Elektroautos und Hybride von Mercedes

Von Jürgen Vagt

Was macht eigentlich der Stern des deutschen Automobilbaus in Sachen Elektroautos, der Dieselskandal lenkt ja gegenwärtig die gesamte Aufmerksamkeit auf Volkswagen. http://elektroautovergleich.org/volkswagen-in-einer-existentielle-krise-ganz-deutschland-bangt-ganz-deutschland-nein-die-elektromobilitaetsszene-nicht/ .
Da dachte ich mir, man sollte sich mal mit Mercedes beschäftigen. Zumal dieses Jahr sowohl in den USA als auch in Deutschland die elektrische B-Klasse auf den Markt gebracht worden ist. Ein spannendes Fahrzeug und das erste Fahrzeug in dieser Klasse von Daimler mit einem voll elektrischen Antrieb.
Allerdings dominiert wie bei Volkswagen der konventionelle Ansatz der konzerneigenen Plattform, die B-Klasse unterscheidet sich von den konventionellen Fahrzeugen nur durch das Antriebskonzept. Der BMW i3 ist deutlich fortschrittlicher, da die gesamte Konstruktion von Anfang an mit dem voll elektrischen Antrieb konzipiert war. So sind die Materialen schon leichter und die Karosserie ist auf den voll elektrischen Antrieb abgestimmt.
Nach Normverbrauch soll 200 Kilometer für die elektrische B-Klasse möglich sein, dieser Wert dürfte aber je nach Fahrweise und Witterung doch deutlich niedriger ausfallen.

Teslakopie in der Oberklasse

Jetzt ging durch die Medien, dass Mercedes einen Tesla Klone in der Oberklasse etablieren will. Seit 2010 ist Mercedes an Tesla beteiligt und bis 2013 war Toyota auch beteiligt. Man sieht Tesla als Innovationspartner und vertreibt ca. 900 Fahrzeuge von Tesla, aber nun soll Tesla auch das eigene Markenprogramm beeinflussen. http://elektroautovergleich.org/wie-geht-es-dem-elektroauto-pionier-tesla/
Mercedes plant ein voll elektrisches Fahrzeug mit 400 – 500 Kilometer in der konzerneigenen Oberklasse die S-Klasse.
Zudem will Mercedes auch ein Fahrzeug mit voll elektrischen Antrieb in der E-Klasse anbieten, damit wird als Ergänzung zu den Hybridversionen auch ein voll elektrischen Fahrzeug kommen.
Da ist interessant, denn die E-Klasse ist für Mercedes das Brot- und Butterauto und die umsatzstärkste Fahrzeugklasse von Mercedes. Damit würde Mercedes neben den Kleinstfahrzeugen wie dem Smart und den Sportwagen Spielereien wie dem AMG SLS Electric Drive ein voll elektrisches Fahrzeug für die breite Masse anbieten. Ambitionierte Ankündigungen, aber technisch müsste dann Mercedes gegenüber BMW nachholen und auch die Vertriebs- und Marketingaktivitäten geschickter aufbauen.

Das Elektroauto 2015 – Marktübersicht, Tests, Bewertungen

Von Jürgen Vagt

In sechs Wochen ist das Autojahr 2015 zu ende und daher dachte ich mir, ich sollte einen Überblick über die voll elektrischen Fahrzeuge des Jahres 2015 erstellen. Damit der geneigte Blogleser sich ein Produktüberblick verschaffen kann. An dieser Stelle verweise ich ja immer auf meinen geplanten Empfehlungsgenerator, das mag für meine Stammleser ein bisschen anstrengend sein. Aber finde einfach es macht für den automobilen Laien wenig Sinn über Reichweiten und Preise nachzudenken. Denn der Autokäufer sollte sich fragen, ob ein reiner Stromer oder ein Hybrid zu seinem Leben oder Mobilitätsverhalten passt. Dazu wird im Empfehlungsgenerator das tägliche Verkehrsverhalten und die Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs, die Nutzung des Carsharings erfragt und somit entsteht ein Profil, dass mit dem gegenwärtigen Angebot an Elektroautos abgeglichen wird. Dann erhält der Internetnutzer einen schönen PDF File mit dem Ergebnis, und hoffentlich ist die elektromobile Autolandschaft schon nicht mehr ganz so komplex. http://elektroautovergleich.org/empfehlungsgenerator-fuer-elektroautos/

