Elektroautos und Häuser – das elektrifizierte Haus

 

von Jürgen Vagt

ich musste unbedingt mal über das Thema Elektroauto und Hausbau bloggen, denn erstens hat Tesla einen Solarziegel auf den Markt gebracht und zweitens ist der moderne Hausbau ein zentrales Thema, das ich auf diesem Blog leider etwas stiefmütterlich behandelt habe. Was bedeutet es für das Ein- oder/und Mehrfamilienhaus, wenn sich Elektroautos flächendeckend durchsetzen. Nun einerseits muss in der Garage Strom geladen werden und anderseits ist mit der Batterie des Elektroautos ein Stromspeicher im Haus. Nun ein Stromspeicher im Haus wird immer bedeutender, weil durch den Ausbau der erneuerbaren Energien der Strom fürs Haus nicht mehr so stabil kommt und gespeichert werden muss, daher ist der Stromspeicher im Haus eine grundsätzlich gute Sache, aber ich der Autor dieses Blogs glaube nicht an die Batterie der Elektroautos als Energiespeicher.

Elektroautos als Speicher in der Energiewende

Allein ein Pumspeicherwerk würde soviel Strom speichern wie eine Million Elektroautos, allerdings bei weitaus geringeren Kosten und mit viel weniger technischer Komplexität. Die Debatte ist auch etwas eingeschlafen, denn ich kann mich nicht mehr an einen prominenten Vertreter in der Elektroautoszene erinnern, der an die Zukunft des Elektroautos als Energiespeicher glaubt. Aber trotzdem hat das Elektroauto eine gestiegene Bedeutung für den modernen Hausbau und das ist keine Zukunftsmusik, denn auf europäischer Ebene soll schon in den nächsten Jahren eine Ladestation bei jedem Neubau verpflichtend werden. http://elektroautovergleich.org/elektroauto-ladestation-an-jedem-neuen-haus-eu-macht-es-verpflichtend/ .
Also sollen schon ab dem Jahr in jedem Neubau eine Ladestation verbaut werden und Tesla hat bereits 2015 eine Batterie für das Eigenheim auf den Markt gebracht. http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/tesla-e-autopionier-plant-solardachziegel-a-1118836.html
Und nun ist im letzten Jahr ein Solarziegel dazu gekommen, denn laut Tesla Chef Elon Musk wird es eine integrierte Energielandschaft geben, denn mit den Solarziegeln kann man sein Elektroauto ohne fossile Brennstoffe und deren klimaschädlichen Wirkung mit Strom betanken. Und für diese Version braucht man verschiedene technische Bausteine und über diese Entwicklungen werde ich dieses Jahr berichten.

Elektroautos von Volkswagen – der legendäre Bus wird elektrisch

von Jürgen Vagt

ich habe ja eben schon über den elektrischen Transporter von Renault berichtet: http://elektroautovergleich.org/2017/01/elektrischer-transporter-mit-renault-werden-die-handwerker-elektrifiziert/ .
Ich hatte auch schon über die Vorgängerstudie geschrieben: http://elektroautovergleich.org/elektroautos-von-volkswagen-budd-und-bob-vw-will-pluspunkte-bei-amerikaner-sammeln/ .
Allerdings kündigt Volkswagen nun wirklich einen Marktstart im Jahr 2020 an und 2025 soll eine autonom fahrende Version auf den Markt kommen. http://www.autobild.de/artikel/vw-i.d.-buzz-2017-vorstellung-und-sitzprobe-11159313.html . Es bleibt wenigstens für mich noch offen, ob diese Studien und Ausstellungsobjekte wirklich so in die Serienfertigung kommen oder ob nicht doch noch eine gravierende Änderung vorgenommen wird.
2020 ist auch nicht überragend, denn wenn die Transporter klasse elektrifiziert wird, würde das einen massiven Schub für die Elektromobilität bedeuten. Von den Kleinbussen und Transportern werden pro Jahr ca. 400000 Fahrzeuge abgesetzt und von Golf werden 220000 Einheiten pro Jahr verkauft.

