E.ON gibt 5 Jahre Gartisstrom fürs Elektroauto – Aber in Schweden

von Jürgen Vagt 18.12.17

es scheint, als hätten die Energieversorger in Form von E.on die Energiewende verdaut und starten nun mehr oder weniger marketing- getriebene Projekte im Bereich der Elektromobilität. Aber Sie fangen erst mal im Land von Astrid Lindgren an und nicht bei uns in Deutschland, die 9 Millionen Nation im kalten Norden bekommt nun ein Programm von E.on. Jeder Schwede bekommt 5 Jahre Gartistrom, wenn er sich einen Uniti – One kauft. https://www.heise.de/newsticker/meldung/Elektroauto-Uniti-One-soll-weniger-als-15-000-Euro-kosten-3915186.html
Der Uniti One erinnert stark an den Twizy von Renault, also ein Zweisitzer bei dem die beiden Fahrer hintereinander sitzen. Der Uniti – One ist als Studierendenprojekt gestartet, aber heute sind 24 Weltkonzerne von Industrieroboterhersteller bis zum Energieversorger an dem Autohersteller aus Landskrona beteiligt.

Interessanter Spieler aus Schweden

Mit Uniti – One kommt nun ein Elektroautohersteller aus Schweden und ist somit der einzige schwedische Autohersteller. Genau Saab ist vor ein paar Jahren eingegangen und Volvo gehört zu einem chinesischen Konzern. Also wird die schwedische Autoindustrie mit einem Elektroauto wiederbelebt. Mittels des elektrischen Antriebs soll Saab übrigens auch wiederbelebt werden, aber dazu in Zukunft mehr. Uniti – One will neben der Einsteigerversion mit zwei hintereinander liegenden Sitzplätzen und für den Preis von 15000 € auch noch Kleinwagen anbieten, die dann ca. 19000 € kosten sollen. Also entsteht ein spannender elektrischer Kleinwagenhersteller in Schweden, der beim Uniti – One also der Einsteigerversion eine Reichweite von 300 km und eine Schnellaufladung innerhalb von 30 Minuten bietet. Das ganze Stadtautochen gibt es für 15000 €, so gesehen ist schade, dass Sie momentan nicht auf den deutschen Markt kommen wird. Dieses Verschenken des Ladestroms hätte E.on auch mit einem anderen Hersteller anbieten können und so ein Angebot hätte der Elektromobilität einen Schub gegeben. Eben auch in Deutschland. Aber E.on wollte sein Start up pushen und das konzentriert sich eben auf den schwedischen Markt. Schade aber immerhin gibt es ein spannendes Start up aus Europa. Mehr dazu hier: http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/

Elektroautos von Toyota – Strategieschwenk zum voll elektrischen Antrieb bei Toyota

von Jürgen Vagt 17.12.17

heute gibt es eine Geschichte über einen internationalen Autokonzern, der sich im Innovationsthema Elektromobilität kräftig verkalkuliert hat und es ist kein deutscher Autohersteller sondern Toyota.
Das mag den Laien verwundern, aber Toyota hat sich bis jetzt bis zum Winter 2017 auf den Wasserstoffantrieb und den Hybridantrieb festgelegt. Und jetzt sucht Toyota neue Partner, um batterie elektrischen Antrieb zu bauen. https://ecomento.de/2017/12/14/toyota-sammelt-partner-fuer-elektroauto-offensive/
Toyota ist neben Hyundai ein internationaler Autohersteller, der ein Auto mit einen Wasserstoffantrieb in der Serienproduktion hat. http://elektroautovergleich.org/elektroauto-toyota-mirai-im-test-wasserstofftechnologie-vor-dem-durchbruch/
Gut, Serienfertigung bedeutet, dass ein paar Hundert die Wasserstoff – Kompakten in Europa pro Jahr verkauft werden und das ist für den zweitgrößten Autohersteller der Welt nicht viel.
Anderseits hat 1997 Toyota den Grundstein für das moderne Elektroauto gelegt, denn mit dem ersten Prius kam der erste Hybrid von einem Großserienhersteller auf den internationalen Markt. http://elektroautovergleich.org/der-oldie-der-hybridautos-toyota-prius-wird-modernisiert/
Aber Toyota hat eben bei dem voll elektrischen bzw. batterie betriebenen Antrieb den Mut zur Lücke gehabt, obschon Renault, BMW, Daimler und Peugeot ein Auto mit voll elektrischen Antrieb im Angebot haben.

