Elektroautos sollen eine Quote bekommen – so wie die Frauen bei den Grünen

von Jürgen Vagt

Nun bin ich aus den Sommerferien zurück und wir haben eine Quotendiskussion ums Elektroauto und nicht nur in Deutschland, sondern auch international. Denn in China wird die dortige Quote vorgezogen, so dass ab 2018 schon 8 % der Neuwagenabsatzes elektrisch sein sollen http://www.t-online.de/auto/elektromobilitaet/id_81887438/acht-prozent-ab-2018-china-zieht-die-quote-fuer-elektroautos-vor.html . Nun werden alle Autohersteller aber insbesondere auch die deutschen Hersteller mit der Verpflichtung auf den größten automobilen Absatzmarkt konfrontiert. Im deutschen Wahlkampf positioniert sich das linke Lager hinter einer Quote und einem Zulassungsverbot von konventionellen Motoren. http://elektroautovergleich.org/2017/06/elektroautos-stehen-zur-wahl-zoff-bei-den-gruenen/
Martin Schulz als Kanzlerkandidat der SPD hat mit seiner Forderung, erstmal eine Ablehnung seitens der FDP und der CDU bekommen, obwohl er für seine Forderung weder eine konkrete Quote noch einen konkreten Zeitplan bekannt gegeben hat.

EU überlegt eine verbindliche Quote

Aber auch auf europäischen Ebene wird eine verbindliche Quote diskutiert http://www.focus.de/auto/elektroauto/ab-2025-chinesische-loesung-eu-prueft-pflicht-quote-fuer-elektroautos_id_7442185.html . Allerdings geht es um eine verbindliche Regelung bis zu Jahr 2025, aber man sieht das der Wahlkampf und der Dieselskandal die Politik voran treibt. Gerade sind die neuen Zulassungszahlen für Elektroautos veröffentlicht worden und wieder sind die Zulassungszahlen doppelt so hoch wie im letzten Jahr.

Braucht das Elektroauto eine Quote

Ich glaube nicht, dass das Elektroauto eine Quote braucht, aber es würde die Etablierung beschleunigen. Die Zeit hat wieder so einen unsäglichen Kommentar verfasst: http://www.zeit.de/2017/34/quote-elektroauto-martin-schulz-umweltpolitik-autoindustrie.
Umweltpolitik sollte nur Ziele keine Antriebskonzepte vorgeben, na ja dann müsste ja die steuerliche Privilegierung des Diesels aufhören und wir können uns ja gerne die liberalen Thesen von der Zeit anhören, aber gerade in Deutschland hat der Staat mehrfach in die Automobilindustrie eingegriffen. Ja, das Elektroauto hat ökologische Defizite wie es auch im Artikel steht, aber nun hat der letzte Zweifler begriffen, dass die Dieselmotoren nur mit einem mutmaßlichen Betrug die bestehenden Grenzwerte halten und steht die Wachablösung des Antriebes an. Mit meinen Ratgebern kann man den Kauf eines gut Elektroautos vorbereiten. http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/

Daimler spitzelt den Elektrotransporter der Post aus – Daimler hätte mich fragen sollen!

von Jürgen Vagt

Liebes Daimler,

das gehört sich nicht. http://www.spiegel.de/spiegel/daimler-spitzelt-elektrotransporter-der-post-aus-und-wird-erwischt-a-1164779.html

Die Idee ist ja sinnvoll, ich bin auch der Meinung, dass ambulanten Pflegedienste jetzt schon also 2017 aufs Elektroauto umsteigen können und sollten.

https://elopage.com/s/JuergenVagt/elektroautos-fuer-ambulante-pflegedienste

Aber da hätte Ihr mich fragen können und nicht die Konkurrenz ausspionieren müssen.

Greenpeace und Elektroautos – Nun sind Sie fürs Elektroauto?

von Jürgen Vagt

ich will in loser Folge bis zur Wahl einmal das Meinungsspektrum zum Thema Elektroauto beleuchten und heute kommen wir zum linken und ökologischen Rand. Den Greenpeace hat sich nun ins Lager der Befürworter des Elektroautos eingereiht und die Forderung postuliert, dass es ein Neuzulassungsverbot von Verbrenner bis zum Jahr 2025 geben soll. Wenn man dieses Kriterium anlegt, dann ist es eine radikale Position. In Frankreich und in Großbritannien soll das gesetzliche Verbot erst 2040 erfolgen und auch die Grünen fordern einen Zulassungsstopp erst für das Jahr 2030. http://elektroautovergleich.org/2017/06/elektroautos-stehen-zur-wahl-zoff-bei-den-gruenen/
Aber Greenpeace wollte lange gar nichts von Elektroautos wissen und hat sich dieser neuen Technologie verweigert. Lohbeck der Mobilitätexperte von Greenpeace meinte, dass bei jetzigen Strommix das Elektroauto nicht vorteilhafter ist als ein sauberer Diesel. http://www.wiwo.de/technologie/umwelt/e-antrieb-statt-verbrenner-warum-greenpeace-ploetzlich-fuer-elektroautos-ist/20120118.html

