Elektro-Lkws in der Zukunft – Studie sagt Boom voraus

Von Jürgen Vagt 10.06.18

momentan blieben Elektroautos noch Ladenhüter und die Kaufprämie wird kaum genutzt. https://www.car-it.com/elektroautos-bleiben-ladenhueter/id-0056810 . Allerdings beschäftigen sich immer mehr Menschen in der Mittelschicht mit der Frage, ob man sich in Zukunft ein Elektroauto kaufen sollte. https://www.amazon.de/Kann-n%C3%A4chste-Auto-Elektroauto-Wasserstoffantrieb-ebook/dp/B01FDPDR6U/ref=sr_1_20?ie=UTF8&qid=1528648589&sr=8-20&keywords=j%C3%BCrgen+vagt
Was passiert aber bei Nutzfahrzeugen? Nun ich habe im ersten Halbjahr 2018 schon mehrfach die Entwicklungen im Nutzfahrzeugsektor beschrieben, denn insbesondere Daimler bringt neue elektrische Transporter und Nutzfahrzeuge auf den Markt. http://elektroautovergleich.org/2018/02/elektrotransporter-von-mercedes-daimler-bringt-neue-elektromodelle/
Damit hat ein Marktschwergewicht begonnen sein Angebot an Nutzfahrzeuge zu elektrifizieren und auch bei Volkswagen beginnt die Elektrifizierung des Nutzfahrzeugangebotes.

China ist, wie immer Treiber beim elektrischen Antrieb

Die Beraterstudie sagt bis zum Jahr 2025 voraus, dass weltweit schon 2,25 Millionen Nutzfahrzeuge mit einen elektrischen Antrieb verkauft werden soll. https://ecomento.de/2018/06/07/studie-sagt-boom-von-elektro-lkw-in-europa-voraus/
Allerdings soll dieser Markthochlauf tendenziell eher in China stattfinden und sich auf die kleineren Lkw-Segmente konzentrieren. Ich hatte beim Verfassen meines Ratgebers über das Nutzfahrzeugsegment im Jahr 2016 auch den Eindruck, dass überwiegend chinesische Hersteller elektrische Nutzfahrzeuge herstellen. https://www.amazon.de/elektrischen-Nutzfahrzeuge-Deutschland-2016-Nutzfahrzeugen-ebook/dp/B01IW8WGU8/ref=sr_1_10?ie=UTF8&qid=1528648501&sr=8-10&keywords=j%C3%BCrgen+vagt
Heute im Sommer 2018 bringen, aber auch europäische Hersteller und insbesondere deutsche Hersteller elektrische Nutzfahrzeuge auf den Markt und mit einem europäischen Zielpublikum.
Aber die Fokussierung auf die kleinen Nutzfahrzeugsegmente bleibt bestehen, denn es ist immer noch eine technische Herausforderung die Batterien eines schweren Lkws zu wechseln. Bei einem 40-Tonner müssen einfach sehr große Batterien gebaut werden und die Kosten der Batterien müssten massiv sinken. Also werden wir in den nächsten Jahren überwiegend kleine elektrische Transporter als Neulinge sehen. http://elektroautovergleich.org/2017/11/streetscooter-im-praxiseinsatz-elektrischer-transporter-im-einsatz/
Und wenn man sich die Zielgruppen anschaut, dann muss klar sein, dass Kurierdienste und Handwerker in den nächsten Jahren umsteigen können. https://elopage.com/s/JuergenVagt/elektrofahrzeuge-in-den-fuhrpark-von-kurier-und-expressdienste und https://elopage.com/s/JuergenVagt/elektromobilitaet-im-autohaus
Speditionen, die überwiegend 40 – Tonner im europäischen Verkehr einsetzen, werden wohl noch 10 Jahre auf vernünftige und leistungsstarke elektrische Alternativen warten müssen. Als grobe Kriterien kann man sagen, dass die benötigte Tagesfahrleistung unter 100 Kilometer liegen sollte und das ein kleines Gewicht benötigt wird. Wenn dann noch das Einsatzgebiet eine Stadt ist, dann kann und sollte ein elektrisches Nutzfahrzeug in Betracht gezogen werden. Mehr dazu hier: http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/ und vernetzen können Sie sich hier: https://www.xing.com/communities/groups/elektrische-fahrzeuge-in-die-fahrzeugflotte-269c-1104577?cce=em6148d2ff.%3AAArmUZVXwXUjeifEpmC7KZAB