Elektroauto: Trends 2015

Was gab es Neues im ausgehenden Jahr, da sind die Koreaner Kia zu nennen. Kia hat mit dem Soul ein voll elektrisches Fahrzeug auf den Markt gebracht, das von Anfang an als reines elektrisches Fahrzeug konzipiert worden ist. Mercedes hat seine B Klasse voll elektrisch auf den Markt gebracht und bietet damit einen Konkurrenten zum BMW i3 an. Es entsteht damit eine Konkurrenz zwischen den beiden deutschen Premiumherstellern. Das ist wichtig, denn die Flaggschiffe der deutschen Automobilwirtschaft haben mit Ihrer Imagewirkung eine beachtliche Sogwirkung. Bei den Hybriden sind beide Autohersteller schon länger vertreten. Nissan hat den ersten voll elektrischen Transporter auf den Markt gebracht und ich habe mich entschieden eine Onlineangebot für elektrische Nutzfahrzeuge aufzubauen: http://elektrische-nutzfahrzeuge.de

Elektroauto 2015: Eine Übersicht

Fangen wir mal mit dem Kleinsten an und eigentlich ist der Renault Twizy kein Auto, sondern ein Quad und werde den Verdacht nicht los, dass der Autohersteller den Roller bzw. Scootermarkt angreift. Also ein kleines Fahrzeug für den Stadtverkehr, aber bei den Kleinstwagen hat nun auch Volkswagen nachgezogen und den rein elektrischen Up auf den Markt gebracht. Zudem rundet der größte deutsche Autohersteller Volkswagen mit dem elektrischen Golf sein Angebot ab.http://www.auto-motor-und-sport.de/news/marktuebersicht-elektroautos-2015-diese-e-autos-koennen-sie-kaufen-9335259.html

Elektroautos und Zubehör

Von Jürgen Vagt

Der hektische Markthochlauf hat auch eine unschöne Begleiterscheinung, denn manche Fahrzeuge werden ohne das nötige Zubehör auf den Markt gedrückt. So fehlte beim Renault Zoe ein praktischer Fahrradgepäckträger durch den Hersteller, allerdings haben Zubehörhersteller darauf reagiert und bieten einen Fahrradgepäckträger an. Beim Renault Twizy fehlten zuerst die Türverkleidungen, die aber dann von Hersteller auf dem Zubehörmarkt angeboten wurden.
So gibt es bei den Aufladegeräten auch noch Nachbesserungsbedarf, der durch den Zubehörhandel abgedeckt wird. Ein besserer Überspannungsschutz als auch eine bessere Wärmeabdeckung wird angeboten.
Auch große Zubehörhersteller bzw. Automobilzulieferer springen auf den fahrenden Zug auf und so entwickeln Reifenhersteller wie Goodyear spezielle Reifen für Elektroautos. Reifen für Elektroautos werden noch ein zentrales Thema, denn durch den leiseren Motor werden Abrollgeräusche deutlicher wahrgenommen.
Darauf reagieren die Reifenhersteller mit Reifen, die hinsichtlich Ihrer Abrollgeräusche minimiert worden sind. Nur zur Erklärung, Elektroautos sind natürlich leiser als ein vergleichbarer Verbrenner, weil das Motorengeräusch fehlt. Aber die Abrollgeräusche der Reifen werden als störender im Gesamtgeräuschkulisse wahrgenommen, und daher machen geräuschminimierte Reifen Sinn.