Teil einer größeren Strategie

Nun ich habe auf diesem Blog schon viel über den Volkswagenskandal geschrieben und der Startpunkt dieses Skandals liegt auch schon 1,1/2 Jahre her und seitdem kündigt Volkswagen reihenweise Elektroautos an. Spannend an dem elektrischen Bus ist aber, dass im Gegensatz zu den aktuellen elektrischen Modellen von Volkswagen der elektrische Bus eine komplette Neuentwicklung um die Anforderungen des elektrischen Antriebes mit einer eigenständigen Plattform sein soll. Ab 2025 soll der elektrische Bus völlig autonom fahren, ich behandele ja auf dem Schwesterblog automatisiertes-auto.de diese Entwicklungstendenz der Automobilindustrie. Also sollen sich in diesem Fahrzeug beide Zukunftstechnologien treffen und der Bus von Volkswagen soll sowohl elektrisch an getrieben werden und sich autonom fahren lassen. Nun es sei angemerkt, dass es für die Hersteller keine Verpflichtung darstellt, wenn man so eine Studie auf einer Automesse ausstellt. Eine solche Studie muss nicht Realität werden, auch wenn Volkswagen andere Dinge behauptet.

Handwerker werden sich freuen

600 Kilometer Reichweite soll der elektrische Bus haben und jetzt im Jahr 2017 haben die elektrischen Modelle von Volkswagen so in Etwa ein Reichweite von 170 Kilometern. Viele Handwerker sind ja treue Kunden des Busses von Volkswagen und mit so einer Reichweite kann man den Arbeitsalltag mühelos bewerkstelligen. Aber eben erst 2020.

Elektrischer Transporter – Mit Renault werden die Handwerker elektrifiziert

von Jürgen Vagt

mich hat die Nachricht sehr gefreut, da nun der erste große Hersteller den Schritt wagt und ein Fahrzeug für Logistiker und Handwerker auf den Markt bringt. Denn Renault will den Master in einer elektrischen Version anbieten. Der Master ist der Transporter aus dem Haus Renault-Nissan https://www.electrive.net/2017/01/13/renault-master-z-e-weltpremiere-in-bruessel/ .
Nun der vorgestellte Renault ist immer noch ein elektrifizierter Verbrenner und keine eigenständige Konstruktion für einen elektrischen Antrieb, aber 270 Kilometer Reichweite im NEFZ Modus ist eine Ansage und eine deutliche Verbesserung zum Status Quo.

Bei Nutzfahrzeugen ist das elektrische Angebot mau

Insbesondere Handwerker und Innenstadtlogistiker könnten jetzt schon im Winter 2017 auf ein elektrisches Fahrzeug wechseln und mit dem Wechsel Geld sparen. Denn in der Innenstadtlogistik gibt es überwiegend Fahrprofile, die gut zu einen elektrischen Antrieb passen und bei diesen Fahrprofilen sind die eingeschränkten Reichweiten auch kein Problem . Trotzdem ist die Steigerung der Reichweite auf 270 Kilometer wichtig, denn bislang gibt es nur den Nissan EV 220 und dieser basiert technologisch immer noch auf den Nissan Leaf von 2009. Man muss leider tendenziell sagen, dass das elektrische Angebot bei Personenkraftwagen besser und moderner ist als bei Nutzfahrzeugen. Und das ist für Handwerker und Innenstadtlogistiker ist einfach schade.

Wie sieht das Angebot in den nächsten Jahren aus

Nun Volkswagen kündigt auch einen elektrischen Bus an, allerdings soll dieses Fahrzeug erst 2020 auf den Markt kommen. Momentan sind mir auch keine anderen elektrischen Kleinbusse und elektrischen Nutzfahrzeuge bekannt, es gibt zwar viele Konverter also Unternehmen, die Verbbannerfahrzeuge zu elektrischen Fahrzeugen umbaut, aber von konventionellen Großserienhersteller ist das Angebot mau.
Im Schwerlastverkehr und in der Landwirtschaft wird sich das elektrische Fahren wohl auf absehbare Zeit nicht durchsetzen, denn bei diesen Anwendungen werden Drehmomente und Reichweiten benötigt, die der elektrische Motor nicht liefern kann.
Aber wenn man Auslieferungen in der Innenstadt oder im näheren Umfeld von bis zu 50 Kilometern ausführen muss, dann kann man das mit der elektrischen Antriebstechnik des Jahres 2017 schon bewerkstelligen.