Technologiefeindlich und späte Einsichten

Das stimmt so auch von 5 bis 9 Jahren nicht, denn in Deutschland läuft bekanntermaßen die Energiewende und der Ausbau der erneuerbare Energien, so dass der Strommix immer grüner und sauberer wird. Also wächst der Vorteil für das Elektroauto.
Aber selbst in Kalifornien mit der dortigen Energieerzeugung aus Erdgas und Frankreich mit der Atomstromversorgung ist mit dem Elektroauto eine ökologische Option im Verkehr gewonnen. Ich habe die Argumentation dämlich gehalten, weil nun durch das Pariser Klimaabkommen die Energieversorgung weltweit sauberer wird und dann wird der Verkehr mittels Elektroautos sauberer. Dieser Mechanismus entsteht nur mit dem Elektroauto und eben nicht mit Verbrenner. Gut, dann meinen Viele in der ökologischen Linken, man könnte ja aufs Auto verzichten. Ist das bei 600 Millionen Autos auf den Planeten realistisch.
Mit dieser Technologiefeindlichkeit hat sich Greenpeace keinen Gefallen gemacht, diese NGO war auch gegen Gentechnik in der Medizin und heute sind 8 der 10 großen Krebsmedikamente gentechnisch verändert. Die ökologische Veränderung muss auch weiter gedacht werden, als dieses undifferenziertes Pro und Contra Elektroauto, aber dazu mehr in meinen Ratgebern: http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/

Aufschub für den Diesel – alle wollen das Elektroauto, nur wer kauft es

von Jürgen Vagt

eigentlich sollte es auf diesem Blog um Elektroautos gehen und nicht um den Diesel, aber seit knapp zwei Jahren begleitet uns der Dieselskandal und ich fühle mich durch den Dieselgipfel fast genötigt. http://elektroautovergleich.org/elektroautos-als-reaktion-von-volkwagen-auf-den-dieselskandal/
Ich habe schon 2015 darüber herum spekuliert, dass sich der Dieselskandal auf Volkswagen konzentriert, denn seit den frühen 1980 er Jahren haben alle Hersteller den Diesel als Autoantrieb gepusht. Also neben Volkswagen müssten eben alle anderen deutschen Hersteller, aber natürlich auch die anderen europäischen Hersteller und auch die japanischen und koreanischen Automobilproduzenten sich fragen lassen, ob die aktuelle Dieseltechnik in der Lage ist, gültige Emmissionstandards einzuhalten. Warum sollte aber eben nur Volkswagen so unfähig in der Motorenentwicklung sein, dass nur Volkswagen betrügen musste, um die gegenwärtigen Emmissionstandards einzuhalten.

Schleppende Aufklärung – Medien und Politik

Seit den ersten Enthüllungen im September 2015 verging einige Zeit bis dieser Skandal auch andere deutsche Hersteller erreicht und in der vorletzten Woche mussten die deutschen Automobilvorstände Ihren Büßergang antreten und vor der deutschen Öffentlichkeit Abbitte leisten. https://de.wikipedia.org/wiki/Abgasskandal – Aber warum kommt die Aufklärung so langsam voran und warum haben unsere Qualitätsmedien nicht früher flächendeckend untersucht, was da an Schadstoffen real aus Diesel kommt. Das ist meiner Meinung nach der wirkliche Skandal.