Elektrische Transporter von Daimler – Der Markthochlauf beginnt

Von Jürgen Vagt 29.05.18
im Winter habe ich eingehend mit den elektrischen Transportern beschäftigt und nun wird es ernst, denn Daimler beginnt seine elektrischen Transporter an reguläre Kunden zu verkaufen. https://www.elektroauto-news.net/2018/fuso-ecanter-niederlanden-einsatz
Der eCanter ist der gegenwärtig wohl größten elektrische Lkw, denn immerhin können 4 Tonnen Nutzlast elektrisch transportiert werden. Auch mit der kleinsten Batterie können problemlos 100 Kilometer Reichweite bewältigt werden, so ist auch nur schlüssig, dass diese ersten elektrischen Transporter an Logistikunternehmen gehen: http://elektroautovergleich.org/2017/04/574elektrische-liefertransporter-daimler-gewinnt-hermes-als-kunden/
Aber nun langsam wird das Angebot an elektrischen Nutzfahrzeugen immer besser: https://elopage.com/s/JuergenVagt/die-elektrischen-nutzfahrzeuge-in-deutschland-2016 und das Angebot für Kurierunternehmen wird immer besser und man kann bei vertrauten und eben etablierten Herstellern wie Daimler bleiben: https://elopage.com/s/JuergenVagt/elektrofahrzeuge-in-den-fuhrpark-von-kurier-und-expressdienste

Endlich werden Nutzfahrzeuge elektrisch

In der Etablierung der modernen Elektroautos seid 2009 wurden Elektroautos immer stiefmütterlich von den Herstellern behandelt und Elektroautos haben sich auf das Kleinwagensegment konzentriert. Das Start up Streetscooter hat die elektrischen Transporter gepusht und gefördert, aber nun hat der Stern am Himmel der Automobilindustrie ja nach gezogen. Aber leider dominiert Volkswagen das Transporter-segment- und hier verläuft die Elektrifizierung des Angebotes von Nutzfahrzeugen bekanntermaßen zäh. http://elektroautovergleich.org/2018/01/elektrobusse-im-shuttledienst-volkswagentochter-moia-will-2019-in-hamburg-starten/
Renault-Nissan hatte auch schon ab 2013 mit den Nissan Ev 220 einen sehr überzeugenden elektrischen Kleinbus, der leider aber in Deutschland kein Verkaufsschlager geworden ist. Die Markenbindung der deutschen Autokäufer ist eben da und wird sich auch nicht mit elektrischen Antrieben ändern. Daher erwarte ich wie auch die meisten Experten den Durchbruch des Elektroautos erst in den ersten Jahren der 2020 er Jahre. http://elektroautovergleich.org/volkswagen-will-einen-25-anteil-von-elektroautos-im-jahr-2025-erreicht-haben/
Jetzt kommt das elektrische Angebot bei Nutzfahrzeugen, aber nun müssen Kurierunternehmen noch entscheiden, welche Fahrzeuge im Fuhrpark durch elektrische Nutzfahrzeuge ersetzt werden sollten. Einerseits ist die Reichweite eine Einschränkung, denn es sollten nur Fahrzeuge elektrifiziert werden, bei Denen nur eine Tagesfahrleistung von 100 Kilometer benötigt werden. Zudem ist es sinnvoll, wenn die Fahrzeuge in der Innenstadt eingesetzt werden. Die Citylogistik spielt eine zentrale Rolle beim Einsatz von elektrischen Nutzfahrzeugen, denn der elektrische Lieferverkehr wird sich in den nächsten Jahren noch auf die Städte konzentrieren. Mehr dazu hier: http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/ und vernetzen können Sie sich hier : https://www.xing.com/communities/groups/elektrische-fahrzeuge-in-die-fahrzeugflotte-269c-1104577?cce=em6148d2ff.%3AAArmUZVXwXUjeifEpmC7KZAB

