Elektromobilität in der Luftfahrt – Nr. 72 Prof. Dr. Josef Kallo (DLR/Uni Ulm) im Podcastinterview

von 18.02.20 Jürgen Vagt

heute war Prof. Dr.-Ing. Josef Kallo zu Gast bei den Zukunftsmobilisten http://elektroautovergleich.org/willkommen-bei-der-podcastreihe-die-zukunftsmobilisten/ und wir sprachen über seine Forschungen in der Luftfahrt über Wasserstoffantriebe. Herr Prof. Dr.-Ing. Josef Kallo https://www.uni-ulm.de/in/ews/institut/personen/prof-dr-ing-josef-kallo/ hat einen Hintergrund in der Automobilwirtschaft und in der Tat gab es in den letzten Jahrzehnten mit schwankender Intensität Forschungen über die Frage, wie Wasserstoff zusammen mit der Brennstoffzelle als Antrieb für das Auto verwendet werden könnte. In Deutschland wird dieses Thema im Jahr 2019 wieder breiter diskutiert. Aber in der ingenieurwissenschaftlichen Forschung stellt man sich nun die Frage, ob man Wasserstoff nicht auch im Flugzeugbau einsetzen kann. Herr Prof. Dr. Josef Kallo berichtet über die ersten Anfänge, am Anfang versucht man Kleinstfahrzeuge wie z. B. eine Cessna mit Wasserstoff zu betreiben. Im Lauf der Zeit entwickelte sich dieser Ansatz weiter und heute ist die Technik so weit, dass man Learjets mit einer Reichweite von bis zu 1500 Kilometer mit einem Wasserstoffantrieb ausrüsten könnte.

Serienreif, aber hoher Investitionsbedarf

Man kann verkürzend sagen, dass die Technik für den Flugzeugbau so weit wäre, aber jetzt liegt der Handschuh im Feld der Industrie. Nun müsste die Industrie Investitionen stemmen, damit wir in den nächsten Jahren oder Jahrzehnten mit einem Wasserstoffflugzeug fliegen könnten. In diesem Zusammenhang sprechen wir über Flugzeuge, die auf Strecken von bis zu 1000 Kilometer Reichweite eingesetzt werden könnten. Also stellt sich die Frage, ob und wann der klassische Business -flieger mit 50 bis 60 Passagieren mit Wasserstoff betrieben wird. Warum ist Wasserstoff ein Thema für den Flugzeugbau? Beim Automobil setzt sich der batterie- elektrische Antrieb durch, wenn man im Jahr 2020 eine Bilanz zieht. Aber Batterien machen ein Flugzeug schwer und die Energiedichte ist zu schlecht. Die Energiedichte beschreibt das Verhältnis von Masse und zur gespeicherten Energiemenge und das bedeutet, dass selbst in kleine Wasserstofftanks ausreichend Energie für Flüge von 1000 Kilometer gespeichert werden können. Daher ist Wasserstoff ein für die Luftfahrt sinnvolles Antriebskonzept und die Dekarbonisierung wird auch in der Luftfahrt ein Thema und Wasserstoff ist somit eine spannende Option als Antriebstechnik.

Mehr dazu hier: http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/ und vernetzen können Sie sich hier : https://www.xing.com/communities/groups/elektrische-fahrzeuge-in-die-fahrzeugflotte-8554-1104577 und ich bitte um finanzielle Unterstützung: http://elektroautovergleich.org/unterstuetzen-sie-elektroautovergleich-org-und-automatisiertes-auto-de/ . Zu meiner Fördermittelberatung geht es hier: http://elektroautovergleich.org/foerdermittelberatung-in-der-zukunftsmobilitaet-new-mobility/ .Sie können Vorträge buchen: http://elektroautovergleich.org/referenzen-innovationsworkshops-vortraege-beratung/ und Podcastinterviews mit Akteuren der Verkehrswende gibt es hier: https://podcastreihe-die-zukunftsmobilisten.podigee.io