Dieselgipfel – Reanimation für den Diesel

Kurz gefasst. Nun will Autoindustrie und Politik die autofahrende Bevölkerung beruhigen und es hat einen schwachen Kompromiss gegeben. Denn ca. 5 Millionen alte Diesel sollen mittels Update auf Euro5 und Euro6 gebracht werden und die Autoindustrie will Besitzer älterer Diesel helfen, so dass neue Fahrzeuge verkauft werden. Toll, erst wird das Gesetz gebrochen und dann bekommt man eine Verkaufsförderung. Von Elektroautos ist da aber keine Rede, also die Autoindustrie kann auch wieder Verbrenner kaufen. Und Fahrverbote für den Diesel sind nicht von Tisch, das bedeutet Dieselbesitzer werden bald enteignet werden, weil Sie mit diesen Fahrzeugen nicht mehr in Innenstädte kommen. Für potenzielle Autokäufer gibt es meine Ratgeber: http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/

Elektroautos und Versicherungen – was ist zu beachten?

von Jürgen Vagt

so langsam müssen wir umlernen, was ändert sich beim Elektroauto. Denn nun ergreift der Dieselskandal auch die anderen deutschen Hersteller, jetzt müssen auch BMW und Daimler im Büßergewand herumlaufen, aber dazu später mehr. Eigentlich ändert sich nicht viel, ich habe bei amazon schon 2016 eine Gegenüberstellung veröffentlicht. In der Gegenüberstellung werden die Verbrenner und Elektroautos miteinander verglichen und so bin ich in jeder Fahrzeugklasse zu einem detaillierten Kostenvergleich gekommen. Als Ergebnis kann man festhalten, dass es kaum Unterschiede zwischen Verbrennern und Elektroautos gibt. Die Versicherungskosten bleiben im direkten Vergleich sehr ähnlich, aber auch die Finanzierungsbedingungen seitens der Autohersteller und deren angeschlossenen Banken sind gleich. Das bezieht sich auf die modernen Elektroautos der großen Autohersteller, aber auch für Tesla gilt, dass die Versicherungskosten sich auf dem Niveau von Oberklassefahrzeugen bewegen.

Neue Hersteller – neue Tarife

Vereinzelt kommen auch neue Hersteller auf den Markt und für diese Hersteller gibt es noch keine vernünftigen Werte, aber https://www.check24.de/kfz-versicherung/automagazin/thema/elektromobilitaet/e-go-life-sono-sion/
Sono und e.go sind Kleinwagen, die keine hohen Leistungen haben und vornehmlich in der Innenstadt eingesetzt werden. Also wird es auch hier keine großen Preissteigerungen geben.

Batterie ist wichtig

Man sollte aber darauf achten, dass der Kaskoschutz auch die Batterie umfasst und es sollten auch Bedienfehler abgedeckt sein. Die Batterie ist das Bauteil mit dem größten Wert in einem voll elektrischen Auto und für jeden Autofahrer ist es eine Umstellung, daher sollte eine fehlerhafte Bedienung der Batterien im Versicherungsschutz eingeschlossen sein.Denn sonst können massive Schäden entstehen, die bei einem fehlenden Versicherungsschutz privat getragen werden müssen. Wenn sich auch Vergleiche von anderen Blogs anschaut, https://www.mein-elektroauto.com/2017/07/darauf-sollte-man-achten-wenn-man-sein-elektroauto-versichert/22491/ , dann muss man sagen, dass die populären Elektroautos durchweg sehr günstig in der Versicherung sind. Nun die Haftpflichttarife werden von den gegenwärtigen Elektroautokäufern bestimmt und diese sind in der Regel älter und gut verdienend. Sonst könnten Sie diese Fahrzeuge nicht kaufen, und hier gibt es meine Ratgeber für den Elektroautokauf. http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/

Elektroautos werden in Untertürkheim gefertigt – Batterien werden in Deutschland gebaut

von Jürgen Vagt

Einerseits dominiert gegenwärtig die Ausweitung des Dieselskandals die deutschen Medien, ich werde später noch auf das Thema eingeben, aber ich wollte hier eigentlich über Elektroautos bloggen und nicht über den sterbenden Diesel.
Wo werden die Batterien gefertigt? Denn die Batterien sind die zentrale Komponente des Elektroautos und in diesem Bauteil wird sich die Wertschöpfung bündeln, denn der Rest des Elektroautos ist unspektakulär, das ist meist etablierte Massenproduktion. http://elektroautovergleich.org/elektroautos-deutschland-deutsche-hersteller-uneinig-ueber-heimische-batteriefertigung/
Die Batterieproduktion ist zentral und Deutschland ist in der Forschung führend, aber seit Varta seine deutsche Produktion Anfang der 1990 er Jahre eingestellt hat, gibt es in Deutschland keine Produktionskapazitäten für rlektroauto taugliche Batterien.