Elektroautos und Siemens – Siemens will jetzt die Batterien in Europa bauen

Von Jürgen Vagt 28.05.18

mir stellt sich immer wieder die Frage, warum niemand in der deutschen Großindustrie einen kleinen Dienst für den Wirtschaftsstandort Deutschland leisten will. Daimler hat letztes Jahr 16 Milliarden € Gewinn gemacht und eine Batteriefabrik kostet für 4 – 5 Milliarden. Das die Batterien die zentrale Komponente des Elektroautos sind, ist eigentlich jedem Fachmann und jeder Fachfrau und meinen fleißigen Bloglesern bekannt. Trotzdem findet sich in den letzten Jahren niemand in der deutschen Industrie, der eine Batteriefabrik bauen will. Aber nun tritt Siemens an, um eine europäische Batteriefertigung aufzubauen. http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/diginomics/siemens-und-northvolt-bauen-batteriezellen-fabrik-15607327.html . Siemens will nun endlich nach dem Vorbild von Tesla eine Gigafabrik in Schweden bauen, somit bekommen die marktbeherrschenden asiatischen Hersteller endlich eine europäische Konkurrenz. Medientreibende wie ich und die Gewerkschaften fordern eine europäische oder deutsche Batteriefertigung, aber die Vorstände der deutschen Autohersteller mauern. Bosch hat sich mit einer eigenen Batteriefertigung auch eine blutige Nase geholt: http://elektroautovergleich.org/2018/03/elektroautos-und-die-batterien-bosch-gibt-auf/

Der Batterieengpass beim Elektroauto

In der Batterie des Elektroautos steckt eben die Wertschöpfung, denn der Rest des Autos ist simpel und viele Komponenten fallen im Vergleich zum konventionellen Auto weg. Man braucht eben keine Getriebe und keine Abgasanlagen mehr und im konventionellen Automobilbau fallen viele Wertschöpfungspotenziale und Arbeitsplätze weg. Die chemische Batterieforschung ist in Deutschland, aber seid die industrielle Fertigung mit der Vartapleite Anfang der 1990er Jahre aus Deutschland verschwunden ist, gibt es in Deutschland niemanden mehr der die industrielle Fertigung in Deutschland übernehmen kann, deswegen nutzen heute deutschen Hersteller die Zellen von asiatischen Herstellern, um Ihre Batterien zu bauen. Auch Siemens ist mit seiner Batteriefertigung nach Schweden gegangen und hat sich mit den schwedischen Unternehmen zusammengetan, um eine Batteriefertigung aufzubauen. Aber immerhin ist das Europa und vielleicht kommt ja mal wieder Bewegung in die heimische Batteriefertigung: http://elektroautovergleich.org/elektroautos-deutschland-deutsche-hersteller-uneinig-ueber-heimische-batteriefertigung/
Also das sich die deutschen Automobilhersteller mal auf eine eigene deutsche Fertigung einigen können und das wäre ein starker Push für den Wirtschaftsstandort in Deutschland. Mehr dazu hier: http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/ und vernetzen können Sie sich hier: https://www.xing.com/communities/groups/elektrische-fahrzeuge-in-die-fahrzeugflotte-269c-1104577?cce=em6148d2ff.%3AAArmUZVXwXUjeifEpmC7KZAB