Strategieschwenk zu Stromer

Sei es nun der Erfolg von Tesla oder das die anderen Autohersteller voll elektrische Autos auf den Markt bringen, nun will eben bis 2020 Toyota auch voll elektrische Fahrzeuge in den Markt einführen. Deswegen will Toyota mit den Batteriepartner von Tesla zusammenarbeiten, so dass Panasonic seine Batterietechnologie bald auch in Toyotas verbauen wird. Langsam aber sicher wird klar, dass Panasonic sich eine zentrale Position im Wettbewerb um den Batteriemarkt erarbeitet hat. Gegenwärtig finde ich den Markt für Elektroautos zu klein, als dass man schon von einer marktbeherrschenden Stellung sprechen kann. Der Markt für Batterien und Elektroautos ist dafür zu jung und unreif. Toyota hat aber neben dieser Zusammenarbeit noch keine konkreten Modelle angekündigt und die Strategie den voll elektrischen Antrieb zu meiden ist jetzt 4 – 5 Jahre in Kraft, so dass Toyota gegenüber den Wettbewerbern einen gewissen Entwicklungsnachteil hat. Mehr dazu hier: http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/

Elektroautos und KFZ- Werkstätten – eine junge Liebe

von Jürgen Vagt 13.12.17

es tut sich etwas bei den Kfz-Werkstätten: https://www.electrive.net/2017/12/11/jeder-vierte-kfz-betrieb-verfuegt-ueber-lademoeglichkeiten/
Die Nachricht hat meine Aufmerksamkeit erregt, wenn ich bedenke, was ich von Elektroautobesitzern höre und selber sehe, dann muss ich aber sagen, dass es auch sehr stark von der Marke und dem Autohersteller abhängig ist. Denn mit den 25 % aller Werkstätten ist noch nicht gesagt, welche Werkstätten sich eine Ladesäule aufgebaut haben. Einerseits ist die Investition für eine Werkstatt nicht besonders groß, aber anderseits sind diese werkstatteignen Ladesäulen ein wichtiger Schritt für die Etablierung der Elektromobilität. Des Weiteren wird von Allego 40 Schnellladestationen bei der Werkstattkette A.T.U aufgebaut. Nur wirklich verbessert sich die Situation für Elektroautobesitzer nicht, denn Kfz-Werkstätten sind eben nicht an den Hauptverkehrsrouten oder in den Städten, daher werden sich die Lademöglichkeiten für Elektroautobesitzer nur bedingt verbessern.

Autohandel und Kfz-Werkstätten werden elektrisch

Schon vor zwei Jahren habe ich einen Onlinekurs aufgelegt: https://elopage.com/s/JuergenVagt/elektromobilitaet-im-autohaus
Mit diesen Kurs sollen Kfz – Werkstätten und der Autohandel, die Transformation zum elektromobilien Autohaus schaffen. Und es sieht nicht gut für die Autohäuser aus, denn seit 10 – 15 Jahren herrscht ein starker Konzentrationsprozess im Automobilhandel und bei den Kfz- Werkstätten vor. Also die Kleinen gehen unter und die wenigen Überlebenden werden immer größer. Wenn der Absatz an Elektroautos steigt, wird weniger Wartung benötigt, denn das Elektroauto ist technisch simpler und einfacher. Dadurch verlieren Kfz- Werkstätten an Einnahmen, aber anderseits verlieren die Kfz – Werkstätten auch weil sich durch die Batteriemieten die Wertschöpfung zu den Herstellern verlagert. Im Onlinekurs habe ich, aber auch die Potenziale der Elektromobilität skizziert. Denn man kann als Autohaus auch seine Angebotspalette vergrößern und erweitern, und zudem können neue Kooperationspotenziale z. B. mit Elektrohandwerker geschlossen werden. Damit können eben auch neue Einnahmequellen gewonnen werden, aber man muss auch das Marketing anpassen, denn mit einem fossilien Image kann man nicht die Umwelttechnologie – Elektroautos vertreiben. In den Jahren 2017 und 2018 müssen Elektroauto auch anders angesprochen werden. Mehr dazu hier: http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/

