nicht.
Und sonst kann man sagen der elektrische ioniq ist einfach ein Hyundai, also gut verarbeitet und praktisch. Wie auch diese Autotester anmerken, unterscheidet sich der elektrische ioniq nicht von der gewohnten Qualitäten des Hauses Hyundai. http://www.focus.de/auto/elektroauto/praxistest-hyundai-ioniq-electric-der-bessere-elektro-golf-kommt-aus-korea_id_7135452.html
Das nicht durchgehend ein dreiphasiger Ladestandard beim ioniq durchgehalten worden ist, ist schade aber das machen noch einige Konkurrenten. Dieser Punkt und die kurze Reichweite hindern mich daran, den ioniq zum modernsten Elektroauto auszurufen. Aber ein absolut überzeugendes Auto und die Kompaktklasse hat immer mehr ein gutes elektrisches Angebot.

Elektroautos in kommunalen Flotten – Leipzig geht voran

von Jürgen Vagt

auch wenn Merkel sich jetzt öffentlich von dem legendären 1 Mio Ziel bis 2020 verabschiedet hat, spielt die öffentliche Hand bei der Etablierung der Elektromobilität eine zentrale Rolle. Deswegen will ich heute mal Leipzig beleuchten, denn in Leipzig sind schon der 20 % der städtischen Flotte elektrische Fahrzeuge. http://www.lvz.de/Ratgeber/Auto/e-Auto-Test/Leipziger-Stadtverwaltung-faehrt-elektrisch-und-will-e-Auto-Flotte-ausbauen
Der Staat mit seinen diversen Ebenen also Ländern, Kommunen und halb-öffentlichen Einrichtungen sollte beim Thema Elektroauto vorangehen, denn wenn der Staat das elektrische Auto will, dann muss er auch mit guten Beispiel vorangehen. http://elektroautovergleich.org/ladensaeulen-fuer-elektroautos-welche-rolle-sollen-die-stadtwerke-spielen/
Der Bürger und die kritische Öffentlichkeit will es so und man muss sagen, dass sich Leipzig vorbildlich verhält. Denn schon 20 % der kommunalen Flotte sind elektrisch und Leipzig hat auch ausländische Hersteller als Flottenausrüster ausgewählt Traditionell nutzen deutsche Kommunen deutschen Autohersteller, aber das deutsche Angebot ist bei elektrischen Fahrzeugen sehr mau. Daher hat sich Leipzig für Mitsubishi als Ausrüster entschieden.

Kleinere Kommunen als Zukunftsaufgabe

Allerdings ist Leipzig auch eine Stadt mit über 500000 Einwohner und bei einer so großen Stadt und einem entsprechenden Fuhrpark fällt der Umstieg auch einfacher. Denn bei vielen unterschiedlichen Fahrzeugen in einem Fuhrpark gibt es immer einige Fahrzeuge mit einem günstigen Fahrprofil. Also ein Fahrprofil mit niedrigen Tagesfahrleistungen und einer hohen Wiederholung, denn dann kommen die vergleichsweise niedrigen Fahrkosten des elektrischen Autos zum Tragen. Aber solche Profile finden sich bei kleineren Kommunen seltener, denn bei kleineren Kommunen muss ein Fahrzeug noch alle oder eben viele Aufgaben erfüllen. Solche Fahrprofile können noch nicht durch ein elektrisches Auto ersetzt werden, so etwas funktioniert nicht mit dem aktuellen Angebot an elektrischen Fahrzeugen. Aber in den nächsten 10 Jahren müssen auch die kleineren Kommunen aufs Elektroauto umsteigen und ich werde bald einen entsprechenden Kurs anbieten: http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/
Zudem bietet das Elektroauto auch erhebliche Chancen, denn man könnte zum Beispiel mit einem elektrischen Transporter einen Bürgerbus auflegen. Das würde insbesondere für Ältere eine Verbesserung bedeuten und könnte eine Kostenersparnis bedeuten.

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