Elektrische Nutzfahrzeuge von Daimler – mit einem 25 Tonner in den Praxistest

von Jürgen Vagt 25.02.18

jetzt tut sich viel in Sachen der elektrischen Nutzfahrzeuge und nun führt Daimler einen elektrischen Lkw mit einer Gesamtnutzlast von 25 Tonnen in den Markt ein. https://www.vision-mobility.de/de/news/nutzfahrzeuge-daimler-testet-eactros-bei-ersten-kunden-1241.html
Ich jammere ja auf diesem Blog häufiger über die lasche und zögerliche Modellpolitik bei den elektrischen Nutzfahrzeugen und auch bei dieser Nachricht habe ich Anlass für dieses Jammern. Denn schon 2016 sind diese elektrischen Verteilerlkw von Daimler angekündigt worden. Und die Serienfertigung wird frühstens 2021 beginnen und sicher ist der Produktionsstart 2021 auch nicht. Bei den kleineren Transportern haben ja auch kleine Start ups das Thema vorangetrieben. http://elektroautovergleich.org/2017/11/streetscooter-im-praxiseinsatz-elektrischer-transporter-im-einsatz/

Verteilerlkws und die Citylogistik

Gerade diese neue Klasse der 25 Tonnen Lkws hat eine zentrale Rolle im elektrischen Lieferverkehr in Innenstädten, denn im Winter 2018 gibt es verschiedene elektrische, keine Lieferfahrzeuge. Aber es fehlen noch die größeren Nutzfahrzeuge, um den Verkehr in den Innenstädten zu elektrifizieren. Die großen 40 Tonner, die auf der Fernstrecke mit Tagesreichweiten von über 1000 Kilometer eingesetzt werden, werden wohl als elektrische Lkws durch die Lande fahren. Aber in den Innenstädten drohen auch schon die Eu- Regeln, dass ab 2030 die Hälfte des innenstädtischen Verkehrs elektrisch sein muss. Und die ersten Logistiker haben eben auch schon gute Erfahrungen gemacht, denn heute sich schon 5000 der 60000 Zustellfahrzeuge elektrische Streetscooter. Dieser massiver Ausbau der elektrischen Fahrzeuge erklärt sich eben durch niedrige Kosten des elektrischen Zulieferverkehr im Vergleich zum Diesel. Deswegen ist heute das Who is Who der deutschen Logistiker unter den Praxispartner von Daimler, man kann also sicher sein, dass man in den 2020 er Jahren eine Elektrifizierung des Lieferverkehrs sehen wird. Ich kenne momentan keinen anderen voll elektrischen Lkw mit einem solchen Ladevolumen. Es gibt zwar gegenwärtig auch andere Lkws in Praxistests und in der Vorserienfertigung. http://elektroautovergleich.org/2018/02/elekrolkws-von-renault-nach-9-jahren-kommen-sie-auf-den-markt/
Aber alle anderen elektrischen Nutzfahrzeuge haben ein deutlich kleineres Ladevolumen und eben auch eine andere Zielgruppe unter den Logistikern. Mehr dazu hier: http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/

Elektroautos von Renault – Wo steht der Bestseller von Renault

von Jürgen Vagt 21.02.18

ja, auch der Renault Zoe wird langsam alt, obschon gerade der Zoe den Ruf von Renault als führenden Elektroautohersteller unter den etablierten Autoherstellern begründet hat.
https://www.elektroauto-news.net/2018/renault-zoe-erhaelt-motor-upgrade
Nun hat der elektrische Kleinwagen ein Leistungsplus von 17 Ps bekommen und der Zoe hat jetzt weiterhin eine stattliche und absolut alltagstaugliche Reichweite von 300 Kilometern. Schon 2013 kam der Renault Zoe auf den europäischen Markt und das sind jetzt 5 Jahre, damit hat der Zoe noch 2- 3 Jahre, wenn man den branchenüblichen Lebenszyklus eines Modells zugrunde legt. Nur bei Elektroautos sind 5 Jahre schon eine Hausnummer, als der Zoe 2013 eingeführt wurde, war der Zoe mit seinen Tagesreichweiten von 200 Kilometern einmalig. Heute im Winter 2018 haben aber andere Hersteller aus der etablierten Großindustrie nachgezogen und schon im letzten Jahr 2017 kamen überzeugende Kompakte auf den deutschen Markt. http://elektroautovergleich.org/opel-kommt-mit-einem-elektrischen-kompakten-2017/

Wo geht das Angebot hin?