Sichere Jobs durch die Batteriefertigung

Trotzdem wollen insbesondere die Betriebsräte die Fertigung in Deutschland halten, damit zukunftssichere Jobs in Deutschland bleiben. http://www.wiwo.de/unternehmen/auto/daimler-streit-um-batterieproduktion-im-stammwerk-beigelegt/20056978.html
Der Daimler – Vorstand hat nun bekannt gegeben, dass die Batteriefertigung man Stammwerk bleiben soll und es sollen neue Stellen in der Batteriefertigung geschaffen werden und zudem werden bestehende Stellen gesichert. Über dieser ganzen Diskussion schwebt natürlich die Frage, ob Deutschland seine Vormachtstellung im Automobilbau behalten wird. Denn gegenwärtig kommen die Batterien für das Elektroauto überwiegend aus Süd-Ost Asien und insbesondere Panasonic hat sich mit seiner Partnerschaft mit Tesla hervorragend positioniert.

Können Schwaben Elektroauto

So wie auch Volkswagen hat Daimler angekündigt, dass bis 2025 ein Viertel des Absatzes aus elektrisch angetriebene Fahrzeuge erzeugt werden soll. Diese Zielvorgaben haben so ähnlich auch die anderen deutschen Hersteller verkünden, dann müssen ja nur noch die Kunden überzeugt werden. Der ausgeweitete Dieselskandal tut da wohl sein Übriges. http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/dieselskandal-dokumente-schueren-zweifel-an-bmws-saubermann-image-a-1160588.html
Denn nun wird auch der Mittelschicht klar, dass kein Weg an der Elektrifizierung des automobilen Antriebs vorbeiführt. Ich sage bewusst, dass es sich eben auch um Hybride gehen wird, denn im Jahr 2017 und damit im Jahr 20 des modernen Hybrid kommt der Hybrid nicht über 5 % im Absatz hinaus. Wie es auch weitergehen wird, hier gibt es meine Ratgeber für den Elektroautokauf. http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/

3-er BMW wird ein Elektroauto

von Jürgen Vagt

der 3-er BMW soll nun elektrisch werden: https://www.golem.de/news/elektroauto-3er-bmw-soll-elektrisch-fahren-1707-128744.html
Genau BMW reagiert auf die Herausforderung von Tesla, ähnlich wie Volkswagen http://elektroautovergleich.org/2017/07/elektroautos-von-volkswagen-vw-geht-in-die-attacke/
BMW wirkt wie ein Getriebener, wenn man bedenkt, dass nun ein voll elektrischer Kompakter in den Markt eintritt und für einen Durchschnittspreis um die 42500 Us- Dollar angeboten wird. Damit kommt ein Angriff von Tesla ins Kernsegment der Bayern und der 3er BMW ist das meistverkaufte Modell der Bayern, also steigt der Handlungsdruck in der Kompaktklasse. Mit diesem elektrischen kompakten geht BMW nun einen weiteren Schritt zur Transformation zum elektromobilen Hersteller, denn BMW hat zwar schon 2011 einen Subbrand BMW i gegründet. Und aus dieser Untermarke sind der elektrische Kleinwagen BMW i 3 und der hybride Sportwagen i 8 entstanden und mit diesen Modellen ist BMW führend bei den elektrischen Antrieben im Vergleich zu den anderen deutschen Herstellern.

Elektroautos werden normaler

Einerseits das, und anderseits werden die Elektroautos nun 2017 ins normale Konzertangebot aufgenommen. Also wird Elektromobilität für BMW immer normaler.
Der elektrische Dreier wird im Jahr 2019 auf den Markt gebracht, aber der elektrische Golf wird schon auf der diesjährigen IAA das Flaggschiff der Bayern vorgestellt. Wird der elektrische Golf moderner? Teilweise ja, denn der elektrische 3-er teilt seine Plattform und sein Design mit seinen Verbrennerbrüdern. Für diese neue Plattform und die neue Modellreihe sind die Erfordernisse und Besonderheiten des elektrischen Antriebs berücksichtigt werden. Momentan setzen die Bayern noch nicht alles auf eine Karte, sondern verteilen das Risiko auf den elektrischen Antrieb und die Verbrennerantriebe. Aber das Flaggschiff wird nun elektrifiziert und erhält sogar eine Carbonkarosserie, nicht komplett aber immerhin erreicht der leichte und teure Werkstoff nun seinen Einsatz bei Mittelkasse. Fürs Elektroautos sind leichtere Karosserien sehr wichtig, weil der elektrische Antrieb nicht besonders leistungsstark ist. Die Fahrleistungen werden mit einem geringeren Gewicht bei einem elektrischen Antrieb besser, aber Carbon ist eben auch besonders teuer: Bald kommt auch der neue elektrische 3er in meine Ratgeber: http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/