Ladesäulen für Zuhause

Kleine Onlineshops bieten sogar komplette Ladesäulen für Zuhause an und Ladetechnik wird für jeden Hersteller angeboten. Natürlich ist eine privat genutzte Ladesäule nicht für jeden Haushalt sinnvoll, aber positiv ist anzumerken, dass es bereits einen funktionierenden Zubehörhandel um Elektroautos gibt. Also ist der Zubehörhandel auch kein Hemmnis für die Etablierung der Elektroautos mehr.

Die Hybridautos in 2015

Von Jürgen Vagt

Für das Hybridauto war es ein sehr erfolgreiches Jahr in Deutschland wie auch international. Der krisengebeutelte Volkswagenkonzern hat in seinem Massenseller Golf einen Hybridmotor verbaut, aber auch im Familienauto Passat. Also sind in beiden Fahrzeugklassen Kompakt – wie obere Mittelklasse Hybridversionen erhältlich. BMW hat mit dem Hybridsportwagen i8 ein neues Flaggschiff und bietet Hybride bei den kleinen SUVs X3 und den großen SUVs X5 an.
Mercedes hat angekündigt bis 2017 10 Hybridfahrzeuge auf dem Markt zu bringen, den Beginn macht die S-Klasse mit dem S500 als Hybrid. Die SUVs erhalten auch ein Hybrid und bei den Sportlimousinen kommt auch ein Hybrid.
Wie zu beobachten ist, ändert sich auch das Marketing, war früher der Hybrid noch das Ökofahrzeug. So vermarktet Volkswagen seine Hybride als: Das neue Schnell.

EU- Gesetze fördern den Hybrid

Leider ist Umweltbewusstsein nicht der große Treiber hinter der Einführung der Hybridfahrzeuge, sondern die europäische Regelung über die Emissionen von Neuwagen. Laut europäischer Union dürfen nicht mehr als 95 g CO2 im Durchschnitt der Flotte des Autoherstellers im Jahr 2021 ausgestoßen werden.
Das bedeutet ein Hybrid wie der Golf GTE mit seinen 1,5 Litern im Normverbrauch erzeugt nur 35 g CO 2 und reduziert so den Durchschnitt des Herstellers.
Für den Autokäufer ist dieser Normverbrauch verwirrend, denn es durchaus möglich mit einem Hybrid komplett ohne Benzin oder Diesel zu fahren. Denn jeder Hybrid bietet eine gewisse Strecke, den der Hybrid ohne Nutzung des Verbrennungsmotors fahren kann. Wenn jemand nur 25 Kilometer zu Arbeit fährt und dann beim Arbeitgeber auflädt, wird für diesen Tag kein Kraftstoff benötigt.
Der Opel Ampera ist ein Vorreiter bei den Hybriden, er ist auch kein klassischer Hybrid. Da der Kolbenmotor keinen eigenständigen Zugang zum Antriebsstrang also der Einheit aus Getriebe und Antriebswelle hat. Leider wird es keinen Nachfolger auf dem deutschen Markt durch Opel geben.

Elektroautos von Volkswagen in 2015

Von Jürgen Vagt

Ein ereignisreiches Jahr geht für Volkswagen zu Ende, und die Ereignisse werden noch große Bedeutung in der Zukunft für den zweitgrößten Autohersteller der Welt haben. Da ist natürlich der Dieselskandal, aber es sind auch einige spannende Elektroautos durch Volkswagen auf den Markt gebracht worden. So geht 2015 in die Geschichte ein, als das Jahr mit den ersten ernsthaften,reinen elektrischen Fahrzeugen von Volkswagen. Der Kleinstwagen up kam voll elektrisch auf den Markt und das Auto der Marke Volkswagen der Golf kam nun in einer voll elektrischen Version auf den Markt. Damit wird das Angebot neben den diversen Hybridversionen, um voll elektrischen Fahrzeuge ergänzt. Wenn man sich die Konzernseiten anschaut: http://emobility.volkswagen.de/de/de/private/Autos/Elektroauto_Kostenrechner.html fällt auf, dass Volkswagen die bezahlbare E-Mobilität in den Vordergrund stellt. Also der Versuch sich an der Marke Volkswagen zu orientieren. Das bedeutet das klassischen Plattformendenken der Automobilindustrie angewendet wird, es wird auch nur bei einem konventionellen Golf der Verbrennermotor raus genommen und durch einen elektrischen Antrieb ersetzt.