Elektroautos auf Xing – In eigener Sache: Elektrische Fahrzeuge in die Flotte

Von Jürgen Vagt 17.05.18

mich haben mehrere Punkte motiviert eine eigene Gruppe auf Xing zu gründen, denn nach Start ups wie Streetscooter kommen nun auch etablierte Großserienhersteller mit elektrischen Transportern. http://elektroautovergleich.org/2018/02/elektrotransporter-von-mercedes-daimler-bringt-neue-elektromodelle/
Und diese elektrischen Transporter kommen auch schon bis zum Jahr 2020 auf den Markt, daher wird das Thema, wie elektrische Fahrzeuge in die Flotten von Unternehmen und Organisationen eingeführt werden sollten, immer gravierender. Momentan haben Fuhrparkmanager nur einen flüchtigen Blick auf die Elektromobilität und warten ab. Aber was heißt schon Fuhrpark, denn das Thema elektrische Antriebe im Fuhrpark betrifft eben alle Organisationen von multinationalen Logistikkonzern bis zur Fahrschule. Jede Organisation hat andere Anforderungen an den Fuhrpark und das macht die Einführung der Elektroautos schwierig. Anderseits verändert sich das Angebot an elektrischen Fahrzeugen und die verfügbaren Elektroautos werden immer leistungsstärker und somit immer gleichwertiger mit den konventionellen Verbrennern. https://www.xing.com/communities/groups/elektrische-fahrzeuge-in-die-fahrzeugflotte-a466-1104577?cce=em6148d2ff.%3AAArmUZVXwXUjeifEpmC7KZA

Elektroautos in verschiedenen Fuhrparks

Mit Fuhrparks müssen eben verschiedene Aufgaben erfüllt werden und diese verschiedenen Aufgaben und Anforderungen erzeugen bei der Einführung der Elektroautos eben eine hohe Komplexität. Man muss die Einführung von elektrischen Fahrzeugen mit einer soliden und umfassenden Bestandsaufnahme beginnen und dann kann man schleichend und sukzessive die konventionellen Verbrenner mit elektrischen Fahrzeugen ersetzen. Zudem kommen auch noch die unterschiedlichen Fahrzeugklassen hinzu. Im Flotteneinsatz ist eben alles von Muldenkipper bis zum 5 er BMW im Einsatz und bei diesen unterschiedlichen Einsatzzwecken gibt es eben Stand 2018 eine unterschiedlich gutes elektrischen Angebot. Und wie bereits gesagt, entwickelt sich das Angebot und wird tendenziell immer besser. Denn wenn man sich als Indikator die Reichweite anschaut, hatten wir vor knapp 10 Jahren eine Reichweite von 112 Kilometer und heute haben wir schon von 350 Kilometer bei Kompaktwagen. http://elektroautovergleich.org/2018/04/elektroautos-im-fuhrpark-wie-sieht-die-einfuehrung-aus/
Ich wette mal, dass wir häufiger diskutieren werden, ob das Jahr 2020 und oder das Jahr 2023 der richtige Zeitpunkt ist, für den Umstieg auf elektrische Fahrzeuge ist, oder ob man einfach noch auf ein besseres Angebot warten sollte. Elektromobilität ist eben ein Innovationsfeld. Mehr dazu hier: http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/ und vernetzen können Sie sich hier: https://www.xing.com/communities/groups/elektrische-fahrzeuge-in-die-fahrzeugflotte-269c-1104577?cce=em6148d2ff.%3AAArmUZVXwXUjeifEpmC7KZAB

Elektroautos als Gebrauchtwagen – Sollte man warten?

Von Jürgen Vagt 08.05.18

tendenziell kann man das wohl bejahen, weil in den letzten Jahren einfach noch sehr wenige Elektroautos verkauft worden sind und daher ist das Angebot einfach noch extrem mau. Aber wenn man Hybride hinzunimmt, dann sieht das schon anders aus. Denn Toyota hat ja schon 2002 seinen teil- elektrischen Prius auf den europäischen Markt eingeführt. http://elektroautovergleich.org/der-oldie-der-hybridautos-toyota-prius-wird-modernisiert/
Heute Ende der 2010er Jahre wird immer deutlicher, dass sich die Tesla-Strategie durchsetzt und der voll elektrische Antrieb das Maß aller Dinge wird. Aber in den Automobiljahrgängen der 2010 er Jahre dominierte der Hybrid unter den alternativen Antrieben und der voll elektrische Antrieb hatte nur eine Randexistenz im Automobilabsatz.