Elektromobilität trifft auf Landespolitik – Habeck will 10 Mio. investieren

von Jürgen Vagt 11.12.17

Robert Habeck ist ja noch Minister für die Energiewende in Schleswig – Holstein, aber er wird wohl für den Parteivorsitz der Grünen kandidieren. Er könnte also bald Cem Özdemir ersetzen und er wohl die Opposition führen. Diesen kleinen Karrieresprung wollen wir mal zum Anlass nehmen und die Rolle der Landespolitik betrachten. Konkreter Hintergrund ist diese Nachricht: http://www.focus.de/regional/kiel/verkehr-habeck-setzt-auf-elektromobilitaet_id_7945730.html
Sind 10 Millionen für ein Bundesland viel oder wenig, das hängt wahrscheinlich vom Bundesland ab. Für Schleswig – Holstein ist das viel, denn einerseits ist das Land zwischen den Meeren pleite und andererseits ist Schleswig-Holstein ein Flächenland, mit 2 1/2 großen Städten. In der jetzigen Phase des Markthochaufs konzentriert sich die Elektromobilität auf urbane Regionen.

Verkehrsbusse werden im Norden elektrisch

Robert Habeck will sich auf die Ladeinfrastruktur konzentrieren, ihm bleibt als Landesminister auch wenig übrig. Denn die Förderprämie und schärfere Regelungen für den Diesel sind Bundessache oder müssen auf europäischer Ebene geregelt werden. Aber immerhin sollen die Busbetriebshöfe auf den elektrischen Antrieb umgerüstet werden. http://elektroautovergleich.org/2017/03/elektrobusse-weltweit-auf-den-vormarsch/
So wie weltweit, werden auch an der Waterkant elektrische Verkehrsbusse eingeführt und der Linienverkehr in der beiden größeren Städten des Landes Kiel und Lübeck wird dann elektrifiziert. Aber wie sieht es mit den ländlichen Regionen aus. Schade, dass keine modernen Konzepte wie elektrische Sammeltaxis geplant sind. Man könnte mit elektrischen Transporter oder Kleinbussen den Linienverkehr in ländlichen Regionen ergänzen und verbessern.
Allerdings sind wir hier im Norden eher eine Seefahrernation und daher ist das Thema Elektromobilität in der Schifffahrt ein Thema. http://elektroautovergleich.org/autofaehren-werden-elektrisch/
Nun der Schiffbau ist auch kein großer Wirtschaftszweig mehr hier im nördlichsten Bundesland, denn Schiffe werden in Ostasien gefertigt. Man könnte diesen technologischen Wandel nutzen, um wieder Boden im Schiffbau zu gewinnen. Zudem ist der Speckgürtel um Hamburg doch ein interessantes Gebiet, um Elektromobilität im Pendelverkehr zu erproben. Auch in diesem Einsatzgebiet könnten elektrische Kleinbusse eingesetzt werden. Mehr dazu hier: http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/

Elektroautos gefährden Arbeitsplätze – auch Ihren?

von Jürgen Vagt

der Personalvorstand von Daimler hat sich zu diesem Thema geäußert und wollte den lieben Leuten die Angst vor einem Arbeitsplatzabbau durch die Umstellung aufs Elektroauto nehmen. http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/daimler-personalchef-keine-angst-vor-dem-elektroauto/20692306.html
Er ist allerdings sehr oberflächlich geblieben, denn er meint, dass die deutsche Politik keine innovationsfreundlichen Rahmenbedingungen geschaffen hat. Zudem will Daimler sowohl bei Verbrenner – als auch bei den Elektroantrieben wachsen. Und im Oktober 2017 hat Daimler eine Beschäftigungsgarantie bis 2029 für die deutsche Stammbelegschaft ausgegeben.