BMW und das Elektroauto – Große Offensive

von Jürgen Vagt

ich habe ja schon länger keine Herstellervorstellung gemacht. Wir in der Elektroautoszene warten auf die voll elektrischen Kompakten und dann wird man sehen, wie sich die elektrischen Kompakten von Opel und Tesla entwickeln werden. Aber BMW hat Laut gegeben, denn seit nun mehr 9 Jahren beschäftigt sich mit der Elektrifizierung des Automobilantriebes. Und seit 2010 gibt es schon die elektrische Submarke von BMW.
Aber einige Automobiljournalisten sehen BMW schon im Hintertreffen gegenüber dem Renault und Nissan, ich halte diese Einschätzung für etwas verfrüht. Aber sei es drum.

Modelloffensive und Zielmarken

Der gegenwärtige BMW Vorstand hat bekanntgeben, dass ab 2025 20 % des Gesamtausstoß von BMW aus elektrischen Fahrzeugen bestehen soll. Auch sollen die elektrischen Fahrzeuge sich aus der Submarke i befreien und andere Marken des BMWs -Konzerns sollen einige elektrische Fahrzeuge auf den Markt bringen.https://ecomento.tv/2016/12/08/neue-bmw-elektroauto-strategie-mehr-grosse-modelle-und-mobilitaetsdienste/ . Ich habe ja schon über den elektrischen Mini berichtet: http://elektroautovergleich.org/bmw-mini-soll-elektroauto-werden/ .
Auch bei den SUVs sollen nun elektrische Fahrzeuge kommen und in diesem Fahrzeugsegment verkauft BMW gut. Schon 2017 sollen 100000 elektrifizierten Fahrzeuge von BMW verkauft werden, allerdings umfasst dieses Ziel auch Hybride.

Technologie soll es richten

Man hört aber auch, dass BMW in die Technologie des autonomen, selbstfahrenden Autos zu investieren. Zudem will BMW wie die gesamte Autoindustrie die Reichweite der elektrischen Fahrzeuge ausweiten und zudem sollen wie bei Tesla einige Mobilitätsdienstleistungen durch den bayerischen Konzern angeboten werden.
Tesla ist aber nur ein Treiber des Strategieschwenks von BMW, sondern die Aktivitäten der anderen Premiumhersteller wie Audi, Jaguar und Daimler haben auch ihre Bedeutung. http://t3n.de/news/bmw-elektroautos-744882/ .
Auch der ewige Konkurrent aus Stuttgart hat einen Beitrag geleistet, denn bis 2022 sollen 6 neue Fahrzeuge auf den Markt kommen. Und die beiden Premiumhersteller belauern sich immer, somit ist die Rivalität auch ein Treiber der Elektromobilität in beiden Konzernen. Wir wollen mal sehen, ob das erste Teilziel des Hauses BMW schon erreicht wird.

Elektroautos auf der CES – Faraday macht Furore

von Jürgen Vagt

wie immer im Januar dominiert die Elektronikmesse CES in Las Vegas die Berichterstattung über Elektromobilität. Seit ein paar Jahren ist die Autoindustrie mit ihren Neuerungen auf dieser High-Tech Messe vertreten, auf den Schwesterblog automatisiertes-auto.de berichtete ich über Etablierung des autonomen Autos. Und nun in der Ausgabe des Jahres 2017 hat wieder einmal Faraday- Future diese Plattform genutzt, um sein Auto vorzustellen. Denn nach den Elektrosportwagen aus dem letzten Jahr http://elektroautovergleich.org/elektroautos-nun-gibt-es-mit-faraday-future-einen-tesla-rivale/ wurde nun eine elektrische Limousine mit außergewöhnlichen Leistungsdaten vorgestellt. 1065 Ps und 700 Kilometer Reichweite, da kann kein Wettbewerber mithalten. Mit diesen Leistungsparametern kann auch Tesla nicht mithalten: http://www.spiegel.de/auto/aktuell/ces-2017-faraday-future-ff91-feiert-premiere-in-las-vegas-a-1128524.html

Spielzeuge für Milliardäre?