Elektroautos in Deutschland – Tesla mit seiner Fabrik in Brandenburg

von Jürgen Vagt 24.02.20

so etwas kriegen auch nur wir Deutschen hin. Der gute Spiegel hat mal in seinen Podcast die langweiligen Fakten aufgelistet: https://www.youtube.com/watch?v=7Fxh2hVRmJw . Wir beschäftigen uns hier aber nicht mit dem Nachrichten Klein-Klein, sondern mit der Bedeutung dieser Batteriefabrik für den Autostandort Deutschland und alleine das Tempo, in dem diese Batteriefabrik gebaut werden soll, ist nicht das deutsche Tempo in Sachen Innovationsakzeptanz. Im Herbst 2019 hat Elon Musk auf irgendeiner unwichtigen Medienpreisverleihung der guten Barbara Schöneberger erklärt, dass schon 2021 eine Batteriefabrik in Brandenburg stehen soll. Also knapp zwei Jahre und Deutschland hat endlich seine Batteriefabrik, zwar von einem amerikanischen Unternehmen, aber immerhin. Die deutschen Hersteller tun sich immer noch sehr schwer mit einer Batteriefertigung in Deutschland. http://elektroautovergleich.org/elektroautos-deutschland-deutsche-hersteller-uneinig-ueber-heimische-batteriefertigung/

Batterien in der Elektromobilität

Jetzt im Winter des Jahres 2020 beginnt langsam aber sich der Markthochlauf und im November 2019 hat Volkswagen seine Bänder in Zwickau gestartet. Aber die Batterie bleibt die Schlüsselkomponente der Elektroautos, weil sich hier 30 % der Wertschöpfung bündelt. Stand Winter 2020 findet diese Wertschöpfung in Asien statt, weil die deutschen Hersteller lange geschlafen haben und nun einen massiven Entwicklungsrückstand haben. Daher wäre es gut, wenn diese Batteriefabrik in Deutschland gebaut werden würde, weil sich Zulieferer und Fachleute in Brandenburg ansiedeln würden. Die ersten amerikanischen Zulieferer haben schon Interesse an einer Fertigung bekundet und man hätte eine zukunftsweisende Fertigung/Technologie in Deutschland. Das vereinigte Königreich hat aufgrund des Brexit-Wahnsinns keinen Zuschlag bekommen, Elon Musk will so wie eigentlich jeder rationaler Marktakteur den unverbauten Zugang zu dem größten Binnenmarkt der Welt. Die wenigen deutschen Experten in Sachen Batteriebau des Elektroautos haben endlich einen großen Arbeitgeber in Deutschland und damit gäbe es auch einen Grundstock für eine deutsche Batteriefertigung. Der Bund will die deutschen Hersteller vernetzen, sodass ein neuer Anlauf in Sachen Batteriefertigung genommen wird. Brandenburger meinen aber, dass eine Fabrik schon vor 20 Jahren hätte kommen müssen und eine Monokultur aus Fichten wichtiger ist. Hier geht es zu Onlinekurs und Webinar: https://www.digistore24.com/product/296949 oder buchen Sie mein Webinar https://www.edudip.com/lp/346940 oder diesem Webinar http://elektroautovergleich.org/2020/01/webinar-bei-edudip-der-elektroautokauf-fuer-private-kaeufer/
Mehr dazu hier: http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/ und vernetzen können Sie sich hier : https://www.xing.com/communities/groups/elektrische-fahrzeuge-in-die-fahrzeugflotte-8554-1104577 und ich bitte um finanzielle Unterstützung: http://elektroautovergleich.org/unterstuetzen-sie-elektroautovergleich-org-und-automatisiertes-auto-de/ Sie können Vorträge buchen: http://elektroautovergleich.org/referenzen-innovationsworkshops-vortraege-beratung/ und Podcastinterviews mit Akteuren der Verkehrswende gibt es hier: https://podcastreihe-die-zukunftsmobilisten.podigee.io