Welche Arbeitsplätze sind gefährdet

Die jetzigen und zukünftigen Wirkungen auf die Arbeitsplätze haben mich hier schon häufiger beschäftigt. http://elektroautovergleich.org/2017/02/elektroautos-zerstoeren-arbeitsplaetze-vielleicht/
Der Daimler -Personalvorstand sieht die Veränderungen sehr entspannt, allerdings ist er bestimmt Mitte 50 und wird in den 2020 er Jahren nicht mehr an der Macht sein. Und gegenwärtig gehen alle Experten einschließlich meiner Wenigkeit davon aus, dass ab 2020 der Absatz an Elektroautos steigen wird. Dann haben die Beschäftigten in der Automobilproduktion ein Problem, wie groß das sein wird, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Einerseits werden händeringend 10000 – 15000 Batterieexperten gesucht. http://elektroautovergleich.org/2017/11/elektroautos-und-ihre-batterien-wer-baut-die-europaeische-fertigung-auf/
Andererseits wird das elektrische Auto bedeutend simpler als der klassische Verbrenner, folglich wird weniger menschliche Arbeit benötigt. Aber die Automobilproduktion ist sowieso kapitalintensiv und eben nicht mehr arbeitsintensiv. Ich hab mal gelesen, dass die Personalosten in der Autoindustrie nur 7 % ausmachen und so gesehen ist die potenzielle Verlagerung zum Elektroauto nicht gravierend. Der elektrische Antrieb ist bedeutend einfacher als der Verbrenner, aber der Käfer der 1960 er Jahre ist auch ein weniger komplexes Auto als der aktuelle Golf. Ich glaube, dass beim Elektroauto auch der Wettbewerb dafür sorgen wird, dass es komplexere Elektroautos in der Zukunft geben wird.

Einige Autozulieferer werden untergehen

Für den Automobilhersteller ist die Elektromobilität eher unproblematisch, aber anderseits werden die Zulieferer das Nachsehen haben. Mit dem autonomen Auto und den elektrischen Antrieben werden sich die Zulieferer ändern müssen. Dieses Thema werde ich in einem Blogpost aufbereiten, aber es sieht für einige Zulieferer schon heute nicht gut aus. Mehr dazu hier: http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/

Elektroautos im Carsharing – immer mehr Elektroautos im Carsharing

von Jürgen Vagt 10.12.17

ich muss wieder meiner Chronistenpflicht nachkommen und will heute mal beleuchten, wie sich die Elektromobilität im Carsharing entfaltet. Diesen Anfang wollte ich schon immer mal bringen und habe seit dem Beginn des Blogs immer mal wieder dieses Feld beleuchtet http://elektroautovergleich.org/elektroautos-und-carsharing/
Warum ist das Thema so wichtig, beide Trends also die Etablierung des modernen Elektroautos seit 2009 und die verstärkte Akzeptanz des Carsharing in Großstädten laufen seit knapp 10 Jahren parallel. Grundsätzlich ist eigentlich egal, ob im Carsharing Elektroautos eingesetzt werden, aber anderseits eigenen sich die Fahrprofile des Carsharing in den Großstädten besonders für den elektrischen Antrieb. In den letzten Jahren konzentriert sich das Carsharing auf kurze Distanzen in Großstädten, damit sind Elektroautos besonders geeignet für den Einsatz im Carsharing.

Carsharingfahrzeuge in Großstädten

Im Kurzstreckenbetrieb sind die elektrischen Fahrzeuge kostengünstiger als vergleichbare Verbrenner und ich habe mal ein paar Studien gelesen, dass die benötigte Tagesreichweite im Carsharingbetrieb nur bei 120 Kilometer liegt. Also kann ein Carsharingbetreiber seine Fahrzeuge nachts aufladen lassen und dann kann das Fahrzeug entspannt einen Tag von den Carsharingnutzern genutzt werden. https://ecomento.de/2017/12/05/drivenow-stockt-hamburger-elektroauto-flotte-auf/ .Carsharing bietet eben vielen Menschen die Möglichkeit das elektrische Autofahren auszuprobieren ohne das man ein Investitionsrisiko eingehen muss. Insbesondere Großstädter konnten sich so in der Anfangszeit dieses Innovationsthemas mit dieser neuen Technologie vertraut machen. Ich habe eine Studie gelesen, dass die großen,konzerngebundenen Carsharingbetreiber schon 49 % der Bevölkerung abdecken. Aber das sind leider nur städtische Regionen, aber eben keine ländlichen Regionen. Das ist ja charakteristisch, denn die Etablierung der Elektromobilität beginnt eben in den Städten und nicht auf dem Land. Das hat eben viele Gründe, die sich wechselseitig beeinflussen. Einerseits bringen Autohersteller überwiegend elektrische Kleinwagen auf den Markt und andererseits brauchen Großstädter keine so große Reichweiten. Stand 2017 ist die Reichweite des elektrischen Autofahrens eben noch schlechter als beim vergleichbaren Verbrenner. Die ländlichen Regionen hinken bei der Entwicklung hinterher, aber ich will aber eben auch noch einen Punkt hervorheben. Selbst wenn die Versorgung mit Ladepunkten noch schlechter ist, kann man auf dem Land mit dem richtigen Fahrprofil und einem Elektroauto schon Geld sparen. Mehr dazu hier: http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/