Letztes Jahr hätte ich hinter dieser Teilunterschrift ein Ausrufungszeichen gesetzt, aber der Auftritt wirkt dieses Jahr etwas überzeugender. Denn auch die 0-100 hm/h Zeit von 2,39 Sekunden ist beeindruckend und vollmundig wird ein Serienstart im Jahr 2018 angekündigt, nun man wird sehen, was daraus wird. Beide Fahrzeuge sind mehr Spielzeuge für Besserverdienende und nicht für eine große Massenfertigung gedacht.
Nun man wird sehen, ob dieser kalifornischer Hersteller mit chinesischen Geldern den Weg zu einem vollwertigen Autohersteller schaffen wird?

Bildschirme und das voll autonome Auto

Nun auf der CES gab es auch noch andere Neuerungen, denn es gibt immer mehr Bildschirme im Auto und an jeder Ecke wird über das autonome Auto gesprochen. Tesla zeigt die neuste Stufe des automatisierten Fahrens mit den aktuellen Autopiloten. Ich hatte schon auf meinem Schwesterblog automatisierten-auto.de über dieses sehr fortschrittliche Automatisierungstool geschrieben, aber nun hat Tesla schon 1000 Fahrzeuge mit diesem Automatisierungstool gebaut. Und diese 1000 Besitzer können voll autonom fahren, also Tesla verspricht, dass der menschliche Fahrer niemals in die Steuerung eingreifen muss. Neben den elektrischen Antrieben ist Tesla also auch ein Vorreiter beim automatisierten Fahren. Auf der CES wurde durch Tesla vorgeführt, wie der Autopilot den Tesla eigenständig durch eine Nebelwand fährt und der menschliche Fahrer kann in der Zwischenzeit entspannen.

Prämie für Elektroautos ist ein Flop – In China wird Sie schon gedrosselt

 

von Jürgen Vagt

ca. 7000 Anmeldungen. Das ist bitter. So viele Anmeldungen hat es für die Förderprämie im Jahr 2016 gegeben und damit kann man die Prämie als Flop bezeichnen. Der finanzielle Kaufanreiz hat also keine größere Käuferakzeptanz erzeugt und wird somit wenigstens auf kurze Sicht keinen Durchbruch für die Elektromobilität erzeugen. Ich hatte ja schon lange über dieses Thema geschrieben: http://elektroautovergleich.org/elektroautos-mit-kaufpraemie-mit-5000-e-staatskohle-zum-sechszylinder/ .

Warum hat es nicht funktioniert?

Nun die elitäre Zeit schreibt : http://www.zeit.de/mobilitaet/2016-12/elektroautos-kaufpraemie-elektromobilitaet-bilanz . Es ist meiner Meinung nicht sinnvoll, die allgemeinen Gründe wie mangelnde Ladeinfrastruktur und schwaches Angebot aufzulisten, wie es das Hamburger Magazin tat. Denn es muss etwas spezifisch Deutsches sein, um dieses Debakel zu erklären.
Denn warum hat eine Prämie den Absatz von Elektroautos in den Niederlanden stimuliert und in Deutschland eben nicht. Nun es liegt an der deutschen Autoindustrie und der Loyalität der Deutschen gegenüber Ihrer heimischen Autoindustrie. Fast 70 % der deutschen Neuwagenkäufer kaufen Autos der deutschen Marken und deren Angebot ist bei voll elektrischen Fahrzeugen schlimm und bei hybriden Fahrzeugen mau. In Märkten, wo stärker japanische und französische Modelle gekauft werden, hat die Prämie eine größere Wirkung.