Elektromobilität und Ladetechnik – Nr. 71 Thomas Nindl (BRUSA Elektronik AG) im Podcastinterview

von Jürgen Vagt 18.02.20
Thomas Nindl von Brusa Elektronik AG ist ein altgedienter Elektromobilist und beschäftigt sich seit 2012 mit dem Laden von Elektroautos. http://elektroautovergleich.org/willkommen-bei-der-podcastreihe-die-zukunftsmobilisten/
Nun beschäftigt sich Thomas Nindl bei Brusa Elektronik https://www.brusa.biz/ mit dem Thema induktives Laden, damit ist das Laden ohne Ladekabel gemeint. Wir haben am Anfang des Gespräches über die Ladesysteme im Laufe der letzten Jahre besprochen. Am Anfang des Jahrzehntes wurde noch das Batteriewechseln thematisiert und unter Batteriewechseln versteht man, dass man so wie Tanken des Verbrenners die Batterie des Elektroautos an Batteriewechselstationen austauscht. Dieser Ansatz ist zwar in der Versenkung verschwunden, aber mit dieser Technik könnte man in Minuten sein Elektroauto betanken und man wieder eine Reichweite von mehren Hundert Kilometer Reichweite sow wie beim Verbrenner zur Verfügung.

Fortschritte in der Batterietechnik sind entscheidend

Aber heute bieten Großserienhersteller für einen Verkaufspreis von 40000 € eine 60 kWh Batterie mit einer Reichweite von 400 Kilometern an und daher ist das Batteriewechseln als Lösungsansatz tot. Laut Thomas Nindl ist alles bereit für den Markthochlauf des Elektroautos, die Ladeinfrastruktur ist im öffentlichen Raum vorhanden und der Markt für private Ladesäulen entwickelt sich langsam aber sicher. Wir haben für Unternehmenskunden mal idealtypisch durchgerechnet, wie viel die Ladestationen für die Mitarbeiter am Unternehmenssitz kosten werden. Natürlich schwankt der Preis nach Ausstattungsvarianten, aber ab 3000 € pro Ladeplatz kann es losgehen und damit ist der Preis nicht wirklich höher als bei privaten Ladestationen. Aber Brusa baut eben auch an der Ladetechnik der Zukunft und das bedeutet: induktives Laden. Beim induktiven Laden besteht keine Kabelverbindung zwischen dem Elektroauto und der Ladestation, sondern die Ladung erfolgt mittels Wellen. Aus anderen Lebensbereichen wie dem Aufladen von Handy kennt man das kabellose Laden, aber beim Elektroauto und in der Mobilität ist das Thema komplexer, weil viel höhere Ladeleistungen benötigt werden und die Distanzen zwischen den Ladepunkten schwankt. Zudem gibt es bei Ladungen im öffentlichen Raum auch Witterungseinflüsse, wenn flächendeckend induktives Laden in der Mobilität eingesetzt werden soll, muss es erst mal ein verbindlicher Standard für das induktive Laden verabschiedet werden.

Mehr dazu hier: http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/ und vernetzen können Sie sich hier : https://www.xing.com/communities/groups/elektrische-fahrzeuge-in-die-fahrzeugflotte-8554-1104577 und ich bitte um finanzielle Unterstützung: http://elektroautovergleich.org/unterstuetzen-sie-elektroautovergleich-org-und-automatisiertes-auto-de/ . Zu meiner Fördermittelberatung geht es hier: http://elektroautovergleich.org/foerdermittelberatung-in-der-zukunftsmobilitaet-new-mobility/ .Sie können Vorträge buchen: http://elektroautovergleich.org/referenzen-innovationsworkshops-vortraege-beratung/ und Podcastinterviews mit Akteuren der Verkehrswende gibt es hier: https://podcastreihe-die-zukunftsmobilisten.podigee.io