Ja, wo laufen Sie denn, die modernen Elektroautos. Hier in den Ankündigungen seitens der Autohersteller auf meinen Blog. http://elektroautovergleich.org/volkswagen-will-2019-ein-elektroauto-fuer-die-breiten-massen-auf-den-markt-bringen/
Und ich kann Neuwagenkäufer nur empfehlen, dass man bis zum Jahr 2019 wartet. Einerseits gibt es das neue Elektroauto von Volkswagen, dass den Golf elektrifizieren soll und anderseits kündigen Volvo und Mercedes 2019 neue voll elektrische Fahrzeuge an. Also wird 2019 ein wichtiges Jahr für das Elektroauto, denn das Angebot wird für Neuwagenkäufer breiter und auch überzeugender. http://elektroautovergleich.org/2017/04/elektroautos-von-audi-erst-ab-2019/
http://elektroautovergleich.org/volvo-baut-elektroautos-2016-kommt-ein-hybrid-2019-ein-voll-elektrisches-auto/
Man sieht auch, dass andere Kundengruppen angesprochen werden, denn die Elektroautos werden immer größer und es werden immer mehr Kompaktwagen und Mittelklassefahrzeuge in einer voll elektrischen Version angeboten. Zudem wird nun auch endlich das elektrische Nutzfahrzeugangebot besser, denn einerseits bringen Start ups elektrische Transporter auf den Markt: http://elektroautovergleich.org/2017/06/neuer-elektrischer-lieferwagen-von-streetscooter/ und anderseits ziehen die etablierten Autohersteller nach: http://elektroautovergleich.org/2018/02/elekrolkws-von-renault-nach-9-jahren-kommen-sie-auf-den-markt/ .
Selbst in der automobilen Oberklasse werden Hybride immer mehr durch voll elektrische Fahrzeuge ersetzt und die Relation, dass große Fahrzeuge eher als Hybrid auf den Markt kommen, wird immer mehr obsolet. Mehr dazu hier: http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/

Elektroautos sind klimafreundlich – ach, nee alte Erkenntnis mit neuer Relevanz

von Jürgen Vagt 21.02.18

ich habe mich dieser Diskussion immer ein bisschen verweigert, weil ich irgendwo vorausgesetzt habe, dass der geübte Zeitungsleser weiß, Elektroautos werden eingeführt, um das Klima zu schützen. http://elektroautovergleich.org/elektroautos-und-der-klimaschutz-eine-wichtige-aber-nicht-ungetruebte-beziehung/
Aber es wird jetzt langsam ernst mit den Markthochlauf des Elektroautos http://elektroautovergleich.org/2018/01/elektroautos-in-china-777-000-in-2017-besser-als-der-rest-der-welt/
und nun mehren sich immer mehr kritische Stimmen. Eigentlich war die potenzielle Umweltfreundlichkeit ein Thema so um die Jahre 2009 ein Thema und heute gibt es einen Konsens unter den Fachleuten. Mit dem Elektroauto wird es nicht perfekt, aber es eine der einzigen technologischen Option um den motorisierten Individualverkehr ökologischer zu gestalten. In den Nullerjahren gab es auch noch das Thema der Verfügbarkeit des Erdöls, denn so um das Jahr 2017 gab es einen massiven Preissprung beim Rohöl. Momentan hört man nicht viel über Peak Oil, aber das kann sich ja ändern.

Elektroautos sind umweltfreundlicher, aber wie viel.