Volkswagen will Batteriewerk in Deutschland bauen

Das Angebot von Volkswagen ist nun vorhanden, aber BMW hat ein modernes und fortschrittliches Angebot. Allerdings hat die Lifestylemarke BMW auch eine Kundschaft, die bereit ist 100000 € für einen Sportwagen und fortschrittliche Technologie auszugeben.
Wenn man das Angebot von Volkswagen vergleichen will, sollte man Renault als Referenz wählen, denn der französische Produzent ist einen Massenhersteller und bei diesem Vergleich sieht Volkswagen schlecht aus. Das Angebot ist weitaus differenzierter, aber trotz des Volkswagenskandals will Volkswagen die Elektromobilität weiter ausbauen. Das hat jedenfalls der Konzernsprecher behauptet.
Der Vorstand der Marke Volkswagen Diess hat wieder eine alte Diskussion aufgefrischt und angekündigt, dass die Marke Volkswagen ein Batteriewerk bauen will. Mercedes ist mit dem gleichen Vorhaben vor einigen Jahren gescheitert. http://ecomento.tv/2015/11/18/vw-chef-diess-will-batteriefertigung-in-deutschland-und-kaufpraemien-fuer-elektroautos/
Die Batterie ist eine zentrale Größe in der Etablierung der Elektromobilität, denn hier wird der größte Gewinn in der Fertigung des Elektroautos erzielt. In der Gegenwart haben koreanische Hersteller schon eine erfolgreiche Marktposition im Batteriesegement erarbeitet.

Elektroautos und Ihre Reichweite

Von Jürgen Vagt

Tja, ein Blogleser hat sich gewünscht, dass ich auf dieses Thema eingehe und ich habe mich neulich mal mit einem bekannten Vertriebsingenieur eines bekannten deutschen Autohersteller unterhalten. Eigentlich ist das Thema in der Fachwelt abgearbeitet, denn die Reichweiten der reinen Stromer sind heute schon für den klassischen Kurzstreckenpendelbetrieb geeignet und die technologische Forschung verspricht immer bessere Reichweiten in der nahen Zukunft.
Wie aus dem Gespräch mit dem Vertriebler deutlich wurde, ist das Hemmnis nicht die eigentliche Reichweite, sondern die Angst vor der fehlenden Reichweite und dem Liegenbleiben. Die fehlende Reichweite ist eben noch in den Köpfen der Autokäufer.
Fachleuten ist natürlich klar, dass die Reichweite der gegenwärtig verfügbaren reinen Elektroautos für 90 % der Fahrten ausreicht. Aber es beleibt eine psychologische Hürde beim Kauf des Elektroautos.
Um es noch komplizierter zu machen, geht es einerseits um den täglichen Weg zur Arbeit und anderseits um die Langstrecken. Also kann ich auf täglichen Wegen auf den Verbrenner verzichten und wie sieht es mit dem Sommerurlaub aus. Eine solche Frage sprengt den Rahmen dieses Blogs, aber dafür habe ich meinen Empfehungsgenerator entwickelt. Link

Tesla führend bei der Reichweite

Das muss man dem Elektroautopioneer Tesla auch lassen, er hat immer noch die Technologieführer bei den Batterien. So ist der neue Tesla s Reichweitenkönig, und es fällt in meinem kleinen Ranking auf, das je neuer der reine Stromer ist, desto größer ist die Reichweite. Damit hat man einen schönen Beleg, dass die Forschungsaktivitäten der Autohersteller fruchten. Denn nun sind Fahrzeuge mit deutlich längere Reichweiten auf der Straße und von etablierten Herstellern erhältlich.