Zukunftsmobilität im Consulting – Nr. 70 Markus Willand (MHP) im Podcastinterview

von Jürgen Vagt 19.02.20
Markus Willand von MHP war heute zu Gast bei den Zukunftsmobilisten und wir sprachen über die Innovationsthemen der Mobilität. http://elektroautovergleich.org/willkommen-bei-der-podcastreihe-die-zukunftsmobilisten/ Selten in der jüngeren Geschichte war so viel Veränderung in der Mobilitätswirtschaft, denn die Elektromobilität gelangt langsam aber sicher in den Mainstream und hochgradige automatisierte Fahrsysteme etablieren sich immer mehr. https://www.mhp.com/de/home .Zudem kann man in Ansätzen schon die viel beschworene Mobilitätsplattformen sehen und manche Zukunftsdenker erwarten, dass wir in wenigen Jahren ähnlich wie Spotify eine Plattform für Mobilitätsplattformen sehen werden. In Ansätzen sehen wir so etwas schon in Berlin und den Niederlanden. Am Anfang des Gespräches ging es um die Effizienzgewinne, welche eine Verkehrsteuerung bringen würden. Wenn man die Tourenplanungen innerhalb einer Flotte zentralisiert steuert, kann man schnell Effizienzgewinne von 10 % oder 20 % heben. Wenn man die innerhalb einer Region diese Flotten bündelt, werden noch größere Optimierungspotenziale gehoben und so einen Ansatz kann man sich in Oslo anschauen. Auch in Berlin ist so eine Verkehrsteuerung möglich, weil die BVG die technischen (digitalen) Voraussetzungen geschaffen.

Intelligente Verkehrssysteme und ökologische und ökonomische Effekte

Der Verkehrswegeplan wie auch andere europäische und internationale Prognosen erwarten einen massiven Zuwachs von Bewegungskilometern bei Personen und Gütern. Dieser Verkehrszuwachs muss kompensiert werden und da wären zentralisierte, datengesteuerte Systeme ein sinnvoller Ansatz. Wenn man so eine zentralisierte Steuerung hätte, ist es nur ein kleiner Schritt zu einer Mobilitätsplattform. Mit so einer Mobilitätsplattform könnte man alle Mobilitätsoptionen eine Region abbilden. So eine Plattform gibt es auch schon in den Niederlanden. Gegenwärtig gibt es in einer Großstadt wie Hamburg 6 Sharingfahrzeugen von 9 Anbietern und dass bedeutet für den Kunden, dass man eben 9 Apps, auf den Handy hat und hier wollen die Kunden eben mehr Komfort. So wie bei der Musik will man auch in der Mobilität eine App und hier entsteht ein Multi-Milliardenmarkt. Laut Markus Willand wird das automatisierte Fahren in den nächsten Jahren die Mobilität auf dem Land verändern. Gerade Menschen auf dem Land könnten von dieser Technologie profitieren, weil die Abdeckung mit Verkehrsmitteln kostengünstiger und besser wird.

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Zukunftsmobilität und Umweltschutz – Nr. 69 Dr. Benjamin Stephan (Greenpeace) im Podcastinterview

von Jürgen Vagt 10.02.2020
heute war Dr. Benjamin Stephan von Greenpeace https://www.greenpeace.de/ zu Gast bei den Zukunftsmobilisten und wir sprachen über den ökologischen Umbau des Verkehrssektors. Auch bei den Umweltverbänden stellt man eine große Dynamik in den letzten 3 Jahren fest, ob es sich um Elektromobilität handelt oder die Etablierung des automatisierten Autofahrens. http://elektroautovergleich.org/willkommen-bei-der-podcastreihe-die-zukunftsmobilisten/ Wenn man sich das Pariser Klimaabkommen anschaut und diese Vorgaben auf den deutschen Verkehrssektor runterbricht, dann muss laut Greenpeace eine Klimaneutralität im Verkehr bis 2035 in Deutschland erreicht werden. Also müsste Deutschland so wie andere europäische Nationen einen Zulassungsstopp für Verbrennerfahrzeuge verkünden, andere europäische Nationen haben das auch schon getan, wie zum Beispiel Großbritannien. Ideal wäre das Jahr 2025, weil ein späteres Datum bedeuten würde, dass vergleichsweise junge Fahrzeuge in den Jahren 2030 bis 2035 ausgemustert werden müssten.