Eigentlich ist es heute im Winter 2018 relativ einfach, denn Dieselfahrzeuge schaffen die gegenwärtig geltenden Richtwerte nur durch einen mutmaßlichen, gewerbsmäßigen Betrug diverser namenhaften Autohersteller. http://elektroautovergleich.org/2017/03/elektroautos-von-audi-die-antwort-auf-den-dieselskandal/
In den nächsten Jahren werden sich die Emissionswerte noch weiter verschärfen und der Diesel ist auf dem absteigenden Ast. http://elektroautovergleich.org/2017/07/volvo-wird-elektroautohersteller/
Das ICCT hat eine Metastudie veröffentlicht, die 11 Forschungsarbeiten in diesem Themenfeld zusammenfasst, und über den gesamten Lebenszyklus und unter Betrachtung des Energieaufwands bei der Batterieproduktion ergibt sich ein Einsparpotenzial von 28 % bis 72 % an CO2. https://www.hasepost.de/studie-elektroautos-klimafreundlicher-als-wagen-mit-verbrennungsmotor-71444/
Außerdem ist das eine Momentaufnahme des Jahres 2018 und man muss hervorheben, dass man Elektroautos intensiv geforscht wird. Und mit jeden Euro in der Forschung wird das Elektroauto immer ökologischer. https://www.taxi-heute.de/Taxi-News/News/13671/TUeV-SUeD-Elektroautos-werden-taeglich-umweltfreundlicher-Diesel-nicht
Bei den Dieselfahrzeugen ist die Luft raus, denn mit dem Turbolader ist letzte große Innovation in Sachen Umweltschutz beim Diesel schon gut 30 Jahre alt. Denn der Turbolader wurde zu ersten Mal von Fiat in den Autobau eingeführt. Mehr dazu hier: http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/

Elektrotransporter von Mercedes – Daimler bringt neue Elektromodelle

von Jürgen Vagt 12.02.18

schon 2018 im Sommer sehen wir neue elektrische Transportermodelle von dem Autohersteller mit dem Stern: https://www.handwerk.com/elektro-transporter-2018-hier-kommen-die-neuen
Und ab 2019 soll nun endlich der Sprinter in einer elektrischen Version verfügbar sein, also für meinen Geschmack 5 Jahre zu spät. https://www.elektroauto-news.net/2018/neuer-sprinter-von-mercedes-benz-rein-elektrisch-und-vollvernetzt
Aber nächstes Jahr soll es ja losgehen und damit bekommt das Start up der RWTH Aachen Streetcooter ernsthafte Konkurrenz aus der etablierten, deutschen Automobilindustrie: http://elektroautovergleich.org/2017/11/streetscooter-im-praxiseinsatz-elektrischer-transporter-im-einsatz/
Allerdings hat Daimler dann im Jahr 2019 eine relativ komplettes Angebot aus den großen Sprinter und dem kleinen Vito. Das deckt die Bedürfnisse der Logistiker und Handwerker bei den elektrischen Transportern gut ab.

Spezialisten bauen noch Verbrenner um

Auch wenn nun Daimler mit eigenen Angeboten kommt, gibt es immer noch sogenannte Konvertierer. Das sind spezialisierte Fahrzeugbauer, die bei einem konventionellen Verbrenner den Motor herausnehmen und durch einen elektrischen Antrieb ersetzen. Die kleinen Hersteller gab es immer schon in der Welle des modernen Elektroautos seit 2009 und deren Fahrzeuge wurden von Protagonisten des elektrischen Autofahrens gekauft. https://ecomento.de/2018/02/09/sonderfahrzeugbauer-ruestet-mercedes-benz-vario-zum-elektro-transporter-um/
Mit diesem Angebot kann man dann sogar einen 7,5 Tonner mit elektrischem Antrieb kaufen, aber ich frage mich, ob es für solche großen Fahrzeuge sinnvolle Einsatzszenarien gibt. Diese Umrüster haben große Verdienste um die Elektromobilität, denn diese Umrüster in Deutschland und weltweit haben früher an die Technologie der elektrischen Antriebe glaubt. Im Gegensatz zu so manch hoch bezahlten Vorstand sind die Umrüster auch in den Krisen der Elektromobilität standhaft geblieben und haben die Technik vorangetrieben.