Passt das Elektroauto ins Leben

Auch wenn ich jetzt Kritik von dem typischen Ingenieurleser auf diesem Blog bekomme, der voll elektrische Antrieb passt Mai 2018 nicht zu jedem Autofahrer. Der Großstädter, der viel Bahn fährt und nur einen Kleinwagen braucht, kann auf den voll elektrischen Antrieb umsteigen. Der Landwirt und Tierarzt in einer strukturschwachen Regionen kann mit dem jetzigen Stand der Elektromobilität nicht auf den voll elektrischen Antrieb umsteigen und wird es in den nächsten Jahren auch nicht können. https://www.homeandsmart.de/elektroauto-gebraucht-kaufen-elektrischer-gebrauchtwagen

Hybride bleiben beim Gebrauchtwagenkauf die erste Wahl

Für Gebrauchtwagenkäufer bleibt der Hybrid die erste Wahl, denn wenn der Hybrid seine Defizite hat, kann der Hybrid eine Einstiegsdroge für den durchschnittlichen Autokäufer sein. Bei Fachleuten herrscht die technische Perspektive vor und in diesen Kreisen werden die Defizite hervorgehoben. Also zwei Motoren in einem Auto und eine sehr komplexe Architektur und zugegebenermaßen ist die Benzineinsparung ziemlich mau. Im besten Fall sind das zwei Liter auf 100 Kilometer, aber Hybride sind für den Durchschnittskäufer immer noch besser als mit einem modernen Diesel einen riesigen Wertverlust hinzunehmen. http://elektroautovergleich.org/2018/04/elektroautos-kaufen-sollte-der-naechste-ein-elektroauto-sein/
In die Diskussion kommt jetzt eine erhebliche Dynamik, weil der Dieselskandal seine Wirkung entfaltet und die Gebrauchtwagenpreise beim Diesel sinkt. Mehr dazu hier: http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/

Elektroautos von Kia – Ein neuer elektrischer Suv kommt

Von Jürgen Vagt 08.05.18

Kia konkretisiert seinen voll elektrischen Niro, ich hatte auch schon über Ihn berichtet. http://elektroautovergleich.org/neues-hybridauto-kia-nero-hybrid-kommt-zu-haendler/
Nun ist er da und Kia bringt einen kleinen SUV auf den Markt und positioniert den elektrischen SUV neben dem kleinen ebenfalls elektrischen Familien-Van Soul http://elektroautovergleich.org/das-elektroauto-von-kia-kia-soul-electric/
Der Trend schreitet also voran, es kommen immer elektrische Suvs auf den Markt und man kann das Konzept des Suvs kritisch zu sehen. Ich finde es auch schwierig, dass sich immer Menschen teure und schwere Suvs kaufen. Man fährt alle zwei Jahre mal über eine nasse Wiese und dann kauft man sich ein Auto, dessen Einsatzgebiet die Sahara-Durchfahrt ist. Die Suvs verdrängen immer mehr die verbrauchsärmeren Kompakten und die Mittelschicht zeigt mittels Suv -Kaufs Ihren Nachbarn, dass man erfolgreich Wohlstand angehäuft hat.

Elektroautos im verkaufsstarken Fahrzeugsegment

Aber Tesla hat es ja mit seinem Modell X vorgemacht und für die Etablierung der Elektromobilität ist es eben auch gut, dass die SUVs nun herstellerübergreifend einen elektrischen Antrieb bekommen. Diese Fahrzeugklasse verkauft sich gut und hat eben in den letzten 25 Jahren sowohl in Amerika und Europa eine große Käuferschicht erarbeitet. Und es ist eben auch gut, wenn sich die Elektrifizierung der Antriebe an den verkaufsstarken Fahrzeugklassen orientiert, obwohl sich das Fahrzeugkonzept des Suvs mit den ökologischen Gedanken des elektrischen Antriebs beißt.

Reichweite ist King

So wie im Internet der Content King ist, bleibt die Reichweite die zentrale Größe beim Elektroautokauf und hier bietet der elektrische Nero eine böse Überraschung. Mit der kleineren Batterie also mit den 40 kWh schafft der Nero nur seine 300 Kilometer Reichweite und wenn man es realistisch sieht, dann sind es pro Ladung nur 250 Kilometer. Das ist nicht doll.
Gut mit der großen Batterie also mit 64 Kwh sind es immerhin stattlichen 450 Kilometer und das gegenwärtig im Branchenschnitt gut und wenn der Nero 2020 auf den deutschen Markt kommt, dann ist das als Reichweitenmaßstab immer noch gut und zeitgemäß. Mehr dazu hier: http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/