China reduziert die Förderung

In China hat es schon eine Vervierfachung des Absatzes von Elektroautos gegeben, für diesen Effekt hat die chinesische Regierung aber auch 4,5 Milliarden ausgeben. Nun reduzieren die Chinesen die Förderung des Erwerbs eines Elektroautos um 20 % und die Beschaffung von elektrischen Linienbussen wird noch stärker reduziert. Die Autohersteller sollen von finanziellen Hilfen entwöhnt werden und man geht in China schon zu mengenmäßigen Auflagen über: http://elektroautovergleich.org/elektroautoquote-in-china-ein-boeser-schreck-fuer-die-deutsche-autoindustrie/ .
So weit sind wir in Deutschland noch lange nicht.
In China haben sich insbesondere die chinesischen Hersteller als Elektroautopioniere positioniert und dominieren diesen jungen Markt. Insbesondere der Erfolg der elektrischen Linienbusse ist interessant, denn in Deutschland hat sich dieses Thema überhaupt noch nicht entwickelt. Ich werde in der nächsten Zeit einen Onlinekurs zu diesem Thema auflegen, denn Busunternehmen können und werden von Elektrobussen profitieren.

Carsharing bei Firmen unbeliebt – Warum eigentlich?

von Jürgen Vagt

mir ist da eine interessante Nachricht über den Weg gelaufen, denn momentan sind Unternehmen beim Carsharing eher zögerlich, wohin gegen privater Nutzer immer häufiger das Autoteilen nutzen. Warum ist das so?
Denn mit dem geschickten Einsatz von Carsharing könnten Unternehmen wenig genutzte Dienstwagen ersetzen und Fuhrparkkosten senken. http://www.nwzonline.de/oldenburg/wirtschaft/firmen-zoegern-noch-beim-auto-teilen_a_31,1,4267263339.html

Situationsgebundenes Carsharing

Im Artikel wird die Situation in Oldenburg geschildert und als Beispiel werden die beiden ansässigen Universitäten dargestellt. Beide Bildungseinrichtungen sind sehr zufrieden mit den situationsgebundenen Carsharing und beschreiben die Vorteile. Eine vereinfachte Reisekostenanrechnung, ein einfacher Service der Flotte und geringere Kosten der Flotte sind die Argumente für die Nutzung des Carsharings. Aber eine situations gebundene Carsharinglösung ist auch nicht die beste Lösung, denn die konzern gebundenen Lösungen wie Drive Now sind eben deutlich flexibler, was den Stellplatz des Fahrzeuges angeht, denn bei den stations ungebundenen Lösungen muss das Leihfahrzeug nicht wieder an den Abholungsort zurück gebracht werden.

50 % der Deutschen haben Zugang zum Carsharing

Im Jahr 2015 hatten schon die Hälfte der Deutschen Zugang zum Carsharing, gegenwärtig hat das moderne Carsharing schon die Hälfte der Gesellschaft erreicht, aber eben nur Privatpersonen. Also ist klar, dass das Angebot an Carsharing in ländlichen Regionen noch relativ schlecht ist, aber in Großstädten ist die Versorgung mit Carsharing relativ gut und auch dort wird das Autoteilen überwiegend und fast ausschließlich von Privatpersonen genutzt.

Carsharing als Dienstwagenersatz

Auch wenn man berücksichtigt, dass ein Dienstwagen relativ günstig ist und stets und ständig verfügbar ist. Muss es auch Dienstwagen geben, die nur wenig genutzt werden und unter einer bestimmten Jahresfahrleistung von sagen wir mal 10000 km bleiben.
Und bei solchen Parametern muss sich der Ersatz durch Carsharing lohnen. Zudem bietet Carsharing auch die Möglichkeit einfach und ohne große Umstellungsschwierigkeiten ein Elektroauto zu erproben.
Man könnte also mit Carsharing relativ einfach einen Dienstwagen ersetzen und die Fuhrpark kosten senken.