Klimaneutrale Fahrzeuge aus klimaneutraler Produktion

Immer häufiger hört man, dass die Produktion von Elektroautos klimaneutral werden soll und es auch ein kleiner Schritt die Stromversorgung eines Autoherstellers auf Öko-Strom umzustellen, aber entscheidend bleibt die Frage, wie klimaneutral die Zulieferer sind. Auch der Stahl für Auto muss klimaneutral verbaut werden und man muss die Frage stellen, wie weit die versprochene Klimaneutralität geht. Grundsätzlich ist das batterie- elektrische Auto die beste ökologische Wahl, auch wenn es Studien gibt, die dem batterie- elektrischen Auto eine schlecht ökologische Bilanz unterstellen. Die legendäre Schwedenstudie ist immer mal wieder ein Thema in der Zukunftsmobilität und im Dezember 2019 ist eben diese Studie wieder einmal kritisch auseinander genommen worden.

Automatisiertes Fahren-Fluch oder Segen

Diese Frage lässt sich nicht so einfach beantworten, aber es eine positive Vision für die Umwelt, weil die heutigen Kilometerleistungen in Deutschland mit 12,5 oder 11,1 % des heutigen Fahrzeugbestandes bewältigt werden könnte. Ein solches Szenario würde die Umwelt entlasten, aber es könnte auch Städte geben, die um das automatisierte Auto herum gebaut wird. Damit hätten wir auch ein Stadtbild, welches an die autogerechte Stadt der 1950er Jahre erinnert. Zudem könnte es auch Rebound Effekte geben, weil das automatisierte Fahren eine neue Konkurrenz zur Bahn oder dem Fahrrad wird.

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Zukunftsmobilität bei Daimler – Nr. 68 Sascha Pallenberg (Daimler) im Podcastinterview

von Jürgen Vagt 05.02.20

Sascha Pallenberg https://de.wikipedia.org/wiki/Sascha_Pallenberg ist der Netzgemeinde wohl gut bekannt, weil Sascha Pallenberg einer der ersten Blogger Deutschland war und Sascha Pallenberg war schon digitaler Journalist als der deutsche Print noch Leser unter 50 hat. http://elektroautovergleich.org/willkommen-bei-der-podcastreihe-die-zukunftsmobilisten/ Seit 11 Jahren lebt Sascha Pallenberg in der Hauptstadt von Taiwan Taipeh und hat kein eigenes Auto, aber ist trotzdem ein überzeugter Automann und seit 3 Jahren arbeitet für die Kommunikationsabteilung von Daimler. Jetzt sitzt Sascha Pallenberg in der Mitte der Veränderung und es kommen viele Innovationsthemen in der Autoindustrie zusammen. Am Anfang haben wir die Themen Elektromobilität, und voll autmatisiertes Fahren aus einander dividiert. Viele Autobauer und auch Daimler gehen in Richtung der Mobilitätsdienstleistungen und man begibt sich auf den weiten Weg vom hocheffizienten Hersteller zum Anbieter von Mobilitätsdienstleistungen.

Automatisiertes Fahren als Autohersteller

Aus Sicht eines Herstellers ist das Thema Elektromobilität schon sehr weit entwickelt, Daimler elektrifiziert sein Angebot und man bringt die Forschungsergebnisse der Jahre 2014 und 2015 auf die Straße. Gegenwärtig arbeitet man so wie viele Akteure in der Automobilwirtschaft an der Etablierung des automatisierten Autofahrens und Sascha Pallenberg als Brancheninsider sieht massive Fortschritte beim automatisierten Fahren und der Level 4 des automatisierten Fahrens können in wenigen Jahren serienreif sein. Medienprofis wie Sascha Pallenberg ist klar, dass die Unfälle von automatisierten Fahrens ein riesiges Medienthema werden, wohingegen die jährlichen 3200 Verkehrstoten und die 400000 Schwerverletzen nur noch Randnotizen sind. Aber Daimler bringt eben nur Technologien auf den Markt, wenn diese Technologien sicher sind und das wird im Falle des automatisierten Fahrens noch dauern. Alle diese diskurtierten Innovationen münden in dem Ansatz der Mobilitätsdienstleistungen, weil der jüngere Kunden und insbesondere in urbanen Zentren will kein eigenes Auto mehr haben, sondern seine Mobilität bei Bedarf organisieren und hierzu müssen die passenden Angebote formuliert werden. Die sagenumwobenen Robotertaxis werden laut Sascha Pallenberg aber nur ein Randphänomen bleiben, die wirklich radikale Veränderung kommt beim Nutzfahrzeug, weil man automatisierte Fahrzeuge immense Kostensenkungspotenziale erzeugen werden.