1. Tesla Modell S mit 390 Kilometer bis 520 Kilometer
2. Renault Zoe mit 210 Kilometer
3. Nissan Leaf mit 199 Kilometer
4. BMW i3 mit 190 Kilometer
5. Ford Focus electric mit 162 Kilometer

Hier nun meine kleine Liste der aktuellen Reichweitenkönige. Näheres :http://www.bild.de/10um10/2014/10-um-10/hitliste-um-zehn-stromer-mit-der-groessten-reichweite-34713648.bild.htm. Da wir nun kurz vor dem Winter stehen, muss auch erwähnt werden, dass im Winter die Reichweiten schrumpfen. Dazu in Zukunft mehr auf meinem Blog. Aber auch hier zu:

Elektroautos und Carsharing

Von Jürgen Vagt

In den letzten 5 Jahren hat sich Carsharing aus der kleinen Ökonische zu einem stattlichen Markt entwickelt. Sind 2010 noch ein paar Tausend Fahrzeuge im Carsharingbetrieb unterwegs gewesen, so wird von Carsharing Fahrzeugen in diesem Jahr die Millionengrenze geschrammt.
In den letzten Jahren haben sich auch große Autokonzerne wie Mercedes mit Car to go und BMW mit DriveNow dem Thema Carsharing angenommen. Damit ist die Carshring Nutzung aus der Ökonische entkommen und erschließt sich wenig Auto-affine Großstädter. Eine große Innovation der letzten Jahre war das Freefloatingkonzept, dass das Carsharing veränderte.
Darauf basieren die Konzepte der Großkonzerne, man kann sich per Smartphone ein Auto buchen und es an einer beliebigen Stelle im Einzugsgebiet des Carsharing Unternehmens abstellen. Im Gegensatz zu früheren Zeiten entfällt der Zwang, das Fahrzeug an den Abholort zurück zubringen.
Natürlich hat auch die Smartphonenutzung in das Carsharing Einzug gehalten und ermöglicht flexibles Buchen der Fahrzeuge. http://green.wiwo.de/carsharing-elektroautos-machen-den-trend-jetzt-richtig-gruen/

Elektroautos und Carsharing – zwei Wahlverwandte

Parallel zu dem Wachstum des Carsharings hat sich auch das Elektroauto in den letzten fünf Jahren durchgesetzt. Das Wachstum des Carsharing ist, aber nur zu einem kleinen Teil durch Elektrofahrzeuge entstanden. So gibt es im September 2015 bescheidene Bestand der Carsharingunternehmen: http://www.zeit.de/mobilitaet/2015-09/carsharing-elektroauto-probleme .
Allerdings hat das Carsharing eine starke öffentlichkeitswirksame Wirkung für das Elektroauto, denn der potenzielle Neukunde kann das Elektroauto unter Großstadtbedingungen testen ohne sich ein Neufahrzeug kaufen zu müssen.
Zudem ist die Reichweiteneinschränkung des rein elektrischen Fahrzeuges im Carsharingbetrieb kaum relevant, da der durchschnittliche Fahrtweg nur 5 – 7 Kilometer betragen.
Zudem sind die reinen Stromer eben für den Kurzstreckenbetrieb ausgelegt und eigenen sich für den Großstadtbetrieb. Gegenwärtig macht sich laut Branchenvertretern Ernüchterung breit, die meisten Fahrzeuge wurden im Rahmen der Modellversuche gefördert. Diese Förderungen laufen aus und daher wird angenommen, dass die Fahrzeuge nicht weiter betrieben werden. Zudem wird das Lademanagement der Batterie als problematisch für Carsharingbetreiber beschrieben.
Na ja, wer in den Innenstädten Carsharing anbietet sollte sich an Elektroautos gewöhnen, sonst schreibt der Gesetzgeber ihm die Nutzung vor.