Schnellladenetz für Elektroautos – Deutsche Autohersteller kooperieren

von Jürgen Vagt

ich muss meiner Chronistenpflicht nachkommen und darüber berichten, dass sich nun die deutschen Hersteller zusammentun, um ein Schnellladenetz auf deutsche Straßen zu stellen. Nun ca. 3 Jahren nach Tesla wird ein ähnliches Konzept umgesetzt und der deutsche Autofahrer soll die Möglichkeit erhalten, an deutschen Autobahnen relativ schnell aufzuladen. http://www.spiegel.de/auto/aktuell/elektromobilitaet-deutsche-autohersteller-planen-schnellladenetz-a-1123556.html .
So nun haben Daimler, BMW und Volkswagen mit Ihrer Tochter Audi eine Absichtserklärung unterschrieben und einige Zielmarken sind festgelegt. Denn schon im Jahr 2017 sollen 400 Schnellladestationen gebaut werden und dann soll der Bestand sukzessive bis 2020 auf mehrere tausend Stationen ausgebaut werden.

Lücke auf der Autobahn wird geschlossen

Diese Aktion soll die Versorgung mit Ladestationen auf der Autobahnen verbessern, denn das voll elektrische Fahrzeug ist eben nur sehr begrenzt für den Langstreckeneinsatz geeignet. Man kann gegenwärtig keine langen Strecken mit dem Elektroauto fahren und das Elektroauto ist eher im Stadtverkehr sinnvoll. Aber diese geplante Zusammenarbeit deutscher Autohersteller soll nun das Versorgungsnetz verbessern. In Teilen sollen die Ladepunkte bis zu 350 kw Ladeleistung haben, damit kann man sein Elektroauto in wenigen Minuten aufladen und man kann auch längere Strecken innerhalb einer angemessenen Zeit absolvieren. Bei dem gegenwärtigen Stand der Elektroautotechnik muss man für die Fahrt von Köln nach Leipzig 7–8 Stunden und mehrere Aufladepausen einrechnen. Also werden auch längere Strecken mit dem Elektroauto realistisch und eine Fahrt mit dem Elektroauto dauert nicht länger als mit einem konventionellen Verbrenner.

Zusammenarbeit deutscher Hersteller

Bislang klappt die Zusammenarbeit der deutschen Hersteller nicht so sonderlich gut im Innovationsfeld, denn http://elektroautovergleich.org/Elektroautos von Volkswagen – eine Batteriefabrik in Deutschland/ eine herstellerübergreifende Batteriefertigung ist bislang nicht zustande gekommen. Nun soll also per Kooperation das Schnellladenetz an den deutschen Autobahnen aufgebaut werden, diese Bemühungen gibt es schon in China. Die chinesische Zentralregierung will die verschiedenen Metropolen des Landes mit einem Schnellladenetz verbinden, so dass das Elektroauto eine stärkere Akzeptanz bei chinesischen Käufern findet.

Das schnellste Elektroauto kommt aus China

von Jürgen Vagt

ja, es muss auch bei dem umweltfreundlichen Elektroauto geträumt werden und dieser Stoff, aus dem die Träume sind, kommt aus China. Denn von dem chinesischen Elektroautohersteller Next Ev ist nun der EP9 auf den Markt gebracht worden. Mit 1300 Ps ist er momentan das stärkste Elektroauto der Welt und nun hat man das Auto auf der legendären Nordschleife des Nürburgrings getestet und den bisherigen Rundenrekord für Elektroautos gebrochen. Der EP9 hat mit 7,22 Minuten eine Fabel zeit hingelegt und ist 16 Sekunden schneller als das schnellste Elektroauto bisher. http://www.focus.de/auto/elektroauto/nextev-ep9-im-video-nuerburgring-rekord-hier-faehrt-das-schnellste-elektroauto-der-welt_id_6242747.html .
Der bisherige Rekord wurde meiner Meinung nach von einem elektrifizierten Radical gehalten. Radicals ähneln den Sportwagenprototypen, die auch in Le Mans fahren. Also handelt es sich um einen umgebauten Verbrenner, aber der Ep9 ist ein von Grund auf konstruiertes Elektroauto.