Elektroautos von Start ups – eine Herausforderung für die Etablierten

von Jürgen Vagt

ich habe die Idee einen neuen Hersteller ins Innovationsthema Elektromobilität zu bauen, immer ein bisschen abwegig gehalten. Denn einerseits ist der Kapitalbedarf immens, es ist einfach sehr komplex und kapitalintensiv ein Auto durch die Zulassung zu bekommen und auf die Straße zu stellen. Zudem ist die Veränderung durch den elektrischen Antrieb im Automobilbau nicht so groß, dass sich die Konsumentenwünsche komplett drehen. Also durch das Smartphone konnte man sich organisieren und Bilder oder Filme anschauen und eben nicht mehr NUR telefonieren. Aber mit dem fossilen Auto konnte man auch schon Autofahren und es gibt eben etablierte Marken. Wer rassig und italienisch fahren will, der kauft eben Alfa Romeo und wer es solide und skandinavisch haben will, der kauft Volvo.

Start ups bauen elektrische Kleinwagen

Über Sion aus München habe ich schon berichtet: http://elektroautovergleich.org/2017/02/start-up-aus-muenchen-baut-einen-elektrischen-kleinwagen/
aber auch aus dem deutschen Mekka der Elektromobilität der RWTH Aachen kommen nun elektrische Kleinwagen http://elektroautovergleich.org/2017/05/elektroautos-aus-aachen-neues-von-der-rwth-aachen/
Sion will seinen Kleinwagen schon im Juli 2017 auf den Markt bringen und hofft den Produktionsstart im Sommer 2019 auf die Reihe zu bekommen und insgesamt hofft man um die 100000 Stück abzusetzen. Wie sinnvoll ist es, dass Start ups in das Kleinwagensegment vorstoßen? https://www.golem.de/news/mobilitaet-elektroautos-deutscher-start-ups-fordern-autobauer-heraus-1707-128932.html

Der elektrische Zweitwagen

Eine Chance ist sicherlich, dass beide Start ups sich auf das Kleinwagensegment fokussieren, denn das Elektroauto wird seine Karriere als Zweitwagen beginnen. Beide Konzepte beginnen im Preisniveau von 13000 € ohne und 16000 € mit Batterie, beide Konzepte sind zwar immer noch ein paar Tausend Euro teuer als konventioneller Verbrenner, aber mit diesem Preislevel werden sich aller Voraussicht ausreichend viele solvente Käufer finden, die einen elektrischen Kleinwagen für die Stadt haben möchten. In dem kapitalintensiven Automobilbau wird es schwierig sein, als Start up eigenständig zu bleiben, aber dann bleibt immer noch die Kompetenz in Sachen elektromobiler Antriebe. Damit wird man auch für die Etablierten interessant und kann seine elektromobilen Fähigkeiten entsprechend vergüten lassen. Ich muss und werde in ein paar Jahren meine Ratgeber erneuern, weil immer neue Fahrzeuge auf den Markt kommen. http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/

Das Elektroauto für die Massen – Tesla Modell 3 geht in Serie

von Jürgen Vagt

nun ist es ein Jahr her, dass Tesla seinen Kompakten Modell 3 vorgestellt hat und ein sehr positives Echo erzeugt hat. http://elektroautovergleich.org/neues-elektroauto-von-tesla-das-model-3/
Vor einem Jahr sind über 400000 Vorbestellungen eingegangen und vom meist verkauften Fahrzeug Volkswagen Golf werden im Jahr 220000 Fahrzeugen in Deutschland abgesetzt . Zudem ist das Modell 3 schon eine Landmarke, denn erstmals bringt Tesla einen voll elektrischen Kompakten auf die Straße, der um 30000 € kostet und so um die 350 Kilometer Reichweite haben wird, damit ist Tesla schon wieder oder immer noch der Industrie voraus. Denn die etablierte Autoindustrie holt auf, aber ist immer noch deutlich hinter den Leistungsparameter dieses voll elektrischen Kompakten von Tesla. http://elektroautovergleich.org/2017/05/elektroautos-von-hyundai-eindeutig-besser-als-der-elektrische-golf/
und auch die Großen der etablierten Autoindustrie haben heute im Sommer 2017 noch nichts Vergleichbares im Angebot: http://elektroautovergleich.org/2017/02/elektroauto-golf-von-volkswagen-ein-verriss/