Die Revolution frisst Ihre Kinder

Aber leider sehe ich immer weniger Zukunft für dieses Geschäftsmodell, denn mit dem Erfolg der Elektromobilität kommen nun immer mehr etablierte Hersteller auf dem Markt. Auch wenn die etablierten Marken keine Pioniere sind, so haben Sie doch bessere Finanzierungsmöglichkeiten und ein weltweites Servicenetz. Volkswagen und Daimler können eben Ersatzteile nach Grönland und in die Sahara schicken und das können die kleinen Umrüster eben nicht. Schade, denn die weltweite Szene der Umrüster ist spannend und technisch sehr kompetent. Es ist aber eben auch nicht das Erste Mal, dass die Revolution Ihre Kinder frisst. Mehr dazu hier: http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/

Elektroautos und das Handwerk – Welche Fahrzeuge gibt es fürs Handwerk 2018

von Jürgen Vagt 11.02.18

ich habe je eben über das Handwerk und das Angebot an Elektroautos im Winter 2018 geschrieben: http://elektroautovergleich.org/2018/02/elektroautos-und-das-handwerk-die-ersten-e-fahrzeuge-werden-kostenneutral-mit-verbrennern/
Aber man sollte keine allgemeinen Beschreibungen absondern, sondern sich detailliert mit dem Angebot beschäftigen. Interessaant wird die Einführung von elektrischen Fahrzeugen in die Flotten von Handwerkern, weil die ersten elektrischen Fahrzeugen mit den Kosten von vergleichbaren Verbrennern gleichziehen. Das hat sogar das Zentralorgan der fossilen Autolobby der Adac festgestellt: https://www.adac.de/_mmm/pdf/E-AutosVergleich_260562.pdf
Die ersten elektrisch angetriebene Autos werden nun auf Heller und Pfennig günstiger als die vergleichbaren Verbrenner. Über diese Wende habe ich schon berichtet: http://elektroautovergleich.org/2018/01/elektroautos-im-kostencheck-welche-elektroautos-lohnen-sich/
Leider gehen auch wieder asiatische Hersteller voran und nicht die heimische deutsche Autoindustrie, denn u.a Hyundai hat die Preise der vergleichbaren elektrischen Autos so abgesenkt, dass die Elektroautos kostengünstiger als die entsprechenden Verbrennerautos werden.

Elektroautos werden günstiger, aber bei Nutzfahrzeugen sieht es mau aus

Immer noch gibt es bedeutend mehr Elektroautos als elektrische Nutzfahrzeuge, so gesehen ist es auch logisch, dass es eben Elektroautos im Winter 2018 eine Kostenparität mit den vergleichbaren Verbrennern erreichen. Der elektrische Golf wird nun zu einem sehr günstigen Preis auf den Markt gedrückt, so dass der elektrische Golf günstiger ist als der vergleichbare Verbrenner. Allerdings ist das Angebot für elektrischen Nutzfahrzeuge mit der Zielgruppe von Handwerkern gegenwärtig schlechter.
Eigentlich ist nur der auch schon angejahrte Nissan Ev 220 in der elektrischen Version günstiger als der vergleichbare Verbrenner. Auch wieder mal ein Produkt eines japanischen französischen Konzerns. Auch wenn im Nissan EV 220 die Technik des Nissan Leafs nutzt, trotzdem ist der Nissan Ev 220 ein überzeugendes Nutzfahrzeug. Das Handwerk ist leider auch sehr konservativ und langjährige Verbindungen mit den deutschen Autoherstellern, so dass man in deutschen Handwerk auf entsprechende Angebote von deutschen Herstellern wartet. Nun gut Daimler zeigt sich auch jetzt schon aktiv, denn man zeigt eine elektrische Version des Sprinters. Und der fossile Sprinter von Daimler hat eine überzeugende Stellung auf dem deutschen Transportermarkt. Mehr dazu hier: http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/