7,22 Minuten sind eine Ansage

Konventionelle Sportwagen schaffen auf der Nordschleife so in etwa 8 Minuten und der Alltime Rekord wird wohl immer noch Stefan Bellof gehalten. In der 1980 er Jahren fuhr er mit den Porsche Rennwagen 962 eine Zeit von ca. 6,30 Minuten.
Auch wenn der Akku noch einer Runde auf der Nordschleife leer war, ist das Auto schon erstaunlich und dürfte für einiges Aufsehen bei Tesla und den deutschen Herstellern gesorgt haben. Denn mit diesen Auftritt wird schon mehr Substanz deutlich als z.B. http://elektroautovergleich.org/elektroautos-nun-gibt-es-mit-faraday-future-einen-tesla-rivale/ .
Nun gut mit einem Preis von ca. 1,1 Million Euro wird der Ep9 ein absolutes Nischenprodukt bleiben, aber es ist eben auch ein Auto mit 1460 Newtonmeter Drehmoment und ein Ford Fiesta hat 120 Newtonmeter.

China ein Land der Verheißungen

Nun dieser Supersportwagen ist natürlich nicht der Durchschnitt des chinesischen Automarktes, aber diese Supersportwagen waren auch schon im konventionellen Autobereich nur technologische Showcase, die zeigen sollen, was technologisch möglich ist. Daher ist auch wichtig, dass es die Schlaglichter im Elektroautobereich gibt, damit der automobile Laie sieht, dass Elektroautos nicht mehr langsam, teuer und langweilig sind.

Elektroautos aus Deutschland – Wenigstens die Produktionsanlagen kommen aus Deutschland

von Jürgen Vagt

es gibt auch gute Nachrichten aus Deutschland, denn selbst die Zeit aus Hamburg berichtet über eine simple Übernahme. Aber es ist auch eine Nachricht, wenn unser Lieblingsautohersteller Tesla ein deutsches Maschinenbauunternehmen übernimmt. Denn wenigstens die Produktionsanlagen für den Bau eines Elektroautos kommen aus Deutschland. http://www.zeit.de/wirtschaft/unternehmen/2016-11/elektromobilitaet-tesla-deutschland-elektroautos-eifel-anlagenbau . Ich hatte ja viel über die Batterieproduktion in Deutschland geschrieben http://elektroautovergleich.org/elektroautos-deutschland-deutsche-hersteller-uneinig-ueber-heimische-batteriefertigung/ , aber wenn es um die Fertigung eines Elektroautos geht, dann kommt man nicht an dem deutschen Maschinenbau vorbei.So hat Tesla nun den mittelständischen Maschinenbauer Grohmann aus der Eifel übernommen, um die eigenen Produktionsanlagen für den massiven Ausbau der Teslaflotte auszubauen.Spannend ist auch, dass mit der Produktionstechnik von Grohmann ein automatisierte Fertigung der Elektroautos aufgebaut werden. Also soll eine Maschine eine Maschine bauen und es ist auch möglich, dass Tesla ein paar Produktionsstandorte in Deutschland aufbaut.

500000 E- Autos pro Jahr ist die Zielmarke

Man muss diesen Zukauf auch vor dem Hintergrund von Tesla-Strategie sehen, denn mit dem Tesla Modell 3 kommt ein Kompaktwagen ab 2017 und ab 2019 kommt mit dem Modell 1 ein Kleinwagen durch Tesla auf dem Markt.Und für dieses Vorhaben braucht man eben eine stattliche Produktionsanlage und diese wird mit der Technik von Grohmann gebaut. Allerdings werden auch weiterhin die deutschen Autohersteller als Kunden bedient und die Produktionskomponeten von Grohmann können auch von anderen Autohersteller zum Bau von Elektroautos verbaut werden.Einerseits plant Tesla neben einem Produktionsstandort auch eine Batteriefertigung, also kann neben der Megafactory in Kalifornien auch eine Batteriefabrik in Deutschland kommen. http://elektroautovergleich.org/Elektroautos von Volkswagen – eine Batteriefabrik in Deutschland/  .Und wie ich bereits geschrieben habe, ist die Batteriefertigung der zentrale Engpass bei der Produktion von Elektroautos, daher ist es auch sinnvoll, wenn die Produktionskapazität für die Elektroautobatterien bei einem Autohersteller gebündelt ist.

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