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Business Event am 13.02.20 in Hamburg über Fördermittel und Innovationen

von Jürgen Vagt 10.02.20

und wieder gibt es eine Veranstaltung meines Geschäftspartners Dr. Jens Kabisch in Hamburg mit den Themen: Fördermittel und Innovationen: https://www.digistore24.com/product/305016 bzw. https://jens-kabisch.com/event
Am Donnerstag den Do, 13.02.2020 um 17:00 Uhr beginnt die Veranstaltung im Hotel Atlantic Kempinski. Die ersten 15 Gästen bekommen bei mir einen Rabattgutschein über 30 %.

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Elektromobil in die Zukunft! Nr. 48 (Vorstellung Hyundai Kona )

von Jürgen Vagt 09.02.2019
in der Episode 48 geht es um eine Vorstellung des Hyundai Konas und wir feiern einen Börsenwert von 140 Milliarden Euro. http://elektroautovergleich.org/podcastreihe-elektromobil-in-die-zukunft/ .Der Mini ist jetzt als Elektroauto erhältlich und überzeugt mich nicht. Zudem wartet das automobile Deutschland auf die neue Kaufprämie und ich zeige Tipps für den gebrauchten Elektroautokauf und wir lernen Begriffe ums Elektroauto. In Karlsruhe werden autonome Shuttle Im Praxiseinsatz getestet.

Begrüßung + Episodenüberblick
Pressespiegel – Clevershuttle setzen Wasserstofffahrzeuge ein
Elektrisches Tanken – Tipps zu Laden des Elektroautos
Leben mit dem Elektroauto 1 – Begriffe ums Elektroauto
Leben mit dem Elektroauto 2 – Gebrauchte Elektroautos kaufen
Leben mit dem Elektroauto 3 – ADAC Kredit fürs Elektroauto
Leben mit dem Elektroauto 4 – Problemfall Anhängerkuppelung
Verkehrspolitik 1 – Neuer Umweltbonus ist verabschiedet worden
Verkehrspolitik 2 – Grüne: Kein Tempolimit für Elektroautos
Modellvorstellung Elektroauto 1 – Vorstellung Hyundai Kona
Modellvorstellung Elektroauto 2 – Mini kommt als Elektroauto
Neues aus der Autoindustrie – Tesla ist nun weltgrößter Elektroautohersteller
Autonomes Fahren – In Karlsruhe werden autonome Shuttle erprobt
Verabschiedung und machen Sie bei Elektromobil in die Zukunft mit!

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Elektroautos in 2020 – Kriterien für ein zeitgemäßes Elektroauto?

von Jürgen Vagt 04.02.20

nun ist das neue Jahrzehnt schon ein Monat alt und 2020 soll das Jahr des Elektroautos werden. Im November 2019 begann Volkswagen die Produktion des Volkswagen ID3 und das deutsche automobile Schwergewicht bringt somit seinen ersten elektrischen Kompaktwagen. Man kann über eigentlich alle großen Hersteller sagen, dass die Investitionen getätigt sind und nun muss sich die Elektromobilität auch rechnen. Der Kunde muss und wird aller Wahrscheinlichkeit auch kaufen, die Suchanfragen ändern sich bei Google. Im Jahr 2019 dominierte die Frage, ob das Elektroauto wirklich umweltfreundlich ist und jetzt fragen die Deutschen Google, welches das beste Elektroauto ist. Die Frage kann man so allgemein nicht beantworten, aber ich will Ihnen ein paar allgemeine Kriterien an die Hand geben, um die Modelle des Jahres einzuschätzen. Diese Anmerkungen beziehen sich aber nur auf Privatkunden, wenn es Fuhrparks und gewerbliche Flotten geht, muss man mehr Aufwand treiben: http://elektroautovergleich.org/2020/01/elektrische-fahrzeuge-im-firmenfuhrpark-mit-einem-onlinekurs-in-die-elektromobilitaet/