Getunte Elektroautos – Essen Motorshow

Von Jürgen Vagt

Die Ökomühlen mit schön vielen Spoilern. Was bislang ein Widerspruch war, so hat sich das Verhältnis von Elektroautos zum Tuning normalisiert. Bei konventionellen Autos hat es schon seit dem Anbeginn des Autos individuelle Veränderungen gegeben. So gab es bis zum Zweiten Weltkrieg noch das ehrbare Handwerk den Karosseriebauens, so dass vermögende Kunden auf der Basis eines Massenautos eine individuelle Karrsossrieform wählen konnten.
Natürlich wurden neben der Ästhetik auch die Leistung verändert, stärkere Motoren und bessere Fahrwerk wurden eingebaut. Der vornehmlich männliche Tuningkunde wollte sich von seinen Geschlechtsgenossen abgrenzen und etwas zügiger fortbewegen.
Seit den zweiten Weltkrieg gab es immer mehr kleinere und größere Unternehmen, die Leistungssteigerungen und Optikpakete für verschiedene Marken anboten. Bis in die 1970 er Jahre haben sich die Preminumhersteller geziert, mit der Tuningbranche abzugeben. Dann wurde aber daraus eine erfolgreiche Partnerschaft, so hat Mercedes seinen Haus – und Hoftuner AMG zu einen Unternehmensbestandteil gemacht. BMW hat mit seiner M – GmbH den Tunern Konkurrenz gemacht und stellt heute unter diesem Label die leistungsstärksten Fahrzeuge der Marke her.

Tuning von Elektroautos

Eigentlich erwartet man von Elektroautokäufern, dass Sie die Umwelt schützen und Sprit sparen wollen. Aber vielleicht liegt es an den steigenden Zulassungszahlen, so dass ein Bedürfnis nach Individualisierung entsteht.
Ich vermute auch, dass viele Autofans sich mit den Elektroauto angefreundet haben und nun nach dem gewohnten Tuning verlangen. Gerade viele fachkundige Autokäufer oder Autofans finden das Elektroauto interessant und haben keine Berührungsängste mit der neuen Antriebstechnologie.
Wie üblich kommen die innovativen Trends beim Elektroauto aus Kalifornien, so baut eine kleine Veredlerschmeide bei dem eher japanisch sachlichen Prius Flügeltüren ein. Aber auch die deutsche Tuningbranche bietet für die ersten Elektroautos optische Veredelung an. Zwar gibt es mit Brabus einem bekannten Mercedestuner schon einen Veredler, der Motorenleistungssteigerung anbietet. Aber das klemmt noch an der technischen Zulassung. Das Thema ist wohl noch zu neu für die technischen Überwachungsvereine, um schon getunte Elektromotoren zuzulassen. Aber wir werden in zwei Wochen bei der Essen Motorshow schon wieder etwas Neues sehen.

Elektroautos als Gebrauchtwagen – Nun gibt es Restwertstatistiken

Von Jürgen Vagt

Ich hatte ja schon vor einigen Wochen über Elektroautos auf dem Gebrauchtwagenmarkt geschrieben: http://elektroautovergleich.org/elektroautos-als-gebrauchtwagen-ein-ehrliches-angebot-oder-nur-etwas-fuer-gruene-idealisten/ . Das Beratungsunternehmen Bähr and Fess Forecast hat nun eine Studie veröffentlicht, die sich mit dem Wertverlust von Fahrzeugen auf dem Gebrauchtwagenmarkt beschäftigt. Es sind auch ein paar interessante Fakten über den Wertverfall von Fahrzeugtypen herausgearbeitet worden.
So verliert ein Neuwagen im ersten Jahr oder auf den ersten Durchschnitt aller Fahrzeuge 24.6 % an Wert. Der Wertverlust hängt von vielen Faktoren ab, aber im weiteren Autoleben verliert das Fahrzeug nur noch 5 % bis 6 % pro Jahr.
Hinsichtlich des Wertverlustes muss auch betrachtet werden, dass das Elektroauto deutlicher weniger Verschleißteile als ein konventionelles Fahrzeug hat. Daher ist die Instandhaltung eines elektrifizierten Fahrzeuges kostengünstiger als bei einem klassischen Verbrenner.