Elektroautos und die Bundesregierung – Der Staat fordert Elektroautos und fährt Verbrenner

Von Jürgen Vagt 07.05.18

hier auf diesem Blog ist es ja schon mehrfach beklagt worden, aber nun hat der Spiegel das Thema aufgegriffen: http://www.spiegel.de/auto/aktuell/bundesregierung-kaum-umweltfreundliche-autos-im-fuhrpark-a-1206202.html
2 % des Fuhrparks der Bundesregierung sind elektrisch angetrieben, obschon vor zwei Jahren die Bundesregierung das Ziel ausgegeben hat, dass heute also zwei Jahre später der elektrische Antrieb einen Anteil von 20 % haben soll. Nun da haben wir es mal wieder, die Staatsspitze fordert von kleinen Mann in eine grüne Zukunftstechnologie zu investieren, aber die Staatsführung fährt selbst weiter konventionell mit Verbrennern. Auch der verkehrspolitische Sprecher der Grünen zeigt sich enttäuscht, denn auf seine Anfrage ist dieser Anteil von elektrischen Fahrzeugen bei der Bundesregierung erst bekannt geworden.

Keine Elektroautos in der Oberklasse

Ich habe es ja öfters hervorgehoben, dass wenn in den Abendnachrichten die Staatsspitze in elektrischen Limousinen einsteigen würden, dann würde die Elektromobilität einen Push bekommen. Aber für die Bundesregierung gelten die gleichen Hürden wie bei jedem Firmenfuhrpark: http://elektroautovergleich.org/2017/06/elektroautos-in-den-firmenfuhrpark-welche-huerden-gibt-es-wirklich/
Von deutschen Herstellern gibt es eben Stand Mai 2018 keine Mittelklasse – und Oberklasselimousinen und für deutsche Politiker ist ein soziales Nogo einen Tesla zu kaufen. Aber interessant ist eben der Vergleich zwischen dem Bundesaußenministerium und dem Bundesinnenministerium. Das auswärtige Amt hat schon eine Quote 44,4 %, aber das Innenministerium mit seinem Fuhrpark von 13795 hat eben eine Quote von 0,6 %. Für mich wenigstens als Fachmann ist es auch einleuchtend, denn man kann heute im Mai 2008 ein paar Limousinen, die nur Berlin herrumfahren, schon elektrifizieren. Aber das Innenministerium mit der Flotte des Bundesgrenzschutzes kann eben nicht elektrifiziert werden. Ich fand die Geschichte von den beiden Staatssekretäre auch niedlich, denn zwei Staatssekretäre haben bei BMW gemosert, dass der Hybrid – 7er von BMW zu viel verbraucht. Ich meine man hat halt immer ein Gmaule bei Innovationen und das gerade den Führungsleuten im Unternehmen oder eben in der Behörde. Und ich kann mir nicht vorstellen, dass genau dieser Hybrid- 7er mehr als die Werksangabe verbraucht. Ob es einem gefällt oder nicht, Elektroautos werden erst in ein paar Jahren in den Fuhrpark der Bundesregierung kommen, wenn die deutschen Hersteller endlich mit elektrischen Modelle auf den Markt kommen. http://elektroautovergleich.org/2017/04/daimler-gibt-gas-bei-den-elektroautos/ Mehr dazu hier: http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/

Elektroautos im Fuhrpark – Wie sieht die Einführung aus?

Von Jürgen Vagt 29.04.18

ein Unternehmen hat die Herausforderung schon bewältigt, die in den 2020 er Jahre alle Unternehmen und Fuhrparkbetreiber bewältigen müssen. Der Energieversorger BSEnergy hat schon 85 Fahrzeuge mit teil – oder voll elektrischen Antrieb im Fuhrpark und so sind die Hälfte aller Fahrzeuge im Fuhrpark elektrisch angetrieben. Und mit dieser Anzahl und Quote bezogen auf den gesamten Fuhrpark ist BSEnergy den Fuhrpark mit den meisten elektrisch angetriebenen Fahrzeugen in Niedersachsen. https://www.elektroauto-news.net/2018/bsenergy-alternativer-firmenfuhrpark-niedersachsen . Parallel zu dem alltäglichen Fuhrpark betrieb läuft auch noch eine wissenschaftliche Untersuchung, um zu beleuchten, wie diese elektrischen Unternehmensflotten zum Stromnetz passen. Da werden Statistiken gesammelt, um zu klären, wie das Stromnetz angepasst werden muss, damit es mit der Etablierung der Elektromobilität und der Stromversorgung passt.