Vom Verbrenner zum Elektroauto

Die meisten Deutschen können sicherlich einschätzen, ob 10 Liter Verbrauch bei einem Kleinwagen im Jahr 2020 viel oder wenig ist. Aber welche Reichweite kann für welchen Preis verlangen, diese Fragen kann der durchschnittliche Deutsche nicht beantworten. Grob gesagt, kann man für 40000 € heute ca. 400 Kilometer erwarten. https://www.polestar.com/de/
Beim elektrischen Corsa gibt es 300 Kilometer Reichweite für ca. 30000 € und dieses Preis-Leistungsverhältnis ist typisch für das Kleinwagensegment. Bei aller gebotenen Vorsicht kann man das so sagen, aber da bleibt das Thema Schnellladung.

Schnellladung für Elektroautos

Wenn man mit dem Elektroauto lange Strecken fährt will oder mit dem Elektroauto in den Urlaub fahren will, wird die Schnellladefähigkeit des Elektroautos ein zentrales Thema. Denn man möchte nicht mit 22 kW laden, weil man auf der Langstreckenfahrt nicht stundenlang warten will bis das Elektroauto geladen ist. Bei den Neuvorstellungen schwanken die Fähigkeiten von 100 bis 150 kW. Die Premiumhersteller experimentieren mit Ladeleistungen von bis zu 350 kW. Das ist nicht notwendig, aber Sie sollten schon nach Fahrzeugen mit 150 kW Ladeleistung Ausschau halten. In meinem Webinar können wir die Themen intensiver bearbeiten: http://elektroautovergleich.org/2020/01/webinar-bei-edudip-der-elektroautokauf-fuer-private-kaeufer/
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Elektromobil in die Zukunft! Nr. 47 Umweltverträglichkeit von Elektroautos

von Jürgen Vagt 03.02.20

in der Episode 46 geht es um den Ärger, den die Teslafabrik im Brandenburg erzeugt. http://elektroautovergleich.org/podcastreihe-elektromobil-in-die-zukunft/ In Berlin sollen Verbrenner aus dem Innenstadtkern verschwinden. Elektroautokäufer sind mit dem Autohaus nicht zufrieden und wir beschäftigen uns mit dem Sounddesign des Elektroautos. Der ADAC nörgelt an der Preispolitik der Ladesäulenbetreiber und Subaru will Elektroautohersteller werden.

Begrüßung + Episodenüberblick
Pressespiegel 1 – verzögerte Umweltbonus verhindert E-Autoabsatz
Pressespiegel 2 – Teslafabrik erzeugt Ärger in Brandenburg
Elektrisches Tanken 1 – Berliner Umweltsenatorin will Verbrenner aus der Innenstadt vertreiben
Elektrisches Tanken 2 – ADAC fordert transparente Preispolitik beim Laden
Leben mit dem Elektroauto 1 – Sounddesign beim Elektroauto
Leben mit dem Elektroauto 2 – Autohaus tun sich beim Elektroauto schwer
Leben mit dem Elektroauto 3 – Elektroauto als Gebrauchtwagen
Leben mit dem Elektroauto 4 – Elektroautos als Streifenwagen
Verbrenner abwickeln – Umweltverträglichkeit des Elektroautos
Neues aus der Autoindustrie 1 – Subaru wird Elektroautohersteller
Neues aus der Autoindustrie 2 – Recycling bei Elektroautobau
Neues aus der Autoindustrie 3 – Commerce on the Move
Modellvorstellung Elektroauto 1 – Twingo von Renault wird Elektroauto
Autonomes Fahren 1 – General Motors bringt autonome Shuttle
Verabschiedung und machen Sie bei Elektromobil in die Zukunft mit!

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