Volkswagen macht in Sachen Elektroautos ernst – Ridesharing und Modelloffensive

von Jürgen Vagt 05.12.17

auch wenn ich die Fahrzeuge von Volkswagen zu Recht verrissen habe, http://elektroautovergleich.org/2017/02/elektroauto-golf-von-volkswagen-ein-verriss/
Es gibt spannende Nachrichten aus den Wolfsburg, denn einerseits starten Sie jetzt die elektrische Modelloffensive und anderseits bringt jetzt die Tochter MOIA ein neuartiges Sammeltaxi auf den Markt. Aber der Reihe nach, denn nun gehen die ersten ID – Modelle von Volkswagen in Serie. https://www.elektroauto-news.net/2017/vw-startet-countdown-zum-produktionsstart-des-ersten-i-d-elektroautos . Diese 32 Fahrzeuge sollen in den nächsten 5 Jahren auf den Markt kommen und es ist die größte Technologieoffensive bzw. Modelloffensive in der Geschichte des zweitgrößten Automobilherstellers. Ich habe immer Volkswagen vorgehalten, dass Sie noch keine eigenständige Plattform für Elektroautos haben. Bis jetzt hat Volkswagen nur Verbrenner zu Elektroautos umgebaut, aber die neuen Volkswagen – ID Modelle sind von Anfang an für die Bedürfnisse des elektrischen Antriebs konstruiert worden. Damit werden die neuen ID – Modelle eine größere Reichweite haben und eine größere Leistung als die umgebauten Verbrenner. Und eben genau der elektrische Golf soll ab 2016 als erster auf den Markt kommen https://www.elektroauto-news.net/elektroautos/vw-komplette-e-auto-fertigung-sachsen

Sammel Taxi von MOIA

Zugegebenermaßen hat es auch schon früher von Volkswagen Kleinbusse gegeben und man muss das Marketing bobhey kritisch sehen. Aber mit dem neuen Sammeltaxi will Volkswagen zeigen, dass man von sich vom Autohersteller zum Mobilitätsdienstleister wandeln will. http://www.auto-news.de/auto/news/anzeige_Moia-Ridesharing-Elektroauto-VW-Crafter_id_41129 . Gut der Mojabus ist auch nichts Anderes als eine elektrische Version des bekannten und etablierten Crafters. Was macht diesen elektrischen Kleinbus denn so besonders, nun der Kleinbus soll als modernes Sammeltaxi ein Rückgrat der Zukunftsmobilität werden. 6 Personen könnten relativ komfortabel eine Strecke von 300 Kilometer fahren und diese Sammeltaxis könnten und meiner Meinung nach werden Sie es auch – die Verkehrbusse der Zukunft sein. In der Übergangsphase wird diese modernen Sammeltaxis noch von Menschen gesteuert, aber dann werden Steuerungsroboter übernehmen und diese Fahrzeuge werden zu selbstfahrende Robotertaxis. Mehr dazu hier: http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/ oder http://automatisiertes-auto.de/

von Jürgen Vagt

das Zentralorgan im deutschen Automobiljournalismus und des Springerkonzerns stellte 7 günstige Elektroautos vor und im aktuellen Sonderheft wird über Elektroautos in der Firmenflotte berichtet. Ich will mich nicht darüber lustig machen oder intellektuell ironisch besprechen, denn immerhin hat Autobild eine Auflage von über 400000 Stück und daher hat das Blättchen eine immense Wirkung. Mit dieser Zeitschrift wird Elektromobilität auch für breitere Gesellschaften zugänglich. Bei mir auf den Blog taumelt sich leider eher das gehobene Bildungsbürgertum und das zeigt eben, dass die Elektromobilität noch kein Massenphänomen ist.