Welche Fahrprofile können aufs Elektroauto umgestellt werden

Diese Frage ist einfach zentral für Fuhrparkentscheider und auch nicht so einfach zu beantworten. Und dann muss man schauen, ob das Angebot an elektrischen Fahrzeugen passt und in so einem Innovationsfeld wie der Elektromobilität wird sich das Angebot eben auch schnell ändern oder genauer gesagt schnell verbessern. Im kleineren Rahmen hat das jeder Bürger diese Entwicklung mal mit seinem Smartphone mitgemacht. Wer hatte 2006 eine App auf seinem Handy gehabt? Genau niemand. Aber in den letzten 10 Jahren hat sich diese Technologie durchgesetzt und in den Zeitraum hat es immer wieder Diskussionen gegeben, welches Modell zu welchem Zeitpunkt gekauft werden sollte. Beim Elektroauto geht es aber um größeren Investitionen und eine größere Komplexität, denn es muss ja auch die Ladestation mitgedacht werden und natürlich muss auch ein elektrisch angetriebener Fuhrpark 100 % der Anforderungen erfüllen. http://elektroautovergleich.org/elektrofahrzeuge-in-den-fuhrpark-von-kurier-und-expressdiensten-onlinekurse/
Ein Energieversorger hat eben den Vorteil, dass die Monteurfahrten mittels elektrischen Antriebs sehr gut bewältigbar sind. Denn die benötigten Tagesfahrleistungen sind kurz und diese kleinen täglichen Fahrten wiederholen sich relativ häufig in der Woche und im Monat. Diese Tourenprofile passt gut zum elektrischen Antrieb, denn die Anschaffungskosten sind vergleichsweise hoch, aber die laufenden Kosten sind eben höher. Mehr dazu hier: http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/

Elektroautos von Volkswagen – VW bringt einen elektrischen Kompakten

Von Jürgen Vagt 27.04.18

richtig innovativ war Volkswagen in Sachen Elektroauto nie, aber Volkswagen ist nun mal der größte Autohersteller der Welt und daher wird der elektrische Kompakte Neo eine Riesenwelle machen. Der Neo ist eine starke Konkurrenz zum Modell 3 von Tesla. http://elektroautovergleich.org/neues-elektroauto-von-tesla-das-model-3/
Ein Kompakter mit 5 Sitzplätzen und 400 Kilometer Reichweite soll Ende 2019 auf den Markt kommen und als Preis werden 30000 € angezielt. Und mit 170 elektrischen Ps ist der Neo zünftig motorisiert und der Platzvorteil des elektrischen Antriebs soll ausgespielt werden. Im Elektroauto wird weniger Platz für den Motor und den Tank benötigt, daher ist der Neo kleiner als ein Golf, aber es wird mehr Innenraumplatz geben als im Mittelklasse-Passat.