BMW i3 mit Range Extender und smart fortwo Td sind Restwertsieger

Wie ich schon im Oktober beschreiben haben, sind die Elektrofahrzeuge kein Risiko hinsichtlich des Restwertes. Im Wesentlichen entspricht der Wertverlust des Elektroautos dem Wertverlust der Marke.
Natürlich bleibt, die Lebensdauer der Batterie ein großes Risiko für den Gebrauchtwagenkäufer. Denn fällt die Batterie aus ist das Elektroauto eigentlich wertlos.
Allerdings muss man bei den deutschen Hersteller beachten, dass auch sehr lange Garantiezeiten für die Batterie gewährt werden. So gewährt BMW für seine Batterie 8 Jahre Garantie.
Der BMW i3 mit Range Extender und der smart fortwo Td erreichen nach der Studie von Bähr & Fess Forecast ca. 50 % des Neuwagenwertes und das nach vier Jahren. Damit sind auch Elektroautos hinsichtlich des Gebrauchtwagenwertes dem Verbrennern gleichgezogen.

Audi bringt den Hybrid Q7 auf den Markt

Von Jürgen Vagt

Der zweite Etron bei den SUVs von Audi kommt auf den Markt und ist eine imposante Erscheinung. Der 2,5 Tonnen SUV soll mit seiner Batterieleistung von 17,3 kWh 56 Kilometer rein elektrisch fahren können. Laut Herstellerangaben entspräche das einem Verbrauch vom 1,7 Litern und einem CO2 Ausstoß vom 46 g CO2. Ob diese Angabe einer Realitätsprüfung standhalten würde und seriös erhoben wurde, kann ich an dieser Stelle nicht beurteilen.
Der Hybrid mit seinen vermeintlich brillanten Verbrauchs – und CO2 Werten soll das Umweltzerstörerimage der SUV- Klasse entgegen wirken.
Unabhängig von der Zuverlässigkeit der Volkswagenangaben, muss man auch einschränken, dass bei Hybriden für die elektrisch gefahrene Kilometer null Gramm CO2 in die Messwerte einfließen. Mit der Begründung, dass am Rad kein CO2 entsteht, sondern nur am Kraftwerk. Das ist natürlich ein ziemliche Privilegierung für Hybride und man muss auch anmerken, dass die Hybrideinheit alleine 358 Kilogramm wiegt. Eigentlich ist das Fahrzeug 350 Kilogramm leichter als die erste Version, obschon viele neue Zusatzaggregate verbaut worden. Als Hybrid ist nun wieder 8 mehr als die 15 Jahre alte erste Version.

Aufpreis für Hybrid nicht gerechtfertigt

20000 € kostet der Audi Hybrid etron mehr als der Einstiegsdiesel, also 80500 € gegenüber 60000 € für den Einstiegsdiesel. Da muss man kein Rechenkünstler sein, um zu ermitteln das ein Autoleben nicht reicht um den Mehrpreis durch die Kraftstoffersparnis zu erwirtschaften. Die Elektromobilitätsstrategie von Audi ist leider etwas halbherzig, das merkt man leider auch daran das bislang ein überzeugendes voll elektrisches Auto im Angebot von Audi fehlt. Die Aussage gilt nicht für den gesamten Volkswagenkonzern, denn das Angebot der Hauptmarke Volkswagen ist deutlich breiter gefächert. Positiv ist aber, dass Audi eine Kooperation mit Lichtblick anbietet, so dass der Kunde zu Hause mit Ökostrom seinen Q7 aufladen kann.

Der Q7 Hybrid und seine Konkurrenz

Der Q7 ist der Klasse der Luxus Suvs sehr erfolgreich, aber es gibt auch bereits Konkurrenz durch BMW mit der Hybridversion des X5, dem Mercedes GL 500 und auch Porsche mit der Hybridversion des Cayenne. Volvo wird auch ein Fahrzeug im Segment der Luxussuvs anbieten.