Elektroautos und das Handwerk – Die ersten e-Fahrzeuge werden kostenneutral mit Verbrennern

von Jürgen Vagt 11.02.18

in Sachen Autokauf ist der Konsument träge, denn der Dieselskandal beherrscht seit 2 Jahren die Nachrichten, aber in 2017 gingen immer noch 30 % der Neuzulassungen an den Diesel. Und auch wenn sich die Zulassungen von Elektroautos im Vergleich von 2017 zum Vorjahr 2016 verdoppelt haben. http://elektroautovergleich.org/2018/01/elektroautos-in-china-777-000-in-2017-besser-als-der-rest-der-welt/
So macht das Elektroauto immer noch bescheidene 0,7 % im Zulassungsjahr 2017 aus. Allerdings gibt es eine starke Dynamik beim Angebot, denn immer mehr Hersteller bringen neue elektrische Modelle mit immer besseren Leistungsparametern auf den Markt. http://elektroautovergleich.org/tesla-model-3-elektroauto-in-der-kompaktklasse/

Kilometerkosten und das Handwerk

Ich habe ja schon häufiger auf diesem Blog beklagt, dass das Angebot bei Nutzfahrzeugen bedeutend schlechter ist als bei Personenkraftwagen. Und die Impulse die das Nutzfahrzeugangebot veränderten, kamen nicht aus der heimischen, etablierten Autoindustrie. Sondern Start ups wie Streetscooter haben erfolgreiche Nutzfahrzeuge auf den Markt gebracht. http://elektroautovergleich.org/2017/11/streetscooter-im-praxiseinsatz-elektrischer-transporter-im-einsatz/
Insbesondere Innenstadtlogistikern und Handwerker haben Fahrprofile im Innenstadtverkehr, bei Denen sich der elektrische Autoantrieb schon in den Jahren 2015 und 2016 gerechnet hat. Nur es fehlte und fehlt das passende Angebot, also Fahrzeuge die ein großes Ladevolumen haben und eine vernünftige Zuladung bieten. Jetzt wird das Angebot aber langsam besser und die Branchenmedien greifen das Thema auf. https://www.handwerk.com/elektro-nutzfahrzeuge-2018-lust-auf-zukunft

Welches Fahrzeug passt

Ich habe bei meinen Fuhrparkkunden ja eine klare Unterteilung vorgenommen, denn schon mit dem Angebot des Jahres 2016 konnten Unternehmen, die eine begrenzte Tagesreichweite benötigen und eine geringe Zuladung nötig haben, aufs Elektroauto steigen. Also ambulante Pflegedienste http://elektroautovergleich.org/2017/11/elektroautos-fuer-die-caritas-kleinwagen-von-e-go-mobile-im-ambulanten-pflegedienst/ und Gebäudereinigungsunternehmen. http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/
Aber auch wenn immer mehr Autohersteller neue und moderne elektrische Fahrzeuge auf den Markt bringen, ist immer noch eine präzise Fuhrparkanalyse nötig. Im Fuhrpark müssen Fahrprofile mit einer geringen Tagesfahrleistung und einer hohen Wiederholungsrate bestimmt werden, dann lohnt sich der elektrische Antrieb im Fuhrpark. Zudem müssen im Fuhrpark die Fahrzeuge analysiert werden, welche Fahrzeuge nur eine geringe Tagesfahrreichweite auskommen. Sonst passt das Elektroauto oder das elektrische Nutzfahrzeug nicht mehr in den Fuhrpark eines Handwerkers. Mehr dazu hier: http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/