Wird Tesla ein Massenhersteller

Nun ich habe bei meinen Ebooks auch eine Unternehmensgeschichte von Tesla : http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/ . Aber vom Erfolg dieses voll elektrischen Kompakten hängt es ab, ob Tesla die Transformation von Luxuslimousinenhersteller zu einem Massenhersteller schafft. Das Auto soll laut Tesla – angaben eine Reichweite von über 350 Kilometer haben und die Beschleunigung von 0 bis 100 Km/h in unter 6 Sekunden schaffen. https://www.golem.de/news/produktion-gestartet-musk-zeigt-erstes-serienfahrzeug-des-model-3-1707-128807.html . In den USA soll das Modell 3 um die 35000 US-Dollar kosten und mit diesem Preisniveau passt der Tesla 3 in die Kompaktoffensive der etablierten Hersteller, denn auch der Opel Ampera bewegt sich als voll elektrischer Kompakter auf diesem Preis- und Leistungsniveau. Aber es bleibt auch die Frage, ob das Modell 3 einen Gewinn pro Fahrzeug einfahren wird. Denn momentan macht Tesla immer noch 3 Mio Dollar Verlust pro Tag und manche Experten sind kritisch und manche sind optimistisch über die Zukunft von Tesla. Aber immerhin liegen 400000 Vorbestellungen vor und mit solchen Zahlen kann kein etablierter Autohersteller konkurrieren, aber wir sollen ja schon 500 Kilometer Reichweite bei den Mittelklasselimousinen von Daimler im Jahr 2020 sehen.

Elektroautos von Volkswagen – VW geht in die Attacke

von Jürgen Vagt

ich bin mir nicht sicher, ob ich über jedes Stöckchen springen soll, dass mir Volkswagen in Sachen Elektroauto hinhält. Denn diese Pressemitteilung ist sicherlich durch den Serienstart des Modells 3 von Tesla motiviert, aber Tesla und damit ein reiner Elektroautohersteller will nun in den Markt der Kompaktwagen eindringen und damit erfolgt ein Angriff auf das Kerngebiet von Volkswagen. Mit dem Golf haben Sie dieses Segment nicht erfunden, aber populär gemacht. In allen Kernmärkten des Automobilbaus sind die Kompakten die meistverkauften Automodelle und vom alle sozialen Schichten von Chefarzt und bis zur Sekretärin werden eben die Kompakten nachgefragt.

Kampf in der Kompaktklasse

Bei voll elektrischen Kompakten mit einem Preisschild von 30000 € will Volkswagen Markenchef Hubert Diess Tesla stoppen. https://www.heise.de/newsticker/meldung/Tesla-vs-Volkswagen-VW-zieht-in-den-Kampf-um-den-Elektroauto-Massenmarkt-3767026.html
Denn der Markenname sagt schon, dass VW Autos fürs Volk bauen sollte und eben hier erfolgt der Angriff durch Tesla. Momentan baut Tesla noch 80000 Fahrzeuge pro Jahr, aber im Jahr 2018 sollen es schon 500000 Fahrzeuge sein. Volkswagen pendelt mit seinem Absatz um die 6 Millionen Marke herum und mit der vorgestellten Studie ID soll ab 2020 ein voll elektrischer Kompakter die Konkurrenz im Zaum halten. Es werden seitens Volkswagen 600 Kilometer Reichweite versprochen und damit wäre man auch der Konkurrenz deutlich voraus. Insbesondere von Daimler werden auch 500 Kilometer Reichweite in der Mittelklasse versprochen, aber eben nicht für den Preis von 30000 €.
Kann Volkswagen diese Herausforderung bewältigen. Schwer zu sagen, einerseits gibt es den Dieselskandal und dieser wird 30 Milliarden kosten und diese Summe fehlt in der Entwicklung des Elektroautos und anderseits gibt es immer noch keine rentable Batteriefertigung in Deutschland. Selbst wenn die Elektroautokäufer gewonnen werden, ist immer noch nicht die Wertschöpfung gewonnen, weil es noch keine Batteriefertigung in Deutschland gibt. Gegenwärtig hat Renault schon das beste Image unter Autokäufern, was das Elektroauto angeht und in den 2010 er Jahren haben sich Autokäufer eine Meinung über elektromobilen Qualitäten der jeweiligen Autohersteller gemacht. Aber ich werde auch weiter meine Ratgeber aktualisieren: http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/

Top
Blogverzeichnis - Bloggerei.de