Elektroautos in der Kompaktklasse

Das Angebot an elektrischen Kompakten wird dem Neo vom Babo der deutschen Automobilindustrie immer besser. https://www.cleanthinking.de/elektroauto-vw-neo-volkswagen-auto/ .Es ging ja schon 2017 von Opel los. http://elektroautovergleich.org/opel-kommt-mit-einem-elektrischen-kompakten-2017/
Und mit diesem Angebot wird Elektromobilität einen massiven Push bekommen, denn allein von Golf werden pro Jahr 220000 Einheiten abgesetzt. Insgesamt werden pro Jahr ca. 3 Millionen Neuwagen abgesetzt, der Kompaktwagen ist für viele Menschen eben genau die Menge an Auto, die Sie brauchen und bezahlen wollen. Wenn man sich die Fahrzeugklassen von Kleinwagen bis Luxusklasse anschaut, dann dominiert die Kompaktklassen die Verkaufszahlen. Allerdings haben die SUVs die größten Wachstumsraten innerhalb der Fahrzeugklassen und so ist es nur schlüssig, dass auf der gleichen Fahrzeugplattform ein SUV (Cross) 2021 kommen soll. Dann soll im Jahr 2021 auch noch ein Kleinbus kommen (Buzz) und mit diesen Fahrzeuge beginnt der Elektroautoreigen von Volkswagen. http://elektroautovergleich.org/volkswagen-will-einen-25-anteil-von-elektroautos-im-jahr-2025-erreicht-haben/
Bis zum Jahr 2025 soll ja wie der ehemalige Volkswagenchef Müller angekündigt hat, ein Viertel des Absatzes von Volkswagen aus Elektroautos bestehen. Es wird wohl noch mal einen eigenständigen Blogpost über den Chefwechsel von Volkswagen geben, denn nun ist die Führungsriege von Volkswagen ausgetauscht worden. Und mit diesem Schritt geht Volkswagen nun klar und eindeutig in Richtung Elektroauto. Der Neo ist ja noch ein Kind der alten Zeit, aber die neuen Leute haben einen Elektroautohintergrund. Mehr dazu hier: http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/

Elektroautos im Carsharing – Nun gibt es einen rein elektrischen Carsharing-Anbieter

Von Jürgen Vagt 26.04.18

mit Elektroautos und dem Carsharing haben wir eigentlich natürliche Wahlverwandtschaften und ein wunderbares Goethezitat auf einem Blog über Elektromobilität. http://elektroautovergleich.org/elektroautos-und-carsharing/
Aber warum gehören Elektroautos und Carsharing zusammen, nun in den nächsten Jahren werden die neuen elektrischen Autos noch Einschränkungen bei der Reichweite haben und im Carsharing werden keine spontane 1000 Kilometer Reichweite benötigt. Moderne Carsharingangebote erreichen so zu dem Zeitpunkt 2015 ca. 50 % der Bevölkerung, allerdings überwiegend in den deutschen Städten. Also irgendwo habe ich einer Studie gelesen, dass Carsharing und insbesondere die modernen Formen eben diese 50 % Abdeckung hat und somit ist eine riesige Erfolgsgeschichte in dem vergangenen Jahrzehnt geschrieben worden. Seid dem Jahr 2009 hat sich das online-basierte Carsharing durchgesetzt, das von großen Autokonzernen betrieben wird. Denn bei Cartogo von Daimler und DriveNow von BMW kann man das Fahrzeug per App buchen und muss nicht bei einer festen Station abgegeben.

Elektroautos im Carsharing

Nun soll in Wien der erste voll elektrische Carsharinganbieter zu Wasser gelassen werden und das Projekt hat den schönen Namen Caroo. https://futurezone.at/digital-life/neuer-carsharing-anbieter-in-wien-setzt-auf-e-auto-flotte/400025440 .Erstmal müssen 100000 € per Crowdfunding- Initiative eingesammelt werden und momentan sind erst 16000 € zusammen. Diese kleine Firma tritt in Konkurrenz zu den Angeboten der großen Automobilhersteller, die Ihre Carsharingtöchter hervorragend finanzieren. Und das ist eine heftige Konkurrenz für eine kapitalschwache Neugründung, insbesondere weil sich die beiden deutschen Hersteller BMW und Daimler zusammentun werden. Aber ich wünsche Ihnen das Beste und Caroo will den elektrischen Kleinwagen Renault Zoe einsetzen. Aber das Wiener Projekt ist unabhängig von Renault und wird genauso wie Cartogo von Daimler und DriveNow von BMW als Free-Floating Ansatz aufgezogen. Also kann man den Renault Zoe per App buchen und muss das Auto nicht an einer festen Station zurückgeben. Der Service ist genauso aufgebaut wie bei Carsharingangeboten von Daimler und BMW. Ob dieses Projekt auch nach Deutschland kommen wird, steht noch in den Sternen, aber wenn, werde ich Sie auf dieser Plattformen informieren.Mehr dazu hier: http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/

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