Elektroautos von Porsche – Fertigung in Leipzig und Milliardeninvestitionen

von Jürgen Vagt 06.02.18

ich habe schon lange nicht mehr über Porsche geschrieben und das möchte ich heute nachholen, denn es gibt Neuigkeiten über die Offensive von Porsche: http://www.lvz.de/Nachrichten/Wirtschaft/Wirtschaft-Regional/Porsche-Chef-sieht-gute-Chancen-fuer-Elektroauto-Produktion-in-Leipzig
Na ja, Offensive ist ein bisschen zu militärisch und bei Unternehmen nennt man das eine Verdoppelung der Investitionen. So hat der Proschevorstandsvorsitzende Blume gesagt, dass bis 2022 die Investitionen von 3 Milliarden auf 6 Milliarden Euro ausgeweitet werden soll. Mit dieser Summe soll dann mehrere Elektroautos von Porsche gebaut werden. Bislang hat Porsche ja den Mission E als erstes voll elektrisches Elektroauto aus dem Hause Porsche in der Planung und im Bau, aber die gesamte Produktpalette des Hauses Porsche soll in den nächsten Jahren elektrifiziert werden. http://elektroautovergleich.org/nun-ein-elektroauto-von-porsche-1-milliarde-investition-und-700-beschaeftigte/

Elektro-Suvs von Porsche

Aber die Karawane zieht weiter in Richtung Elektroauto und die Wettbewerber von Porsche bringen schon elektrifizierte SUVs auf die Straße. http://elektroautovergleich.org/2018/01/elektro-suv-von-jaguar-kampfansage-an-tesla/
Und daher ist Porsche auch ein bisschen unter Zugzwang elektrifizierte Suvs und Fahrzeuge für breitere Käuferschichten anzubieten. Der Mission E ist eben ein elektrischer Supersportler, der einfach technologisch zeigen soll, was Porsche in Sachen Elektroauto kann. Aber es müssen eben auch Fahrzeuge für die breite Masse der Porschekunden bereitgestellt werden. Daher muss nun die Herausforderung bewältigt werden, Elektromobilität sportlich als Porsche zu interpretieren. Es sieht so aus als hätte das Porschewerk in Leipzig gute Chancen. Der bisherige, fossile SUV aus dem Haus Porsche wird eben auch in Leipzig gebaut worden und der Cayenne hat den größten Absatz innerhalb des Porscheangebotes. Die Belegschaft soll zur Etablierung der elektromobilen Autos bei Porsche einen Beitrag leisten, bei dem Mission E von Porsche haben die Mitarbeiter von Porsche in Zuffenhausen auf eine Tariferhöhung verzichtet. Folglich wird der Mission E in Zuffenhausen gebaut und somit werden am Porschestandort Zuffenhausen Kompetenzen in dieser Zukunftstechnologie aufgebaut. Ich finde es ein bisschen schwierig, wenn die Mitarbeiter in diese Aufgaben hineingezogen werden, insbesondere weil Porsche sehr erfolgreich ist. Mehr dazu hier: http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/

Elekrolkws von Renault – Nach 9 Jahren kommen Sie auf den Markt

von Jürgen Vagt 06.02.18

die ersten Versuche sind wirklich schon 9 Jahre her und Renault will endlich elektrisch angetriebene Lkws auf den Markt bringen. Schon 2010 wurde elektrifizierte Lkws erprobt: https://www.electrive.net/2018/01/31/renault-trucks-bringt-2019-e-lkw-auf-den-markt/
Also 2019 soll elektrische Lkws durch Renault auf den Markt gebracht werden, vorrangig sollen 12 und 14 Tonner auf den Markt eingeführt werden. Diese Nutzfahrzeuge sollen den Güterverteilerverkehr eingesetzt werden. Das ist ein schlüssiges Einsatzgebiet, denn die 40 Tonner im Fernlastverkehr mit Ihren Tagesfahrleistungen von über 1000 Kilometer werden erst in Jahren elektrifiziert werden. Aber wenn man Güter in einer Stadt ausliefern will, dann kann man das kostengünstiger mit einem voll elektrischen Antrieb bewältigen. Der wissenschaftliche Terminus heißt dazu Citylogistik: http://elektroautovergleich.org/2017/02/elektrische-lkws-in-der-citylogistik/