Elektromobilität für die Massen

Wenn man sich das untere Preisende anschaut: http://www.autobild.de/bilder/die-guenstigsten-e-autos-in-deutschland-12694975.html#bild10 , dann muss man sagen das der elektrische Spaß ab 18000 € losgeht. Und die elektrischen Kleinwagen sind damit immer noch 7 – 8 T Euro teuer als vergleichbare Verbrenner und technisch sind Sie leider rückständig. Denn Autobild listet eben den Citroen C und die elektrischen Smarts auf und diese Fahrzeuge sind eben überwiegend auf dem technischen Stand des Jahres 2011.Damit sind Sie nicht vergleichbar mit den neuen, elektrischen Kompakten des Jahres 2017. http://elektroautovergleich.org/tesla-model-3-elektroauto-in-der-kompaktklasse/
Diese günstigen elektrischen Kleinwagen werden eben noch nicht auf einer eigenständigen Plattform gebaut, sondern sind überwiegend umgebaute Verbrenner.

Elektroautos in die Firmenflotte werden ein Thema

Im aktuellen Sonderheft wird die Einführung in die Firmenflotte behandelt, ich finde es schön und wichtig, dass nun dieses auflagenstarke Massenblatt sich meinen Laib und Magenthema annimmt. http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/
Denn insbesondere kleine Logistiker und Handwerker lesen nun wahrscheinlich zu ersten Mal über dieses Thema. Der politische Druck ist da, es geht in der aktuellen Debatte ja darum das 3 – 5 Jahre alte Diesel nicht mehr in die Innenstädte dürfen. Wenn Handwerker und Logistiker überalterte Flotten haben, dann müssen Sie wahrscheinlich schon in den nächsten 5 Jahren umsteigen. Insbesondere wenn das Auto geringe Tagesfahrdistanzen mit einer häufigen Wiederholung in der Woche leisten muss, kann man jetzt schon aufs Elektroauto umsteigen. Mehr dazu hier: http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/

Schon 5000 elektrische Transporter bei der Post im Einsatz

von Jürgen Vagt 04.12.17

diese Erfolgsmeldung der Elektromobilität wollte ich Ihnen unbedingt präsentieren, denn ich habe ja die Bemühungen des Aachener Start up seit dem Beginn des Blogs 2015 immer verfolgt. http://elektroautovergleich.org/2017/06/neuer-elektrischer-lieferwagen-von-streetscooter/
Und in der Tat ist die Entscheidung der Post auch erst 5 Jahre her, der Postvorstand hat im Jahr 2012 sich ein Herz gefasst und ist in den Bau von elektrischen Transportern eingestiegen. Die Post wollte nicht auf die Autoindustrie warten und nun 5 Jahre später
sind schon 5000 elektrische Streetscooter im Einsatz bei der Post/Dhl. https://ecomento.de/2017/11/28/post-jetzt-mit-5000-elektroauto-transportern-von-streetscooter/
Mit 5000 elektrischen Fahrzeuge macht der voll elektrische Transporter von Streetscooter schon knapp 10 % des Gesamtbestandes an Transportern in Post bzw. DHL – Einsatz aus : https://de.statista.com/statistik/daten/studie/591677/umfrage/anzahl-der-fahrzeuge-von-deutsche-post-dhl-weltweit-nach-fahrzeugart/
Mit dem elektrischen Antrieb Fuhrparkkosten sparen