Elektrische Lkws – Wenig Gewicht, viel Volumen

Elektrische Autoantriebe können technisch bedingt eben nicht viel Gewicht transportieren, allerdings ist das beim Verteilerverkehr auch kein Problem. Denn beim Beliefern von von Händlern und Supermärkten muss man eben nicht die Gewichte wie Schwerlastverkehr transportieren. So gesehen ist die Einführung von elektrisch betriebenen Lkws in den Städten ein sinnvoller Schritt und eine logische Weiterentwicklung der Elektromobilität. Damit wird ja auch ein weiterer Baustein im Ausbaus der Elektromobilität ergänzt, denn Kurierfahrten können jetzt schon elektrisch durchgeführt werden. http://elektroautovergleich.org/2017/11/streetscooter-im-praxiseinsatz-elektrischer-transporter-im-einsatz/ . Die elektrischen Antriebe entwickeln sich von der Nahstrecke im weiter zu anderen Einsatzgebieten, bei den denen man als Logistiker eine größere Reichweite braucht. Auf gesehen 5 bis 10 Jahre wird man elektrische Antriebe vorrangig in Städten einsetzen. Die Einschätzung gilt, insbesondere wenn ich mir die Produktankündigungen der Hersteller auf diesem Blog anschaue. Ich denke, dass in der Übergangsphase zum voll elektrischen Antrieb der Spediteur und Logistiker mit einer zusätzlichen Komplexität umgehen muss. Denn in den nächsten 10 bis 15 Jahren werden die fossilen Antriebe neben den elektrischen Antrieben im Einsatz bei den Logistiker sein. Und damit müssen parallel unterschiedliche Reichweiten und Kraftstoffbetankungen im Alltag des Logistikers beachtet werden. Mehr dazu hier: http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/

Elektroautos im Tourismus – Sankt Moritz setzt auf Elektromobilität

von Jürgen Vagt 29.01.18

die Schweizer wissen wie es geht und machen es uns Deutschen vor. https://www.suedostschweiz.ch/wirtschaft/2018-01-27/st-moritz-setzt-auf-elektromobilitaet . Denn im Beginn der Elektrifizierung des individualisierten Verkehr bieten sich hervorragende Chancen für touristische Destinationen. So macht es der Schweizer Nobelkurort Sankt Moritz vor und will ab 2020 nur noch elektrische Fahrzeuge einsetzen. Es gibt verschiedene Modellvorhaben und verschiedene Versuche.
So unterschiedlich wie der Tourismus ist sind auch die einzelnen Modellversuche, aber fast jede touristische Destination kann Elektromobilität nutzen, um das eigene touristische Angebot aufzuwerten. http://elektroautovergleich.org/elektroautos-im-tourismus/

Analyse der Fahrprofile

Bevor man aber ans Marketing denkt, sollte man mit einer nüchternen Analyse der Fahrprofile machen, denn man hat in 2018 einfach noch eine eingeschränkte Reichweite und muss mit einem eingeschränkten Angebot klar kommen. Das normale Pkw- Angebot ist für Tourismus auch nur bedingt relevant, denn häufig werden Busse eingesetzt. http://elektroautovergleich.org/2017/03/elektrobusse-weltweit-auf-den-vormarsch/
Und in diesem Teilsegment ist das Angebot gegenwärtig bedeutend schlechter als bei elektrischen Personenkraftwagen. Aber Shuttle-Verkehre von Bahnhof oder Flughafen zum Hotel können auch heute schon problemlos durch elektrischen Antriebe bewältigt werden. Mit speziellen Fahrzeugen kann eine Touristenattraktion gebaut werden. http://elektroautovergleich.org/elektrobus-in-berlin-eine-touristenattraktion-in-berlin/
Wenn Tourenprofile statisch und wiederholbar sind, dann kann man den voll elektrischen Antrieb gut einsetzen. Auch wenn man es ökonomisch sieht, dann sind die Anschaffungskosten höher und die laufenden Kosten niedriger als beim vergleichbaren Verbrenner. Also sollten elektrische Fahrzeuge, da eingesetzt werden, wo kurze Tagesdistanzen häufig in der Woche oder im Monat wiederholt werden.