Auch wenn man natürlich nicht die internen Kosten kennt, so darf man vermuten, dass sich diese elektrischen Transporter für die Post rechnen. Denn sonst würden elektrische Transporter nicht 10 % der Flotte in wenigen Jahren ausmachen. Andere Logistiker könnten ebenfalls von elektrischen Antrieben profitieren. https://elopage.com/s/JuergenVagt/elektrofahrzeuge-in-den-fuhrpark-von-kurier-und-expressdienste
Denn wenn man kleine Wegstrecken häufig im Monate und in der Woche wiederholt, dann kann man als Logistiker mit dem elektrischen Antrieb Kosten sparen. So ein Fahrprofil passt einfach gut zum elektrischen Antrieb, denn jetzt im Jahr 2017 sind die Anschaffungskosten höher und die laufenden Kosten niedriger.
Das Angebot kommt langsam in Bewegung, aber das Angebot ist bei den elektrischen Nutzfahrzeugen deutlich schlechter als bei PKWs. Mercedes macht die ersten Schritte: http://elektroautovergleich.org/2017/05/elektrotransporter-fuer-einen-fischhaendler-tscooter-versorgt-den-mittelstand/
.Es ist bei Innovationen ein natürlicher Vorgang, dass die großen und etablierten Konzerne als Erste eine neue Entwicklung aufgreifen können. Konzerne haben die größeren finanziellen Reserven und auch den Personalbestand, um eine solche Neuerung umzusetzen. Aber in den nächsten Jahren werden sich so manche Mittelständler mit dem Thema elektrischen Antrieb beschäftigen, denn es gibt einige Fahrprofile bei denen sich der Umstieg lohnt. Mehr dazu hier: http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/

Shell baut Ladestationen für Elektroautos

von Jürgen Vagt

ich habe es immer gedacht und nun wird es langsam Wirklichkeit werden, denn ich habe meine Diplomarbeit über die Erdölindustrie geschrieben und natürlich bedroht die Elektromobilität über kurz oder lang das Geschäftsmodell der Erdölkonzerne. Aber diese riesigen Tankstellennetze liegen einfach sehr verkehrsgünstig und sind ja eben so ausgewählt worden, dass viele Fahrzeuge an den Tankstellen vorbeifahren. Daher ist einfach naheliegend die fossilen Tankstellen auch für das Aufladen der Elektrofahrzeuge zu nutzen. Und so ist nur folgerichtig, dass Shell dem Netzwerk der deutschen Autoindustrie ionity beigetreten ist und so ist nun ein Akteur der Erdölindustrie im Ausbau der Ladeinfrastruktur beteiligt: https://www.golem.de/news/ionity-shell-beteiligt-sich-am-aufbau-einer-ladeinfrastruktur-1711-131350.html

Seit an Seit mit der deutschen Automobilindustrie

Ich hatte ja schon über den Zusammenschluss berichtet : http://elektroautovergleich.org/2017/11/elektroautos-von-bmw-investitionen-ins-e-auto-bremsen-den-gewinn/
und nun ist die Erdölindustrie dabei. Shell will nun auch Teil eines Ladenetzes mit den schnellsten Auflademöglichkeiten werden. Mal eine kleine Wissensfrage, welche Branche bezahlt eigentlich die höchsten Einstiegsgehälter. Es sind nicht Banken, sondern die Erdölindustrie und die Chemieindustrie. Denn keine Branche ist so unpopulär, wie diese beiden Branchen. Das schmutzige Erdöl ist die Basis unseres Wirtschaftssystems immer noch und mehr als Daten oder die Informationstechnologie. Auf diesem Blog geht es ja um die Wachablösung des Erdöls in der Mobilität, denn nun wird Strom das Erdöl im Personenverkehr ersetzen.

Flächendeckende Versorgung auf Autobahnen

Ziel dieses Netzwerkes ist es, die Versorgung mit Ladestationen auf Autobahnen für Elektroautos zu gewährleisten, damit wäre das größte Defizit des modernen Elektroautos beseitigt. Denn gegenwärtig kann man nicht mal eben 300 – 500 Kilometer auf der Autobahn mit dem Elektroauto absolvieren. Also heißt es für die Mehrheit warten bis 2020. Ich bin mir noch schlüssig, ob ich einen eigenständigen Kurs für die Tankstellenbesitzer auflegen werde, denn im Prinzip sind Tankstellen ja nur Wurmvorsätze der entsprechenden Konzerne und wenn die Konzernleitung in Richtung Elektromobilität läuft, dann müssen alle folgen. Mehr dazu hier: http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/

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