Elektroautos für welche Zielgruppe

Ob man es mag oder sozial gerecht findet, ist es richtig und sinnvoll, wenn man in einem Nobelkurort mit der Elektromobilität anfängt. In der näheren Zukunft ist Elektromobilität ein Thema für die Wohlhabenden sein. Wenn man ein ökologisches Profil als touristische Destination hat, dann sind Elektroautos ein wichtiger Pluspunkt für die potenziellen Kunden. Es ist einfach offensichtlich, dass das Abholen von Touristen in ein Biosphärenreservat mit einen elektrisch angetriebenen Fahrzug sinnvoller ist als mit einem klassischen Verbrenner. Mehr dazu hier: http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/

Elektroautos und die Feuerwehr – Neue Technologien und Unkenntnis

von Jürgen Vagt 28.01.18

eigentlich sollte ich mich an die Beharrungskraft von tradierten Strukturen gewöhnt haben, aber mich kotzt diese Nachricht wirklich an: https://www.nwzonline.de/blaulicht/bad-bentheim-unfall-mit-elektroauto-feuerwehr-muss-tesla-anleitung-aus-internet-runterladen_a_50,0,2932439547.html
Denn ein Projekt für Feuerwehren hat sich vor 18 Monaten zerschlagen, es sollte ein Leitfaden für Feuerwehren erstellt werden, so dass die Feuerwehrleute wissen, wie man Elektroautos vernünftig löscht. Aber was habe gehört, erstens wird sich das Elektroauto nicht durchsetzen, zweitens braucht die deutsche Feuerwehr keine Hilfe, drittens ist das Löschen von Elektroautos doch nicht schwer. Offensichtlich musste die Feuerwehr erstmal bei Tesla eine Anleitung herunterladen : ) Gut für alle Sicherheitsbehörden wird das Elektroauto relevant: http://elektroautovergleich.org/elektroautos-im-staatsdienst-die-polizei-von-l-jagt-verbrecher-elektrisch/

Wie stellt man den Strom ab

Tja, nun gab es die ersten Unfälle mit den Elektroautos und im konkreten Fall ging es um einen Tesla und die Feuerwehrleute wussten nicht, wie man die Stromversorgung unterbricht. Wenn die Stromversorgung nicht unterbrochen ist, bringen sich die Feuerwehrleute selbst in Gefahr. In den beschriebenen Fall in der Grafschaft Bad Bentheim konnte sich die verunfallte Fahrerin selber aus dem Gefahrenbereich bringen, aber wenn es anders gekommen wäre, hätten wertvolle Sekunden in der Rettung gefehlt.

Unterschiedliche Batterietechnik

Das Problem wird aber noch komplexer, denn momentan gibt es verschieden Batterietypen. Es gibt zum Beispiel neuartige Folienbatterien im neuen Jaguar: http://elektroautovergleich.org/2018/01/elektro-suv-von-jaguar-kampfansage-an-tesla/
Man hat auch beim Crash von Richard Hammond gesehen, dass Elektroautos bei Feuerunfällen sehr lange brennen. https://www.auto-motor-und-sport.de/news/richard-hammond-unfall-bergrennen-the-grand-tour-12106630.html
Also in der Gegenwart gibt es noch eine sehr starke Vielfalt an Batterielösungen und noch hat sich kein einheitlicher Standard durchgesetzt, so dass die Feuerwehren mit viele unterschiedlichen Batterien konfrontiert werden. Es ist eben ein junges Technologiefeld, indem sich die Feuerwehr auch erst mal zurechtfinden muss. Zudem stellt sich auch die Frage, wie man mit einem Feuer oder mit einem Unfall bei einer Ladestation umgehen soll. Einerseits gibt es natürlich Strominstallationen im öffentlichen Raum, aber anderseits gibt es auch Neuerungen durch die Elektromobilität und darauf muss sich die Feuerwehr vorbereiten. Mehr dazu hier: http://elektroautovergleich.org/buecher-und-kurse-rund-ums-elektroauto/

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